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Unsere Bugatti Chiron Meldungen

Bugatti Chiron in: Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Schlappe 3,5 Millionen Euro kostet solch ein schnelles Schätzchen ...
Das Modell war das erste Fahrzeug, das die 300-mph-Marke überschritten hat. Der Preis ist genauso atemberaubend: 3,5 Millionen Euro kostet ein Exemplar.
Bugatti Chiron in: Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Auch das Interieur des Luxus-Campers ist atemberaubend ...
In einem neuen Promo-Video zeigt Volkner, dass sein Modell namens Performance S mit einem darunter gelagerter Garage auch einen Bugatti Chiron aufnehmen kann.
Rimac Nevera

Rimac Nevera und Bugatti Chiron im Vergleich: Hyper-Brüder

Der eine ist elektrisch, der andere hat 16 Zylinder. Unglaublich sind sie beide.
Wir vergleichen den 1.914 PS starken elektrischen Rimac Nevera mit dem 1.500 PS starken "traditionellen" Bugatti Chiron. Wer wird gewinnen?
Bugatti Chiron Super Sport: Finale Tests mit 440 km/h

Bugatti Chiron Super Sport: Finale Tests mit 440 km/h

So aufwendig werden 3,2 Millionen Euro auf Rädern erprobt
Der Bugatti Chiron Super Sport ist das extremste Modell der Marke. So wird der weit über 400 km/h schnelle Wagen final erprobt.
Bugatti Chiron Super Sport (2021)

Bugatti Chiron Super Sport (2021): Mit viel Komfort auf 440 km/h

Längeres Heck und Tempo 200 in 5,8 Sekunden ...
Der neue Bugatti Chiron Super Sport ist eine noch leistungsstärkere und komfortablere Version des aktuellen Chiron. Die Auslieferungen beginnen Anfang 2022.
Bugatti Chiron habillé par Hermès

Bugatti Chiron habillé par Hermès: Einzelstück nach Kundenwunsch

Wenn sich ein Sammler seine Luxus-Träume erfüllt ...
Ein Bugatti-Sammler stellt in Molsheim seine persönliche Vision vor: den Chiron habillé par Hermès. Ein individuelles Einzelstück des Hypercars.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Bugatti Chiron Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Schlappe 3,5 Millionen Euro kostet solch ein schnelles Schätzchen ...

Die ersten acht glücklichen Kunden werden bald ihren eigenen Bugatti Chiron Super Sport 300+ erhalten. Der in nur 30 Exemplaren zu einem Preis von 3,5 Millionen Euro (ohne Steuern) gebaute Chiron ist die extremste Version der Baureihe und in der Lage ist, die 300-mph-Marke zu durchbrechen und eine Höchstgeschwindigkeit von 490,484 km/h zu erreichen. Hoppla.

Die Entwicklung des Super Sport 300+ begann im Jahr 2019, dem Jahr, in dem Bugatti den unglaublichen Geschwindigkeitsrekord aufstellte. In den darauffolgenden Monaten wurde anlässlich des 110-jährigen Jubiläums der Marke bekannt gegeben, dass die Produktion der 30 Exemplare im Werk Molsheim beginnen würde, deren Höchstgeschwindigkeit jedoch auf 440 km/h begrenzt sein würde.

Um solche Geschwindigkeiten zu erreichen, ist natürlich eine beeindruckende Menge an Leistung erforderlich. Der Super Sport 300+ wird vom selben 8,0-Liter-W16 angetrieben wie der "normale" Chiron, ist aber um 100 PS leistungsfähiger und erreicht 1.600 PS. Neben der Steigerung der "brachialen Kraft" wurde der Motor in Bezug auf das Kühlsystem, das Turbomanagement und das Getriebe aktualisiert.

Der Bugatti ist nicht nur durch seinen Motor, sondern auch durch seine Aerodynamik etwas Besonderes. Der Super Sport 300+ hat ein 25 cm längeres Heck, um den Luftwiderstand zu verringern. Darüber hinaus verbessern die vergrößerten Lufteinlässe und die überarbeitete Form der Radkästen die Strömung und stabilisieren das Fahrzeug bei hohen Geschwindigkeiten.

