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Bugatti Gebrauchtwagen

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Unsere Bugatti Meldungen

Bugatti in: Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Schlappe 3,5 Millionen Euro kostet solch ein schnelles Schätzchen ...
Das Modell war das erste Fahrzeug, das die 300-mph-Marke überschritten hat. Der Preis ist genauso atemberaubend: 3,5 Millionen Euro kostet ein Exemplar.
Bugatti in: Vergessene Studien: Bugatti 16C Galibier Concept (2009)

Vergessene Studien: Bugatti 16C Galibier Concept (2009)

Die Limousine aus Molsheim näherte sich mehrmals einer Realisierung, wurde am Ende aber nie produziert ...
Wir blicken zurück auf einen vergessenen Prototyp, den Bugatti 16C Galibier Concept. Eine Luxuslimousine des französischen Herstellers, die nie gebaut wurde.
Bugatti in: Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Auch das Interieur des Luxus-Campers ist atemberaubend ...
In einem neuen Promo-Video zeigt Volkner, dass sein Modell namens Performance S mit einem darunter gelagerter Garage auch einen Bugatti Chiron aufnehmen kann.
Bugatti in: Bugatti Bolide (2021): Jetzt geht das Hypercar in Serie

Bugatti Bolide (2021): Jetzt geht das Hypercar in Serie

40 Exemplare zu je vier Millionen Euro soll es geben ...
Extrem, leicht und unglaublich schnell. Mit dem Bolide zeigte Bugatti im Oktober 2020 ein Experimental-Hypersportwagen ? jetzt beginnt die Serienentwicklung.
Bugatti Divo

Letzter Bugatti Divo geht an einen europäischen Kunden

Mit der Auslieferung des vierzigsten individualisierten Divo endet die Produktion der exklusiven Bugatti-Baureihe ...
Die Auslieferung des 40. kundenspezifischen Divo markiert das Ende der Produktion der exklusiven 5-Millionen-Euro-Bugatti-Baureihe.
2008 Bugatti Grand Sport Restaurierung Außenansicht

Bugatti brauchte vier Monate, um diesen Veyron zu restaurieren

Es ist der erste 16.4 Grand Sport und jetzt hat er seinen perfekten Zustand von 2008 zurück
Bugatti zeigt, was mit seinem aufwendigen Restaurierungsprogramm möglich ist, anhand eines sehr speziellen Veyron von 2008.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Bugatti Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Die Auslieferungen des Bugatti Chiron Super Sport 300+ beginnen

Schlappe 3,5 Millionen Euro kostet solch ein schnelles Schätzchen ...

Die ersten acht glücklichen Kunden werden bald ihren eigenen Bugatti Chiron Super Sport 300+ erhalten. Der in nur 30 Exemplaren zu einem Preis von 3,5 Millionen Euro (ohne Steuern) gebaute Chiron ist die extremste Version der Baureihe und in der Lage ist, die 300-mph-Marke zu durchbrechen und eine Höchstgeschwindigkeit von 490,484 km/h zu erreichen. Hoppla.

Die Entwicklung des Super Sport 300+ begann im Jahr 2019, dem Jahr, in dem Bugatti den unglaublichen Geschwindigkeitsrekord aufstellte. In den darauffolgenden Monaten wurde anlässlich des 110-jährigen Jubiläums der Marke bekannt gegeben, dass die Produktion der 30 Exemplare im Werk Molsheim beginnen würde, deren Höchstgeschwindigkeit jedoch auf 440 km/h begrenzt sein würde.

Um solche Geschwindigkeiten zu erreichen, ist natürlich eine beeindruckende Menge an Leistung erforderlich. Der Super Sport 300+ wird vom selben 8,0-Liter-W16 angetrieben wie der "normale" Chiron, ist aber um 100 PS leistungsfähiger und erreicht 1.600 PS. Neben der Steigerung der "brachialen Kraft" wurde der Motor in Bezug auf das Kühlsystem, das Turbomanagement und das Getriebe aktualisiert.

Der Bugatti ist nicht nur durch seinen Motor, sondern auch durch seine Aerodynamik etwas Besonderes. Der Super Sport 300+ hat ein 25 cm längeres Heck, um den Luftwiderstand zu verringern. Darüber hinaus verbessern die vergrößerten Lufteinlässe und die überarbeitete Form der Radkästen die Strömung und stabilisieren das Fahrzeug bei hohen Geschwindigkeiten.

