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Unsere Subaru Libero Meldungen

Subaru Libero (1983-1999)

Subaru Libero (1983-1998): Kennen Sie den noch?

Platz ist in der kleinsten Hütte. Sogar überraschend viel Platz ...
Unsere Neuwagen werden immer größer. Doch vor fast 40 Jahren zeigte der Subaru Libero, wie viel Raum man auf nur 3,42 Meter schaffen konnte.
Subaru Libero

Subaru Libero in: Alt, aber anders

Youngtimer abseits des Mainstreams
Ab einem Fahrzeugalter von 20 Jahren spricht man meistens von einem Youngtimer. Beliebt sind hier meist BMW, Mercedes oder Porsche. Aber wie wäre es mit etwas, was nicht jeder fährt?
Subaru Libero

Subaru Libero in: Gruselkabinett auf Rädern

Die größten Design-Katastrophen
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Doch es gibt Autos, bei dessen Optik die Designer einen ganz schlechten Tag erwischt haben müssen. Wir zeigen Ihnen die furchtbarsten Fahrzeuge
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Subaru Libero Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Subaru Libero (1983-1998): Kennen Sie den noch?

Platz ist in der kleinsten Hütte. Sogar überraschend viel Platz ...

Man kennt Sie. Und irgendwie auch wieder nicht. Die Rede ist nicht von den eigenen Nachbarn, sondern von Autos, die so unauffällig blieben, dass sie heute nur eingefleischte Fans noch kennen. Solche Modelle müssen nicht zwangsläufig zu Lebzeiten Flops gewesen sein.

Aber sie liefen unter dem Radar des gewöhnlichen Autokäufers. In unregelmäßiger Folge wollen wir ab sofort unter dem Titel "Kennen Sie den noch?" so manchen Old- und Youngtimer aus dem Nebel des Vergessens holen.

Immer größer, immer schwerer, immer teurer. Gewiss, Neuwagen werden auch immer besser und sicherer. Aber ist es ein Wunder, dass alle vom Platzangebot des VW Polo schwärmen, wenn er das Format früherer Golf-Generationen hat? Dabei zeigte bereits anno 1983 ein kleiner Japaner, wie viel Raum möglich ist.

Als Subaru damals die ersten Pressemitteilungen zur Premiere des anfangs schlicht E10 Wagon genannten Raumwunders verschickte, vermuteten nicht wenige Redaktionen einen Druckfehler: 3,42 Meter kurz, 1,42 Meter schmal und trotzdem Platz für sechs Personen, mit Sondereintragung sogar sieben Passagiere oder bei umgeklappten Sitzen bis zu 2.500 Liter Stauraum - wie sollte das möglich sein?

Tatsächlich bewirkte die revolutionäre One-Box-Karosseriearchitektur des kubisch geformten Micro-Vans eine Raumausnutzung mit bis dahin in Europa nicht erreichter Effizienz. Eine Architektur, die so wahrscheinlich nur im dicht besiedelten Japan entstehen konnte, einem Land, in dem clevere modulare und platzsparende Konzepte in Wohnungen und populären Fahrzeugen wie den winzigen, steuerlich privilegierten Kei-Cars große Tradition haben.

Tatsächlich war der Subaru Libero in Japan bereits seit drei Generationen Kult, ehe er auch die Deutschen mit seiner Coolness begeisterte. Seinen ersten Auftritt feierte der auf dem Heimatmarkt Subaru Sambar genannte Raumkünstler schon bei der Tokyo Motor Show 1960.

Damals demonstrierte er, welche Platzkapazitäten das One-Box-Konzept im Kei-Car-Format von 2,99 Metern bietet. In Deutschland durften es 1983 dann zwar 43 Zentimeter mehr sein, dafür war aber auch ein zuschaltbarer Allradantrieb serienmäßig an Bord und der Subaru präsentierte sich so als kompaktester 4x4-Van aller Zeiten für sechs Passagiere.

Sein europäischer Name - bei einer Befragung von 30.000 Subaru-Kunden ermittelt - sagte eigentlich schon alles: Wie der Libero im Fußball war dieser vielseitige Subaru ohne direkten Gegenspieler. Bei Layout und Konstruktion der Kabine nutzte Subaru die Erfahrung seines Mutterkonzerns Fuji Heavy Industries (heute Subaru Corporation) aus dem Flugzeugbau. Dadurch wurde auf überflüssige Karosserieüberhänge verzichtet, jeder Quadratzentimeter optimal für Wohlfühlkomfort der Passagiere und maximale Ladekapazität genutzt.

Der hinten positionierte, 37 kW (50 PS) leistende 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner des Libero E10 verbarg sich geschickt unter dem Laderaum und war überdies platzsparend quer eingebaut. Die fünftürige Karosserie saß auf einem robusten Leiterrahmen und war deshalb trotz extra breiter Schiebetüren auf beiden Seiten extrem verwindungssteif, schließlich bot der Libero als einziges Auto seiner Klasse Allradantrieb.

Mit einem Fingerdruck auf den im Schalthebel integrierten 4WD-Knopf konnte der Libero-Pilot den Vorderradantrieb aktivieren und mit dem Allradantrieb aktive Fahrsicherheit auf Nässe, Schnee und Matsch gewinnen. Jäger oder Freizeitsportler waren so für Geländeausflüge gewappnet, wie Subaru in der Werbung erläuterte, zumal dem 1,42 Meter schmalen Kraxler kaum ein Pfad zu eng schien.

