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Mercedes SLC 43 AMG Gebrauchtwagen

Mercedes SLC 43 AMG gebraucht kaufen, Bilder und Test-Berichte

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Unsere Mercedes SLC 43 AMG Meldungen

Der Mercedes SLK hat ein Facelift erhalten und heißt nun SLC

V8 weg, Spaß weg?

Mercedes-AMG SLC 43 im Test
Der SLK heißt jetzt SLC. In Zuge des Facelifts hat man dem Topmodell auch gleich zwei Zylinder und ganz schön viel Leistung geklaut. Ist der AMG SLC 43 dennoch ein besserer Sportwagen?
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Mercedes SLC 43 AMG Gebrauchtwagen News und Bilder

V8 weg, Spaß weg?

Mercedes-AMG SLC 43 im Test
Nizza (Frankreich), 13. April 2016 - Der Mercedes SLK nennt sich nun Mercedes SLC. Es ist der vorerst letzte Akt in Daimlers großer Namensänderungs-Orgie. Warum der kleine, wendige Roadster jetzt so heißt wie ein großes, nicht ganz so wendiges Coupé aus den Siebzigern, erschließt sich nicht sofort. Optisch hat sich jedenfalls nicht allzu viel geändert. Es ist ein bisschen wie bei Pop-Starlett Mandy Capristo, die jetzt plötzlich Grace genannt werden will. Vorteil Mercedes SLC: Er wurde nicht schon zweimal von Mesut Özil verlassen.

Schwächer als vorher
Aber genug von frischen Namen bei Sternen und Sternchen, das weitaus Wichtigere spielt sich beim neuen SLC nämlich unter der Haube ab. Zumindest beim AMG-Topmodell ist das so. Aus SLK 55 wird SLC 43. Wie Sie es mittlerweile - nicht nur bei Sportwagen - gewohnt sind, gibt es auch hier weniger Zylinder und mehr Turbos. Jeweils zwei, um genau zu sein. Anders als oft üblich, sinkt mit der Topf-Zahl aber auch die Leistung. Aus 422 PS und 540 Newtonmeter werden 367 PS und 520 Newtonmeter. Jetzt wäre es ein wenig am Ziel vorbei, wenn mit all dem Gesinke hier schon Schluss wäre. Aber natürlich geht es auch mit dem Normverbrauch bergab. Um gar nicht mal so üppige 0,6 auf 7,8 Liter. Der CO2-Ausstoß beträgt nun 178 statt 195 g/km.

Dreht und dreht
Was sich so ein bisschen als Problem beim Wechsel von 55 auf 43 herausstellen könnte: Der alte 5,5-Liter-Sauger war (gerade in dieser doch recht überschaubar gewachsenen Hülle) ein überraschend anarchisches Stück Wildheit in einem fahrdynamisch eher mittel prickelnden Roadster. Oder anders: Aus heutiger Sicht war es blanker, aber ziemlich cooler Irrsinn, dem aus diversen Groß-Limousinen und -SUVs bekannten Biturbo-V8 den Biturbo zu entfernen, um ihn einzig und allein im "Stückzahlenwunder" SLK 55 AMG zu installieren. Natürlich triefte das gute Stück vor Charakter, Schub und klanglicher Potenz. Eine Bürde, welcher der neue 3,0-Liter-Biturbo-V6 samt seiner Neungang-Automatik lustigerweise mit ganz ähnlichen Mitteln trotzt. Ja, auch dieses Aggregat reißt den SLK ... äh ... SLC in beeindruckender Manier nach vorne. Der 0-100-km/h-Sprint dauert mit 4,7 Sekunden trotz der deutlich gesunkenen Leistungsdaten lediglich 0,1 Sekunden länger als bisher. Dabei erweist sich der V6, den wir künftig in zahllosen GLCs, GLEs, C- und E-Klassen sehen werden, schon ganz links unten im Drehzahlmesser als irre reaktionsschnell und in der Folge so drehfreudig, dass man wahrhaft flinke Fingerlein braucht, um mit der Hochschalterei an den Lenkradpaddles überhaupt halbwegs hinterherzukommen.
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