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Unsere Renault Austral Meldungen

Renault Austral E-Tech Full Hybrid 200 (2022) im Test

Renault Austral (2022) im ersten Test: Junger Erbe

Ist das neue Kompakt-SUV im Esprit Alpine-Outfit und als E-Tech Full Hybrid 200 auch dynamisch?
Renault schickt den Kadjar in Rente und benennt einen Nachfolger ? den Austral. Wir konnten den Neuzugang des Kompakt-SUV-Segments nun als Vollhybrid testen.
Renault Austral

Renault Austral (2022): Alles zum neuen Kompakt-SUV

Ohne Diesel gegen VW Tiguan und Co.
Der neue Renault Austral soll den Kadjar beerben. Die Technik des SUV stammt vom Nissan Qashqai, weshalb es keinen Diesel im Programm gibt.
Renault Austral in: Renault Austral zeigt in neuestem Teaser seine komplette Form

Renault Austral zeigt in neuestem Teaser seine komplette Form

Die letzten Hüllen sollen noch in der ersten Jahreshälfte fallen ...
Das neue Kompakt-SUV der Marke Renault hört künftig auf den Namen Austral. Jetzt der Hersteller mit einem Teaser, wie weit fortgeschritten die Entwicklung ist.
Renault Austral in: Teaser zeigt Renault Austral (2022) als Kadjar-Nachfolger

Teaser zeigt Renault Austral (2022) als Kadjar-Nachfolger

Im Frühjahr des nächsten Jahres soll das kompakte SUV auf den Markt kommen ...
Renault verabschiedet sich vom Kadjar mit dem neuen Austral. Das Kompakt-SUV, das ab Frühjahr 2022 auf den Markt kommen soll. Erste Infos.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Renault Austral Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Renault Austral (2022) im ersten Test: Junger Erbe

Ist das neue Kompakt-SUV im Esprit Alpine-Outfit und als E-Tech Full Hybrid 200 auch dynamisch?

Da es in diesem Fahrbericht um den neuen Renault Austral gehen soll, lohnt es sich, auf das Vorgängermodell zu schauen - den Renault Kadjar. Das C-Segment-SUV hatte ein ziemlich kurzes und relativ unerfülltes Leben. 2015 eingeführt, hat es 2019 zwar für ein Facelift, aber eben nicht für eine zweite Generation gereicht. Wie jetzt die Chancen für den Renault Austral im umkämpften Feld der hochbeinigen Kompaktwagen stehen, klärt unser Test.

Was ist dieser Austral?

Mit einer Länge von 4,51 Meter sitzt er im Herzen des C-Segment. Ein anderer Franzose (der Peugeot 3008) ist mit 4,48 Meter ein Stück kürzer, der wohl ärgste Konkurrent in Deutschland (der VW Tiguan) ist genauso lang wie der neue Renault.

Gegenüber dem direkten Vorgänger ist der Austral um zwei Zentimeter gestreckt worden. Doch dieser Längenzuwachs alleine verbessert nicht unbedingt das Raumangebot. Hierfür ist eher das Packaging der CMF-CD-Plattform verantwortlich.

So ist selbst der Platz in der zweiten Reihe mehr als ausreichend, der Kofferraum fasst 430 Liter (bei der Hybridversion). Das ist ganz okay, aber kein berauschender Fabelwert. Die Rücksitzbank ist dafür um 16 Zentimeter verschiebbar und wenn gerade weniger geräumige Passagiere im Fond sitzen (oder gar keine) kann das Gepäckabteil so auf 555 Liter erweitert werden.

Übrigens: Eine siebensitzige und nochmals um 20 Zentimeter verlängerte Version soll im Jahr 2023 kommen. Dann eventuell unter dem Namen eines Modells, das demnächst in Rente geschickt wird - Espace. In Stein gemeißelt ist hier aber zumindest offiziell noch nichts. Also ... abwarten.

Wie sieht er im echten Leben aus?

Optisch macht der Neuzugang auf den ersten Blick einen ziemlich guten Eindruck. Er wirkt modern, gut gereift, selbstbewusst. Aber dadurch auch wenig originell und leicht austauschbar. Außerdem schwingt immer ein wenig Megané E-Tech Electric mit. Nur halt eben etwas abgeschwächt und nicht so sehr polarisierend.

