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Unsere Ford Maverick Meldungen

Ford Maverick in: Neuer Ford Ranger (2022) zeigt sich mit Front im Maverick-Stil

Neuer Ford Ranger (2022) zeigt sich mit Front im Maverick-Stil

Die Technik soll sich der Pick-up mit dem nächsten VW Amarok teilen
Ein Benutzer des Ranger6G-Forums hat dieses Bild des künftigen Ford Ranger aus Thailand gepostet. Man sieht deutlich die Frontpartie.
2022 Ford Maverick

Ford Maverick (2021) im ersten Fahrbericht: An der Basis

Ein Pick-up für umgerechnet rund 20.000 Euro. Das könnte uns auch gefallen ...
Der neue Ford Maverick ist schon in seiner Grundversion ein echter Hingucker. Unsere US-Kollegen haben den Pick-up getestet.
Ford Maverick in: Ford Maverick (2021): So toll sieht das Basismodell aus

Ford Maverick (2021): So toll sieht das Basismodell aus

Als XL wird der Pick-up quasi zum Dacia der USA und kostet nur gut 18.000 Euro
Bilder zeigen den neuen Ford Maverick in der Basisversion XL. Der schlichte Pick-up für die USA sieht großartig aus.
2022 Ford Maverick Exterieur

Ford Maverick (2022): Kompakter Pickup mit Hybrid vorgestellt

In den USA ist er der günstigste Hybrid, aber es gibt auch einen stärkeren EcoBoost für Hängerbetrieb
Der 2022er Maverick ist Fords neuester Pickup. Der kleine Truck kommt mit Hybrid oder einem drehmomentstärkeren EcoBoost-Benziner.
Ford Maverick (bis 2007)

Ford Maverick in: Modelle ohne Wiederkehr

Diese Modelle blieben ohne Nachfolger
Zu modern, zu teuer oder nicht nachgefragt: Die Gründe für das Scheitern einiger Autos können vielfältig sein. Wir zeigen Ihnen, welche Modelle der letzten Jahre ohne einen Nachfolger verschwunden sind
Ford Maverick

Ford Maverick in: Die Neuen – bis 2010

Fast 100 kommende Modelle in der Übersicht
In den kommenden Jahren rollt eine gewaltige Flut von Neuheiten auf uns zu. Wir geben einen umfassenden Ausblick in die Auto-Zukunft und haben für Sie fast 100 spektakuläre Modelle zusammengestellt
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Ford Maverick Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Neuer Ford Ranger (2022) zeigt sich mit Front im Maverick-Stil

Die Technik soll sich der Pick-up mit dem nächsten VW Amarok teilen

Ein User des Ranger6G Forum postete dieses Foto der nächsten Generation des Ford Ranger in Thailand. Zwar gibt es bereits offizielle Teaser-Bilder des Pick-up mit Tarnung, doch nun können wir erstmals die Frontpartie bewundern. Zugleich bestätigt es die Echtheit eines geleakten Bildes aus dem Jahr 2019.

Bei der Tarnung handelt es sich eigentlich nur um eine blau-weiße Karosserieverkleidung, und alle Serienteile scheinen vorhanden zu sein. Die bügelförmigen Scheinwerfer mit Blinkern dazwischen haben starke Ähnlichkeit mit dem kleineren Maverick. Zwischen den Leuchten verläuft eine zweigliedrige Querstrebe, hinzu kommen diverse Grille. Die untere Blende ist recht einfach gehalten und weist einige kleine Öffnungen auf. In den unteren Ecken befinden sich die Tagfahrlichter.

Leider haben wir nur dieses Bild, so dass wir nur die Flanke und ein wenig von der Ladefläche des Pick-ups sehen können. Der neue Ranger hat eine leicht skulpturale Formgebung an den Seiten, und seitliche Trittstufen. Die offiziellen Teaserbilder des Automobilherstellers zeigen das Heck, einschließlich der rechteckigen Form der Rücklichter.

Ein interessanter Schachzug des Unternehmens ist die Anbringung von QR-Codes auf dem Auto, damit die Menschen im Internet mehr von dem Pick-up sehen können. Diese Methode wenden auch andere Marken immer häufiger bei ihren Prototypen an.

