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Ford Bronco Gebrauchtwagen

Bild: Ford Bronco  Gebrauchtwagen

Ford Bronco

Ford Bronco Gebrauchtwagen sind zurzeit ebenso schön (siehe Bild vom 1978er-Bronco) wie rar.

Doch ab 2020 plant Ford-US das "wilde Pferd", dessen Name ein Synonym für "Mustang" ist, also "Wildpferd", wieder ins Neuwagen-Programm aufzunehmen.

Liebhaber des ehrlichen, kantigen Kerls könnten vor Vorfreude "wiehern"!

Gebrauchtwagen-Legenden kommen eben immer wieder ins Rampenlicht zurück!

 

Aktuelle Ford Bronco Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein Ford Bronco Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere Ford Bronco Meldungen

Ford Bronco in: Ford Bronco Heritage Edition (2023) im Stil der 1960er-Jahre

Ford Bronco Heritage Edition (2023) im Stil der 1960er-Jahre

Die Sport-Version des Geländewagens ist ebenfalls in dem klassischen Look erhältlich ...
Ford spendiert dem Bronco und dem Bronco Sport eine Heritage Edition, die an den Geländewagen-Stil der 1960er-Jahre erinnern soll. Alle Infos.
Ford Bronco in: Ford Bronco Raptor (2022) debütiert mit über 400 PS

Ford Bronco Raptor (2022) debütiert mit über 400 PS

Neben der Leistungssteigerung gibt es auch jede Menge Updates für die Offroad-Fähigkeiten ...
Der Ford Bronco Raptor wird mit einem 3,0-Liter-V6-Biturbo vorgestellt. Er hat eine Bodenfreiheit von 33 Zentimeter und ist 25 Zentimeter breiter. Alle Details.
Ford Bronco in: Der Ford Bronco Riptide ist eine Studie für den Tag am Strand

Der Ford Bronco Riptide ist eine Studie für den Tag am Strand

Kein Dach, keine Türen, viel Spaß!
Dieser spezielle Ford Bronco ist mit Zubehör ausgestattet, das man kaufen kann und das in einem Konzept mit dem Namen Bronco Riptide vorgestellt wird.
Ford Bronco (2021) im ersten US-Fahrbericht

Ford Bronco (2021) im ersten Fahrbericht: Geduld zahlt sich aus

Hoffentlich kommt der kernige Geländewagen auch nach Europa
Der Ford Bronco 2021 hat alles, worauf Offroad-Enthusiasten gewartet haben. Er ist kompetent, komfortabel, smart und stilvoll.
Ford Bronco Wildland Fire Concept (2020)

Ford Bronco Wildland Fire Rig Concept (2020): Brand-Bronco

Dieses Feuerwehrauto kommt ziemlich cool
Gemeinsam mit der Outdoor-Marke Filson hat Ford einen neuen Bronco zum coolen Feuerwehrauto für Outdoor-Einsätze umgebaut.
2021 Ford Bronco

Ford Bronco (2021) im ersten (Mit) Fahrbericht

Der Bronco ist genau so wild, wie wir gehofft haben
Der neue Ford Bronco ist noch Monate vom Marktstart in den USA entfernt. Trotzdem konnten wir bereits erste Fahreindrücke sammeln.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Ford Bronco Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Ford Bronco Heritage Edition (2023) im Stil der 1960er-Jahre

Die Sport-Version des Geländewagens ist ebenfalls in dem klassischen Look erhältlich ...

Erlkönige hatten es bereits angekündigt, dass Ford an Abwandlungen für den Bronco. Jetzt sind sie da und wurden vorgestellt. In Form von Heritage- und Heritage Limited Edition-Modellen, die den ursprünglichen Ford Bronco von 1966 feiern. Die auf je 1.966 Einheiten limitieren Editionsfahrzeuge werden für das gesamte Bronco-Portfolio für das Modelljahr 2023 erhältlich sein, das den drei- und fünftürigen Bronco sowie den Bronco Sport umfasst.

Der größere Bronco Heritage, sowohl in der drei- als auch in der fünftürigen Version, ist in einer zweifarbigen Lackierung mit den charakteristischen "Oxford White"-Akzenten erhältlich. Derselbe Farbton findet sich auch auf dem Kühlergrill und den 17-Zoll-Rädern im Vintage-Look. Eine weitere Reminiszenz an den ursprünglichen Bronco sind die kantigen Kotflügelverbreiterungen. Zur Serienausstattung gehören außerdem ein pulverbeschichteter Stahlstoßfänger mit eingebauten Bergungspunkten und Nebelscheinwerfern. Wenn Sie sich für den Bronco Heritage Limited entscheiden, erhalten Sie glänzend schwarze 17-Zoll-Räder.

Fünf Lackfarben sind für den Bronco erhältlich und unter der Haube sitzt immer der 2,3-Liter-EcoBoost-Turbobenziner, der entweder mit einem 7-Gang-Schaltgetriebe oder einer optionalen 10-Gang-Automatik ausgestattet ist. Die Heritage Limited Edition bietet den größeren 2,7-Liter-V6-Motor, der immer mit einem 10-Gang-Automatikgetriebe gekoppelt ist. Außerdem verfügt sie über Merkmale, die bei der Heritage Edition nicht verfügbar sind - darunter zusätzliche Bronco-Plaketten und neue, andere Sitzbezüge.

Obwohl der Bronco Sport bei der Markteinführung des Bronco im Jahr 1966 noch nicht erhältlich war, wird laut Ford auch der kleinere Bruder mit optischen Verbesserungen im Stil der Zeit verkauft. Wie der größere Bronco Heritage Edition basiert auch der Bronco Sport Heritage Edition auf der Big Bend-Serie und verfügt über den gleichen weißen Kühlergrill und andere Akzente sowie ein kontrastierendes Dach, um das Styling des Original-Bronco zu imitieren.

Während der 1,5-Liter-Turbomotor unter der Motorhaube unverändert bleibt, gibt es andere Hardware-Upgrades wie neu abgestimmte vordere Federbeine und Federn sowie das HOSS-System, das die Bodenfreiheit erhöht. Die Heritage Limited Edition-Modelle des Bronco Sport erhalten größere 29-Zoll-Geländereifen und lederbezogene Sitze mit weißen Türeinlagen. Die teurere Variante bringt auch den größeren und stärkeren 2,0-Liter-EcoBoost unter die Haube.

