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Unsere Bugatti Chiron Meldungen

Bugatti Chiron Sport

Der Bugatti Chiron SS hätte sogar Tempo 515 geschafft

Warum man sich gegen Nevada entschied
Mit Tempo 490 hat ein seriennaher Bugatti Chiron eine famose Bestmarke gesetzt. Jetzt verrät Bugatti, wo sogar 515 km/h möglich gewesen wären.
Bugatti Chiron Sport

Bugatti Chiron durchbricht 300 Meilen pro Stunde

Supersportler fährt über 490 km/h
Der Bugatti Chiron hat auf der Teststrecke in Ehra-Lessien erstmals die Marke von 300 Meilen pro Stunde durchbrochen. Der Supersportler schaffte 490 km/h.
Bugatti Chiron

Bugatti-Hypercars im Vergleich: EB110 vs Veyron vs Chiron

Obwohl sie fast 30 Jahre auseinander liegen, sind sich Bugattis moderne Hypercars überraschend ähnlich
Bugatti erschuf das Hypercar-Segment mit dem ultra-raren EB110. Er steht heute selbst im Vergleich zu seinen Geschwistern Chiron und Veyron noch sehr gut da.
Bugatti Chiron

Bugatti Chiron in: Der exklusive Club der 1.000-PS-Autos

Die Crème de la Crème der Sportwagen
Wir zeigen den exklusiven Club der Autos über 1.000 PS. Die Fahrzeuge kosten meist mehrere Millionen Euro.
Bugatti Chiron in: Rendering: Bugatti Chiron als Offroader

Rendering: Bugatti Chiron als Offroader

Das ultimative Offroad-Mobil für die Fahrt in die Apokalypse
Ein Rendering zeigt den Supersportwagen Bugatti Chiron als Offroad-Mobil mit riesiger Bodenfreiheit, dicken Reifen und einem praktischen Dachträger
Bugatti Chiron in: Spezieller Chiron Sport feiert Bugattis 110. Geburtstag

Spezieller Chiron Sport feiert Bugattis 110. Geburtstag

Hoffentlich mögen Sie viel Carbon, viel Leistung und sehr viele französische Flaggen ...
Das Sondermodell Bugatti Chiron Sport 110 ans Bugatti ist eine Hommage an Frankreich mit viel Carbon und Tricolore. 20 Exemplare werden gebaut.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Bugatti Chiron Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Der Bugatti Chiron SS hätte sogar Tempo 515 geschafft

Warum man sich gegen Nevada entschied

Am 2. August 2019 hat Le-Mans-Sieger und Bugatti-Testfahrer Andy Wallace einen eigens dafür gebauten Chiron auf der VW-Teststrecke auf eine Höchstgeschwindigkeit von 304,7 mph (490,4 km/h) gebracht. Vermutlich ein Rekord für die Ewigkeit, da sich Bugatti nun aus dem High-Speed-Rennen verabschiedet hat. Als letzten Gruß hat die Marke jetzt weitere Details zur Rekordfahrt bekanntgegeben und enthüllt, dass an einem anderem Ort sogar bis zu 515 km/h möglich gewesen wären.

Bugatti hat mit dem Rekord wieder einmal gezeigt, wozu wir in der Lage sind, trotz der enormen hohen Hürden, sagt Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti. Denn wir sind nicht nur der erste Hersteller, der mit 304,773 mph (490,484 km/h) schneller als 300 Meilen pro Stunde gefahren ist. Wir haben das auch auf einer Teststrecke getan, die einen entscheidenden Nachteil für Geschwindigkeitsversuche aufweist.

Vier Dinge sind für einen Rekordversuch entscheidend. Das Fahrzeug, die Strecke, der Ort und das Wetter. Alle vier müssen stimmen, optimal vorbereitet werden, damit alles passt. Nur das Wetter können wir nicht beeinflussen, sagt Stefan Ellrott, Vorstand Entwicklung bei Bugatti.

Bei so viel Leistung muss für höchste Sicherheit gesorgt sein. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Ehra-Lessien in Niedersachsen ist der einzige Ort weltweit, an dem die Sicherheitsstandards bei Rekordversuchen so hoch liegen. Die insgesamt 21 Kilometer lange dreispurige Schnellfahrbahn wird von Leitplanken umsäumt, am Nord- und am Südende stehen Rettungskräfte bereit. Spezielle Matten reinigen die Fahrbahn vor jedem Versuch. Sicherheit steht bei uns an erster Stelle. Wir haben im Vorfeld alles unternommen, um das Risiko für unseren Testfahrer zu minimieren, sagt Ellrott.