Rein ästhetisch gesehen ist das Modell schon irgendwie ansehnlich. Technisch hat der Chiron eine Karosserie aus Carbon, die in Schwarz mit orangefarbenen Längsstreifen lackiert wurde. Die Magnesium-Leichtmetallräder (die insgesamt 16 kg weniger wiegen als die herkömmlichen Felgen) tragen dagegen die Sonderfarbe "Nocturne".

Bugatti hat bekannt gegeben, dass die 30 Exemplare bereits ausverkauft sind. Wenn Sie sich für das Hypercar interessieren, müssen Sie sich mit dem Basis-Chiron begnügen. Oder eventuell mal die gängigen Gebrauchtwagen-Börsen durchforsten. Zu 3,5 Millionen Euro dürften Sie dann aber - wenn überhaupt - nicht fündig werden.


Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Auch das Interieur des Luxus-Campers ist atemberaubend ...

Das Unternehmen Volkner Mobil baut die luxuriösesten Wohnmobile, die man sich vorstellen kann. Und wenn Sie sich einen solchen Edel-Camper von mehreren Millionen Euro leisten können, dann besitzen Sie vielleicht auch einen Supersportwagen, den Sie mit sich herumfahren möchten?! In einem neuen Promo-Video zeigt Volkner, dass dies möglich ist, indem es sein Modell Performance S mit einem darunter gelagerten Bugatti Chiron vorstellt.

Volkner gibt an, dass dieses Performance S Wohnmobil für 2.035.000 Euro verkauft wird. Das Äußere ist in Auberginenviolett gehalten. Ein ausziehbares Seitenteil sorgt für noch mehr Platz, wenn das Fahrzeug steht. Auf dem Dach befinden sich Sonnenkollektoren und diese speisen eine Batterie mit einer Kapazität von insgesamt 1.800 Amperestunden.

Die Tiefgarage unter dem WoMo fährt hydraulisch aus. Dann platziert man den gewünschten Beiwagen auf der Plattform und alles gleitet unter den Volkner. Verzurrungen sind nicht erforderlich. Der Hersteller wirbt damit, dass man so ein zweites Fahrzeug transportieren kann, ohne einen Anhänger zu benötigen.

Im Inneren befindet sich eine hochwertige Burmester-Stereoanlage, die 300.000 Euro des Preises ausmacht. Die elektrisch ausfahrbaren Ablageflächen für Teller und Tassen sind ein weiterer netter Clou. Die Dusche ist für Wohnmobilverhältnisse riesig. Die gesamte Kabine ist weiß gepolstert und das Unternehmen bringt das Holzfurnier im gesamten Innenraum von Hand an.

Es gibt eine vollwertige Küche - genau wie zu Hause. Sie umfasst einen Induktionsherd, einen Backofen, eine Mikrowelle, einen Kühlschrank, einen Geschirrspüler und sogar eine Espressomaschine. Das Unternehmen bietet auch einen Weinschrank an. Prost.

Der Performance S ist übrigens zwölf Meter lang. Es können Frischwassertanks mit einem Fassungsvermögen von 750 bis 1.000 Litern erworben werden. Für den Antrieb sorgt entweder ein Volvo-Motor mit 460 PS oder ein Mercedes-Aggregat mit 430 PS. Beide sind an ein Automatikgetriebe gekoppelt.

Wenn man das Geld hat, scheint dies die ultimative Art zu sein, eine Langstreckenfahrt zu unternehmen. Und wenn man am Ziel angekommen ist, kann man sich einen Supersportwagen für einen aufregenden Ausflug aussuchen.


Rimac Nevera und Bugatti Chiron im Vergleich: Hyper-Brüder

Der eine ist elektrisch, der andere hat 16 Zylinder. Unglaublich sind sie beide.

Die junge Geschichte von Rimac Automobili und seinem Gründer Mate Rimac ist inzwischen eng mit der von Bugatti verwoben. Die elsässische Marke für Hypercars der Extra-Luxusklasse wird von dem bosnisch-kroatischen Unternehmer in einem brandneuen Joint Venture mit Porsche geführt.

Die unglaubliche Herausforderung, vor der Rimac steht, ist die Entwicklung der Bugatti-Hypercars der Zukunft, wobei der Schwerpunkt auf der Elektrifizierung und, in einer noch ferneren Zukunft, auf dem reinen Elektroantrieb liegen wird. In ein paar Jahren werden wir also einen Hybrid-Bugatti sehen, aber wir wissen nicht, ob dieser elektrifizierte Erbe des Chiron noch den berühmten W16 verwenden wird.

