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Ford F 150 Gebrauchtwagen

Bild: Ford F 150  Gebrauchtwagen

Ford F 150

Der Ford F-150 ist das meistverkaufte Auto in den USA. Freilich gibt es bei den Pick-Ups dort steuerliche Vorteile gegenüber Sedans, also "normalen PKW", aber eine Jahrzehnte lange Nummer-1-Position kann kein Zufall sein.

Der Ford F-150 gibt einem die Möglichkeit, sein Hab und Gut einfach aufzuladen und überall hinzufahren. So vermittelt der F-150 den Traum von absoluter Freiheit und einen Hauch von Wild West.

Wer glaubt, dass es beim F-150 nur angestaubte Technik gibt, der irrt gewaltig: Im Bild die aktuellste Version des Ford F-150, die erst 2014 von Grund auf neu lanciert worden ist.

 

Aktuelle Ford F 150 Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein Ford F 150 Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere Ford F 150 Meldungen

Ford F-150 Lightning (2022)

Ford F-150 Lightning: Elektro-Pick-up vorgestellt

Zwei Motor-Akku-Kombinationen mit 370 bzw. 480 Kilometern Reichweite
Ford stellt die Elektroversion des F-150 vor. Zwei Motor-Akku-Kombinationen sind geplant, Allradantrieb ist Serie. Marktstart ist aber erst 2022.
2021 Ford F-150 Police Responder Vorderansicht

Ford F-150 Police Responder (2021): Schneller und automatischer Allrad

Der einzige Verfolgungsjagden-taugliche Pickup auf dem Markt wird auch optisch aufgebrezelt
Der 2021er Ford F-150 Police Responder kriegt mehr Höchstgeschwindigkeit, ein automatisches Verteilergetriebe und diverse kleinere Änderungen.
2021 Ford F-150 Raptor in rot und schwarz

Ford F-150 Raptor (2021) endlich enthüllt, noch keine Leistungsdaten

Stand jetzt wird es nur einen V6 geben
Der 2021er Ford F-150 Raptor setzt optisch eher auf Evolution, kommt aber mit einem komplett neuen und sehr interessanten Fahrwerk.
Tesla Cybertruck

Tesla Cybertruck gegen Ford F-150: Streit um ein Tauziehen

Ging es bei dem Video-Wettkampf wirklich fair zu?
Tesla macht mit seinem Cybertruck weiter Furore. Nun ist ein Video im Gespräch, in dem der Elektro-Pick-up beim Tauziehen gegen einen F-150 gewinnt.
Ford F 150 in: Ford F-150 EV Prototyp zieht 10 Waggons

Ford F-150 EV Prototyp zieht 10 Waggons

450 Tonnen am Haken? Kein Problem für den Pick-up!
Ford arbeitet an einer Elektrovariante des in den USA beliebten F-150. Was der Pick-up kann, demonstriete nun ein Prototyp mit zehn Waggons am Haken.
Ford F 150 in: Ken Blocks F-150 Hoonitruck mit Ford-GT-Motor enthüllt

Ken Blocks F-150 Hoonitruck mit Ford-GT-Motor enthüllt

Er hat 928 PS ... und eine Anhängerkupplung
Auf der SEMA debütiert Ken Blocks irrer Ford F-150 Hoonitruck mit dem Motor des Ford GT. Er ist auch der Hauptdarsteller im neuen Gymkhana 10
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Ford F 150 Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Ford F-150 Lightning: Elektro-Pick-up vorgestellt

Zwei Motor-Akku-Kombinationen mit 370 bzw. 480 Kilometern Reichweite

Amerikas beliebtester Pick-up, der Ford F-150 wird elektrifiziert. Der F-150 Lightning bekommt serienmäßig Allradantrieb und zwei Motor-Akku-Kombinationen mit 318 bzw. 420 kW Systemleistung. Die Version mit dem großen Akku soll eine Sprintzeit um die 4,5 Sekunden haben.