Dafür nahm Bugatti einen großen Nachteil in Kauf: Die Teststrecke in Ehra-Lessien liegt 50 Meter über Normalnull, fast auf Meeresspiegel-Niveau. Im Gegensatz zu höhergelegenen Orten, die in der Vergangenheit für Hochgeschwindigkeitsfahrten genurtzt wurden, wie in Nevada, liegt die Luftdichte bei nahezu Normalnull von 1013,25 Hectopascal (hPa). Mit zunehmender Entfernung vom Meeresspiegel wird die Luft dünner, die Anzahl der Moleküle der Luft pro Einheitsvolumen nimmt ab. Grund ist das Luftdruckgefälle in der Atmosphäre, weil die oberen Luftschichtmassen auf den unteren lasten. Unten liegende Luft mit seinen Molekülen wird stärker komprimiert als höher gelegene, der Druck liegt also höher. Ungefähr je 8 Meter sinkt der Luftdruck um etwa 1 hPa. Im Vergleich zu Normalnull beträgt der Luftdruck auf 1.000 Meter nur noch rund 88 Prozent, bei etwa 890 hPa. Eine exakte mathematische Beschreibung des Druckverlaufs ist wegen der Wetterdynamik und anderen Einflussfaktoren allerdings nicht möglich.

Wenn Luftdruck und Luftdichte also abnehmen, verringert sich auch der Luftwiderstand. Gegenstände wie Autos, Luftschiffe oder Flugzeuge benötigen weniger Kraft. In einer Höhe von 5.000 Meter sinkt die Dichte zirka auf die Hälfte, damit halbiert sich auch der Widerstand. Vereinfacht gesagt, muss das Auto auf Meeresspiegelhöhe mehr Kraft aufbringen, um durch die Luft zu fahren, als wenn es auf rund 1.000 Meter unterwegs wäre.

Hingegen spielt der Einfluss der Gravitation keine Rolle. Dass sich zwar zusätzlich auch der Sauerstoffanteil von 21 auf rund 19 Prozent in der Luft verringert, der wichtig für die Verbrennung des Kraftstoffes im Motor, ist jedoch vernachlässigbar - perfekt darauf abgestimmte Turbolader pressen mehr Luft in die Brennräume.

Unsere Berechnung haben ergeben, dass wir in Nevada rund 25 km/h schneller gewesen wären, sagt Stefan Ellrott. Dennoch entschied sich Bugatti dagegen. Sicherheit geht bei Bugatti vor. Die Strecke in Nevada ist sehr lang und geht nur in eine Richtung, Sicherheitskräfte hätten im Notfall zu lange zum Einsatzort gebraucht. Dazu weist die Strecke ein leichtes Gefälle von etwa drei Prozent an. Es hätte sich nicht richtig angefühlt, hier einen Rekord aufzustellen.


Bugatti Chiron durchbricht 300 Meilen pro Stunde

Supersportler fährt über 490 km/h

Bugatti hat als erster Hersteller die 300-Meilen-pro-Stunde-Marke durchbrochen. Auf der Teststrecke in Ehra-Lessien (bei Wolfsburg) schaffte ein seriennaher Prototyp auf Basis des Chiron ein Tempo von 304,773 mph. Das entspricht 490,484 km/h. Damit hat der Supersportwagen einen neuen Weltrekord aufgestellt.

Laut TopGear wurde der neue Rekord bereits am 2. August aufgestellt, also vor einem Monat. Die Fahrt wurde vom TÜV zertifiziert. Zu den bisher schnellsten Supersportlern gehören der SSC Tuatara (256,18 mph im Jahr 2007), Hennessey Venom F5 (270,49 mph im Jahr 2013) und Koenigsegg Agera RS (284,55 mph im Jahr 2017). Koenigsegg strebt mit dem Jesko ebenfalls ein Durchbrechen der 300-mph-Marke an.

Der Rekordwagen von Bugatti wurde laut TopGear tiefergelegt und auch sonst in puncto Luftwiderstand optimiert. Unter anderem wurden der Heckflügel und die Air Brakes entfernt. Auch wurde der Beifahrersitz aus- und dafür ein Überrollbügel eingebaut. Der 8,0-Liter-Quadturbo-W16 mit 1.500 PS wurde dagegen mitsamt dem Allradantrieb aus dem Serienauto übernommen. Gefahren wurde der Wagen vom britischen Rennprofi Andy Wallace.