Faszinierend ist die Ähnlichkeit zwischen dem Ranger auf diesem Erlkönigfoto und dem durchgesickerten Foto von 2019 (rechts oben). Die Fahrzeuge scheinen identisch zu sein, was die umfangreiche Planung von Ford für diese Baureihe zeigt.

Einem Gerücht zufolge wird der neue Ranger im Jahr 2022 auf den Markt kommen, zuerst in Australien und Thailand, und etwa im Juli desselben Jahres in den USA in die Verkaufsräume kommen. Er soll acht Jahre auf dem Markt bleiben, bevor es einen Nachfolger gibt.

Bei den Antrieben wissen wir, dass ein Plug-in-Hybrid für den Ranger in Planung ist. Gerüchte besagen, dass er einen 2,3-Liter-Vierzylinder mit Turbolader und einen Elektromotor verwendet, der insgesamt 367 PS (270 Kilowatt) und ein Drehmoment von 680 Newtonmeter leistet.

Die zweite Generation des VW Amarok kommt ebenfalls 2022. Sie basiert künftig auf dem neuen Ford Ranger, allerdings mit einem sehr eigenständigen Design. Der Truck werde "ein echter VW mit einer klaren Design-Signatur von VW" sein und "unnachahmliche Akzente bezüglich Design und Ausstattung" besitzen. Indes: Ein Vergleich von Ford-Erlkönig und VW-Skizze zeigt Parallelen bei Außenspiegeln und Motorhaube. Erst kürzlich debütierte der neue Ford Tourneo Connect, der weitgehend baugleich mit dem VW Caddy ist.

Die Produktion des ersten Amarok im Werk Hannover endete im vergangenen Jahr. Künftig soll dort der ID Buzz entstehen, zusammen mit diversen High-End-Elektroautos der Konzern-Premiummarken. Der neue Amarok wiederum wird von Ford in deren Silverton-Werk in Südafrika gefertigt. Dort wird gerade mächtig investiert, um die Produktionskapazität nach oben zu schrauben.


Ford Maverick (2021) im ersten Fahrbericht: An der Basis

Ein Pick-up für umgerechnet rund 20.000 Euro. Das könnte uns auch gefallen ...

Stahlfelgen und unlackierte Stoßfänger: Basisversionen können verdammt gut aussehen. Nur bekommt man sie als Autotester kaum in die Finger. Anders unsere Kollegin Victoria von Motor1.com USA, die dort den neuen Ford Maverick in der No-Nonsense-Ausstattung testen konnte. Ein dort kleiner, für unsere Verhältnisse aber noch immer recht großer Pick-up für umgerechnet gut 20.000 Euro. Wir sind gespannt. Sie auch?

Ein neues Auto zu bewerten, das genau in sein Marktsegment passt, ist einfach. Es gibt klar festgelegte Kriterien, um zu messen, wie das gute Stück im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet - Kopffreiheit, Stauraum, Leistung usw. Daraus lassen sich dann weitergehende Schlüsse über das Fahrzeug selbst ziehen.

Aber hin und wieder schafft es ein Autohersteller auch mal, ein völlig neues Segment zu kreieren und dann wird es interessant. Der neue Ford Maverick ist so ein Fall. Eine neue Art von Truck, die das Segment plötzlich auch für Kunden interessant machen könnte, die sich sonst nie und nimmer mit einem Pick-up beschäftigen würden.

Weniger geht nicht

Am Design liegt es übrigens nicht. Da ist der Maverick so gewöhnlich wie nur was. Ein Pick-up ohne Leiterrahmen, ähnlich dem Hyundai Santa Cruz oder dem Honda Ridgeline, mit einem vergleichsweise zierlichen Fußabdruck. Er erinnert so ein bisschen an die kleinen Pick-ups der Vergangenheit, wie die alten Nissan Hardbodies und Chevrolet S10 aus den 90ern. Allerdings ist das, was der Maverick bereits in der Basisausstattung bietet, derzeit ziemlich einzigartig.

