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Unsere Bugatti Chiron Meldungen

Bugatti Chiron Super Sport und Bugatti Chiron im Vergleich

Technik: So schafft der Bugatti Chiron Super Sport 440 km/h

Der schnellste Chiron sieht aus gutem Grund anders aus als seine Brüder ...
Kein Serienfahrzeug fährt schneller als der Bugatti Chiron Super Sport: 440 km/h. Dafür waren zahlreiche technische Optimierungen und Veränderungen nötig.
Rekord-Nachfrage läutet Ende der Bugatti Chiron Fertigung ein

Rekord-Nachfrage: Das Ende des Bugatti Chiron naht

Die finale Phase der Hypercar-Produktion hat begonnen ...
Aufgrund des starken Anstiegs der Nachfrage nach dem Bugatti Chiron im 3. Quartal geht die Produktion des auf 500 Stück limitierten Modells in die finale Phase.
Bugatti Chiron in: Wie viel ist ein Bugatti Chiron mit Brandschaden noch wert?

Wie viel ist ein Bugatti Chiron mit Brandschaden noch wert?

Die Reparaturkosten dürften auch weit über VW-Niveau liegen
Dieser 2019er Bugatti Chiron wurde auf der Fahrerseite in Brand gesetzt und weist Schäden am Kotflügel auf. Er wird über Copart versteigert.
Bugatti Chiron in: Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Schlappe 3,5 Millionen Euro kostet solch ein schnelles Schätzchen ...
Das Modell war das erste Fahrzeug, das die 300-mph-Marke überschritten hat. Der Preis ist genauso atemberaubend: 3,5 Millionen Euro kostet ein Exemplar.
Bugatti Chiron in: Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Auch das Interieur des Luxus-Campers ist atemberaubend ...
In einem neuen Promo-Video zeigt Volkner, dass sein Modell namens Performance S mit einem darunter gelagerter Garage auch einen Bugatti Chiron aufnehmen kann.
Rimac Nevera

Rimac Nevera und Bugatti Chiron im Vergleich: Hyper-Brüder

Der eine ist elektrisch, der andere hat 16 Zylinder. Unglaublich sind sie beide.
Wir vergleichen den 1.914 PS starken elektrischen Rimac Nevera mit dem 1.500 PS starken "traditionellen" Bugatti Chiron. Wer wird gewinnen?
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Bugatti Chiron Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Technik: So schafft der Bugatti Chiron Super Sport 440 km/h

Der schnellste Chiron sieht aus gutem Grund anders aus als seine Brüder ...

Man kann den Bugatti Chiron ein wenig mit dem Porsche 917 vergleichen: Beide sind absurd schnell, beide gibt es als Kurz- und Langheck. Im Fall des Chiron handelt es sich um den Super Sport, dessen straßenzugelassene Ausführung 440 km/h erreichen kann. Jetzt verraten die Ingenieure, welche technischen Kniffe dafür notwendig waren.

Eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 400 km/h erfordert nicht nur einen kraftvollen Antrieb, sondern auch einen möglichst geringen Luftwiderstand. Beim Bugatti Chiron Super Sport tüftelten Ingenieure und Designer monatelang an der besten Aero-Balance, dem geringsten Luftwiderstand und dem größtmöglichen Abtrieb.

Für Geschwindigkeiten jenseits der 400 km/h ist ein ausgewogenes und sicheres Fahrverhalten entscheidend. "Nur wenn die Anströmung der Karosserie an der Front perfekt verläuft, bleiben störende Turbulenzen gering und die Luft umströmt sauber die Karosserie", sagt Frank Heyl, Deputy Design Director bei Bugatti.

Um die Turbulenzen an der Seite bestmöglich zu minimieren, integrierte das Team an der Front neu entwickelte Air Curtains - zwei flügelartige Profile - die die Luft optimal um die Ecke führen. Gleichzeitig sorgen die Air Curtains dafür, dass die Luft so lange wie möglich eng die Karosserie entlang strömt und das Fahrzeug somit stabilisiert. Dadurch sinken die Druckverluste und der Widerstand. Zusätzliche Auslässe an den vorderen Radläufen helfen, die Aerolasten weiter auszubalancieren.