Unser Testwagen ist dazu mit dem "Esprit Alpine"-Paket versehen worden, das es zusätzlich für die beiden Ausstattungslinien "Techno" und "Iconic" gibt. Das Paket soll dem Kompakt-SUV theoretisch einen sportlichen Touch verleihen. Alpine, Sie wissen schon.

In der Praxis bedeutet dies, dass der Austral 20-Zoll-Felgen bekommt, die entsprechenden Logos am Fahrzeug zu finden sind und die eine oder andere Plastik-Applikation in schwarz ausgeführt wird. Und dann wäre da ja noch die "Iron Blau"-Lackierung, die zwar etwas dunkler ist als das eigentliche Alpine-Blau, aber trotzdem irgendwie an die Sportmarke des Renault-Konzerns erinnert.

Und im Innenraum?

Hier zeichnet sich das "Esprit Alpine"-Prädikat durch blaue Ziernähte, kleine französische Flaggen und ... natürlich ... wieder Alpine-Logos aus. Dieses Mal auf den Kopfstützen der ersten Reihe.

Was alle Austral aber gemeinsam haben, ist, dass das Interieur so gar nichts mehr mit dem altbackenen Cockpit, den fragwürdigen Materialien und der teilweise windigen Verarbeitung des Kadjar zu tun haben will. Auch hier bekommen wir direkt ziemlich starke Megané E-Tech Electric-Vibes auf unsere Augen und Hände übertragen. Unser Highlight? Das gewaltige Panoramadach, das im Fond zusätzlich für ein gutes Raumgefühl sorgt.

Der erste Blick in die Zukunft liefert das neue Infotainment-System. Es heißt "OpenR" und besteht aus zwei Bildschirmen. Einem 12,3-Zoll-Monitor hinter dem Lenkrad und einem (optionalen) 12-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole. Dabei gefallen die grafische Qualität, die flüssig laufende Google-Software und die einfache Menüführung.

Das im Tablet-Stil angeordnete Display in der Mitte sorgt aber für echt weite Wege, die der Finger zurücklegen muss. Ergonomisch ist das nicht. Und weil man trotz der verschiebbaren Auflage mit darunter liegenden Staufächern schlecht irgendwo seine Hand fixieren kann, kommt es eventuell mal zu Vertippern.

Wie sieht es unter der Haube aus?

Den Einstieg markiert ein 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 140 PS, der entweder mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer stufenlosen Automatik kombiniert werden kann. Er wird als Mild-Hybrid ausgeführt. Das System arbeitete mit einer Spannung von 12 Volt.

Einen weiteren Mild-Hybrid-Antrieb würde es ebenfalls mit 158 PS geben. Dann mit 48-Volt-Unterstützung. Dieser soll aber erst später nachgeschoben werden. Genau wie möglicherweise ein (noch nicht bestätigter) Plug-in-Hybrid.

Unser Testwagen kommt auf eine Vollhybrid-Systemleistung von 200 PS und ein maximales Drehmoment von 410 Nm. Um diese Daten zu erreichen, kombiniert Renault einen neu entwickelten 1,2-Liter-Dreizylinder mit Miller-Brennverfahren und einem Wirkungsgrad von 41 Prozent mit einem 25-kW-Startergenerator sowie einem 50 kW starken Elektromotor, der von einem 2 kWh großen 400-Volt-Akku mit Saft versorgt wird.

Für die Wahl der richtigen Fahrstufe kommt bei dem HEV-Modell das sogenannte Multimode-Getriebe zum Einsatz. Ihm stehen vier Gänge für den Verbrenner und zwei Gänge für den Elektromotor zur Verfügung. Die Kraft wird ausschließlich an die Vorderräder geleitet, obwohl eine verdächtige "4 Control"-Plakette am Fahrzeugäußeren etwas anderes vermuten lassen würde. Bei der Bezeichnung handelt es sich aber um dem Namen der Allradlenkung, die einen Lenkeinschlag von 5 Grad an der Hinterachse ermöglicht.

Wie fährt er sich?

Blicken wir auch hier zuerst zurück auf den Kadjar. Und zwar auf das Facelift-Modell aus dem Jahr 2019. Hier kamen wir beim Test des Modells mit dem 159 PS starken Benziner zu dem Urteil, dass das Fahrzeug "nur Mittelmaß" war. Und Renault sich im "Kompakt-SUV-Haifischbecken doch etwas mehr Mühe geben" müsste. Kritikpunkte waren vor drei Jahren vor allem der Antrieb, der bei etwas sportlicheren Ambitionen schnell unter Stress gerät. Die Lenkung, das Fahrwerk und die Bremsen wurden als zu undefiniert beschrieben.