Die Grundausstattung XL beginnt bei 19.995 Dollar (derzeit also knapp 17.000 Euro plus Steuern) und kommt serienmäßig mit Hybrid- und Frontantrieb. Das macht ihn zum einzigen serienmäßigen Hybrid-Truck in Amerika. Das batterieelektrische System mit einer Kapazität von etwas mickrig klingenden 1,1 Kilowattstunden arbeitet mit einem 2,5-Liter-Reihenmotor mit Atkinson-Zyklus zusammen. Ford verspricht Verbräuche von 5,9 Liter im Schnitt, was relativ rekordverdächtig klingt für einen noch immer mehr als fünf Meter langen Pick-up.

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Basis-Maverick ein reines Verkehrshindernis darstellt. E-Motor und Benziner bringen es zusammen auf 191 PS und 210 Nm. Genug für eine Anhängelast von 900 Kilo und eine Ladeflächen-Zuladung von etwa 680 Kilo.

Sollte das nicht reichen, hat Ford ein weiteres Antriebspaket im Angebot, das deutlich mehr Bizeps hat. Die XLT- und Lariat-Ausstattungen kommen mit einem 2,0-Liter-EcoBoost-Vierzylinder, der 250 PS und 376 Nm bietet. In Verbindung mit dem optionalen Towing Paket verdoppelt das die maximale Anhängelast auf 1.800 Kilo. Darüber hinaus ist der EcoBoost auch mit Allradantrieb erhältlich.

Weitere interessante Optionen, die das potenzielle Publikum des Maverick erweitern, sind das Offroad-Paket FX4 mit Geländereifen und Unterfahrschutz sowie das Sicherheitspaket Ford Co-Pilot 360, das einen Radar-Tempomaten, eine Querverkehrskontrolle und eine Reihe weiterer Funktionen zur Fahreraufmerksamkeit bietet.

Kurzum, die Kunden können den kleinen Maverick mit all den Optionen so konfigurieren wie die besten Pick-ups auf dem Markt, etwa den F-150. Klar geht es preislich dann irgendwann stark in die Richtung anderer kleinerer Trucks auf dem Markt, aber das scheint gar nicht unbedingt nötig, denn richtig glänzen kann der Maverick vor allen Dingen in der komplett nackten Basis-Konfiguration.

Auch das Baby ist "Ford Tough"

Selbst beim absoluten Spar-Trimm mit 17-Zoll-Stahlrädern und einem Hartplastik-Armaturenbrett hat Ford jedes Element der grundsätzlich komfortablen und intelligenten Kabine sorgfältig gestaltet. Es gibt sehr praktische, verstellbare Türgriffe und massenweise brauchbare Ablagen. Gummieinsätze in jeder Ecke der Mittelkonsole gehören zur Standardausstattung und sind in Bezug auf das raue Leben, das die meisten Basisversion-Pickups führen, sicher überaus willkommen.

Jede Ausstattungsvariante verfügt serienmäßig über Android Auto und Apple CarPlay sowie über einen 4,2-Zoll-Touchscreen zur Steuerung dieser Funktionen. Erfreulicherweise gibt es eine gut durchdachte Auswahl an physischen Radiobedientasten. Die Klimaanlage ist gut ablesbar und einfach zu bedienen, selbst im Basismodell. Kurzum, selbst auf den eher rustikalen Stoffsitzen in einem auf die grundlegendsten Funktionen reduzierten Innenraum ist der Maverick ein ziemlich angenehmer Ort.

Der Antriebsstrang des Basismodells überzeugt weitgehend. Wie bei den meisten Hybriden wird die Kraft des Benzin- und Elektromotors über ein stufenloses Getriebe auf den Boden übertragen. Das eCVT-Getriebe ist so angenehm wie das mechanisch ähnliche (aber technisch unterschiedliche) System im Escape (Kuga) Hybrid.

Auch das Fahren mit Anhänger gestaltet sich relativ einfach: Ich zog einen etwa 750 Kilo schweren Anhänger mit einem Aufsitzmäher durch das Hinterland von Nashville und die Hybrid-Maschine hatte grundsätzlich ausreichend Kraftreserven. Selbst an steileren Anstiegen wurde es nie nervenaufreibend. Wenn sie mit den 900 Kilo Anhängelast zurechtkommen, ist das Basismodell dafür ausreichend durchzugsstark.

