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Bugatti Gebrauchtwagen

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Unsere Bugatti Meldungen

Hyperion XP-1: Das spitze Heck

Hyperion XP1: Brennstoffzellen-Supersportler der Bugatti-Chiron-Liga

Tempo-100-Sprint soll nur 2,2 Sekunden dauern
Ein kalifornisches Startup namens Hyperion stellt den XP-1 vor, einen Brennstoffzellen-Supersportler, der in 2,2 Sekunden auf Tempo 100 spurtet.
Bugatti Divo

Bugatti Divo: So großartig sehen die ersten Fahrzeuge aus

Leider sind alle 40 Exemplare bereits verkauft
40 Fahrzeuge, jedes davon kostet fünf Millionen Euro. Die Stückzahl und der Preis des Bugatti Divo sind exklusiv. Jetzt zeigt man erste Kundenautos.
Bugatti Centodieci

Cristiano Ronaldo kauft Bugatti Centodieci zur Feier der Meisterschaft

Ein kleines 9,5-Millionen-Geschenk an sich selbst
Um sich selbst für die neunte konsekutive Meisterschaft von Juventus Turin zu belohnen, gönnte sich der Weltfußballer das 9,5-Millionen-Hypercar.
Bugatti 16C Galibier Concept

Bugatti verschiebt zweites Modell weil VW-Konzern das Geld gerade dringender braucht

Liquidität hat im im Unternehmen gerade die größere Priorität
Die Molsheimer streichen vorerst eine zweite Baureihe. Vielleicht haben ja sogar Superreiche derzeit wenig Lust, so viel Geld für ein Auto auszugeben.
Bugatti in: Bugatti Chiron Pur Sport entert die Rennstrecke, produziert sensationelle Bilder

Bugatti Chiron Pur Sport entert die Rennstrecke, produziert sensationelle Bilder

Das Rennstrecken-optimierte W16-Monster sieht in komplett schwarz absolut angsteinflößend aus.
Bugatti hat zwei Prototypen des neuen Chiron Pur Sport zur Rennstrecke Bilster Berg gebracht, wo das W16-Hypercars gerade feingeschliffen wird.
Bugatti Divo Farbkombination

So werden Bugatti Divos von den Kunden wirklich konfiguriert

Extreme Individualisierung ist Teil des Divo Kauferlebnisses
Bugatti erklärt, wie der extrem limitierte Divo von den Kunden zusammengestellt wird, welche Materialien, Farben und Spezialwünsche geordert werden.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Bugatti Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Hyperion XP1: Brennstoffzellen-Supersportler der Bugatti-Chiron-Liga

Tempo-100-Sprint soll nur 2,2 Sekunden dauern

Supersportwagen mit reinem Elektroantrieb gibt es bereits eine ganze Menge, doch die allermeisten holen sich die Energie für den Antrieb aus einer Batterie. Anders der Hyperion XP-1, der ihn in Brennstoffzellen aus Wasserstoff produziert. Der Wagen soll in der Bugatti-Chiron-Liga antreten.

Entsprechend lesen sich die Daten: Der Supersportler soll den Sprint auf 60 mph (96 km/h) in unter 2,2 Sekunden schaffen und über 350 km/h schnell werden. Der Wagen hat ein Dreiganggetriebe und Allradantrieb. Doch zur Leistung der Elektromotoren hält sich der Hersteller bedeckt. Eine Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle (PEM-Brennstoffzelle, Proton Exchange Membrane) erzeugt Strom. Der Wasserstoff wird in Carbon-Behältern mitgeführt; die Menge soll für eine Reichweite von 1.600 Kilometer reichen.

Als Pufferspeicher wird ein so genannter Superkondensator eingesetzt. Solche Supercaps haben zwar eine geringere Energiedichte als normale Akkus, dafür aber eine hohe Leistungsdichte, können also besonders schnell geladen und entladen werden. Damit eignen sie sich besonders für (Super-)Sportwagen.

Leichtbau mit Materialien wie Carbon und Titan hält das Trockengewicht unter 1.031 Kilo - das ist das Gewicht eines Kleinstwagens à la Fiat Panda. Die Karosserie hat rundliche Formen, die entfernt an den Chiron erinnern. Das kommt auch von den beiden rundlich geformten Streben hinter den Türen. Diese beweglichen Teile haben zwei Funktionen. Erstens sollen sie die Aerodynamik in der Kurve verbessern und zweitens dienen sie als Sonnenkollektoren, die der Bahn der Sonne folgen.

