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Unsere Ferrari F8 Meldungen

2020 Ferrari F8 Spider

Neuer Ferrari F8 Spider hat mehr Power, weniger Gewicht als 488 Spider

Aerodynamischer als sein Vorgänger ist er auch
Mit dem neuen F8 Spider zeigt Ferrari den Nachfolger des 488 Spider. Im Prinzip handelt es sich um den F8 Tributo mit elektrischem Klappdach.
Ferrari F8 in: Ferrari F8 Tributo (2019) ersetzt 488 GTB mit Pista-Power

Ferrari F8 Tributo (2019) ersetzt 488 GTB mit Pista-Power

50 PS mehr, 40 Kilo weniger, aber kein Hybrid
Der 488 GTB ist tot, es lebe der Ferrari F8 Tributo. Maranellos neues MIttelmotor-Supercar kriegt 720 PS, ist 40 Kilo leichter und rennt 340 km/h.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Ferrari F8 Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Neuer Ferrari F8 Spider hat mehr Power, weniger Gewicht als 488 Spider

Aerodynamischer als sein Vorgänger ist er auch

Vor etwa sechs Monaten präsentierte Ferrari auf dem Genfer Autosalon 2019 sein neues F8 Tributo Coupé. Jetzt folgt, was folgen musste: Die Version mit deutlich mehr Kopffreiheit. Der Nachfolger des 488 Spider heißt wenig überraschend F8 Spider und besinnt sich weitestgehend auf die Stärken seines Bruders mit festem Dach. Außer, dass er ein elektrisches Klappdach und einen neu gestalteten Heckdeckel besitzt, wo das neue Dach-Arrangement untergebracht ist.

14. So viele Sekunden benötigt der offene F8, um sein Dach vollständig auf- oder einzuklappen. Das Ganze bei Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h. Verglichen mit seinem Vorgänger ist das neue Cabrio 20 Kilo leichter. Allerdings ist es auch 40 Kilo schwerer als sein Haupt-Rivale McLaren 720 S Spider. Letztlich wiegt das gute Stück knapp über 1.500 Kilo. Auf der Habenseite stehen die traditionelle Optimierung der Aerodynamik (Ferrari spricht von einer Verbesserung um 10 Prozent) sowie ein Leistungsplus von 50 PS.

Wie das Coupé nutzt auch der F8 Spider den 3,9-Liter-Biturbo-V8 mit 720 PS und 770 Nm Drehmoment. Von 0-100 km/h geht es in 2,9 Sekunden, die 200er-Marke ist nach 8,2 Sekunden erreicht. Gegenüber dem 488 Spider sind das Verbesserungen um 0,1 beziehungsweise 0,5 Sekunden. Auch die Höchstgeschwindigkeit steigt an, um 15 auf nun 340 km/h.

Der Leistungsanstieg wurde durch die Adaption der Ansaugung des 488 Challenge Rennwagens erzielt. Dessen Inconel-Abgasskrümmer spart zudem 9,7 Kilo Gewicht ein. Motor-Upgrades aus dem 488 Pista tragen ebenfalls zur Gewichtsreduktion bei. Außerdem erhält der F8 Spider einen Otto-Partikelfilter.

Wenn Sie von offenen Ferraris gar nicht genug bekommen können, wird das aller Voraussicht nach ein sehr guter Herbst für Sie werden. Denn in den kommenden Wochen wird auch der 812 Superfast sein Dach verlieren.


Ferrari F8 Tributo (2019) ersetzt 488 GTB mit Pista-Power

50 PS mehr, 40 Kilo weniger, aber kein Hybrid

Auf dem Genfer Autosalon 2015 löste der Ferrari 488 GTB den 458 Italia ab. Nun ist die Messe in der Schweiz einmal mehr der Ort für die Wachablösung eines V8-Mittelmotor-Supercars aus Maranello. Der Gran Turismo Berlinetta ist tot (zumindest als Neuwagen), es lebe der Ferrari F8 Tributo. Sein Einstandsgeschenk: Der stärkste V8, den das Cavalino Rampante je in ein Nicht-Special-Edition-Serienauto gesteckt hat. Damit ist auch klar, der viel diskutierte Ferrari-Hybrid lässt noch ein wenig auf sich warten. Die Werte des F8 können sich dennoch sehen lassen.

