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Unsere Bugatti Chiron Meldungen

Rimac Nevera

Rimac Nevera und Bugatti Chiron im Vergleich: Hyper-Brüder

Der eine ist elektrisch, der andere hat 16 Zylinder. Unglaublich sind sie beide.
Wir vergleichen den 1.914 PS starken elektrischen Rimac Nevera mit dem 1.500 PS starken "traditionellen" Bugatti Chiron. Wer wird gewinnen?
Bugatti Chiron Super Sport: Finale Tests mit 440 km/h

Bugatti Chiron Super Sport: Finale Tests mit 440 km/h

So aufwendig werden 3,2 Millionen Euro auf Rädern erprobt
Der Bugatti Chiron Super Sport ist das extremste Modell der Marke. So wird der weit über 400 km/h schnelle Wagen final erprobt.
Bugatti Chiron Super Sport (2021)

Bugatti Chiron Super Sport (2021): Mit viel Komfort auf 440 km/h

Längeres Heck und Tempo 200 in 5,8 Sekunden ...
Der neue Bugatti Chiron Super Sport ist eine noch leistungsstärkere und komfortablere Version des aktuellen Chiron. Die Auslieferungen beginnen Anfang 2022.
Bugatti Chiron habillé par Hermès

Bugatti Chiron habillé par Hermès: Einzelstück nach Kundenwunsch

Wenn sich ein Sammler seine Luxus-Träume erfüllt ...
Ein Bugatti-Sammler stellt in Molsheim seine persönliche Vision vor: den Chiron habillé par Hermès. Ein individuelles Einzelstück des Hypercars.
2021 Bugatti Chiron Pur Sportprofil

Bugatti Chiron Pur Sport (2021) im Test: Sprung in den Hyperraum

Bugatti baut einen Chiron mit Handling-Fokus, gibt aber nur wenig der brutalen Performance auf
Der 2021 Bugatti Chiron Pur Sport ist eine weitere erstaunliche Leistung, zur unerreichten Antriebs-Performance gesellt sich ein Stück mehr Agilität.
Bugatti Chiron Terracross Rendering

Bugatti Chiron Terracross als Hyper-Off-Roader gerendert

Darf man sich so etwas überhaupt vorstellen?
Die Idee hinter dem Projekt ist es, zwei sehr unterschiedliche Autokategorien zu verschmelzen - Supersportwagen und Geländewagen.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Bugatti Chiron Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Rimac Nevera und Bugatti Chiron im Vergleich: Hyper-Brüder

Der eine ist elektrisch, der andere hat 16 Zylinder. Unglaublich sind sie beide.

Die junge Geschichte von Rimac Automobili und seinem Gründer Mate Rimac ist inzwischen eng mit der von Bugatti verwoben. Die elsässische Marke für Hypercars der Extra-Luxusklasse wird von dem bosnisch-kroatischen Unternehmer in einem brandneuen Joint Venture mit Porsche geführt.

Die unglaubliche Herausforderung, vor der Rimac steht, ist die Entwicklung der Bugatti-Hypercars der Zukunft, wobei der Schwerpunkt auf der Elektrifizierung und, in einer noch ferneren Zukunft, auf dem reinen Elektroantrieb liegen wird. In ein paar Jahren werden wir also einen Hybrid-Bugatti sehen, aber wir wissen nicht, ob dieser elektrifizierte Erbe des Chiron noch den berühmten W16 verwenden wird.

In der Zwischenzeit versichert uns Mate selbst, dass die Bugattis von morgen keine Rimacs mit französischer Aufschrift sein werden. In diesem Sinne möchten wir die beiden aktuellen Hypercars des Joint Ventures, den Rimac Nevera und den Bugatti Chiron, miteinander vergleichen. Elektro gegen Verbrenner also, eine Herausforderung, die auf dem Papier erstaunliche Zahlen bietet. Sehen wir sie uns gemeinsam an.

Es klingt seltsam, aber zwei der leistungsstärksten und schnellsten Autos der Welt verwenden diametral entgegengesetzte Technologien. Da ist zum einen der Rimac Nevera, der mit einer Leistung von 1.914 PS die Messlatte für emissionsfreie Elektro-Hypercars noch höher legt.

Auf der anderen Seite steht der Bugatti Chiron, die vielleicht extremste Form der Verbrennungsmotoren, mit seinem außergewöhnlichen W16-Benziner mit 8,0 Liter Hubraum und 1.500 PS. Es ist ein wahres Meisterwerk des Maschinenbaus, das einst vom verstorbenen Volkswagen-Konzernchef Ferdinand Piech in Auftrag gegeben wurde.

