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Unsere Bugatti Chiron Meldungen

2021 Bugatti Chiron Pur Sportprofil

Bugatti Chiron Pur Sport (2021) im Test: Sprung in den Hyperraum

Bugatti baut einen Chiron mit Handling-Fokus, gibt aber nur wenig der brutalen Performance auf
Der 2021 Bugatti Chiron Pur Sport ist eine weitere erstaunliche Leistung, zur unerreichten Antriebs-Performance gesellt sich ein Stück mehr Agilität.
Bugatti Chiron Terracross Rendering

Bugatti Chiron Terracross als Hyper-Off-Roader gerendert

Darf man sich so etwas überhaupt vorstellen?
Die Idee hinter dem Projekt ist es, zwei sehr unterschiedliche Autokategorien zu verschmelzen - Supersportwagen und Geländewagen.
Bugatti Chiron in: Bugatti Chiron Replika aus Metallschrott ist automobiler Steampunk

Bugatti Chiron Replika aus Metallschrott ist automobiler Steampunk

Wie cool ist das bitte?
Scrap Metal Art Thailand macht unglaubliche Kunst aus Metallschrott, unter anderem Roboter-Statuen lebensgroße Autos wie diesen Bugatti Chiron.
2021 Bugatti Chiron Sport "Alice"

Bugatti Chiron Sport "Alice": Damen-Wahl

Das ultimative Geschenk zum Valentinstag
Beim Bugatti Chiron sind individuellen Wünschen kaum Grenzen gesetzt. Die hier gezeigte Version des Chiron Sport zeugt von weiblichem Geschmack.
Hyperion XP-1: Das spitze Heck

Hyperion XP1: Brennstoffzellen-Supersportler der Bugatti-Chiron-Liga

Tempo-100-Sprint soll nur 2,2 Sekunden dauern
Ein kalifornisches Startup namens Hyperion stellt den XP-1 vor, einen Brennstoffzellen-Supersportler, der in 2,2 Sekunden auf Tempo 100 spurtet.
Bugatti Chiron in: Bugatti Chiron Pur Sport entert die Rennstrecke, produziert sensationelle Bilder

Bugatti Chiron Pur Sport entert die Rennstrecke, produziert sensationelle Bilder

Das Rennstrecken-optimierte W16-Monster sieht in komplett schwarz absolut angsteinflößend aus.
Bugatti hat zwei Prototypen des neuen Chiron Pur Sport zur Rennstrecke Bilster Berg gebracht, wo das W16-Hypercars gerade feingeschliffen wird.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Bugatti Chiron Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Bugatti Chiron Pur Sport (2021) im Test: Sprung in den Hyperraum

Bugatti baut einen Chiron mit Handling-Fokus, gibt aber nur wenig der brutalen Performance auf

Zwei Sekunden. Tätowiere das Gas bei normaler Landstraßen-Geschwindigkeit und spätestens jetzt hat der Bugatti Chiron Pur Sport einen Speed drauf, der den lieben Wachtmeister in Zivil am Straßenrand in den vollendeten Panik-Modus versetzt.

Und dabei war ich bis dahin sooo brav.

Der Pur Sport ist weltweit auf 60 Exemplare limitiert. Er kostet um die 3,15 Millionen Euro. Und er verlangt von dir ein komplett neues Level an Respekt, Aufmerksamkeit und Vorsicht. Die ersten zehn Minuten meiner gut zwei Stunden hinterm Steuer fuhr ich folglich wie ein Greis. Ein Greis auf dem Weg zum Mittagsschlaf nach einem Fast-Food-All-you-can-eat.

Aber irgendwann erinnerst du dich dann doch an den 8,0-Liter-Quadturbo-W16 in deinem Rücken und dann öffnet sich da vor dir plötzlich diese lange breite Gerade ... was soll ich sagen, ich bin halt auch nur ein Mensch.

Wundersamer- und barmherzigerweise hat es der Officer bei einer strengen Warnung belassen. Allerdings musste er auch zugeben, dass er sich das "verrückte Raumschiff", das da so ansatzlos hinter ihm auftauchte schon gerne mal genauer ansehen wollte.

