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Lynk & Co Gebrauchtwagen

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Unsere Lynk & Co Meldungen

Lynk & Co. 01 (2021) im Test

Lynk & Co 01 im Fahrbericht: Teilen statt eilen

Das SUV mit Plug-in-Hybrid oder Hybrid kommt mit neuem Vertriebskonzept
Ein neues Auto fahren, aber nicht kaufen: Das klingt nach Leasing. Die neue Marke Lynk & Co. geht noch einen Schritt weiter. Wir sind den 01 gefahren.
Lynk & Co. 01 (2021)

Lynk & Co. 01 (2021): Das Abo-Auto kommt nach Europa

Ein SUV mit Plug-in-Hybrid für 500 Euro monatlich, alles bis auf Sprit inklusive
Mit einem besonderen Geschäftsmodell tritt die mit Volvo verwandte Marke Lynk & Co. in Europa an: Das SUV namens 01 gibt es im All-Inclusive-Abo.
Lynk & Co. 01

Lynk & Co in: Strom ohne Stecker: Vollhybrid-Autos (2021) in der Übersicht

Sparsame Alternativen zu Diesel und Plug-in-Hybrid
Nicht jeder kann einen Plug-in-Hybrid oder ein Elektroauto an der Steckdose aufladen. Wir zeigen alle Vollhybride auf dem Markt.
Lynk & Co 03 Cyan Concept Nordschleife-Rekord

Lynk & Co 03 Cyan Concept: Neuer Frontantrieb- und 4-Türer-Nordschleife-Rekord

Jaguar XE SV Project 8 und Renault Megane RS Trophy-R haben das nicht kommen sehen
Cyan Racing hat mit dem 528 PS starken Lynk & Co 03 Concept gleich zwei neue Nordschleife-Rekorde aufgestellt. Aber kann man sie wirklich offiziell werten?
Hier dreht der Lynk & Co. 01 seine Testrunden

China-SUV beim geheimen Wintertest

Lynk & Co. 01 als Erlkönig erwischt
Geely hat kürzlich eine neue Automarke geschaffen, die auf den Namen "Lynk & Co." hört. Nun ist unserem Erlkönig-Fotografen ein getarnter Prototyp des ersten Modells beim Wintertest vor die Linse gefahren.
Das ist der Lynk & Co. 01, das erste Fahrzeug der chinesischen Marke

Modernes China-SUV

Lynk & Co. bringen den 01
Ein Kompakt-SUV aus China? Bestimmt billig und abgekupfert. Falsch. Der Lynk & Co. 01 soll sich mit Volvo-DNA auf dem europäischen Markt durchsetzen. Das Design ist allerdings Gewöhnungssache
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Lynk & Co Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Lynk & Co 01 im Fahrbericht: Teilen statt eilen

Das SUV mit Plug-in-Hybrid oder Hybrid kommt mit neuem Vertriebskonzept

Würden Sie ihr Auto mit vielen Menschen teilen? Die Antwort auf diese Frage ist nur ein Aspekt des besonderen Ansatzes der Marke Lynk & Co, die jetzt in Deutschland startet. Noch eine Automarke? Ist der Markt nicht gesättigt? Wir waren mit dem schlicht "01" genannten SUV unterwegs.

Was ist das?

Nun fragen Sie sich nicht ganz zu Unrecht: Lynk wer? Lynk & Co. gehört zum chinesischen Geely-Konzern, der auch die Marke Volvo sein Eigen nennt. Im April 2017 debütierte der 4,54 Meter lange 01, er teilt sich die modulare CMA-Plattform mit dem Volvo XC40. Das zeigt sich am Radstand des Lynk von 2,73 Meter, der nur minimal über dem des Volvo liegt.

In China gibt es mittlerweile von Lynk & Co. auch den 02, ein gegenüber dem 01 etwas kleineres SUV sowie den 03, eine Limousine. 2020 ergänzten der 05 und 06 das Modellprogramm als größere SUVs, bald soll der 4,85 Meter lange 08 als erstes Elektroauto der Marke folgen.