Von den Abmessungen her liegen die beiden extremsten Hypercars auf dem Markt, die sich mechanisch so sehr unterscheiden, sehr nahe beieinander: Der Nevera ist 20 cm länger als der Chiron, aber auch etwas schmaler und gleich hoch.

Der Nevera wird in einer Auflage von 150 nummerierten und von Mate Rimac signierten Exemplaren produziert. Vom Bugatti Chiron werden voraussichtlich 500 Stück gefertigt, darunter Sonderserien und Derivate wie der Super Sport oder der Pur Sport.


Bugatti Chiron Super Sport: Finale Tests mit 440 km/h

So aufwendig werden 3,2 Millionen Euro auf Rädern erprobt

Tiefes Grummeln liegt in der Luft, das sich zu einem unnachahmlichen Donnern steigert. Nur einen kurzen Augenblick später vibriert der Boden und der Bugatti Chiron Super Sport zischt vorbei, verschwindet am Horizont. Mit bis zu 440 km/h wird der neue Hypersportwagen aus Frankreich auf der Schnellfahrbahn getestet.

Im Cockpit sitzen erfahrene Entwicklungs-Ingenieure, um dem Chiron Super Sport den letzten Feinschliff zu geben. Einstellungsfahrten, um die einzigartige Kombination aus Höchstgeschwindigkeit, Luxus und Komfort auch bei Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 400 km/h zu erreichen.

Beim Schnellfahrtest über mehrere Tage hinweg legen die Ingenieure die Abstimmung von Mechanik, Dämpfung und Aerodynamik final fest, bevor die ersten Modelle des neuen Chiron Super Sport ab Ende August 2021 in Molsheim ausgeliefert werden.

"Nach erfolgreichen Straßentests bis 380 km/h verfeinern wir nun das Fahrverhalten bis zu 440 km/h, damit der Chiron Super Sport auch bei dieser unglaublichen Topspeed sehr sicher fährt und dem Piloten ein gutes und vor allem sicheres Gefühl bei extrem hohen Geschwindigkeiten gibt", erklärt Jachin Schwalbe, Leiter der Fahrwerkentwicklung bei Bugatti.

Dafür sind viele technische Veränderungen und Optimierungen verantwortlich. Anhand von variablen Einstellgrößen bei Heckflügel-Winkel, Fahrzeughöhe, Dämpfung und elektrisch unterstützter Lenkung lassen sich verschiedene Parameter variieren und miteinander vergleichen. Runde für Runde. Und das im Topspeed-Modus.

Bis zu sechs Ingenieure diskutieren anschließend über die perfekte Abstimmung. "Mit dem Mehr-Augen-Prinzip stellen wir durch die Teilnahme von Ingenieuren aus unterschiedlichen Fachgebieten sicher, bei größtmöglicher Sicherheit das bestmögliche Ergebnis und damit die größtmögliche Perfomance für künftige Besitzer bereitzustellen", sagt Jachin Schwalbe. Eine exklusive Arbeit: Mit 440 km/h ist der Chiron Super Sport der schnellste Seriensportwagen der Welt.

Damit neben subjektiven Eindrücken auch objektive Daten ausgewertet werden, kümmert sich Michael Bode vom Bugatti-Team Gesamtfahrzeug-Erprobung bei den Testfahrten um die Messtechnik. Etwa 100 zusätzliche Sensoren zeichnen während der Fahrten verschiedene Daten wie Temperatur und Drücke auf.

"Bei der enormen Leistung und den hohen Geschwindigkeiten verändert sich neben dem Auftrieb bei unterschiedlichen Drücken auch die Thermik. Daher kontrollieren wir bei Topspeed unter Volllast sämtliche Bauteile und optimieren sie gegebenenfalls. Den hohen Aufwand sind wir unseren Kunden für dieses außergewöhnliche und exklusive Fahrzeug schuldig", erklärt Michael Bode.

Denn im Vergleich zum "normalen" Chiron, unterscheidet sich der Chiron Super Sport unter anderem durch eine verlängerte und aerodynamisch optimierte Karosserie, die für extreme Hochgeschwindigkeitsfahrten jenseits der 420 km/h ausgelegt ist.