Das Drehmoment liegt einheitlich bei 1.050 Newtonmetern; damit ist der Lightning der drehmomentstärkste F-150 aller Zeiten. Die zwei angebotenen Akkus sorgen für Reichweiten von 370 bzw. 480 Kilometern nach amerikanischer EPA-Norm. Zu den Batteriegrößen in kWh sagt Ford bisher noch nichts.

Zu Hause wird der F-150 Lightning an einer 80-Ampere-Ladestation aufgeladen. Die größere Batterie lässt sich damit in etwa acht Stunden von 15 auf 100 Prozent bringen. Unterwegs kann man die große Batterie an einer 150-kW-Schnellladestation in etwa 41 Minuten von 15 auf 80 Prozent bringen. Hier werden knapp 90 km Reichweite in 10 Minuten nachgeladen.

Der Lightning wird ausschließlich als Supercrew-Variante angeboten, das heißt mit viertüriger Doppelkabine und fünf Sitzen. Die Abmessungen sind die gleichen wie beim konventionellen F-150. Als erster F-150 hat der Lightning aber hinten eine Einzelradaufhängung für mehr Fahrkomfort. In den höheren Versionen bekommt das Auto einen 15,5-Zoll-Touchscreen und ein 12-Zoll-Instrumentendisplay mit konfigurierbaren Anzeigen.

Zu den Technik-Features gehört auch das bidirektionales Laden. So können die Insassen unterwegs die eingebauten Steckdosen nutzen. Aber auch der 400 Liter fassende "Frunk" (Kofferraum unter der Fronthaube) ist mit Stromanschlüssen ausgestattet. Optional gibt es ein "Backup Power"-System, das bei Stromausfällen das Eigenheim automatisch mit elektrischer Energie aus dem Akku versorgt.

Der F-150 Lightning kommt im Frühjahr 2022 auf den US-Markt. Die Preise beginnen bei 39.974 Dollar (etwa 33.000 Euro). Reservierbar ist das Auto ab sofort.

Mehr zum F-150 Lightning und rund 60 Bilder gibt es auf unserem Elektroauto-Portal InsideEVs.de.


Ford F-150 Police Responder (2021): Schneller und automatischer Allrad

Der einzige Verfolgungsjagden-taugliche Pickup auf dem Markt wird auch optisch aufgebrezelt

Der Ford F-150 Police Responder debütierte 2017, schon damals mit dem Prädikat "pursuit-rated", was so viel bedeutet wie "für Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagden geeignet". Unter den nordamerikanischen Gesetzeshütern erfreute sich der Truck schnell großer Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund seiner Offroad-Fähigkeiten und hohen Anhängelast.

Nun ist eine neue Variante des Police Responder auf dem Weg. Sie basiert auf dem 2021er F-150. Mit seiner gesteigerten Höchstgeschwindigkeit und einem neuen automatischen 4x4-Modus sollte der aufgefrischte Police Responder eine größere Einsatzbreite abdecken können.

Die Vmax konnte deutlich von 161 auf 197 km/h gesteigert werden. Das mag auf den ersten Blick nicht nach besonders viel klingen, für ein Fahrzeug, das Verbrecher jagen soll. Aber für einen Großteil der Verfolgungen auf amerikanischen Freeways sollte es schon reichen.

Zudem erhält der 2021er Police Responder das gleiche Torque-on-Demand-Verteilergetriebe mit automatischem Allrad-Modus, das man auch im Raptor findet.

Antriebsseitig geht der neue Polizei-Pickup ebenfalls in die Vollen. Serienmäßig kommt er mit einem 3,5-Liter-EcoBoost-V6, der es auf 400 PS und 678 Nm Drehmoment bringt. Die Kraftübertragung erfolgt via 10-Gang-Automatik. Zum Vergleich: Der Vorgänger leistete 375 PS und 637 Nm.

Wie dieser verfügt auch der neue Police Responder über das sogenannte FX4 Offroad-Package, allerdings spendiert Ford neue All-Terrain-Reifen. Der Goodyear Wrangler Enforcer soll auch längere Fahrten mit der neuen Höchstgeschwindigkeit wegstecken, ohne im Gelände Traktion einzubüßen.

