ANZEIGE

SsangYong Tivoli Gebrauchtwagen

SsangYong Tivoli gebraucht günstig kaufen

SsangYong Tivoli Gebraucht- und Vorführwagen kaufen - Bilder und Testberichte - Plus: Private können ihren Gebrauchtwagen kostenlos inserieren!

Aktuelle SsangYong Tivoli Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein SsangYong Tivoli Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere SsangYong Tivoli Meldungen

Ssangyong Tivoli 2019

SsangYong Tivoli (2020) bekommt neuen 1,2-Liter-Turbobenziner mit 128 PS

Einstiegspreis des Kleinwagen-SUVs sinkt auf 15.490 Euro
SsangYong führt einen dritten Motor für den Tivoli ein. Mit dem 128 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner gibt es das kleine SUV nun ab 15.490 Euro.
SsangYong Tivoli

SsangYong Tivoli Real: Sondermodell mit 4.500 Euro Preisvorteil

Kleines SUV zum Knüllerpreis ? und eine Kaffeemaschine gibts auch noch dazu.
SsangYong bietet den jüngst gelifteten Tivoli als Sondermodell mit stolzen 4.500 Euro Preisvorteil an. Dabei kooperieren die Koreaner erneut mit Real.
Ssangyong Tivoli 2019

Ssangyong Tivoli Facelift (2019): Kleines SUV mit stärkeren Motoren

4,23 Meter langer Winzling nun mit 163-PS-Turbo und 136-PS-Diesel
Der Tivoli erhält beim Facelift nicht nur eine neue Optik, sondern auch wesentlich stärkere Motoren. Wir stellen den Neuling mit Preisen und Daten vor.
SsangYong Tivoli (2019) im Test

SsangYong Tivoli (2019) im Test: Der Preis ist heiß

Unterwegs im neuen Turbobenziner mit 163 PS
Der SsangYong Tivoli hat 2019 ein umfangreiches Facelift bekommen. Neu ist zudem ein Turbobenziner mit 163 PS Leistung. Wir haben den Test und die Preise.
SsangYong Tivoli (4,20 Meter)

SsangYong Tivoli in: Marktüberblick: Kleine SUVs für die City (2019)

Kleinwagen-SUVs zwischen 4,10 und 4,27 Meter Länge (Update)
Kleine SUVs wie VW T-Cross, Renault Captur, Skoda Kamiq oder Hyundai Kona gehören zu den beliebtesten Autos für die City. Wir geben Ihnen den Marktüberblick
SsangYong Tivoli 1.6 2WD

SsangYong Tivoli in: SUVs für Einsteiger

Die günstigsten Modelle der großen Hersteller
Alle wollen SUVs: Das sehen zumindest die Autohersteller so und bringen immer neue Modelle. Wir zeigen die günstigsten SUVs der wichtigsten Marken
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

SsangYong Tivoli Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

SsangYong Tivoli (2020) bekommt neuen 1,2-Liter-Turbobenziner mit 128 PS

Einstiegspreis des Kleinwagen-SUVs sinkt auf 15.490 Euro

Den SsangYong Tivoli gibt es künftig mit einem neuen Basismotor. Der 1,2-Liter-Turbobenziner ist der erste Dreizylinder der koreanischen Marke. Er entwickelt 128 PS und ein maximales Drehmoment von 230 Newtonmeter, das zwischen 1.750 und 3.500 U/min anliegt.

Dadurch sinkt der Basispreis für das 4,23 Meter lange Kleinwagen-SUV auf 15.490 Euro. Bislang gab es den Tivoli ab 16.490 Euro. Dafür bekam man einen 1,5-Liter-Turbo mit stämmigen 163 PS und 280 Newtonmeter Drehmoment.

Der Motor des Tivoli 1.2 T-GDi erfüllt die Abgasnorm Euro 6d-Temp und begnügt sich nach NEFZ-Norm mit 5,9 Liter Sprit je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 135 g/km entspricht. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe schickt das Antriebsmoment stets an die Vorderräder, Allradantrieb wird hier nicht offeriert.

