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Unsere Ford Escort Meldungen

Ford Escort Mk3

Ford Escort Mk3 (1980-1990): Codename Erika

Der erste Escort mit Frontantrieb wird 40
Mit Milliardenaufwand entwickelte Ford einst die dritte Generation des Escort. Wir blicken zurück auf den kompakten Golf-Gegner, das Cabrio und den Orion.
Ford Escort in: Der teuerste Ford Escort aller Zeiten?

Der teuerste Ford Escort aller Zeiten?

Britischer Juwelier arbeitete 25 Jahre lang an einem Ford Escort-Modell, das aus Gold, Silber, Diamanten und weiteren Edelsteinen besteht
Klein und wertvoll: Dieser Ford Escort Mk II besteht aus Gold, Silber, Diamanten und weiteren Edelsteinen. Anfang Mai wird das Modellauto versteigert
Ford Escort I: "Hundeknochen"

Ford Escort in: Die berühmtesten Auto-Spitznamen

Von Enten, Laubfröschen und Nasenbären
Ente oder Käfer kennen fast alle. Doch was ist eigentlich ein "Laubfrosch" oder der "Nasenbär"? Wir zeigen Ihnen die berühmtesten Auto-Spitznamen
50 Jahre Ford Escort

Ford Escort in: Die Auto-Geburtstage 2018

Von der Ente bis zum Opel GT: Die wichtigsten Jubiläen
Ob Ford Escort oder VW Corrado: Auch 2018 gibt es eine Menge automobiler Jubiläen. Wir zeigen in unserer großen Übersicht die wichtigsten Jahrestage
Ford Escort Cabriolet (1991 bis 2000)

Ford Escort in: Cabrio-Knaller

Offen in den Frühling: Neuheiten und Gebraucht-Tipps
Über kurz oder lang wird der Frühling kommen. Am besten begrüßt man die Sonne in einem offenen Auto. Wir zeigen unsere Cabrio- und Roadster-Highlights
Ford Escort RS Cosworth (1992)

Ford Escort in: Theken-Alarm

Die Autos mit den krassesten Heckspoilern
Wer fette Spoiler auf Auto-Hinterteile pflanzt, denkt sich etwas dabei. Aber natürlich sehen die Flügel auch krass aus. Wir zeigen die wildesten Exemplare
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Ford Escort Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Ford Escort Mk3 (1980-1990): Codename Erika

Der erste Escort mit Frontantrieb wird 40

Es war eine sagenhafte Summe: Fünf Milliarden Mark. Noch nie zuvor hatte ein Automobilhersteller so viel Geld in die Entwicklung eines neuen Pkw gesteckt. Hinter dem gutbürgerlichen Projekt "Erika" verbarg sich die dritte Generation des Ford Escort. Sie wurde im September 1980, also vor 40 Jahren, der Öffentlichkeit vorgestellt. Grund genug für uns, auf den heute fast vergessenen Bestseller zurückzublicken.

Seit 1968 gab es den Escort im Ford-Programm, damit war er ähnlich alt eingesessen wie der 1962 vorgestellte Opel Kadett. Doch beide gerieten im Laufe der 1970er-Jahre in Zugzwang: 1974 debütierte der VW Golf mit Frontantrieb, hinzu kamen Konkurrenz aus Japan und zwei Ölpreisschocks.

Opel hatte den Kadett schon 1979 auf Frontantrieb umgestellt, während die zweite Generation des Ford Escort eigentlich nur ein lauwarmer Aufguss der ersten Generation war. Die Zeichen standen bei Ford also auf Revolution statt Evolution, womit sich auch die gigantischen Entwicklungskosten erklären. Das Resultat war der Escort Mk3 respektive Escort III: Nüchtern geformt, mit Frontantrieb und großer Heckklappe als Drei- und Fünftürer. Dazu endlich ein neuer Kombi, bei Ford traditionell Escort Turnier genannt.

Frühe Entwürfe wirkten noch sehr japanisch nach Art des Nissan Sunny, letztlich kristallisierte sich beim Drei- und Fünftürer eine kantige Karosserie mit kurzem Stummelheck (das sogenannte Aero-Heck) heraus. So sollte die Heckscheibe schmutzfrei gehalten werden. Apropos schmutzfrei: Ähnlich wie bei Mercedes gab es geriffelte Heckleuchten. Hinzu kam eine massive Investition in die Rostvorsorge, um die gammeligen 1970er-Jahre vergessen zu machen.

