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Bugatti Gebrauchtwagen

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Unsere Bugatti Meldungen

Bugatti Typ 35 D von Uedelhoven Studios

So cool könnte ein moderner Bugatti Type 35 aussehen

Diese Interpretation ist das Werk des deutschen Design- und Ingenieurbüros Uedelhoven Studios
Entdecken Sie Informationen und Bilder zum Bugatti Type 35 D des deutschen Design- und Ingenieurbüros Uedelhoven Studios.
Bugatti EB110

Bugatti in: Auto-Neuheiten 1991: Diese Modelle werden 30 Jahre alt

2021 gibt es einige ungewohnte Anwärter auf ein H-Kennzeichen
Nach 30 Jahren können Autos ein H-Kennzeichen bekommen. Wir zeigen die Neuheiten von 1991, darunter Typen wie den Opel Astra F.
Bugatti Bolide

Bugatti Bolide: Extremes Leichtbau-Monster sprengt alle Dimensionen

1.850 PS treffen hier auf 1.240 Kilogramm
Der Bugatti Bolide ist ein Hypercar für die Rennstrecke mit 0,67 kg/PS Leistungsgewicht. Wir haben alle technischen Daten und Fahrleistungen.
Hyperion XP-1: Das spitze Heck

Hyperion XP1: Brennstoffzellen-Supersportler der Bugatti-Chiron-Liga

Tempo-100-Sprint soll nur 2,2 Sekunden dauern
Ein kalifornisches Startup namens Hyperion stellt den XP-1 vor, einen Brennstoffzellen-Supersportler, der in 2,2 Sekunden auf Tempo 100 spurtet.
Bugatti Divo

Bugatti Divo: So großartig sehen die ersten Fahrzeuge aus

Leider sind alle 40 Exemplare bereits verkauft
40 Fahrzeuge, jedes davon kostet fünf Millionen Euro. Die Stückzahl und der Preis des Bugatti Divo sind exklusiv. Jetzt zeigt man erste Kundenautos.
Bugatti Centodieci

Cristiano Ronaldo kauft Bugatti Centodieci zur Feier der Meisterschaft

Ein kleines 9,5-Millionen-Geschenk an sich selbst
Um sich selbst für die neunte konsekutive Meisterschaft von Juventus Turin zu belohnen, gönnte sich der Weltfußballer das 9,5-Millionen-Hypercar.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Bugatti Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

So cool könnte ein moderner Bugatti Type 35 aussehen

Diese Interpretation ist das Werk des deutschen Design- und Ingenieurbüros Uedelhoven Studios

Fast ein Jahrhundert nach seinem Erscheinen beflügelt der Bugatti Typ 35 immer noch die Fantasie von Design- und Rennsportfans. Mit der Wiederbelebung von Bugatti in den letzten Jahren rückte auch der Typ 35 wieder in den Vordergrund, manchmal mit einer sehr originellen Neuinterpretation wie dem kleinen Baby II.

Für diejenigen, die den Bugatti Typ 35 nicht ganz so gut kennen, ist eine kleine Erinnerung angebracht. Der Typ 35 tauchte erstmals in den 1920er-Jahren bei Bugatti auf und hat im Laufe seines Bestehens nicht nur durch seine technischen Qualitäten, sondern auch durch seine absolut atemberaubende Rennbilanz die Geschichte der Automobilwelt geprägt. Schließlich geht das eine nicht unbedingt ohne das andere, könnte man sagen.

Das Grundmodell des Type 35 wurde erstmalig 1924 beim Grand Prix des Autoklubs von Frankreich in Lyon eingesetzt. In der Version ohne Kompressor holte der Wagen anfangs damals bemerkenswerte 95 PS aus einem Achtzylinder mit zwei Liter Hubraum. Bis 1930 entstanden knapp 640 Fahrzeuge.

Der Bugatti Typ 35 war zwischen 1924 und 1930 in mehreren Versionen erhältlich und konnte so rund 2.000 Rennsiege erringen, darunter fünf Siege bei der Targa Florio, einem der Maßstäbe des damaligen Rennsports.