Der neue Dreizylinder wird in drei der fünf Tivoli-Ausstattungen angeboten: Crystal, Amber und Quartz. Der Grundpreis von 15.490 Euro bezieht sich auf den Crystal. Dieser besitzt serienmäßig elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber rundum, Tempomat, Antikollisionssystem und ein Spurhalteassistent. Klimaanlage, Audiosystem und sogar Zentralverriegelung mit Fernbedienung kosten Aufpreis.

Die Ausstattung Amber umfasst die fehlenden Elemente und hat auch 16-Zoll-Alufelgen, Nebelscheinwerfer, Kofferraum-Einlegeboden, DAB-Radio, 8,0-Zoll-Display, Rückfahrkamera und Smartphone-Anbindung. Beim Quartz kommen noch ein Navi, ein 9,2-Zoll-Display, Licht- und Regensensor, Sitzheizung vorn und elektrisch anklappbare Außenspiegel hinzu.

Die Preise für den 1.2 T-GDi Amber und Quartz teilt SsangYong noch nicht mit, der Tivoli 1.2 T-GDi ist auch noch nicht konfigurierbar. Bei den bisherigen Motorisierungen lag der Aufpreis für Amber bei 4.000 Euro, der Quartz kostete nochmals 1.500 Euro mehr. Daraus lassen sich die fehlenden Preise errechnen:

Als Alternativen zum 1,2-Liter-Benziner werden unverändert der 163 PS starke 1,5-Liter-Turbobenziner und der 136 PS starke 1,6-Liter-Diesel angeboten, die beide auf Wunsch auch mit Allradantrieb und Automatikgetriebe erhältlich sind.

Offizielle Premiere feiert der SsangYong Tivoli 1.2 T-GDi am 13. Mai 2020 um 15 Uhr bei einem Online-Event auf dem YouTube-Kanal der SsangYong Motor Company (SYMC). Ab dann ist der Wagen dann auch beim deutschen Händler erhältlich.


SsangYong Tivoli Real: Sondermodell mit 4.500 Euro Preisvorteil

Kleines SUV zum Knüllerpreis ? und eine Kaffeemaschine gibts auch noch dazu.

SsangYong bietet den jüngst gelifteten Tivoli schon kurz nach Marktstart mit stolzen 4.500 Euro Rabatt an. Die Koreaner kaschieren den Preisnachlass allerdings ein wenig: Das kleine SUV sei vom 11. Oktober bis zum 15. Dezember 2019 als Sondermodell „real" bestellbar, so der Autohersteller. Der Beiname real verweist dabei auf die gleichnamige Supermarktkette, mit SsangYong kooperiert.

Den Tivoli 1.5 T-GDI 2WD Quartz, auf dem das Sondermodell basiert, gibt es normalerweise ab 21.490 Euro. Das Sondermodell dagegen kostet nur 16.990 Euro. Die Differenz ergibt 4.500 Euro, also genau die Summe, die SsangYong als "Preisvorteil" angibt. Damit ist klar: Was SsangYong als Sondermodell ausgibt, ist in Wirklichkeit ein Rabatt, und zwar ein saftiger. Aber das ist noch nicht alles, es gibt noch eine Kaffeemaschine im Wert von 1.300 Euro gratis dazu.

Und das geht so: Gekauft wird das Sondermodell nicht im Supermarkt, sondern ganz konventionell beim SsangYong-Händler. Wer dort einen Kaufvertrag unterschreibt, erhält einen Gutschein für eine Krups Evidence One-Touch-Cappuccino dazu. Eingelöst wird der Gutschein dann bei Real.

Wer will, kann den Tivoli auch bei der SsangYong-Partnerbank Consors finanzieren. Die Monatsrate liegt bei 111 Euro, die Vertragslaufzeit beträgt 36 Monate, der effektive Jahreszins 1,99 Prozent. Neben einer Anzahlung von 4.411 Euro wird eine Schlussrate in Höhe von 9.343 Euro fällig.