Rein ästhetisch gesehen ist das Modell schon irgendwie ansehnlich. Technisch hat der Chiron eine Karosserie aus Carbon, die in Schwarz mit orangefarbenen Längsstreifen lackiert wurde. Die Magnesium-Leichtmetallräder (die insgesamt 16 kg weniger wiegen als die herkömmlichen Felgen) tragen dagegen die Sonderfarbe "Nocturne".

Bugatti hat bekannt gegeben, dass die 30 Exemplare bereits ausverkauft sind. Wenn Sie sich für das Hypercar interessieren, müssen Sie sich mit dem Basis-Chiron begnügen. Oder eventuell mal die gängigen Gebrauchtwagen-Börsen durchforsten. Zu 3,5 Millionen Euro dürften Sie dann aber - wenn überhaupt - nicht fündig werden.


Vergessene Studien: Bugatti 16C Galibier Concept (2009)

Die Limousine aus Molsheim näherte sich mehrmals einer Realisierung, wurde am Ende aber nie produziert ...

Heute ist Bugatti ein Unternehmen, das in der ganzen Welt für seine spektakulären und überschwänglichen Sportwagen bekannt ist, die eine unglaubliche Leistung und Höchstgeschwindigkeit bieten. Und das alles dank zweier einzigartiger Modelle, dem Veyron und dem Chiron... mit all ihren Ableitungen und Sonderreihen.

Dies ist der Fall, seit die Marke um die Jahrtausendwende vom VW-Konzern wiederbelebt wurde. Aber wenn man zurückblickt, ist die Geschichte von Bugatti voll von Luxusautos, die zu ihrer Zeit nicht unbedingt immer Coupés oder Supersportwagen waren.

In dieser Tradition der luxuriösen und leistungsstarken Fahrzeuge, die wie die besten Grand Tourer zum Reisen konzipiert sind, entstand einst das Bugatti 16C Galibier Concept. Ein Prototyp, der am 12. September 2009 einigen Wenigen vorgestellt wurde.

Die Fotos wurden etwas später an die Presse weitergegeben und das Modell wurde im Vorfeld des Genfer Automobilsalons 2010 offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Resonanz war sogar so gut, dass einige Jahre später ein von diesem Konzept abgeleitetes Serienmodell erwartet wurde.

Seitdem gab es zahlreiche Gerüchte über das 16C Galibier Concept und sogar über den Namen (Royale?), unter dem das große Coupé auf den Markt kommen könnte, wurde spekuliert. Bis heute ist Bugatti seiner Formel der unendlichen Kraft und der einzigartigen und sehr limitierten Modelle treu geblieben, wie dem Divo, dem Centodieci oder dem La Voiture Noire selbst, um nur einige Beispiele zu nennen.

Der fragliche Prototyp trug einen kuriosen Namen, der den 16C, in Anlehnung an den berühmten 16-Zylinder-Motor der Marke, mit dem Begriff Galibier verbindet. Wenn Sie ein Fahrradliebhaber sind, werden Sie den Begriff mit der berühmten Tour de France in Verbindung bringen, obwohl er in diesem Fall auf den Bugatti Typ 57 Galibier aus den 1930er Jahren zurückzuführen ist.

Angetrieben wurde das Modell von dem bereits erwähnten 8,0-Liter-W-Twin-Motor mit 16 Zylindern und vier Turboladern. Obwohl damals noch keine offiziellen Zahlen genannt wurden, wurde eine Leistung von über 1.000 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von fast 380 km/h angedeutet.

Es handelte sich um ein Modell mit Allradantrieb, Karbon-Keramik-Bremsen und einem längs angeordneten Frontmotor, der eine große Besonderheit aufwies: Die Motorhaube ließ sich im Vorkriegs-Oldtimer-Stil über zwei Flügel öffnen.

All dies ist in eine Karosserie mit Chrompartien gehüllt, die einen Innenraum von höchstem Luxus, voller edler Materialien und mit einem für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen Multimediasystem bietet.

Damit war sichergestellt, dass die vier Insassen in einer Atmosphäre von höchster Raffinesse und Kultiviertheit reisen konnten. Dies wurde auch dank eines Parmigiani Reverso Tourbillon-Chronographen erreicht, der aus dem Armaturenbrett entfernt werden konnte, wenn man ihn am Handgelenk tragen wollte.


Der Volkner Performance S nimmt es mit einem Bugatti Chiron auf

Auch das Interieur des Luxus-Campers ist atemberaubend ...

Das Unternehmen Volkner Mobil baut die luxuriösesten Wohnmobile, die man sich vorstellen kann. Und wenn Sie sich einen solchen Edel-Camper von mehreren Millionen Euro leisten können, dann besitzen Sie vielleicht auch einen Supersportwagen, den Sie mit sich herumfahren möchten?! In einem neuen Promo-Video zeigt Volkner, dass dies möglich ist, indem es sein Modell Performance S mit einem darunter gelagerten Bugatti Chiron vorstellt.