Jetzt nimmt also der Austral das Staffelholz in die Hand. Auf Basis der bereits erwähnten CMF-CD-Plattform, die wir auch so vom Allianz-Verwandten Nissan Qashqai kennen. Und diese Partnerschaft hat Renault gut getan. Allerdings treffen einige Kadjar-Kritikpunkte immer noch heute zu.

Der Dreizylinder läuft erstaunlich leise und ist im Fahrbetrieb kaum wahrnehmbar. Der Übergang zwischen Verbrennungs- und Elektrobetrieb kann bei härterer Gangart aber doch etwas ruppig ausfallen. Beim entspannten Dahincruisen (und dafür ist der Austral in erster Linie ja gedacht) merkt man aber kaum, dass der Elektromotor nicht über eine Kupplung, sondern über eine Drehzahlanpassung mittels des Startergenerators auf das Mitmischen am Antriebsgeschehen vorbereitet und über eine Klauenkupplung zugeschaltet wird.

0-100 km/h gelingt in subjektiv erreichbaren 8,4 Sekunden. Allerdings nur, wenn der Akku des E-Motors auch voll ist. Wenn der Verbrenner mit dem 1,5 Tonnen schweren Fahrzeug alleine gelassen wird, wird alles doch spürbar träger und bei unserer Testfahrt düst uns bergauf sogar der auf dem Datenblatt deutlich schwächer motorisierte Renault Captur unseres Fotografen davon.

Mit Blick auf Fahrwerk, Lenkung und Bremsen gibt sich der Austral zwar Mühe, aber selbst im Sport-Modus (es gibt noch Eco, Comfort und ein selbst konfigurierbares Profil) bleibt man immer in sanften Wellen fortbewegend entkoppelt von der Straße. Heißt: Die Lenkung ist sehr leichtgängig, die Bremse ist teigig und das Fahrwerk hat eher Komfort als Spurtreue im Sinn. Alpine-Feeling kommt hier also nicht auf.

Trotzdem ist der Austral gegenüber dem Kadjar deutlich stabiler und wendiger geworden. Den Bärenanteil daran hat die Allradlenkung, die bei niedrigem Tempo einen Clio-ähnlichen Wendekreis ermöglicht und bei höheren Geschwindigkeiten (maximal sind 174 km/h drin) das Heck besser ausbalanciert.

Ebenfalls einen großen Schritt in Richtung Konkurrenzfähigkeit passiert auf der Ebene der Fahrassistenzsysteme. 35 hat der Austral insgesamt an Bord und ist damit sogar teilautonomer unterwegs als beispielsweise der nur unwesentlich ältere Megané E-Tech Electric.

Im WLTP-Zyklus gibt Renault 4,6 - 4,7 l/100 km an. In der Praxis kann der Austral problemlos unter 6,0 l/100 km bleiben, was für ein Hybridfahrzeug dieser Größe schon sehr gut ist. Als wir das Tempo auf den hügeligen Straßen des Madrider Hinterlandes erhöhten, ermittelten wir einen Verbrauch von über 7 Liter je 100 Kilometer. Ein immer noch mehr als ordentlicher Wert für unser Nutzungsprofil.

Markteinführung, Preise und die Konkurrenz

Bestellungen für den Renault Austral werden bereits entgegengenommen. Die Auslieferungen beginnen aber erst Ende 2022. Der Einstiegspreis liegt bei 29.900 Euro für die Ausstattungslinie "Equilibre" mit beispielsweise dem Spurhalteassistent, LED-Scheinwerfern, Apple CarPlay und Android Auto, dem Armaturenbrett mit 12,3-Zoll-Farbbildschirm, einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik und 17-Zoll-Felgen. Unser Testwagen ist hingegen ohne weitere Extras erst ab 44.400 Euro erhältlich.

Dann ist aber so gut wie alles drin und wenn wir auf die Konkurrenz blicken, sortiert sich der Austral hier ziemlich fair in die Kompakt-SUV-Riege ein. Ein Kia Sportage Hybrid mit 230 PS und Frontantrieb kostet in der GT-Line beispielsweise 45.750 Euro, ein Peugeot 3008 (den es lediglich mit Plug-in-Hybrid und 50 km-EV-Reichweite oder als reinen Verbrenner gibt) ist mit mindestens 41.900 Euro für die Benzinversion nur unwesentlich günstiger oder mit über 50.000 Euro für die PHEV-Variante eben deutlich teurer.