Der Typ 35 inspiriert auch heute noch viele Designer, darunter das Team der Uedelhoven Studios, die kürzlich die Konzepte Hyundai 45 und Hyundai Prophecy entwarfen, zwei rassige Modelle, die wenig mit der koreanischen Marke, wie wir sie heute kennen, zu tun haben, aber die Designambitionen der Firma für die kommenden Jahre zeigen.

Die Rede ist aber nicht von Hyundai, sondern vom Bugatti Type 35 D, einer modernen Neuinterpretation des gleichnamigen Modells mit "Bugatti-Blau"-Lackierung und einem imposanten hufeisenförmigen Frontgrill. Es gibt auch einige aerodynamische Anhängsel aus Kohlefaser, wie die Seitenschweller und der Diffusor. Um die Verbindung mit dem alten Modell zu verstärken, beachten Sie auf den Bildern das Vorhandensein der sichtbaren Aufhängungen.

Innen erkennt man die Inspiration des Typ 35 mit einer moderneren und komfortableren Seite. Es gibt zwei Schalensitze, die mit Leder, Carbon, Aluminium oder Holzelementen bezogen sind. Die Mittelkonsole erinnert deutlich an den Bugatti Chiron, aber das ist der einzige Anklang, den die Teams der Uedelhoven Studios an das 1.500-PS-Hypercar gemacht haben.

Apropos Pferde, die Uedelhoven Studios haben nicht angegeben, welcher Antriebsstrang in ihrem Modell enthalten sein könnte. Ein Modell, das a priori eine Designstudie bleiben sollte. Generell ist es schwer vorstellbar, dass der 8,0-Liter-W16 des Chiron unter die Haube einer solchen Maschine passt, da der Motor wahrscheinlich größer ist als das Auto selbst!


Bugatti in: Auto-Neuheiten 1991: Diese Modelle werden 30 Jahre alt

2021 gibt es einige ungewohnte Anwärter auf ein H-Kennzeichen
Die Schwelle vom Youngtimer zum Oldtimer liegt offiziell bei 30 Jahren. Dann können Altblech-Besitzer ein H-Kennzeichen beantragen und so unter anderem bei der Kfz-Steuer sparen. 2021 rücken also die Autos des Jahrgangs 1991 in das Blickfeld. Welche Neuheiten gab es im Jahr nach der deutschen Einheit? Viel mehr, als sogar wir spontan gedacht haben. Doch daran zeigt sich, wie sehr man inzwischen die damaligen Modelle vergessen hat. Klar, eine Mercedes S-Klasse ist in der öffentlichen Wahrnehmung haften geblieben. Aber volkstümliche Alltagsautos wie ein VW Golf III oder der erste Opel Astra sind weitestgehend aus dem Straßenbild verschwunden. Denn das war eine Erkenntnis für viele Autokäufer von 1991: An ihren Wagen knabberte der Rost heftiger als gedacht. Und sonst? SUVs waren noch nicht in Sicht, wenngleich ein Opel Frontera bereits ein wenig in die Richtung wies. Und mit Hyundai startete die erste koreanische Automarke in Deutschland. Damals belächelt, spielt Hyundai heute oben mit.In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die wichtigsten Auto-Neuheiten des Jahres 1991. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht fällt Ihnen ja noch ein vergessener Held von damals ein. Viel Spaß beim Durchklicken!

Bugatti Bolide: Extremes Leichtbau-Monster sprengt alle Dimensionen

1.850 PS treffen hier auf 1.240 Kilogramm

Mit einem geheimnisvollen Teaser und einem markanten Erlkönig hat Bugatti die Spannung auf das neueste Modell der Marke mächtig angeheizt. Jetzt ist endlich offiziell, was sich hinter der Zahl 0,67 und dem Satz "Was wäre, wenn ...?" verborgen hat: der neue Bugatti Bolide. Noch nie war ein Bugatti in jeder Hinsicht extremer. Oder wie es aus Molsheim heißt: "Reduziert, roh, authentisch."

Mit dem technologischen Konzept des Bugatti Bolide präsentiert der französische Luxusautomobilhersteller die Antwort auf die Frage, was wäre, wenn Bugatti nur um den ikonenhaften 8,0-Liter-W16-Motor herum ein radikal leichtes Fahrzeug bauen würde?

Die experimentelle Studie des Bugatti Bolide ist ein rennstreckenorientierter Hypersportwagen - mit einem aus der Serie abgeleiteten W16-Motor als Antrieb und einer auf maximalen Abtrieb getrimmten, minimalen Karosserie.