Den Vortrieb übernimmt der neue Turbobenziner mit 163 PS und 280 Newtonmeter Drehmoment. Die Kraft des Vierzylinders schickt ein Sechsgang-Schaltgetriebe an die Vorderräder. Wie bei allen Tivoli-Modellen gewährt SsangYong eine Garantie und eine Mobilitätsgarantie über fünf Jahre bis maximal 100.000 Kilometer.

Die Ausstattung „Quartz" umfasst 16-Zoll-Alufelgen, Licht- und Regensensor, Digitalradio DAB+, Rückfahrkamera, Parkpiepser hinten, Tempomat, Sitzheizung vorn sowie Klimaanlage auf. Das Smartphone lässt sich per Apple CarPlay und Android Auto einbinden, ein Navigationssystem mit 9,2-Zoll-Touchscreen weist den Weg. Für Sicherheit sorgen ein automatisches Notbremssystem, ein Spurhalteassistent und eine Müdigkeitserkennung.

Mit dem neuen Angebot geht die Zusammenarbeit zwischen SsangYong und Real schon in die zweite Runde. Bereits 2018 gab es ein Real-Sondermodell, damals noch auf Basis des alten Tivoli.


Ssangyong Tivoli Facelift (2019): Kleines SUV mit stärkeren Motoren

4,23 Meter langer Winzling nun mit 163-PS-Turbo und 136-PS-Diesel

Der Ssangyong Tivoli startete im Jahr 2015, nun erhält das kleine SUV ein Facelift. Im Grunde sogar mehr als das, denn die Motorenpalkette wird völlig umgekrempelt. Wir stellen Ihnen das günstige City-Auto mit optionalem Allradantrieb vor.

Bisher wurde der 4,20 Meter lange Tivoli mit einem 128 PS starken 1,6-Liter-Saugbenziner sowie einem 115-PS-Diesel (und ebenfalls 1,6 Liter Hubraum) angeboten. Beide Versionen gab es mit Front- oder Allradantrieb. Nach dem Facelift misst das Auto nun 4,23 Meter, der Kofferraum bietet 427 Liter Volumen, das Maximalvolumen wurde noch nicht mitgeteilt.

und bekommt stärkere Antriebe: Statt des Saugbenziners (mit nur 160 Nm Drehmoment, die erst ab 4.600 U/min anlagen) kommt nun ein 1.5 T-GDI mit starken 163 PS zum Einsatz. Das maximale Drehmoment beträgt nun stolze 280 Nm (mit Schaltgetriebe, mit Automatik sind es 20 Nm weniger), und es liegt schon ab 1.500 Touren an. Der 1,6-Liter-Diesel leistet nun 136 statt 115 PS, das Maximaldrehmoment beträgt nach wie vor 300 Nm (mit Schaltung; bei der Automatikversion sind es 24 Nm mehr). Beide Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp-Evap.

Neben der serienmäßigen Sechsgang-Schaltung gibt es für alle Versionen eine Sechsstufen-Automatik von Aisin für 2.000 Euro Aufpreis. Der Grundpreis ist um 1.000 Euro höher als bei der bisherigen Basisversion mit Aktionsrabatt.

Innen gibt es klassische Instrumente, erst die Topversion Sapphire besitzt stattdessen ein 10,25-Zoll-Display. Damit lassen sich die Navigationskarten nun auch direkt vor dem Fahrer anzeigen. Das Infotainment-Display misst nun 8,0 beziehungsweise 9,2 Zoll.

Statt vier gibt es nun fünf Ausstattungen. Sie heißen Crystal, Amber, Quartz, Onyx und Sapphire. Die Basisversion Crystal besitzt elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber rundum, einen Tempomat sowie ein Antikollisionssystem, einen Spurhalteassistenten, eine Verkehrsschilderkennung und einen Fernlichtassistenten. Ansonsten ist diese Version aber spartanisch ausgestattet, sie bietet offenbar noch nicht einmal eine normale Zentralverriegelung (ohne Fernbedienung). Abhilfe schafft das Komfortpaket (1.000 Euro) mit Klimaanlage, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und DAB+-Radio.

