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Unsere Porsche 959 Meldungen

Porsche 959 der Exclusive Manufaktur

Porsche zeigt zwei 959-Unikate für einen arabischen Prinzen

Insgesamt entstanden sieben Fahrzeuge bei der "Exclusive Manufaktur"
Für einen arabischen Prinzen kreierte Porsche Exclusive sieben individuelle 959, jeder ein Unikat, dessen Farbkonzepte im Innenraum fortgesetzt werden.
Porsche 959 in: Zeitreise: Unterwegs im Porsche 959 S von 1988

Zeitreise: Unterwegs im Porsche 959 S von 1988

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Auch 2016 gibt es im automobilen Bereich wieder viel zu feiern. 130 Jahre Benz-Dreirad und 100 Jahre BMW sind allseits bekannt. Aber es gibt auch Geburtstage, die kaum einer auf dem Schirm hat
Porsche 959

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Sie haben im Lotto gewonnen und wissen nicht, welches Auto Sie mit Ihrem Gewinn kaufen sollen? Wir haben 20 Vorschläge für das automobile Glück nach der Lotto-Millionen zusammengestellt
Porsche 959 Aerodynamikstudie C29 (1982)

Porsche 959 in: Projekt: Geheim!

Porsche-Museum zeigt seltene Prototypen
Bis zum fertigen Auto ist es bei jedem Hersteller ein langer Weg, der von Studien und Prototypen gepflastert ist. Porsche öffnet jetzt seinen Fundus und zeigt in einer Ausstellung Projekte von früher
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Porsche 959 Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

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Insgesamt entstanden sieben Fahrzeuge bei der "Exclusive Manufaktur"

[UPDATE] Weitere Bilder, die Porsche heute auf Facebook veröffentlicht hat, wurden am Ende der Galerie hinzugefügt.

Der 959 ist eines unserer Lieblingsmodelle von Porsche. Er wurde in einer Zeit gebaut, in der Sportwagen brutal, rau und manchmal sogar zu stark für ihr eigenes Wohl waren. Der doppelt turboaufgeladene 959 gehörte Ende der 1980er-Jahre zu den leistungsstärksten Serienfahrzeugen und wurde mit einer Höchstgeschwindigkeit von 317 Kilometern pro Stunde (197 Meilen pro Stunde) zum schnellsten Serienfahrzeug der Welt. Das ist einfach phänomenal für 1986, oder?

Während es einige spezielle Modifikationen des 959 gab, darunter den stark limitierten 959 S mit einem stärkeren 515-PS-Motor (379 Kilowatt) und den Paris-Dakar-Rallyewagen, war für einige Kunden keine dieser Modifikationen speziell genug. Bereits Ende der 1980er-Jahre arbeitete Porsche hart daran, seine Exclusive Manufaktur für Sonderanfertigungen aufzubauen, und ein arabischer Scheich beauftragte die Abteilung 1989 prompt mit einer sehr ungewöhnlichen Mission. Er bestellte nicht weniger als sieben einfarbige 959er für seine Sammlung.

Das Porsche Museum hat seine offizielle Facebook-Seite genutzt, um zwei dieser sieben Beispiele zu zeigen. Und sie sind ... nun, anders als alle 959, die wir bisher gesehen haben. Das erste ist ein rotes Fahrzeug mit passendem rotem Innenraum und einigen einzigartigen Details in der Kabine, darunter eine Porsche-Beschriftung auf dem Lederlenkrad, spezielle Verzierungen auf dem Schalthebel und Holzdekorationen auf dem Armaturenbrett. Das andere Beispiel ist in einem dunkelgoldenen Farbton gehalten, mit wiederum passendem Interieur und sogar passenden vergoldeten Endrohren. Leider sind diese auf dem Einzelfoto dieses Autos des Porsche-Museums nicht sichtbar.

