ANZEIGE

Jeep Gladiator Gebrauchtwagen

Jeep Gladiator gebraucht günstig kaufen

Günstige Jeep Gladiator Gebraucht- und Vorführwagen von Händlern und Privat in Ihrer Nähe auf automobile.at

Aktuelle Jeep Gladiator Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein Jeep Gladiator Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere Jeep Gladiator Meldungen

Jeep Gladiator der nächsten Stufe 6x6

Jeep Gladiator 6x6 wird bald offiziell beim Jeep-Händler verkauft

Die treibende Kraft sind die Köpfe hinter dem Rezvani Tank
Die furchtlosen Menschen hinter dem Rezvani Tank haben einen Jeep Gladiator mit sechs Rädern gebaut und Jeep wird ihn offiziell verkaufen.
2020 Jeep Gladiator

Jeep Gladiator (2021): Das kostet der Pick-up bei uns

Endlich ist der amerikanische Lademeister offiziell bestellbar
Nach 28 Jahren kehrt die Marke Jeep in das Pick-up-Segment zurück. Jetzt ist der Gladiator endlich auch in Deutschland bestellbar.
Jeep Gladiator in: Jeep Gladiator (2019) im ersten Fahrbericht

Jeep Gladiator (2019) im ersten Fahrbericht

Nach Jahrzehnten gibt es wieder einen Pick-up von Jeep. Was hat er drauf?
Der Jeep Gladiator 2019 ist mehr als nur ein Wrangler mit einer Ladefläche. Im Test zeigt er sich als geländetauglicher Midsize-Pick-up
Jeep Gladiator in: Bestätigt: Jeep Gladiator kommt 2020 nach Europa

Bestätigt: Jeep Gladiator kommt 2020 nach Europa

Limitierte Start Edition in den USA nach nur einem Tag ausverkauft
Lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist es amtlich: Mitte 2020 kommt der neue Jeep Gladiator auch nach Europa. In den USA ist die Nachfrage enorm
Jeep Gladiator in: Vergessene Studien: Jeep Gladiator Concept (2005)

Vergessene Studien: Jeep Gladiator Concept (2005)

Schon vor 14 Jahren erwog Jeep eine Wiederbelebung der Baureihe Gladiator
2020 startet der Jeep Gladiator -- angeblich auch in Deutschland. Bis der Pick-up auf Wrangler-Basis da ist, trösten wir uns mit einer Studie von 2005
Jeep Gladiator in: Jeep Gladiator (2020): Der Wrangler als Pick-up

Jeep Gladiator (2020): Der Wrangler als Pick-up

Kommt dieser Geländelaster auch nach Deutschland?
Jeep bringt nach 27 Jahren wieder einen Pick-up auf den Markt: 2019 erscheint der Gladiator in den USA. Ob er auch nach Europa kommt, ist noch unklar.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Jeep Gladiator Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Jeep Gladiator 6x6 wird bald offiziell beim Jeep-Händler verkauft

Die treibende Kraft sind die Köpfe hinter dem Rezvani Tank

Inzwischen sind 6x6-Transformationen schon gar nichts Besonderes mehr, speziell im Bereich Pickups. Wir wissen auch nicht so genau, warum, aber irgendwie scheinen vier Räder für die ganz dicken Brocken einfach deutlich zu wenige Räder zu sein.

Der jüngste Neuzugang im Reich der drei Achsen ist dieser Jeep Gladiator von Next Level. Aber anders als viele andere Tuner setzt das Unternehmen aus Kalifornien auf einen deutlich cleaneren Look, der so auch vom Hersteller selbst kommen könnte. Wir werden gleich noch sehen, dass das gute Gründe hat.

Der Gladiator 6x6 ist das erste Projekt von Next Level. Unerfahren sind die Herrschaften dort aber keineswegs, denn sie stecken auch hinter dem Rezvani Tank (und dem Rezvani Hercules 6x6). Man kennt sich dort also aus mit übergroßen Spielzeugen.

Der Gladiator 6x6 verfügt über permanenten Vierradantrieb. Für gewisse Offroad-Applikationen kann auch auf 6x6-Antrieb umgestellt werden.