Darüber hinaus erhält der F-150 Police Responder einige coole Tech-Gadgets, die es in den herkömmlichen Varianten des Trucks nicht gibt. Die automatische Notbremsfunktion mit Fußgänger-Erkennung etwa kann für enge Verfolgungsjagden oder PIT-Manöver per Knopfdruck deaktiviert werden. Außerdem gibt es ein spezielles Motor-Feature, das es dem Fahrer erlaubt, den Schlüssel abzuziehen und die Türen zu verriegeln, ohne den Saft für Lichter und Sirene abzudrehen. Fords Sync4-Infotainment mit Over-the-Air-Updates ist ebenfalls Serie.

Wie die anderen Ford-Polizeifahrzeuge kriegt der F-150 Police Responder spezielle Sitzbezüge, die das Ein- und Aussteigen mit Schutzkleidung erleichtern. Zudem soll die schwarze Innenausstattung den Strapazen der täglichen Nutzung besser standhalten. Die serienmäßige Anhängelast beträgt 3.175 Kilo, optional sind aber auch 5.000 Kilo möglich. Dazu kommt eine maximale Zuladung von 920 Kilo.

Gebaut wird der neue Ordnungshüter-F-150 im Ford-Werk von Kansas City. Die Auslieferungen beginnen im Herbst.


Ford F-150 Raptor (2021) endlich enthüllt, noch keine Leistungsdaten

Stand jetzt wird es nur einen V6 geben

Auf den ersten Blick schlägt der neue Ford F-150 Raptor den gleichen Weg ein wie die herkömmlichen 2021er F-150-Modelle. Ob man es gut findet oder nicht, er sieht nicht so viel anders oder aufregender aus als sein Vorgänger (zumindest findet das unser US-Kollege Brandon Turkus, für uns könnte ein Gefährt kaum aufregender aussehen als der F-150 Raptor). Das gilt sowohl für seine äußere Gestalt wie auch fürs Interieur.

Allerdings versteckt die dritte Raptor-Generation unter ihrer eher evolutionären Hülle große Innovationen, mehr noch als dies bereits beim Brot-und-Butter-Truck der Fall ist, auf dem er basiert. Ein V8 (den sich so viele gewünscht haben) ist allerdings nicht darunter. Zumindest noch nicht.

Wir dachten uns, wir fallen lieber gleich mit den unangenehmen Neuigkeiten ins Haus. Trotz unablässiger Medienberichte und Erlkönigvideos, die einen Achtzylinder herbei redeten, wird dieser Raptor weiterhin mit einem 3,5-Liter-Biturbo-V6 über die Pisten dieser Welt pflügen. Ein ganz bestimmter Rivale dürfte sich sehr darüber freuen.

Aktuell hat Ford noch keine Lust, Leistungsangaben mit der Öffentlichkeit zu teilen, aber wenn man sich die mehr als 700 PS und knapp 880 Nm des Ram TRX vor Augen führt, dann wirken die Zahlen des letztjährigen Raptor - 450 PS und 690 Nm - ein wenig dünn. Ob das Blaue Oval hier für 2021 größere Veränderungen vorsieht, wird sich zeigen.

Um dem absurden Ram TRX auf Augenhöhe zu begegnen, wird Ford im nächsten Jahr tatsächlich nachlegen und mit dem sogenannten Raptor R ums Eck kommen, allerdings bestätigte der Hersteller tatsächlich nur den Namen dieses Trucks und sonst genau gar nichts.

Die gute Nachricht ist, dass der neue Raptor ein ganzes Eck mehr Radau machen wird als bisher. Verantwortlich dafür ist eine neue Auspuffanlage, die eine X-Pipe mit einem sogenannten "Trombone Loop" und aktiven Klappen verbindet. Die vier Sound-Modi - Quiet, Normal, Sport und Baja - sollten ähnlich operieren wie im Mustang, sprich: Sie sind abhängig vom eingestellten Fahrmodus oder der Präferenz des Fahrers. Geht man nach den Hörproben, die Ford veröffentlicht hat, könnte dies tatsächlich der erste 3,5-Liter-EcoBoost-V6 sein, der gut klingt.