Trotz des glimpflichen Ausgangs ist der Vorfall eine gute Erinnerung, in welch kurzer Zeit dich 1.500 PS in sehr große Schwierigkeiten bringen können. Und das, obwohl Beschleunigungsorgien noch nicht einmal die Kernkompetenz des Pur Sport sind.

So pur wie möglich

Während der "normale" Chiron als Allround-Überhammer und Brecher sämtlicher Geschwindigkeitsrekorde entwickelt wurde, liegt der Fokus beim Pur Sport deutlich mehr auf den Themen Handling und Agilität. Dafür geht er sogar noch einige Schritte weiter als der Divo. Das Ziel war es, das bisher Rennstrecken-tauglichste Bugatti-Hypercar zu kreieren.

Die Aggressivität im Erscheinungsbild hat man merklich nach oben geschraubt, aber die äußerlichen Veränderungen verfolgen natürlich auch einen Zweck. Die größeren Lufteinlässe sollen die Vielzahl an Kühlern mit Nahrung versorgen und der größere Carbon-Splitter an der Front erhöht den Abtrieb.

Auf der anderen Seite opfert Bugatti den aktiven Heckspoiler des Chiron zugunsten eines großen, feststehenden Heckflügels, der mehr Highspeed-Stabilität gewährleistet und die auch ein paar Kilo einspart.

1.500 PS sind in der Lage, dich in sehr kurzer Zeit in sehr große Schwierigkeiten zu bringen.

Alles in allem konnten die Ingenieure laut Bugatti gut 50 Kilo aus dem Auto nehmen. Allerdings inklusive der optionalen Magnesium-Räder, die alleine 16 Kilo an ungefederten Massen einsparen, am Testwagen jedoch nicht verbaut waren.

Zugegeben, das mag nicht revolutionär klingen bei einem Auto, das gut zwei Tonnen auf die Waage bringt, aber ein relativ beeindruckender Kraftakt ist es allemal, wenn man bedenkt, dass bereits der normale Chiron ohne Kosten-Rücksicht auf Gewichtsoptimierung getrimmt wurde.

Das Interieur spielt hier ebenfalls eine Rolle. Reduziert auf das Nötigste (oder was bei einem 3,15-Millionen-Euro-Auto als das Nötigste durchgeht) und übersäht mit Alcantara, hilft es, überschüssige Pfunde abzubauen. Gleichzeitig soll der Fahrer von mehr Halt und Kontrolle bei extremeren Fahrmanövern profitieren.

Und besagte Manöver erhalten durch einige ziemlich substanzielle Fahrwerks-Optimierungen ganz neue Nahrung. Neu kalibrierte Dämpfer und steifere Federn (65 Prozent vorne, 33 Prozent hinten) sollen die Kontrolle über den Aufbau verbessern. Zudem wurde an der Vorderachs-Geometrie geschraubt, was hier zu bemerkenswerten 2,5 Grad Negativ-Sturz führt. Zusammen mit steiferen Buchsen und einem Satz extremer Michelin Pilot Sport Cup 2 R-Pneus tauscht der Chiron Pur Sport Teile seiner GT-Skills gegen ein sensibleres, beweglicheres Fahrverhalten und deutlich mehr Grip.

Der Motor wiederum wird nahezu unverändert vom Standard-Chiron übernommen. Lediglich die Maximaldrehzahl hat man um 200 auf 6.900 Touren angehoben. Außerdem erhielt das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe eine neue Abstufung. Eine um 15 Prozent kürzere Übersetzung soll das Ansprechverhalten verbessern.

In jeglichem Szenario außerhalb Volkswagens acht Kilometer langer Test-Gerade in Ehra-Lessien fühlt sich der Pur Sport noch instinktiver an als der normale Chiron.

All das Track-Tuning bringt jedoch auch Einbußen in einem anderen Performance-Zusammenhang, einfach weil der Pur Sport elektronisch auf "nur noch" 350 km/h Höchstgeschwindigkeit begrenzt ist. Obwohl sicher auch die Aero-Maßnahmen und die kürzere Übersetzung eine Rolle spielen, geht die Limitierung laut Bugatti weitgehend auf das Konto der klebrigen Cup-Reifen.