Die nächsthöhere Version Amber kostet gleich 4.000 Euro mehr, ist aber dann auch ordentlich ausgestattet. Zusätzlich zu Crystal gibt es hier ein Audio-System mit 8,0-Zoll-Display, eine Smartphone-Anbindung, eine Rückfahrkamera, Parkpiepser hinten, ein höhenverstellbarer Fahrersitz, Nebelscheinwerfer und 16-Zoll-Alufelgen. Ab der Version Quartz sind ein navi mit 9,2-Zoll-Display, Licht- und Regensensor und eine Sitzheizung vorne an Bord. Onyx bietet zusätzlich Kunstlederbezüge für die Sitze, eine Klimaautomatik, ein Smart-Key-System, ein beheizbares und in der Länge verstellbares Lenkrad und Parkpiepser vorne. Die Topversion Sapphire bietet neben dem Instrumentendisplay noch LED-Scheinwerfer, einen Totwinkelwarner und einen Querverkehrswarner.

Der große Bruder des Tivoli, der 4,44 Meter lange XLV ist offenbar entfallen, jedenfalls findet man ihn auf der Ssangyong-Website nicht mehr. An seine Stelle dürfte die neue Generation des Korando treten, der mit 4,45 Meter praktisch die gleiche Länge hat wie der XLV.


SsangYong Tivoli (2019) im Test: Der Preis ist heiß

Unterwegs im neuen Turbobenziner mit 163 PS

Man könnte meinen, die großen Autohersteller seien auf eine Goldmine gestoßen: SUVs respektive Crossover (bitte je nach politischer Einstellung aussuchen) mit einer Länge rund um 4,20 Meter. Das Nonplusultra unter den Kraftwagen, um das sich angeblich alle Kunden prügeln. Wen kümmern da schon die wahren Pioniere wie den fünftürigen Toyota RAV4 von 1995 (4,16 Meter), Opel Mokka von 2012 (4,27 Meter) oder der SsangYong Tivoli von 2015 (4,22 Meter). Speziell die "Zwei Drachen" (so die Übersetzung von SsangYong) und ihr Tivoli bewegten sich trotz günstiger Preise leider unterhalb des Radars hiesiger Autokäufer. Ändern soll das nun ein umfangreiches Facelift inklusive eines neuen Motors. Ist die Operation geglückt?

SsangYong Tivoli ... nie gehört. Erzähl mir mehr!

Die südkoreanische Marke stapelt etwas zu hoch, wenn sie sagt: "Die Frontpartie bis zur A-Säule und das Heck sind komplett neu." Grundsätzlich bleibt sich der Tivoli nämlich treu. Recht so, denn sein Design kann durchaus als pfiffig bezeichnet werden. Vorne gibt es künftig optional LED-Scheinwerfer (leider nur für die Topversion) und geänderte Tagfahrleuchten, während das Heck neu gestaltete Rückleuchten bekommt.

Innen fällt mir die steil stehende Frontscheibe auf, abgesehen von der breiten C-Säule herrschen gute Sichtverhältnisse. Und das Raumangebot? Nun, angesichts der schon erwähnten Länge von 4,22 Meter sollte man keine Wunder erwarten, doch SsangYong hat die 2,60 Meter Radstand des Tivoli gut genutzt. 422 Liter Gepäck passen laut Pressemitteilung in den Kofferraum, der mir persönlich eher kleiner vorkam. In die Berechnung könnten aber der Platz unter dem Ladeboden und die 32,5 Grad in der Neigung verstellbaren Fondlehnen eingeflossen sein. Tatsächlich nennt der offizielle Prospekt 395 Liter. Wie auch immer, damit liegt der Tivoli im Bereich von Skoda Kamiq (400 Liter) und VW T-Roc (445 Liter), die beide übrigens fast exakt die Länge des Tivoli aufweisen. Dort sitzt man vorne wie hinten kommod, im Fond übrigens ohne störenden Mitteltunnel.