Drei Motoren stehen für den gewaltigen Gladiator zur Verfügung. Zum einen wären da die beiden Benziner, ein 2,0-Liter-Turbo mit 270 PS und 393 Nm sowie ein 3,6-Liter-V6 mit 285 PS und 353 Nm. Und dann gibt es noch einen 3,0-Liter-V6-Diesel, der 375 PS und 637 Nm Drehmoment in die Waagschale wirft. Für ein Auto dieser Größe scheint uns der Diesel die schlaueste Wahl zu sein.

Wer gerne lange Gegenstände transportiert, wird sich über die auf 8 Fuß (2,44 Meter) gestreckte Ladefläche freuen. Gut hören sich auch die Fox-Dämpfer an allen sechs Rädern an. Optional bietet Next Level einen Stahl-Stoßfänger, LED-Beleuchtung und eine Seilwinde. Innen gibt es sportlicheres Gestühl aus handgenähtem Nappaleder mit speziell gestalteter Polsterung.

Wie anfangs erwähnt, sieht der Next Level Gladiator 6x6 relativ seriennah aus und verzichtet auf unnütze Spielereien. Der Grund dafür ist einfach und gleichzeitig fast ein wenig unglaublich: Ja, dieses Monstrum kann tatsächlich ganz offiziell bei autorisierten Jeep-Händlern gekauft werden. Den Anfang macht Jeep in Huntington Beach, Kalifornien.

Die Preise haben es allerdings in sich. Der Gladiator 6x6 startet bei 132.000 US-Dollar (knapp 110.000 Euro). Das sind nahezu 100.000 Dollar mehr, als man in den Staaten für den herkömmlichen Einstiegs-Gladiator hinlegt.


Jeep Gladiator (2021): Das kostet der Pick-up bei uns

Endlich ist der amerikanische Lademeister offiziell bestellbar

Mit dem neuen Jeep Gladiator ist von sofort an der erste Pickup der Marke seit fast drei Jahrzehnten bei den Jeep-Händlern bestellbar. Der neue Gladiator baut auf der reichen Tradition robuster, zuverlässiger Jeep-Trucks auf: Den Anfang machte bereits 1947 der Eintonner Jeep Truck von Willys Overland auf Basis der CJ-2A.

Es folgten über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten die Pickup-Modelle FC-150/170 (1957-1965), der Jeep Gladiator auf Basis der J-Serie (1963-1987), der CJ-8 Scrambler (1981-1985) und der auf dem Cherokee XJ basierende Jeep Comanche (1986-1992).

Der Gladiator basiert auf dem kultigen Jeep Wrangler und verfügt über dessen Gelände-Fähigkeiten. Hinzu kommt beim Gladiator aber eine 153 Zentimeter lange Ladefläche. Hier geht es zum Fahrbericht.

In Deutschland ist der Jeep Gladiator in den Ausstattungsvarianten Sport und Overland, 80th Anniversary sowie während der Markt-Einführungsphase als limitierte Launch Edition erhältlich. Die Farbpalette umfasst Schwarz, Firecracker Red, Billet Silver Metallic, Bright White, Granite Crystal Metallic, Hydro Blue, Sting-Gray, Snazzberry und Sarge Green.

Und zwar je nach Ausstattungsversion in Kombination mit einem Softtop und auf Wunsch zusätzlichem schwarzen Hard-Top oder mit einem in Wagenfarbe lackierten Hard-Top mit auf Wunsch zusätzlichem Soft-Top. Die Sport-Ausstattung steht auf 17 Zoll großen Rädern, während Overland, 80th Anniversary und Launch Edition mit 18-Zöllern fahren.

Bei der Entwicklung der robusten Ladefläche standen Funktionalität und Flexibilität im Vordergrund. Die Ladefläche ist beleuchtet, eine auf Wunsch erhältliche, wettergeschützte externe Stromquelle (230 Volt) und starke integrierte Verzurr-Ösen sorgen für Langlebigkeit und Flexibilität. Das verfügbare "Trail Rail"-Lademanagement bietet zusätzliche Verstaumöglichkeiten.