Was für ein Rekord! Wir sind überglücklich als erster Hersteller überhaupt die Geschwindigkeit von mehr als 300 Meilen pro Stunde erreicht zu haben. Ein Meilenstein für die Ewigkeit. Ich danke dem ganzen Team und dem Fahrer Andy Wallace für diese herausragende Leistung, jubelte Bugatti-Chef Stephan Winkelmann.

Quellen: Bugatti, TopGear.com


Bugatti-Hypercars im Vergleich: EB110 vs Veyron vs Chiron

Obwohl sie fast 30 Jahre auseinander liegen, sind sich Bugattis moderne Hypercars überraschend ähnlich

Bugatti hat in seiner wechselvollen Geschichte nicht wirklich viele Autos gebaut, dafür ist jedes einzelne Modell in höchstem Maße bemerkenswert. Der Begriff "Hypercar" wird heute relativ häufig verwendet, aber es war wohl der französische Hersteller, der ihn bereits vor etlichen Jahren aus der Taufe hob. Wir sprechen von der Klasse oberhalb der "profanen" Supercars, wo Technologie und Performance-Werte nochmal ein komplett anderes Level erreichen. Bestes Beispiel ist der Veyron, der den Hypercar-Begriff bei seinem Erscheinen im Jahr 2005 wieder auf die Landkarte brachte. Sein 2016 vorgestellter Nachfolger Chiron zog die Zügel ein weiteres Mal kräftig an. Beide sind uns bestens vertraut. Allerdings fliegt ihr Urahn, der in allen Belangen faszinierende EB110, in der Regel völlig unter dem Radar. Ganz und gar unberechtigterweise, wie wir finden.

Erst kürzlich erinnerte uns Bugatti wieder daran, wie erstaunlich der EB110 - nicht nur für seine Zeit - eigentlich war und wir wollten diese Erinnerung einfach mit Ihnen teilen. In Form dieser kurzen aber interessanten Gegenüberstellung von Bugattis heiliger Dreifaltigkeit der letzten 30 Jahre.

Chiron

Beginnen wollen wir mit dem neuesten Serien-Bugatti. Und ja, wir wissen, dass diese Ehre eigentlich dem Divo gebührt. Unter seiner sündteuren Hülle jedoch steckt der gleiche Chiron, der die Sportwagenwelt 2016 im Sturm eroberte und weltweit noch immer für offene Münder sorgt. Das Filetstück des 1.995-Kilo-Monstrums ist noch immer der 8,0-Liter-16-Zylinder mit vier Turboladern, der 1.500 PS und 1.600 Nm Drehmoment per Siebengang-Doppelkupplung auf alle vier Räder verteilt.

Ist die Launch Control aktiviert, beamt sich der Chiron in 2,4 Sekunden von 0-100 km/h und in noch viel unwirklicheren 6,1 Sekunden auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit von elektronisch begrenzten 420 km/h dürfte in 99 Prozent der Fälle theoretischer Natur sein. Nicht wenige vermuten jedoch, dass dieses Auto auch den 300 Meilen pro Stunde (also gut 480 km/h) recht nahe kommen könnte, würde man ihm genügend Platz zum Spielen und entsprechend Stress-resistente Reifen an die Hand geben.

Die Produktion des Chiron läuft langsam aber stetig. Insgesamt wird es 500 Exemplare geben.

Veyron

In der Automobil-Geschichte gibt es wohl wenige Fahrzeuge, die man als wahre Game Changer bezeichnen kann. Als der Veyron 2005 mit 1.000 PS (später dann bis zu 1.200 PS) auftauchte, gab es absolut nichts, was auch nur annähernd vergleichbar gewesen wäre. Unter der Leitung von Volkswagen entwickelt, sorgte der neue 8,0-Liter-W16 mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb für Performance-Werte, die jenseits von allem waren, was man bis dato in einem Serienauto gesehen hatte. Der Veyron konnte in 2,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Nach 7,3 Sekunden standen 200 km/h auf dem Tacho.

Der Veyron holte sich mit 407 km/h den absoluten Geschwindigkeitsrekord für Serienfahrzeuge. Später legte Bugatti mit dem Veyron SS nach und schaffte 431,1 km/h - eine Geschwindigkeit, die mit dem Chiron offiziell bis heute nicht erreicht werden konnte. Dabei geriet das Auto aus diversen Gründen deutlich schwerer als geplant. 1.550 Kilo peilte man ursprünglich an, knapp 1.900 Kilo wurden es letztlich. Auch der cW-Wert des Hypercars war in der normalen Konfiguration mit 0,39 alles andere als vorbildlich. In einer speziellen Highspeed-Konfiguration mit abgesenkter Bodenfreiheit und flacher gestelltem Heckflügel konnte man den Wert auf 0,36 reduzieren.