Ebenso entscheidend für eine ausgeglichene Balance bei hohen Geschwindigkeiten ist eine ideale Durchströmung der Luft durch den Vorderwagen. Dabei muss die ideale Luftmenge durch die Kühler fließen, um ausreichend Kühlluft für den 8,0-W16-Motor bei Volllast bereitzustellen. Der Luftmassenstrom durch die Wasserkühler liegt beim Chiron Super Sport etwa 8 Prozent höher als beim Chiron, um einen thermisch perfekten Lufthaushalt zu gewährleisten.

Zudem fließt ein Großteil des hohen Massenstroms mit einer hohen Austrittsgeschwindigkeit durch die neuen Air Curtains. Im Top-Speed-Modus stehen die Frontdiffusoren flacher und leiten weniger Luft in die Radhäuser.

Die neun Luftauslässe auf den vorderen Kotflügel zitieren stilistisch den Supersportwagen der 1990er-Jahre, den Bugatti EB 110. Beim Chiron Super Sport werden die vorderen Radhäuser durch neun ebenfalls zylindrische Luftauslässe entlüftet. Mit den zylindrischen Luftauslässen vermeidet Bugatti, dass der Staudruck in den Radhäusern den Chiron Super Sport vorne anhebt.

So erzeugt dieses Bauteil Abtrieb, ohne dabei zusätzlichen Widerstand zu erzeugen - wie das bei einem zusätzlichen Spoiler der Fall wäre. Nominell erzeugen diese Entlüftungen etwa 20 bis 30 Kilogramm zusätzlichen Abtrieb bei 380 km/h.

Die neun zylindrischen Luftauslässe ragen etwa 30 Millimeter nach unten durch den Kotflügel und sind durch ein spezielles Carbon-Luftleitteil mit dem Radhaus verbunden. Dies sorgt für eine optimale Abströmung und verhindert dabei, dass Steine durch die Entlüftung nach außen gelangen. Gleichzeitig unterstützen die neuen Kotflügel eine bessere Bremsenkühlung.

Wie bei einem Kamin zieht ein Unterdruck der auf der Karosserie vorbeiziehenden Strömung die Luft aus den Radhäusern. Zudem wird die Luft durch spezielle Entlüftungsschächte hinter den Vorderrädern aus den Radhäusern gesaugt. Stilistisch sind dies Elemente hinter den Vorderrädern wie Kiemen angeordnet.

Die rund vier Kilogramm leichten Kotflügel entstehen in Handarbeit aus Sicht-Carbon, bei der die Fasern über die Kanten laufen. Jeder der neun zylindrischen Entlüftungen besitzt eine andere Größe. Aus ästhetischen Gründen sind die sichtbaren Radien identisch.

Beim ersten Blick auf den Chiron Super Sport fällt das um 23 Zentimeter verlängerte Heck auf, der sogenannte Longtail. Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt es dafür, dass die über- und unterhalb des Fahrzeugs strömende Luft am Heck ein möglichst kleines Ablösegebiet erreicht.

Um ein Gleichgewicht zwischen Abtriebs- und Auftriebskräften zu erzielen, stimmt Bugatti unter anderem Heckflügel und Diffusor genau aufeinander ab. Dazu vergrößert man den Querschnitt des Diffusors. Dadurch rückt die Abrisskante des Diffusors weiter nach oben, so dass das Abrissgebiet am Heck minimiert wird. Damit werden die dort entstehenden Verluste und somit der Windwiderstand entscheidend reduziert - denn der bremst ein Fahrzeug ab.

Im Handling-Modus erzeugt das um 23 Millimeter verlängerte und damit um 8 Prozent größere Flügelblatt des Heckflügels im Zusammenspiel mit dem größeren Diffusor eine deutlich verbesserte Wirkung der Airbrake.

