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Fiat Regata

Fiat Regata (1983-1990): Kennen Sie den noch?

Das unauffälligste Stufenheck der 1980er-Jahre
Es gibt viele Autos von einst, die heute kaum noch jemand kennt. Zu ihnen zählt der Fiat Regata. Den biederen Italiener gab es als Limousine und Kombi.
Fiat Regata

Fiat Regata in: Oldtimer von 1983

Diese Autos bekommen jetzt ein H-Kennzeichen
Demos gegen den NATO-Doppelbeschluss, gefälschte Hitler-Tagebücher und Udo Lindenberg in Ost-Berlin: Das Jahr 1983 hatte einiges zu bieten. Nicht minder interessant sind die damaligen Auto-Neuheiten
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Fiat Regata Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Fiat Regata (1983-1990): Kennen Sie den noch?

Das unauffälligste Stufenheck der 1980er-Jahre

Man kennt Sie. Und irgendwie auch wieder nicht. Die Rede ist nicht von den eigenen Nachbarn, sondern von Autos, die so unauffällig blieben, dass sie heute nur eingefleischte Fans noch kennen. Solche Modelle müssen nicht zwangsläufig zu Lebzeiten Flops gewesen sein. Aber sie liefen unter dem Radar des gewöhnlichen Autokäufers. In unregelmäßiger Folge wollen wir ab sofort unter dem Titel "Kennen Sie den noch?" Old- und Youngtimer aus dem Nebel des Vergessens holen.

Los geht es mit einem Auto aus Italien. Klingt nach tollem Design und musikalischen Motoren. Leider hatte unser Kandidat nichts davon. Sein Name: Fiat Regata.

Der Regata (intern Typ 138 genannt) wurde von August 1983 bis Januar 1990 gebaut,in Argentinien sogar bis 1995. Er basierte ebenso wie der Seat Malaga und Ronda auf der Plattform der Schräghecklimousine Fiat Ritmo. Für den Ritmo wiederum übernahm Fiat im Wesentlichen die Konstruktion des 1969 erschienenen 128. Altmodisch waren Ritmo und Regata deshalb nicht, eher der 128 für seine Zeit sehr modern.

Nun werden Leser mit türkischem Hintergrund und Türkei-Urlauber sagen: Dieses Stufenheck kenne ich doch! Tatsächlich ähnelt der Fiat Regata stark dem Tofas Sahin. Der Hintergrund: Tofas, ein Joint-Venture mit Fiat, baute seine Modelle auf Basis des 131, dem Vorgänger des Regata. Um sie modisch aktuell zu halten, gab es eine Auffrischung im Regata-Stil.

Doch zurück zum Original: Der 4,26 Meter lange Regata wurde zunächst nur als viertürige Limousine mit Stufenheck angeboten. Grundpreis damals in Italien: 11.383.000 Lire. Der Modellname leitete sich vom italienischen Wort für "Regatta" ab. Im September 1984 folgte der fünftürige Kombi, der die damals bei Fiat übliche Zusatzbezeichnung Weekend trug.

Die in geringen Stückzahlen verkaufte Lieferwagenvariante wurde Fiat Marengo genannt. Für den schwedischen Markt wurde übrigens "Regatta" verwendet, da Regata unangenehm nahe an einem abwertenden Begriff für eine überhebliche Frau lag.

Während das Stufenheck kaum einen besonderen Reiz verströmte, konnte der Kombi mit einem besonderen Extra punkten: Die Heckklappe des Regata Weekend war waagrecht geteilt. Die obere Klappe schloss in Höhe des Stoßfängers ab, der untere Teil samt Ladekante und einem Teil des Stoßfängers konnte heruntergeklappt werden. Er konnte auch während der Fahrt geöffnet bleiben, um den Transport langer Gegenstände zu ermöglichen, das Kennzeichen blieb sichtbar.

Kommen wir zur Technik: Das Motorenprogramm des Regata war ähnlich unspektakulär wie das ganze Auto. Benziner von 65 bis 100 PS, dazu Diesel zwischen 58 und 80 PS. Von Frühjahr 1985 bis Mitte 1987 wurde der Regata auch als 70 ES (für Energy Saving) angeboten, der durch verschiedene Modifikationen Benzin einsparen sollte. Äußerlich unterschied er sich durch Windabweiser an den vorderen Seitenfenstern, spezielle strömungsgünstige Radkappen, und eine mattschwarze Gummi-Abrißkante auf dem Kofferraumdeckel von den anderen Modellen. Sie können ihn auf unserem Titelbild bewundern ...

Technische Besonderheiten waren die kennfeldgesteuerte, elektronische Zündungsanlage Digiplex und das Start-Stopp-System Citymatic: Bei eingeschalteter Funktion konnte der Motor per Knopfdruck ausgeschaltet werden und per Gaspedaldruck wieder gestartet werden.

Alle Räder des Regata waren einzeln aufgehängt, vorne an MacPherson-Federbeinen und Querlenkern mit Stabilisator. Hinten gab es trapezförmige Querlenker mit Dämpferbeinen, eine quer zwischen beide Querlenker gespannte Blattfeder sowie Gummistopper gegen Fahrwerksdurchschläge.

Zum Nachfolger des Regata kürte Fiat 1990 den Tempra auf Basis des Tipo. Gewissermaßen als Regata-Enkel kann die aktuelle Fiat Tipo Limousine betrachtet werden. Noch ein Kandidat für "Kennen Sie noch den?"


Fiat Regata in: Oldtimer von 1983

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Wir schreiben das Jahr 1983: Die Bundesregierung beschließt die Einführung von bleifreiem Benzin ab 1986, während draußen gegen den NATO-Doppelbeschluss demonstriert wird. Udo Lindenberg rockt in Ost-Berlin, in der Schweiz wird die erste Swatch-Uhr vorgestellt. Auch in der Autobranche tat sich vor dreißig Jahren einiges. Wir zeigen Ihnen, welche Modelle von damals inzwischen das H-Kennzeichen bekommen. Ganz nach dem Motto: Kennen Sie noch den?
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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