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Unsere Jeep Gladiator Meldungen

Jeep Gladiator in: Jeep Gladiator (2019) im ersten Fahrbericht

Jeep Gladiator (2019) im ersten Fahrbericht

Nach Jahrzehnten gibt es wieder einen Pick-up von Jeep. Was hat er drauf?
Der Jeep Gladiator 2019 ist mehr als nur ein Wrangler mit einer Ladefläche. Im Test zeigt er sich als geländetauglicher Midsize-Pick-up
Jeep Gladiator in: Jeep Gladiator (2020): Der Wrangler als Pick-up

Jeep Gladiator (2020): Der Wrangler als Pick-up

Kommt dieser Geländelaster auch nach Deutschland?
Jeep bringt nach 27 Jahren wieder einen Pick-up auf den Markt: 2019 erscheint der Gladiator in den USA. Ob er auch nach Europa kommt, ist noch unklar.
Jeep Gladiator in: Bestätigt: Jeep Gladiator kommt 2020 nach Europa

Bestätigt: Jeep Gladiator kommt 2020 nach Europa

Limitierte Start Edition in den USA nach nur einem Tag ausverkauft
Lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist es amtlich: Mitte 2020 kommt der neue Jeep Gladiator auch nach Europa. In den USA ist die Nachfrage enorm
Jeep Gladiator in: Vergessene Studien: Jeep Gladiator Concept (2005)

Vergessene Studien: Jeep Gladiator Concept (2005)

Schon vor 14 Jahren erwog Jeep eine Wiederbelebung der Baureihe Gladiator
2020 startet der Jeep Gladiator -- angeblich auch in Deutschland. Bis der Pick-up auf Wrangler-Basis da ist, trösten wir uns mit einer Studie von 2005
Jeep Gladiator

Jeep Gladiator in: 10 Autos, die wir gerne auch in Europa hätten

Bei diesen Auslandsmodellen geraten wir ins Träumen
Viele große Autokonzerne bieten in anderen Erdteilen Modelle an, die wir gar nicht kennen. Wir zeigen 10 Fahrzeuge, deren Import nach Europa wir fordern
Jeep Gladiator Pick-up / J-Serie: 1963-1987

Jeep Gladiator in: 75 Jahre Jeep in 25 Meilensteinen

Vom Willys "Quad" bis zum aktuellen Renegade
1941 legte man mit einem leichten Aufklärungsfahrzeug für das US-Militär den Jeep-Grundstein. Was aus dem Urvater in der nun 75-jährigen Firmengeschichte geworden ist? Unsere Galerie verrät es Ihnen
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Jeep Gladiator Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Jeep Gladiator (2019) im ersten Fahrbericht

Nach Jahrzehnten gibt es wieder einen Pick-up von Jeep. Was hat er drauf?

Nach langer Zeit hat Jeep in den USA wieder einen Pick-up herausgebracht, den Gladiator. Ob und wann es der Gladiator nach Deutschland schafft, ist noch völlig offen. Unser US-Kollege Jeff Perez konnte ihn jetzt erstmals fahren, oben sehen wir ihn in einem englischsprachigen Video. Hier sind seine schriftlichen Eindrücke:

Es dauerte fast 15 Jahre, damit FCA seinen Jeep Wrangler-basierten Pickup perfektionierte, der 2005 als Studie auf der JK-Plattform vorgestellt wurde. Nun geht der Jeep Gladiator zum US-Modelljahr 2020 in die Serienproduktion und nutzt die Plattform des recht neuen Wrangler JL. Trotzdem sollte man eines nicht tun: Ihn einen Wrangler mit Ladefläche nennen.

Der neue Jeep Gladiator ist quasi zwei Fahrzeuge in einem: Ein moderner Midsize-Pick-up wie auch ein echter Jeep. Alle leistungsfähigen Komponenten des Wrangler wurden mit der Vielseitigkeit und Benutzerfreundlichkeit einer 5-Fuß-Ladefläche (1,52 Meter) kombiniert. Mit dem Gladiator begibt sich Jeep in den USA in ein Segment mit starken Alternativen wie dem Toyota Tacoma, Chevrolet Colorado, GMC Canyon, Honda Ridgeline und Nissan Frontier.

Was können wir zum Look des Gladiator sagen, das noch nicht über den Wrangler geschrieben wurde? Vorne ist er so schön geformt wie sein Geländewagen-Bruder. Das markentypische Gesicht des Jeeps mit sieben Lamellen setzt sich natürlich fort, aber hier sind sie etwas größer, um bei der Kühlung zu helfen. Die LED-Scheinwerfer des Wrangler, die optionalen Stahlstoßfänger und die großen Kotflügel bleiben unverändert.