Der Jeep Gladiator bietet eine Vielzahl von Konfigurationen dank seiner vorklappbaren Windschutzscheibe und den Optionen dreiteiliges Hardtop und Softtop. Die "Cargo Management Group" mit abschließbarem Staufach unter den Sitzen ermöglicht die Organisation von Ladung auch in der Passagierkabine. Für die Ladefläche stehen eine schützende, rutschfeste Beschichtung sowie verschiedene Abdeckungen zur Wahl.

Der Innenraum des Jeep Gladiator bietet auf Wunsch abschließbare Staufächern unter den Rücksitzen. Am optionalen Infotainment-System Uconnect der vierten Generation mit sieben oder 8,4 Zoll großem Touchscreen und sieben Zoll großem TFT-Display Kombiinstrument kann der Fahrer angezeigte Informationen auf mehr als 100 Arten konfigurieren.

Eine nach vorne gerichtete Kamera mittig in der Frontmaske gehört zur Serienausstattung der Launch Edition (auf Wunsch für die Ausstattungsstufen Sport, Overland und 80th Anniversary), hilfreich sowohl bei Hindernissen im Gelände als auch beim Einparken in der Stadt. Die Selbstreinigungsfunktion der Kamera hält die Sicht auch bei extremen Offroad-Bedingungen klar.

Zu den weiteren Optionen gehören ein Premium Alpine Audio System mit neun Lautsprechern, einem hinteren Subwoofer, einem 552 Watt starken Zwölfkanal-Verstärker und einem herausnehmbaren, tragbaren, Bluetooth-Lautsprecher, dessen Akku in seiner Halterung hinter den Rücksitzen während der Fahrt aufgeladen wird.

Sein Gehäuse ist wetterfest und staubdicht, außerdem wasserdicht bis zu einer Tiefe von 90 Zentimetern (bis zu 30 Minuten). Er lässt sich mit dem Musiksystem jedes beliebigen Jeep Gladiator koppeln und kann mit seinem USB-Anschluss auch als Ladestation für elektrische Kleingeräte dienen.

Der 3.0 V6-MultiJet-Turbodiesel im Gladiator verfügt über Stopp-Start-System, 194 kW (264 PS) Leistung und 600 Newtonmeter Drehmoment. Das bewährte Achtgang-Wandler-Automatikgetriebe optimiert die Antriebsleistung ebenso bei Geländefahrten wie auch für gleichmäßige, effiziente Kraftentfaltung bei Autobahngeschwindigkeiten.

Der Jeep Gladiator bietet die legendären Offroad-Fähigkeiten der Marke dank des sogenannten Command-Trac 4x4-Systems mit zweistufigem Verteilergetriebe und Gelände-Untersetzung von 2,72 sowie hoch belastbaren Dana 44 Vorder- und Hinterachsen mit einer Übersetzung von 3,73. Alle Ausstattungsvarianten des Gladiator verfügen über hervorragende Böschungswinkel und ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse.

Sicherheit und Schutz standen bei der Entwicklung des Jeep Gladiator an erster Stelle. Daher bietet er eine Reihe von aktiven und passiven Sicherheitsmerkmalen wie die für alle Gladiator serienmäßigen Voll-LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, die ParkView Rückfahrkamera mit dynamischem Führungs-Gitter, der Parkassistent vorne und hinten sowie die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) mit Wank-Stabilisierung.

Zu den auf Wunsch verfügbaren Sicherheitssystemen gehören der Toter-Winkel-Warner Blind Spot Monitoring mit der hinteren Querbewegungserkennung Rear Cross-Path Detection, die Front-Kamera, die Auffahrwarnung Forward Collision Warning Plus mit automatischem Bremseinsatz, die Adaptive Cruise Control mit Anhalte-Funktion und die Licht-/Fernlicht-Automatik.

Das Infotainment-System Uconnect in seiner vierten Generation verfügt wahlweise über einen sieben oder 8,4 Zoll großen Bildschirm und integriert Kommunikations-, Unterhaltungs- und Navigationsfunktionen. Das Uconnect 8.4NAV bietet benutzerfreundliche Funktionen, hohe Rechenleistung, schnelle Startzeiten, einen hochauflösenden Touchscreen sowie Apple CarPlay- und Android Auto-Konnektivität.

