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Unsere Suzuki Cappuccino Meldungen

Platz für zwei. Nur für zwei: Wir waren unterwegs mit dem Suzuki Cappuccino

Seltener Sympathieträger

Unterwegs im Suzuki Cappuccino
Er ist winzig. Er ist offen. Und er sammelt viele Sympathiepunkte: Die Rede ist vom Suzuki Cappuccino. Wir waren mit dem Roadster unterwegs und haben ganz besondere Fahreindrücke gesammelt
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Suzuki Cappuccino Gebrauchtwagen News und Bilder

Seltener Sympathieträger

Unterwegs im Suzuki Cappuccino
Bregenz (Österreich), 7. Juni 2016 - "Mein Gott, ist der klein!" schießt es mir durch den Kopf, als ich ihn das erste Mal in der Realität sehe. Noch winziger, als ich es mir in meinen wildesten Träumen ausgemalt hatte. Die Rede ist vom Suzuki Cappuccino. Cappu-was? Falls Sie den Bonsai-Roadster nicht kennen, kein Problem: Nur 120 Exemplare fanden 1994 offiziell ihren Weg nach Deutschland. Eines davon hat Suzuki vor geraumer Zeit wieder fit gemacht. Damit soll ich nun rund um den Bodensee kurven.

Maße für die Hosentasche
Doch das sagt sich so einfach: Wie bugsiert man 1.88 Meter europäisches Normalmaß in diesen Roadster, neben dem ein Hyundai i10 wie ein Mittelklasse-SUV wirkt? Die Abmessungen des Cappuccino: 3,30 Meter lang, 1,39 Meter breit, 1,18 Meter hoch und ein Radstand von 2,06 Meter. Länge und Höhe weisen auf seine Abstammung hin: 3,30 Meter und 1,40 Meter waren 1991 die Grenzwerte für Kei-Cars. Jene meist würfelförmigen Mobile, die in Japan vor allem deswegen wie geschnitten Brot laufen, weil man für sie keinen Parkplatz nachweisen muss. Nicht so schlimm, sagen Sie? Nun ja: In Tokio werden dafür pro Monat locker 400 Euro und mehr fällig.

Kunstvoller Einstieg
Deshalb sind die japanischen Hersteller seit jeher sehr kreativ, was Kei-Cars angeht. Vom Van bis zum SUV ist fast jede Form zu haben. Ab und zu auch ein Roadster, aktuell etwa der Nachfolger des Daihatsu Copen. Und vor 25 Jahren der Suzuki Cappuccino, in den ich mich nun kunstvoll drapieren muss. Auf der rechten Seite wohlgemerkt, denn als Linkslenker gab es die kleine Suzi nie. Also: Erst das linke Bein in den Fußraum. Dann den Hintern auf den Sitz und das rechte Bein wie ein Klappmesser falten, um es über den Schweller zu bugsieren. Geschafft! Doch mit Dach und einem Beifahrer an meiner Seite wird es sehr kuschelig. Netterweise kann das Dach komplett entfernt oder zu einer Targa-Variante umgebaut werden. Wir entscheiden uns für die zweite Lösung. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn der Kofferraum ist natürlich auch kein Raumwunder. Beide Dachhälften und der Mittelsteg müssen nach japanischer Anleitung hineingestapelt werden. Restlicher Platz? Vielleicht zehn Liter. Gut, dass hinter unseren Sitzen ein kleiner Ablagebereich ist.
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