Die Proportionen des Gladiator wirken etwas untersetzt. Gegenüber einem viertürigen Wrangler Unlimited legt die Länge um rund 80 Zentimeter zu, der Radstand wächst um gut einen halben Meter. Die Sport- und Overland-Ausstattungen passen nicht so recht zu dem Jeep-unüblichen verlängerten Radstand und Gerümpel auf der Ladefläche. Zumindest sieht das Rubicon-Modell robust aus. Die Ladefläche des Gladiator betont den Nutzen stärker als das Aussehen: Niedrige Seitenwände opfern etwas Kapazität, aber es bedeutet, dass es einer der wenigen Laderäume im Segment ist, die wir ohne Stufe leicht erreichen können, obwohl die Stufen am Stoßfänger den Zugang noch einfacher machen.

Der Längenzuwachs des Gladiator steht der geringen Agilität, die seine Wrangler-Basis bietet, zusätzlich im Wege. Die Lenkung ist vage und das Fahrwerk, selbst mit einer klassenexklusiven Fünflenker-Hinterradaufhängung (wiederum vom Wrangler übernommen), bietet vieles, nur definitiv keine Dynamik. Indes: Andere Pick-ups auf dem US-Markt setzen nach wie vor auf weniger raffinierte Blattfedern. Durch das zusätzliche Gewicht beim Gladiator fühlt sich die ohnehin schon rustikale Wrangler-Plattform hier noch sperriger an. Dank des steifen Chassis hingegen ist der Fahrkomfort weich und geschmeidig.

Die Proportionen des Gladiator wirken etwas untersetzt.

Vorerst gibt es den Gladiator nur mit dem 3,6-Liter-V6-Benziner. Er leistet 290 PS und bietet 353 Newtonmeter maximales Drehmoment. Mit manueller Sechsgang-Schaltung liegt der offizielle Verbrauch bei 12,4 Liter. Ebenso mit der Achtgang-Automatik, die aber in der Stadt ein wenig einsparen soll.

Wir mögen den V6. Er ist kräftig und kann bis zu 3,5 Tonnen ziehen sowie 725 Kilogramm Zuladung auf seine Ladefläche nehmen. (Beides sind übrigens Bestwerte in seiner Klasse.) Was wir aber vermissen, ist das schwungvolle Ansprechverhalten moderner Turbomotoren.

In unserer Zeit mit dem neuen Wrangler zeichnete sich sein optionaler aufgeladener 2,0-Liter-Mildhybrid durch Kraft und Lebendigkeit aus. Der Pentastar-V6 des Gladiator kann nicht die gleiche Aufregung hervorrufen, er fühlt sich etwas klobig an. In den nächsten Monaten wird beim Gladiator noch ein 3,0-Liter-Diesel mit 264 PS und 599 Newtonmeter Drehmoment nachgereicht.

Aber der Gladiator ist immer noch ein Jeep, so dass seine Opfergabe der Agilität auf der Straße im Gegenzug für beeindruckende Offroad-Fähigkeiten sorgt. Jeep fuhr jede Ausstattung, von der Basis "Sport" bis zum Topmodell "Rubicon", den Rubicon Trail in Moab, Utah, hinunter und verpasste dem Pick-up so ein "Trail Rated Badge". Jeder Gladiator wird mit einem Satz Dona 44 Vorder- und Hinterachsen, Zwei-Zoll-Fox-Dämpfer und dem Verteilergetriebe des Wrangler geliefert.

Die Sport- und Overland-Modelle bieten eine Geländeausrüstung der Einstiegsklasse, aber das Command-Trac-Allradsystem mit einer Übersetzung von 2,72:1 im unteren Drehzahlbereich sowie Geländereifen sind mehr, als man bei den meisten Konkurrenten des Gladiator erhält. Das Hardcore-Modell Rubicon verfügt über ein vollwertiges Rock-Trac-Allradantriebssystem mit 4,0:1-Untersetzungsgetriebe, elektronische Sperrdifferentiale an beiden Achsen, dickere 33-Zoll-Falken-Geländereifen, die größere Kotflügel erfordern, und eine optionale, nach vorne gerichtete Trail-Kamera.

Für mehr Spaß legt man die Windschutzscheibe um, entfernt die Türen und öffnet das Dach.