In jeglichem Szenario außerhalb Volkswagens acht Kilometer langer Test-Gerade in Ehra-Lessien fühlt sich der Pur Sport jedoch noch instinktiver an als der normale Chiron. Nach meinem spontanen Interview mit dem Arm des Gesetzes konnte ich das im Angeles National Forest, einem Netzwerk gewundener Bergstraßen einige Meilen nordöstlich von Downtown Los Angeles, zumindest ansatzweise herausfahren.

1.500 PS-Track-Star

Die Beschleunigung ist, da erzähle ich sicher nichts bahnbrechend Neues, Comic-haft brutal. Obwohl Bugatti ein weitgehend flaches Drehmoment-Plateau zwischen 2.000 und 6.000 Touren anführt, scheint sich der absurde Schub in zwei eigenständigen, kurz aufeinander folgenden Stufen zu entfesseln. Stufe Eins beeindruckt, Stufe Zwei verschlägt einem den Atem.

Der Pur Sport verfügt über die Fahrmodi EB, Autobahn und Handling. Dazu gibt es einen ESC Sport Plus-Modus, der die Stabilitätskontrolle lockert und ein wenig Nervosität im Heck zulässt, wenn Sie das wollen. Bugatti will allerdings wirklich sicher sein, dass Sie das wollen: Die ersten drei Fahrstufen sind über das Drehrädchen am Lenkrad anwählbar, für Sport Plus müssen Sie allerdings zuerst einen speziellen Handling-Modus auswählen und anschließend den ESP-Knopf links neben der Lenksäule drücken.

Den Großteil meiner Fahrzeit verbrachte ich im EB-Modus, der als Standard-Einstellung fungiert. In der Stadt fühlt sich das Auto spürbar straffer an als der normale Chiron, richtig strapaziös wird es allerdings nicht. Der Autobahn-Modus ist natürlich vornehmlich für Hochgeschwindigkeitsfahrten gedacht, entsprechend setzt sich hier die Front des Autos ein wenig, um den Luftwiderstand zu optimieren. Allerdings konnte ich ja schon auf der Landstraße in Erfahrung bringen, welche Folgen derartige Spielereien haben.

Der Handling-Modus ist die aggressivste der drei Einstellungen und das Dämpfer-Setting geht hier eher in Richtung "topfebener Grand-Prix-Kurs". Also eher nichts für den welligen, leicht kaputten Belag des Angeles Crest Highway. Oder für die Nordschleife, wo ein bisschen Federung ja auch nicht unbedingt schadet. Sollten Sie also mal einen Pur Sport am Ring sehen, sagen Sie dem Fahrer bitte Bescheid.

Ganz unabhängig vom gewählten Fahrmodus beißt sich der Pur Sport dank des größeren Sturzes und der Cup 2 R-Reifen mit deutlich mehr Hartnäckigkeit in die Kurve als das Auto, auf dem er basiert. Dank der steiferen Buchsen fühlt man zudem mehr Rückmeldung von der Lenkung. Grundsätzlich fühlt sich diese Version auf kurvigen Abschnitten einfach lebendiger und mehr in ihrem Element an.

Eines bleibt aber - trotz all der Optimierungen, die im Namen des Handlings vorgenommen wurden- wie es auch bei all den anderen Chiron-Varianten ist: Der W16 stiehlt noch immer die Show. Im Zuge der Diät-Maßnahmen und der allgemein eher Race-orientierten Kalibrierung, vernichteten die Molsheimer beim Pur Sport auch eine ordentliche Menge an Dämmmaterial. Entsprechend dringt deutlich mehr von der Auspuffanlage (mit ihren neuen, 3D-gedruckten Titan-Endrohren) ins Innere des Autos.

Ein sehr eigenständiges Grollen, in gewisser Weise V8-like, aber irgendwie düsterer, wütender. Da hat Bugatti schon einen Klang erfunden, den man sonst so nirgendwo anders finden wird. Naja, und über den Schub, den diese 1.500 PS anrichten, haben wir uns ja vorher schon unterhalten. Es ist absolut schockierend, jedes einzelne Mal.