Kunden können den neuen Jeep Gladiator in den Ausstattungslinien Sport, Overland, 80th Anniversary und zum Marktstart auch in der besonders umfangreich bestückten Launch Edition haben. Hier die Preise in der Übersicht:

Die limitierte Launch Edition ist all jenen vorbehalten, die den neuen Pick-up zuerst bestellen und sie ist vollgepackt mit allem, was Kunden von einer Top-Ausstattung ihres Gladiator erwarten.

Zum Lieferumfang gehören zum Beispiel 18 Zoll große Leichtmetall-Räder, Lackierung in Wagenfarbe für Hardtop und Radlaufverbreiterungen, schwarze Teilleder-Sitzbezüge, das robuste, rutschfeste Coating für die Ladefläche, das Cargo Management Paket und eine Ladeflächen-Abdeckung sowie Alarmanlage und Winter-Paket.

Für Unterhaltung und Information nicht nur an Bord sorgen serienmäßig ein Alpine Premium Audio System mit Subwoofer und tragbarem, kabellosem Lautsprecher sowie das Infotainment-System Uconnect 8.4 mit Apple CarPlay, Android Auto und Touchscreen mit 21,3 Zentimetern Bildschirmdiagonale.

Das umfangreiche Sicherheitspaket des Jeep Gladiator Launch Edition besteht aus einer Frontkamera im Kühlergrill, dem Toter-Winkel-Warner Blind Spot Monitoring, der hinteren Querbewegungserkennung Rear Cross-Path Detection, dem Aufprallwarner mit automatischer Bremsfunktion Forward Collision Warning Plus und die Adaptive Cruise Control mit Anhalte-Funktion und die Licht-/Fernlicht-Automatik.

Mopar, die FCA-Marke für Aftersales-Produkte und -Dienstleistungen für alle Fahrzeuge von FCA, wird ein großes Angebot von neuen oder für den Gladiator angepassten Jeep Authentic Accessories und Jeep Performance Parts zur Individualisierung bereithalten.

Zu diesen Mopar-Produkten gehören Pickup-spezifisches Active-Lifestyle-Zubehör wie Ladeflächen-Abdeckungen und -verkleidungen, ein Dachträger mit Systemen wie einem Korb mit Sicherungsnetz sowie Trägern für Fahrräder, Kajaks, Surfbretter oder Skier, ebenso wie Zubehör-Teile zur weiteren Verbesserung der Offroad-Performance, wie Aufsetzschutz-Rohre, Trittbretter, Räder und vieles mehr.


Jeep Gladiator (2019) im ersten Fahrbericht

Nach Jahrzehnten gibt es wieder einen Pick-up von Jeep. Was hat er drauf?

Nach langer Zeit hat Jeep in den USA wieder einen Pick-up herausgebracht, den Gladiator. Ob und wann es der Gladiator nach Deutschland schafft, ist noch völlig offen. Unser US-Kollege Jeff Perez konnte ihn jetzt erstmals fahren, oben sehen wir ihn in einem englischsprachigen Video. Hier sind seine schriftlichen Eindrücke:

Es dauerte fast 15 Jahre, damit FCA seinen Jeep Wrangler-basierten Pickup perfektionierte, der 2005 als Studie auf der JK-Plattform vorgestellt wurde. Nun geht der Jeep Gladiator zum US-Modelljahr 2020 in die Serienproduktion und nutzt die Plattform des recht neuen Wrangler JL. Trotzdem sollte man eines nicht tun: Ihn einen Wrangler mit Ladefläche nennen.

Der neue Jeep Gladiator ist quasi zwei Fahrzeuge in einem: Ein moderner Midsize-Pick-up wie auch ein echter Jeep. Alle leistungsfähigen Komponenten des Wrangler wurden mit der Vielseitigkeit und Benutzerfreundlichkeit einer 5-Fuß-Ladefläche (1,52 Meter) kombiniert. Mit dem Gladiator begibt sich Jeep in den USA in ein Segment mit starken Alternativen wie dem Toyota Tacoma, Chevrolet Colorado, GMC Canyon, Honda Ridgeline und Nissan Frontier.

