ANZEIGE

Corvette C6 gebraucht

Corvette C6 (ZR1, Coupe, Cabrio) gebraucht, Test- und Tuning-Berichte

Corvette C6 (ZR1, Coupe, Cabrio) Gebrauchtwagen kaufen - Tests und Tuning-Berichte - Plus: Private können ihren Gebrauchtwagen kostenlos inserieren!

Aktuelle Corvette C6 Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein Corvette C6 Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere Corvette C6 Meldungen

Die sportlichste Serien-Corvette aller Zeiten: ZR1 mit 647 PS

Flugrekorderaufzeichnung

Die Corvette ZR1 mit 647 PS im Test
Hier in der Gegend winden sich jede Menge enger Pflasterstein-Straßen um historische Häuschen. Und womit sind wir vor Ort? Mit der Corvette ZR1. Der 647-PS-Straßenfeger ist die fetteste der Vetten
Lange Haube, kurzes Heck: Auch die aktuelle Corvette folgt dem klassischen Sportwagenideal

Aufpolierte V8-Ikone

Frischzellenkur für eine Legende
Mit der V8-Ikone auf Paul Ricard: Dank umfangreicher Modellpflege leistet die aktuelle Corvette C6 nicht nur rennstreckenkompatible 437 PS, sie bietet auch deutlich mehr Luxus und Stil im Innenraum
Stark, sportlich, schick und auf Wunsch oben offen: Die neue Corvette C6

Wahnsinns Vette Beute

Streetfighter Corvette C6 Coupé im Test
Groß, unhandlich, getrieben von Trunksucht und übertrieben affektiert – die Liste der Vorurteile über die Corvette ist fast so lang wie ihre prominente Schnauze. Die neueste Generation C6 räumt mit vielen dieser Kritikpunkte auf
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Corvette C6 Gebrauchtwagen News und Bilder

Flugrekorderaufzeichnung

Die Corvette ZR1 mit 647 PS im Test
Nierstein, 20. August 2009 - Das pittoreske Altstadt-Zentrum ist nur für Anlieger frei, aber auch rund herum winden sich jede Menge enger Pflasterstein-Sträßchen um historische Häuschen. Hier am Rhein in der Nähe der bei Weinliebhabern bekannten Stadt Nierstein frönen wir einem Genuss, der alles andere als süßlich sein wird: Wir fahren die Corvette ZR1. Der 647-PS-Straßenfeger ist die sportlichste Serien-Corvette, die bisher über den Planeten Erde fliegt. Und erstmal fummeln wir uns mit dem Supersportler durch von Touris bevölkerte Tempo-30-Zonen.

Karbon, Aluminium, Glasfaser
Corvette gleich Plastik-Bomber? Wer das sagt, liegt in Sachen ZR1 daneben. Das Chassis besteht aus Aluminium und die Motorhaube aus Karbon. Das Kompressor-Triebwerk sehen wir auch bei geschlossener Haube: Ein Sichtfenster aus hitzebeständigem Spezial-Kunststoff gibt den Blick auf den Smallblock frei. Über uns wölbt sich das leichte Double-Bubble-Dach aus Sichtkarbon und auch der Rest der Karosserie ist rostbeständig: Nur Glasfaser- und Karbonteile führen den Wind um unseren Wagen herum. Den Unterschied zu den etwas "zahmeren" Corvette-Modellen C6 und Z06 machen neben dem Fenster zum Motor auch noch die großen Doppel-Luftauslässe hinter den Vorderrädern und die zarte Heckspoiler-Lippe aus.