Apropos Preise: Der Bronco Sport Heritage Edition hat einen Basispreis von 34.245 US-Dollar (rund 33.000 Euro), während der Bronco Sport Heritage Limited bei 44.655 US-Dollar (ca. 43.000 Euro) beginnt. Der Bronco Heritage Edition wiederum startet bei 44.305 US-Dollar (ebenfalls etwa 43.000 Euro) und der Bronco Heritage Limited bei 66.895 US-Dollar (etwa 65.000 Euro).

Die Auftragsbücher für das kleinere Mitglied der Bronco-Familie sind bei Ford ab sofort geöffnet, während der größere Bronco noch in diesem Jahr in den Verkauf gehen wird. Die traurige Nachricht? Auch wenn der Bronco offiziell nach Europa kommen wird, rechnen wir nicht damit, dass die schicken Heritage-Modelle ihren Weg über den großen Teich schaffen.


Ford Bronco Raptor (2022) debütiert mit über 400 PS

Neben der Leistungssteigerung gibt es auch jede Menge Updates für die Offroad-Fähigkeiten ...

Als ob die Nachfrage nach dem Ford Bronco nicht schon groß genug wäre. Jetzt wurde auch noch der Ford Bronco Raptor vorgestellt, der die Nachrage weiter anheizen könnte. Er verfügt über ein umfangreich überarbeitetes Fahrwerk mit mehr Federweg, mehr Bodenfreiheit und einer breiteren Spur, um die mehr als 400 PS unter der Motorhaube auch adäquat nutzen zu können. Aber lassen Sie uns ins Detail gehen ...

"Wir haben all unsere Leidenschaft und unser ganzes Bronco- und Raptor-Know-how in die Entwicklung dieses absoluten Wüstenrenners gesteckt", so Ford-CEO Jim Farley. "Er ist nicht für die Show und nicht für jeden geeignet. Aber für Leute, die gerne in der Wildnis unterwegs sind, ist er das Nonplusultra. Und nur Ford konnte einen Bronco Raptor bauen."

Mehr Leistung und mehr Kraft

Beantworten wir die große Frage gleich vorweg: Was wurde unter der Haube getan? Anstelle eines überarbeiteten 2,7-Liter-V6 erhält der Bronco Raptor einen doppelt aufgeladenen 3,0-Liter-EcoBoost-V6, der mindestens 400 PS leisten soll. Die endgültigen Zahlen für Leistung und Drehmoment stehen noch nicht fest, aber dieser Motor kommt bereits im Explorer ST zum Einsatz und ist in diesem Modell für 405 PS und ein Drehmoment von 563 Newtonmetern gut. Laut Ford wird der Motor speziell für den Raptor abgestimmt und atmet durch ein verbessertes Ansaugsystem mit verbesserter Ladeluftkühlung und eine echte Dual-Multimode-Auspuffanlage.

Als einziges Getriebe wird eine 10-Gang-Automatik angeboten, die mit Schaltwippen geschaltet werden kann. Die Kraftübertragung erfolgt über größere Antriebswellen vorne und hinten, die mit den verbesserten Dana-Achsen des Bronco DR Racing-SUVs verbunden sind. Das 4x4-System verfügt über ein optimiertes Verteilergetriebe, eine leistungsstärkere Kupplung und einen angepassten Baja-Modus, der unter anderem ein Anti-Lag-System beinhaltet. Der Bronco Raptor erhält außerdem einen Abschleppmodus mit einer maximalen Anhängelast von 4.500 Pfund (rund 2.000 kg).

Von Ultra4 Racing inspirierte Aufhängung

Mehr Leistung ist immer schön, aber die wirkliche Neuigkeit sind die umfangreichen Fahrwerksverbesserungen, die von der Hardcore-Rennserie Ultra4 Racing stammen. Die bereits erwähnten Achsen sind ein Teil davon, aber es geht weiter mit einem verbesserten High-Performance Off-Road Stability Suspension (HOSS)-System, das semiaktive Fox-Dämpfer ähnlich denen des F-150 Raptor beinhaltet. Sensoren überwachen die Aufhängungshöhe und die Geländebedingungen, um die Dämpfereinstellungen während der Fahrt anzupassen. Das Ganze ist mit einem verstärkten Rahmen, steiferen Stoßdämpfern und von Ford Performance entwickelten Querlenkern verbunden.

Das Ergebnis: Der Bronco Raptor verfügt über einen Federweg von 33 Zentimetern vorne und 35,5 Zentimeter hinten. Die Spurweite ist um knapp 22 Zentimeter verbreitert und mit der zusätzlichen Unterstützung des Rahmens durch verstärkte B- und C-Säulen verfügt der Raptor über 50 Prozent mehr Torsionssteifigkeit. Die minimale Bodenfreiheit beträgt bis zu 33 Zentimeter und sollte man doch jeden Zentimeter davon ausnutzen, decken Unterfahrschutzplatten alle wichtigen Komponenten ab.

Breitbau ab Werk

Es werden zwei Typen von 17-Zoll-Rädern mit Beadlock-Funktion angeboten, die mit 37-Zoll-Reifen von BFGoodrich ummantelt sind und in den gewaltigen Radhäusern sitzen, die den Bronco um 25 Zentimeter verbreitern. Eine aufgerüstete elektrische Zahnstange der Lenkung und verstärkte Spurstangen helfen dabei, das kräftige Gummi zu handhaben. Die Kotflügelverbreiterungen sind nicht die einzige Veränderung des Exterieurs. Ford tauscht die Seitenverkleidungen und die Motorhaube gegen Raptor-spezifische Teile aus. Die Türaufsätze sind Teil des Pakets und natürlich gibt es auch den Raptor-Kühlergrill mit dem markanten Ford-Schriftzug.