Mit unserer Spekulation rund um die Zahl 0,67 lagen wir richtig: Der Bolide bietet ein unvorstellbares Leistungsgewicht von 0,67 Kilogramm pro PS. Möglich wird das durch die Kombination aus einem W16-Motor mit 1.850 PS und einem Fahrzeuggewicht von nur 1.240 Kilogramm.

Der Bugatti Bolide erreicht nahezu Formel-1-Werte, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei deutlich über 500 km/h - ohne dabei jedoch auf maximales Handling und maximale Agilität zu verzichten. Für eine Runde in Le Mans benötigt der Bolide simuliert 3:07,1 Minuten, für die Nordschleife 5:23,1 Minuten. Uff.

Weitere Zahlen gefällig? Mit einer Gesamthöhe von nur 995 Millimeter ist das technische Konzept des Bugatti Bolide exakt so hoch wie der historische Bugatti Type 35, je nach Lenkrad und Stummelscheibe, und etwa 300 Millimeter flacher als der Chiron. Der Radstand beträgt 2,75 Meter, die Breite liegt bei 1,99 Meter.

Insassen klappen wie bei einem LMP1-Rennwagen die vorne angeschlagenen Türen nach schräg oben, setzen sich wie bei einem Type 35 auf einen nur 70 Millimeter breiten Schweller und positionieren anschließend die Füße im Innenraum. Dank der zum Type 35 etwa 150 Millimeter tieferen Bordwand erfolgt das Prozedere laut Bugatti schnell und einfach - und zwar bis zu einer Körpergröße von 2 Meter.

Aber warum nun die ganze Chose? "Wir haben uns gefragt, wie wir den gewaltigen W16-Motor als technisches Sinnbild der Marke in seiner pursten Form darstellen können - nur mit vier Rädern, Motor, Getriebe, Lenkrad und als einzigen Luxus zwei Sitze. Wichtig bei den Überlegungen war, unseren ikonischen Antrieb ohne jegliche Limitierung auf Leistungsgewicht zu trimmen. Aus dieser Überlegung heraus entstand der Bugatti Bolide.", sagt Bugatti-Chef Stephan Winkelmann.

"Der Bolide ist die ultimative Antwort auf die Frage, was wäre, wenn Bugatti einen rennstreckentauglichen Hypersportwagen, der die Sicherheitsanforderungen der FIA erfüllt, bauen könnte. Konzipiert um den W16-Antriebsstrang herum mit einem Mindestmaß an Karosserie und unglaublichen Leistungsdaten. Entstanden ist die kleinstmögliche Hülle, damit sich der W16 frei entfalten kann", erklärt Stefan Ellrott, Leiter der technischen Entwicklung.

"Im Bugatti Bolide steckt geballtes Bugatti-Know-how. Dazu dient er als innovativer Wissensträger für zukünftige Technologien. Der Bolide ist also weit mehr als nur ein Gedankenspiel.", so Ellrott weiter. Fest steht: Das Auto ist eine Premiere für das Neo-Bugatti unter Volkswagen-Regie, denn bislang hatte man keine Fahrzeuge für den Motorsport konzipiert.

Als Herzstück dient der 8,0-Liter-W16-Motor mit 1.850 PS und 1.850 Newtonmetern Drehmoment. Den Antrieb legt Bugatti konsequent auf den Rundstrecken-Einsatz aus, stimmt speziell Motor und das Getriebe auf höhere Drehzahlen ab. Dazu zählt unter anderem die Entdrosselung der Ansaug- und Abgasanlage, um ein noch schnelleres, spontaneres und extremes Ansprechverhalten zu erreichen.

Die vier neu entwickelten Turbolader erhalten optimierte Schaufeln, um bei höheren Drehzahlen mehr Ladedruck und Leistung aufbauen zu können. Um auch bei extrem hohen Fliehkräften eine optimale Schmierung zu erreichen, werden Ölkreislauf, Öldruck, Rückschlagventile, Schwallbleche, Öltanks, Ölreservoire und Pumpenauslegung der Trockensumpfschmierung optimiert. Gleichzeitig reduziert sich das Gewicht des Antriebs deutlich.

