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Alfa Romeo 4C Gebrauchtwagen

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Unsere Alfa Romeo 4C Meldungen

Alfa Romeo 4C Competizione

Die Produktion des Alfa Romeo 4C wird gestoppt

Wenn Sie einen kaufen möchten: Es gibt noch Restbestände
Alfa Romeo hat die Einstellung der Produktion seines Sportwagens, des 4C, bestätigt. Dieser soll zumindest kurz- und mittelfristig nicht ersetzt werden.
Alfa Romeo 4C in: Alfa Romeo 4C kriegt atemberaubenden Retro-Look

Alfa Romeo 4C kriegt atemberaubenden Retro-Look

Er ist eine Hommage an den 33 Stradale
Das niederländische Unternehmen Ugur Sahin Design zeigt mit dem Nivola eine Retro-Version des Alfa 4C, angelehnt an den Alfa 33 Stradale von 1967.
Alfa Romeo 4C in: Alfa Romeo 4C Zeus von Pogea Racing liefert 351 PS

Alfa Romeo 4C Zeus von Pogea Racing liefert 351 PS

110 PS mehr, 100 Kilo weniger, 304 km/h
Tuner Pogea Racing baut mit seinem Zeus einen großartigen Alfa Romeo 4C. Mehr Leistung, viel weniger Gewicht und endlich ein schönes Interieur
Alfa Romeo 4C Concept

Alfa Romeo 4C in: 15 Designstudien, die praktisch unverändert in Serie gingen

Viele Designstudien bleiben reine Fingerübungen, doch andere erzeugen so viel positive Resonanz, dass sie ohne große Änderungen Realität werden
Wir zeigen 15 Designstudien und Prototypen, die zu praktisch unverändert in Serie gingen: Range Rover LRZ, Peugeot RCZ, Alfa Romeo 4C Concept und viele andere
Alfa Romeo Mole Costruzione Artigianale 001: Ein Showcar auf Basis des Alfa 4C

Ein Alfa 4C mit Maulwurf-Optik

Extravagant gestylte Version von Up Design und der Adler Group
Der Alfa 4C wird wohl demnächst auslaufen. Doch das kleine Coupé fasziniert noch immer die Designer, wie dieses neue Showcar mit Maulwurf-Optik beweist
Pogea Racing hat zwei italienische Preziosen aufgemotzt. Hier sehen Sie den "FPlus Corsa", einen runderneuerten Ferrari 488

Irre Italiener von Pogea Racing

Tuner Pogea macht aus Ferrari 488 und Alfa 4C absolute Monster
Mehr Leistung und Aero für den Ferrari 488, ein Alfa 4C jenseits von Gut und Böse: Pogea Racing baut zwei irre Italiener. Und das verblüffend geschmackssicher
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Alfa Romeo 4C Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Die Produktion des Alfa Romeo 4C wird gestoppt

Wenn Sie einen kaufen möchten: Es gibt noch Restbestände

Der Alfa Romeo 4C haucht sein Leben aus. Tatsächlich hat die italienische Marke gerade offiziell die Produktion ihres kleinen Sportwagens eingestellt, der seit 2013 im Coupé und 2015 in der Spider-Version auf dem Markt war. Wenn die Produktion stoppt, gibt es noch einige Fahrzeuge auf Lager, alle registriert und verfügbar, so zum Beispiel noch zwanzig Exemplare in Frankreich. Zur Erinnerung: Der Alfa Romeo 4C wird von einem Vierzylinder-Turbomotor mit 240 PS angetrieben, daher auch der Modellname. Der 4C zeichnet sich vor allem durch sein geringes Gewicht von nur 895 Kilogramm auf der Waage aus, beim 4C Spider sind es rund 940. Auch wir waren seinerzeit im Test ziemlich angetan, obwohl Alfa schon 2015 für den 4C Spider satte 72.000 Euro aufrief. Pro Jahr wurden übrigens nur 3.500 4C gebaut.

Die Einstellung der 4C-Produktion steht eindeutig im Einklang mit der neuen Strategie der Marke, die gerade die Aufgabe ihrer Sportprojekte zur Rationalisierung des Sortiments angekündigt hat. Trotz Giulia und Stelvio befindet sich Alfa Romeo in einer Umbruchphase, vor allem in Europa, wo die Marke nicht in den Schlüsselsegmenten, etwa kleinen SUVs und Kleinwagen, präsent ist. Der Tonale, der bis 2021 eintreffen wird, wird sicherlich einige neue Kunden bringen, aber Alfa Romeo ist seit dem Ende des MiTo im Jahr 2018 auf dem Kleinwagenmarkt nicht mehr vertreten. Auf der kompakten Seite wird die alternde, aber immer noch attraktive Giulietta im Jahr 2020 im Katalog bleiben, aber ein Nachfolger bleibt fraglich, es sei denn ...