Bei der Rückfahrt zum vereinbarten Abgabepunkt, denke ich schließlich über den Platz des Chiron Sport in der automobilen Welt nach. Realistisch gesehen verwischt das Level an jederzeit verfügbarer Performance jeglichen Gedanken an einen normalen Gebrauch auf öffentlichen Straßen. Nicht nur, weil man sich ständig mit eineinhalb Beinen im Knast wähnt, sondern weil die meisten Straßen einfach nicht für diese Art von Tempo gemacht sind. Auf der anderen Seite wird er mit einem Gewicht von gut 1.950 Kilo vermutlich auch keine epischen Rundenrekorde aufstellen.

Vermutlich mehr als jeder andere moderne Bugatti vor ihm wurde der Pur Sport gebaut, um hart gefahren zu werden und den Fahrer für seine Bemühungen zu belohnen.

Stattdessen existiert der Chiron Pur Sport, wie die diversen Chiron- und Veyron-Modelle vor ihm, wirklich als Beispiel dafür, was möglich ist, wenn der absolute Superlativ als Ziel ausgegeben wird, wenn man die Grenzen der Extreme weiter verschiebt. Und all das auch noch mit überraschender Alltagstauglichkeit und einer Optik zum Niederknien. Selbst die Polizei kann nicht anders als ihren Hut zu ziehen (Gott sei Dank war das in meinem Fall alles, was sie zog).

Nun werden vom Chiron Pur Sport natürlich nur ein paar Dutzend Fahrzeuge hergestellt. Jedes einzelne davon mit einem Preisschild, das selbst Oligarchen die Schamesröte ins Gesicht treibt. Daher ist wohl oder übel davon auszugehen, dass der große Teil davon ein distinguiertes, klimatisiertes Leben führt. Mit einem Kilometerstand, der sich über die Jahre kaum verändern wird. Und das ist wirklich mehr als schade.

Vermutlich mehr als jeder andere moderne Bugatti vor ihm wurde der Pur Sport gebaut, um hart gefahren zu werden und den Fahrer für seine Bemühungen zu belohnen. Es bleibt zu hoffen, dass die 16 im Zentrum des Hufeisengrills eines jeden Exemplars - eine Verneigung vor der Motorsport-Geschichte der Marke - die Chance bekommt, in ihrem Leben zumindest ein paar Start-/Ziel-Linien zu sehen.


Bugatti Chiron Terracross als Hyper-Off-Roader gerendert

Darf man sich so etwas überhaupt vorstellen?

Wir müssen wohl nicht erklären, wie wild die Idee eines höher gelegten Bugatti Chiron ist, oder? Ein Auto, das darauf ausgelegt ist, so dicht wie möglich auf der Straße zu liegen, mit einer Aerodynamik, die es bei hohen Geschwindigkeiten noch weiter nach unten drückt.

Aber in der Welt der virtuellen Renderings ist nichts sicher und unantastbar, denn in dieser neuen Zeichnung wird das französische Hypercar ein Opfer des SUV-Wahns. Rafa? Czaniecki, ein Industriedesigner mit Sitz in Shenzhen, China, schickte uns dieses atemberaubende Chiron Terracross-Projekt mit dem einzigen Ziel, die Realität in Frage zu stellen.

Wie er anmerkt, besteht die Idee hinter dem Auto darin, zwei sehr unterschiedliche Autokategorien zu verschmelzen - Supersportwagen und Geländewagen. Und ganz ehrlich, er hat es ziemlich gut geschafft. Vielleicht sollte Bugatti doch mal über ein SUV nachdenken ...

Wo sollen wir überhaupt anfangen? Das Rendering behält die ursprüngliche Grundform des Chiron bei, verändert aber fast jedes andere äußere Detail. Das Fahrzeug fährt auf neuen großen Felgen, die mit speziellen Off-Road-Reifen ummantelt sind, und die Aufhängung ist ungleich höher als beim ursprünglichen Chiron. All das versteckt sich unter 3D-gedruckten Radkästen mit einem transparenten Skelettdesign auf Hexagon-Basis.

Das gleiche Designmotiv findet sich auch am Dachladesystem mit integrierten LED-Leuchten, sowie an den Scheinwerfern und Rückleuchten. Ein sehr ähnliches Muster wird für die Reifenlauffläche verwendet und sogar die Auspuffrohre haben eine sechseckige Form. Für den Fall einer Reifenpanne gibt es ein Reserverad, das hinten auf der Motorabdeckung montiert ist.