Zwischen 2005 und 2015 entstanden 470 Exemplare des Veyron. Horrende Entwicklungskosten aufgrund diverser technischer Probleme machten das Auto hochdefizitär. Laut britischen Medienberichten fuhr man gut 1,7 Milliarden Euro Verlust ein. VW wollte mit dem Veyron jedoch hauptsächlich seine technische Kompetenz unter Beweis stellen und nahm die Verluste billigend in Kauf.

EB110

Ironischerweise sorgten ausgerechnet Italiener für das moderne Revival von Bugatti. Im Speziellen war es Romano Artioli. Der Bugatti-Sammler und erfolgreiche Automobil-Importeur kaufte die untergegangene Marke in den späten 1980er Jahren und verlagerte den Produktionsstandort nach Campogalliano in der Emilia Romagna. Dort wurde dann auch der EB110 gefertigt. Ja, er sieht deutlich anders aus als die Bugattis der VW-Ära. Die ersten Designentwürfe stammen vom legendären Marcello Gandini, Schöpfer des Lamborghini Miura und des Countach. Mit maximal 610 PS ist er natürlich nicht annähernd so stark wie seine jüngeren Geschwister. Allerdings ist der erste moderne Bugatti seinen beiden Nachfolgern in vielerlei Hinsicht verblüffend ähnlich.

Zum einen wäre da der 3,5-Liter-V12 des EB110, der wie der spätere W16 mit gleich vier Turboladern zwangsbeatmet wurde. Bei seinem Erscheinen im Jahr 1991 war das eine Sensation. Geschaltet wurde noch alte Schule per manueller Sechsgang-Box, aber wie Veyron und Chiron verfügte der EB110 über Allradantrieb. Außerdem machte er Gebrauch von aktiver Aerodynamik, ein Feature mit dem er seiner Zeit ebenfalls weit voraus war. Die stärkere SS-Version (Super Sport) spurtete in gerade mal 3,26 Sekunden von 0-100 km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 354 km/h.

Inklusive zweier Werksrennwagen entstanden vom EB110 bis 1995 lediglich 128 Exemplare. Damals zu wenig für ein profitables Geschäft (auch wieder eine Parallele zum späteren Veyron), heute gut für den Status als größte Rarität dieser drei äußerst seltenen, hoch exklusiven Maschinen.

Wenn Sie sich für nur eines dieser automobilen Kunstwerke entscheiden müssten, welches würden Sie wählen?


Bugatti Chiron in: Der exklusive Club der 1.000-PS-Autos

Die Crème de la Crème der Sportwagen
Das Prestige eines Autos hängt zu einem großen Teil von der Leistung ab. An der Spitze der Hierarchie steht der exklusive Club der 1.000-PS-Autos. Seine Mitglieder, also Fahrzeuge mit 1.000 PS oder mehr, kann man (fast) an den Fingern einer Hand abzählen. Doch ihnen eilt ein Ruf wie Donnerhall voraus. Sie sind stärker als ein Ferrari LaFerrari oder ein McLaren P1. Sie kosten mehrere Millionen Euro, und ihre PS-Zahl liest sich wie ein Tippfehler.Eines dieser Autos zu fahren ist wie ein Wunder, denn in der Regel werden nur wenige Exemplare gebaut, und diese lässt der Besitzer am liebsten in der geheizten Garage.Jetzt wollen wir uns aber nicht länger mit Vorgeplänkel aufhalten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige Supersportler mit 1.000 PS oder mehr.

Rendering: Bugatti Chiron als Offroader

Das ultimative Offroad-Mobil für die Fahrt in die Apokalypse

Der Bugatti Chiron ermuntert mit seiner Spitze von 420 km/h (abgeregelt) zu Fahrten mit verrückten Geschwindigkeiten. Ins Gelände sollte man mit dem 1.500 PS starken Supersportler aber eher nicht fahren. Doch nun hat der Rendering-Künstler Rain Prisk sich vorgestellt, wie ein durchgeknallter Chiron-Besitzer sein Auto auseinanderreißt und es in einen Offroader für die zeit nach der Apokalypse verwandelt. Der Chiron hat bereits Allradantrieb, was Traktionsprobleme im Dreck vermeiden sollte, doch natürlich musste die Bodenfreiheit erhöht werden. Der Unterfahrschutz unterstützt die Offroad-Optik, ist aber eher überflüssig, da der Motor hinter dem Fahrer sitzt.