Es sei denn, der PSA-Konzern kommt auf Anregung von Carlos Tavares zur Hochzeit mit der Alfa-Mutter FCA vorbei. Die Fusion zwischen PSA und FCA scheint auf dem richtigen Weg zu sein, und dies könnte die Situation für Alfa Romeo ändern, wo man künftig die Technologien von PSA nutzen könnte, um sein Angebot zu erweitern, insbesondere im schwächelnden europäischen Markt. In einer Zeit, in der die Rationalität heute Teil der Strategie aller Automobilhersteller ist, insbesondere im Hinblick auf Gesetzgeber und ökologische Fragen, wird Alfa Romeo eine 180-Grad-Wende machen müssen.


Alfa Romeo 4C kriegt atemberaubenden Retro-Look

Er ist eine Hommage an den 33 Stradale

Seit Oktober 2013 sorgt der kleine Carbon-Sportwagen Alfa Romeo 4C für mehr Schönheit auf unseren Straßen. Offiziell dürfte das Leben der Mittelmotor-Fräse bald beendet sein. Zumindest, wenn Sie vorhaben, das Auto als Neuwagen anzuschaffen. Aber der Gebrauchtwagen-Markt gibt glücklicherweise einiges her. Und auch wenn ein serienmäßiger 4C nicht mehr reichen sollte, tun sich zahlreiche Möglichkeiten auf. Tuningprojekte auf Basis des kaum 1.000 Kilo schweren Mini-Supercars gibt es diverse, am spektakulärsten ist wohl der Mole Costruzione Artigianale 001. Dieser kriegt nun aber ernsthafte Konkurrenz. Und die ist - zumindest unserer bescheidenen Meinung nach - wesentlich attraktiver.

Es handelt sich dabei um den sogenannten Nivola, eine ziemlich atemberaubend gezeichnete Retro-Interpretation des Alfa 4C aus der Feder des niederländischen Unternehmens Ugur Sahin Design. Der Karosseriebauer fiel bisher hauptsächlich durch eher wilde Vintage-Konstruktionen auf. Hier war sein Ziel das serienmäßige Spender-Fahrzeug in etwas, "exklusives, limitiertes und zeitloses" zu verwandeln. Dabei sollte das Chassis des Alfa unangetastet bleiben. Optisches Vorbild für den Retro-4C ist der Alfa Romeo 33 Stradale aus dem Jahr 1967.

Der Name des Autos bezieht sich auf den legendären Alfa-Fahrer Tazio Nuvolari, Spitzname Nivola. Er gewann unter anderem die Mille Miglia, die Targa Florio und sogar die 24 Stunden von Le Mans.

Die Idee für einen modernen 33 Stradale kam Sahin bei einem Besuch des letztjährigen Pebble Beach Concours im kalifornischen Monterey als er das Original aus nächster Nähe sah. Es hinterließ ganz offensichtlich bleibenden Eindruck. Und so entschloss sich der Designer dazu, dessen Schönheit und die Geschichte von Alfa Romeo mit einem neuen Einzelstück zu ehren. Dieses ist offenbar so weit gediehen, dass eine Fertigung möglich wäre.

Der Nivola nutzt die Technik des Alfa 4C, verfügt jedoch über ein komplett überarbeitetes Exterieur mit neuen Karosserie-Paneelen. Jetzt werden Sie zurecht monieren, dass es sich bei den Bildern dieses Designerstücks lediglich um Renderings aus dem Computer handelt. Sahin sagt aber, dass er glücklich wäre, eine sehr limitierte und exklusive Produktion auf die Beine zu stellen, wenn "es eine gesunde Nachfrage gibt". Er erklärt weiter, dass alle Karosserieteile aus Carbon oder Aluminium hergestellt werden könnten. Sollten Sie also Bedarf an einem neuen alten Look für Ihren 4C (und vermutlich einen großen Batzen Kohle auf der Seite) haben - Herr Sahin hilft Ihnen sicher gerne weiter.