Im Top Speed-Modus dagegen fährt der Heckflügel fast vollständig ein: Somit kommt das Longtail-Konzept voll zur Geltung und die laminare Strömung kann sauber über die volle Länge der Außenhaut an der Karosserie anliegen, bis sie definiert am Heck abreißt. Das reduziert den Widerstand erheblich.

"Im Top-Speed-Modus erzeugt der Chiron Super Sport nur minimalen Widerstand, ist damit perfekt austariert und so aerodynamisch effizient wie nur technisch möglich", sagt Frank Heyl. Ziel war es bei Geschwindigkeiten jenseits der 400 km/h Abtrieb und Auftrieb genau in der Waage zu halten. "Der Super Sport erzeugt gerade eben genug Abtrieb, um jenseits der 400 km/h neutral zu sein. Das ist bei der Geschwindigkeit essentiell, um die Reifen nicht zu überlasten", so Frank Heyl weiter.

Um bei Geschwindigkeiten jenseits der 400 km/h möglichst wenig Widerstand und viel Fahrstabilität zu erzeugen, konzipierte Bugatti den Diffusor unter dem Chiron Super Sport neu. Durch das verlängerte Heck erhöht sich die Länge des Diffusors um etwa 23 Zentimeter. Um die Wirkung des Diffusors zu erhöhen und ihm mehr Platz zu geben, versetzt Bugatti die sonst mittig liegende Abgasanlage nun übereinander liegend an die Seiten.

Die je zwei Endrohre werden dabei übereinander positioniert, um so wenig wie möglich effektive Fläche vom Diffusor zu reduzieren. Dadurch vergrößert sich insgesamt die Fläche des Diffusors um 32 Prozent im Vergleich zum Chiron.

Eine Besonderheit stellen die beiden Abgasblenden dar. Mittels Titan-3-D-Druck entsteht eine extrem dünne Doppelwandstruktur, teilweise mit einer Wandstärke von nur 0,4 Millimeter und damit hart an der Grenze des technisch Machbaren. Stabilität verleiht dem Bauteil eine Gitterstruktur (Lattice-Struktur), die außerdem Platz für Luftstromkanäle bietet.

Um die Höchstgeschwindigkeit von 440 km/h zu erreichen, steigert Bugatti die maximale Leistung des 8,0-W16-Antriebs auf 1.177 kW (1.600 PS) - ein Zuwachs von 100 PS. Für mehr Agilität dreht der Antrieb 300 Umdrehungen pro Minute höher, nun auf ein Nennleistungs-Plateau von 7.050 bis 7.100 Umdrehungen pro Minute. 1.600 Newtonmeter Drehmoment liegen jetzt von 2.250 bis 7.000 Umdrehungen an statt bisher bei bis 6.000 Umdrehungen.

Für die Leistungssteigerung entwickelten die Ingenieure viele Bauteile neu: So übertragen stärkere Kolben die Kraft der 16 Zylinder, die Ölpumpe fördert dank einer härteren Druckregelfeder mit einem höheren Öldruck nun mehr Schmierstoff zu den einzelnen Stellen wie Kurbelwelle, Ventil- und Kettentrieb, Nockenwellenverstellung sowie Kolbenkühlung. Mehr als 140 Liter pro Minute fließen durch die Pumpe bei Volllast und Nenndrehzahl.

Die Leistungssteigerung und die höheren Drehzahlen führen zu einer Zunahme der Schwingungsanregungen, die den Kettenantrieb und den Ventiltrieb mit den vier Nockenwellen und 64 Ventilen stärker belasten. Für Dauerhaltbarkeit bei Höchstdrehzahl dimensioniert Bugatti daher unter anderem den Lagerbolzen der Kettenspannschiene neu, muss dafür auch den Zylinderkopf anpassen. Modifizierte Ventilfedern auf Federauflagen aus Stahl halten nun den höheren Beanspruchungen sicher stand.