Europa kommt nun endlich in den Genuss des ersten Lynk und zwar in einer überarbeiteten Version. Bei uns wird es den 01 als Plug-in-Hybrid und als Vollhybrid geben. Der von uns gefahrene Plug-in-Hybrid bringt es auf 261 PS Systemleistung, 69 Kilometer weit soll er laut WLTP rein elektrisch kommen. Den gleichen Antriebsstrang bekommen Volvo-Liebhaber übrigens im XC40 T5 Recharge, der mit ähnlicher Ausstattung locker die 50.000-Euro-Marke knackt.

Beim 01 ist schon viel inklusive: Einparkassistent, 18-Zoll-Felgen (HEV) respektive 20-Zöller (PHEV), 12,7-Zoll-Instrumentendisplay, 12,3-Zoll-Touchscreen mit Navi und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Der Vollhybrid ist für 35.000 Euro erhältlich, der Plug-In-Hybrid für 42.000 Euro.

Ebenso Panoramadach, Metallic-Lackierung, automatische Heckklappe, Premium-Stereosystem, Carsharing-Funktion, digitaler Schlüssel, eingebaute Apps, adaptive Geschwindigkeitsregelung, kabelloses Laden von Smartphones und vieles mehr.

Interessenten müssen nur zwei Entscheidungen treffen: welche Farbe (Schwarz oder Blau) und welchen Hybridantrieb (Vollhybrid oder Plug-in-Hybrid) ihr Auto haben soll. Das erinnert ans selige Ford T-Modell, doch der Vertrieb ist anders: Man bezahlt 500 Euro im Monat ohne Anzahlung und dort ist dann alles außer Sprit und Strom inklusive. Problem am Auto? Hilfe-Knopf drücken, es wird abgeholt und man erhält bei Bedarf einen baugleichen Ersatzwagen. Und natürlich, wer das Auto kaufen möchte, kann dies ebenfalls.

Die Besonderheit bei Lynk: Nutzer können das Auto auch mit anderen Mitgliedern teilen und so ihre monatlichen Kosten senken. Eine speziell geschnürte Versicherung deckt alle Schäden ab. Wer zudem kein eigenes Auto benötigt, nur ab und an eins leihen will, erhält eine kostenlose Mitgliedschaft mit Zugang zu allen weiteren Vorteilen der Lynk & Co-Community und zahlt nur für die tatsächlich angefallenen Fahrten.

Und hier wird es spannend: Im Auto selbst kann ich Uhrzeiten festlegen, wann ich meinen 01 nicht benötige. Dann geht der Wagen quasi ins Carsharing. Wer mit ihm fahren will, zahlt eine kleine Grundgebühr inklusive Versicherung und mir Geld, mit dem ich meine Rate senken kann. Quasi eine Art AirBnB auf Rädern.

Ein ungewöhnliches Konzept also, zu dem das ungewöhnliche Design des 01 gut passt. Oben auf der Motorhaube helfen die Knubbel der Tagfahrlichts beim Abschätzen der Frontpartie. Darunter liegen die eigentlichen Scheinwerfer, fertig ist das Lynk-Markengesicht. Am Heck wird die Formensprache etwas beliebiger, doch ansehnlich ist der 01 allemal.

Wie fährt er sich?

Ich schlüpfe hinein und sehe mich um: Ein gutes Platzangebot im Fond, ein großer Kofferraum und ein weitestgehend übersichtlich gestaltetes Cockpit. Die verwendeten Materialien gehen in Ordnung, wenngleich alles Chrom eigentlich Plastik ist. Der Kunststoff in der Mittelkonsole könnte höherwertiger anmuten.

Etwas Eingewöhnung benötigt die Bedienung des zentralen Touchscreens. Interessant: Sobald ich eine Route im Navi eingegeben habe, schaltet sich das Digitalcockpit auf die große Kartenansicht um.