In der Zwischenzeit versichert uns Mate selbst, dass die Bugattis von morgen keine Rimacs mit französischer Aufschrift sein werden. In diesem Sinne möchten wir die beiden aktuellen Hypercars des Joint Ventures, den Rimac Nevera und den Bugatti Chiron, miteinander vergleichen. Elektro gegen Verbrenner also, eine Herausforderung, die auf dem Papier erstaunliche Zahlen bietet. Sehen wir sie uns gemeinsam an.

Es klingt seltsam, aber zwei der leistungsstärksten und schnellsten Autos der Welt verwenden diametral entgegengesetzte Technologien. Da ist zum einen der Rimac Nevera, der mit einer Leistung von 1.914 PS die Messlatte für emissionsfreie Elektro-Hypercars noch höher legt.

Auf der anderen Seite steht der Bugatti Chiron, die vielleicht extremste Form der Verbrennungsmotoren, mit seinem außergewöhnlichen W16-Benziner mit 8,0 Liter Hubraum und 1.500 PS. Es ist ein wahres Meisterwerk des Maschinenbaus, das einst vom verstorbenen Volkswagen-Konzernchef Ferdinand Piech in Auftrag gegeben wurde.

Von den Abmessungen her liegen die beiden extremsten Hypercars auf dem Markt, die sich mechanisch so sehr unterscheiden, sehr nahe beieinander: Der Nevera ist 20 cm länger als der Chiron, aber auch etwas schmaler und gleich hoch.

Der Nevera wird in einer Auflage von 150 nummerierten und von Mate Rimac signierten Exemplaren produziert. Vom Bugatti Chiron werden voraussichtlich 500 Stück gefertigt, darunter Sonderserien und Derivate wie der Super Sport oder der Pur Sport.


Bugatti Chiron Super Sport: Finale Tests mit 440 km/h

So aufwendig werden 3,2 Millionen Euro auf Rädern erprobt

Tiefes Grummeln liegt in der Luft, das sich zu einem unnachahmlichen Donnern steigert. Nur einen kurzen Augenblick später vibriert der Boden und der Bugatti Chiron Super Sport zischt vorbei, verschwindet am Horizont. Mit bis zu 440 km/h wird der neue Hypersportwagen aus Frankreich auf der Schnellfahrbahn getestet.

Im Cockpit sitzen erfahrene Entwicklungs-Ingenieure, um dem Chiron Super Sport den letzten Feinschliff zu geben. Einstellungsfahrten, um die einzigartige Kombination aus Höchstgeschwindigkeit, Luxus und Komfort auch bei Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 400 km/h zu erreichen.

Beim Schnellfahrtest über mehrere Tage hinweg legen die Ingenieure die Abstimmung von Mechanik, Dämpfung und Aerodynamik final fest, bevor die ersten Modelle des neuen Chiron Super Sport ab Ende August 2021 in Molsheim ausgeliefert werden.

"Nach erfolgreichen Straßentests bis 380 km/h verfeinern wir nun das Fahrverhalten bis zu 440 km/h, damit der Chiron Super Sport auch bei dieser unglaublichen Topspeed sehr sicher fährt und dem Piloten ein gutes und vor allem sicheres Gefühl bei extrem hohen Geschwindigkeiten gibt", erklärt Jachin Schwalbe, Leiter der Fahrwerkentwicklung bei Bugatti.

Dafür sind viele technische Veränderungen und Optimierungen verantwortlich. Anhand von variablen Einstellgrößen bei Heckflügel-Winkel, Fahrzeughöhe, Dämpfung und elektrisch unterstützter Lenkung lassen sich verschiedene Parameter variieren und miteinander vergleichen. Runde für Runde. Und das im Topspeed-Modus.

Bis zu sechs Ingenieure diskutieren anschließend über die perfekte Abstimmung. "Mit dem Mehr-Augen-Prinzip stellen wir durch die Teilnahme von Ingenieuren aus unterschiedlichen Fachgebieten sicher, bei größtmöglicher Sicherheit das bestmögliche Ergebnis und damit die größtmögliche Perfomance für künftige Besitzer bereitzustellen", sagt Jachin Schwalbe. Eine exklusive Arbeit: Mit 440 km/h ist der Chiron Super Sport der schnellste Seriensportwagen der Welt.