Um aktuellen gesetzlichen Akustikanforderungen gerecht zu werden, verringern neue mehrlagige GFK-Akustikkettenkästen die Geräuschabstrahlung. Für einen besonders ruhigen Motorlauf sorgt unter anderem ein modifizierter Torsionsschwingungsdämpfer an der Kurbelwelle, der auf der Riementriebseite montiert ist. Zusätzlich passt Bugatti den Nebenaggregatetrieb mit Generator, Klimakompressor, Wasserpumpe und Tandem-Pumpe auf die höhere Drehzahl an.

Neben der Drehzahlerhöhung resultiert die gesteigerte Leistung aus optimierten und neu entwickelten Turboladern. Bei den vier Turbos kommt nun ein von 74 Millimeter auf 77 Millimeter vergrößertes Verdichterrad zum Einsatz, um die höheren Massenströme realisieren zu können. Das Turbinenrad wächst im Durchmesser von 64,4 auf 67,2 Millimeter, um die für den hohen Ladedruck notwendige Verdichter-Antriebsleistung bereitstellen zu können.

Bei Volllast strömen 4,8 Tonnen Luft pro Stunde durch die vier Lader. Durch eine Optimierung der Schaufelgeometrien erhöht sich der thermodynamische Wirkungsgrad, das Ansprechverhalten gleicht nahezu dem des Chiron.

Um die Höchstgeschwindigkeit von 440 km/h zu erreichen, erhält das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe eine neue Übersetzung. So wird der siebte Gang um 3,6 Prozent länger übersetzt als beim Chiron. Durch die gesteigerte Leistung schaltet das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe unter Volllast und voller Beschleunigung erst bei 403 km/h vom sechsten in den siebten Gang.

Von 0 auf 200 km/h beschleunigt der Chiron Super Sport in 5,8 Sekunden, auf 300 km/h in 12,1 Sekunden. Noch größer ist der Unterschied vom Sprint aus dem Stand auf 400 km/h: in nur 28,6 Sekunden erreicht der Chiron Super Sport die Geschwindigkeit.

Damit fährt er 12 Prozent schneller, oder ganze 4 Sekunden, als ein Chiron. Damit Insassen diese Zugkraftunterbrechung beim Schalten nicht spüren, wird die Ladedruckregelung in den Gängen noch feiner eingestellt. Selbst ab 6.000 Umdrehungen hört die Beschleunigung nicht auf und gibt dem Chiron Super Sport einen gewaltigen Schub bis 7.100 Umdrehungen.

Speziell auf Hochgeschwindigkeit und auf die neue Aerodynamik hin entwickelt Bugatti das Fahrwerk des Chiron Super Sport neu. So erhöhen die Ingenieure die Federrate an der Hinterachse um sieben Prozent im Vergleich zum Chiron, um den Chiron Super Sport bei Geschwindigkeiten jenseits der 420 km/h weiter zu stabilisieren.

Neu entwickelte und auf Topspeed optimierte Pilot-Sport-Cup-2-Reifen von Michelin bieten mehr Steifigkeit und Laufruhe bei Geschwindigkeiten über 420 km/h als beim Chiron. Dazu sind es die einzigen Pneus, die bis über 500 km/h getestet wurden. Nach der Produktion wird jeder Reifen in der Dimension 285/30 R20 ZR vorne und 355/25 R21 ZR hinten einzeln geröntgt, um selbst kleinste Unregelmäßigkeiten auszuschließen.

Um die ungefederten Massen weiter zu reduzieren, entwickelt Bugatti neue Fünf-Speichen-Aluminiumfelgen, die pro Radsatz vier Kilogramm weniger wiegen als die Räder des Chiron. Zudem sorgen sie für noch mehr Steifigkeit für Längsdynamik und passen daher ideal zum Chiron Super Sport. Optional bietet Bugatti einen Magnesium-Radsatz an, der im Vergleich zum Chiron 16 Kilogramm weniger wiegt und damit die ungefederten Massen an den Achsen weiter reduziert.

Bugatti fertigt den Chiron Super Sport am Stammsitz der Marke in Molsheim. Die ersten Fahrzeuge werden zu je 3,2 Millionen Euro (netto) Anfang 2022 an ihre neuen Besitzer ausgeliefert.


