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Unsere Audi QUATTRO Meldungen

Audi AI:Trail quattro

Audi AI:Trail quattro: Offroader mit vier E-Motoren auf der IAA 2019

Vorausfliegende Licht-Drohnen statt Scheinwerfer und mehr
Audi zeigt auf der IAA 2019 die Designstudie AI:Trail. Der von vier Elektromotoren angetriebene Offroader besitzt Licht-Drohnen statt Scheinwerfer.
Audi quattro (1980)

Audi QUATTRO in: Ferdinand Piëch: Seine berühmtesten Entwürfe

Vom Porsche 917 zum 1-Liter-Auto von VW
Ferdinand Piëch ist tot. Der berühmt-berüchtigte Automanager steht hinter manch umstrittenen Modell. Wir zeigen seine wichtigsten Fahrzeuge.
Audi AI:Trail Quattro

Audi QUATTRO in: IAA 2019: Alle Neuheiten in der Vorschau (Update)

Highlights von Opel Astra Facelift bis zum Porsche Taycan
Von 12. bis 22. September öffnen sich die Messetore der IAA 2019 in Frankfurt. Wir zeigen die Neuheiten wie Opel Astra Facelift, Porsche Taycan und mehr.
Audi QUATTRO in: Audi AI:Trail Quattro: Teaser zeigt Elektro-Offroader

Audi AI:Trail Quattro: Teaser zeigt Elektro-Offroader

Premiere auf der IAA 2019 in Frankfurt
Das Konzept Audi AI:Trail Quattro wird auf der IAA erstmals als robuster Offroader vorgestellt. Ein erster Teaser betont das scharfe Design der Studie.
Audi QUATTRO in: Vergessene Studien: Audi Quattro Spyder (1991)

Vergessene Studien: Audi Quattro Spyder (1991)

Der Opa des R8 sah hinreißend aus
15 Jahre vor dem R8 der ersten Generation zeigte Audi der Welt einen zweisitzigen Mittelmotor-Superwagen. Leider ging er nicht in Serie.
Audi quattro

Audi QUATTRO in: 10 Autos mit Fünfzylinder

Vom Audi Quattro bis zum Volvo 850 R: Fünf war Trümpf
In Zeiten von Downsizing und kleiner Motoren blicken wir in einer Bildergalerie auf 10 Autos mit Fünfzylinder zurück
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Audi QUATTRO Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Audi AI:Trail quattro: Offroader mit vier E-Motoren auf der IAA 2019

Vorausfliegende Licht-Drohnen statt Scheinwerfer und mehr

Audi komplettiert das Quartett seiner "AI"-Studien und stellt auf der IAA 2019 (12. bis 22. September) den AI:Trail quattro vor, einen elektrisch angetriebenen Offroader. Ebenfalls in Frankfurt zu sehen sind die Studien Aicon, AI:Me und AI:Race (der Anfang 2019 als PB18 e-tron vorgestellt wurde, nun aber einen neuen Namen bekommt).

Der Audi AI:Trail quattro verbindet die Fähigkeit zum automatisierten Fahren mit ausgeprägter Geländegängigkeit. Statt großen Monitoren für Videos hat der Offroader große Glasflächen, die den Blick auf die Natur öffnen.

Mit einer Länge von 4,15 Meter gehört der AI:Trail zu den Kleinwagen-SUVs. Die stattliche Höhe von 1,67 Meter und die riesigen Räder (22 Zoll) mit 850-Millimeter-Reifen verweisen schon im Stand auf die Geländegängigkeit. Die Bodenfreiheit beträgt stolze 34 Zentimeter. So wird eine Wasserdurchfahrt bis zu einer Tiefe von mehr als einem halben Meter möglich.

Die Karosserie besteht aus Hightech-Stahl, Aluminium und Carbon, was trotz der großen Batterie ein Gewicht von 1.750 Kilo ermöglicht. Die Kabine zeigt sich als großflächig verglaster, polygonal eingefasster Raum, der Platz für vier Insassen bietet. Charakteristisch - und Verwandtschaftsmerkmal mit Aicon und AI:Me - ist der Knick in den Seitenscheiben. Dieser gewährt den Passagieren seitlich mehr Platz für die Ellbogen.