Der Designer erklärt, dass er "zusätzliche Details wie digitale Scanner anstelle von klassischen Spiegeln hinzugefügt hat, so dass das Auto das Gelände scannen und Vorschläge machen oder helfen kann, bei schwierigen Bedingungen vorwärts zu kommen." Ein riesiger Schutzbügel, der sich über die gesamte Frontpartie erstreckt, rundet die optischen Neuerungen ab.


Bugatti Chiron Replika aus Metallschrott ist automobiler Steampunk

Wie cool ist das bitte?

Sollten Sie das nächste Mal zufällig in der Thailändischen Chachoengsao Provinz vorbeikommen, hätten wir da einen guten Tipp für einen kleinen Ausflug. Bei Scrap Metal Art Thailand erwacht alter Metallschrott auf faszinierende Art zu neuem Leben.

Rund zwei Stunden östlich von Bangkok befindet sich dieser Blech-Himmel aus gigantischen Robotern, unglaublichen Statuen und lebensgroßen Nachbildungen von Autos an denen kaum jemand ungerührt vorbeigehen können wird. Vor allem nicht am wohl seltsamsten Bugatti Chiron der Welt. Naja, eigentlich an den zwei seltsamsten Bugatti Chirons der Welt.

YouTuber CB Media nimmt uns mit auf eine Tour durch den Workshop und die Ausstellungsfläche und unser Rat wäre, sich zurückzulehnen und sich den ganzen Irrsinn gemütlich reinzuziehen. Kunstobjekte aus wiederverwertetem Altmetall dürfte jeder schon mal irgendwo zu Gesicht bekommen haben, aber die ungemein detaillierten Skulpturen aus dieser Werkstatt sind wirklich atemberaubend.

Lange bevor wir zum erwähnten Chiron kommen, sehen wir Hollywood-Sci-Fi-Nachbauten von Robocop, den T-800 aus Terminator oder alle möglichen Roboter aus Michael Bays Transformers Franchise.

Aus dem Autobereich sehen wir neben den Bugattis einen epischen Mercedes 300 SL Flügeltürer, der nahezu ausschließlich aus Zahnrädern, Muttern und Schrauben besteht. Ganz ähnlich verhält es sich beim Nachbau eines Ferrari 250 GTO. Nichtsdestotrotz ist es der Chiron, der heraussticht.

Mit seinem Mix aus alten Rahmen- und Karosserieteilen, Bodengruppen-Stücken, Zahnrädchen und anderem winzigen Altmetall sieht er beinahe aus wie eine Lego-Technik-Kreation in 1:1-Größe. Ein zweiter Chiron wird uns ebenfalls kurz gezeigt. Es handelt sich dabei um eine eher dystopische Interpretation des Hypercars. Direkt daneben geparkt steht eine massive Skulptur von Bumblebee, die einmal mehr das gigantische Talent hinter diesen Projekten zeigt.

Der Scrap Metal Art Thailand Website zur Folge stehen viele der Skulpturen zum Verkauf. Freizeitparks und private Sammler werden hier als Kunden genannt. Die Kreationen wurden bereits an Käufer in mehr als 40 Ländern verschickt.

Im Video heißt es, ein Auftrag wie der Chiron würde bei etwa 30.000 Dollar, also um die 25.000 Euro kosten. Vergleichen Sie das mal mit der siebenstelligen Zahl, die man für das Original berappen muss. Klingt nach einem ziemlich guten Deal, oder?


Bugatti Chiron Sport "Alice": Damen-Wahl

Das ultimative Geschenk zum Valentinstag

Was schenkt man(n) zum Valentinstag? Blumen, Pralinen, nette Worte, also eher kleine Aufmerksamkeiten. Oder einen Bugatti Chiron Sport, Listenpreis gut 2,65 Millionen Euro (vor Steuern). Plus individuelle Ausstattung. Sagen Sie Hallo zu "Alice".

Der Auftraggeber für das Unikat lebt offenbar wie einst Howard Carpendale "Tür an Tür mit Alice". Denn der Chiron Sport "Alice" wurde von einem Ehemann als Geschenk für seine Frau bestellt. Das Fahrzeug demonstriert die beinahe grenzenlosen Möglichkeiten, die Bugatti bei der Individualisierung seiner Fahrzeuge anbietet.