Rekord-Nachfrage: Das Ende des Bugatti Chiron naht

Die finale Phase der Hypercar-Produktion hat begonnen ...

Aufgrund des starken Anstiegs der globalen Nachfrage nach dem Bugatti Chiron im dritten Quartal 2021 geht die Produktion des auf 500 Stück limitierten Modells nun in ihre finale Phase. Einige Chiron-Varianten sind sogar ausverkauft. Und für den Pur Sport oder den Super Sport gibt es nur noch weniger als 40 offene Slots ...

Beeilung ist also angesagt, wenn Sie zwei Millionen Euro und mehr übrig haben sollten. Nach dem Veyron etablierte sich ab 2016 der 1.500 PS starke Bugatti Chiron im Handumdrehen als neue Richtgröße im Hypersportwagenmarkt. Als schnellstes und leistungsstärkstes Serienfahrzeug in der 112-jährigen Geschichte der Marke setzte er neue Maßstäbe in Bezug auf Design, Technologie, Ingenieurskunst und Fertigung.

Rückblick: Seit seiner mit großer Spannung erwarteten Enthüllung auf dem Genfer Auto-Salon im Jahr 2016 legte der Chiron eine beispiellose Erfolgsgschichte hin. Achtzehn Monate nach der Weltpremiere waren bereits 300 der auf 500 Einheiten verkauft. Dabei entwickelten sich die USA in den vergangenen Jahren zum Kernmarkt des Chiron. Das Land trug mit eindrucksvollen Zahlen zum Verkaufsrekord im dritten Quartal 2021 bei. Die Verkäufe verdoppelten sich im Vergleich zum Vorjahr; in manchen Regionen verdreifachten sie sich sogar.

Wieder aufgenommene Publikumsveranstaltungen wie der Pebble Beach Concours dElegance sowie exklusive Kunden- und Fahrevents hatten laut Bugatti ebenfalls einen hohen Anteil am aktuellen Verkaufszuwachs des Chiron.

"Unser Kundenstamm setzt sich zusammen aus echten Bugatti-Kennern, Unternehmern und Self-made Millionären, die sich mit der Anschaffung eines oder mehrerer Bugattis ihren Traum erfüllen. Sie erkennen die Hingabe, die hinter dem bahnbrechenden Design und der Technologie eines jeden Chiron Modells steht. Ihre Wertschätzung für die Provenienz und die Performance unserer Hypersportwagen entstammt einer aufrichtigen Leidenschaft für die Marke," sagt Hendrik Malinowski, Director of Sales and Operations.

Mit einer Spitzenleistung von 1.500 PS - bei der Modelleinführung ein Rekord für ein Serienfahrzeug - und 1.600 Newtonmeter Drehmoment sowie einer Vielzahl technologischer Innovationen, setzte sich der Chiron in den 2010er Jahren an die Spitze automobiler Ingenieurskunst und definierte diese neu. Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 2,4 Sekunden, erreicht nach 6,1 Sekunden 200 km/h und die Marke von 300 km/h in 13,1 Sekunden.

0 bis 400 km/h gelang bei einem Rekordversuch unter 42 Sekunden und ein seriennaher Prototyp des Hypersportwagens durchbrach mit genau 304,773 mph (490,484 km/h) erstmals die magische Grenze von 300 Meilen pro Stunde - ein Weltrekord.

2021 enthüllte Bugatti den am Rekordwagen angelehnten Chiron Super Sport. Prägendstes Merkmal ist sein längeres Heck, wodurch der Super Sport extreme Aerodynamikwerte und Geschwindigkeiten von bis zu 440 km/h erreichen kann. Mit einer vollständig überarbeiteten Version des ikonischen 8,0-Liter-W16-Motors, bringt es der Super Sport auf 1.600 PS - 100 PS mehr als das Basismodell des Chiron. Die Details zu diesem Modell finden Sie hier.


Wie viel ist ein Bugatti Chiron mit Brandschaden noch wert?