Der Gladiator Rubicon hebt seine Nase an steilen, felsigen Steigungen in einem 43,8-Grad-Anstellwinkel, der fast identisch ist mit dem 44,0-Grad-Anstellwinkel des Wranglers. Die nach vorne gerichtete Kamera (mit integrierter Waschanlage) ist so gut, dass man in einigen Fällen auf einen Beobachter außerhalb des Fahrzeugs verzichten kann. Dazu hält die Achtgang-Automatik die Dinge in einem kontrollierten Schneckentempo. Ab und zu setzt der Gladiator mit seinem Hintern leicht auf, aber sein vorderer Böschungswinkel von 26 Grad ist immer noch besser als beim Toyota Tacoma TRD Pro (24,0 Grad) und Chevy Colorado ZR2 (23,5 Grad).

Für mehr Spaß legt man die Windschutzscheibe um, entfernt die Türen und öffnet das Dach. Sogar der Hardtop-Gladiator ist ein Cabriolet und bietet ein Open-Air-Erlebnis wie kein anderer Pick-up. Der robuste Innenraum bietet eine gummierte Touchscreen-Einrahmung, hochwertige Ledertapezierung sowie Knöpfe und Schalter mit Metalloptik. Im Hinblick auf das Infotainment im Auto ist das integrierte UConnect-System von FCA mit seinem optionalen 8,4-Zoll-Bildschirm großartig. Es bietet Apple CarPlay und Android Auto, ganz zu schweigen davon, dass es vier USB-Anschlüsse gibt: zwei vorne und zwei auf dem Rücksitz.

Das Entfernen von Dach und Türen macht den Gladiator auch nicht anfällig für Diebstahl. Der Fond verbirgt ein kleines, abschließbares Staufach unter der Bank und ein noch besser abschließbares Staufach hinter den Rücksitzen. Dort hinein passen zwar nicht viel mehr als ein paar Geldbörsen und Mobiltelefone, aber es ist eine intelligente Lösung für die Open-Air-Eigenschaften des Gladiators.

Der Jeep Gladiator Sport beginnt in den USA bei 33.545 Dollar (umgerechnet knapp 30.000 Euro) und ist damit einer der teuersten Pick-ups seiner Klasse. Der nächsthöhere Sport S startet bei 36.755 Dollar, der besser ausgestattete Overland kostet 40.395 Dollar. Das Einzige, was Jeep nicht im Angebot hat, ist eine gestrippte Basisversion unter 30.000 Dollar, wie es sie in den USA für Ranger, Tacoma und Colorado gibt. Aber wir können uns nicht beschweren. Aufgrund seiner Offroad-Fähigkeiten und der verfügbaren Technik, auch bei dem niedrigen Sportmodell, bietet der Gladiator ein faires Preis-Leistungsverhältnis. Das robuste Rubicon-Modell ist der teuerste Gladiator, beginnend bei 43.545 Dollar (umgerechnet rund 38.800 Euro).

Der Gladiator ist trotz seiner Macken auf der Straße und seines plumpen Designs die attraktivste Wahl in einer hart umkämpften Klasse. Seine zusätzliche Länge, das verstärkte Chassis und die dazugewonnene Vielseitigkeit machen ihn zu weit mehr als nur einem Wrangler mit Ladefläche, auch wenn er optisch so aussehen mag. Die bemerkenswerte Geländetauglichkeit ist das Schönste, und seine neu gewonnenen Fähigkeiten als Pick-up eröffnen für Jeep einen großen neuen Käuferkreis. Der Gladiator ist immer noch mehr Jeep als Pick-up, aber er ist großartig darin, beides zu sein.


Jeep Gladiator (2020): Der Wrangler als Pick-up

Kommt dieser Geländelaster auch nach Deutschland?

Es ist vollbracht: 26 Jahre nach dem Ende des bislang letzten Pick-ups im Modellprogramm stellt Jeep den neuen Gladiator vor. Premierenort ist die Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember 2018). Im zweiten Quartal des Jahres 2019 soll der Gladiator auf dem US-Markt starten. Ob er auch den offiziellen Weg nach Deutschland schafft, ist derzeit noch unklar.

Pick-ups sind bei Jeep keine ungewöhnliche Sache: Schon zwischen 1947 und 1965 gab es ein solches Modell, man wollte damit das Programm nach dem Krieg für eine zivile Nutzung breiter auffächern. Auch den Namen Gladiator gab es bei Jeep schon einmal, nämlich zwischen 1962 und 1968. Von 1986 bis 1992 bot die Marke mit dem Comanche für lange Zeit ihren letzten Pick-up an. Und warum nun nach fast drei Jahrzehnten der Sinneswandel? Nun, der neue Gladiator tritt auf dem nordamerikanischen Markt im Segment der sogenannten Midsize-Trucks an. Dort tummeln sich Fahrzeuge wie der Chevrolet Colorado oder der Ford Ranger. Letzter Vertreter des Chrysler-Konzerns, zu dem Jeep gehört, war bis 2011 der Dodge Dakota. Seither klafft in dem Segment eine Lücke, da die schweren RAM-Pick-ups eine Liga höher spielen. Sie schließt jetzt der Jeep Gladiator.