Fazit: 7/10

Trotz des optischen Alpine-Bezugs ist der neue Renault Austral kein Dynamiker geworden. Aber er liefert ein gut geschnürtes Komfort-Gesamtpaket, das optisch, technisch und in Sachen Wertigkeit im Innenraum mit der Kompakt-SUV-Konkurrenz mithalten kann. Dazu kann man den Vollhybriden ziemlich sparsam bewegen und auch beim Preis gibt es nichts auszusetzen.


Renault Austral (2022): Alles zum neuen Kompakt-SUV

Ohne Diesel gegen VW Tiguan und Co.

Nach gefühlt unendlich vielen Teasern und Vorankündigungen ist es endlich soweit: Renault zeigt den neuen Austral in voller Pracht. Der Nachfolger des Kadjar nutzt die technische Basis des Nissan Qashqai. Auffallend sind beim Design innen wie außen einige Parallelen zum Megane E-Tech Electric. Rein elektrisch wird es den Austral nicht geben, aber auch nicht mit Diesel.  

Antriebseitig sind für den neuen Austral effiziente Benziner mit Hybridtechnik erhältlich. Weiteres Highlight ist die Allradlenkung "4CONTROL Advanced". Der Marktstart erfolgt im Herbst 2022. Preise nennt Renault bislang nicht.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Abmessungen und Gewichte:

Technische Basis des Austral ist die Allianzplattform CMF-CD, die erstmals bei einem Renault-Fahrzeug zum Einsatz kommt und eng mit dem neuen Nissan Qashqai verwandt ist. Auf den vorderen Sitzen beträgt die Ellbogenbreite 150 Zentimeter, die Breite auf Hüfthöhe erreicht 137 Zentimeter. Die Kniefreiheit erreicht 27,4 Zentimeter und die Kopffreiheit liegt bei über 90 Zentimeter.

Auf Wunsch ist für den Renault Austral ein getöntes Panorama-Glasdach erhältlich, das über eine elektrische Sonnenblende verfügt, die im Sommer für einen besseren Wärmekomfort sorgt.

Wesentliche Merkmale des Innenraums sind die Cockpit-Oberseite in markanter Soft-Touch-Anmutung sowie der Verzicht auf eine Sonnenblende über dem Kombiinstrument. Hinzu kommt die Ambientebeleuchtung, die sich bis in die Türverkleidungen erstreckt. Hochwertige Materialien wie das nach Vorbild der japanischen Maki-e-Technik behandelte Echtholz werten den Innenraum zusätzlich auf.

Ähnlich wie der Instrumententräger sind auch die Türverkleidungen vorne und hinten im oberen Bereich ausgiebig mit Schaumstoff gepolstert. Sie verfügen außerdem ringsum über das gleiche Dekor. Die Textilbezüge gehen dezent von Schwarz in Hellgrau über und sorgen zusammen mit feinkörnigem Kunstleder für einen eleganten Touch.

Weiteres Kennzeichen des Austral Interieur ist eine aus satiniertem Chrom gefertigte und mit einem fein genarbten Bezug versehene Handauflage auf der Mittelkonsole. Der Info-Screen in Form eines liegenden "L" vereint das querformatige digitale Kombiinstrument und den hochformatigen Multimediamonitor zu einer Gesamt-Display-Fläche von 774 Quadratzentimetern.

Hiervon entfallen 453 Quadratzentimeter auf das 12-Zoll (30,5-Zentimeter)-Multimediadisplay und 321 Quadratzentimeter auf das digitale 12,3-Zoll (31,2-Zentimeter)-Kombiinstrument. Dazu kommt das hochauflösende Bild, das auf das 9,3-Zoll große und 210 Quadratzentimeter große Head-Up-Display projiziert wird, womit der Austral eine Gesamt-Anzeigefläche von 1.000 Quadratzentimetern bietet.

Auf maximalen Fahrkomfort und intuitive Bedienung ausgelegt ist das Multimediasystem openR Link. Es entstand in Kooperation mit Google und umfasst den Sprachassistenten Google Assistant, der auf Sprachbefehl zahlreiche Fahrzeug- und Navigationsfunktionen regelt.