Jetzt aber los! 520 Kilometer Reichweite mit Sprit und 72 mit Strom werden mir beim Start angezeigt. Leise stromere ich durch die Stadt. An der Ampel zeigt sich, dass der knapp 1,9 Tonnen schwere PHEV-01 kein brachialer Beschleuniger ist. Exakt acht Sekunden nennt das Datenblatt für den Sprint auf 100 km/h, auf der Autobahn zieht der 01 dann auch flott voran. Auffallend ist die gute Dämmung, auch bei Tempo 140 bleibt es ruhig.

Überraschend ausgewogen ist der Federungskomfort trotz der 20-Zöller, wenngleich das Fahrwerk kurze Wellen gerne mitteilt. Besagtes Fahrwerk teilt sich der 01 mit dem Volvo XC40 und dem Polestar 2, bei Lynk hat man aber noch Feinabstimmung betrieben. Fest steht: Der 01 mag Komfort lieber als Sportlichkeit.

Nach einer Testrunde von 82 Kilometer blicke ich auf den Bordcomputer: 2,9 Liter Kraftstoff habe ich im Schnitt verbraucht, die Batterie müsste jetzt natürlich wieder aufgeladen werden. Fünf Stunden dauert das an einer Haushaltssteckdose.

Alain Visser, CEO von Lynk & Co im Interview

Mehr als genug Zeit also für andere Dinge, etwa ein Interview mit Lynk & Co-Chef Alain Visser.

Braucht es noch eine neue Automarke in Europa?

"Nein, überhaupt nicht. Deswegen sehen wir uns auch nicht als Automarke. Eher als Gegenentwurf zu einer klassischen Automarke. Ich habe vor fünf Jahren gesagt: Es braucht keine neue Automarke, also lasst uns etwas Neues versuchen. Genau das, was wir hier tun."

Wie zufrieden sind Sie mit dem Start von Lynk & Co in Deutschland?

"Sehr zufrieden. Wir hatten europaweit für 2021 ein Ziel von 9.000 Mitgliedern, inzwischen sind wir schon bei 29.000 Mitgliedern, davon etwa 4.000 in Deutschland. Und das obwohl wir hier bislang wenig kommuniziert und noch keine Werbung geschaltet haben. Damit liegen wir weit über unseren Erwartungen."

Warum sollte ich mir einen 01 zulegen? Es gibt ja viel Konkurrenz in diesem Segment.

"Wir könnten jetzt sagen, unser Auto ist das Beste. Aber das sagt jeder. Wir sind davon überzeugt, das unser Auto wirklich gut ist. Aber wir haben gesagt, der Grund sollte vielleicht nicht unbedingt das Auto sein, obwohl es guter Grund wäre. Der Grund, warum ein Kunde zu Lynk & Co geht, sollte sein, dass wir einfach ein komplett anderes Geschäftsmodell haben."

"Woanders kaufen oder leasen Sie ein Auto. Bei uns kommen Sie zu einem Club vor Ort oder online und benutzen ein Auto beispielsweise für einen Monat. Die Kündigungsfrist beträgt immer nur einen Monat. Sie können das Auto teilen, um so Ihre Kosten zu senken. Ich glaube, das Konzept ist sogar weniger vergleichbar mit der Autoindustrie als mit anderen Industrien."

Wie ist es eigentlich mit den Lieferfristen beim 01? Stichwort Chipkrise ...

"Wir merken auch die Chipkrise, sind aber zum Glück weniger betroffen, weil wir bei der Produktion in China deutliche Prioritäten bekommen. Weil für uns der Launch ist und es für uns gut läuft. Wir haben im Moment Lieferfristen von zwei Monaten, was für uns lang ist, aber im Vergleich zum derzeitigen Durchschnitt der Autoindustrie sehr niedrig ist."

Der 01 kostet als Plug-in-Hybrid und als Hybrid die gleiche monatliche Rate. Müsste der Hybrid nicht etwas günstiger sein?

"Im Barpreis ist der Unterschied vorhanden, das stimmt. Wir haben uns aber bewusst dafür entschieden, die monatliche Rate super einfach zu halten. Da sind wir bei 500 Euro für beide, alles inklusive außer Kraftstoff und Strom. Wir sehen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa, dass der Plug-in-Hybrid mit Abstand die meistgefragteste Variante ist."