Die Scherentüren im Lamborghini-Stil geben den Blick ins Interieur frei. Allerdings gönnt uns Hyperion noch keine Bilder dazu. Der Hersteller verspricht einen gebogenen Bildschirm, der mit 98 Zoll (das sind fast 2,50 Meter) ein wahres Monsterformat hat. Gesteuert wird das System berührungslos über Gesten. Die Transparenz des großen Glasdach lässt sich von den Insassen steuern.

So futuristisch der XP-1 auch wirkt, er soll keine Designstudie bleiben. Das 2011 gegründete kalifornische Startup Hyperion will Anfang 2022 mit der Produktion beginnen. Nur 300 Exemplare sollen gebaut werden. Die Preise dürften (der anspruchsvollen Technik und der exklusiven Stückzahl entsprechend) deftig sein.


Bugatti Divo: So großartig sehen die ersten Fahrzeuge aus

Leider sind alle 40 Exemplare bereits verkauft

Der Bugatti Divo zählt seit seiner Weltpremiere im August 2018 zu den außergewöhnlichsten Hypersportwagen der Welt. Nun verlassen die ersten von insgesamt nur 40 Divo für Kunden das Atelier im elsässischen Molsheim - zu einem Nettostückpreis von 5 Millionen Euro. Damit endet ein fast zweijähriger herausfordernder Entwicklungsprozess.

"Der Divo markiert einen Meilenstein in der über 110-jährigen Geschichte Bugattis. Neben den modernen Hypersportwagen Veyron und Chiron geht jetzt der Divo in unsere Geschichtsbücher ein", sagt Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti.

Benannt ist der neue Hypersportwagen nach Albert Divo, einem französischen Piloten und Rennfahrer, zeitweise Bugatti-Werksfahrer. Innerhalb von 20 Jahren fuhr Divo viele Siege ein, darunter sechs Grand-Prix-Siege und zwei Siege auf der Targa Florio.

Das englische Wort Coach steht für Kutsche oder Wagen und ist gleichzusetzen mit der Haute Couture im Modebereich. Coachbuildung bezeichnet maßgeschneiderte Autos für den individuellen Geschmack. Schon Jean Bugatti, Sohn des Firmengründers Ettore Bugatti, schuf 1932 als 23-Jähriger für den Luxuswagen Type 41 Royale die elegante Roadster-Karosserie.

Eigentümer ist der Textilfabrikant Armand Esders, daher ist das Fahrzeug heute als Royale Esders bekannt. Jean Bugattis Meisterstück wird aber der Type 57 SC Atlantic: ein nur viermal gebautes Sportcoupé mit über 200 PS und einer atemberaubenden Karosserie.

Der Unterschied zu heutigen Coachbuilding-Fahrzeugen wie dem Divo ist, dass früher Karosseriemeister lediglich andere Karosserieformen auf ein Fahrgestell schneiderten, die Technik jedoch kaum anfassten. Bei dem neu entwickelten Divo hingegen änderten Designer und Ingenieure hingegen die Technik und steigerten die Performance.

"Wir hatten bei der Entwicklung des Divo viele Freiheiten, da wir die Höchstgeschwindigkeit auf 380 km/h begrenzt haben. Damit konnten wir mehr Abtrieb generieren, den Divo technisch und optisch zu einem eigenständigen Modell entwickeln", erklärt Deputy Design Director Frank Heyl. Dadurch legt der extrem performante Hypersportwagen weiter in Sachen Agilität zu.

Aber auch optisch unterscheidet sich der neue Bugatti vom Chiron. Der Divo wirkt dank seiner schlankeren Seitenlinie und zusätzlichen Lufteinlässen zur Bremsenkühlung flacher und sportlicher. Die Frontklappe besitzt nun Lufteinlässe, die die Stirnfläche des Fahrzeuges reduzieren und den Luftfluss verbessern. Ein optimierter Aero-Curtain sorgt für eine bessere Luftführung im vorderen und hinteren Bereich der Fahrzeugseiten.