Weitere optische Aufwertungen sind andere Tagfahrleuchten und ein modularer Frontstoßfänger von Ford Performance mit integrierten Abschlepphaken. Das erhältliche Bronco Raptor-Grafikpaket peppt das Exterieur mit Spritzmustern auf und der Raptor wird "Code Orange" als Außenfarbe erhalten. Die Innenausstattung ist ebenfalls in diesem Farbton gehalten. Der Bronco Raptor erhält außerdem ein dickeres Lenkrad, verbesserte Sitze von Ford Performance, spezielle Ausstattungsoptionen und das High-Paket gehört auch noch zur Serienausstattung.

Preis und Verfügbarkeit

Wie bereits eingangs erwähnt, ist Ford noch nicht bereit, alle Informationen zum Bronco Raptor preiszugeben. Es gibt noch nicht einmal einen Hinweis auf den Grundpreis. Ein Jeep Wrangler Rubicon 392 - der ärgste Konkurrent - mit 470 PS kostet knapp unter 75.000 US-Dollar (66.000 Euro). Bestellungen nimmt Ford ab März 2022 entgegen. Später im Jahr werden die Modelle dann bei den Händlern stehen. Der Haken? Bei den deutschen Händlern werden wir dieses Fahrzeug wohl vergeblich suchen ... auch 2023.


Der Ford Bronco Riptide ist eine Studie für den Tag am Strand

Kein Dach, keine Türen, viel Spaß!

Schon bevor der Bronco offiziell vorgestellt wurde, wussten wir, dass Ford jede Menge Zubehör für abenteuerlustige Käufer:innen im Angebot haben wird. Es gibt eine eigene Seite mit Bronco-Zusatzausstattungen, auf der mehr als 200 derzeit erhältliche Artikel aufgeführt sind. Um einige dieser Komponenten zum Leben zu erwecken, hat Ford nun einen maßgeschneiderten Bronco in einem Strandthema namens Riptide gebaut.

Er basiert auf einem viertürigen Modell aus dem Jahr 2021 mit dem Sasquatch-Paket und bevor Sie fragen, nein, es handelt sich nicht um eine neue Ausstattungsvariante, die Sie einfach so kaufen können. Es handelt sich um ein Konzept, aber wenn Sie Lust auf ein Open-Air-Surfabenteuer haben, können Sie das Zubehör kaufen, um Ihren eigenen Riptide zu bauen, wenn Sie das möchten. Zumindest fast ...

"Für das Bronco Riptide-Projekt haben wir uns einen Kunden vorgestellt, der gerne unter freiem Himmel unterwegs ist und den Lebensstil der Westküste genießt", sagt Missy Coolsaet, Bronco Farb- und Materialdesignerin. "Wir wollten mit dem Fahrzeug demonstrieren, wie Bronco-Kunden ihr Fahrzeug personalisieren können, damit sich verschiedene Kundentypen vorstellen können, was sie mit ihrem zukünftigen Bronco machen möchten."

Zu diesem Zweck hat Ford diesen Bronco mit einem Bimini-Dach, einem Yakima-Fahrradträger, einem Rigid-LED-Lichtbalken, an den Spiegeln montierten Offroad-Lichtern und natürlich mit den Röhrentüren ausgestattet. Eingefleischte Bronco-Fans werden bemerken, dass die vordere Stoßstange etwas anders aussieht, aber Ford sagt, dass es sich um einen Prototyp handelt. Leider können Sie 99 Prozent von allem kaufen, was Sie brauchen, um Ihren eigenen Riptide zu bauen. Mit den Surfbrettern sind Sie natürlich auf sich allein gestellt.

"Dank des modularen Designs des Bronco konnten wir das Fahrzeug mit einer Abenteuerausrüstung ausstatten, die Freiheit und Vielseitigkeit ermöglicht", erklärt Coolsaet weiter. "Ob in den Bergen oder an der kalifornischen Küste, der Bronco Riptide ist bereit für Abenteuer."

Ford möchte auch daran erinnern, dass das Zubehör in den Kaufpreis eines neuen Bronco eingerechnet werden kann, aber das ist im Moment leichter gesagt als getan. Ernsthafte Qualitätsprobleme mit dem Hardtop haben Ford gezwungen, die Produktion bis Oktober zu stoppen, wenn neue Verdecke eintreffen. Außerdem tauscht Ford alle Hardtops der bereits ausgelieferten Broncos aus, bevor die neuen Fahrzeuge vom Band laufen. Das bedeutet nicht, dass man keine Bestellungen aufgeben kann, aber es könnte über ein Jahr dauern, bis die Bestellungen erfüllt sind.


Ford Bronco (2021) im ersten Fahrbericht: Geduld zahlt sich aus

Hoffentlich kommt der kernige Geländewagen auch nach Europa

Gibt es noch richtig gute Geländewagen? Wohlgemerkt: GELÄNDEwagen, keine SUVs, die sich als Bergbezwinger wähnen, nur weil sie unlackiertes Plastik tragen. Die Auswahl ist überschaubar: Mitsubishi Pajero und Nissan Patrol gibt es nicht mehr in Europa, der Lada Niva wird nicht mehr offiziell importiert. Bleiben nur teure Modelle wie ein Land Rover Defender, ein Mercedes G oder demnächst der Ineos Grenadier.

Zum Glück gibt es noch US-Firmen wie Jeep mit dem Wrangler. Oder Ford. Dort hat man nach einer halben Ewigkeit wieder einen Ford Bronco im Programm, bei dem auch Offroad-Fans in Europa schwach werden könnten. Wie sich der neue Bronco auf der Straße und im Gelände schlägt, hat unser US-Kollege Brandon Turkus erkundet. Seine Eindrücke finden Sie auch in diesem Video:

Wir erwarten gewisse Dinge von Geländewagen, aber nichts ist so wichtig wie die Bereitschaft, die Lebensqualität auf der Straße für die Geländegängigkeit zu opfern. Ein Toyota 4Runner, zum Beispiel, hat die Anmut und Agilität eines Nilpferdes, während der Jeep Wrangler Lenkbewegungen als bloße Vorschläge auffasst. Aber wir nehmen diese Nachteile in Kauf, weil die Fahrzeuge unglaublich viel Spaß im Dreck und auf Felsen machen. Der Ford Bronco des Modelljahrs 2021 hat keine solchen Nachteile.