Besonders deutlich sind die Änderungen am 2019er-Modell im Cockpit zu sehen. War es optisch wie haptisch bislang eher auf dem Niveau eines 15 Jahre alten DVD-Players, so gibt es nun einen echten Sprung nach vorne: Regler für die Klimaautomatik mit Metallrand und Display innen, ein bis zu 9,2 Zoll großer Touchscreen und als Knüller eine digitale 10,25-Zoll-Instrumententafel mit Navigationsfunktion. Letztere aber nur in der Topausstattung, was allerdings angesichts der übersichtlichen analogen Anzeigen nicht sehr schmerzt. Einzig die Tankuhr ist etwas fitzelig geraten, im Gegenzug leuchten große Blinkersymbole mitsamt markantem Geräusch. So vergisst man garantiert nicht, den Blinker wieder abzustellen.

Bei den verwendeten Materialien ist Hartplastik nicht selten König, doch SsangYong hat sich bemüht, den Innenraum geschmackvoll einzurichten. Insgesamt wirkt alles viel stimmiger als bisher.

Und die Fahreindrücke?

Im SsangYong Tivoli gibt es auch künftig wie gehabt einen 1,6-Liter-Diesel mit 136 PS Leistung und bis zu 324 Newtonmeter Drehmoment. Ein echter Fortschritt mit Blick auf die Benzinerseite ist der neue 1,5-Liter-Turbo mit 163 PS und 280 Newtonmetern (260 mit der Automatik), denkt man an den müden 128-PS-Sauger, den er ablöst. Ähnlich wie beim größeren Korando ist künftig auch der Tivoli nach Lust und Laune mit Automatik (2.000 Euro) und/oder Allrad (auch 2.000 Euro) ausrüstbar. Solch eine Vielfalt bietet kaum ein Konkurrent, SsangYong hebt hervor, dass es erstmals auch die Kombination aus Benziner plus Schaltgetriebe plus Allrad gibt.

Ich greife mir den Benziner mit Automatik und Frontantrieb. Ein ausgezeichneter Motor für Otto Normalfahrer, in einem breiten Drehzahlband zwischen 1.500 und 4.500 Touren liefert die Maschine ihr maximales Drehmoment ab. Die Sechsgang-Automatik muss aber nicht unbedingt sein, besonders beim Kickdown agiert sie recht hektisch. Allerdings ist der Tivoli trotz der Sport-Taste, die mehr Präzision in die etwas rückmeldungsarme Lenkung bringt, beileibe keine Sportskanone. Solche Ambitionen erstickt der hohe Schwerpunkt im Keim. Macht aber nichts. Endlich mal wieder ein Auto ohne Lifestyle-Social-Media-Pseudosportlichkeit-Gedöns.

Positiv: Auch bei Tempo 120 bleiben die Windgeräusche niedrig. Negativ: Das generell zu straffe Fahrwerk mit arg trockenem Abrollverhalten. Mein Testwagen war mit 18-Zoll-Rädern bereift, vielleicht mindern kleinere Formate das Problem ein wenig. Zwei interessante Details am Rande: Der Müdigkeitswarner ist variabel einstellbar, außerdem lässt sich der Einschlagswinkel der Reifen im Cockpit prüfen.

Rück doch mal die Preise raus ...