Was können wir zum Look des Gladiator sagen, das noch nicht über den Wrangler geschrieben wurde? Vorne ist er so schön geformt wie sein Geländewagen-Bruder. Das markentypische Gesicht des Jeeps mit sieben Lamellen setzt sich natürlich fort, aber hier sind sie etwas größer, um bei der Kühlung zu helfen. Die LED-Scheinwerfer des Wrangler, die optionalen Stahlstoßfänger und die großen Kotflügel bleiben unverändert.

Die Proportionen des Gladiator wirken etwas untersetzt. Gegenüber einem viertürigen Wrangler Unlimited legt die Länge um rund 80 Zentimeter zu, der Radstand wächst um gut einen halben Meter. Die Sport- und Overland-Ausstattungen passen nicht so recht zu dem Jeep-unüblichen verlängerten Radstand und Gerümpel auf der Ladefläche. Zumindest sieht das Rubicon-Modell robust aus. Die Ladefläche des Gladiator betont den Nutzen stärker als das Aussehen: Niedrige Seitenwände opfern etwas Kapazität, aber es bedeutet, dass es einer der wenigen Laderäume im Segment ist, die wir ohne Stufe leicht erreichen können, obwohl die Stufen am Stoßfänger den Zugang noch einfacher machen.

Der Längenzuwachs des Gladiator steht der geringen Agilität, die seine Wrangler-Basis bietet, zusätzlich im Wege. Die Lenkung ist vage und das Fahrwerk, selbst mit einer klassenexklusiven Fünflenker-Hinterradaufhängung (wiederum vom Wrangler übernommen), bietet vieles, nur definitiv keine Dynamik. Indes: Andere Pick-ups auf dem US-Markt setzen nach wie vor auf weniger raffinierte Blattfedern. Durch das zusätzliche Gewicht beim Gladiator fühlt sich die ohnehin schon rustikale Wrangler-Plattform hier noch sperriger an. Dank des steifen Chassis hingegen ist der Fahrkomfort weich und geschmeidig.

Die Proportionen des Gladiator wirken etwas untersetzt.

Vorerst gibt es den Gladiator nur mit dem 3,6-Liter-V6-Benziner. Er leistet 290 PS und bietet 353 Newtonmeter maximales Drehmoment. Mit manueller Sechsgang-Schaltung liegt der offizielle Verbrauch bei 12,4 Liter. Ebenso mit der Achtgang-Automatik, die aber in der Stadt ein wenig einsparen soll.

Wir mögen den V6. Er ist kräftig und kann bis zu 3,5 Tonnen ziehen sowie 725 Kilogramm Zuladung auf seine Ladefläche nehmen. (Beides sind übrigens Bestwerte in seiner Klasse.) Was wir aber vermissen, ist das schwungvolle Ansprechverhalten moderner Turbomotoren.

In unserer Zeit mit dem neuen Wrangler zeichnete sich sein optionaler aufgeladener 2,0-Liter-Mildhybrid durch Kraft und Lebendigkeit aus. Der Pentastar-V6 des Gladiator kann nicht die gleiche Aufregung hervorrufen, er fühlt sich etwas klobig an. In den nächsten Monaten wird beim Gladiator noch ein 3,0-Liter-Diesel mit 264 PS und 599 Newtonmeter Drehmoment nachgereicht.

Aber der Gladiator ist immer noch ein Jeep, so dass seine Opfergabe der Agilität auf der Straße im Gegenzug für beeindruckende Offroad-Fähigkeiten sorgt. Jeep fuhr jede Ausstattung, von der Basis "Sport" bis zum Topmodell "Rubicon", den Rubicon Trail in Moab, Utah, hinunter und verpasste dem Pick-up so ein "Trail Rated Badge". Jeder Gladiator wird mit einem Satz Dona 44 Vorder- und Hinterachsen, Zwei-Zoll-Fox-Dämpfer und dem Verteilergetriebe des Wrangler geliefert.

Die Sport- und Overland-Modelle bieten eine Geländeausrüstung der Einstiegsklasse, aber das Command-Trac-Allradsystem mit einer Übersetzung von 2,72:1 im unteren Drehzahlbereich sowie Geländereifen sind mehr, als man bei den meisten Konkurrenten des Gladiator erhält. Das Hardcore-Modell Rubicon verfügt über ein vollwertiges Rock-Trac-Allradantriebssystem mit 4,0:1-Untersetzungsgetriebe, elektronische Sperrdifferentiale an beiden Achsen, dickere 33-Zoll-Falken-Geländereifen, die größere Kotflügel erfordern, und eine optionale, nach vorne gerichtete Trail-Kamera.