Der Prozess beginnt stets damit, dass der Kunde zunächst ausdrückt, welche Vorstellungen er hinsichtlich der Konfiguration seines neuen Hypersportwagen hat. Danach setzt das Bugatti Design und Sales Team alles daran, diese Vision wahr werden zu lassen. In enger Zusammenarbeit mit H.R. Owen Bugatti arbeitete der französische Luxusautomobilhersteller an der Visualisierung von "Alice".

Auf die Vorgabe hin, das Fahrzeug in Weiß und einem genau auf Kundenwunsch abgestimmten Rosaton zu gestalten, schlug das hauseigene Design-Team die Farben "Matt Blanc" (also Matt-Weiß) vor sowie "Silk Rosé" (ein Art seidiges Rosa), ein neuer Lackton, der speziell für dieses Fahrzeug kreiert wurde. Die Räder sind ebenfalls in "Silk Rosé" gehalten.

Der Farbton findet sich auch im sehr hellen Inneren des Fahrzeugs wider. Das Interieur dieses Chiron Sport besticht durch eine Kombination aus Leder und Alcantara im Grauton "Gris Rafale", mit einem Alice-Stitching in der Kopfstütze der Komfortsitze. Die Einleger der Mittelkonsole ziert eine Chiron Sport-Stickerei. Die in beiden Fällen verwendete Garnfarbe "Silk Rosé" wurde speziell auf das Kundenfahrzeug abgestimmt.

Auf den Türeinstiegsleisten findet sich der Alice-Schriftzug (vermutlich die Unterschrift der Dame) ebenfalls wider, ausgeführt in Aluminium und Silk Rosé. Den aufwändigen Prozess vom anfänglichen Wunsch bis hin zur Auslieferung komplett begleitet hat H.R. Owen Bugatti, offizieller Händlerpartner in London, England. Der langjährige Vertriebspartner der französischen Luxusmarke ist einer der erfolgreichsten Bugatti-Händlerpartner weltweit.

Das erfahrene Team bei H.R. Owen Bugatti war für den Chiron-Sport-Kunden die erste Anlaufstelle, bevor sie den Käufer zum Stammsitz der Luxusmarke im französischen Molsheim begleiteten, wo Bugatti vor über 110 Jahren, im Jahr 1909, gegründet wurde. Jeder Bugatti-Kunde ist eingeladen, die "Molsheim Experience" zu durchlaufen.

Kunden können hier die Geschichte und die Produkte der Marke erleben, eine Testfahrt mit einem offiziellen Bugatti-Piloten machen sowie in Ruhe aus erster Hand in engem Austausch mit dem Bugatti Design und Sales Team ihr Fahrzeug konfigurieren.


Hyperion XP1: Brennstoffzellen-Supersportler der Bugatti-Chiron-Liga

Tempo-100-Sprint soll nur 2,2 Sekunden dauern

Supersportwagen mit reinem Elektroantrieb gibt es bereits eine ganze Menge, doch die allermeisten holen sich die Energie für den Antrieb aus einer Batterie. Anders der Hyperion XP-1, der ihn in Brennstoffzellen aus Wasserstoff produziert. Der Wagen soll in der Bugatti-Chiron-Liga antreten.

Entsprechend lesen sich die Daten: Der Supersportler soll den Sprint auf 60 mph (96 km/h) in unter 2,2 Sekunden schaffen und über 350 km/h schnell werden. Der Wagen hat ein Dreiganggetriebe und Allradantrieb. Doch zur Leistung der Elektromotoren hält sich der Hersteller bedeckt. Eine Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle (PEM-Brennstoffzelle, Proton Exchange Membrane) erzeugt Strom. Der Wasserstoff wird in Carbon-Behältern mitgeführt; die Menge soll für eine Reichweite von 1.600 Kilometer reichen.

Als Pufferspeicher wird ein so genannter Superkondensator eingesetzt. Solche Supercaps haben zwar eine geringere Energiedichte als normale Akkus, dafür aber eine hohe Leistungsdichte, können also besonders schnell geladen und entladen werden. Damit eignen sie sich besonders für (Super-)Sportwagen.