Volkner gibt an, dass dieses Performance S Wohnmobil für 2.035.000 Euro verkauft wird. Das Äußere ist in Auberginenviolett gehalten. Ein ausziehbares Seitenteil sorgt für noch mehr Platz, wenn das Fahrzeug steht. Auf dem Dach befinden sich Sonnenkollektoren und diese speisen eine Batterie mit einer Kapazität von insgesamt 1.800 Amperestunden.

Die Tiefgarage unter dem WoMo fährt hydraulisch aus. Dann platziert man den gewünschten Beiwagen auf der Plattform und alles gleitet unter den Volkner. Verzurrungen sind nicht erforderlich. Der Hersteller wirbt damit, dass man so ein zweites Fahrzeug transportieren kann, ohne einen Anhänger zu benötigen.

Im Inneren befindet sich eine hochwertige Burmester-Stereoanlage, die 300.000 Euro des Preises ausmacht. Die elektrisch ausfahrbaren Ablageflächen für Teller und Tassen sind ein weiterer netter Clou. Die Dusche ist für Wohnmobilverhältnisse riesig. Die gesamte Kabine ist weiß gepolstert und das Unternehmen bringt das Holzfurnier im gesamten Innenraum von Hand an.

Es gibt eine vollwertige Küche - genau wie zu Hause. Sie umfasst einen Induktionsherd, einen Backofen, eine Mikrowelle, einen Kühlschrank, einen Geschirrspüler und sogar eine Espressomaschine. Das Unternehmen bietet auch einen Weinschrank an. Prost.

Der Performance S ist übrigens zwölf Meter lang. Es können Frischwassertanks mit einem Fassungsvermögen von 750 bis 1.000 Litern erworben werden. Für den Antrieb sorgt entweder ein Volvo-Motor mit 460 PS oder ein Mercedes-Aggregat mit 430 PS. Beide sind an ein Automatikgetriebe gekoppelt.

Wenn man das Geld hat, scheint dies die ultimative Art zu sein, eine Langstreckenfahrt zu unternehmen. Und wenn man am Ziel angekommen ist, kann man sich einen Supersportwagen für einen aufregenden Ausflug aussuchen.


Bugatti Bolide (2021): Jetzt geht das Hypercar in Serie

40 Exemplare zu je vier Millionen Euro soll es geben ...

Ende Oktober 2020 zeigte uns Bugatti erstmalig das Exerimentalfahrzeug namens Bolide mit aberwitzigen Leistungsdaten. 1.850 PS sollten auf nur 1.240 kg Leergewicht treffen. Nur zwei Wochen später wurden dann weitere Fotos veröffentlicht, um die Echtheit des Modells zu untermauern. Trotzdem schwang - bis jetzt - immer etwas Misstrauen mit. Baut Bugatti wirklich diesen Hypersportwagen? Jetzt kommt die Gewissheit: Bugatti baut den Bolide. Wirklich.

Wie es nun dazu kam, erklärt Bugatti-Präsident Stephan Winkelmann:

"Mit dem Bolide haben wir vergangenes Jahr enorme Begeisterung ausgelöst. Nach der Präsentation baten uns viele unserer Kunden, ein Serienfahrzeug des Experimentalfahrzeugs zu entwickeln. Die Reaktionen und die Rückmeldung Enthusiasten und Sammler aus der ganzen Welt haben mich überwältigt. Daher haben wir uns entschlossen, eine Kleinserie des Bolide aufzulegen, um 40 Kunden die Chance zu geben, dieses unglaubliche Fahrzeug erleben zu können. Unser Team entwickelt nun ein Serienmodell, die ultimative Fahrmaschine für den Track."

Damit wird der Bolide die extremste Ausbaustufe des legendären 8,0-Liter-W16 und irgendwie ein Must-Have für jeden Bugatti-Sammler und jede Bugatti-Sammlerin.

Bolide um den Antriebsstrang herum entwickelt

Viele Luftführungskanäle und der filigrane Vorderwagen erinnern eher an aerodynamisch ausgefeilte Formel-1-Boliden als an Hypersportwagen und bestimmen das optische Erscheinungsbild. Dazu kommen eine sehr niedrige Höhe, eine Ansaughutze auf dem Dach und eine ultrasportliche Sitzposition.