Der neugeformte Frontspoiler dient einem höheren Abtrieb und leitet mehr Luft zu den vorderen Lufteinlässen. Vier unabhängige Luftquellen an jeder Fahrzeugseite kühlen die Bremsen. Besonders fallen die kompakten und leichten LED-Scheinwerfer mit einer nur 35 Millimeter flachen Leuchtenöffnung auf. Diese schmaleren Scheinwerfer mit Boomerang-Tagfahrleuchten ziehen sich weit in die Kotflügel hinein, so dass der Kühler wie freischwebend wirkt.

Ebenso auffällig: die komplexen 3-D-Heckleuchten. Sie sind Teil des Heckgitters, das unter anderem im 3-D-Druckverfahren produziert wird und über spezielle Finnen verfügt. Insgesamt 44 dieser Finnen leuchten und bilden das Hecklicht. Über den prägnanten NACA-Air-Duct-Lufteinlass mit der Mittelfinne am Dach erhält der 8,0-Liter-W16-Motor mit 1.500 PS seine Ansaugluft.

Gleichzeitig verbessert er die Luftströmung, leitet die Luft zielgenauer auf den 1,83 Meter breiten Heckflügel und minimiert Turbulenzen. Ein hochgezogener Diffusor unterstützt die Breitenwirkung am Heck, macht es optisch flacher. "Optisch haben wir den Divo in einen oberen Teil, den organischen, und einen unteren Teil, den mechanischen, gegliedert. Damit unterstützen wir die Fahrzeugbreite und der Divo wirkt noch sportlicher", erklärt Frank Heyl. Ebenso auffällig scheinen blaue Linien auf den Reifen, die das Rad größer und damit sportlicher wirken lassen.


Cristiano Ronaldo kauft Bugatti Centodieci zur Feier der Meisterschaft

Ein kleines 9,5-Millionen-Geschenk an sich selbst

Zur Feier von Juventus Turins Gewinn der italienischen Fußball-Meisterschaft (der neunten in Folge, übrigens) hat sich Cristiano Ronaldo mal eben einen Bugatti Centodieci gegönnt. Das strengstens limitierte Hypercar wird in der Traumgarage des portugiesischen Weltfußballers unter anderem auf einen Bugatti Chiron treffen.

Lediglich zehn Exemplare des Centodieci wird Bugatti zur Feier des 110-jährigen Firmenjubiläums fertigen. Das Auto ist eine Hommage an den Bugatti EB110 aus den frühen 1990ern und kostet inklusive Steuern 9,5 Millionen Euro. Als Basis dient hier einmal mehr der Chiron, allerdings gibt es diverse Änderungen, die den Centodieci zu einem derart exklusiven Angebot machen.

Am auffälligsten ist natürlich die komplett neu designte Karosserie, die sich optisch an besagtem EB110 anlehnt. Der 8,0-Liter-Quadturbo-W16 leistet im Centodieci zudem 1.600 PS, nochmal 100 mehr als in den übrigen Chiron-Varianten. Ein Performance-Diffusor und ein feststehender Heckflügel verbessern den Abtrieb.

Ein solch spezielles Hypercar zu bauen, dauert seine Zeit und Cristiano Ronaldo wird auf sein Exemplar genau so lange warten müssen, wie die neun anderen Kunden auch. Die Auslieferungen des Centodieci sollen 2021 beginnen. Bis dahin hat der gute Cristiano ja noch Zeit mit Juve weitere Titel zu hamstern. In der bald beginnenden Endphase der Champions League etwa. Die Frage ist nur, wie irre das Auto sein müsste, das einem solchen Triumph würdig wäre.


Bugatti verschiebt zweites Modell weil VW-Konzern das Geld gerade dringender braucht

Liquidität hat im im Unternehmen gerade die größere Priorität

Mit einem Preisschild von knapp unter drei Millionen Euro (je nach Version auch deutlich drüber) gehört der Bugatti Chiron zu den teuersten neuen Autos, die man kaufen kann. Der exorbitante Betrag scheint Interessenten des Hypercars jedoch nicht wirklich abzuschrecken. Gut vier Jahre nach dessen Vorstellung sind von den insgesamt 500 geplanten Exemplaren noch weniger als 100 Fahrzeuge verfügbar. Das Unternehmen hat inzwischen mehr als 250 Autos produziert und bereits die Zahlungen für weitere 150 von den Kunden erhalten.