Neu waren im Ford Escort Mk3 quer eingebaute, sogenannte CVH-Motoren mit halbkugelförmigen Brennräumen. Im Angebot war ein 1,1 Liter mit 55 und 59 PS, ein 1,3 Liter mit 79 PS und schließlich für den heißen XR3 ein 1,6-Liter-Aggregat mit 96 PS Leistung. Das reichte für 9,7 Sekunden auf Tempo 100 und 182 km/h Spitze. Für Fahrer des Basis-Escort war bei 146 km/h das Ende der Fahnenstange erreicht. Doch auch sie konnten sich über eine Einzelradaufhängung rundum freuen.

Zu Beginn bedeutete das Basismodell des Ford Escort aber noch echte Nacktheit, selbst der Bremskraftverstärker kostete beim 1100er-Aggregat Aufpreis. Am Ende stand neben dem XR3 der sportliche Ghia mit Velours und Cordstoff, Drehzahlmesser, mehr Chrom außen ... und variabler Intervallschaltung für die Scheibenwischer. 14.200 DM berechnete der freundliche Ford-Händler 1980 mindestens für einen dreitürigen Escort Ghia, der schlichteste Escort stand mit 11.295 DM in der Liste. Unglaublich mutet aus heutiger Sicht dessen Leergewicht an: 765 Kilogramm!

Der immense Aufwand sollte sich bald auszahlen: Schon Anfang 1981 wurde der 100.000ste Escort in Saarlouis gebaut, 60 Prozent der Gesamtproduktion gingen in den Export. Nicht zu vergessen die in Großbritannien gebauten Escort. Hinzu kam eine große Auszeichnung: "Auto des Jahres" 1981 in Europa.

Anders als beim Vorgänger gab es beim dritten Ford Escort eine enorme Vielfalt an Varianten: 1981 kam der Kleintransporter Escort Express, im gleichen Jahr ein optionales Fünfgang-Getriebe. 1982 folgte der heiße Escort RS 1600i mit Einspritzung und 115 PS. Im selben Jahr lief der einmillionste Escort Mk3 vom Band. Ab Ende 1982 duellierte sich der 105 PS starke XR3i mit dem VW Golf GTI. Preis: 19.515 DM.

Im Sommer 1983 betrat der Escort für Biedermeier die Bildfläche: Orion hieß das Stufenheckmodell. Der Ford Orion sollte jene konservative Kunden ansprechen, die noch einen Taunus besaßen, aber den Sierra mit seinem Fließheck zu modern fanden. Wohl aus diesem Grund gab es den Orion nie in nackter Basisausstattung, erst ab GL (17.085 DM als 1,3 Liter) ging es los. Fun Fact: Prinzessin Margaret, die Schwester der Queen, fuhr Orion. Und mehrere tausend Exemplare wurden in die DDR importiert.

Ebenfalls neu im Jahr 1983: Ein mit Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) entwickelter 1,6-Liter-Diesel. 54 PS, 18,1 Sekunden auf 100, 146 km/h Spitze, aber nur gut sechs Liter Verbrauch im Mix, Bereits auf der IAA 1981 hatte Ford den Prototypen eines Escort Cabriolet mit festem Überrollbügel gezeigt, 1984 ging das bei Karmann gebaute Fahrzeug in Serie.

Nur 5.000 Einheiten entstanden ab 1984 vom Escort RS Turbo als Homologationsmodell für den Motorsport. Saftige 27.850 DM waren für den 132-PS-Flitzer hinzublättern.

1986 bekam der Ford Escort Mk3 ein Facelift mit geänderten Leuchten, überarbeiteten Motoren und optionalem ABS. Innen wurde das Cockpit völlig neu gestaltet, Sierra und Scorpio standen hier Pate. Ein Jahr später folgte der erste schadstoffarme Motor, ein 1,4-Liter-Benziner mit 73 PS. Mit diversen Sondermodellen wurde der Escort zudem attraktiv gehalten: Manch einer erinnert sich vielleicht noch an "Bravo" oder "Laser".

Anders als seine weltmeisterlichen Vorgänger konnte der Escort Mk3 im Rallyesport nicht reüssieren. Dabei hätte es anders kommen können: Im Juli 1981 wurde der RS 1700 T der Presse vorgestellt, ein Bolide mit Heckantrieb, 1,8-Liter-Turbo und gut 350 PS für die Gruppe B. Doch das Projekt verzögerte sich und wurde schließlich 1983 eingestellt. Mit Blick auf die wachsende Konkurrenz durch Audi Quattro und Co. forderte das Management einen Mittelmotor-Rennwagen mit Allrad: den späteren RS 200.