Nach vorne bietet das Cockpit wie bei einem Hubschrauber eine gute Sicht auf die Strecke und die Fahrbahn. Auch fast das gesamte Dach gibt den Blick auf Himmel und Landschaft frei. Sogar der senkrechte Singleframe-Grill ist verglast.

Die Frontscheibe lässt sich - wie auch die Heckklappe - weit öffnen und gibt dann den Weg frei auf große Ablageflächen mit Arretierbändern, die Gegenstände während der Fahrt sichern. Im Heckbereich gibt es, integriert in den Stoßfänger, noch ein separates Abteil für schmutzige Gegenstände wie Wanderschuhe, Kletterausrüstung oder nasse Kleidung.

Die Seitenschweller unterhalb der gegenläufig angeschlagenen Türen sind als ausfahrbares Trittbrett ausgelegt. So lässt sich der Dachgepäckträger leicht be- und entladen. Statt voluminöser Radverkleidungen sitzen lediglich horizontale Abdeckungen über den vier Rädern. Die Technik des Fahrwerks bleibt so auch während der Fahrt sichtbar und lässt sich auch aus dem Cockpit heraus in Aktion beobachten.

Das Fahrwerk basiert auf Schraubenfedern mit adaptiven Dämpfern. Bei den Reifen ist das Profil anscheinend bis in die hohen Reifenflanken hineingezogen. Dahinter verbirgt sich jedoch eine Struktur aus tragenden Streben, die in die Laufflächen integriert sind, und der eigentlichen Oberfläche. Diese Konstruktion ermöglicht es, dass die Reifen selbst - zusätzlich zu den Federbeinen - noch weitere 60 Millimeter Federweg beisteuern können.

Die Reifen verfügen zudem über eine Luftdruckregelung: Optische Sensoren vermessen die Fahrbahn und regeln den Luftdruck nach. So wird auf sandigem Untergrund der Druck reduziert, was durch eine größere Reifenaufstandsfläche die Traktion erhöht. Beim Wechsel auf Asphalt wird der Druck dann wieder erhöht.

Innen gibt es vorne zwei Sitzschalen, die mit Vierpunkt-Gurten ausgestattet sind. Helle Farbtöne dominieren im oberen Interieur-Bereich bis zur Ebene von Sitzfläche und der niedrig angebrachten Schalttafel. Ein Steuerhorn ersetzt das Lenkrad. Ansonsten ist das Interieur minimalistisch gehalten.

Die blauen und grauen Flächen sowie Erdtöne passen zur Ausrichtung auf die Natur, genauso wie raue, körnige Oberflächen sowie weicher Wollfilz. Der Bodenteppich besteht aus aufbereiteter Wolle und recyceltem Leder.

Ablagen finden sich zwischen den Sitzen und unter der Frontscheibe: Hier sichern Spanngurte die verstauten Gegenstände, die sich auch von außen durch die hochklappbare Frontscheibe einladen lassen. Dabei sorgen Gurtaufroller für die stets optimale Spannung der Sicherungsbänder.

Hinten kommen zwei Sitze zum Einsatz, die wie Hängematten ausgeführt sind. Straff aufgespannt in einem transportablen Rohrrahmen, bilden Textilbahnen bequeme Sitzflächen und Rückenlehnen, sogar für Seitenhalt ist dank der seitlich herumgezogenen Lehne gesorgt. Die Sitze lassen sich aus dem Auto herausnehmen und als Outdoor-Möbel nutzen.

Anstelle von klassischen Scheinwerfern finden sich freistehende Lichtquellen, die sowohl nach außen als auch nach innen strahlen können. Dimmbar und in der Leuchtrichtung steuerbar, kann dieses LED-Element sowohl als Tischlicht für den Innenraum wie auch als Vorfeldbeleuchtung fungieren. Das Hecklicht dient auch als Kofferraumbeleuchtung.

Statt eines konventionellen Abblend- und Fernlichts verfügt der Audi AI:Trail über insgesamt fünf elektrisch betriebene Drohnen mit integrierten Matrix-LED-Elementen. Diese Audi Light Pathfinder können auf einem Dachträger oder auf dem Dach landen und lassen sich dort induktiv aufladen. Die Flugobjekte erzeugen ihren Auftrieb wie rotorlose Lüfter ihren Luftstrom. Sie fliegen dem Wagen voraus und leuchten den Weg aus. Kameras übertragen per WLAN ein Videobild auf das Display vor dem Fahrer. Steht der AI:Trail, können die Drohnen vom Dach aus die Umgebung ausleuchten, zum Beispiel für ein Picknick. Durch das Panoramadach leuchten sie bei Bedarf aber auch den Innenraum aus.