Prisk rüstet den Wagen vorne mit einer Winde aus und stellt es auf grobstollige Offroad-Reifen. Durch die großen Reifen müssen die Kotflügel erweitert werden. Da der Chiron nicht viel Laderaum bietet, verwendet Prisk einen Dachträger, um Platz fürs Gepäck zu schaffen. Am Träger befestigte LED-Strahler helfen beim Ausstellen des Zelts beim Camping.

Mit diesem Offroader würde es eine Menge Spaß machen, durch die Wüste zu fahren. Doch was, wenn der Schlamm auf den rotierenden Ventilator hinter dem Grill spritzt? Der Chiron ist einfach zu kompliziert fürs Gelände, und wenn etwas kaputtgeht, würde die Reparatur einen Dorfschmied aus Uganda wohl vor Probleme stellen. Schon der Ölwechsel ist beim Chiron unglaublich kompliziert. Um wieviel schwieriger wäre es wohl, den Offroad-Chiron in der sengenden Sonne Afrikas mit einem Schraubenschlüssel zu reparieren? In einer solchen Lage würden wir einen Jeep Wrangler, einen Toyota Landcruiser oder eine Mercedes G-Klasse vorziehen.

Quelle: Rain Prisk via Facebook


Spezieller Chiron Sport feiert Bugattis 110. Geburtstag

Hoffentlich mögen Sie viel Carbon, viel Leistung und sehr viele französische Flaggen ...

Im Jahr 1909 zeigte Ettore Bugatti mit dem Type 10 sein allererstes Auto. Es war "leicht, klein und flink mit adäquater Leistung". Das ist jetzt ziemlich genau 110 Jahre her, weshalb das Unternehmen sich bemüßigt fühlte, mit einem Sondermodell zu feiern.

Begrüßen Sie mit uns den Bugatti Chiron Sport "110 ans Bugatti". Mit seinem alles begründenden Urahn hat er wenig gemein. Leicht? Ähem ... ! Klein? Auch nicht wirklich. Flink ist er hingegen schon. Und auch die Leistung ist mit 1.500 PS ... naja ... "adäquat".

Abgesehen davon spendiert Bugatti zum 110-jährigen Jubiläum eine Feier seiner französischen Wurzeln. Der "110 ans Bugatti" basiert auf dem extremeren Chiron Sport, der auf dem Genfer Autosalon 2018 präsentiert wurde. Dazu kriegt er das exquisite Sky View Roof, ein Dach mit zwei Glaspaneelen, das den glücklichen Insassen mehr Kopffreiheit, Licht und Sicht gönnt.

Die Karosserie und die Front des Autos sind aus Carbon gefertigt. Dazu kommen eine Lackierung in mattem "Steel Blue", blaue Bremssättel, Mattschwarz für Felgen und Auspuffanlage sowie sehr viele französische Flaggen.

Die Tricolore finden Sie an den Aussenspiegel-Kappen, dem handpolierten Tankdeckel und auf der kompletten Unterseite des gigantischen Heckflügels.

Das Thema Frankreich geht im Interieur nahtlos weiter. Selbiges ist komplett in blauem Leder und Alcantara ausgekleidet. Die Flagge der Grand Nation findet sich auf den Kopfstützen, den Rückseiten der Vordersitze, oben am Lenkrad und sogar am Schlüssel, der seitlich mit blau-weiß-rotem Leder verziert wurde. Wie es sich für ein millionenschweres Gefährt gehört, darf auch eine spezielle Medaille mit Carbon, Silber und Emaille nicht fehlen. Sie sitzt im Staufach der Mittelkonsole.

Mechanische Änderungen gegenüber einem "normalen" Chiron Sport hat man sich verkniffen. Es sollte verschmerzbar sein. Der auf weltweit 20 Exemplare limitierte Chiron Sport "110 ans Bugatti" leistet nach wie vor 1.500 PS und 1.500 Nm aus einem 8,0-Liter-Quadturbo-W16-Motor. Er beschleunigt in weniger als 2,4 Sekunden auf 100 km/h und schafft 420 km/h Spitze.

Da das neue Sondermodell auf der Sport-Variante basiert, hat es straffere Federn, eine modifizierte Lenkung, eine optimierte Kalibrierung des Hinterachs-Differenzials und Torque Vectoring. Außerdem hat es mehr Carbon (sogar der Scheibenwischer ist aus Kohlefaser), was einen Gewichtsvorteil von 18 Kilo bringt.

Vorbehaltlich Irrtümer und Schreibfehler. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.
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