Die Reparaturkosten dürften auch weit über VW-Niveau liegen

Wenn Sie einen neuen Bugatti Chiron wollen, müssen Sie mit über 2 Millionen Euro rechnen, um solch einen Supersportwagen in Ihre Garage zu stellen. Wenn Sie mit einem gebrauchten Chiron zufrieden sind, wird es kaum günstiger. Die Chiron-Produktion ist auf 500 Exemplare begrenzt, das 300. Modell wurde Anfang dieses Jahres ausgeliefert.

Der Chiron ist also von Haus aus ein unglaublich seltenes Fahrzeug, was die Aussicht auf den Kauf eines beschädigten Exemplars mit einem erheblichen Preisnachlass sehr verlockend macht. Dieses Szenario wird sich schon bald in Florida abspielen. Die Firma Copart hat einen 2019er Bugatti Chiron mit einem Brandschaden an der Frontpartie im Angebot.

Laut einem Video von Royalty Exotic Cars wurde das Hypercar angeblich absichtlich mit einem Molotow-Cocktail in Brand gesetzt. Das Auto gehörte offenbar einem Hip-Hop-Künstler, aber solche Details sind an dieser Stelle nicht von Belang, ebenso die Hintergründe des Anschlags. Abgesehen von den offensichtlichen Schäden am Kotflügel und an der Windschutzscheibe scheint dieser Chiron nicht allzu sehr beschädigt zu sein.

Natürlich kann der Schein bei so teuren Fahrzeugen wie diesem trügen. Die Copart-Liste des Chiron erwähnt keine spezifischen Schäden, aber das Video sagt, dass das Feuer Komponenten hinter dem Armaturenbrett beschädigt hat, nicht zuletzt den Kabelbaum des Autos.

Noch wichtiger ist, dass laut Video der linke vordere Stoßdämpferturm des Chiron durch das Feuer beschädigt wurde. Das ist von Bedeutung, weil der Turm Teil der Kohlefaserwanne des Chiron und ein wichtiger Bestandteil für die Steifigkeit ist.

Aus diesem Grund, so heißt es in dem Video, hat die Versicherung das Auto nicht nur als Totalschaden eingestuft, sondern auch als reines Ersatzteilfahrzeug, was bedeutet, dass es nicht für den Straßenverkehr zugelassen werden kann, selbst wenn es repariert ist. Das hält Royalty Exotic Cars aber nicht davon ab, den Wagen trotzdem zu kaufen.

Dem Video zufolge haben sie bereits versucht, das Auto von der Versicherungsgesellschaft zu kaufen, aber die Preisvorstellung von 1,2 Millionen Dollar für ein Auto, das nie gefahren werden konnte, war ein wenig zu hoch. Die Copart-Liste zeigt einen geschätzten Wert von 345.000 Dollar, eine Zahl, die sehr nahe an dem liegt, was im Video erwähnt wird.

Natürlich kauft man nicht einfach einen Chiron und bestellt dann Ersatzteile beim Laden um die Ecke. Allein die Scheinwerfer kosten schätzungsweise 35.000 Dollar, zudem sind die Teile sind nicht gerade billig und extrem schwer zu beschaffen.

Royalty Car Exotics hat Erfahrung mit dem Wiederaufbau von Bugatti-Wracks, und in dem Video wird erklärt, wie sie vielleicht sogar die Stoßdämpferbrücke reparieren können. Wenn der Wagen für 350.000 bis 400.000 Dollar zu haben ist, könnte selbst eine Millionen-Investition für die vollständige Reparatur des Chiron beim Wiederverkauf einen Gewinn von einer Million Dollar bringen. Die Einschränkung "Ersatzteilspender" wirft jedoch eine große Unbekannte in die Gleichung.

Dieser Chiron wird an den Höchstbietenden versteigert. Haben Sie eine Vermutung, ob er den geschätzten Wert von 345.000 Dollar erzielen wird?


Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Schlappe 3,5 Millionen Euro kostet solch ein schnelles Schätzchen ...