Porsche selbst schreibt in einer Broschüre von 2018 folgendes: "Porsche Exclusive entwickelte für alle Fahrzeuge unterschiedliche Farbkonzepte und farbige Büffelleder-Innenausstattungen, die jeden 959 zu einem Unikat machten. Alle sieben Fahrzeuge folgen einem gemeinsamen Gestaltungskonzept. Bei jedem dieser Unikate spiegeln sich Rallye-Streifen sowohl im Exterieur als auch im Interieur wider. Einzigartige Besonderheiten sind zudem echt vergoldete Endrohre und echt goldene Familienwappen." Hintergrund für die Veröffentlichung war die Premiere des 911 Turbo S Exclusive Series auf 991-Basis. 500 Exemplare des Boliden entstanden, das Vorführfahrzeug war in der exklusiven Farbe "Goldgelbmetalllic" lackiert, hinzu kamen Rallyestreifen. Damit nicht genug: Später entstand als Unikat ein güldener Porsche 911 Turbo von 1993, genannt "Project Gold".


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Ich gebe es zu: Der Job als #ikonenbrandt bringt gewisse Vorteile mit sich. Zum Beispiel, seinen Traumwagen bewegen zu können. Vor über 30 Jahren war nicht nur für mich der Porsche 959 ein Auto vom anderen Stern. Neben dem Ferrari F40 der feuchte Traum eines jeden Mannes. Für die Jüngeren unter euch: Als wäre der gesamte Fuhrpark von Forza und Gran Turismo in einem Auto vereint. Zu einer Zeit, als schon Tachos bis 220 für uns geil (das Wort hasste meine Mutter!) waren, sorgten die Eckdaten des normalen 959 für glänzende Augen: 3,7 Sekunden auf 100 und 317 km/h Spitze.

Doch S-GO 9590 ist kein normaler 959. Der fehlende Beifahrer-Außenspiegel, Kurbelfenster und der Verzicht auf eine Klimaanlage verraten dem Kenner: Hier steht die nur 37-mal gebaute S-Version mit größeren Turboladern und höherem Ladedruck. Es wird noch exklusiver: Exakt dieser Wagen wurde 1988 für Hochgeschwindigkeittests in Nardo optimiert. Fahrgestellnummer WPOZZZ95ZHS900017 haute seinerzeit 516,8 PS raus und kam auf 339 km/h. Schluck! Wenn ich hier nicht aufpasse, wirft man mich glatt in die Baugrube von Stuttgart 21. Mit Schuhen aus Beton.

Die Geschichte des Mega-Elfers (stehende Pedale und das Cockpit verraten die Gene) beginnt 1982, als Porsche sich Gedanken um ein Auto für die Rallye-Gruppe-B machte. Ganz genau. Jene Gruppe mit Audi quattro, Peugeot 205 und dem irren Mittelmotor-MG-Metro. Heraus kam nach einer Studie auf der IAA 1983 der erste Serien-Pkw mit Registeraufladung. Nüchtern ausgedrückt: Sechs Zylinder, 2,85 Liter Hubraum, natürlich Boxermotor, zwei Turbos und 450 PS plus Allradantrieb.

Verpackt in einer 4,26 Meter langen, vor Testosteron strotzenden Hülle. 1987 begann die Verteilung an handverlesene Kunden mit damals sagenhaften 420.000 DM auf dem Festgeldkonto. Einziges Problem: Die Gruppe B war da bereits tot. Zwar siegt der 959 bei der Rallye Paris-Dakar und holt als modifizierter 961 in Le Mans einen siebten Platz, doch letztlich kostete jedes der insgesamt 337 gebauten Serienfahrzeuge die Firma Porsche angeblich 1,3 Millionen Mark. Sogar Mathe-Legastheniker wie ich merken: Ein nicht wirklich gutes Geschäft.

Für 1991 plante Porsche den 969 (interner Name 965), der wie ein rundlich geglätteter 959 aussah. Die Eckdaten: 3,5 Liter Hubraum, zwei Turbolader, 370 PS und ein Preis von 210.000 DM. Zweifel am Absatz von 2500 Exemplaren jährlich killten das Projekt. Als Ersatz gab es später den neuen 911 Turbo mit 3,6 Liter Hubraum und 360 PS.