Und wo wir gerade beim Thema Fahrmodi sind: Es gibt sieben davon. Sie erledigen das übliche Zeug (Justierung von Getriebe, Gasannahme, Dämpferhärte und so weiter). Allerdings sind besagte Fahrstufen auch aus einem anderen Grund wichtig, denn mehr als je zuvor bringen sie die Vorteile des komplett neuen Raptor-Fahrwerks zum Vorschein.

Jetzt ist das Fahrwerk nicht unbedingt ein Bereich, wo dieser High-Performance-Truck je besonders geschwächelt hätte, allerdings beschreitet die dritte Generation hier Pfade, die weit über das hinausgehen, was ihre Vorgänger zu leisten im Stande waren.

Ford hat der Hinterachse ein komplett neues Layout verpasst. Hier vertraut der Raptor nun auf eine Fünflenker-Konstruktion mit super langen Längslenkern und einem Panhardstab, was zusammen für ein eindrucksvolles Fahrverhalten sorgen sollte. Dazu kommen neue 3,1-Zoll-Fox-Dämpfer und massive 24-Zoll-Federn an allen vier Rädern. Sie sorgen für einen monströsen Federweg von 35,6 cm vorne und 40,6 cm hinten.

Diese beeindruckenden Zahlen erhalten Sie nur, wenn Sie sich mit den serienmäßigen 35-Zoll-Reifen zufrieden geben. Aber seien wir ehrlich, wir wollen alle die neuen, leicht absurden (und erstmals in dieser Klasse verfügbaren) 37-Zoll-Gummis, auch wenn der Federweg mit diesen Monstern auf 33 cm und 36 cm sinkt.

Unabhängig von der Reifengröße verbaut Ford beim neuen Raptor BFGoodrich KO2-Pneus. Und das auf drei verschiedenen Felgen-Optionen. Zwei davon sind Beadlock-fähig.

Abgesehen von diesen Änderungen werden die Kunden aber mit der eher evolutionären Herangehensweise des neuen Raptor leben müssen. Abgesehen von der neuen Haube und der überarbeiteten Front unterscheidet sich das Exterieur-Design kaum von dem des Vorgängers. Die Dinge, die geändert wurden, mögen wir allerdings sehr - die neu gestaltete Haube mit ihrem fetten Power-Dome etwa ist eine große Verbesserung. Und wir können gut damit leben, dass der SuperCrew die bisher einzige Karosserie-Variante ist.

Wenn Sie allerdings auf eine echte Revolution gesetzt haben, dann liefert der Raptor für Sie vermutlich nicht wirklich ab. Das gilt auch für den Innenraum, wo es eher dezente Updates gibt. Hier und da ein paar orangefarbene Akzente, dazu ein wenig Carbon-Dekor und die Schaltpaddles aus dem Shelby GT500, das war's dann aber auch schon.

Neben den Leistungsdaten will uns Ford auch den Preis des neuen Raptor noch nicht verraten. Immerhin wissen wir, dass er in den Staaten im Sommer 2021 auf den Markt kommt. Unsere US-Kollegen gehen davon aus, dass er dort weiterhin bei unter 60.000 Dollar (50.000 Euro) plus Steuern starten wird.

Deutlich mehr Infos zum neuen Ford F-150 Raptor sollten in den kommenden Wochen eintrudeln. Bleiben Sie dran, wir halten Sie auf dem Laufenden.


Tesla Cybertruck gegen Ford F-150: Streit um ein Tauziehen

Ging es bei dem Video-Wettkampf wirklich fair zu?

Tesla-Chef Elon Musk weiß, wie man die PR-Maschine am laufen hält. Nach der Vorstellung des Cybertruck am 22. November postete Musk nun ein Video, das zeigt, wie der Cybertruck in einem Tauziehen einen durchdrehenden F-150 einen Hügel hinaufzieht. Doch Ford glaubt, es sei bei dem Wettbewerb nicht mit rechten Dingen zugegangen.