Quelle: Ugur Sahin Design


Alfa Romeo 4C Zeus von Pogea Racing liefert 351 PS

110 PS mehr, 100 Kilo weniger, 304 km/h

Tuner Pogea Racing aus Friedrichshafen hat ja schon mehrere Alfa 4C in absolute Showstopper verwandelt. Jetzt gibt es erneut Grund für offene Münder und staunende Blicke: Der sogenannte "Zeus" ist zwar nicht der stärkste 4C von Pogea (diese Ehre gebührt dem völlig absurden "Nemesis" mi 477 PS), aber vermutlich der kompletteste und insgesamt rundeste Entwurf des Unternehmens. Er macht den exotischen Italo-Roadster deutlich stärker, ein gutes Stück leichter und merzt auch sonst diverse nervige Schwachpunkte des kleinen Carbon-Coupés aus.

Woran es dem Alfa 4C ab Werk eher nicht mangelt, ist Kraft. Er holt bereits serienmäßig 240 PS und 350 Nm aus einem 1,75-Liter-Turbo-Vierzylinder, beschleunigt in 4,5 Sekunden auf Tempo 100. Pogea sieht dennoch Bedarf und installiert unter anderem eine modifizierte Version des Serienturbos, eine optimierte Hochdruckpumpe und größere Injektoren sowie eine Edelstahl-Klappen-Abgasanlage mit Carbon-Endrohren und dem vielversprechenden Namen "MONSTERexhaust". Motor- und Getriebesteuerung werden ebenfalls angepasst und es gibt neue Keramik-Kupplungsscheiben. Das Ergebnis sind 351 PS bei 6.100 U/min sowie 458 Nm Drehmoment ab 2.800 U/min.

Die beachtliche Leistungssteigerung von 111 PS und 108 Nm schleift 1,1 Sekunden von der ursprünglichen 0-100-km/h-Zeit ab. Das Spektakel dauert nun noch 3,4 Sekunden, 8,1 Sekunden später ist man bereits an der 200-km/h-Marke vorbei geflogen. Schluss mit Vortrieb macht der Zeus laut Pogea nicht mehr bei serienmäßigen 258 sondern bei 304 km/h. Damit sieht der 4C nicht mehr nur aus wie ein (sehr sehr kleines) Supercar, er ist auch so schnell wie eins.

Deutlich beeindruckender als das Mehr an Power ist aber der beachtliche Gewichtsverlust, den Pogea dem 4C aufgebrummt hat. Über 100 Kilo klingen an sich schon mühselig. Bei einem Auto, das mit lediglich 1.007 Kilo aus den Werkshallen rollt, ist es Wahnsinn. Schuld ist wohl einzig der exzessive Einsatz von Kohlefaser beim gänzlich neuen Karosserie-Kit. 904 Kilo wiegt der in Kenny Blue lackierte Zeus ohne das neu installierte Soundsystem, aber mit vollem Tank.

Schürzen, allerlei Splitter, Seitenschweller mit zusätzlicher Öl- und Getriebeöl-Kühlung sowie ein Heckdiffusor mit zentralem Ausgang für den Auspuff sind ebenso neu wie der Scoop-Aufbau, der die Heckscheibe ersetzt. Dazu kommt ein recht üppig dimensionierter Heckflügel. Außerdem sitzt der Pogea-4C auf - entschuldigen Sie den Überschwang - absolut glorreichen 18 und 19 Zoll großen Rädern der kalifornischen Felgenmeister von Rotiform.

Wer den 4C kennt, weiß, dass die Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung durchaus ausbaufähig ist. Pogea justiert mit einem KW-Variante 3-Gewindefahrwerk nach, das bis zu 50 mm Tieferlegung verspricht. Ein hydraulisches Liftsystem an der Vorderachse soll unangenehme Begegnungen mit Bordsteinen etc. verhindern.

Ein weiteres Ärgernis an Alfas Westentaschen-Ferrari war schon immer das uninspirierte Interieur mit seiner mehr als bescheidenen "Infotainment"-Lösung. Bei Pogeas 4C Zeus hingegen ist der Innenraum so, wie man es sich bei einem derart aufregenden Fahrzeug immer gewünscht hätte. Der Tuner setzt auf schwarzes Bentley-Leder und einen blau-orangenen Gulf-Look mit weiteren Tierhäuten von Porsche und Lamborghini. Außerdem entsorgt er das grottige Serien-Radio und installiert stattdessen ein Alpine-Infotainment inklusive Rückfahrkamera.