Er soll Jeep zufolge der leistungsfähigste Vertreter seiner Klasse sein. Sehen wir uns also den Gladiator näher an: Optisch wirkt er wie ein Wrangler mit zusätzlicher Ladefläche, optional lässt sich die Windschutzscheibe abklappen. Weite Teile der Karosserie, darunter die abnehmbaren Türen, bestehen aus Aluminium, um das Gewicht zu senken. Auf dem US-Markt wird es den Gladiator in vier verschiedenen Ausstattungen geben: Sport, Sport S, Overland und Rubicon. Letztere stellt die ultimative Offroad-Variante mit Rock-Track-4x4-System, verstärkten Stoßfängern und zusätzlicher Getriebeuntersetzung dar. Für den Rubicon ist auch eine nach vorne gerichtete Kamera erhältlich, um im Gelände den Überblick zu behalten. Zur Wahl stehen bei allen Gladiator sieben oder 8,4 Zoll große Touchscreens samt Einbindung von Android Auto und Apple CarPlay

Apropos Gelände: Der Böschungswinkel vorne beträgt beim Jeep Gladiator 43,6 Grad, hinten sind es 26 Grad. Die Bodenfreiheit wird mit 28 Zentimeter angegeben. 76 Zentimeter stehen bei der Wattiefe zu Buche. Bis zu 3.470 Kilogramm kann der Gladiator ziehen, die Zuladung liegt bei 725 Kilogramm.

Bei den Motoren orientiert sich der neue Gladiator eng am Wrangler. Als Benziner ist der Pentastar-V6 mit 3,6 Liter Hubraum, 290 PS und 353 Newtonmeter Drehmoment an Bord. Eine manuelle Sechsgang-Schaltung ist hier serienmäßig, optional gibt es eine Achtgang-Automatik. Alternativ steht ein 3,0-Liter-Diesel mit 264 PS Leistung und 599 Nm bereit, hier ist die Automatik stets inbegriffen. Gebaut wird der Jeep Gladiator übrigens in Toledo, Ohio.


Bestätigt: Jeep Gladiator kommt 2020 nach Europa

Limitierte Start Edition in den USA nach nur einem Tag ausverkauft

Nach langer Zeit hat Jeep mit dem Gladiator wieder einen Pick-up im Programm. In den USA ist die Nachfrage enorm, weshalb sich Europa noch etwas gedulden muss. Jetzt gibt es aber erste offizielle Verlautbarungen bezüglich eines Marktstarts.

Fakt ist: Die in den USA am Jeep 4x4 Day (04. April) 2019 online als Vorbestellung angebotene, limitierte Start Edition des neuen Gladiator war bereits am selben Tag ausverkauft.

"Das Interesse am Jeep Gladiator ist enorm, seit wir ihn Ende letzten Jahres vorgestellt haben", sagt Tim Kuniskis, Head of Jeep Brand - North America. "Die unglaubliche Resonanz der 4.190 zukünftigen Gladiator Start Edition Besitzer, die ihre Fahrzeuge am 04. April vorbestellt haben, hat das Interesse bestätigt."

Kunden, die ein Exemplar der Jeep Gladiator Start Edition vorbestellt haben, können in den USA am Wettbewerb "Find Your Freedom" teilnehmen, bei dem sie die Möglichkeit haben, genau das zu gewinnen, wofür Jeep und der Gladiator stehen: Freiheit. Genauer gesagt ist ein Jahresgehalt in Höhe von umgerechnet 88.400 Euro (100.000 USD) zu gewinnen, und damit die Möglichkeit, sich eine Auszeit für Outdoor-Abenteuer zu gönnen. Die Teilnehmer reichen ihr persönliches "Gladiator"-Video ein, und eine Jury wählt dann das Gewinner-Video.

Die neue Jeep Gladiator Start Edition kommt mit spezifischen Rädern und Innenraum-Akzenten sowie einem geschmiedeten "One of 4.190" Aluminium-Emblem an der Heckklappe. Die Zahl 4.190 ist eine Hommage an die Stadt Toledo im U.S.-Bundesstaat Ohio und ihre Vorwahl 419. Sowohl der Gladiator als auch der Jeep Wrangler werden in Toledo gebaut.