Für mehr Spaß legt man die Windschutzscheibe um, entfernt die Türen und öffnet das Dach.

Der Gladiator Rubicon hebt seine Nase an steilen, felsigen Steigungen in einem 43,8-Grad-Anstellwinkel, der fast identisch ist mit dem 44,0-Grad-Anstellwinkel des Wranglers. Die nach vorne gerichtete Kamera (mit integrierter Waschanlage) ist so gut, dass man in einigen Fällen auf einen Beobachter außerhalb des Fahrzeugs verzichten kann. Dazu hält die Achtgang-Automatik die Dinge in einem kontrollierten Schneckentempo. Ab und zu setzt der Gladiator mit seinem Hintern leicht auf, aber sein vorderer Böschungswinkel von 26 Grad ist immer noch besser als beim Toyota Tacoma TRD Pro (24,0 Grad) und Chevy Colorado ZR2 (23,5 Grad).

Für mehr Spaß legt man die Windschutzscheibe um, entfernt die Türen und öffnet das Dach. Sogar der Hardtop-Gladiator ist ein Cabriolet und bietet ein Open-Air-Erlebnis wie kein anderer Pick-up. Der robuste Innenraum bietet eine gummierte Touchscreen-Einrahmung, hochwertige Ledertapezierung sowie Knöpfe und Schalter mit Metalloptik. Im Hinblick auf das Infotainment im Auto ist das integrierte UConnect-System von FCA mit seinem optionalen 8,4-Zoll-Bildschirm großartig. Es bietet Apple CarPlay und Android Auto, ganz zu schweigen davon, dass es vier USB-Anschlüsse gibt: zwei vorne und zwei auf dem Rücksitz.

Das Entfernen von Dach und Türen macht den Gladiator auch nicht anfällig für Diebstahl. Der Fond verbirgt ein kleines, abschließbares Staufach unter der Bank und ein noch besser abschließbares Staufach hinter den Rücksitzen. Dort hinein passen zwar nicht viel mehr als ein paar Geldbörsen und Mobiltelefone, aber es ist eine intelligente Lösung für die Open-Air-Eigenschaften des Gladiators.

Der Jeep Gladiator Sport beginnt in den USA bei 33.545 Dollar (umgerechnet knapp 30.000 Euro) und ist damit einer der teuersten Pick-ups seiner Klasse. Der nächsthöhere Sport S startet bei 36.755 Dollar, der besser ausgestattete Overland kostet 40.395 Dollar. Das Einzige, was Jeep nicht im Angebot hat, ist eine gestrippte Basisversion unter 30.000 Dollar, wie es sie in den USA für Ranger, Tacoma und Colorado gibt. Aber wir können uns nicht beschweren. Aufgrund seiner Offroad-Fähigkeiten und der verfügbaren Technik, auch bei dem niedrigen Sportmodell, bietet der Gladiator ein faires Preis-Leistungsverhältnis. Das robuste Rubicon-Modell ist der teuerste Gladiator, beginnend bei 43.545 Dollar (umgerechnet rund 38.800 Euro).

Der Gladiator ist trotz seiner Macken auf der Straße und seines plumpen Designs die attraktivste Wahl in einer hart umkämpften Klasse. Seine zusätzliche Länge, das verstärkte Chassis und die dazugewonnene Vielseitigkeit machen ihn zu weit mehr als nur einem Wrangler mit Ladefläche, auch wenn er optisch so aussehen mag. Die bemerkenswerte Geländetauglichkeit ist das Schönste, und seine neu gewonnenen Fähigkeiten als Pick-up eröffnen für Jeep einen großen neuen Käuferkreis. Der Gladiator ist immer noch mehr Jeep als Pick-up, aber er ist großartig darin, beides zu sein.