Der dominierende Heckflügel in Kombination mit dem markanten Heckdiffusor soll für hohe Abtriebskräfte und dadurch optimale Traktion sorgen. Wie bei anderen Bugatti-Fahrzeugen setzt das Designteam auf einen Farbsplit. Der Anteil der sichtbaren Carbon-Teile vergrößert sich jedoch im Vergleich zu anderen Modellen.

Abstriche müssen Sie trotzdem machen. Während die Studie mittels 110-Oktan-Rennbenzin noch für die oben erwähnten 1.850 PS sorgte, wird beim Serienfahrzeug auf Super Plus Benzin mit "nur" 98 Oktan gesetzt. Die verfügbare Leistung liegt dann bei 1.600 PS und 1.600 Newtonmeter Drehmoment ab 2.250 Umdrehungen.

Den Antrieb stimmen die Ingenieure für den Rundstreckeneinsatz auf höhere Drehzahlen ab, entdrosseln unter anderem Ansaug- und Abgasanlage, um ein noch schnelleres, spontaneres und extremes Ansprechverhalten zu erzielen. Ebenso werden das Kühlsystem für Turbolader, Motor, Getriebe und Differential für eine optimale Leistungsentfaltung angepasst.

Sicherheitsstandards nach FIA-Regeln

Zur Sicherheitsausstattung zählen unter anderem eine HANS-System-Kompatibilität, eine automatische Feuerlöschanlage, Druckbetankung mit Kraftstoffblase, Zentralverschluss für Räder und eine Sechspunkt-Gurtanlage.

Optimierungen an Design, Aerodynamik, Qualität und Sicherheit führen zu einem Leergewicht des Serienfahrzeuges von 1.450 Kilogramm. Das ist schon relativ wenig für so viel Auto, aber die Zahl kommt auch nicht an die versprochenen 1.240 kg ran. Das Leistungsgewicht der Serienversion liegt somit bei 0,9 kg/PS. Für die Studie mit mehr Leistung und weniger Gewicht wurden noch 0,67 kg/PS kommuniziert.

Trotzdem meint CEO Stephan Winkelmann:

"Wir sind stolz drauf, dass wir beim Serienmodell optisch und technisch so nah am technologischen Demonstrator bleiben, gleichzeitig jedoch Design, Qualität und Fahrzeugsicherheit noch steigern werden."

Und wie geht es weiter? In den nächsten drei Jahren wird der neue Hypersportwagen zur Serienreife entwickelt. Die ersten Auslieferungen sind dann für 2024 geplant. 40 Einheiten soll es geben. Der Stückpreis beläuft sich dann auf 4 Millionen Euro. Netto.


Letzter Bugatti Divo geht an einen europäischen Kunden

Mit der Auslieferung des vierzigsten individualisierten Divo endet die Produktion der exklusiven Bugatti-Baureihe ...

Das glorreiche Ende eines einzigartigen Supersportwagens: Der letzte der 40 vorgesehenen Bugatti Divo wurde an seinen glücklichen Besitzer in Europa ausgeliefert. Ein Modell, das von Natur aus schon exklusiv war, das der Kunde aber mit einer weiteren signifikanten Anpassung modifizierte.

Wir kennen bereits die allgemeinen Eigenschaften des Bugatti Divo, mit dem Bugatti die in den 20er- und 30er-Jahren von Ettore Bugatti und vor allem von seinem Sohn Jean begründete Tradition, exklusive Karosserien auf eigenen Fahrgestellen zu bauen, wieder aufgenommen hat.

Ausgehend vom aktuellen "Standard"-Chiron wollte Stephan Winkelmann als Präsident von Bugatti ausgewählten Kunden des Chiron die Option auf etwas Besonderes bieten, was sofort Anklang fand, so dass die anvisierten 40 Fahrzeuge innerhalb weniger Wochen und noch vor der offiziellen Präsentation auf dem Pebble Beach Concours d'Elegance 2018 verkauft waren.

Ein Auto mit vertrauten technischen Merkmalen, beginnend mit dem 8-Liter-W16 mit 1.500 PS, aber mit einer anderen Karosserie als die des Chiron, die besonders exklusiv sein soll.

Von Anfang an war vorgesehen, dass die 40 Modelle zu On-Off-Versionen werden können, eine Option, die von den meisten Kunden bevorzugt wird: Das heißt, der Kunde selbst wählt die Farben, Materialien, Veredelungen und Polsterungen direkt aus und verfolgt den Produktionsprozess persönlich.

Der Kunde des vierzigsten Bugatti Divo hat also auch die ästhetische Charakterisierung des Wagens persönlich gewählt. Die Hauptfarbe, das Blau des Bugatti EB 110 LM, erinnert an den letzten Bugatti, der offiziell an Le Mans teilgenommen hat, während das kontrastierende Blue Carbon neu ist und die Modernität des Projekts unterstreicht.