Statt einer Wasser-Luft-Ladeluftkühlung sorgt beim Bugatti Bolide eine Luft-Luft-Ladeluft-kühlung (kein Druckfehler!) mit Wasservorkühlung für eine optimale Leistungsentfaltung auf Rundstrecken. Die Anströmung erfolgt von der Fahrzeugfront über jeweils einen internen und externen Luftführungskanal pro Fahrzeugseite. Die beiden Wasserkühler, die vor der Vorderachse angeordnet sind, bieten strömungstechnisch betrachtet ein effektiveres Kühlernetz als sogar in der Formel 1 üblich.

Drei luftdurchströmte Ölkühler für Motor, Getriebe und Differential mit jeweiliger Wasservorkühlung senken die Temperatur auch auf fahrdynamisch anspruchsvollen Rennrunden. Neuentwickelte und hybride CFK-Titan-Turbofan-Radialverdichter durchlüften und kühlen die Hochleistungs-Rennsportbremsanlage. An der Vorderachse gibt es ein Differential mit geregelter Längssperre, hinten eines mit geregelter Quersperre.

Um 1.240 Kilogramm Trockengewicht zu erreichen, wurden bei den verwendeten Werkstoffen und Fertigungsverfahren alle Register des aktuell und auch des zukünftig Machbaren gezogen. Alle Schraub- und Verbindungselemente des Bolide sind vollständig in Titan ausgeführt. Zudem kommen an vielen Stellen hohle, dünnwandige Funktionsbauteile aus einer Luft- und Raumfahrt-Titanlegierung zur Anwendung, die aus dem 3D-Drucker stammen.

Sie sind mit Wandstärken von bis zu 0,5 Millimeter extrem dünn, aber mit einer Zugfestigkeit von 1.250 Newton pro Quadratmillimeter dennoch sehr stabil. Auch die auf den Front- und Heckflügel wirkenden Kräfte werden von ultraleichten, aber sehr festen Titanelementen übertragen. Die vorderen wiegen lediglich 600 Gramm, die hinteren erstaunliche 325 Gramm.

Eine Weltneuheit ist die morphbare Außenhaut der Ansaughutze auf dem Dach. Diese bietet eine aktive Strömungsoptimierung: Bei langsamer Fahrt bleibt die Oberfläche der Hutze glatt, bei schneller Fahrt wölbt sich ein Feld von Blasen aus. Dieses reduziert den Luftwiderstand der Hutze um 10 Prozent und sorgt für einen um 17 Prozent geringeren Auftrieb, zudem wird die Anströmung des hinteren Flügels optimiert. Bei 320 km/h liegt der Abtrieb am hinteren Flügel bei 1.800 Kilogramm und am vorderen bei 800 Kilogramm.

Wie in der Formel 1 verzögert der Bolide mit einer Rennbremse mit Scheiben sowie Belägen aus Keramik, die Bremssättel wiegen nur jeweils 2,4 Kilogramm. Die geschmiedeten Räder aus Magnesium mit Zentralverschluss wiegen vorne jeweils 7,4 Kilogramm und hinten jeweils 8,4 Kilogramm - und das bei einer sehr breiten Reifengröße von 340 Millimeter an der Vorder- und 400 Millimeter an der Hinterachse (Chiron: 285 mm vorne, 355 mm hinten).

Eine mit Druckluft betriebene Hebeanlage mit vier Stempeln erleichtert den Reifenwechsel, eine Schnellbetankungsanlage ermöglicht eine Druckbetankung.

Für ein präzises Fahrverhalten sorgt unter anderem eine Pushrod-Kinematik mit liegenden Dämpfern. In den Dämpfern sind die Öl-Reservoirs innen angeordnet, was die Aerodynamik verbessert. Die nur 100 Gramm wiegenden Pushrods sind als dünnwandige und strömungsgünstige Titan-Leichtbau-Konstruktion konzipiert, die eine Knicklast von 3,5 Tonnen haben, was einem Trockengewicht von annährend zwei Chiron entspricht.