Mit dem neuen Austral wird erstmals eine Version "Esprit Alpine" für ein Renault-Modell erhältlich sein. Zu den Merkmalen gehören die markante Zweifarblackierung mit farblichen Dekorakzenten, 20-Zoll-Aluminiumfelgen mit dem Schriftzug "Alpine" und das exklusiv der Version vorbehaltene Interieur mit Alcantara-Sitzbezügen.

Kommen wir zu den Motoren: Wie bereits erwähnt, gibt es keinen Diesel, stattdessen regieren Hybridantriebe, darunter die neueste Generation von E-TECH-Hybrid-Motoren mit 400-Volt-Netz, 160 oder 200 PS. Dazu kommt ein Turbobenziner mit 12-Volt-Micro-Hybrid-Technik, der wahlweise mit 140 oder 160 PS erhältlich ist. Die französische Pressemitteilung erwähnt außerdem einen 48V-Mildhybrid mit 130 PS Leistung.

Basis für den Austral E-TECH Hybrid bildet der neue 1,2-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit Turbolader und 96 kW (130 PS) sowie 205 Nm Drehmoment. Der Benziner ist mit einem 50-kW-Elektromotor mit 205 Nm, einer Lithium-Ionen-Batterie mit 1,7 kWh / 400 V und einem 7-Gang-Getriebe gekoppelt.

Der Austral E-TECH startet immer im Elektromodus, der Wechsel in den hinsichtlich Leistung, Beschleunigung und Kraftstoffverbrauch optimalen Antriebsmodus erfolgt automatisch. Dank der hohen Rekuperationsleistung können Nutzer laut Renault im Stadtverkehr bis zu 80 Prozent aller Wege rein elektrisch zurücklegen. Der Kraftstoffverbrauch sinkt dabei im Vergleich zu einem reinen Benzinmodell um bis zu 40 Prozent.

Als weitere Motorisierungen bietet Renault im Austral die Benziner TCe 140 EDC und TCe 160 EDC mit Mildhybridtechnik an. Dabei unterstützen ein Startergenerator und eine 12-Volt-Lithium-Ionen-Batterie einen 1,3-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor beim Starten und Beschleunigen und sorgen für eine effizientere Rekuperation beim Verzögern. 

Gekoppelt ist der Motor mit dem X-TRONIC-Automatikgetriebe. Für die Ausführung mit 140 PS alternativ eine manuelle Schaltbox erhältlich.

Der neue Austral mit der Allradlenkung 4CONTROL Advanced verfügt über eine Mehrlenker-Hinterachse, die Handling, Komfort und Stabilität bei allen Straßenverhältnissen bietet. Der maximale Lenkeinschlag an den Hinterrädern beträgt 5 Grad gegenüber 3,5 Grad in der Vorgängergeneration. Damit erzielt der Austral einen Wendekreis von lediglich 10,1 Metern.

Darüber hinaus sorgen im Renault Austral bis zu 32 Fahrerassistenzsysteme für ein hohes Sicherheitsniveau und gesteigerten Fahrkomfort. Der Active Driver Assist ist die Weiterentwicklung des Autobahn- und Stauassistenten. Wie dieser kann das Assistenzsystem des Levels zwei ("teilautomatisiertes Fahren") auf geraden Strecken und in leichten Kurven das Fahrzeug im Rahmen gewisser Grenzen komplett übernehmen und selbstständig lenken. 

Weiterhin zählen auch der adaptive Tempopilot, der Ausstiegsassistent und der Rückfahr-Notbremsassistent zu den verfügbaren Systemen. Dazu kommen wichtige Helfer wie Spurhaltewarner und Sicherheitsabstandwarner, Notbremsassistent, Müdigkeitswarner und Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitsanpassung.


Renault Austral zeigt in neuestem Teaser seine komplette Form

Die letzten Hüllen sollen noch in der ersten Jahreshälfte fallen ...

Renault schickt den Kadjar in Rente. Für die Nachfolge ist aber schon gesorgt und der französische Hersteller verpasst dem Neuzugang in der eigenen SUV-Palette gerade den letzten Schliff. Der Renault Austral soll noch in der ersten Jahreshälfte 2022 auf den Markt kommen und durchläuft derzeit die als Confirmation Runs oder Abnahmefahrten bezeichnete letzte Testphase. Danach können dann die offizielle Premiere und die Markteinführung stattfinden.