Damit neben subjektiven Eindrücken auch objektive Daten ausgewertet werden, kümmert sich Michael Bode vom Bugatti-Team Gesamtfahrzeug-Erprobung bei den Testfahrten um die Messtechnik. Etwa 100 zusätzliche Sensoren zeichnen während der Fahrten verschiedene Daten wie Temperatur und Drücke auf.

"Bei der enormen Leistung und den hohen Geschwindigkeiten verändert sich neben dem Auftrieb bei unterschiedlichen Drücken auch die Thermik. Daher kontrollieren wir bei Topspeed unter Volllast sämtliche Bauteile und optimieren sie gegebenenfalls. Den hohen Aufwand sind wir unseren Kunden für dieses außergewöhnliche und exklusive Fahrzeug schuldig", erklärt Michael Bode.

Denn im Vergleich zum "normalen" Chiron, unterscheidet sich der Chiron Super Sport unter anderem durch eine verlängerte und aerodynamisch optimierte Karosserie, die für extreme Hochgeschwindigkeitsfahrten jenseits der 420 km/h ausgelegt ist.

Das verlängerte Heck lässt die Laminarströmung länger am Auto anliegen und bietet ein deutlich verkleinertes Abrissgebiet. Damit verringert sich der Luftwiderstand und die Aerodynamik verbessert sich. Bei Höchstgeschwindigkeit jenseits der 400 km/h eine diffizile Arbeit.

Die Idee zum Longtail entstand im Sommer 2019, als der Bugatti Chiron Super Sport 300+3 als erstes Serienauto die Grenze der 300 Meilen pro Stunde durchbrach und seitdem den Geschwindigkeitsrekord für Serienfahrzeuge hält: Mit exakt 304,773 mph (490,484 km/h) ist es nun er schnellste Seriensportwagen überhaupt. Allerdings wurde die Strecke nur einfach in eine Richtung befahren. Die 30 Einheiten der Serienversion des Super Sport 300+ waren sofort ausverkauft.

Neben der neu konzipierten Aerodynamik ändert Bugatti auch den Antrieb. Darum, dass der Chiron Super Sport selbst bei über 400 km/h weiter stark beschleunigt, kümmert sich unter anderem Marco Schulte. Als Motor-Applikator in der Bugatti-Entwicklungsabteilung passt er die Arbeit der vier Turbolader exakt an die Belastung an.

Im Chiron Super Sport leistet der 8,0-Liter-W16-Motor 1.176 kW (1.600 PS). Das sind exakt 100 PS mehr als im Chiron. Durch die gesteigerte Leistung, hervorgerufen unter anderem durch größere Turbolader mit effizienteren Verdichterrädern, schaltet das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe unter Volllast und voller Beschleunigung nun erst bei 403 km/h vom sechsten in den siebten Gang. Zudem wurde der siebte Gang um 3,6 Prozent länger übersetzt.

"Für den Fahrer ist es entscheidend, dass die Zugkraftunterbrechung beim Schalten bei 7.100 Umdrehungen nicht spürbar ist. Daher stellen wir die Ladedruckregelung in den letzten drei Gängen feiner ein", erklärt Marco Schulte. So fällt der Ladedruck beim Schalten nur minimal zurück, um sofort wieder den vollen Ladedruck von 2,8 bar bereitzustellen.

Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Chiron Super Sport in 2,4 Sekunden, auf 200 km/h in 5,8 Sekunden - und damit 0,3 Sekunden schneller als ein Chiron. Noch deutlicher wird der Unterschied von 0 auf 300 km/h: in 12,1 Sekunden statt 13,1 Sekunden. Von 0 auf 400 km/h beschleunigt der Chiron Super Sport in 28,6 Sekunden - und damit vier Sekunden schneller als der Chiron. Über 420 km/h fährt der Chiron Super Sport in einer neuen Liga - der reguläre Chiron regelt bei 420 km/h sanft ab.

Der Chiron Super Sport beginnt bei einem Nettopreis von 3,2 Millionen Euro und ist Teil der 500 Einheiten des Bugatti Chiron. Für die persönliche Individualisierung kann aus einer nahezu unendlichen Anzahl von Optionen gewählt werden.


Bugatti Chiron Super Sport (2021): Mit viel Komfort auf 440 km/h

Längeres Heck und Tempo 200 in 5,8 Sekunden ...