Wie sieht es mit weiteren Modellen aus?

"Wir schließen nicht aus, dass weitere Modelle kommen werden. Aber wir verfolgen nicht die Strategie 'Je mehr, desto besser'. Eher 'Je weniger, desto besser'. Alles ist sehr simpel bei uns, so gibt es den 01 nur in zwei Farben ohne zusätzliche Optionen. Ein neues Auto wird es bestimmt geben, wir glauben, die Zukunft ist auch vollelektrisch. Das nächste Auto wird bestimmt vollelektrisch sein, aber das sollte man nicht in den nächsten zwei Jahren erwarten. Der Grund, warum wir noch nicht auf Elektroautos setzen, ist die noch nicht ausreichende Ladeinfrastruktur in Europa."

Fazit: 8/10

Der Lynk & Co 01 ist ein gelungenes Auto, so viel lässt sich festhalten. Über das Miet- und Carsharing-Konzept der Marke kann man diskutieren, aber sie liegt damit im Trend. Gemessen an anderen Anbietern gehen 500 Euro pro Monat in Ordnung. Der große Vorteil gegenüber einem Leasingauto ist die monatliche Kündbarkeit. Wer etwa temporär in einer anderen Stadt lebt und arbeitet, sollte sich Lynk & Co einmal näher betrachten. Ein weiterer Pluspunkt: Man muss sich keine Gedanken um den Wertverlust machen.


Lynk & Co. 01 (2021): Das Abo-Auto kommt nach Europa

Ein SUV mit Plug-in-Hybrid für 500 Euro monatlich, alles bis auf Sprit inklusive

Haben Sie schon einmal etwas von Lynk & Co. gehört? Nein? Das verwundert nicht. Bislang war die Marke auf dem europäischen Automarkt nicht nennenswert in Erscheinung getreten. Doch das soll sich nun ändern: Das erste Modell, ein SUV namens 01 kommt jetzt per Auto-Abo zu uns.

Doch der Reihe nach: Lynk & Co. gehört zum chinesischen Geely-Konzern, der auch die Marke Volvo sein Eigen nennt. Im April 2017 debütierte der 4,54 Meter lange 01, er teilt sich die modulare CMA-Plattform mit dem Volvo XC40. Das zeigt sich am Radstand des Lynk von 2,73 Meter, der nur minimal über dem des Volvo liegt.

In China gibt es mittlerweile von Lynk & Co. auch den 02, ein gegenüber dem 01 etwas kleineres SUV sowie den 03, eine Limousine. 2020 ergänzten der 05 und 06 das Modellprogramm als größere SUVs, bald soll der 4,85 Meter lange 08 als erstes Elektroauto der Marke folgen. (Die Acht ist eine Glückszahl in China ...)

Aber zurück zum 01: Europa kommt nun endlich in den Genuss des ersten Lynk und zwar in einer überarbeiteten Version. Bei uns wird es den 01 als Plug-in-Hybrid und als Vollhybrid geben. Hier die wichtigsten Eckdaten in der Übersicht:

Solide und geräumige SUVs im Format eines VW Tiguan also, deren Innenraum auf unserer ersten virtuellen Mitfahrt einen durchaus noblen Eindruck machte. Genaueres versuchen wir natürlich so bald wie möglich im Rahmen einer persönlichen Testfahrt herauszufinden.

Beim 01 gibt es keine Add-ons oder anstrengenden Kaufverhandlungen. Es gibt es nur eine Ausführung, und alle Extras gehören dazu. Diese Ausstattung ist bei jedem 01 inbegriffen: Einparkassistent, 18-Zoll-Felgen (HEV) respektive 20-Zöller (PHEV), 12,7-Zoll-Instrumentendisplay, 12,3-Zoll-Touchscreen mit Navi, Zwei-Zonen-Klimaautomatik.

Ebenso Panoramadach, Metallic-Lackierung, automatische Heckklappe, Premium-Stereosystem, Carsharing-Funktion, digitaler Schlüssel, eingebaute Apps, adaptive Geschwindigkeitsregelung, kabelloses Laden von Smartphones und vieles mehr.