Das verlängerte Heck lässt die Laminarströmung länger am Auto anliegen und bietet ein deutlich verkleinertes Abrissgebiet. Damit verringert sich der Luftwiderstand und die Aerodynamik verbessert sich. Bei Höchstgeschwindigkeit jenseits der 400 km/h eine diffizile Arbeit.

Die Idee zum Longtail entstand im Sommer 2019, als der Bugatti Chiron Super Sport 300+3 als erstes Serienauto die Grenze der 300 Meilen pro Stunde durchbrach und seitdem den Geschwindigkeitsrekord für Serienfahrzeuge hält: Mit exakt 304,773 mph (490,484 km/h) ist es nun er schnellste Seriensportwagen überhaupt. Allerdings wurde die Strecke nur einfach in eine Richtung befahren. Die 30 Einheiten der Serienversion des Super Sport 300+ waren sofort ausverkauft.

Neben der neu konzipierten Aerodynamik ändert Bugatti auch den Antrieb. Darum, dass der Chiron Super Sport selbst bei über 400 km/h weiter stark beschleunigt, kümmert sich unter anderem Marco Schulte. Als Motor-Applikator in der Bugatti-Entwicklungsabteilung passt er die Arbeit der vier Turbolader exakt an die Belastung an.

Im Chiron Super Sport leistet der 8,0-Liter-W16-Motor 1.176 kW (1.600 PS). Das sind exakt 100 PS mehr als im Chiron. Durch die gesteigerte Leistung, hervorgerufen unter anderem durch größere Turbolader mit effizienteren Verdichterrädern, schaltet das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe unter Volllast und voller Beschleunigung nun erst bei 403 km/h vom sechsten in den siebten Gang. Zudem wurde der siebte Gang um 3,6 Prozent länger übersetzt.

"Für den Fahrer ist es entscheidend, dass die Zugkraftunterbrechung beim Schalten bei 7.100 Umdrehungen nicht spürbar ist. Daher stellen wir die Ladedruckregelung in den letzten drei Gängen feiner ein", erklärt Marco Schulte. So fällt der Ladedruck beim Schalten nur minimal zurück, um sofort wieder den vollen Ladedruck von 2,8 bar bereitzustellen.

Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Chiron Super Sport in 2,4 Sekunden, auf 200 km/h in 5,8 Sekunden - und damit 0,3 Sekunden schneller als ein Chiron. Noch deutlicher wird der Unterschied von 0 auf 300 km/h: in 12,1 Sekunden statt 13,1 Sekunden. Von 0 auf 400 km/h beschleunigt der Chiron Super Sport in 28,6 Sekunden - und damit vier Sekunden schneller als der Chiron. Über 420 km/h fährt der Chiron Super Sport in einer neuen Liga - der reguläre Chiron regelt bei 420 km/h sanft ab.

Der Chiron Super Sport beginnt bei einem Nettopreis von 3,2 Millionen Euro und ist Teil der 500 Einheiten des Bugatti Chiron. Für die persönliche Individualisierung kann aus einer nahezu unendlichen Anzahl von Optionen gewählt werden.


Bugatti Chiron Super Sport (2021): Mit viel Komfort auf 440 km/h

Längeres Heck und Tempo 200 in 5,8 Sekunden ...

Gerade erst hat Bugatti die Serienversion des 11 Millionen Euro teuren La Voiture Noire vorgestellt. Schon legt der Hersteller aus Molsheim nach und zeigt sein neuestes Biest: den Bugatti Chiron Super Sport. Eine noch leistungsstärkere, schnellere und komfortablere Version des aktuellen Hypersportwagens. Die Produktion des auf neun Einheiten limitierten Modells zu je 3,2 Millionen Euro beginnt bald, die ersten Auslieferungen erfolgen Anfang 2022.

Laut Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti, ist der Chiron Super Sport "der ultimative Grand Tourer", der im Gegensatz zu anderen Varianten wie dem Chiron Pur Sport nicht auf beste Kurvenlage, sondern eher auf hohen Komfort bei enormen Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Er ist also ein Auto zum Überqueren von Kontinenten mit hohem Tempo.

Das Design des Super Sport wurde in Bezug auf die Aerodynamik gründlich optimiert, da das Modell auf eine Höchstgeschwindigkeit von rund 440 km/h ausgelegt ist. Sein langgestrecktes Heck, das so genannte "Long Tail", sticht hervor und entwickelt durch seine zusätzliche Länge von 25 Zentimeter andere Proportionen und eine ganz eigene Ästhetik.