Einzige größere Wermutstropfen beim Basismodell: Tempomat und elektrisch verstellbare Außenspiegel sind - warum auch immer - nicht verfügbar. Man muss sich für die nächste Ausstattungsstufe XLT entscheiden, um fündig zu werden. Das wirkt ein bisschen wie eine Straf- Sparmaßnahme. Schade, denn ansonsten gibt das Basismodell nicht annähernd das Gefühl, dass man auf wichtige Funktionen verzichten muss.

Dier Fahrkomfort ist in allen Ausstattungsstufen so, wie man es von einem Pick-up erwarten würde, der auf Fords modularer Frontantriebsarchitektur basiert (die übrigens auch dem Bronco Sport, dem Escape/Kuga und dem Focus für den europäischen Markt zugrunde liegt). Der Maverick fährt komfortabel und fast wie ein Auto. Ohne die labbrige Lenkung oder das Wanken eines traditionellen Trucks mit Leiterrahmen. Die Sitzposition und die Sicht sind ähnlich wie in einem Ranger oder Hilux aus den 90er Jahren, aber im Gegensatz zu den kleinen Trucks von damals kann man hier wirklich bequem Kilometer fressen.

Dank des schlau gezeichneten Innenraums ist das Einparken und Manövrieren auf engem Raum ein Kinderspiel. Auf engen Baustellen oder - was wahrscheinlicher ist - in kompakten städtischen Parkhäusern werden Sie das zu schätzen wissen. Seine geringere Größe kommt Maverick-Fahrern auch beim Ein- und Aussteigen zugute. Außerdem ist es relativ einfach, Gegenstände auf der Ladefläche zu verstauen, ohne die Heckklappe öffnen zu müssen.

Der wichtigste Teil eines jeden Pickups ist natürlich irgendwie die Ladefläche, und die hintere Hälfte des Maverick ist tatsächlich praktisch genug. Okay, sie ist gerade mal 1,37 Meter lang, aber Ford hat so viel Funktionalität wie möglich hineingepackt.

Zusätzlich zu der bereits erwähnten Nutzlast von knapp 700 Kilo ist die Heckklappe mehrfach verstellbar, um den Transport von großen Gegenständen zu erleichtern, die nicht ganz hineinpassen. Ford hat die Ladefläche zusätzlich mit einer Vielzahl von Befestigungspunkten, Verankerungen, Aussparungen und Bolzenlöchern versehen, damit man jede noch so ungewöhnliche Ladung irgendwie befestigt bekommt.

Zwölf-Volt-Steckdosen, die über Durchreichen zugänglich sind, und eine optionale, am Bett montierte 110-Volt-Dreipunkt-Steckdose sind sinnvolle Ergänzungen für alle, die mit ihrem Maverick zum Campen oder auf Baustellen fahren wollen. Ford hat bereits Ladeflächen-Abdeckungen und andere Anbauteile speziell für den Wetterschutz in Arbeit. Der "Mav" mag eine Art Miniatur-Truck sein, aber er kann und soll durchaus benutzt und missbraucht werden, wie seine größeren Geschwister.

Braucht man wirklich mehr?

Was den Maverick für mich als Gesamtfahrzeug so attraktiv macht: Er bietet einen erschwinglichen Weg zum Pick-up-Besitz, verschont einen aber vor diversen Nachteilen, die ein großer Truck mit sich bringt.

Der Hybrid-Maverick hat den Komfort, die Benutzerfreundlichkeit und den Kraftstoffverbrauch eines vergleichbaren Kleinwagens (in den USA mag das wirklich ein sinnvoller Vergleich sein) oder SUVs, gleichzeitig bietet er vier Erwachsenen bequem Platz und erledigt auch die meisten Pickup-Pflichten sehr ordentlich.