Gerade erst hat Bugatti die Serienversion des 11 Millionen Euro teuren La Voiture Noire vorgestellt. Schon legt der Hersteller aus Molsheim nach und zeigt sein neuestes Biest: den Bugatti Chiron Super Sport. Eine noch leistungsstärkere, schnellere und komfortablere Version des aktuellen Hypersportwagens. Die Produktion des auf neun Einheiten limitierten Modells zu je 3,2 Millionen Euro beginnt bald, die ersten Auslieferungen erfolgen Anfang 2022.

Laut Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti, ist der Chiron Super Sport "der ultimative Grand Tourer", der im Gegensatz zu anderen Varianten wie dem Chiron Pur Sport nicht auf beste Kurvenlage, sondern eher auf hohen Komfort bei enormen Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Er ist also ein Auto zum Überqueren von Kontinenten mit hohem Tempo.

Das Design des Super Sport wurde in Bezug auf die Aerodynamik gründlich optimiert, da das Modell auf eine Höchstgeschwindigkeit von rund 440 km/h ausgelegt ist. Sein langgestrecktes Heck, das so genannte "Long Tail", sticht hervor und entwickelt durch seine zusätzliche Länge von 25 Zentimeter andere Proportionen und eine ganz eigene Ästhetik.

Der Heckdiffusor wurde ebenfalls neu gestaltet und auch die Auspuffendrohre wurden verlegt. Sie befinden sich nun nicht mehr mittig, sondern seitlich und sind vertikal ausgerichtet. Bemerkenswert sind auch die neun Öffnungen in den vorderen Radkästen, die eine Anspielung auf den Bugatti EB 110 Super Sport sind, aber auch dazu dienen sollen, den Luftdruck in den Radkästen zu senken. Bei 440 km/h sicher eine ganz gute Maßnahme ...

Die Aluminiumräder im Fünfspeichen-Y-Design sind ebenfalls exklusiv für den Super Sport, obwohl andere Oberflächen oder sogar die Magnesiumräder des Pur Sport als Option erhältlich sind. Im Innenraum finden wir edle Materialien wie Leder, aber auch poliertes Aluminium oder Carbonleisten.

Umfangreiche Modifikationen hat der Hersteller auch am 8,0-Liter-W16-Motor vorgenommen, der mit vier Turboladern ausgestattet ist und nun zusätzliche 100 PS leistet. Insgesamt also 1.600 PS. Uff. Die Änderungen fanden an den Turbos, der Ölpumpe, den Zylinderköpfen, den Nockenwellen, dem Getriebe und der Kupplung statt. Gleichzeitig konnte das Gewicht des Modells um 23 Kilogramm reduziert werden.

Die Maximaldrehzahl des gigantischen 16-Zylinder-Aggregats wurde um 300 U/min auf 7.100 U/min erhöht, das maximale Drehmoment von 1.600 Nm steht nun zwischen 2.000 und 7.000 U/min zur Verfügung. Vorher war schon bei 6.000 Touren Schluss.

Der Chiron Super Sport beschleunigt von 0 auf 200 km/h in nur 5,8 Sekunden, von 0 auf 300 km/h in 12,1 Sekunden und von 0 auf 400 km/h um 7 Prozent schneller als der normale Chiron. Der siebte Gang des Doppelkupplungsgetriebes ist ebenfalls 3,6 Prozent länger übersetzt. Langstreckentauglichkeit und so.

Auch auf Fahrwerksebene wurden Modifikationen vorgenommen, um eine höhere Stabilität im schnellsten Chiron zu erreichen. Es gibt straffere Federn, eine steifere Lenkung und Änderungen in der Steuerung der adaptiven Dämpfer. Es stehen vier Fahrmodi zur Verfügung: "EB", "Handling", "Autobahn" und "Top Speed".

Ebenfalls neu entwickelt sind die Michelin Pilot Sport Cup 2 Reifen, die für hohe Geschwindigkeiten optimiert sind. Nach Angaben der Marke sind sie die einzigen Reifen der Welt, die konstant bis zu 500 km/h fahren können, da sie über spezielle Verstärkungen verfügen und nach der Herstellung sogar geröntgt werden, um auf Unregelmäßigkeiten zu achten.


Bugatti Chiron habillé par Hermès: Einzelstück nach Kundenwunsch

Wenn sich ein Sammler seine Luxus-Träume erfüllt ...