Rund um den Antrieb entwickelte das Bugatti-Team ein leichtes Monocoque aus Carbon. Der daran angeflanschte integrale Vorderwagen besteht wie auch der aerodynamisch vollständig wirksame Unterboden und auch das Monocoque selbst ebenfalls aus hochfesten Carbonfasern. Die Einzelfaserzugfestigkeit der verwendeten Fasern liegt bei 6.750 Newton pro Quadratmillimeter, die Einzelfasersteifigkeit bei 350.000 Newton pro Quadratmillimeter. Bereiche, die laut Bugatti sonst nur in der Luft- und Raumfahrt erreicht werden.

Für Sicherheit sorgt die nach FIA-Reglement ausgelegte Sicherheitsausstattung. Dazu zählen unter anderem HANS-System-Kompatibilität, eine automatische Feuerlöschanlage, eine Abschleppeinrichtung, Druckbetankung mit Kraftstoffblase, Zentralverschluss für Räder, leichte Scheiben aus Polycarbonat und eine Sechspunkt-Gurtanlage.

Die Monocoque-Seitenböden mit integrierten Carbon-Kühlwasser-Leitungselementen sind gleichzeitig als Seitencrashstrukturen sowie Strukturversteifung des Monocoques ausgeführt. Alle fahrerrelevanten Daten erblickt der Pilot auf einem Motorsport-Display. Für den optimalen Sitz lässt sich sowohl das Pedalwerk als auch die Beifahrer-Fußstütze um 150 Millimeter verschieben.

Die Dramatik der Gesamtproportionen wird durch die aerodynamisch günstige Gesamthöhe von nur 995 Millimeter deutlich. Die ultrasportliche Sitzposition des Fahrers erlaubt die geduckte Form eines automobilen Tieffliegers. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass der Bugatti Bolide in seiner Wahrnehmung die sogenannten X-Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte zitiert.

So etwa das Düsenflugzeug Bell X-1, mit dem Chuck Yeager 1947 als erster Mensch mit Mach 1,06 die Schallmauer durchbrochen hat. Sowohl die Scheinwerfer als auch die Rückleuchten weisen eine deutliche X-Signatur aus jeder Perspektive auf.

Apropos Schallmauer: Die Werte für die Beschleunigung sind unglaublich. 2,17 Sekunden auf Tempo 100. Nach 4,36 Sekunden sind 200 km/h erreicht, nach 7,37 Sekunden 300 km/h. Weiter gehts: 12,08 Sekunden auf 400 und 20,16 Sekunden auf 500. Wo also manch anderes Auto erst bei Tempo 100 ist, rast der Bugatti Bolide bereits mit 400 km/h durch die Weltgeschichte.

Nur 33,62 Sekunden braucht der Bolide von 0 auf 500 km/h und wieder zum Stillstand. Maximale Querbeschleunigung? 2,8 G.

Wie bei anderen Bugatti-Fahrzeugen setzt das Bugatti-Designteam auch beim Bolide auf einen Farbsplit. Der Anteil der sichtbaren Carbon-Teile vergrößert sich jedoch im Vergleich zu anderen Modellen auf bis zu 60 Prozent. Nur rund 40 Prozent der Flächen sind lackiert - und zwar in einer Neuinterpretation des historischen French Racing Blue.

Ob der Bugatti Bolide in Serie geht, ist derzeit noch nicht entschieden.


Hyperion XP1: Brennstoffzellen-Supersportler der Bugatti-Chiron-Liga

Tempo-100-Sprint soll nur 2,2 Sekunden dauern

Supersportwagen mit reinem Elektroantrieb gibt es bereits eine ganze Menge, doch die allermeisten holen sich die Energie für den Antrieb aus einer Batterie. Anders der Hyperion XP-1, der ihn in Brennstoffzellen aus Wasserstoff produziert. Der Wagen soll in der Bugatti-Chiron-Liga antreten.

Entsprechend lesen sich die Daten: Der Supersportler soll den Sprint auf 60 mph (96 km/h) in unter 2,2 Sekunden schaffen und über 350 km/h schnell werden. Der Wagen hat ein Dreiganggetriebe und Allradantrieb. Doch zur Leistung der Elektromotoren hält sich der Hersteller bedeckt. Eine Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle (PEM-Brennstoffzelle, Proton Exchange Membrane) erzeugt Strom. Der Wasserstoff wird in Carbon-Behältern mitgeführt; die Menge soll für eine Reichweite von 1.600 Kilometer reichen.