Leichtbau mit Materialien wie Carbon und Titan hält das Trockengewicht unter 1.031 Kilo - das ist das Gewicht eines Kleinstwagens à la Fiat Panda. Die Karosserie hat rundliche Formen, die entfernt an den Chiron erinnern. Das kommt auch von den beiden rundlich geformten Streben hinter den Türen. Diese beweglichen Teile haben zwei Funktionen. Erstens sollen sie die Aerodynamik in der Kurve verbessern und zweitens dienen sie als Sonnenkollektoren, die der Bahn der Sonne folgen.

Die Scherentüren im Lamborghini-Stil geben den Blick ins Interieur frei. Allerdings gönnt uns Hyperion noch keine Bilder dazu. Der Hersteller verspricht einen gebogenen Bildschirm, der mit 98 Zoll (das sind fast 2,50 Meter) ein wahres Monsterformat hat. Gesteuert wird das System berührungslos über Gesten. Die Transparenz des großen Glasdach lässt sich von den Insassen steuern.

So futuristisch der XP-1 auch wirkt, er soll keine Designstudie bleiben. Das 2011 gegründete kalifornische Startup Hyperion will Anfang 2022 mit der Produktion beginnen. Nur 300 Exemplare sollen gebaut werden. Die Preise dürften (der anspruchsvollen Technik und der exklusiven Stückzahl entsprechend) deftig sein.


Bugatti Chiron Pur Sport entert die Rennstrecke, produziert sensationelle Bilder

Das Rennstrecken-optimierte W16-Monster sieht in komplett schwarz absolut angsteinflößend aus.

Obwohl wir wirklich schon eine gesunde Anzahl an Chiron-Derivativen zu Gesicht bekommen haben, gehen dem Erbauer des schnellsten Autos der Welt die Ideen zur Erweiterung seines Hypercar-Lineups offensichtlich nicht aus. Das neueste Mitglied der Familie ist der Pur Sport, eine Variante des W16-Monsters, die speziell für die Nutzung auf Rennstrecken entwickelt wurde.

Entsprechend wurde natürlich auch die Entwicklungsarbeit abgestimmt. Jüngstes Beispiel: Bugatti hat zwei Prototypen des Pur Sport ins niedersächsische Bad Driburg gebracht, um Molsheims Idee der "ultimativen Fahrmaschine" auf dem Bilster Berg feinzuschleifen.

Der Pur Sport soll viel mehr sein als nur ein weiterer Chiron mit leicht geänderter Optik. Das vierfach aufgeladene Biest hat extensive Hardware-Änderungen über sich ergehen lassen müssen. Dazu zählen ein steiferes Chassis und ein kürzer gestuftes Getriebe. Außerdem dreht der 8,0-Liter-Motor jetzt bis 6.900 Touren (+200 U/min) und die neu entwickelten Michelin Cup 2R-Pneus sollen für zehn Prozent mehr Grip sorgen.

Darüber hinaus profitiert der Pur Sport von einer 50-Kilo-Gewichtseinsparung, einer aggressiveren Aerodynamik, sowie Änderungen an der Fahrwerksgeometrie.

Bei derart tiefgreifenden Änderungen kommt man nicht ohne Testarbeit aus, bevor die Produktion beginnt. Bugatti wählte die Rennstrecke Bilster Berg aufgrund ihrer Komplexität. Der 4,2 Kilometer lange Kurs hat neun Rechts- und zehn Linkskurven, 44 Kuppen und Senken sowie einen Höhenunterschied von immerhin 70 Meter.

Außerdem gibt es ziemlich coole Bilder, wenn ein Auto mit Vollkaracho die sogenannte Mausefalle mit ihrem 26-prozentigen Gefälle hinunter stürzt. Das Bild des Chiron in der unten angehängten Galerie ist Beweis genug.

Acht Ingenieure verbringen diesen Monat drei Tage am Bilster Berg. Weitere Tests sollen später im Jahr auf der Nordschleife stattfinden, ehe die Produktion des Pur Sport in der zweiten Hälfte 2020 beginnt. Insgesamt entstehen 60 Fahrzeuge zum Stückpreis von drei Millionen Euro.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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