Damit nicht genug der Einmaligkeit des Subaru Libero. Denn der preiswerte Pragmatiker - er kostete neu rund 17.000 DM - war nach dem Vorbild eines traditionellen japanischen Wohnhauses modular gestaltet. Während im Haus Schiebewände für Vielfalt und Expressivität innerhalb des vorgegebenen kompakten Raums verantwortlich sind, bot der Libero variable Multifunktionssitze, die sich in fast unzählig vielen Positionen arrangieren ließen.

Darunter ingeniöse Anordnungen wie Liegesitzkomfort für die Fond-Fahrgäste bei zurückgeklappter mittlerer Sitzreihe, das Doppelbett bei umgelegten hinteren Sitzreihen, Konferenzbestuhlung durch drehbare Frontsitze, Kaffeehauseinrichtung mit Tisch bei gestapelten Mittel-Sitzen oder der Transport von 2,64 Meter langen Leitern oder Surfboards bei abgeklappten rechten Sitzen.

Auch nach oben war der Libero offen: Baumschulen etwa nutzten bisweilen die beeindruckende Bauhöhe von gut 1,90 Metern und das weit öffnende Schiebedach zum Pflanzentransport. Später gab es sogar zusätzliche nette kleine Dachfenster - "Alpine Windows" genannt - für noch mehr Licht im mobilen Heim.

Den Passagieren wiederum vermittelten die kaum zu überbietende Kopffreiheit und die großzügige Verglasung ein luftiges Raumgefühl, zumal die erhöhte Sitzposition im Libero überdies den in heutigen SUV so geschätzten Panoramablick über das Verkehrsgeschehen garantierte. Und auch der abklappbare Heckstoßfänger verdient Würdigung, denn durch diese Funktionalität wurde der Motorraum des Subaru gut zugänglich.

Ob als Micro-Van, Kleintransporter, Minibus, Wohnmobil, Cityflitzer, Großraumlimousine, origineller Geländegänger, oder ganz einfach als effizientes Sparmobil mit einem Normverbrauchswert bei 90 km/h von nur 6,8 Litern Super pro 100 Kilometer, der Subaru Libero stand in zwei Generationen für eine schöne neue Allrad-Autowelt.

Auf der Antriebsseite erstarkte die kleine Raumkapsel 1986 durch einen neuen, hubraumgrößeren 1,2-Liter-Dreizylinder auf 38 kW (52 PS) und 1993 debütierte der Libero auf der Frankfurter IAA sogar in Neuauflage mit 40 kW (54 PS). Zugleich ließ eine gegenläufige Ausgleichswelle den Dreizylinder bei der völlig unaufgeregten Vmax von 128 km/h nun äußerst vibrationsarm arbeiten.

Äußerlich wuchs der Libero zugunsten größerer passiver Sicherheit auf 3,52 Meter Länge, bewahrte sich aber seine unvergleichliche Originalität, die sich in einer Flut von Kosenamen spiegelte. Am häufigsten wurde der Kleine inzwischen Knutschkugel genannt - obwohl eigentlich doch Kanten und Ecken das Kennzeichen des hierzulande bis 1998 verkauften Kultmobils waren. Auch Elefanten-Rollschuh gehörte zu den häufig gehörten Schmeichelwörtern.

Heute ist der Bestand von Libero auch rostbedingt stark geschrumpft, denn besonders beim langjährigen harten Einsatz als Nutzfahrzeug wurden nicht wenige der robusten Vans regelrecht verbraucht. Von den insgesamt 22.442 in Deutschland verkauften Subaru Libero waren vor vier Jahren nur noch knapp 1.000 Exemplare zugelassen, um deren Erhalt sich aber eine rührige Fan- und Clubszene kümmert.

Schließlich sorgte der einzigartige Van von Beginn an für Furore, was sich sogar in seinen bis heute andauernden vielen Auftritten als automobiler Filmstar in Krimis, Komödien oder Lovestories spiegelt. Ein Libero ist eben frei für alle Aufgaben - in Japan sogar als achtsitziger Roadster und Besucherattraktion bei der Besichtigung des Subaru-Werks Gunma Yajima.


Subaru Libero in: Alt, aber anders

Youngtimer abseits des Mainstreams
Ab einem Fahrzeugalter von 20 Jahren spricht man im Allgemeinen von einen "Youngtimer". Schon in dieser Phase kristallisieren sich die Lieblinge der Szene heraus: Porsche ist immer begehrt, hinzu kommen der 190er und der W 124 von Mercedes, auch 3er und 5er von BMW werden gern genommen. Doch auch abseits des (meist deutsch) geprägten Youngtimer-Mainstreams gibt es Modelle, die das Aufheben lohnen. Sie werden vielleicht nie wertvoll sein, haben aber entweder Charme oder spielen eine bedeutende Rolle in der Automobilgeschichte. Wir haben einige interessante Kandidaten für Sie ausgewählt.

Subaru Libero in: Gruselkabinett auf Rädern

Die größten Design-Katastrophen
Neutralität ist eines der wichtigsten Gebote im Journalismus. Doch in diesem Fall erlauben wir uns einmal eine Ausnahme: Es geht um die schlimmsten Optik-Sünden der Automobilindustrie. Was oft als "mutig" umschrieben wird, ist meist nur eins: abgrundtief hässlich. Kommen Sie mit in die Geisterbahn des Automobildesigns!
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