Der Heckdiffusor wurde ebenfalls neu gestaltet und auch die Auspuffendrohre wurden verlegt. Sie befinden sich nun nicht mehr mittig, sondern seitlich und sind vertikal ausgerichtet. Bemerkenswert sind auch die neun Öffnungen in den vorderen Radkästen, die eine Anspielung auf den Bugatti EB 110 Super Sport sind, aber auch dazu dienen sollen, den Luftdruck in den Radkästen zu senken. Bei 440 km/h sicher eine ganz gute Maßnahme ...

Die Aluminiumräder im Fünfspeichen-Y-Design sind ebenfalls exklusiv für den Super Sport, obwohl andere Oberflächen oder sogar die Magnesiumräder des Pur Sport als Option erhältlich sind. Im Innenraum finden wir edle Materialien wie Leder, aber auch poliertes Aluminium oder Carbonleisten.

Umfangreiche Modifikationen hat der Hersteller auch am 8,0-Liter-W16-Motor vorgenommen, der mit vier Turboladern ausgestattet ist und nun zusätzliche 100 PS leistet. Insgesamt also 1.600 PS. Uff. Die Änderungen fanden an den Turbos, der Ölpumpe, den Zylinderköpfen, den Nockenwellen, dem Getriebe und der Kupplung statt. Gleichzeitig konnte das Gewicht des Modells um 23 Kilogramm reduziert werden.

Die Maximaldrehzahl des gigantischen 16-Zylinder-Aggregats wurde um 300 U/min auf 7.100 U/min erhöht, das maximale Drehmoment von 1.600 Nm steht nun zwischen 2.000 und 7.000 U/min zur Verfügung. Vorher war schon bei 6.000 Touren Schluss.

Der Chiron Super Sport beschleunigt von 0 auf 200 km/h in nur 5,8 Sekunden, von 0 auf 300 km/h in 12,1 Sekunden und von 0 auf 400 km/h um 7 Prozent schneller als der normale Chiron. Der siebte Gang des Doppelkupplungsgetriebes ist ebenfalls 3,6 Prozent länger übersetzt. Langstreckentauglichkeit und so.

Auch auf Fahrwerksebene wurden Modifikationen vorgenommen, um eine höhere Stabilität im schnellsten Chiron zu erreichen. Es gibt straffere Federn, eine steifere Lenkung und Änderungen in der Steuerung der adaptiven Dämpfer. Es stehen vier Fahrmodi zur Verfügung: "EB", "Handling", "Autobahn" und "Top Speed".

Ebenfalls neu entwickelt sind die Michelin Pilot Sport Cup 2 Reifen, die für hohe Geschwindigkeiten optimiert sind. Nach Angaben der Marke sind sie die einzigen Reifen der Welt, die konstant bis zu 500 km/h fahren können, da sie über spezielle Verstärkungen verfügen und nach der Herstellung sogar geröntgt werden, um auf Unregelmäßigkeiten zu achten.


Bugatti Chiron habillé par Hermès: Einzelstück nach Kundenwunsch

Wenn sich ein Sammler seine Luxus-Träume erfüllt ...

Wie sehen Ihre Wünsche und Träume eigentlich so aus? Eine schöne Reise machen? Ein neuer Fernseher für die anstehende Fußball-Europameisterschaft? Oder vielleicht ein leckeres Abendessen mit der ganzen Familie - wenn dann die Pandemie zu Ende geht?! So weit so nachvollziehbar. Auch für uns ...

Für jeden Bugatti-Connaisseur sieht die Erfüllung eines Traums scheinbar etwas anders aus. Wenn es nach dem Hersteller aus Molsheim geht, rangiert hier vor allem der Wunsch eines handgefertigten Hypersportwagens für die eigene Garage ganz oben auf der Liste. Für einige Kunden ist das jedoch immer noch nicht genug, denn in so mancher Sammlung gibt es bereits mehrere Bugatti-Modelle zu bewundern. Da hilft nur, einen Schritt weiter zu gehen, indem man die französische Marke bittet, die persönlichen Visionen für eine personalisierte Version des Hypersportwagens umzusetzen.

Der amerikanische Unternehmer und Immobilieninvestor Manny Khoshbin ist so ein Kunde. Für ihn kreierte Bugatti nun den "Chiron habillé par Hermès" und lässt so die Partnerschaft zweier französischer Marken wieder aufleben.