Und sollten Sie ihre Kreuzchen beim Allradantrieb und der FX4-Ausstattung machen, dann taugt der Maverick sogar als veritables Lifestyle-Gefährt ähnlich eines Subaru Crosstrek oder sogar des Markenbruders Ford Bronco Sport.

Aber das Spannende ist ja: In der Grundausstattung XL tritt der Maverick mit seinem 20.000-Dollar-Preisschild sogar in Konkurrenz zu kompakten Crossovern wie dem Kia Soul oder dem Honda HR-V. Zieht man die Verbrauchswerte, die ich bei meinen Tests erzielen konnte, in Betracht, wird das Auto plötzlich auch für Kunden interessant, die mit einem Toyota RAV4 Hybrid oder einem Honda CR-V Hybrid liebäugeln. Nur dass er eben mehrere Tausender günstiger ist.

Für Ford hat der Maverick das Potenzial, die Vorstellung der Amerikaner von Pickups zu verändern. Er bricht ja durchaus mit traditionellen Kompromissen. Gleichzeitig spürt man die jahrzehntelange Erfahrung mit der F-Serie auch im bisher kleinsten Truck des Blauen Ovals. Der Maverick überzeugt und ich gehe davon aus, dass er ein attraktives Angebot für Kunden sein kann, die sich einen Ford Pick-up in ihrer Garage bisher nicht vorstellen konnten.

Photo Credit: Victoria Scott / Ford


Ford Maverick (2021): So toll sieht das Basismodell aus

Als XL wird der Pick-up quasi zum Dacia der USA und kostet nur gut 18.000 Euro

Es ist ja meist so: Autohersteller präsentieren ihre Neuheiten meist in den tollsten Ausstattungen, die es gibt. Komplettes Infotainment, riesige Alufelgen und so weiter. Und bei den Testwagen, die wir bekommen, ist es kaum anders. Um die Basisversion ohne zusätzliche Extras zu bekommen, muss man schon Bettelbriefe schreiben.

Dabei können Basismodelle ihren besonderen Reiz haben und großartig aussehen. So wie beim Ford Maverick, der in den USA als "Compact Truck" läuft. Leider kommt er nicht nach Europa. Aber in Grundausstattung mutiert er beinahe zum Dacia der Amis.

Natürlich haben wir bereits Fotos des neuen Ford Maverick gesehen, und ja, sie enthielten Bilder des Basismodells Maverick XL. Es ist der billigste Maverick, den Sie in den USA bekommen können, mit einem Grundpreis von 19.995 Dollar. In Wirklichkeit werden mindestens 21.490 Dollar fällig, da die Überführung aufgeschlagen wird. Aber selbst damit kostet der XL umgerechnet immer noch nur rund 18.000 Euro. Viel Auto fürs Geld, wie Ford hierzulande früher einmal warb.

Deshalb freuen wir uns, dass wir diese Bilder eines Maverick XL mit freundlicher Genehmigung der Foren des Maverick Truck Club zeigen dürfen. Wir sind uns nicht ganz sicher, wo er steht, aber wir sehen einen Bronco und einen F-150, die ihn flankieren, um eine Vorstellung von der Größe zu bekommen. Aber was vielleicht noch wichtiger ist, es gibt ein Bild, das den Basis-Innenraum zeigt. Und im Vergleich zum alten kompakten Ranger sieht dieses Einstiegsmodell gar nicht so schlecht aus.

Die Grundausstattung ist mit Stoffsitzen versehen, und es gibt eine Fülle von Grau in der gesamten Kabine. Es gibt ein 4,2-Zoll-Display im Kombiinstrument sowie einen standardmäßigen 8,0-Zoll-Touchscreen in der Mitte mit Bluetooth-Konnektivität und Apple CarPlay oder Android Auto. Natürlich sind die Fensterheber und Verriegelungen elektrisch und es gibt eine Klimaanlage. Also eine einfache Ausstattung zwar, aber nicht ärmlich.

Abgesehen von den 17-Zoll-Stahlrädern besteht der Standard-Antriebsstrang des Maverick aus einem 2,5-Liter-Hybrid-Vierzylinder, der über ein CVT-Getriebe nur die Vorderräder antreibt. Eine solche Konfiguration ist in den USA nicht gerade üblich bei Pick-ups.