Wie sehen Ihre Wünsche und Träume eigentlich so aus? Eine schöne Reise machen? Ein neuer Fernseher für die anstehende Fußball-Europameisterschaft? Oder vielleicht ein leckeres Abendessen mit der ganzen Familie - wenn dann die Pandemie zu Ende geht?! So weit so nachvollziehbar. Auch für uns ...

Für jeden Bugatti-Connaisseur sieht die Erfüllung eines Traums scheinbar etwas anders aus. Wenn es nach dem Hersteller aus Molsheim geht, rangiert hier vor allem der Wunsch eines handgefertigten Hypersportwagens für die eigene Garage ganz oben auf der Liste. Für einige Kunden ist das jedoch immer noch nicht genug, denn in so mancher Sammlung gibt es bereits mehrere Bugatti-Modelle zu bewundern. Da hilft nur, einen Schritt weiter zu gehen, indem man die französische Marke bittet, die persönlichen Visionen für eine personalisierte Version des Hypersportwagens umzusetzen.

Der amerikanische Unternehmer und Immobilieninvestor Manny Khoshbin ist so ein Kunde. Für ihn kreierte Bugatti nun den "Chiron habillé par Hermès" und lässt so die Partnerschaft zweier französischer Marken wieder aufleben.

"Ich bin ein absoluter Bugatti-Fan - ich wollte meinen Sohn gern Ettore nennen, aber meine Frau war dagegen. Als ich den Chiron 2015 zum ersten Mal sah, habe ich mir direkt einen der ersten Produktionsslots reserviert. Was die Auslieferung angeht, bin ich wohl eher einer der letzten, aber das lag an mir", erklärt Manny Khoshbin. Der Grund? Die ziemlich extravaganten Wünsche.

Für die Gestaltung dieses Wagens wurde also die französische Luxusmarke Hermès mit ins Boot geholt, um den von Manny Khoshbin angestrebten individuellen Look, mit den für Hermès charakteristischen Applikationen von Farben, Stoffen und Veredelungen optimal umzusetzen.

Das Farbschema dieses Unikats ist in dem kreidefarbenen Lederton "Craie" gehalten, der durch die Handtaschen und anderen Luxusartikel des Hauses Hermès berühmt geworden ist. Während die meisten Modelle aus Molsheim aus zwei Hauptfarben bestehen, um einen besseren Kontrast zu erzielen, erstrahlt die Karosserie dieses Chiron komplett in den gleichen kreideweißen Farbtönen.

Im Hufeisen-Grill sitzt das H-Monogramm der Pariser Marke, das "Courbettes"-Motiv befindet sich auf der Unterseite des Heckflügels. Die aufbäumenden Pferde wollte Herr Khoshbin übrigens haben, um die 1.500 PS des W16-Motors irgendwie bildlich wiederzugeben. Manny entschied sich überdies für das optionale Dach mit zwei Glaseinsätzen über Fahrer- und Beifahrersitz. Die einzigen Teile des Exterieurs in einem anderen Farbton sind die Motorabdeckung und die Bremssättel in "Italian Red" sowie die Einstiegsleisten aus poliertem Aluminium.

Das Design von Hermès wird auch im Interieur des Chiron wieder aufgegriffen. Eigentlich überall. In Form von aufbäumenden Reitern, kreidefarbenem Leder, dazu passenden Farbtönen und, und, und. Was die jahrelange Entwicklungsphase mit E-Mail-Kettenbrief-artigen Abstimmungsrunden am Ende gekostet hat, verrät Bugatti natürlich nicht. Der Sohn von Manny Khoshbin, der das Auto irgendwann erben soll, wird aber bei einem durchschnittlichen Lebensstil schon alleine mit diesem vierrädrigen Erbe ausgesorgt haben.

Dieses Projekt zwischen Hermès und Bugatti ist nicht das erste Mal, das die beiden französischen Luxusmarken miteinander kooperieren. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatte Ettore Bugatti Sättel und Leder-Zaumzeug bei Émile-Maurice Hermès bestellt, dem Enkel des Unternehmensgründers Thierry Hermès. In den 1920er Jahren tauchten die Lederarbeiten der Marke dann auch in den Rennwägen Bugattis auf. Im Jahr 2008 ließ Bugatti diese traditionsreichen Partnerschaft mit dem Bugatti Veyron Fbg par Hermès wieder aufleben.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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