Insgesamt wird Pogea Racing 10 Exemplare des Alfa Romeo 4C Zeus bauen. Drei davon sind bereits verkauft. Sollten Sie eines der sieben verbleibenden Fahrzeuge haben wollen, dann sollten Sie mindestens 50.100 Euro zur Seite legen. Und den passenden Alfa 4C leider auch.


Alfa Romeo 4C in: 15 Designstudien, die praktisch unverändert in Serie gingen

Viele Designstudien bleiben reine Fingerübungen, doch andere erzeugen so viel positive Resonanz, dass sie ohne große Änderungen Realität werden
Auf jeder Automesse werden Dutzende von Deignstudien vorgestellt. Manche sind reine Fingerübungen für Designer, andere zeigen einzelne Elemente künftiger Modelle. Manchmal gibt es jedoch auch Studien, die so viel positive Resonanz erzeugen, dass sie praktisch unverändert in Serie gehen. Dies war der Fall beim Land Rover LRX, dem Peugeot RCZ und 13 weiteren Modellen, die wir Ihnen im Folgenden zeigen.

Ein Alfa 4C mit Maulwurf-Optik

Extravagant gestylte Version von Up Design und der Adler Group
Turin (Italien), 5. Juni 2018 - Nach dem kürzlich verkündeten Fünfjahresplan von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) bekommt der Alfa Romeo 4C keinen Nachfolger. Doch das rund vier Meter lange Sportcoupé (es gibt auch einen Spider) inspiriert noch immer die Designer. Das beweist ein verblüffendes Showcar, das nun von der Adler Group (ein Spezialist für Innenausstattung aus Neapel) und Up Design, der Turiner Designfirma von Umberto Palermo, vorgestellt wurde.

Expressiv gestalteter Maulwurf
Beim Alfa Romeo Mole Costruzione Artigianale 001, so der umständliche Name, hat das Designstudio für expressive Formen gesorgt. Das italienische Wort Mole bedeutet Maulwurf, was gut zu der nach oben aufgeworfenen Schnauze des Wagens passt. Der Rest des Namens steht für die Handwerkskunst, von der vor allem der Innenraum mit seiner Lederausstattung zeugt.

Innen viel Leder und etwas Carbon
Im Interieur steckt viel Know-how der Adler Group, die stolz auf ihre Expertise bei der Verarbeitung von Carbon und Leder ist. Das veröffentlichte Cockpit-Bild zeigt eine zweifarbige Lederausstattung in Orange und Dunkelgrau, an den Türen ist eine Carbonverkleidung zu erkennen. Andere Teile, wie die Steuerung der Klimaanlage, scheinen noch nicht fertig zu sein - hier haben die Designer offenbar Plastik-Dummies eingebaut. Zur Technik des Wagens gibt es noch keine Informationen. Der normale 4C wird von einem nur 1,8 Liter großen Turbo-Vierzylinder mit 240 PS und 350 Newtonmeter Drehmoment angetrieben. Der Standardsprint dauert damit nur 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 258 km/h.

Irre Italiener von Pogea Racing

Tuner Pogea macht aus Ferrari 488 und Alfa 4C absolute Monster
Friedrichshafen, 19. April 2018 - Wenn Sie der Meinung sind,dass es schändlich ist, einen Ferrari 488 oder einen Alfa Romeo 4C zu tunen, dann würden wir Ihnen in der Regel Recht geben. Bei den beiden neuesten Projekten des Friedrichshafener Veredlers Pogea Racing verhält es sich allerdings ein bisschen anders. Pogea ist in der Szene bekannt für äußerst radikale Umbauten, bringt einen Abarth 500 schon mal auf über 400 PS. Als radikal kann man sicher auch seine jüngsten Umbauten Ferrari "FPlus Corsa" und Alfa Romeo 4C "Nemesis" bezeichnen. Optisch, vor allem aber technisch. Und irgendwie hat es die Mannschaft um Firmenchef Eduard Pogea geschafft, dass die beiden italienischen Preziosen nicht peinlich, sondern eher extrem zweckoptimiert aussehen.