Als Pufferspeicher wird ein so genannter Superkondensator eingesetzt. Solche Supercaps haben zwar eine geringere Energiedichte als normale Akkus, dafür aber eine hohe Leistungsdichte, können also besonders schnell geladen und entladen werden. Damit eignen sie sich besonders für (Super-)Sportwagen.

Leichtbau mit Materialien wie Carbon und Titan hält das Trockengewicht unter 1.031 Kilo - das ist das Gewicht eines Kleinstwagens à la Fiat Panda. Die Karosserie hat rundliche Formen, die entfernt an den Chiron erinnern. Das kommt auch von den beiden rundlich geformten Streben hinter den Türen. Diese beweglichen Teile haben zwei Funktionen. Erstens sollen sie die Aerodynamik in der Kurve verbessern und zweitens dienen sie als Sonnenkollektoren, die der Bahn der Sonne folgen.

Die Scherentüren im Lamborghini-Stil geben den Blick ins Interieur frei. Allerdings gönnt uns Hyperion noch keine Bilder dazu. Der Hersteller verspricht einen gebogenen Bildschirm, der mit 98 Zoll (das sind fast 2,50 Meter) ein wahres Monsterformat hat. Gesteuert wird das System berührungslos über Gesten. Die Transparenz des großen Glasdach lässt sich von den Insassen steuern.

So futuristisch der XP-1 auch wirkt, er soll keine Designstudie bleiben. Das 2011 gegründete kalifornische Startup Hyperion will Anfang 2022 mit der Produktion beginnen. Nur 300 Exemplare sollen gebaut werden. Die Preise dürften (der anspruchsvollen Technik und der exklusiven Stückzahl entsprechend) deftig sein.


Bugatti Divo: So großartig sehen die ersten Fahrzeuge aus

Leider sind alle 40 Exemplare bereits verkauft

Der Bugatti Divo zählt seit seiner Weltpremiere im August 2018 zu den außergewöhnlichsten Hypersportwagen der Welt. Nun verlassen die ersten von insgesamt nur 40 Divo für Kunden das Atelier im elsässischen Molsheim - zu einem Nettostückpreis von 5 Millionen Euro. Damit endet ein fast zweijähriger herausfordernder Entwicklungsprozess.

"Der Divo markiert einen Meilenstein in der über 110-jährigen Geschichte Bugattis. Neben den modernen Hypersportwagen Veyron und Chiron geht jetzt der Divo in unsere Geschichtsbücher ein", sagt Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti.

Benannt ist der neue Hypersportwagen nach Albert Divo, einem französischen Piloten und Rennfahrer, zeitweise Bugatti-Werksfahrer. Innerhalb von 20 Jahren fuhr Divo viele Siege ein, darunter sechs Grand-Prix-Siege und zwei Siege auf der Targa Florio.

Das englische Wort Coach steht für Kutsche oder Wagen und ist gleichzusetzen mit der Haute Couture im Modebereich. Coachbuildung bezeichnet maßgeschneiderte Autos für den individuellen Geschmack. Schon Jean Bugatti, Sohn des Firmengründers Ettore Bugatti, schuf 1932 als 23-Jähriger für den Luxuswagen Type 41 Royale die elegante Roadster-Karosserie.

Eigentümer ist der Textilfabrikant Armand Esders, daher ist das Fahrzeug heute als Royale Esders bekannt. Jean Bugattis Meisterstück wird aber der Type 57 SC Atlantic: ein nur viermal gebautes Sportcoupé mit über 200 PS und einer atemberaubenden Karosserie.

Der Unterschied zu heutigen Coachbuilding-Fahrzeugen wie dem Divo ist, dass früher Karosseriemeister lediglich andere Karosserieformen auf ein Fahrgestell schneiderten, die Technik jedoch kaum anfassten. Bei dem neu entwickelten Divo hingegen änderten Designer und Ingenieure hingegen die Technik und steigerten die Performance.

"Wir hatten bei der Entwicklung des Divo viele Freiheiten, da wir die Höchstgeschwindigkeit auf 380 km/h begrenzt haben. Damit konnten wir mehr Abtrieb generieren, den Divo technisch und optisch zu einem eigenständigen Modell entwickeln", erklärt Deputy Design Director Frank Heyl. Dadurch legt der extrem performante Hypersportwagen weiter in Sachen Agilität zu.