"Ich bin ein absoluter Bugatti-Fan - ich wollte meinen Sohn gern Ettore nennen, aber meine Frau war dagegen. Als ich den Chiron 2015 zum ersten Mal sah, habe ich mir direkt einen der ersten Produktionsslots reserviert. Was die Auslieferung angeht, bin ich wohl eher einer der letzten, aber das lag an mir", erklärt Manny Khoshbin. Der Grund? Die ziemlich extravaganten Wünsche.

Für die Gestaltung dieses Wagens wurde also die französische Luxusmarke Hermès mit ins Boot geholt, um den von Manny Khoshbin angestrebten individuellen Look, mit den für Hermès charakteristischen Applikationen von Farben, Stoffen und Veredelungen optimal umzusetzen.

Das Farbschema dieses Unikats ist in dem kreidefarbenen Lederton "Craie" gehalten, der durch die Handtaschen und anderen Luxusartikel des Hauses Hermès berühmt geworden ist. Während die meisten Modelle aus Molsheim aus zwei Hauptfarben bestehen, um einen besseren Kontrast zu erzielen, erstrahlt die Karosserie dieses Chiron komplett in den gleichen kreideweißen Farbtönen.

Im Hufeisen-Grill sitzt das H-Monogramm der Pariser Marke, das "Courbettes"-Motiv befindet sich auf der Unterseite des Heckflügels. Die aufbäumenden Pferde wollte Herr Khoshbin übrigens haben, um die 1.500 PS des W16-Motors irgendwie bildlich wiederzugeben. Manny entschied sich überdies für das optionale Dach mit zwei Glaseinsätzen über Fahrer- und Beifahrersitz. Die einzigen Teile des Exterieurs in einem anderen Farbton sind die Motorabdeckung und die Bremssättel in "Italian Red" sowie die Einstiegsleisten aus poliertem Aluminium.

Das Design von Hermès wird auch im Interieur des Chiron wieder aufgegriffen. Eigentlich überall. In Form von aufbäumenden Reitern, kreidefarbenem Leder, dazu passenden Farbtönen und, und, und. Was die jahrelange Entwicklungsphase mit E-Mail-Kettenbrief-artigen Abstimmungsrunden am Ende gekostet hat, verrät Bugatti natürlich nicht. Der Sohn von Manny Khoshbin, der das Auto irgendwann erben soll, wird aber bei einem durchschnittlichen Lebensstil schon alleine mit diesem vierrädrigen Erbe ausgesorgt haben.

Dieses Projekt zwischen Hermès und Bugatti ist nicht das erste Mal, das die beiden französischen Luxusmarken miteinander kooperieren. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatte Ettore Bugatti Sättel und Leder-Zaumzeug bei Émile-Maurice Hermès bestellt, dem Enkel des Unternehmensgründers Thierry Hermès. In den 1920er Jahren tauchten die Lederarbeiten der Marke dann auch in den Rennwägen Bugattis auf. Im Jahr 2008 ließ Bugatti diese traditionsreichen Partnerschaft mit dem Bugatti Veyron Fbg par Hermès wieder aufleben.


Bugatti Chiron Pur Sport (2021) im Test: Sprung in den Hyperraum

Bugatti baut einen Chiron mit Handling-Fokus, gibt aber nur wenig der brutalen Performance auf

Zwei Sekunden. Tätowiere das Gas bei normaler Landstraßen-Geschwindigkeit und spätestens jetzt hat der Bugatti Chiron Pur Sport einen Speed drauf, der den lieben Wachtmeister in Zivil am Straßenrand in den vollendeten Panik-Modus versetzt.

Und dabei war ich bis dahin sooo brav.

Der Pur Sport ist weltweit auf 60 Exemplare limitiert. Er kostet um die 3,15 Millionen Euro. Und er verlangt von dir ein komplett neues Level an Respekt, Aufmerksamkeit und Vorsicht. Die ersten zehn Minuten meiner gut zwei Stunden hinterm Steuer fuhr ich folglich wie ein Greis. Ein Greis auf dem Weg zum Mittagsschlaf nach einem Fast-Food-All-you-can-eat.

Aber irgendwann erinnerst du dich dann doch an den 8,0-Liter-Quadturbo-W16 in deinem Rücken und dann öffnet sich da vor dir plötzlich diese lange breite Gerade ... was soll ich sagen, ich bin halt auch nur ein Mensch.

Wundersamer- und barmherzigerweise hat es der Officer bei einer strengen Warnung belassen. Allerdings musste er auch zugeben, dass er sich das "verrückte Raumschiff", das da so ansatzlos hinter ihm auftauchte schon gerne mal genauer ansehen wollte.