477 PS im Alfa 4C
Starten wir mit dem Nemesis, den der Tuner ganz bescheiden als "den ultimativen 4C" bezeichnet. Man muss nur einen Blick aufs Datenblatt werfen, um zu verstehen, dass definitiv nicht übertrieben wurde. Denn Pogeas 4C leistet 477 PS und 535 Newtonmeter. Das entspricht im Prinzip einer Verdoppelung der Leistung. Das Drehmoment wächst um 185 Newtonmeter. Und nein, Pogea hat keinen zweiten Motor in die 4C-Front gequetscht. Dafür hat er aber so gut wie nichts vom Serien-Vierzylinder übrig gelassen. Der Hubraum wurde auf zwei Liter vergrößert, dazu kommen eine CNC-gefräste Kurbelwelle, ein CNC-bearbeiteter Zylinderkopf, größere Ventile, größere Nockenwellen, Schmiedekolben und -pleuel sowie ein vermutlich sehr sehr großer Turbolader von Garrett. Die Motor- und Getriebeelektronik hat man entsprechend abgestimmt, was vor allem beim Getriebe (einer Sechsgang-Doppelkupplung) für gewisse Erleichterung sorgen dürfte. Pogeas Alfa 4C Nemesis befördert seinen winzigen Carbon-Leib nun in 3,6 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 308 Sachen. Das sind 0,9 Sekunden weniger beziehungsweise 50 km/h mehr als ab Werk.

4C kriegt XXL-Flügel
Damit der nicht einmal 1.000 Kilo schwere Mittelmotor-Zwerg bei derart viel Schwung nicht abhebt, spendet Pogea ihm einen Heckflügel von wahrhaft epischem Ausmaß. Auch die Frontschürze, die Seitenschweller (samt zusätzlicher Motor- und Getriebeöl-Kühlung) und die Heckschürze ersetzt der Tuner durch eigene Teile aus Autoclav-Carbon. Außerdem wirft er die Heckscheibe raus und verbaut stattdessen einen sogenannten Scoop-Aufbau mit offenen Lamellen. Vorteil: So kriegt der Motorraum mehr Frischluft ab. Dem etwas indiffferenten Fahrverhalten des serienmäßigen 4C dürfte ein KW-Gewindefahrwerk auf die Sprünge helfen. Dazu kommen eigene Räder in 18 und 19 Zoll mit Michelin-Cup-2-Pneus sowie eine MONSTERexhaust-Auspuffanlage (das klingt beim Lesen schon laut) mit Carbon-Endrohren. Den Innenraum des 4C veredelt Pogea auch, wenn sie das wollen. Genau fünf Exemplare des Nemesis wird es geben. Eigentlich nur noch vier, denn einen seiner mattgrauen Giftzwerge hat der Tuner bereits nach Australien verkauft.

488 wird 48 Kilo leichter
Den Preis dieses völlig abgedrehten Alfa 4C verrät Pogea Racing leider nicht. Er wird vermutlich sehr hoch sein. Aber wohl nicht ganz so hoch wie der des neu gedachten Ferrari 488 GTB. Pogea nennt seine Version des Mittelmotor-Superstars FPlus Corsa und wenn Sie wollen, können Sie das gute Stück auf der Luxusmesse Top Marques 2018 in Monaco erleben. Das neue Carbon-Bodykit aus Frontschürze, Heckschürze, aktivem Diffusor, Sidewings, Seitenschwellern und Heckflügel entstammt dem Stift des italienischen Designers Michele Leonello. Man muss es nicht gut finden, wenn ein Ferrari optisch verändert wird, allerdings zählt Leonellos Entwurf sicher zu den gelungeneren. Außerdem spart er - auch dank vieler weiterer Detailänderungen - satte 48 Kilo Gewicht.

150 PS mehr Leistung
Dem glorreichen 3,9-Liter-Biturbo des 488 geht es ebenfalls ans Leder. Pogea verändert die Ansaugung sowie das Motormanagement und installiert eine "klanggewaltige" Edelstahl-Abgasanlage mit Klappensteuerung und Carbon-Endrohren. So wächst die Leistung auf 820 PS und 900 Newtonmeter. Das sind 150 PS und 140 Newtonmeter mehr als im Serienfahrzeug. Wer das Serienfahrzeug kennt, wird es jetzt kurz mit der Angst zu tun bekommen. Aber offenbar kann man noch geradeaus fahren. Sehr schnell sogar. Von 0-100 km/h geht der FPlus Corsa in 2,8 Sekunden, Schluss ist bei 345 km/h (Serie: 3,0 Sekunden, 330 km/h). Das Fahrwerk des 488 bearbeitet Pogea mit speziellen Sportfedern und hauseigenen Schmiederädern in 9 und 12,5x21 Zoll. 20 Exemplare des Pogea FPlus Corsa soll es geben, vier davon für den europäischen Markt. Der Preis für den Umbau ist nicht bekannt.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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