Ebenso leicht nutzbar ist der Audi Light Companion. Er sieht aus wie eine Taschenlampe und ist normalerweise magnetisch an den Vorderseiten der Sitze befestigt, wo er ein Ambientelicht erzeugt. Nimmt man ihn aus dem Auto heraus, lässt er sich mit den drei integrierten Stützen aufstellen. Die ins Gehäuse integrierten Kameras erlauben es aber auch, Filme aufzunehmen und direkt in soziale Medien einzuspielen. Der Companion ist mit der Navigation im AI:Trail vernetzt. So kann er dem wandernden Fahrer den Weg weisen und dabei Richtungssymbole und sogar Textinformationen auf den Weg projizieren.

Wie die anderen AI-Studien besitzt auch der AI:Trail ein System für Künstliche Intelligenz, das das autonome Fahren ermöglicht und das Auto zudem zu einem mitdenkenden Partner machen soll. So erklärt sich auch das Buchstabenkürzel AI (Artificial Intelligence). So ist der Audi AI:Trail für das Fahren auf der Straße bis zum Level 4 konzipiert. Systeme dieser Kategorie fahren autonom, aber nur in einem bestimmten Bereich wie auf der Autobahn oder in einem mit geeigneter Infrastruktur ausgerüsteten Innenstadt-Areal. Außerhalb muss der Fahrer übernehmen. Daher verfügt der Audi AI:Trail über Lenkrad und Pedale. Die benötigt der Fahrer spätestens dann, wenn es ins Gelände geht. Doch die Elektronik lässt einen auch im Gelände nicht allein. So erfassen eine ganze Reihe von Sensoren die Fahrbahnoberfläche und Hindernisse. Sie arbeiten optisch wie Kamera und Laser, mit Ultraschall und auch per Radar. So kann das System mit Eingriffen in Lenkung und Bremsen eine Kollision vermeiden. Zusätzlich unterstützt die Elektronik bei schwierigen Passagen wie Schräglagen oder Steigungen. Die Systeme warnen, wenn die Bodenfreiheit oder die Böschungswinkel für eine Stelle nicht ausreichen.

Die Batterie soll 400 bis 500 Kilometer auf der Straße ermöglichen, im Gelände verringert sich die Reichweite auf etwa 250 Kilometer. Um diese Maßgaben zu erreichen, wird die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße auf 130 km/h beschränkt. Vier Elektromotoren (einer pro Rad) sorgen für den Antrieb. Die Systemleistung liegt bei 435 PS, das maximale Drehmoment liegt bei stämmigen 1.000 Newtonmeter. Auf Differentiale und Sperren - auch sie verzehren Energie - lässt sich durch die einzeln angetriebenen Räder verzichten. Dank der geringen Höchstgeschwindigkeit lässt sich die Übersetzung so auslegen, dass immer genügend Dreh­moment verfügbar ist. Die Elektronik koordiniert die Kraftzufuhr. Lässt sich energiezehrender Schlupf vermeiden, drosselt sie die Momentenzufuhr zum betreffenden Rad. Wenn Schlupf hingegen hilfreich ist, wie etwa auf rutschigen Bergauf-Passagen, dann lässt das System diesen auch zu.


Audi QUATTRO in: Ferdinand Piëch: Seine berühmtesten Entwürfe

Vom Porsche 917 zum 1-Liter-Auto von VW
Ferdinand Piëch ist tot. Der berühmt-berüchtigte Automanager und Entwickler starb im Alter von 82 Jahren. Nach seinem Studium an der ETH Zürich trat der Enkel von Ferdinand Porsche in das Unternehmen Porsche ein. Abgesehen von einem ganz kurzen Intermezzo für Mercedes (wo er später Entwicklungschef hätte werden können, aber aufgrund des Kostendrucks ablehnte), fand seine weitere Karriere im Volkswagen-Konzern statt. Über den Posten als Audi-Chef gelangte Piëch schließlich auf den VW-Vorstandsvorsitz.Als Hobby nannte Ferdinand Piëch einmal "Autos bauen". Oft lotete er die Grenzen des technisch Machbaren aus, etwa beim Bugatti Veyron. Viele seine Entwicklungen waren wegweisend und beschäftigen uns noch heute im Positiven wie Negativen: Der Rennwagen in moderner Form (Porsche 917), Allrad im Pkw (quattro), die TDI-Dieseltechnik mit dem Extrem des VW 1-Liter-Auto, Plattformstrategie und Premium-Ausrichtung. Dabei war Piëch anregend wie aufregend, streitbar und selbstbewusst. In unserer Bildergalerie blicken wir zurück auf seine wichtigsten Fahrzeuge. Kommentiert werden diese von ihm selbst. Die Zitate stammen aus der 2002 erschienenen Autobiographie mit dem passenden Namen "Auto.Biographie" (Verlag Hoffmann und Campe, 288 Seiten, nur noch antiquarisch erhältlich, zwischen 15 und 20 Euro).