Interessenten müssen nur zwei Entscheidung treffen: welche Farbe (Schwarz oder Blau) und welchen Hybridantrieb (Vollhybrid oder Plug-in-Hybrid) ihr Auto haben soll. Das erinnert ans selige Ford T-Modell, doch der Vertrieb ist anders: Man bezahlt 500 Euro im Monat ohne Anzahlung und dort ist dann alles außer Sprit und Strom inklusive. Problem am Auto? Hilfe-Knopf drücken, es wird abgeholt und man erhält bei Bedarf einen baugleichen Ersatzwagen.

Damit die Mitgliedschaft bei Lynk & Co rundum stressfrei und unkompliziert ist, beinhaltet sie Versicherung, Service und Support rund um die Uhr. Lynk bringt das Auto in die Werkstatt und anschließend wieder zurück.

Das Ganze ist monatlich kündbar, man kann den 01 aber auch kaufen. 42.000 Euro kostet der Plug-in-Hybrid, 35.000 der Vollhybrid. Die Differenz von 7.000 Euro scheint auch der staatlichen Umweltprämie geschuldet zu sein.

Egal, was man wählt, man kann seinen 01 einfach mit Familie, Freunden oder der Lynk & Co Community teilen. Und hier wird es spannend: Im Auto selbst kann ich Uhrzeiten festlegen, wann ich meinen 01 nicht benötige. Dann geht der Wagen quasi ins Carsharing. Wer mit ihm fahren will, zahlt eine kleine Grundgebühr inklusive Versicherung und mir Geld, mit dem ich meine Rate senken kann. Quasi eine Art AirBnB auf Rädern.

Klingt verlockend, aber möchte man dieses Risiko allen Versicherungen zum Trotz eingehen? Wir sehen das Flatrate-Konzept eher sinnvoll an für Familien oder kleinere Büros, wo so mehrere Menschen auf ein Auto zurückgreifen können. Gerade gewerblich gedacht, könnte das Sinn ergeben: Nicht fünf Autos für fünf Personen, die meist herumstehen, sondern nur ein oder zwei 01.

Bislang haben sich 90 Prozent der Interessenten für die Monats-Flatrate entschieden. Die Auslieferungen sollen in zwei Monaten beginnen, laut Lynk & Co. steht das gewünschte Auto ohne große Lieferfristen innerhalb von Tagen vor der Tür. Die Wartung erfolgt übrigens aufgrund der zum XC40 ähnlichen Technik bei Volvo?

Und warum keine vollelektrische Version wie beim XC40 Recharge? Hier verweist Lynk darauf, dass die urbane Kundschaft kaum Wallboxen in der Mietwohnung hat, zudem wartet man auch zunächst die Nachfrage ab. Braucht es noch eine neue Automarke in Europa? Wird sich das Abo-Modell durchsetzen? Wir sind gespannt.


Lynk & Co in: Strom ohne Stecker: Vollhybrid-Autos (2021) in der Übersicht

Sparsame Alternativen zu Diesel und Plug-in-Hybrid
Manchmal ergeben sich die Themen für Übersichten aus dem Redaktionsalltag: Immer mehr Autos mit Plug-in-Hybrid oder reinem Elektroantrieb kommen auf dem Markt. Aber wo soll man sie laden? Nicht jeder hat eine Wallbox zuhause und öffentliche Ladestationen sind eher rar. Gibt es nicht doch noch eine andere Alternative? Wie wäre es mit Vollhybriden alias "Hybrid". Jene Gattung Auto, die der Toyota Prius vor gut 25 Jahren begründet und groß gemacht hat. Inzwischen wird der "normale" Prius gar nicht mehr in allen europäischen Märkten angeboten. Allerdings stehen viele andere Hybridmodelle (nicht nur von Toyota) zur Auswahl bereit.Und so ein Hybrid erscheint durchaus clever zu sein: Kein massives Zusatzgewicht wie bei Plug-in-Hybriden, keine Reichweitenangst wie bei Elektroautos. Ein kleiner Akku zwischen 1 und 2 kWh Kapazität wird durch Segeln oder Bremsenergie aufgeladen. Zugleich hilft die kleine Elektrounterstützung vor allem im urbanen Umfeld, um Kraftstoff zu sparen. Allzu weit kommt man rein elektrisch aber nicht, 1 Kilometer ist schon viel. Wir zeigen Ihnen in unserer Übersicht, welche Hersteller Hybridmodelle ohne Stecker anbieten. Schade nur: Zumindest in Deutschland gibt es für diese Art von Autos keine staatliche Förderung. Viel Spaß beim Durchklicken!