Trotz des glimpflichen Ausgangs ist der Vorfall eine gute Erinnerung, in welch kurzer Zeit dich 1.500 PS in sehr große Schwierigkeiten bringen können. Und das, obwohl Beschleunigungsorgien noch nicht einmal die Kernkompetenz des Pur Sport sind.

So pur wie möglich

Während der "normale" Chiron als Allround-Überhammer und Brecher sämtlicher Geschwindigkeitsrekorde entwickelt wurde, liegt der Fokus beim Pur Sport deutlich mehr auf den Themen Handling und Agilität. Dafür geht er sogar noch einige Schritte weiter als der Divo. Das Ziel war es, das bisher Rennstrecken-tauglichste Bugatti-Hypercar zu kreieren.

Die Aggressivität im Erscheinungsbild hat man merklich nach oben geschraubt, aber die äußerlichen Veränderungen verfolgen natürlich auch einen Zweck. Die größeren Lufteinlässe sollen die Vielzahl an Kühlern mit Nahrung versorgen und der größere Carbon-Splitter an der Front erhöht den Abtrieb.

Auf der anderen Seite opfert Bugatti den aktiven Heckspoiler des Chiron zugunsten eines großen, feststehenden Heckflügels, der mehr Highspeed-Stabilität gewährleistet und die auch ein paar Kilo einspart.

1.500 PS sind in der Lage, dich in sehr kurzer Zeit in sehr große Schwierigkeiten zu bringen.

Alles in allem konnten die Ingenieure laut Bugatti gut 50 Kilo aus dem Auto nehmen. Allerdings inklusive der optionalen Magnesium-Räder, die alleine 16 Kilo an ungefederten Massen einsparen, am Testwagen jedoch nicht verbaut waren.

Zugegeben, das mag nicht revolutionär klingen bei einem Auto, das gut zwei Tonnen auf die Waage bringt, aber ein relativ beeindruckender Kraftakt ist es allemal, wenn man bedenkt, dass bereits der normale Chiron ohne Kosten-Rücksicht auf Gewichtsoptimierung getrimmt wurde.

Das Interieur spielt hier ebenfalls eine Rolle. Reduziert auf das Nötigste (oder was bei einem 3,15-Millionen-Euro-Auto als das Nötigste durchgeht) und übersäht mit Alcantara, hilft es, überschüssige Pfunde abzubauen. Gleichzeitig soll der Fahrer von mehr Halt und Kontrolle bei extremeren Fahrmanövern profitieren.

Und besagte Manöver erhalten durch einige ziemlich substanzielle Fahrwerks-Optimierungen ganz neue Nahrung. Neu kalibrierte Dämpfer und steifere Federn (65 Prozent vorne, 33 Prozent hinten) sollen die Kontrolle über den Aufbau verbessern. Zudem wurde an der Vorderachs-Geometrie geschraubt, was hier zu bemerkenswerten 2,5 Grad Negativ-Sturz führt. Zusammen mit steiferen Buchsen und einem Satz extremer Michelin Pilot Sport Cup 2 R-Pneus tauscht der Chiron Pur Sport Teile seiner GT-Skills gegen ein sensibleres, beweglicheres Fahrverhalten und deutlich mehr Grip.

Der Motor wiederum wird nahezu unverändert vom Standard-Chiron übernommen. Lediglich die Maximaldrehzahl hat man um 200 auf 6.900 Touren angehoben. Außerdem erhielt das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe eine neue Abstufung. Eine um 15 Prozent kürzere Übersetzung soll das Ansprechverhalten verbessern.

In jeglichem Szenario außerhalb Volkswagens acht Kilometer langer Test-Gerade in Ehra-Lessien fühlt sich der Pur Sport noch instinktiver an als der normale Chiron.

All das Track-Tuning bringt jedoch auch Einbußen in einem anderen Performance-Zusammenhang, einfach weil der Pur Sport elektronisch auf "nur noch" 350 km/h Höchstgeschwindigkeit begrenzt ist. Obwohl sicher auch die Aero-Maßnahmen und die kürzere Übersetzung eine Rolle spielen, geht die Limitierung laut Bugatti weitgehend auf das Konto der klebrigen Cup-Reifen.