Aber wie wir bereits in einem durchgesickerten Ford Maverick-Produkthandbuch gesehen haben, ist der Autohersteller bestrebt, diesen Pick-up an ein anderes Publikum zu verkaufen, das bisher keinen Pick-up in Betracht gezogen hat.

Mit einer variablen 4,5-Fuß-Ladefläche (1,37 Meter Länge), die für eine Vielzahl von Frachtaufgaben konfiguriert werden kann, und einer geschätzten 40-mpg-Bewertung (5,9 Liter) in der Stadt, könnte Ford tatsächlich neue Käufer gewinnen.

Der Maverick und alle seine Ausstattungsvarianten werden in den USA in diesem Herbst bei den Händlern stehen. Einen näheren Blick auf den Pick-up können Sie im folgenden Video unserer US-Kollegen werfen:


Ford Maverick (2022): Kompakter Pickup mit Hybrid vorgestellt

In den USA ist er der günstigste Hybrid, aber es gibt auch einen stärkeren EcoBoost für Hängerbetrieb

Vor ein paar Jahren kündigte Ford Nordamerika an, den Großteil seiner herkömmlichen Autos auslaufen zu lassen (abgesehen vom Mustang) und sich künftig nahezu vollständig auf die deutlich profitableren Crossover, SUVs und Pickups zu konzentrieren. Dieses Vorhaben hat man sehr konsequent umgesetzt. Neuester Beweis ist ein betont kompakter und preisgünstiger Truck. Sagen Sie Hallo zum 2022er Ford Maverick.

Nach Europa würde er zwar ziemlich gut passen, aber darauf hoffen, dass er auch kommt, sollten wir eher nicht. In den USA soll er wohl hauptsächlich versuchen, dem ähnlich gewachsenen Hyundai Santa Cruz Marktanteile abspenstig zu machen. Er ist der kleinste Truck in der Ford-Familie und sein Startpreis von 19.995 US-Dollar (aktuell gut 16.500 Euro) ist ein echtes Statement.

Kompakt heißt auf der anderen Seite des großen Teichs übrigens immer noch länger als fünf Meter. Mit einer Länge von 5,07 Meter ist er knapp 30 Zentimeter kürzer als ein Ford Ranger. Erhältlich sein wird er ausschließlich als viertüriger Crew Cab mit einer Ladefläche von 1,38 Meter.

Das macht ihn zu einem der kleinsten Pickups auf dem US-Markt, was traditionelle Truck-Kunden sicher etwas abschrecken wird. Dafür könnte Ford Kunden anlocken, die sich sonst eher für einen Crossover oder ein kompaktes Schrägheck entschieden hätten. Helfen dürften da auch die beiden Vierzylinder-Optionen - ein effizienter Hybrid und ein recht drehmomentstarker EcoBoost-Benziner.

Der Maverick basiert auf dem gleichen Fronttriebler-Chassis wie der Escape und der Bronco Sport. Standard ist ein 2,5-Liter-Hybrid mit 193 PS, der seine Kraft über ein CVT-Getriebe ausschließlich an die Vorderräder abgibt. Das ist ein wenig enttäuschend, denn selbst der Escape ist mit diesem Antrieb zumindest optional mit Allrad zu haben. Immerhin soll der Maverick Hybrid in der Stadt nur 5,7 Liter verbrauchen. Zudem ist er der günstigste Hybrid auf dem US-Markt.

Wer mehr Schmalz braucht, sollte zum 2,0-Liter-EcoBoost greifen. Er kommt auf 253 PS und 376 Nm Drehmoment, ist an eine 8-Gang-Automatik gekoppelt und bietet gegen Aufpreis vier angetriebene Räder.

Anders als der Santa Cruz, der sich beim Design klar am Hyundai Tucson orientiert (mit dem teilt er sich ja auch die Plattform), ist der Maverick eher kastiger und traditioneller gestaltet. Er soll auch ein wenig an seine großen Geschwister F-150 und Ranger erinnern. Das passt optisch - vielleicht mit Ausnahme der etwas arg großen Scheinwerfer - alles recht gut zusammen.