Lynk & Co 03 Cyan Concept: Neuer Frontantrieb- und 4-Türer-Nordschleife-Rekord

Jaguar XE SV Project 8 und Renault Megane RS Trophy-R haben das nicht kommen sehen

Cyan Racing, also TAFKAP (genau, the Artist formerly known as Polestar) hat einen neuen Nordschleife-Rekord für Fronttriebler aufgestellt. Und für Viertürer. Cy .. wer? Nun, seit Polestar keine Rennwagen mehr baut, sondern die sportlich-elektrische Submarke von Volvo ist, kümmert sich Cyan Racing um Tourenwagen und Co. Unter anderem auch um das Lynk & Co 03 Cyan Concept. Selbiges ist nun sehr schnell durch die Grüne Hölle gefetzt und es gibt auch ein Video davon.

In diesem pilotiert Thed Björk (absolut angemessener Name für einen skandinavischen Rennfahrer)vom Cyan Racing Lynk & Co WTCR Team das Auto in lediglich 7:20,1 Minuten über die 20,8 Kilometer lange Strecke. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 170,4 km/h. Cyan Racing betont, dass andere Hersteller für ihre Rekorde oft die 20,6-Kilometer-Konfiguration der Nordschleife angeben, was die eigene Bestmarke wohl in noch strahlenderem Licht erscheinen lassen soll.

Demnach war das Lynk & Co 03 Cyan Concept genau drei Sekunden schneller als der Jaguar XE SV Project 8 und mopst dem überbreiten Briten damit den Rekord für den schnellsten Viertürer auf dem Ring. Außerdem gehört der bisher weitgehend unbekannten Limousine nun auch der Nordschleife-Rekord für den schnellsten Fronttriebler, den bisher der Renault Mégane RS Trophy-R mit 7:45,3 Minuten hielt (wir reden wohlgemerkt noch immer über das 20,8-Kilometer-Layout). Legt man die 20,6-Kilometer-Variante zu Grunde, schaffte der Cyan-Renner sogar eine 7:15,1 Minuten. Jaguar und Renault erzielten hier Rundenzeiten von 7:18,3 beziehungsweise 7:40,1 Minuten.

Jetzt mögen Sie vielleicht denken: "Was zum Teufel ist das für ein Auto und warum in aller Welt hat es Frontantrieb?" Nun, der Lynk & Co 03 Cyan Concept ist im Prinzip eine Straßenversion des Tourenwagens, den das Team im FIA World Touring Car Cup einsetzt. Er hat einen 2,0-Liter-Turbo mit gesunden 528 PS und 504 Nm Drehmoment, die über ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe an die Vorderräder gelangen. Das Auto schafft die 0-100 km/h in 4,4 Sekunden und die 0-200 km/h in 10 Sekunden. Schluss soll bei 310 Sachen sein.

Das Problem ist nur: Sie haben in diesem Artikel sehr häufig das Wort "Concept" gelesen. Und genau das ist dieses Auto auch. Motor1.com hat sich mit Cyan Racing in Verbindung gesetzt, um den exakten Status des Wagens besser zu verstehen. Laut Hersteller handelt es sich offiziell um eine Studie, die aber straßenzugelassen und in Schweden angemeldet ist. Außerdem soll es bald eine Serienversion geben, die "in sehr limitierter Stückzahl an VIP-Kunden" verkauft wird. Und zwar in der selben Konfiguration über die auch das Concept verfügt.