Nichtsdestotrotz war in den letzten Monaten immer wieder von Plänen für einen bezahlbareren Bugatti die Rede. Es sieht nun allerdings so aus, als würde das in absehbarer Zeit nicht passieren. Der Volkswagen-Konzern, unter dessen Fittichen die Molsheimer sich bekanntlich befinden, hat beschlossen, in diesen herausfordernden Zeiten Liquidität zu priorisieren.

Eine Entscheidung bezüglich eines "günstigeren" Bugatti wurde vorerst auf Eis gelegt. Firmenchef Stephan Winkelmann begründete dies gegenüber Automotive News Europe so: "Bis auf Weiteres müssen wir diese Angelegenheit ruhen lassen. Angesichts der vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen liegt unsere größte Priorität auf Liquidität".

Winkelmann verlieh dazu seiner Sorge Ausdruck, dass selbst die Ultrareichen in den aktuell durch COVID-19 verursachten Krisenzeiten nicht so scharf darauf sein könnten, hundertausende Dollar auszugeben.

Basierend auf der ursprünglichen Bugatti-Analyse wird erwartet, dass es sich bei der zweiten Modellreihe um einen praktischeren Grand Tourer mit zwei nutzbaren Fondsitzen und einem Elektroantrieb handelt.

Gerüchten zufolge soll er auch etwas mehr Bodenfreiheit haben, aber der französische Luxushersteller würde nie so weit gehen, das Auto als SUV zu bezeichnen. Ähnlich wohl, wie Ferrari es tunlichst vermeidet, seinen kommenden Purosangue ein Sports Utility Vehicle zu nennen.

Sollte es irgendwann doch noch zu eine zweiten Bugatti-Modell kommen, müsste der VW-Konzern wohl heftig investieren, um die Produktion von aktuell weniger als 100 Autos im Jahr auf etwa 900 Einheiten zu pushen. Was den Preis betrifft, könnte das Modell irgendwo zwischen 500.000 und 1.000.000 Euro liegen.


Bugatti Chiron Pur Sport entert die Rennstrecke, produziert sensationelle Bilder

Das Rennstrecken-optimierte W16-Monster sieht in komplett schwarz absolut angsteinflößend aus.

Obwohl wir wirklich schon eine gesunde Anzahl an Chiron-Derivativen zu Gesicht bekommen haben, gehen dem Erbauer des schnellsten Autos der Welt die Ideen zur Erweiterung seines Hypercar-Lineups offensichtlich nicht aus. Das neueste Mitglied der Familie ist der Pur Sport, eine Variante des W16-Monsters, die speziell für die Nutzung auf Rennstrecken entwickelt wurde.

Entsprechend wurde natürlich auch die Entwicklungsarbeit abgestimmt. Jüngstes Beispiel: Bugatti hat zwei Prototypen des Pur Sport ins niedersächsische Bad Driburg gebracht, um Molsheims Idee der "ultimativen Fahrmaschine" auf dem Bilster Berg feinzuschleifen.

Der Pur Sport soll viel mehr sein als nur ein weiterer Chiron mit leicht geänderter Optik. Das vierfach aufgeladene Biest hat extensive Hardware-Änderungen über sich ergehen lassen müssen. Dazu zählen ein steiferes Chassis und ein kürzer gestuftes Getriebe. Außerdem dreht der 8,0-Liter-Motor jetzt bis 6.900 Touren (+200 U/min) und die neu entwickelten Michelin Cup 2R-Pneus sollen für zehn Prozent mehr Grip sorgen.

Darüber hinaus profitiert der Pur Sport von einer 50-Kilo-Gewichtseinsparung, einer aggressiveren Aerodynamik, sowie Änderungen an der Fahrwerksgeometrie.

Bei derart tiefgreifenden Änderungen kommt man nicht ohne Testarbeit aus, bevor die Produktion beginnt. Bugatti wählte die Rennstrecke Bilster Berg aufgrund ihrer Komplexität. Der 4,2 Kilometer lange Kurs hat neun Rechts- und zehn Linkskurven, 44 Kuppen und Senken sowie einen Höhenunterschied von immerhin 70 Meter.

Außerdem gibt es ziemlich coole Bilder, wenn ein Auto mit Vollkaracho die sogenannte Mausefalle mit ihrem 26-prozentigen Gefälle hinunter stürzt. Das Bild des Chiron in der unten angehängten Galerie ist Beweis genug.