Bestätigt: Jeep Gladiator kommt 2020 nach Europa

Limitierte Start Edition in den USA nach nur einem Tag ausverkauft

Nach langer Zeit hat Jeep mit dem Gladiator wieder einen Pick-up im Programm. In den USA ist die Nachfrage enorm, weshalb sich Europa noch etwas gedulden muss. Jetzt gibt es aber erste offizielle Verlautbarungen bezüglich eines Marktstarts.

Fakt ist: Die in den USA am Jeep 4x4 Day (04. April) 2019 online als Vorbestellung angebotene, limitierte Start Edition des neuen Gladiator war bereits am selben Tag ausverkauft.

"Das Interesse am Jeep Gladiator ist enorm, seit wir ihn Ende letzten Jahres vorgestellt haben", sagt Tim Kuniskis, Head of Jeep Brand - North America. "Die unglaubliche Resonanz der 4.190 zukünftigen Gladiator Start Edition Besitzer, die ihre Fahrzeuge am 04. April vorbestellt haben, hat das Interesse bestätigt."

Kunden, die ein Exemplar der Jeep Gladiator Start Edition vorbestellt haben, können in den USA am Wettbewerb "Find Your Freedom" teilnehmen, bei dem sie die Möglichkeit haben, genau das zu gewinnen, wofür Jeep und der Gladiator stehen: Freiheit. Genauer gesagt ist ein Jahresgehalt in Höhe von umgerechnet 88.400 Euro (100.000 USD) zu gewinnen, und damit die Möglichkeit, sich eine Auszeit für Outdoor-Abenteuer zu gönnen. Die Teilnehmer reichen ihr persönliches "Gladiator"-Video ein, und eine Jury wählt dann das Gewinner-Video.

Die neue Jeep Gladiator Start Edition kommt mit spezifischen Rädern und Innenraum-Akzenten sowie einem geschmiedeten "One of 4.190" Aluminium-Emblem an der Heckklappe. Die Zahl 4.190 ist eine Hommage an die Stadt Toledo im U.S.-Bundesstaat Ohio und ihre Vorwahl 419. Sowohl der Gladiator als auch der Jeep Wrangler werden in Toledo gebaut.

In Europa wird der Jeep Gladiator als Ergänzung zum Jeep Wrangler, auf dem er basiert, voraussichtlich Mitte 2020 zu haben sein.


Vergessene Studien: Jeep Gladiator Concept (2005)

Schon vor 14 Jahren erwog Jeep eine Wiederbelebung der Baureihe Gladiator

Jeep hat eine Pick-up-Version des neuen Wrangler entwickelt. Als Jeep Gladiator soll das Auto 2020 auf den Markt kommen -- und zwar nach Gerüchten auch in Deutschland. Bis es so weit ist, vertrösten wir uns mit der gleichnamigen Designstudie. Das Gladiator Concept von 2005 hat definitiv einen Platz in unserer Reihe zu vergessenen Studien der Automobilgeschichte verdient.

Name: Jeep Gladiator

Premiere: Detroit Motor Show 2005

Daten: 2,8-Liter-Turbodiesel mit vier Zylindern, 163 PS, 400 Newtonmeter, Sechsgang-Schaltung, Allradantrieb, 1.882 Kilo Leergewicht, 5,20 Meter Länge, 35 cm Bodenfreiheit

Hintergrund:

Einen Jeep Gladiator gab es schon einmal, und das gleich für ein Vierteljahrhundert: von 1962 bis 1988. Die Basis war damals allerdings der Wagoneer, nicht der Wrangler. 2005 spielte die Marke bereits einmal mit dem Gedanken, die 1988 ausgelaufene Baureihe wieder aufleben zu lassen. Das in Detroit vorgestellte Gladiator Concept hatte wie der Wrangler eine umlegbare Frontscheibe und Türen, die sich aushängen ließen. Aber die Designstudie konnte noch deutlich mehr.

Der Clou war die Ladefläche: Sie ließ sich auf Kosten des Innenraums ausziehen. Normalerweise war die Kabine 2+2-sitzig, doch bei ausgezogener Ladefläche war die Rückbank nicht mehr benutzbar. Ein Hingucker war das seitlich aufgehängte Reserverad. Das dürfte die Aerodynamik nicht gerade verbessert haben, genauso wenig wie die Manövrierbarkeit in engen Innenstädten -- aber das ist wohl eine europäische Perspektive.