Bequeme Kabine
Was die Amerikaner einfach nicht mögen, ist drangvolle Enge. Das spiegelt sich in ihren Autos wieder und diese raumgreifende Lebenseinstellung macht auch vor dem einzigen amerikanischen Serien-Supersportler nicht halt: Wir steigen über die breite Edelstahl-Einstiegsleiste mit riesigem ZR1-Schriftzug und setzen uns aufs serienmäßige Ledergestühl. Dessen angenehm weiche Polsterung hat nichts gemein mit einer brutalen Karbon-Rennschale. Da auch die Seitenwangen-Verstellung Serie ist, finden alle Körpergrößen die für sie passende ZR1-Position. Die Raumausstatter setzen in der Kabine viel Leder und Karbon ein, aber in der Mittelkonsole sitzt auch noch ein bisschen Old-School-Plastik. Super: Serienmäßig kommt ein Head-up-Display in den Wagen, auf welchem wir sogar die gerade anliegende Querbeschleunigung ablesen können. Echte Head-up-Displays sind noch sehr selten anzutreffen (die von Peugeot brauchen eine zusätzliche Plexiglasscheibe): Es gibt sie für 7er und 6er BMW, Citroën C6 und Lexus-Modelle - gegen Aufpreis. Und auch beim Heck punktet unsere Ami-Flunder: 634 Liter Gepäck können dort geladen werden - ein rekordverdächtiger Wert in der kleinen Welt der Supersportler.

Aufpolierte V8-Ikone

Frischzellenkur für eine Legende
Le Castellet (Frankreich), 19. Februar 2008 - Noch 300 Meter bis zur Kurve. Vor mir röhrt der 6,2-Liter-Stoßstangen-V8 sein zorniges Lied, hinter mir bläst er trompetend seine Abgase in den azurblauen Himmel der Provence. Die Hände sind feucht und mein schweißnasser Rücken klebt an der Lehne des weich gepolsterten Sportsitzes. Am linken Seitenfenster fliegt gerade das 200-Meter-Schild vorbei, als ich von rechts ein entspanntes "und jetzt bremsen" höre. Mein Fuß steigt aufs mittlere Pedal, und die riesigen, gelochten Bremsscheiben verzögern die Corvette brutal. 150 Meter, 100 Meter, keine Zeit auf die Schilder zu schauen.

V8-Power + Rennstrecke = Mordsgaudi
Ich bleibe auf der Bremse und schalte herunter: vierter, dritter, zweiter Gang. Die schneeweiße Amerikanerin krallt sich in den Asphalt der Rennstrecke, bleibt dabei völlig brav und gutmütig. "Augen jetzt schon zu die Apex, zweite Gang, linke Hand drücke gleichmäßig in die Kurve" tönt es in einer Mischung aus Deutsch, Englisch und Niederländisch neben mir. "Achtung … Gegenlenken und Gaaas!". Ich ziehe den Sportwagen vom Scheitelpunkt in Richtung Kurvenausgang, stelle ihn gerade und drücke das Spaßpedal zügig aber gleichmäßig auf Vollgas. 437 PS und 585 Newtonmeter pressen mich in den Ledersessel, die Corvette brüllt auf, schwänzelt kurz mit dem Heck und schiebt dann doch unbarmherzig nach vorne. Auf zur nächsten Kurve! Ich schaue zu meinem holländischen Race-Instructor auf dem Beifahrersitz. Der grinst nur und meint: "So, und jetzt mal ohne den Traktionskontrolle, oder?".

Wahnsinns Vette Beute

Streetfighter Corvette C6 Coupé im Test
München, 4. Mai 2005 – Zu groß, unhandlich, getrieben von Trunksucht und übertrieben affektiert: Die Liste der Kritikpunkte über die Corvette ist fast so lang wie ihre prominente Schnauze. Spätestens seit der Stingray von 1968 und den darauf folgenden Generationen war sie vor allem hierzulande eines: Geschmackssache. In den USA stets eine Ikone der rasanten Fortbewegung, neigten deutsche Sportwagenkunden mit gehobenen Ansprüchen doch meist zum Kauf stilvollerer Boliden europäischer Provenienz. Die Corvette galt vielen schlichtweg als eine obszöne Protzkiste.

Die neue Corvette. Aufgerüstet für Europa
Optisch und technisch hat die neue, nunmehr sechste Corvette-Generation mit dem Zusatzkürzel C6, durchaus das Zeug in der Euro-Zone wieder mehr zu punkten. Mit kompakteren Außenmaßen, phänomenaler Leistung zum günstigen Preis und der zugleich harmonischen wie aggressiven Optik, könnte der kraftstrotzende Ami hierzulande wieder mehr Interesse wecken. Auch das Fahrerlebnis liefert eine Reihe guter Gründe für die neue Corvette. Wir haben das seit Anfang 2005 erhältliche Coupé getestet.
Vorbehaltlich Irrtümer und Schreibfehler. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.
ANZEIGE