Acht Ingenieure verbringen diesen Monat drei Tage am Bilster Berg. Weitere Tests sollen später im Jahr auf der Nordschleife stattfinden, ehe die Produktion des Pur Sport in der zweiten Hälfte 2020 beginnt. Insgesamt entstehen 60 Fahrzeuge zum Stückpreis von drei Millionen Euro.


So werden Bugatti Divos von den Kunden wirklich konfiguriert

Extreme Individualisierung ist Teil des Divo Kauferlebnisses

Seit dem Debüt des Bugatti Divo sind nun schon fast wieder zwei Jahre vergangen. Schwer zu glauben, aber als die Kiefer bei der Vorstellung in Pebble Beach reihenweise nach unten klappten, war es tatsächlich August 2018.

Mit seiner stärker beflügelten Karosserie setzt er mehr auf Abtrieb und Handling, während der Chiron, auf dem er basiert, hauptsächlich auf Topspeed ausgelegt ist. In der Öffentlichkeit haben wir den Divo seitdem nicht mehr wirklich gesehen. Und das liegt nicht daran, dass es lediglich 40 Exemplare geben wird. Vielmehr haben die Auslieferungen des hochexklusiven Hypercars einfach noch nicht begonnen. Aber das ändert sich nun.

In einer neuen Pressemitteilung beschreibt Bugatti nun detailliert, wie die Fahrzeuge bestellt und gebaut werden. Und beim Divo ist es nicht einfach nur so, dass der Käufer am heimischen Computer Häkchen in einer Aufpreisliste setzt. Die künftigen Besitzer werden nämlich in den Bugatti-Firmensitz nach Molsheim eingeladen, wo sie dann individuelle Farben, Innenraum-Materialien und sogar spezielle Designs aus eigener Kreation bestimmen und einfließen lassen können. Der Prozess nimmt bis zu fünf Stunden in Anspruch und macht jeden Divo zu einem einzigartigen Exemplar.

"Die Kunden haben oft eigene Ideen, Familienwappen etwa, Nationalflaggen, ihre eigenen Logos oder spezielle Farbschemata",erklärt Bugatti Sales Coordinator Anne Beynat. "Wir versuchen dann die Ideen technisch zu implementieren. Manche Kunden wählen das Leder und den Lack so, dass er zur Handtasche oder dem liebsten Paar Schuhe passt. Die meisten von ihnen besitzen bereits einen Bugatti, also kennen wir ihre Präferenzen. Unsere Divo-Kunden haben alle bereits mindestens einen Chiron."

Die Individualisierung kann auch über Farben und Materialien hinausgehen. Laut Bugatti können spezielle Features im Interieur alles von geprägten Fußabdrücken der Kinder bis zu gestickten Namen enthalten. Spezielle Logos können in die Räder gearbeitet werden und sogar am Grill ist Individualisierung möglich.

Farben bleiben jedoch das vorherrschende Thema für den eigenen Touch. Hier kann im Prinzip alles ausgewählt werden, von speziellen Tönen für die gesamte Karosserie bis hin zu Farben für Lufteinlässe oder spezifische Paneele.

Sind die Entscheidungen getroffen, braucht es natürlich Zeit, sie zum Leben zu erwecken. Bugatti erklärt, dass es Monate dauern kann, eine bestimmte Farbe exakt zu entwickeln. Ein Kunde arbeitete mit dem Hypercar-Hersteller länger als ein Jahr an seinem Design. Kein Wunder, dass sich die Auslieferungen des Divo so sehr in die Länge ziehen.

Und wie verrückt werden die Divo-Kunden mit der Optik ihres Autos? Bugatti nennt keine Details, aber die Franzosen schickten uns Renderings von vier möglichen Konfigurationen mit interessanten Farbkombinationen.

Der Autobauer gibt zu, dass Kunden aus den USA und dem Mittleren Osten dazu neigen, etwas flamboyanter in der Auswahl ihrer Farbtöne zu sein. Europäer hingegen seien eher zurückhaltend.

Unabhängig von der Lokation nennt Bugatti als typischen Preis für einen Divo rund fünf Millionen Euro. Diese Form der Individualisierung und Exklusivität ist wahrlich kein Schnäppchen.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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