In jeglichem Szenario außerhalb Volkswagens acht Kilometer langer Test-Gerade in Ehra-Lessien fühlt sich der Pur Sport jedoch noch instinktiver an als der normale Chiron. Nach meinem spontanen Interview mit dem Arm des Gesetzes konnte ich das im Angeles National Forest, einem Netzwerk gewundener Bergstraßen einige Meilen nordöstlich von Downtown Los Angeles, zumindest ansatzweise herausfahren.

1.500 PS-Track-Star

Die Beschleunigung ist, da erzähle ich sicher nichts bahnbrechend Neues, Comic-haft brutal. Obwohl Bugatti ein weitgehend flaches Drehmoment-Plateau zwischen 2.000 und 6.000 Touren anführt, scheint sich der absurde Schub in zwei eigenständigen, kurz aufeinander folgenden Stufen zu entfesseln. Stufe Eins beeindruckt, Stufe Zwei verschlägt einem den Atem.

Der Pur Sport verfügt über die Fahrmodi EB, Autobahn und Handling. Dazu gibt es einen ESC Sport Plus-Modus, der die Stabilitätskontrolle lockert und ein wenig Nervosität im Heck zulässt, wenn Sie das wollen. Bugatti will allerdings wirklich sicher sein, dass Sie das wollen: Die ersten drei Fahrstufen sind über das Drehrädchen am Lenkrad anwählbar, für Sport Plus müssen Sie allerdings zuerst einen speziellen Handling-Modus auswählen und anschließend den ESP-Knopf links neben der Lenksäule drücken.

Den Großteil meiner Fahrzeit verbrachte ich im EB-Modus, der als Standard-Einstellung fungiert. In der Stadt fühlt sich das Auto spürbar straffer an als der normale Chiron, richtig strapaziös wird es allerdings nicht. Der Autobahn-Modus ist natürlich vornehmlich für Hochgeschwindigkeitsfahrten gedacht, entsprechend setzt sich hier die Front des Autos ein wenig, um den Luftwiderstand zu optimieren. Allerdings konnte ich ja schon auf der Landstraße in Erfahrung bringen, welche Folgen derartige Spielereien haben.

Der Handling-Modus ist die aggressivste der drei Einstellungen und das Dämpfer-Setting geht hier eher in Richtung "topfebener Grand-Prix-Kurs". Also eher nichts für den welligen, leicht kaputten Belag des Angeles Crest Highway. Oder für die Nordschleife, wo ein bisschen Federung ja auch nicht unbedingt schadet. Sollten Sie also mal einen Pur Sport am Ring sehen, sagen Sie dem Fahrer bitte Bescheid.

Ganz unabhängig vom gewählten Fahrmodus beißt sich der Pur Sport dank des größeren Sturzes und der Cup 2 R-Reifen mit deutlich mehr Hartnäckigkeit in die Kurve als das Auto, auf dem er basiert. Dank der steiferen Buchsen fühlt man zudem mehr Rückmeldung von der Lenkung. Grundsätzlich fühlt sich diese Version auf kurvigen Abschnitten einfach lebendiger und mehr in ihrem Element an.

Eines bleibt aber - trotz all der Optimierungen, die im Namen des Handlings vorgenommen wurden- wie es auch bei all den anderen Chiron-Varianten ist: Der W16 stiehlt noch immer die Show. Im Zuge der Diät-Maßnahmen und der allgemein eher Race-orientierten Kalibrierung, vernichteten die Molsheimer beim Pur Sport auch eine ordentliche Menge an Dämmmaterial. Entsprechend dringt deutlich mehr von der Auspuffanlage (mit ihren neuen, 3D-gedruckten Titan-Endrohren) ins Innere des Autos.

Ein sehr eigenständiges Grollen, in gewisser Weise V8-like, aber irgendwie düsterer, wütender. Da hat Bugatti schon einen Klang erfunden, den man sonst so nirgendwo anders finden wird. Naja, und über den Schub, den diese 1.500 PS anrichten, haben wir uns ja vorher schon unterhalten. Es ist absolut schockierend, jedes einzelne Mal.

Bei der Rückfahrt zum vereinbarten Abgabepunkt, denke ich schließlich über den Platz des Chiron Sport in der automobilen Welt nach. Realistisch gesehen verwischt das Level an jederzeit verfügbarer Performance jeglichen Gedanken an einen normalen Gebrauch auf öffentlichen Straßen. Nicht nur, weil man sich ständig mit eineinhalb Beinen im Knast wähnt, sondern weil die meisten Straßen einfach nicht für diese Art von Tempo gemacht sind. Auf der anderen Seite wird er mit einem Gewicht von gut 1.950 Kilo vermutlich auch keine epischen Rundenrekorde aufstellen.