Audi QUATTRO in: IAA 2019: Alle Neuheiten in der Vorschau (Update)

Highlights von Opel Astra Facelift bis zum Porsche Taycan
Die IAA in Frankfurt steht vor der Tür. Von 14. bis 22. September öffnen sich die Tore fürs breite Publikum, zuvor gibt es zwei Pressetage am 10. und 11. September, gefolgt von zwei Fachbesuchertagen. Wir zeigen Ihnen die Highlights. Zu den bereits bekannten Autos gehören zum Beispiel das Opel Astra Facelift, der Porsche Taycan, die Serienversion des VW ID.3 und vieles mehr. Wir werden die Übersicht erweitern, sobald wir etwas Neues erfahren.

Audi AI:Trail Quattro: Teaser zeigt Elektro-Offroader

Premiere auf der IAA 2019 in Frankfurt

Das Konzept Audi AI:Trail Quattro wird auf der IAA 2019 in Frankfurt (12. bis 22. September) als Idee für einen futuristischen Offroader vorgestellt. Das Modell wird der letzte Baustein in einer Reihe von vier Audi Elektro-Studien sein: der Aicon Limousine, dem PB18 e-tron und dem AI:ME.

Audi liefert noch nicht viele Details über den AI:Trail Quattro. Ausgehend von der bislang verfügbaren Ansicht schiebt das Design die Räder so weit wie möglich in die Ecken. Es gibt keine Überhänge von den Karosserieteilen, um die An- und Abfahrtswinkel zu maximieren. Das allgemeine Styling erscheint kantig, aber mit abgerundeten Fenstern, um den Look aufzuweichen. Das großzügige Glas an den Seiten sollte viel Sicht nach außen bieten, um im Gelände den Blick auf die Natur zu genießen.

Der Name Quattro im Modellnamen zeigt an, dass es einen Allradantrieb gibt. Eine mögliche Anordnung würde einen Elektromotor an jeder Achse vorsehen. Audi könnte sich auch für einen einzelnen Motor für jedes Rad entscheiden, was eine individuelle Steuerung des Drehmoments in jeder Kurve für ein verbessertes Geländefahrverhalten ermöglichen würde.

Dem Teaser nach zu urteilen, wird der AI:Trail Quattro ein phantasievolles Konzept sein und keine Vorschau auf ein zukünftiges Serienmodell. Der Markt für ein geländegängiges Elektrofahrzeug ist klein, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass Audi mit dem Einstieg in das Segment ein Glücksspiel wagen will.

Wenn Sie einen etwas robusten, elektrischen Audi in der realen Welt wollen, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den e-tron. Das bestehende Modell wird von einem zweimotorigen Antriebsstrang mit 300 Kilowatt (408 PS) Leistung angetrieben und kommt rund 400 Kilometer weit. Erlkönigaufnahmen zeigen ein noch stärkeres Modell in der Entwicklung, bei dem man angeblich ein Drei-Motoren-System - einen vorne und zwei hinten - und eine Batterie mit größerer Kapazität verwendet.


Vergessene Studien: Audi Quattro Spyder (1991)

Der Opa des R8 sah hinreißend aus

Bereits 15 Jahre vor dem R8 hatte Audi einen Mittelmotor-Sportwagen praktisch serienreif: den Quattro Spyder. Gemeinsam mit anderen Studien des Konzerns sind das komplette Fahrzeug und ein Versuchsträger (siehe Bild unten) jetzt im Ingolstädter Werksmuseum zu sehen.