Um es klar zu sagen: Es gibt Dinge, die man am Bronco nicht mag. Aber als Geländewagen, der auch auf dem Asphalt funktioniert, ist er genauso gut wie der Land Rover Defender. Als reiner Geländewagen kann er es mit dem härtesten Jeep Wrangler aufnehmen, wenn sich die Straße in Schlamm oder Sand verwandelt. Und als Wiedereinführung eines ikonischen Markenzeichens ist er dem Kern treu geblieben. Der neue Bronco ist alles, was sich Enthusiasten von ihm erhofft haben.

Schmutzige Handlungen

Fragen über die Geländetauglichkeit des Bronco kursieren seit einem Jahr im Internet. Würde er so gut sein wie ein Wrangler? Ist seine schicke Einzelradaufhängung vorne eine Belastung im Gelände? Ist das Sasquatch-Paket zu einseitig? Und was ist mit dem Schaltgetriebe und seinem Kriechgang? Sollte ich auf die kommende Sasquatch/Handschaltung-Kombination warten? Ja, nein, nein, es ist in Ordnung und wahrscheinlich nicht.

Wir haben diese Antworten nach einem halben Tag auf dem ersten von Fords "Bronco Off-Roadeos" (beachten Sie das Wortspiel!) herausgefunden, wo wir einen viertürigen "Black Diamond" mit dem Schaltgetriebe, einen zweitürigen "Wildtrack" und einen viertürigen "Badlands Sasquatch" getestet haben.

Für diejenigen, die eine Auffrischung benötigen: Das sogenannte "Sasquatch-Paket" tauscht die Standardreifen einer bestimmten Ausstattungsvariante (die von 30-Zoll Bridgestone Dueler-Ganzjahresreifen in der Basisversion bis zu 33-Zoll BFGoodrich KO2-Geländereifen in der Badlands-Version reichen können) gegen 35-Zoll Goodyear Territory-Schlammreifen und 17-Zoll Beadlock-fähige Räder aus.

Hinzu kommen eine kürzere Achsübersetzung von 4,7:1, Sperren vorne und hinten (falls nicht bereits serienmäßig vorhanden), eine verstärkte Aufhängung und größere Radkästen, um die größeren Gummis aufzunehmen. Kurz gesagt: Wenn Sie ernsthafte Offroad-Aktivitäten planen, sollten Sie sich das Sasquatch-Paket gründlich ansehen. Oder Sie entscheiden sich für den Wildtrak, der serienmäßig damit ausgestattet ist und den V6-Motor voraussetzt.

Die größte Herausforderung des ersten Parcours, Jalapeño genannt, war nicht so sehr das Gelände, sondern die Bewältigung des Broncos mit einem Schaltgetriebe. Der zusätzliche Crawler-Gang sorgt für mehr Drehmoment aus dem Stand und hilft, den SUV über schwierige Hindernisse zu bringen. Aber der lange Kupplungsweg und der schwammige Schaltpunkt, kombiniert mit einer Gasannahme, an die wir uns nie wirklich gewöhnen konnten, erwiesen sich als Herausforderung.

Der zweite Parcours namens Habanero und der Wildtrak waren eine wesentliche Veränderung, mit schwierigerem Gelände, Wasserdurchfahrten (der Bronco kann bis zu 85 Zentimeter im Wildtrak/Sasquatch-Trim bewältigen) und regelmäßigem Management der Sperren vorne und hinten. Während bei einem Jeep die vordere Sperre nur eingreift, wenn die hintere eingeschaltet ist, kann der Bronco seine Differentiale unabhängig voneinander sperren.

Zugegeben, es ist unwahrscheinlich, dass man im Gelände auf eine Situation stößt, in der man diese Flexibilität braucht, aber vom technischen Standpunkt aus ist es cool. Die Positionierung der wichtigsten Offroad-Bedienelemente oben auf dem Armaturenbrett und der Zusatzschalter darüber ist ein großer Fortschritt gegenüber dem Wrangler, bei dem sich diese unten in der Mittelkonsole befinden. Die gummierten Tasten haben eine hervorragende Wirkung und sind leicht zu erreichen.

Aber es war die dritte Route, Ghost Pepper, die sich als die unterhaltsamste herausstellte, mit steilen Felswänden, die zu einer Menge "Nose-in-the-sky"-Situationen führten. Wir verließen uns mehr auf Trail Control, Trail One-Pedal Driving und das beeindruckende Kamerapaket des Bronco - letzteres ist Teil der 2.790 US-Dollar teuren High-Ausstattung - um durchzukommen.

In der Praxis ist Trail Control süchtig machend. Man könnte zwar argumentieren, dass es den Spaß am Off-Road-Fahren etwas nimmt, aber auch die Angst verschwindet. Aktivieren Sie die Funktion, indem Sie eine Taste in der Mitte des GOAT-Modus-Drehreglers drücken, stellen Sie Ihre Geschwindigkeit am Lenkrad ein und konzentrieren Sie sich auf Ihre Linie, während der Bronco dahin trudelt.

Tippen Sie auf die Bremse, wenn Sie die Situation einschätzen müssen, und wenn Sie einmal losgelassen haben, geht es immer weiter. Und im Gegensatz zum ähnlichen System des Jeep Wrangler funktioniert die Ford-Version mit Zweiradantrieb, 4-High und Low-Range. Trail Control als "Off-Road-Tempomat" zu bezeichnen, ist eine abgedroschene Beschreibung, aber sie ist auch treffend.

Trail One-Pedal Driving hingegen tut, was auf der Verpackung steht, aber der Anwendungsfall ist begrenzter. Im Wesentlichen funktioniert es so, dass die Bremsen gehalten werden, während der Fahrer weiterhin das Gaspedal betätigen kann - man muss einen erheblichen Widerstand im Gaspedal überwinden, um voranzukommen, aber diese Entspannung der Gasannahme ermöglicht eine einfachere Modulation. Lassen Sie das Gas los und der Bronco kommt überraschend sanft und kontrolliert zum Stehen. Trail One-Pedal Driving machte das Rock Crawling komfortabler und kontrollierter.