Die ersten acht glücklichen Kunden werden bald ihren eigenen Bugatti Chiron Super Sport 300+ erhalten. Der in nur 30 Exemplaren zu einem Preis von 3,5 Millionen Euro (ohne Steuern) gebaute Chiron ist die extremste Version der Baureihe und in der Lage ist, die 300-mph-Marke zu durchbrechen und eine Höchstgeschwindigkeit von 490,484 km/h zu erreichen. Hoppla.

Die Entwicklung des Super Sport 300+ begann im Jahr 2019, dem Jahr, in dem Bugatti den unglaublichen Geschwindigkeitsrekord aufstellte. In den darauffolgenden Monaten wurde anlässlich des 110-jährigen Jubiläums der Marke bekannt gegeben, dass die Produktion der 30 Exemplare im Werk Molsheim beginnen würde, deren Höchstgeschwindigkeit jedoch auf 440 km/h begrenzt sein würde.

Um solche Geschwindigkeiten zu erreichen, ist natürlich eine beeindruckende Menge an Leistung erforderlich. Der Super Sport 300+ wird vom selben 8,0-Liter-W16 angetrieben wie der "normale" Chiron, ist aber um 100 PS leistungsfähiger und erreicht 1.600 PS. Neben der Steigerung der "brachialen Kraft" wurde der Motor in Bezug auf das Kühlsystem, das Turbomanagement und das Getriebe aktualisiert.

Der Bugatti ist nicht nur durch seinen Motor, sondern auch durch seine Aerodynamik etwas Besonderes. Der Super Sport 300+ hat ein 25 cm längeres Heck, um den Luftwiderstand zu verringern. Darüber hinaus verbessern die vergrößerten Lufteinlässe und die überarbeitete Form der Radkästen die Strömung und stabilisieren das Fahrzeug bei hohen Geschwindigkeiten.

Rein ästhetisch gesehen ist das Modell schon irgendwie ansehnlich. Technisch hat der Chiron eine Karosserie aus Carbon, die in Schwarz mit orangefarbenen Längsstreifen lackiert wurde. Die Magnesium-Leichtmetallräder (die insgesamt 16 kg weniger wiegen als die herkömmlichen Felgen) tragen dagegen die Sonderfarbe "Nocturne".

Bugatti hat bekannt gegeben, dass die 30 Exemplare bereits ausverkauft sind. Wenn Sie sich für das Hypercar interessieren, müssen Sie sich mit dem Basis-Chiron begnügen. Oder eventuell mal die gängigen Gebrauchtwagen-Börsen durchforsten. Zu 3,5 Millionen Euro dürften Sie dann aber - wenn überhaupt - nicht fündig werden.


Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Auch das Interieur des Luxus-Campers ist atemberaubend ...

Das Unternehmen Volkner Mobil baut die luxuriösesten Wohnmobile, die man sich vorstellen kann. Und wenn Sie sich einen solchen Edel-Camper von mehreren Millionen Euro leisten können, dann besitzen Sie vielleicht auch einen Supersportwagen, den Sie mit sich herumfahren möchten?! In einem neuen Promo-Video zeigt Volkner, dass dies möglich ist, indem es sein Modell Performance S mit einem darunter gelagerten Bugatti Chiron vorstellt.

Volkner gibt an, dass dieses Performance S Wohnmobil für 2.035.000 Euro verkauft wird. Das Äußere ist in Auberginenviolett gehalten. Ein ausziehbares Seitenteil sorgt für noch mehr Platz, wenn das Fahrzeug steht. Auf dem Dach befinden sich Sonnenkollektoren und diese speisen eine Batterie mit einer Kapazität von insgesamt 1.800 Amperestunden.

Die Tiefgarage unter dem WoMo fährt hydraulisch aus. Dann platziert man den gewünschten Beiwagen auf der Plattform und alles gleitet unter den Volkner. Verzurrungen sind nicht erforderlich. Der Hersteller wirbt damit, dass man so ein zweites Fahrzeug transportieren kann, ohne einen Anhänger zu benötigen.