Name: Audi Quattro Spyder

Premiere: IAA Frankfurt, September 1991

Daten: 4,22 Meter (Länge), 1,77 Meter (Breite), 1,17 Meter (Höhe). 2,8-Liter-V6 mit 128 kW/174 PS Leistung und 245 Newtonmeter maximalem Drehmoment, manuelles Fünfgang-Getriebe, 1.100 Kilogramm Leergewicht.

Hintergrund:

Der Quattro Spyder ist nicht nur eines der schönsten Autos, das jemals das Vier-Ringe-Logo trug, sondern war auch ein frühes Zeichen für die Absicht von Audi, einen Mittelmotor-Superwagen zu bauen.

Nur einen Monat vor dem verrückten Avus eingeführt, war der Quattro Spyder für die Produktion wesentlich besser geeignet als das W12-Kraftpaket. Audi erwähnt jedoch, dass das Projekt eingestellt werden musste, weil der "vorgesehene Preis von 100.000 D-Mark nicht erreicht werden konnte". Mit anderen Worten, das Auto wäre zu teuer gewesen, und die Ingolstädter Marke glaubte, dass es keinen Markt gegeben hätte, der groß genug gewesen wäre, um den gesamten Aufwand zu rechtfertigen. Prospekte und anderes Werbematerial waren aber 1992 bereits fix und fertig, als Audi einen Rückzieher machte.

Es war eine überraschende Entscheidung, wenn man bedenkt, dass das Feedback nach der Premiere des Autos auf der IAA äußerst positiv war. Kurz nach der Premiere tauchten Gerüchte über Pläne auf, das Auto in eine Kleinserie zu bringen. Darüber hinaus buchten die Händler laut Audi "Tausende von Vorbestellungen". Letztendlich blieb der Quattro Spyder ein Phantom und endete als Konzept, das ein zeitloses Design und perfekte Proportionen aufweist.

Insgesamt wurde nur ein Prototyp in "Fidji-Orange" gebaut, der für Fotoaufnahmen mit der ebenfalls 1991 vorgestellten Studie Audi Avus dunkelgrün (Gomera-Metallic) umlackiert wurde. Danach wurde er wieder auf Orange umgespritzt, so dass es bei einem existierenden Quattro Spyder blieb.

Er hatte viele Eigenschaften des R8, die wir alle kennen: Mittelmotor-Layout, Aluminiumkarosserie, zweisitziger Innenraum. Die Leistung kam vom 2,8-Liter-V6-Motor des Audi 100 (C3), der 174 PS und 245 Newtonmeter Drehmoment an ein permanentes Allradsystem lieferte. Die Leistung wurde über ein speziell auf das Konzept abgestimmtes Fünfgang-Schaltgetriebe auf die Straße geleitet. Zugegeben: Für "nur" 174 PS wären 100.000 Mark schon recht heftig gewesen. Zum Vergleich: Der Porsche 911 (993) kam etwas später mit fast 100 PS mehr auf den Markt.

Dank der Vollaluminiumkarosserie gelang es den Audi-Ingenieuren, das Gewicht auf bemerkenswert niedrige 1.100 Kilogramm zu reduzieren. Wenn Sie sich über die Verwendung des Wortes "Spyder" im Fahrzeugnamen wundern: Das Konzept war mit abnehmbaren Targa-Paneelen ausgestattet, um offenes Fahren zu ermöglichen.


Audi QUATTRO in: 10 Autos mit Fünfzylinder

Vom Audi Quattro bis zum Volvo 850 R: Fünf war Trümpf
Wer einmal den zornigen Fünfzylinder-Klang eines Rallye-Quattro von Audi oder das Geräusch des Volvo 850 gehört hat, kennt die Magie der ungeraden Zylinderzahl. In den meisten Fällen waren Fünfzylinder aus Platznot geboren, oft hatte man einfach einen Sechszylinder verkürzt. Doch in Zeiten von Downsizing und winzigen Motoren haben fast alle Hersteller diese Motorenbauart in Rente geschickt. Nur Audi hält noch die Fahne (etwa beim jüngst gelifteten TT RS) hoch, im Ford Ranger gibt es nicht mehr lange einen 3,2-Liter-Diesel. Wir blicken zurück auf einige besondere Fahrzeuge mit einem Fünfzylinder unter der Haube.
Vorbehaltlich Irrtümer und Schreibfehler. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.
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