Leider ist der Bremskraftverstärker, den Ford für den 2,3-Liter-Bronco verwendet, nicht mit dem System kompatibel, so dass One-Pedal-Driving nur für den V6 verfügbar ist, und wir konnten es auf dem härtesten Trail nicht nutzen.

Ghost Pepper erforderte allerdings einen ziemlich häufigen Einsatz der Stabilisatorentkopplung des Bronco. Jeep bietet eine ähnliche Technik schon seit Jahren serienmäßig im Wrangler Rubicon an, aber der Fahrer kann sie nicht abschalten, wenn die Aufhängung unter Last steht. Die Ford-Ingenieure haben diese Einschränkung beseitigt.

Wenn Sie also in eine Situation geraten, in der Sie mehr Radweg benötigen, brauchen Sie nicht umzukehren und einen neuen Versuch zu starten. Drücken Sie einfach den Knopf oben auf dem Armaturenbrett und nehmen Sie die Änderung mitten im Hindernis vor. Diese Fähigkeit hat uns auf dem Trail ein paar Mal den Arsch gerettet.

Abgesehen von der Offroad-spezifischen Hardware arbeitete der 2,3-Liter-Vierzylinder in unserem Badlands mit der 10-Gang-Automatik deutlich besser als mit dem verfügbaren Schaltgetriebe. Natürlich war das Anfahren mit der Automatik geschmeidiger.

Aber die Art und Weise, wie sich das Getriebe in den verschiedenen GOAT-Fahrmodi verhält (im Badlands gibt es sieben, aber wir haben die meiste Zeit im Rock Crawl verbracht) und wie es mit der Gasannahme umgeht, gab uns auf dem Trail viel mehr Vertrauen. Was die Leistung anbelangt, so war der Basismotor dank seines üppigen Drehmoments im unteren Drehzahlbereich selbst bei den schwierigsten Hindernissen kaum ein Problem.

Während eines halben Tages im Gelände zeigte der Bronco genau die Leistung, die wir erwartet hatten. Er ist fähig und trittsicher und verfügt über die Art von Technologie, die die großzügige Leistung für Fahrer aller Erfahrungsstufen zugänglich macht. Aber die wirkliche Offenbarung kommt erst, wenn Sie ihn auf befestigten Straßen fahren.

V8 war gestern

Abgesehen vom Wildtrak und der First Edition ist jeder Bronco serienmäßig mit einem turboaufgeladenen 2,3-Liter-Vierzylinder ausgestattet, während sich ein 2,7-Liter-V6 mit Biturbo bei den frühen Käufern als besonders beliebte Wahl erwiesen hat - bis März 2021 entfielen rund 60 Prozent der registrierten Bestellungen auf diesen Motor. Diese Käufer werden ihre Wahl nicht bereuen, denn der V6 ist eine wahre Offenbarung.

Seine 310 PS und 542 Newtonmeter Drehmoment sorgen für einen beeindruckenden Geradeauslauf, selbst im gut 2,2 Tonnen schweren Bronco. Der Schub im unteren Drehzahlbereich ist stark und lässt den Bronco eindrucksvoll beschleunigen.

Noch beeindruckender ist, wie der V6 klingt. Ford hat mit dem Soundtrack seiner Sechszylinder-EcoBoost-Motoren zu kämpfen, aber in Situationen mit weit geöffnetem Gaspedal klingt der 2,7-Liter des Bronco hinter dem Lenkrad satt und bullig. Es ist der ohrenfreundlichste V6-EcoBoost-Motor, den wir getestet haben.

Eine 10-Gang-Automatik ist die einzige Getriebeoption für den V6. Sie leistet dem Bronco auf der Straße ebenso gute Dienste wie im Gelände und schaltet sanft und berechenbar hoch. Wenn man das gut abgestimmte Gaspedal betätigt, schaltet das Getriebe mehrere Gänge ohne zu zögern.

Wenn Sie die Dinge lieber selbst in die Hand nehmen möchten, gibt es einen manuellen Modus, der jedoch auf eine Wippe an der Daumenseite des Schalthebels angewiesen ist - diese umständliche Anordnung ist nicht gerade ideal, und wir würden uns sehr wünschen, dass der Bronco irgendwann mit am Lenkrad montierten Schaltwippen ausgestattet wird.

Während wir die meiste Zeit auf der Straße mit dem V6-Motor verbracht haben, konnten wir die Schlüssel für den gleichen Bronco Black Diamond mit Vierzylinder-Schaltgetriebe klauen, den wir auf den Trails getestet haben.

Der kleinere Motor gibt eine gute Menge an Leistung ab - er leistet nur 270 PS und 420 Nm - während er etwas Gewicht spart, bei etwa 2,0 Tonnen. Die Gesamtleistung des 2,3-Liter-Motors liegt deutlich näher an der Leistung der Sechszylinder-Saugmotoren der US-Konkurrenz von Jeep und Toyota.

Das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich bleibt eine Stärke des Basismotors, aber ihm geht früher der Dampf aus und er scheint in den meisten Situationen mehr Gas zu benötigen als das 2,7-Liter-Aggregat. Der Soundtrack ist stark pfeifend, da der einzelne Twin-Scroll-Turbolader sein Bestes tut, um den Motor zu füttern.

Das manuelle Getriebe ist auf der Straße sympathischer als im Gelände - die Schaltwege sind kürzer als bei einem Wrangler mit manuellem Getriebe, während das Gefühl der Präzision dank der guten Führung insgesamt höher ist. Die Kupplung ist etwas schwammig, was in Kombination mit der weniger vorhersehbaren Gaspedalabstimmung des 2.3 zu einer eher enttäuschenden Erfahrung führt.

Big Foot

Ganz gleich, ob Sie auf der Straße oder im Gelände unterwegs sind, der Bronco wird Sie immer wieder an seine Größe erinnern. Mit 1,94 Meter Breite ist der Badlands über 6 Zentimeter breiter als ein Jeep Wrangler Rubicon. Der Ford ist insgesamt ganze 20 Zentimeter länger und der Radstand von 2,55 Meter übertrifft den zweitürigen Jeep um 9 Zentimeter.