Im Inneren befindet sich eine hochwertige Burmester-Stereoanlage, die 300.000 Euro des Preises ausmacht. Die elektrisch ausfahrbaren Ablageflächen für Teller und Tassen sind ein weiterer netter Clou. Die Dusche ist für Wohnmobilverhältnisse riesig. Die gesamte Kabine ist weiß gepolstert und das Unternehmen bringt das Holzfurnier im gesamten Innenraum von Hand an.

Es gibt eine vollwertige Küche - genau wie zu Hause. Sie umfasst einen Induktionsherd, einen Backofen, eine Mikrowelle, einen Kühlschrank, einen Geschirrspüler und sogar eine Espressomaschine. Das Unternehmen bietet auch einen Weinschrank an. Prost.

Der Performance S ist übrigens zwölf Meter lang. Es können Frischwassertanks mit einem Fassungsvermögen von 750 bis 1.000 Litern erworben werden. Für den Antrieb sorgt entweder ein Volvo-Motor mit 460 PS oder ein Mercedes-Aggregat mit 430 PS. Beide sind an ein Automatikgetriebe gekoppelt.

Wenn man das Geld hat, scheint dies die ultimative Art zu sein, eine Langstreckenfahrt zu unternehmen. Und wenn man am Ziel angekommen ist, kann man sich einen Supersportwagen für einen aufregenden Ausflug aussuchen.


Rimac Nevera und Bugatti Chiron im Vergleich: Hyper-Brüder

Der eine ist elektrisch, der andere hat 16 Zylinder. Unglaublich sind sie beide.

Die junge Geschichte von Rimac Automobili und seinem Gründer Mate Rimac ist inzwischen eng mit der von Bugatti verwoben. Die elsässische Marke für Hypercars der Extra-Luxusklasse wird von dem bosnisch-kroatischen Unternehmer in einem brandneuen Joint Venture mit Porsche geführt.

Die unglaubliche Herausforderung, vor der Rimac steht, ist die Entwicklung der Bugatti-Hypercars der Zukunft, wobei der Schwerpunkt auf der Elektrifizierung und, in einer noch ferneren Zukunft, auf dem reinen Elektroantrieb liegen wird. In ein paar Jahren werden wir also einen Hybrid-Bugatti sehen, aber wir wissen nicht, ob dieser elektrifizierte Erbe des Chiron noch den berühmten W16 verwenden wird.

In der Zwischenzeit versichert uns Mate selbst, dass die Bugattis von morgen keine Rimacs mit französischer Aufschrift sein werden. In diesem Sinne möchten wir die beiden aktuellen Hypercars des Joint Ventures, den Rimac Nevera und den Bugatti Chiron, miteinander vergleichen. Elektro gegen Verbrenner also, eine Herausforderung, die auf dem Papier erstaunliche Zahlen bietet. Sehen wir sie uns gemeinsam an.

Es klingt seltsam, aber zwei der leistungsstärksten und schnellsten Autos der Welt verwenden diametral entgegengesetzte Technologien. Da ist zum einen der Rimac Nevera, der mit einer Leistung von 1.914 PS die Messlatte für emissionsfreie Elektro-Hypercars noch höher legt.

Auf der anderen Seite steht der Bugatti Chiron, die vielleicht extremste Form der Verbrennungsmotoren, mit seinem außergewöhnlichen W16-Benziner mit 8,0 Liter Hubraum und 1.500 PS. Es ist ein wahres Meisterwerk des Maschinenbaus, das einst vom verstorbenen Volkswagen-Konzernchef Ferdinand Piech in Auftrag gegeben wurde.

Von den Abmessungen her liegen die beiden extremsten Hypercars auf dem Markt, die sich mechanisch so sehr unterscheiden, sehr nahe beieinander: Der Nevera ist 20 cm länger als der Chiron, aber auch etwas schmaler und gleich hoch.

Der Nevera wird in einer Auflage von 150 nummerierten und von Mate Rimac signierten Exemplaren produziert. Vom Bugatti Chiron werden voraussichtlich 500 Stück gefertigt, darunter Sonderserien und Derivate wie der Super Sport oder der Pur Sport.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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