Das bedeutet aber nicht, dass es für den Austral schon entspannt wird, denn Renault will eine Flotte von rund 100 Fahrzeugen testen, die rund 2 Millionen Kilometer in Frankreich, Spanien, Deutschland und Rumänien zurücklegen sollen. Man gibt an, dass mann 900 Fahrer:innen einsetzen wird, die 600.000 km auf offenen Straßen abspulen werden. Die restlichen 1,4 Millionen Kilometer werden dann auf der Rennstrecke zurückgelegt. Ambitioniert.

Zu den neuen Teaser-Bildern des Austral gehört auch die Information, dass der Nachfolger des Kadjar nicht mit Dieselmotoren erhältlich sein wird. Renault sagt, dass das Modell mit einer Benzin-Hybrid-Motorenpalette auf den Markt kommen wird, die ganz neue Optionen beinhaltet. Ein verbesserter 1,3-Liter-Mildhybrid mit 12 Volt und ein völlig neues 1,2-Liter-TCe-Aggregat mit 48-Volt-Technologie werden wahrscheinlich den größten Teil der Verkäufe ausmachen. Aber auch eine vollelektrische Version soll sich in der Entwicklung befinden.

Ohne ins Detail zu gehen, erklärt Renault, dass die neuen Motoren reduzierte CO2-Werte und eine Spitzenleistung von bis zu 200 PS bieten werden. Weitere Details zu den Antrieben oder den Getrieben? Fehlanzeige.

Mit einer Länge von 4,51 Metern wird der Austral etwas länger sein als sein Vorgängermodell. Das neue SUV scheint auch etwas breiter zu werden, obwohl wir die endgültigen Außenmaße noch nicht kennen. Was das Design betrifft, so handelt es sich um wohl um einen Renault, dessen Erscheinungsbild vom Megané E-Tech Electric inspiriert ist.


Teaser zeigt Renault Austral (2022) als Kadjar-Nachfolger

Im Frühjahr des nächsten Jahres soll das kompakte SUV auf den Markt kommen ...

Der Kadjar wird einen Nachfolger erhalten. Seit den ersten Sichtungen von entsprechenden Erlkönigen im Februar 2021 wissen wir bereits, dass Renault an der Neuauflage des kompakten SUVs arbeitet. Doch das neue Modell wird aller Voraussicht nach nicht mehr Kadjar heißen, denn der französische Hersteller hat nun ein kurzes Teaser-Video veröffentlicht, das einen neuen Namen ankündigt: Austral.

Der ungewöhnliche Name leitet sich von dem lateinischen Wort "australis" ab. Renault hat sich nach eigenen Angaben für diesen Namen entschieden, weil er in vielen europäischen Sprachen Anklang findet. Interessanterweise erfährt man außerdem von Renault, dass es im Unternehmen eine Person gibt, die für die Strategie bezüglich der Namensgebung der Modelle verantwortlich ist.

Sylvia Dos Santos arbeitet in der Marketing-Abteilung und sagt: "Austral erinnert an die die Farben und die Wärme der südlichen Hemisphäre. Der Name lädt ein zum Reisen und ist perfekt für einen SUV geeignet. Die Phonetik ist harmonisch, ausgewogen, für jeden leicht auszusprechen und gleichzeitig international."

Abgesehen von den Marketingmaßnahmen trägt der Austral das neue Firmenlogo, das auch schon auf dem Megané E-Tech zu sehen ist und die Modellbezeichnung ist in der Mitte der Heckklappe platziert. Mehr will Renault vorerst nicht verraten, aber es heißt, dass das SUV 4,51 Meter lang sein wird und im Innenraum Platz für fünf Personen bietet. Damit ist er etwas länger als der technisch verwandte Nissan Qashqai.

Es bleibt abzuwarten, ob Renault den Weg von Nissan einschlägt und künftig auf Dieselmotoren verzichtet. Und wie es mit einer möglichen Elektrifizierung aussieht, ist selbstverständlich auch noch nicht bekannt. Wir gehen aber davon aus, dass der Austral einen E-Tech-Namenszusatz erhalten wird.

Die Markteinführung soll im kommenden Frühjahr 2022 stattfinden. Die offizielle Premiere dürfte also nicht mehr so weit in der Zukunft liegen. Design und technische Daten werden ab diesen Zeitpunkt sicher bekanntgegeben, Preise kommuniziert Renault in der Regel erst ein paar Wochen später.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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