Und vergessen Sie nicht, dass es sich hier um ein Nicht-Sasquatch-Modell handelt - mit einer Höhe von 1,87 Meter ist er nur minimal höher als ein Rubicon. Wenn Sie das Sasquatch-Paket bestellen (das wir für unseren Test auf der Straße nicht hatten), überragt der Bronco dank der High-Clearance-Aufhängung und der 35-Zoll-Reifen seine Umgebung um 1,91 Meter.

Die Vor- und Nachteile dieser Abmessungen sind hinter dem Lenkrad offensichtlich. Der Innenraum fühlt sich viel größer an, mit mehr Kopf-, Schulter-, Hüft- und Beinfreiheit auf den Vordersitzen als bei seinem Hauptkonkurrenten - der Zuwachs an Schulterfreiheit ist spürbar.

Zudem hat Ford hat eine große Mittelkonsole eingebaut, in der Getränke, Smartphones und andere Gegenstände besser untergebracht werden können, ohne den Schalthebel oder den GOAT-Modus-Drehregler zu verdecken. Und obwohl weder Ford noch Jeep Angaben dazu machen, ist die Pedalerie im Bronco viel besser für Menschen mit größeren Füßen geeignet.

Aber der Bronco fühlt sich auf der Straße riesig an. Seine Breite, die durch die breite, flache Motorhaube und die kantigen Kotflügel noch betont wird, ist ein besonderes Problem. Dieser Geländewagen lässt sich nur schwer in eine enge Fahrspur einordnen und ist eine schlechte Wahl für überfüllte Stadtgebiete. Als wir in der Innenstadt von Austin, Texas, losfuhren, verließen wir uns stark auf die "Trail Sights" und die Offroad-Kameras, um uns durch enge Stellen im Verkehr zu quetschen.

Während es in engen Umgebungen schwierig ist, kommt der Bronco mit den anderen Schwierigkeiten des Stadtlebens - schrecklichen, pockennarbigen Straßenbelägen - gut zurecht. Ja, es handelt sich um eine Karossserie auf einem Rahmen, aber die neue Plattform des Bronco (auf der auch der nächste Ranger basieren wird) leidet kaum unter den Problemen, die ein Jeep Wrangler auf der Straße hat, was vor allem an der hervorragenden Einzelradaufhängung liegt.

Der Bronco verkraftet die meisten Stöße ohne das klassische Wackeln des Fahrwerks, das für Body-on-frame-Fahrzeuge typisch ist, und die Lenkung fühlt sich an, als wäre sie tatsächlich mit den Vorderrädern verbunden. Wo die unpräzise elektrohydraulische Lenkung des Wrangler ständige Kurskorrekturen erfordert, ist die elektrische Servolenkung des Bronco stabil, berechenbar und schont den Fahrer bei Autobahngeschwindigkeiten. Das IFS und die Lenkung machen den Ford auch in Kurven viel souveräner.

Im texanischen Hill Country konnten wir den Bronco immer souveräner bewegen, und die gut gewichtete Lenkung reagierte trotz der 33-Zoll BFGoodrich KO2-Reifen überraschend präzise. Die Grenzbereiche sind niedrig angesiedelt, und ja, es gibt reichlich Wank- und Tauchbewegungen. Aber der Bronco fühlt sich so sicher an, wenn er über eine kurvenreiche Straße hetzt, dass sein Handling im Grunde auf einer Ebene mit kultivierteren Geländewagen wie dem Land Rover Defender liegt.

Licht und Schatten

Das heißt aber nicht, dass der Bronco in jeder Hinsicht mit diesen Produkten mithalten kann. Die Entscheidung von Ford, rahmenlose Fenster einzubauen, zahlt sich bei geöffnetem Verdeck aus, aber das Design führt zu einer Menge Windgeräusche. In unserem Badlands pfiff es ständig über die Schulter des Fahrers.

Wir dachten, das Problem könnte mit der Vorserie unseres Testwagens zusammenhängen, aber der viertürige Black Diamond war sogar noch lauter (wahrscheinlich wegen der zusätzlichen Türen hinten). Das ist verdammt enttäuschend, denn es schmälert den beeindruckenden Vorteil, den das optionale schallabsorbierende Hardtop-Dach des Bronco mit sich bringt.

Die kunststoffintensive Kabine ist ebenfalls ein Ärgernis, wenn auch verständlicher, wenn man bedenkt, dass sie wasserdicht sein muss und dass der Hauptkonkurrent kaum eine Meisterklasse in Sachen Materialqualität ist. Die vertikale Fläche des Armaturenbretts ist das anstößigste Stück, das beim Badlands in hartem, metallischem Kunststoff ausgeführt ist.

Wir wünschten, Ford würde einige der helleren Oberflächen anbieten, die wir letzten Sommer gesehen haben. Wichtig ist, dass die Stellen im Innenraum, die am meisten beansprucht werden - das Lenkrad, der Schalthebel, die Türgriffe und der GOAT-Modus-Drehregler - sich ausreichend gut anfühlen. Und insgesamt hat der Innenraum ein echtes Gefühl von Haltbarkeit, das sich mit der Serienproduktion nur noch verbessern sollte.

Apropos GOAT-Modus-Drehknopf: Obwohl er sich robust anfühlt und eine schöne gummierte Umrandung hat, vermittelt der Bronco nicht, in welchem Modus man sich befindet. Es gibt keine Anzeige auf dem Knopf selbst (fünf Knöpfe belegen die Vorderseite, die die Allradantriebssteuerung und die Trail Control abdecken).

Und nachdem eine auffällige Grafik auf dem 8,0-Zoll-Display zwischen den Instrumenten erscheint, ist die einzige Anzeige eine winzige Grafik in einem kleinen Bereich des Displays. Die Auswahl der Modi erfordert Drehungen nach links und rechts, anstatt dem Fahrer zu erlauben, nur in eine Richtung zu drehen, um jeden Modus zu durchlaufen, was irgendwie nervig ist.

Ein absoluter Gewinn

Wenn der Ford Bronco nur ein adäquater Offroad-Konkurrent für den Jeep Wrangler gewesen wäre, der stilistisch an die Vergangenheit erinnert, wäre er ein Erfolg gewesen. Es steht außer Frage, dass der Bronco dies schafft.