Innen wird schnell klar, dass der Maverick ausgiebigen Gebrauch von Hartplastik macht. Allerdings kann man an Armaturenbrett und Co. aus verschiedenen Oberflächen wählen, die das billige Material ganz ordentlich verschleiern.

In Anbetracht des Basispreises von unter 20.000 Dollar für die Ausstattung XL, ist der neue Maverick recht anständig ausgestattet. Ein 8,0-Zoll-Touchscreen mit dem sehr ansprechenden Sync 4-Infotainmentsystem inklusive Apple CarPlay und Android Auto ist Serie. Dazu kommt Fords Co-Pilo360-Technologie, unter den ein Notbrems-Assistent, ein Post-Colission-Bremsassistent und autotmatisches Fernlicht vereint sind. Vorne und hinten gibt es 12-Volt-Stecker und ein 4G-LTE-WiFi-Modem ist ebenfalls an Bord.

Interessant im Maverick-Innenraum sind auch einige Lösungen fürs Gepäck-Management. So verfügt das Auto über die sogenannten Ford Integrated Tether System (FITS) Slots, die designt wurden, um verschiedenes austauschbares Zubehör, wie Cupholder oder Haken für Einkaufstüren aufzunehmen.

Sehr praktisch erscheinen auch die teilbaren Armlehnen in den Türen, die so Platz etwa für eine 1-Liter-Flasche schaffen. Hinten sorgt diese Lösung dafür, dass man ein Mountainbike quer ins Auto stellen kann und der Hinterreifen im Slot eingeklemmt wird (wie in der Galerie zu sehen).

Die Zuladung des Maverick beträgt 680 Kilo, das können einige Midsize-Pickups nicht besser. Die Basis-Anhängelast von 900 Kilo für beide Motoren ist dagegen weniger löblich. Immerhin gibt es gegen Aufpreis ein entsprechendes Paket für den EcoBoost-Turbo, das den Zugbetrieb mit bis zu 1.800 Kilo ermöglicht.

Ebenfalls optional kommt das sogenannte FX4-Offroad-Paket für alle EcoBoost mit Allradantrieb. Es umfasst größere Reifen, etwas mehr Bodenfreiheit, Unterbodenschutz, Bergabfahrhilfe und zwei zusätzliche Offroad-Modi.

Der neue Ford Maverick kommt in den Vereinigten Staaten im Herbst dieses Jahres auf den Markt. Ob und wann er nach Europa kommt, wird sich zeigen.


Ford Maverick in: Modelle ohne Wiederkehr

Diese Modelle blieben ohne Nachfolger
Eine Fahrzeuggeneration geht, das Nachfolgemodell steht in den Startlöchern. So sieht der Normalfall in der Automobilindustrie aus. Doch es gibt auch Ausnahmen: Modelle, die keinen direkten Nachfolger haben und dadurch sang- und klanglos von der Bildfläche verschwinden. Oft handelt es sich um Autos, deren Abgang man nicht wirklich merkt, einfach, weil sie schon zu Lebzeiten keiner wahrgenommen hat. Dann gibt es aber auch jene Fahrzeuge, die eine echte Lücke hinterlassen wie die Fiat Barchetta oder die Celica von Toyota. Wir haben für Sie verschiedene Modelle zusammengestellt, die in den letzten Jahren ohne Ersatz aus dem Programm gefallen sind. Viel Spaß beim Durchklicken!

Ford Maverick in: Die Neuen – bis 2010

Fast 100 kommende Modelle in der Übersicht
Fast 100 Auto-Neuheiten bis zum Jahr 2010

Fast 100 Neuheiten – alphabetisch nach Hersteller geordnet: Eine derart geballte Informationsfülle finden Sie wohl kein zweites Mal. Und sollten Sie Volvo-Fan sein, klicken Sie sich doch einfach rückwärts durch die Fotostrecke und starten so mit Ihrer Lieblingsmarke. Auch in diese Richtung werden Sie bis Alfa viele spektakuläre Überraschungen entdecken. Ob Sie nun vor- oder rückwärts starten: Es lohnt sich.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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