Genug, um den Titel "schnellster Fronttriebler und schnellster Viertürer auf der Nordschleife" für sich zu beanspruchen? Entscheiden Sie bitte selbst. Geht man nach dem insgesamt schnellsten Viertürer, ohne auf Kleinigkeiten wie eine Serienfertigung zu achten, gehört der Rekord übrigens dem Subaru WRX STI Type RA NBR mit einer Zeit von 6 Minuten und 57 Sekunden.


China-SUV beim geheimen Wintertest

Lynk & Co. 01 als Erlkönig erwischt
Haar, 4. Januar 2017 - Geely, der chinesische Mutterkonzern des schwedischen Autoherstellers Volvo, hat kürzlich eine neue Automarke geschaffen, die auf den Namen "Lynk & Co." hört. Auch ein erstes Fahrzeug zeigten die Chinesen bereits, ein pragmatisch "01" getauftes SUV. Nun ist unserem Erlkönig-Fotografen ein getarnter 01-Prototyp beim Wintertest vor die Linse gefahren.

Blick auf die Optik
Zum ersten Mal zeigt sich der 01 mit einem leicht abgeschwächten Tarnkleid. So können wir einen guten Blick auf die Optik des kommenden China-SUV werfen. Wie schon bei den Bildern des Konzeptfahrzeugs erinnert der Lynk & Co. an eine Mischung aus Porsche Macan, Kia und Volvo. Die Scheinwerfer sitzen wie beim Nissan Juke oben auf der Motorhaube. Der Kofferraumdeckel wird von einem Dachspoiler abgerundet, der dem 01 eine sportliche Note verpasst. Die Lamellen des Kühlergrills verlaufen waagerecht und werden von Nebelscheinwerfern eingerahmt.

Antrieb und Assistenz
Antriebsseitig wird der 01 mit elektrifizierten Motoren kommen, die entweder an ein Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe oder eine manuelle Schaltung mit sechs Gängen gekoppelt sind. Als Aggregate sind Drei- und Vierzylinder vorstellbar, die mittels Batterietechnik zum Plug-in-Hybriden werden. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, spendieren die Chinesen dem 01 diverse Sicherheitssysteme. Unter anderem sind ein Auffahrwarner, ein Notbremsassistent, eine Fußgängererkennung, ein Abstandsregeltempomat sowie ein Spurverlassenswarner in dem neuen SUV verbaut.

Modernes China-SUV

Lynk & Co. bringen den 01
Hangzhou (China), 20. Oktober 2016 - Geely, der chinesische Mutterkonzern des schwedischen Autoherstellers Volvo, hat nun eine neue Automarke geschaffen, die auf den Namen "Lynk & Co." hört. Auch ein erstes Fahrzeug zeigen die Chinesen bereits, ein pragmatisch "01" getauftes SUV.

Gar nicht abgekupfert
Der 01 wirkt zwar auf den ersten Blick wie eine wilde Mischung aus Porsche Macan und einem Kia mit Volvo-Einflüssen, abgekupfert scheint das Design allerdings nicht zu sein. Die Optik ist modern und etwas abgedreht, passt also perfekt in die Sparte der momentan so angesagten kompakten Crossover und SUVs. Dank der Zusammenarbeit mit Volvo wird der 01 auf der gleichen Basis wie der kommende XC40 stehen, dürfte aber etwas größer ausfallen.

Modernes Cockpit
Im Cockpit des 01 setzt Lynk & Co. auf einen großen zentralen Touchscreen und eine fahrzeugeigene Internetverbindung mit dazugehöriger Cloud. Über diese soll es möglich sein, das SUV mit eigenem digitalen Schlüssel an Freunde zu verleihen, ohne den echten Schlüssel übergeben zu müssen. Auch Carsharing in der Zeit, in der das Auto nicht genutzt wird, ist so kein Problem. Lynk & Co. bietet in seinem Fahrzeug wie auch Volvo außerdem die Funktion, das Auto für Briefträger oder sonstige Dienstleister freizuschalten, um Waren direkt in den Kofferraum liefern zu lassen.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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