Tesla behauptet schlicht und einfach, dass sein neuer elektrisch angetriebener Cybertruck (der erst Ende 2021 auf den Markt kommen soll) ein "besserer" Pick-up sei als der F-150, der in den USA als meistverkauftes Auto einen Stellenwert genießt wie hierzulande der VW Golf. Und will es offenbar mit dem Video beweisen.

Doch Ford glaubt, dass bei diesem Tauziehen Äpfeln mit Birnen verglichen wurden. Denn das Video zeigt offenbar eine 2WD-Version des F-150, die gegen einen allradgetriebenen Cybertruck antreten muss -- ein unfairer Wettbewerb. Im Video ist gut zu sehen, dass nur die durchdrehenden Hinterräder des Ford-Modells rauchen, während die Vorderräder offenbar einfach nur dahinrollen. Weitere Faktoren, die dem Tesla zum Sieg verholfen haben könnten, sind das Gewicht (der Cybertruck dürfte durch die schwere Batterie mehrere Hundert Kilo mehr wiegen) und der Reifentyp. Denn auch wenn dass Video vielleicht anfangs suggeriert, dass es hier darum geht, "wer der stärkere ist": Hier geht es um Traktion, nicht um Kraft.

Ford-Manager Sundeep Madra antwortete mit einem Artikel von Motor1.com USA, nach dem der Vergleich Cybertruck gegen Ford F-150 nicht fair gewesen sei und schlug eine Wiederholung des Wettkampfs vor. Für den "Vergleich von Äpfeln mit Äpfeln" müsse Musk nur einen Cybertruck an Ford liefern:

Musk nahm die Herausforderung postwendend an:

Tesla und Ford waren sich kürzlich schon einmal über ein Tauziehen in die Haare geraten: Musk hatte sich in einem Tweet gebrüstet, wie schwere Lasten der Tesla Semi (der geplante Lastwagen mit Elektroantrieb) schleppen kann. Daraufhin veröffentlichte Ford im Juli 2019 ein Video, in dem ein Prototyp des geplanten F-150 mit Elektroantrieb schwere Eisenbahnwaggons zieht.


Ford F-150 EV Prototyp zieht 10 Waggons

450 Tonnen am Haken? Kein Problem für den Pick-up!

Ford elektrifiziert seinen US-Bestseller, den F-150. Anfang der 2020er-Jahre soll der Strom-Pick-up in Nordamerika auf den Markt kommen. Doch vorher bemüht man sich, Zweifel bei den potenziellen Kunden zu zerstreuen, ob der F-150 auch in seiner Elektro-Variante genauso viel schleppt wie die konventionelle Ausführung. Dazu wurde nun ein eindrucksvoller Versuch vorgenommen.

Linda Zhang, Chef-Ingenieurin des Ford F-150, stellte die enorme Zugkraft des Bestsellers unter Beweis, indem der rein batterie-elektrisch angetriebene F-150 BEV (BEV = Battery Electric Vehicle) aus eigener Kraft zehn doppelstöckige Eisenbahn-Waggons, in denen normalerweise Fahrzeuge transportiert werden, mit einem Gesamtgewicht von mehr als 450 Tonnen* zieht. Und zwar über eine Strecke von 1.000 Fuß, das sind rund 305 Meter. Der Inhalt der Waggons: 42 Exemplare des Ford F-150, Modelljahr 2019. 42 deswegen, weil der F-150 seit mittlerweile 42 Jahren der bestverkaufte Pick-up in den USA ist.

Ford hat zudem bestätigt, dass zusätzlich zum neuen F-150 Hybrid, dessen Verkaufsstart in Nordamerika für 2020 vorgesehen ist, zu einem späteren Zeitpunkt auch eine rein batterie-elektrische Version des erfolgreichen F-150 auf dem Markt kommen soll. Wie viele Elektroautos Ford insgesamt plant, wurde bislang noch nicht exakt bekannt gegeben. Medienberichten zufolge sollen bis 2022 sechs Modelle sein. Dazu gehören auf jeden Fall das offiziell für 2021 avisierte Elektro-SUV mit Mustang-Optik, sowie der für 2021 angekündigte Ford Transit mit Elektroantrieb. Der Elektro-F-150 wäre dann Nummer drei. Man darf gespannt sein, was noch kommt.