Mit 720 PS und 770 Nm liefert der 3,9-Liter-Biturbo-V8 des F8 Tributo exakt die Leistungsdaten des extremen 488 Pista. Gegenüber seinem direkten Vorgänger 488 GTB bedeutet das einen Zuwachs von 50 PS und 10 Nm. Die 0-100-km/h-Zeit verkürzt sich auf 2,9 Sekunden (-0,1 s), die 0-200 km/h gehen jetzt in ziemlich beängstigenden 7,8 Sekunden (-0,5 s). Wer ein sehr langes, sehr freies Stück Autobahn findet, kann den Tributo auf bis zu 340 km/h pushen, etwa 10 km/h mehr als bisher. Was ein mögliches Turboloch betrifft, so ist Ferrari der Meinung, dass es ein solches nicht mehr gibt. Eindrücke vom 488 Pista untermauern diese These.

Der erneute Performance-Anstieg wird aber nicht nur durch die Steigerung der Motorleistung erreicht, sondern auch durch eine stramme 40-Kilo-Diät. Inklusive sämtlicher Leichtbau-Optionen bringt es der F8 Tributo nun auf 1.330 Kilo. Der aggressive und innovative Look der Bremssättel führt vor allem zu einer deutlichen Gewichtsreduzierung der ungefederten Massen (über 3 kg) und einem besseren Pedalgefühl bei optimierter Dämpfung. Das so gestaltete Sattelgehäuse ermöglicht auch eine bessere Belüftung mit einer Absenkung der Bremsflüssigkeitstemperatur um über 30 °C. Obwohl der vordere Bremssattel sechs Kolben und der hintere Bremssattel vier Kolben hat und die elektrische Feststellbremse integriert ist, sind die beiden Bremssättel optisch identisch. Wenn man seitlich auf das Auto schaut, sieht man keinen Unterschied. Brembo CCM-Scheiben vervollständigen das Bremssystem und ermöglichen eine Gewichtsreduzierung von 50% im Vergleich zu Gussscheiben.

Ferraris Fahrdynamik-Zaubersysteme Side Slip Angle Control (VErsion 6.1) und Ferrari Dynamic Enhancer (FDE+), die selbst den größten Lenkrad-Looser in einen driftenden Autogott verwandelt, stehen nun in der neuesten Ausbaustufe zur Verfügung. Ein weiterer Indikator für die stetigen Verbesserungen, die Ferrari seinem V8-Supercar angedeihen lässt, ist die aerodynamische Effizienz. Selbige verbessert sich im Falle des neuen Modells um zehn Prozent. Der Abtrieb konnte gegenüber dem 488 GTB um 15 Prozent gesteigert werden. Viele Aero-Lösungen wurden laut Ferrari direkt vom 488 Pista übernommen.

Die Optimierungen gehen in diesem Fall aber mit einer komplett neu designten Karosserie einher. Waren die Unterschiede zwischen 458 und 488 nicht wirklich groß, gibt es mit dem F8 Tributo nun eine komplett neue Ferrari-Designsprache. Das Auto wirkt etwas runder und glatter, schlägt gleichzeitig einen Bogen in die Vergangenheit, indem es dezent den wunderbaren 308 GTB zitiert. Eine weitere Verbeugung vor der großen Geschichte des Unternehmens erkennt man am Heck, wo die speziell geriffelte Lexan-Motorabdeckung an den legendären F40 erinnert.

Für den neuen F8 Tributo hat Ferrari auch sein etwas in die Jahre gekommenes Cockpit-Design überarbeitet, wenn auch in geringerem Maße, als sich das der ein oder andere vielleicht gewünscht hätte. Wir sehen nun runde Lüftungsdüsen und ein neu gestaltetes Lenkrad. Außerdem gibt es neue Türverkleidungen und glückliche Beifahrer dürfen sich nun über einen eigenen Sieben-Zoll-Bildschirm freuen.

Die offizielle Weltpremiere des neuen Ferrari F8 Tributo findet am 5. März auf dem Genfer Autosalon 2019 statt. Marktstart und Preise sind noch nicht bekannt.

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