Aber auch optisch unterscheidet sich der neue Bugatti vom Chiron. Der Divo wirkt dank seiner schlankeren Seitenlinie und zusätzlichen Lufteinlässen zur Bremsenkühlung flacher und sportlicher. Die Frontklappe besitzt nun Lufteinlässe, die die Stirnfläche des Fahrzeuges reduzieren und den Luftfluss verbessern. Ein optimierter Aero-Curtain sorgt für eine bessere Luftführung im vorderen und hinteren Bereich der Fahrzeugseiten.

Der neugeformte Frontspoiler dient einem höheren Abtrieb und leitet mehr Luft zu den vorderen Lufteinlässen. Vier unabhängige Luftquellen an jeder Fahrzeugseite kühlen die Bremsen. Besonders fallen die kompakten und leichten LED-Scheinwerfer mit einer nur 35 Millimeter flachen Leuchtenöffnung auf. Diese schmaleren Scheinwerfer mit Boomerang-Tagfahrleuchten ziehen sich weit in die Kotflügel hinein, so dass der Kühler wie freischwebend wirkt.

Ebenso auffällig: die komplexen 3-D-Heckleuchten. Sie sind Teil des Heckgitters, das unter anderem im 3-D-Druckverfahren produziert wird und über spezielle Finnen verfügt. Insgesamt 44 dieser Finnen leuchten und bilden das Hecklicht. Über den prägnanten NACA-Air-Duct-Lufteinlass mit der Mittelfinne am Dach erhält der 8,0-Liter-W16-Motor mit 1.500 PS seine Ansaugluft.

Gleichzeitig verbessert er die Luftströmung, leitet die Luft zielgenauer auf den 1,83 Meter breiten Heckflügel und minimiert Turbulenzen. Ein hochgezogener Diffusor unterstützt die Breitenwirkung am Heck, macht es optisch flacher. "Optisch haben wir den Divo in einen oberen Teil, den organischen, und einen unteren Teil, den mechanischen, gegliedert. Damit unterstützen wir die Fahrzeugbreite und der Divo wirkt noch sportlicher", erklärt Frank Heyl. Ebenso auffällig scheinen blaue Linien auf den Reifen, die das Rad größer und damit sportlicher wirken lassen.


Cristiano Ronaldo kauft Bugatti Centodieci zur Feier der Meisterschaft

Ein kleines 9,5-Millionen-Geschenk an sich selbst

Zur Feier von Juventus Turins Gewinn der italienischen Fußball-Meisterschaft (der neunten in Folge, übrigens) hat sich Cristiano Ronaldo mal eben einen Bugatti Centodieci gegönnt. Das strengstens limitierte Hypercar wird in der Traumgarage des portugiesischen Weltfußballers unter anderem auf einen Bugatti Chiron treffen.

Lediglich zehn Exemplare des Centodieci wird Bugatti zur Feier des 110-jährigen Firmenjubiläums fertigen. Das Auto ist eine Hommage an den Bugatti EB110 aus den frühen 1990ern und kostet inklusive Steuern 9,5 Millionen Euro. Als Basis dient hier einmal mehr der Chiron, allerdings gibt es diverse Änderungen, die den Centodieci zu einem derart exklusiven Angebot machen.

Am auffälligsten ist natürlich die komplett neu designte Karosserie, die sich optisch an besagtem EB110 anlehnt. Der 8,0-Liter-Quadturbo-W16 leistet im Centodieci zudem 1.600 PS, nochmal 100 mehr als in den übrigen Chiron-Varianten. Ein Performance-Diffusor und ein feststehender Heckflügel verbessern den Abtrieb.

Ein solch spezielles Hypercar zu bauen, dauert seine Zeit und Cristiano Ronaldo wird auf sein Exemplar genau so lange warten müssen, wie die neun anderen Kunden auch. Die Auslieferungen des Centodieci sollen 2021 beginnen. Bis dahin hat der gute Cristiano ja noch Zeit mit Juve weitere Titel zu hamstern. In der bald beginnenden Endphase der Champions League etwa. Die Frage ist nur, wie irre das Auto sein müsste, das einem solchen Triumph würdig wäre.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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