Aber was uns bei unserem ersten Test am meisten beeindruckt hat, ist, wie viel besser der Ford auf befestigten Straßen ist, wo die Besitzer die meiste Zeit verbringen werden. Ja, er ist ziemlich groß, die Anmutung im Innenraum könnte besser sein und es gibt zu viele Windgeräusche. Aber wir können uns kaum eine Situation vorstellen, in der uns ein Wrangler besser dienen würde als ein Bronco. Der Ford ist einfach so gut.

Das Schlimmste am Bronco ist vielleicht, wie lange die Leute warten müssen, bis sie ihn in die Finger bekommen. Ford baut ihn derzeit im Montagewerk in Michigan, aber bei 125.000 (!) bestätigten Vorbestellungen ist es unwahrscheinlich, dass der Bronco in den nächsten Jahren bei den Händlern zu sehen sein wird. (Anmerkung der deutschen Redaktion: ... und wohl leider auch nicht so schnell in Europa. Falls überhaupt.)

Wenn er dann aber endlich in großem Stil erhältlich ist, dürfte er den Beginn eines aufregenden neuen Kapitels für das Segment der Geländewagen markieren. Wir können es kaum erwarten.


Ford Bronco Wildland Fire Rig Concept (2020): Brand-Bronco

Dieses Feuerwehrauto kommt ziemlich cool

Diese Sorte Feuerwehrauto dürfte wohl auch so mancher Einsatzkraft in unseren Mittelgebirgen und den Alpen gefallen: Ford zeigt als seriennahe Studie den Bronco Wildland Fire Rig Concept.

Bronco und Filson - zwei kultige amerikanische Marken mit einer langen Geschichte im Outdoor-Bereich - gaben heute bekannt, dass sie ihre Kräfte vereinen, um Spenden zu sammeln, um zur Erhaltung und zum Schutz der natürlichen Ressourcen und der Nationalwälder Amerikas beizutragen.

Die beiden Unternehmen werden zusammenarbeiten, um Mittel zur Unterstützung der Wiederaufforstungsprogramme der National Forest Foundation zu beschaffen. Das Bewusstsein für den Brandschutz soll durch das maßgeschneiderte Bronco Wildland Fire Rig Concept gefördert werden, das von den alten Broncos des U.S. Forest Service inspiriert ist. Das Fire-Rig-Konzept dient als Modell für zukünftige Feuerlöschfahrzeuge, die auf dem völlig neuen viertürigen Ford Bronco basieren.

Basierend auf einem völlig neuen viertürigen Bronco Badlands mit sogenanntem Sasquatch-Paket, kombiniert das Bronco + Filson Wildland Fire Rig-Konzept robuste Geländetauglichkeit und langlebige Filson-Materialien.

Das Konzept mit der ikonenhaften Farbe Forest Service Green, die dem Bronco der ersten Generation des U.S. Forest Service ähnelt, umfasst ein komplettes Feuerwehrauto mit Wassertank im Heck und Innenausstattungselemente aus klassischen Filson-Stoffen und Zubehör.

Vorne ist ein modularer Stahlstoßfänger von Ford Performance mit einer WARN-Zeon-10s Winde installiert, während über Kopf ein speziell angefertigter, hochbelastbarer Dachgepäckträger mit einer RIGID-LED-Lichtleiste an den zubehörbereiten Punkten der Seitenspiegelarme und der hinteren J-Platte des Bronco montiert ist.

Er trägt die Feuerlöschausrüstung, einschließlich Pulaski, Schaufel, Wassertanks und Äxte, und ist stark genug, um gleichzeitig als Feuerwehr-Ausguck zu dienen. Der Kimtek-FIRELITE- Feuerwehr- und Rettungstransportschlitten mit Hannay-Reels-Schlauchaufroller, Davey-Hochdruckwasserpumpe und 50-Gallonen-Wassertank ist hinten montiert. Zudem befinden sich eine Stihl-Kettensäge, zwei Schutzhelme und ein Hochhubwagen an Bord.

Im Inneren sind die Türpolster, Armlehnen und Sitzverkleidungen aus ottergrünem Entenleinen sowie die Sitzflächen aus gestepptem, schwarzem Leder, das von Filsons Jackenfutter inspiriert ist, mit geprägtem Bronco-Logo aus dem Hause Filson. Die Haltegriffe an der Instrumententafel und der Mittelkonsole sind in passendem Filson-Ottergrün lackiert. Ein CB-Funkgerät, das den Nutzen des Bronco Bring-your-own-Geräteträgers auf der Instrumententafel nutzt, ist sauber montiert und nutzt den Stromanschluss des Fahrzeugs.

Feuerfestes Ripstop-Nylon, ähnlich wie bei Rucksäcken und Aktentaschen, wird für die Bimini-Trennwand im oberen und hinteren Teil des Laderaums verwendet. Das Verdeck lässt sich öffnen, zurückrollen und mit Zaumlederriemen sichern.

Weitere Materialien, die eine langfristige Haltbarkeit der Elemente gewährleisten, sind eine Keramikbeschichtung auf den Rädern, speziell angefertigte Dachträger und Gitter sowie Innenseiten für die Mittelkonsole und die Instrumententafelverkleidung.

Das Lenkrad ist mit einem in Messing plattierten Bronco-Pferd-Logo versehen, während ein gesticktes Filson-Logo auf der Oberseite des Innenraums angebracht ist und ein ähnliches Logo auf der Mittelkonsole angebracht ist. Der brandneue zwei- und viertürige Bronco kommen im nächsten Frühjahr in den Verkauf. Ob und wann sie auch in Europa erhältlich sein werden, ist noch offen.


Ford Bronco (2021) im ersten (Mit) Fahrbericht

Der Bronco ist genau so wild, wie wir gehofft haben

An Geburtstagen werden in der Regel Geschenke an die betreffende Person verteilt. Aber zum 55. Geburtstag des Bronco kam unser Geschenk direkt von Ford selbst: eine allzu kurze Fahrt ausschließlich im Gelände mit dem 2021er Ford Bronco. Und zwar viele Monate, bevor er in den USA auf den Markt kommt.