Wie geht es "Erika" heute? Nun, auch nach 40 Jahre hat der Escort Mk3 keine große Lobby. Formal bietet er kaum Reize, auf viele wirkt es gar langweilig. Dabei ist er ein dankbarer Einstiegs-Oldtimer, zumal vor dem 1986er-Facelift: Die Preise sind günstig und Rost hält sich in Grenzen. Hinzu kommt moderne Technik, aber überschaubar und ohne Unmengen an Elektronik. Gönnen Sie sich doch mal einen Escort-Service mit Erika ...


Der teuerste Ford Escort aller Zeiten?

Britischer Juwelier arbeitete 25 Jahre lang an einem Ford Escort-Modell, das aus Gold, Silber, Diamanten und weiteren Edelsteinen besteht

Dieses Modellauto ist definitiv kein Spielzeug: Ein Ford Escort im Maßstab 1:25 wird in Kürze im Internet versteigert. Es ist ein Vermögen wert. Denn es wurde vom britischen Juwelier Russell Lord in liebevoller Handarbeit vorwiegend aus Silber, Gold und Diamanten gefertigt.

Vor 25 Jahren startete er dieses Modellbau-Projekt. Seither hat Lord, der als leidenschaftlicher Autosammler 55 echte Ford Escort-Fahrzeuge besitzt, tausende von Arbeitsstunden in die Fertigstellung der kostbaren Miniatur investiert.

Die Karosserie des Modells besteht aus Silber, darüber hinaus verfügt das Automodell über Goldbremsen und Spoiler, 18-Karat-Goldräder und ebenfalls aus Gold geformte Motorhauben-Scharniere, einen 18-Karat-Weißgold-Kühlergrill, Diamant-Scheinwerfer, Blinker aus orangefarbenen Saphiren und Rückleuchten aus Rubinen.

Es war ein Hobby, auf das ich immer wieder zurückgekommen bin, wenn ich Zeit dafür hatte. Vor drei Jahren habe ich beschlossen, das Projekt zu vollenden. Ich kenne dieses Auto von Grund auf - ich habe das Modell einfach Stück für Stück gebaut, ohne zuvor Pläne anzufertigen, sagte Russell Lord, der in der südenglischen Grafschaft Essex beheimatet ist.

Das Erscheinungsbild des Modellautos basiert auf dem Ford Escort Mk2 Werks-Rallyefahrzeug von Ari Vatenen aus den späten 1970er Jahren. Alleine der Materialpreis beträgt 90.000 Euro. Am 2. Mai 2019 wird es auf der Website www.themarket.co.uk versteigert, der erzielte Gewinn ist vollständig für wohltätige Zwecke bestimmt.


Ford Escort in: Die berühmtesten Auto-Spitznamen

Von Enten, Laubfröschen und Nasenbären
Sei es privat, in der Firma oder bei Autos: Spitznamen gibt es häufig. Doch meistens weiß man nicht mehr so recht, woher diese überhaupt kommen. Einige sind naheliegend, wie etwa "Laubfrosch" für einen grünen Opel der 1920er-Jahre. Doch was verbirgt sich hinter dem "Nasenbär" oder dem "Cremeschnittchen"? Wir zeigen Ihnen in unserer Galerie die berühmtesten Auto-Spitznamen.

Ford Escort in: Die Auto-Geburtstage 2018

Von der Ente bis zum Opel GT: Die wichtigsten Jubiläen
Zwölf Monate sind schneller vorbei, als man denkt: Schon befinden wir uns im Jahr 2018. Im automobilen Bereich gibt es viele runde Geburtstage und besondere Jahrestage zu feiern. Einige Ereignisse wie etwa "70 Jahre Porsche" werden groß zelebriert, anderes geht fast unter. Oder hätten Sie gedacht, dass der erste Opel Vectra schon ein H-Kennzeichen bekommt? In unserer Galerie zeigen wir prominente und unbekannte Geburtstagskinder auf Rädern.

Ford Escort in: Cabrio-Knaller

Offen in den Frühling: Neuheiten und Gebraucht-Tipps
Über kurz oder lang wird der Frühling kommen. Am besten begrüßt man die Sonne in einem offenen Auto. Wir zeigen unsere Cabrio- und Roadster-Highlights für die Saison 2018. Die Palette reicht vom gebrauchten Flitzer für kleines Geld bis zum rasanten Supersportler.

Ford Escort in: Theken-Alarm

Die Autos mit den krassesten Heckspoilern
Mehr Anpressdruck und eine bessere Straßenlage: Wer als Autohersteller ab Werk einen Heckspoiler verbaut, verfolgt damit konkrete Absichten. Doch es gibt auch "Theken", die optisch enorm auf den Putz hauen und Flugzeug-Leitwerke blass aussehen lassen. Wir zeigen in unserer Galerie die mächtigsten und berühmtesten Spoiler.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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