Auf den ersten Blick ist die Preisgestaltung sensationell: 15.990 Euro für die Basisversion. Und zwar mit dem erwähnten Turbobenziner. Günstiger bekommt man wohl nirgendwo einen Neuwagen mit 163 PS! Aber es gibt einen Haken: Zwar sind viele Assistenten, etwa zur Verkehrszeichenerkennung, serienmäßig dabei. Doch für eine manuelle Klimaanlage plus Zentralverriegelung mit Fernbedienung und DAB-Radio werden noch mal 1.000 Euro fällig. Dann lieber gleich die nächsthöhere Version namens "Amber": 16-Zoll-Alus, Parkpiepser hinten, Rückfahrkamera, höhenverstellbarer Fahrersitz, die Klimaanlage und einen Acht-Zoll-Touchscreen mit Smartphone-App-Anbindung. Kostenpunkt: 19.990 Euro.

Seltsam bleibt die Aufpreisgestaltung von SsangYong: Einzelextras gibt es beim Tivoli kaum. Warum aber das Navi schon früher inklusive ist als eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik oder ein längsverstellbares (!) Lenkrad, bleibt schleierhaft. Möchte ich die beiden letztgenannten Dinge haben, bekomme ich zwangsläufig auch 18-Zoll-Felgen dazu.

Vor diesem Hintergrund sollte man vielleicht gleich die Topausstattung "Sapphire" wählen, um nicht groß knobeln zu müssen. Der Benziner mit manueller Schaltung und Frontantrieb kostet so 25.990 Euro, hat aber praktisch alles inklusive: LED-Scheinwerfer, Digitalcockpit oder auch einen Totwinkelwarner, Lenkradheizung und Parkpiepser an beiden Enden des Tivoli. Zum Vergleich: Ein Dacia Duster 2WD Adventure mit 150 PS, aber weit weniger Gimmicks kostet 18.900 Euro, er ist auch nicht mit Automatik erhältlich. Ein VW T-Roc 1.5 TSI Style hingegen überschreitet ähnlich ausgestattet wie der Tivoli die 30.000-Euro-Marke.

Fazit: 8/10

Das Statussymbol, für alle, die kein Statussymbol brauchen. So wirbt Dacia für seine Fahrzeuge. Aber auch bei SsangYong trifft dieser Slogan ins Schwarze. Insbesondere mit dem neuen Turbobenziner wird der Tivoli zum echten Preisknüller, quasi eine Art "Dacia Premium" im besten Sinne: Feinere Materialien, viel mehr Assistenzsysteme und Extras als ein Duster, dazu die Option auf ein Automatikgetriebe. Mein Tipp: Nehmen Sie den Tivoli entweder in einer einfachen Ausstattung oder gleich in der höchsten Linie. Oder warten Sie noch etwas ab, denn es soll auch wieder ein Schnapper-Angebot inklusive Kaffeevollautomat geben.


SsangYong Tivoli in: Marktüberblick: Kleine SUVs für die City (2019)

Kleinwagen-SUVs zwischen 4,10 und 4,27 Meter Länge (Update)
SUVs wie VW T-Cross, Ford Ecosport, Hyundai Kona oder Renault Captur gehören zu den beliebtesten Autos für die Innenstadt. Wir haben die wichtigsten Vertreter herausgesucht. Dabei haben wir alle SUVs von 4,10 bis 4,30 Meter einbezogen, also die Kleinwagen-SUVs unterhalb der Kompakt-SUVs à la VW Tiguan. Neu aufgenommen haben wir den Skoda Kamiq und größere Modelle wie Opel Mokka X, den VW T-Roc (obwohl man dieses Golf-Derivat auch als einordnen kann) sowie den Mazda CX-3. Besonderes Augenmerk haben wir auf die Preise gelegt, da die meisten Kunden in diesem Segment wohl besonders auf den Euro gucken. Geordnet ist die Liste nun strikt nach Länge.

SsangYong Tivoli in: SUVs für Einsteiger

Die günstigsten Modelle der großen Hersteller
SUVs, wohin das Auge blickt: Die Hochsitzer sind noch immer der Megatrend auf dem Automarkt. Aber ist ein SUV ein teures Vergnügen? Nicht unbedingt: Wir zeigen, zu welchen Preisen es bei den wichtigsten Marken losgeht.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
ANZEIGE
ANZEIGE