Der Range Rover Sport Electric startet wahlweise mit 331 oder 405 kW. Damit ist er genauso stark wie der Range Rover Electric. Auch die Batterie ist mit 118,5 kWh exakt so groß wie beim elektrischen Range Rover. Die WLTP-Reichweite liegt bei 609 km; das ist minimal mehr als beim geringfügig größeren Range Rover EV550 Electric.
Exterieur
Die Optik ist keine große Überraschung mehr: Die inzwischen eigenständige Marke Range Rover hatte das Auto schon im Juli als seriennahen Prototyp gezeigt. Damals hieß es auch schon, das Auto werde noch 2026 mit beiden Antrieben aus dem Range Rover Electric starten.
| Länge | Breite | Höhe | Radstand | |
| Range Rover Sport (aktuelles Modell) |
4.946 mm | 2.047 mm | 1.822 mm | 2.997 mm |
| Range Rover SWB (kurzer Radstand, aktuelles Modell) |
5.052 mm | 2.047 mm | 1.868 mm | 2.997 mm |
Beide Modelle basieren auf der gleichen Plattform namens MLA (Modular Longitudinal Architecture) und haben den gleichen Radstand. Der Range Rover mit kurzem Radstand ist mit 5,05 Metern auch kaum länger als der Range Rover Sport.
Interieur
Das Interieur wird noch nicht vollständig gezeigt, doch vermutlich unterscheidet es sich nur in Details vom Innenraum des Range Rover.
Antriebe und Batterie
Antriebe und Batterie sind identisch mit denen des Range Rover Electric. Die Basisversion bietet 331 kW oder 450 PS, was die Bezeichnung EV450 erklärt. Die stärkere Version mit 405 kW oder 550 PS ist noch nicht er leistungsstärkste Range Rover Sport aller Zeiten. Diese Auszeichnung behält der Range Rover Sport SV mit einem V8 von BMW unter der Haube, der 635 PS bot. Doch beim Drehmoment hat die Elektroversion schon überholt: Sie bietet 850 Nm, der Verbrenner hatte nur 800 Nm.
| Range Rover Spor EV450 Electric | Range Rover Sport EV550 Electric | |
| Antrieb | AWD 331 kW, 677 Nm | AWD 405 kW, 850 Nm |
| 0-100 km/h / Höchstgeschwindigkeit | 5,6 Sek. / 200 km/h | 4,5 Sek. / 200 km/h |
| Akku | 118,5 kWh NMC | 118,5 kWh NMC |
| WLTP-Reichweite | bis zu 609 km | bis zu 609 km |
| Max. Ladeleistung AC / DC | 22 / 350 kW | 22 / 350 kW |
| DC-Ladedauer 10-80 % | 22 min | 22 min |
| Durchschn. Ladeleistung 10-80 % | 226 kW | 226 kW |
| Reichweite-Nachladen | 19,4 km/min | 19,4 km/min |
Wie beim Range Rover Electric werden zwei Permanentmagnet-Motoren mit je 260 kW eingesetzt. Die Systemleistung beträgt bei der stärkeren Version jedoch nicht 520, sondern nur 405 kW. Beim Sprint im Launch-Modus braucht diese mit 4,5 Sekunden exakt so lang wie der Range Rover 550EV Electric. Es gibt acht verschiedene Fahrmodi. Dabei wird auch das verfügbare Drehmoment beeinflusst; nur im Sportmodus stehen die gesamten 850 Nm zur Verfügung.
Die Batterie mit 118,5 kWh besteht aus 344 prismatischen NMC-Zellen, die in zwei Ebenen übereinander liegen. Das System arbeitet mit 800 Volt. Eine Grafik zum Range Rover Electric zeigt vier größere und ein kleineres Modul. Aufgeladen wird mit 22 kW Wechselstrom oder bis zu 350 kW Gleichstrom. Damit lässt sich die Batterie in 22 Minuten von 10 auf 80 % aufladen. Daraus errechnet sich eine durchschnittliche Ladeleistung von 226 kW. Fürs Nachladen von Reichweite ergeben sich 19,4 km/min.
Die Preise wurden noch nicht bekannt gegeben. Die Ausstattungsvarianten entsprechen denen der Verbrennerversion. Angeboten werden Dynamic SE, Dynamic HSE, Autobiography und First Edition. Mit dem optionalen Black Pack und dem Satin Wrap ist eine weitere Individualisierung möglich.
Unter dem Strich
Antriebe und Akku des Range Rover Sport Electric sind identisch mit dem Range Rover Electric. Das Auto ähnelt dem großen Bruder so stark, dass man sich fragen mag, warum es überhaupt zwei Modelle braucht. Aber der RRS unterschied sich schon immer hauptsächlich durch das straffere Fahrwerk und die sportlichere Auslegung, während der Range Rover mehr Komfort und Platz versprach - vor allem in der Version mit langem Radstand.