Im Innenraum wurden die Farben French Racing blue und Deep Blue gewählt, zusammen mit Elementen in einem modernen matten Karbongrau. All dies hat natürlich seinen Preis: Tatsächlich ist bekannt, dass der Grundpreis des Divo auf 5 Millionen Euro festgelegt wurde, ohne optionale Extras und Personalisierungen. Das wird angesichts der Exklusivität des Modells leicht viel mehr werden.


Bugatti brauchte vier Monate, um diesen Veyron zu restaurieren

Es ist der erste 16.4 Grand Sport und jetzt hat er seinen perfekten Zustand von 2008 zurück

Aufwendige In-House-Restaurierungen scheinen bei Luxus-Automobilherstellern wirklich das nächste große Ding zu sein. Von Porsche haben wir das ja schon häufiger gesehen, wenn auch nicht immer so ganz originalgetreu.

Und bevor COVID-19 im letzten Jahr die Welt lahmlegte, hat auch Bugatti eine entsprechende Sparte namens La Maison Pur Sang ins Leben gerufen. Grob übersetzt werden kann das mit "Vollblüter-Haus", aber bleiben wir doch lieber beim französischen Ausdruck, der klingt dann doch deutlich besser.

Beim La Maison Pur Sang-Programm dreht sich alles darum, alten Autos wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Das Ganze mit extremer Liebe zum Detail und historischer Korrektheit. Nun wurde der erste klassische Bugatti enthüllt, der von der Verjüngungskur profitieren durfte. Wobei klassisch es vermutlich nicht so ganz trifft, denn angesprochener Veyron ist gerade mal 13 Jahre alt und damit kaum älter als das, was durchschnittlich so auf unseren Straßen herumgurkt. Aber es ist halt Bugatti und da ist ja alles grundsätzlich ein wenig anders.

Dieser Veyron aus dem Jahr 2008 ist nämlich ein 16.4 Grand Sport. Noch dazu ist er der erste Grand Sport und damit meinen wir: Der erste Prototyp. Nur zur Erinnerung: Es handelt sich dabei um dies Cabrio-Version des einstmals schnellsten Autos der Welt.

Sein Debüt feierte das offene Hypercar auf dem Concours in Pebble Beach. Und weil da bald die 2021er-Ausgabe ansteht, hätte der Zeitpunkt für die Vorstellung des frisch restaurierten Exemplars kaum besser gewählt sein können.

Was in all den Jahren genau mit diesem Veyron passierte, ist nicht ganz klar. Laut Bugatti tourte er nach seiner Vorstellung um die Welt. Danach verließ er offenbar sein trautes Heim, denn die Franzosen kauften das Auto erst im letzten Jahr zurück.

Zurück in Molsheim startete das La Maison Pur Sang-Team den Restaurationsprozess. Für Bugatti bedeutet das mehr, als einen frischen Lack aufzutragen und den Innenraum neu zu beledern. Im ersten Schritt wird die Authentizität des Fahrzeugs verifiziert. Das bedeutet nicht nur eine Bestätigung der VIN, auch ID-Stempel auf diversen Teilen des ganzen Fahrzeugs werden geprüft.

Solche Überprüfungen sind bei einem 13 Jahre alten Auto sicher deutlich einfacher auszuführen als bei einem Klassiker aus den 1930ern, aber der intensive Prozess der Authentifizierung ist wohl unabhängig vom Alter der gleiche.

Nach Überprüfung der Korrektheit wurde der Grand Sport komplett auseinandergenommen. Alle Karosserie-Paneele wurde im Original-Farbton White Silver Metallic lackiert. Auch das Interieur erhielt eine vollständige Überarbeitung. Mit neuem Leder in der Farbe Cognac und einer Auffrischung aller weiteren Leder- und Aluminium-Teile. Selbst eine nagelneue Mittelkonsole wurde installiert, um der originalen 2008er-Konfiguration des Wagens gerecht zu werden. Der gesamte Vorgang zog sich über vier Monate.

Laut Luigi Galli, dem Chef des La Maison Pur Sang-Programms, zog der restaurierte 16.4 Grand Sport zügig das Interesse einiger Sammler auf sich und "wurde nahezu umgehend gekauft". Mit 1.000 PS, einer 0-100-km/h-Zeit von 2,6 Sekunden und einer Vmax von 407 km/h (mit geschlossenem Dach) ist dieses Auto also nicht nur sehr schnell, es war auch sehr schnell wieder weg.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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