Rückblickend bin ich aber auf Knien dankbar, dass der 959 erschaffen wurde. Ein mit (damaligem) Hightech hochgerüsteter Wagen, bei dem öfters mal eines der unzähligen Lämpchen im Cockpit aufblinkt. Kein Wunder, ist der 959 doch quasi eine Saturn-V-Mondrakete mit der überschaubaren Elektronik eines Commodore 64. Hat man sich erstmal daran gewöhnt, dass der zweite Gang eigentlich der erste ist und links unten liegt, fährt sich der 959 überraschend zahm und klingt dabei typisch elferig. Aber unter 2.000 Umdrehungen tut sich wenig.

Doch wehe, du trittst auf den Pinsel. Beim seufzenden Pfeifen des ersten Turboladers bei 3.000 Touren denke ich: Netter Schub, da geht was. Ab etwa 5 000 Umdrehungen setzt der zweite Turbo ein und alle meine Sinne sind plötzlich hellwach: LECKOMIO! Heiliges Kanonenrohr! Insgeheim bete ich, dass es vor mir a) frei, b) gerade und c) halbwegs trocken ist. Alles um mich herum verengt sich in gefühlter Lichtgeschwindigkeit zu einem Tunnel.

Um den Effekt deutlich zu machen: 1988 wurde der Sprint von null auf 225 km/h in 19,9 Sekunden gemessen. Walter Röhrl sagte mal: Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. Wie recht er doch hat.

Apropos Röhrl: Jeder 959-Besitzer bekam eine Cassette mitgeliefert, auf der Walter eine Einweisung gab. Ich mag mir kaum vorstellen, was diese Mondrakete auf Rädern in der Gruppe B alles hätte anstellen können. Wie sehr der 959 seiner Zeit voraus war, zeigt die Tatsache, dass erst 20 Jahre später der 911 Turbo (997) auf gleiche Werte in der Beschleunigung kam. So bleibt der 959 quasi ein Bugatti Chiron der 1980er: Unfassbar schnell, unfassbar teuer, nicht unbedingt schön, aber ein Monument des technisch Machbaren.

Das bis heute finanziell für mich Machbare sind die drei 959-Modellautos von Siku, Matchbox und Bburago, die ich auf dem fettem Flügel des echtem 959 parke. Mit 10 Jahren hätte ich mir das niemals erträumen können. Ein 959, zumal als S-Version, bleibt aber so fern wie andere Galaxien: 1,5 Millionen Euro dürften realistisch sein.


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Was sind die berühmtesten Autos der 1980er-Jahre? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Aber es gibt einige Meilensteine, die technisch, historisch oder wirtschaftlich von großer Bedeutung waren. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Typen eines aufregenden Jahrzehnts.

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20 Autos, die Sie nach einem Lottogewinn kaufen sollten
Es ist Samstagabend und die Lottofee zieht endlich die richtigen Zahlen. Sechs mal und die Superzahl auch. Plötzlich freuen sich die Bankangestellten, wenn man in der Stammfiliale aufkreuzt und der Schwarm aus der Schulzeit antwortet auch auf die SMS von vor 20 Jahren. Aber auch Probleme entstehen: Wohin mit dem ganzen Geld? Anlegen oder verprassen? Der beste Kompromiss: Autos kaufen! Wir haben uns auf dem Gebraucht- und Neuwagen-Markt umgesehen und 20 Modelle aufgespürt, die man nach einem Lottogewinn kaufen sollte.

Porsche 959 in: Projekt: Geheim!

Porsche-Museum zeigt seltene Prototypen
Bis es ein Auto in die Serienproduktion schafft, ist es ein weiter Weg. Gepflastert wird dieser Weg mit Konzeptfahrzeugen, Studien und Versuchsträgern. Das ist auch bei Porsche nicht anders, wo allein im Entwicklungszentrum in Weissach über 4.500 Ingenieure arbeiten. (Dort übrigens nicht nur für Porsche, sondern auch für andere Hersteller, sofern diese das nötige Kleingeld mitbringen.) Noch bis zum 11. Januar 2015 zeigt nun eine Sonderausstellung im Werksmuseum 16 von vielen Studien und Prototypen, die bislang im Fundus schlummerten. Die Palette reicht vom Langzeit-Auto aus dem Jahr 1973 bis zum "Rolling Chassis" des 918 Spyder. In unserer Galerie zeigen wir einige der nun offenen Geheimnisse.
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