Auch das Türkonzept war innovativ: Auf der Bürgersteigseite gab es eine Selbstmördertür, während sich auf der Fahrerseite (unser Bild) nur eine kleine Tür befand. Der Grund dafür war offensichtlich das Reserverad, das eine größere Tür ausschloss. Um die Jacke auf den Rücksitz zu befördern, lag die Klappe wohl zu weit unten. Sie sieht aus wie gemacht, um einem altersschwachen kleinen Hund das Einsteigen zu ermöglichen ...


Jeep Gladiator (2020): Der Wrangler als Pick-up

Kommt dieser Geländelaster auch nach Deutschland?

Es ist vollbracht: 26 Jahre nach dem Ende des bislang letzten Pick-ups im Modellprogramm stellt Jeep den neuen Gladiator vor. Premierenort ist die Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember 2018). Im zweiten Quartal des Jahres 2019 soll der Gladiator auf dem US-Markt starten. Ob er auch den offiziellen Weg nach Deutschland schafft, ist derzeit noch unklar.

Pick-ups sind bei Jeep keine ungewöhnliche Sache: Schon zwischen 1947 und 1965 gab es ein solches Modell, man wollte damit das Programm nach dem Krieg für eine zivile Nutzung breiter auffächern. Auch den Namen Gladiator gab es bei Jeep schon einmal, nämlich zwischen 1962 und 1968. Von 1986 bis 1992 bot die Marke mit dem Comanche für lange Zeit ihren letzten Pick-up an. Und warum nun nach fast drei Jahrzehnten der Sinneswandel? Nun, der neue Gladiator tritt auf dem nordamerikanischen Markt im Segment der sogenannten Midsize-Trucks an. Dort tummeln sich Fahrzeuge wie der Chevrolet Colorado oder der Ford Ranger. Letzter Vertreter des Chrysler-Konzerns, zu dem Jeep gehört, war bis 2011 der Dodge Dakota. Seither klafft in dem Segment eine Lücke, da die schweren RAM-Pick-ups eine Liga höher spielen. Sie schließt jetzt der Jeep Gladiator.

Er soll Jeep zufolge der leistungsfähigste Vertreter seiner Klasse sein. Sehen wir uns also den Gladiator näher an: Optisch wirkt er wie ein Wrangler mit zusätzlicher Ladefläche, optional lässt sich die Windschutzscheibe abklappen. Weite Teile der Karosserie, darunter die abnehmbaren Türen, bestehen aus Aluminium, um das Gewicht zu senken. Auf dem US-Markt wird es den Gladiator in vier verschiedenen Ausstattungen geben: Sport, Sport S, Overland und Rubicon. Letztere stellt die ultimative Offroad-Variante mit Rock-Track-4x4-System, verstärkten Stoßfängern und zusätzlicher Getriebeuntersetzung dar. Für den Rubicon ist auch eine nach vorne gerichtete Kamera erhältlich, um im Gelände den Überblick zu behalten. Zur Wahl stehen bei allen Gladiator sieben oder 8,4 Zoll große Touchscreens samt Einbindung von Android Auto und Apple CarPlay

Apropos Gelände: Der Böschungswinkel vorne beträgt beim Jeep Gladiator 43,6 Grad, hinten sind es 26 Grad. Die Bodenfreiheit wird mit 28 Zentimeter angegeben. 76 Zentimeter stehen bei der Wattiefe zu Buche. Bis zu 3.470 Kilogramm kann der Gladiator ziehen, die Zuladung liegt bei 725 Kilogramm.

Bei den Motoren orientiert sich der neue Gladiator eng am Wrangler. Als Benziner ist der Pentastar-V6 mit 3,6 Liter Hubraum, 290 PS und 353 Newtonmeter Drehmoment an Bord. Eine manuelle Sechsgang-Schaltung ist hier serienmäßig, optional gibt es eine Achtgang-Automatik. Alternativ steht ein 3,0-Liter-Diesel mit 264 PS Leistung und 599 Nm bereit, hier ist die Automatik stets inbegriffen. Gebaut wird der Jeep Gladiator übrigens in Toledo, Ohio.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
ANZEIGE
ANZEIGE