In Europa wird der Jeep Gladiator als Ergänzung zum Jeep Wrangler, auf dem er basiert, voraussichtlich Mitte 2020 zu haben sein.


Vergessene Studien: Jeep Gladiator Concept (2005)

Schon vor 14 Jahren erwog Jeep eine Wiederbelebung der Baureihe Gladiator

Jeep hat eine Pick-up-Version des neuen Wrangler entwickelt. Als Jeep Gladiator soll das Auto 2020 auf den Markt kommen -- und zwar nach Gerüchten auch in Deutschland. Bis es so weit ist, vertrösten wir uns mit der gleichnamigen Designstudie. Das Gladiator Concept von 2005 hat definitiv einen Platz in unserer Reihe zu vergessenen Studien der Automobilgeschichte verdient.

Name: Jeep Gladiator

Premiere: Detroit Motor Show 2005

Daten: 2,8-Liter-Turbodiesel mit vier Zylindern, 163 PS, 400 Newtonmeter, Sechsgang-Schaltung, Allradantrieb, 1.882 Kilo Leergewicht, 5,20 Meter Länge, 35 cm Bodenfreiheit

Hintergrund:

Einen Jeep Gladiator gab es schon einmal, und das gleich für ein Vierteljahrhundert: von 1962 bis 1988. Die Basis war damals allerdings der Wagoneer, nicht der Wrangler. 2005 spielte die Marke bereits einmal mit dem Gedanken, die 1988 ausgelaufene Baureihe wieder aufleben zu lassen. Das in Detroit vorgestellte Gladiator Concept hatte wie der Wrangler eine umlegbare Frontscheibe und Türen, die sich aushängen ließen. Aber die Designstudie konnte noch deutlich mehr.

Der Clou war die Ladefläche: Sie ließ sich auf Kosten des Innenraums ausziehen. Normalerweise war die Kabine 2+2-sitzig, doch bei ausgezogener Ladefläche war die Rückbank nicht mehr benutzbar. Ein Hingucker war das seitlich aufgehängte Reserverad. Das dürfte die Aerodynamik nicht gerade verbessert haben, genauso wenig wie die Manövrierbarkeit in engen Innenstädten -- aber das ist wohl eine europäische Perspektive.

Auch das Türkonzept war innovativ: Auf der Bürgersteigseite gab es eine Selbstmördertür, während sich auf der Fahrerseite (unser Bild) nur eine kleine Tür befand. Der Grund dafür war offensichtlich das Reserverad, das eine größere Tür ausschloss. Um die Jacke auf den Rücksitz zu befördern, lag die Klappe wohl zu weit unten. Sie sieht aus wie gemacht, um einem altersschwachen kleinen Hund das Einsteigen zu ermöglichen ...


Jeep Gladiator in: 10 Autos, die wir gerne auch in Europa hätten

Bei diesen Auslandsmodellen geraten wir ins Träumen
Uns hier bei Motor1.com passiert es oft, das wir die automobilen Neuheiten auf Märkten wie den USA, Südamerika, China und Japan beleuchten. Meistens denkt man sich dann: Ganz schön spezielle Fahrzeuge im Stil des Ford F-150, die aber nicht wirklich nach Europa passen. Aber es gibt auch Ausnahmen wie zum Beispiel den Daihatsu Copen, die wir sofort in einem Container zu uns holen würden. Wir zeigen 10 Modelle, die wir unbedingt hierzulande haben wollen.

Jeep Gladiator in: 75 Jahre Jeep in 25 Meilensteinen

Vom Willys "Quad" bis zum aktuellen Renegade
Die Geschichte von Jeep beginnt beim Militär: Im Juli 1940 informierten die US-Streitkräfte die amerikanischen Autohersteller über den Bedarf für ein leichtes Aufklärungsfahrzeug. Delmar G. "Barney" Roos, Vizepräsident von Willys-Overland, konstruierte daraufhin das Willys Quad und lieferte den Prototypen im Sommer 1940 an die Armee. Nach Tests gegen Mitbewerber fiel die Wahl auf Willys als vorrangigen Hersteller des neuen Fahrzeugs. Doch aus dem Quad von Anfang der 1940er-Jahre wurde nicht nur ein Fahrzeug, das maßgeblich am Ausgang des Zweiten Weltkriegs beteiligt war. Nein, das Aufklärungsautomobil legte den Grundstein für die verschiedensten Fahrzeuge: von puristischen Geländewagen bis hin zu Luxus-SUVs. Wir haben anlässlich des 75. Geburtstags von Jeep die 25 Meilensteine der Herstellergeschichte in einer Bildergalerie zusammengetragen.
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