Vermutlich mehr als jeder andere moderne Bugatti vor ihm wurde der Pur Sport gebaut, um hart gefahren zu werden und den Fahrer für seine Bemühungen zu belohnen.

Stattdessen existiert der Chiron Pur Sport, wie die diversen Chiron- und Veyron-Modelle vor ihm, wirklich als Beispiel dafür, was möglich ist, wenn der absolute Superlativ als Ziel ausgegeben wird, wenn man die Grenzen der Extreme weiter verschiebt. Und all das auch noch mit überraschender Alltagstauglichkeit und einer Optik zum Niederknien. Selbst die Polizei kann nicht anders als ihren Hut zu ziehen (Gott sei Dank war das in meinem Fall alles, was sie zog).

Nun werden vom Chiron Pur Sport natürlich nur ein paar Dutzend Fahrzeuge hergestellt. Jedes einzelne davon mit einem Preisschild, das selbst Oligarchen die Schamesröte ins Gesicht treibt. Daher ist wohl oder übel davon auszugehen, dass der große Teil davon ein distinguiertes, klimatisiertes Leben führt. Mit einem Kilometerstand, der sich über die Jahre kaum verändern wird. Und das ist wirklich mehr als schade.

Vermutlich mehr als jeder andere moderne Bugatti vor ihm wurde der Pur Sport gebaut, um hart gefahren zu werden und den Fahrer für seine Bemühungen zu belohnen. Es bleibt zu hoffen, dass die 16 im Zentrum des Hufeisengrills eines jeden Exemplars - eine Verneigung vor der Motorsport-Geschichte der Marke - die Chance bekommt, in ihrem Leben zumindest ein paar Start-/Ziel-Linien zu sehen.


Bugatti Chiron Terracross als Hyper-Off-Roader gerendert

Darf man sich so etwas überhaupt vorstellen?

Wir müssen wohl nicht erklären, wie wild die Idee eines höher gelegten Bugatti Chiron ist, oder? Ein Auto, das darauf ausgelegt ist, so dicht wie möglich auf der Straße zu liegen, mit einer Aerodynamik, die es bei hohen Geschwindigkeiten noch weiter nach unten drückt.

Aber in der Welt der virtuellen Renderings ist nichts sicher und unantastbar, denn in dieser neuen Zeichnung wird das französische Hypercar ein Opfer des SUV-Wahns. Rafa? Czaniecki, ein Industriedesigner mit Sitz in Shenzhen, China, schickte uns dieses atemberaubende Chiron Terracross-Projekt mit dem einzigen Ziel, die Realität in Frage zu stellen.

Wie er anmerkt, besteht die Idee hinter dem Auto darin, zwei sehr unterschiedliche Autokategorien zu verschmelzen - Supersportwagen und Geländewagen. Und ganz ehrlich, er hat es ziemlich gut geschafft. Vielleicht sollte Bugatti doch mal über ein SUV nachdenken ...

Wo sollen wir überhaupt anfangen? Das Rendering behält die ursprüngliche Grundform des Chiron bei, verändert aber fast jedes andere äußere Detail. Das Fahrzeug fährt auf neuen großen Felgen, die mit speziellen Off-Road-Reifen ummantelt sind, und die Aufhängung ist ungleich höher als beim ursprünglichen Chiron. All das versteckt sich unter 3D-gedruckten Radkästen mit einem transparenten Skelettdesign auf Hexagon-Basis.

Das gleiche Designmotiv findet sich auch am Dachladesystem mit integrierten LED-Leuchten, sowie an den Scheinwerfern und Rückleuchten. Ein sehr ähnliches Muster wird für die Reifenlauffläche verwendet und sogar die Auspuffrohre haben eine sechseckige Form. Für den Fall einer Reifenpanne gibt es ein Reserverad, das hinten auf der Motorabdeckung montiert ist.

Der Designer erklärt, dass er "zusätzliche Details wie digitale Scanner anstelle von klassischen Spiegeln hinzugefügt hat, so dass das Auto das Gelände scannen und Vorschläge machen oder helfen kann, bei schwierigen Bedingungen vorwärts zu kommen." Ein riesiger Schutzbügel, der sich über die gesamte Frontpartie erstreckt, rundet die optischen Neuerungen ab.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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