Im Video können Sie sehen, was unser US-Kollege Brandon Turkus als Beifahrer im neuen Bronco erlebt hat. Und keine Angst wegen der Unterhaltung auf englisch: Die Bilder und Emotionen sprechen für sich.

Ford war Gastgeber im Holly Oaks Off-Road Park nördlich von Detroit und spendierte nur wenige Minuten Zeit für eine Fahrt in einem Bronco Badlands mit dem turboaufgeladenen 2,3-Liter-Vierzylinder und dem manuellen Sieben-Gang-Getriebe mit Untersetzung. Natürlich fehlte ihm das Sasquatch-Paket, aber Brandon kann nicht sagen, dass er es vermisst hätte - der Badlands-Bronco fühlte sich zu einigen Offroad-Heldentaten mehr als fähig.

Also, Brandon, wie fühlt der neue Bronco (dessen offizieller Import nach Europa noch unklar ist) denn so an?

"Ich habe den Bronco seit seinem Debüt als Wrangler-Konkurrent angesehen, aber erzählen Sie das nicht meinem Fahrer, einem Produktentwicklungsingenieur von Ford, der den großen Zweitürer wie einen Raptor durch die Gegend trieb und mit hoher Geschwindigkeit über Pisten und durch Sand pflügte. Der turboaufgeladene 2,3-Liter-Motor mit seinen 270 Pferdestärken und 420 Newtonmeter Drehmoment fühlte sich eifrig an und drehte munter hoch.

Das Turboloch war gering, obwohl es mir schwerfällt, sich diesen Motor anzusehen und nicht daran zu denken, wie viel besser der 2,7-Liter-Motor mit Biturbo bei hohen Geschwindigkeiten sein würde.

Stattdessen leistete der Basismotor des Bronco seine beste Arbeit, indem er mit einem ununterbrochenen Drehmomentstrom bergauf fuhr. Aber als es Zeit zum Abbremsen wurde, zeigte auch der Turbo-Vierzylinder ein bewundernswertes Verhalten.

Ich bin mir nicht sicher, wie viel Erfahrung mein Fahrer hatte, aber ich bin den größten Teil eines Jahrzehnts mit Unterbrechungen im Gelände unterwegs gewesen, hauptsächlich im Jeep Wrangler und verschiedenen Modellen von Land Rover, und ich habe immer noch Probleme mit der Gasannahme im Kriechgang.

Mit dem Bronco im Low-Range-Modus, beide Differentiale gesperrt und den Kriechgang eingelegt, brachte uns unser Fahrer mit solcher Leichtigkeit über eine Reihe von Buckelpisten, dass ich fast vergaß, wie groß diese Hindernisse waren.

Bei der Siebengang-Schaltbox erfordert das Einlegen der Untersetzung, dass der Fahrer eine Manschette am Schalthebel anhebt und dann weit nach unten und nach links zieht. Andere Schaltvorgänge erforderten weniger Kraftaufwand, wobei der Bronco schnelle Schaltvorgänge über kurze Wege ermöglicht.

Es ist schwer, das Schaltgefühl allein anhand des Blicks auf den Schalthebel zu beurteilen, aber ich hatte den Eindruck, dass es nicht so anstrengend ist wie bei einem Wrangler - auch das beruht allerdings darauf, dass man versucht, die Schaltvorgänge zu beobachten, während man herumgeschleudert wird. Betrachten Sie es als eine der vielen Fragen, die ich beantworten muss, wenn es endlich Zeit wird, den Bronco selbst zu fahren.

Schauen Sie sich unser Video der ersten Mitfahrt im Ford Bronco an, und Sie werden sehen, wie ich in der Kabine herumgeschleudert werde. Aber das nehme ich dem Wagen nicht übel - wir haben diese Geländewege in einer Art und Weise abgefahren, wie man es von einem Raptor erwarten würde, aber der Bronco hat sich glücklich darüber gefreut.

Die Fahrt war hüpfend, aber bei niedrigeren Geschwindigkeiten, wie auf der Buckelpiste, beruhigte sich der SUV und zeigte eine straffes Federverhalten. Ich freue mich sehr darauf, den Bronco normal zu bewegen, denn er könnte sich als ein verdammt komfortabler Geländewagen erweisen.

Was die Fahrt bei höherem Tempo angeht, so schien unser Fahrer nicht allzu hart daran zu arbeiten, den großen Bronco in die richtige Richtung zu lenken. Während Jeep-Fans die Einzelradaufhängung vorne beim Bronco kritisiert haben, fühlt er sich im Rahmen meiner kurzen Mitfahrt wie ein besser kontrollierbares SUV an, wenn er unter rauen Bedingungen stark beansprucht wird. Ob er auch im Gelände bei niedrigeren Geschwindigkeiten standhält, wo der Wrangler punktet, bleibt eine Frage, die diese kurze erste Fahrt nicht beantworten konnte.

Es gab vieles, was mir diese Fahrt nicht gezeigt hat. Ich weiß immer noch nicht, wie sich die 10-Gang-Automatik des Bronco verhalten wird oder ob der 2,7-Liter-V6 die bessere Wahl ist. Wir haben das "Trail Turn"-Assistenzsystem immer noch nicht in Aktion gesehen. Und obwohl der Geländewagen, in dem wir saßen, einen verdammt guten Innenraum hatte, gab es ziemlich viel Lärm, vor allem vom Dach, und viele der Materialien waren eindeutig noch Vorserie.

Aber das sind relativ kleine Dinge, die ich bei einem Fahrzeug, das noch sechs bis acht Monate von Ausstellungsräumen entfernt ist, verzeihen kann. Und natürlich weiß ich auch nicht, wie sich die einfachen Versionen des Bronco geben werden.

Aber nachdem ich ihn erlebt habe, fühlt sich die ganze Begeisterung, die der Bronco hervorgerufen hat, lohnenswert an. Sogar bei einem Vorserienmodell fühlt es sich so an, als ob es genau die Art von Fahrzeug ist, nach dem sich die (US-)Kunden von Ford gesehnt haben. Er scheint in den meisten Langsamfahrbereichen hervorragend geeignet zu sein, aber die Art und Weise, wie der Bronco im Gelände mit hoher Geschwindigkeit zurechtkam, war eine angenehme Überraschung."

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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