Ken Blocks F-150 Hoonitruck mit Ford-GT-Motor enthüllt

Er hat 928 PS ... und eine Anhängerkupplung

Gefühlt verfolgen Menschen unter 30 den lieben Ken Block schon ihr ganzes Leben. Seit er in einem rennfertigen Subaru WRX STI über ein verlassenes Flugfeld hoonte (auch diesen Begriff gäbe es nicht ohne Mr. Block), ist viel passiert. Unzählige Reifen wurden geschreddert und Block ist zum Weltstar aufgestiegen seit das erste Gymkhana-Video vor 10 Jahren live ging. Nun, die neueste Kreation aus Kennys Garage dürfte ebenfalls über eine ausgeprägte Fähigkeit zum Vernichten von Gummi verfügen. Das liegt auch an Block und auch daran, dass es sich hier um einen dicken, fetten (alten) Ford F-150 Pickup Truck handelt. Aber vor allem liegt es an dem Biest, das hier so frivol aus der Motorhaube hervorlugt. Der Motor basiert auf dem Rennaggregat des Le-Mans-Siegers Ford GT und leistet dank "Feintuning" die beängstigende Menge von 928 PS. Sagen Sie Hallo zum Hoonitruck.

Im ersten Gymkhana-10-Trailer, der vor etwa einem Jahr veröffentlicht wurde, konnte man das neue Projekt erstmals kurz bewundern. Zu diesem Zeitpunkt war der Truck nicht viel mehr als ein Metallgerippe. Ford-Afficionados erkannten wohl trotzdem, dass es sich dabei um einen Pickup aus den späten 1970ern handeln muss. Und genauso ist es auch. Dieser Retro-Brenner ist ein Ford F-150 von 1977 - für Block eine sehr sentimentale Wahl, schließlich lernte er das Fahren auf einem 77er-F150, den sein verstorbener Vater zu dieser Zeit besaß. Im Video-Teaser erkennt man auch ein paar Turbolader, aber damals hatten wir keine Ahnung, dass man die Dinger an einen EcoBoost-V6-Rennmotor schnallen würde.

Wie schon der berühmte Hoonicorn Mustang ist auch dieser F-150 weit mehr als eine alte Hülle mit einem monströsen Motor. Die Karosserie ist handgemacht und komplett aus Aluminium. Unten drunter sitzt ein neues Chassis mit Allradantrieb. Ein Sadev-Sechsgang-Getriebe verteilt die furchteinflößende Kraft an die 315er-20-Zoll-Räder. Block beschreibt das Fahrerlebnis als "crazy", vor allem in etwas mit dieser Größe. Er sagt auch, dass der Truck auf den Filmaufnahmen "crazy" aussieht. Und er hat einen Sound mit dem man die Welt retten könnte. Oder sie komplett zerstören. In beiden Fällen gehen wir davon aus, dass die Menschen grinsen würden.

Wo wir gerade beim Thema "grinsen" sind: Lassen Sie sich nicht von der heftigen Tieferlegung und dem massiven Heckspoiler täuschen - der Hoonitruck ist nämlich noch immer ein Pickup. Und wie es sich für einen Pickup gehört, verfügt er über eine Anhängerkupplung. Schließlich muss er in der Lage sein, das Riesending zu ziehen, dass all die Reifen transportiert, die dieser Truck frisst.

Das offizielle Debüt des Hoonitruck findet auf der SEMA in Las Vegas statt, die nächste Woche beginnt. In Aktion kann man ihn allerdings erst ab 7. Dezember bewundern. Dann startet Gymkhana 10 auf Amazon Prime.

Quelle: Hoonigan.com

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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