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Citroen 2 CV Gebrauchtwagen

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Aktuelle Citroen 2 CV Gebrauchtwagen-Angebote

 Bild zum Fahrzeug: Citroen 2CV 6 Charleston

Citroen 2CV 6 Charleston

05/1983
103.473 km
29 PS (21 kW)
€ 24.990,-
4030 Linz
4030 Linz
Händlerangebot
Benzin | 6,5 l/100km (komb.) * | -/- (g CO2/km)
Gebrauchtwagen | Cabrio | 5 Türen
Gelb/Schwarz
Benzin | 6,5 l/100km (komb.) * | -/- (g CO2/km)

 

Unsere Citroen 2 CV Meldungen

Citroën 2CV (Ente)

Citroën 2CV: Die letzte Ente lief 1990 vom Band

Am 27. Juli vor ziemlich genau 30 Jahren kam das Aus für das preiswerte Kult-Auto
Am 27. Juli 1990, also vor ziemlich 30 Jahren, kam das Aus für eine Auto-Ikone: Die letzte Ende lief vom Band. Der preiswerte 2CV wurde zum Kult.
Zeitreise: Unterwegs im Citroën 2CV

Zeitreise: Unterwegs im Citroën 2CV

Wie fährt sich die Ente heute?
Citroën feiert 2019 seinen 100. Geburtstag. Was liegt da näher als eine Ausfahrt im berühmtesten Auto der Marke, dem 2CV. Fasziniert die Ente immer noch?
Citroën 2CV Prototyp TPV

Citroen 2 CV in: Asymmetrische Autos: Das sind die schrägsten Fahrzeuge

Manchmal haben avantgardistisches Design und Harmonie keinen Platz in derselben Karosserie....
In dieser Galerie zeigen wir asymmetrischen Autos. Denn manchmal haben avantgardistisches Design und Harmonie keinen Platz in der gleichen Karosserie.....
Citroën 2CV: "Ente"

Citroen 2 CV in: Die berühmtesten Auto-Spitznamen

Von Enten, Laubfröschen und Nasenbären
Ente oder Käfer kennen fast alle. Doch was ist eigentlich ein "Laubfrosch" oder der "Nasenbär"? Wir zeigen Ihnen die berühmtesten Auto-Spitznamen
70 Jahre Citroën 2CV

Citroen 2 CV in: Die Auto-Geburtstage 2018

Von der Ente bis zum Opel GT: Die wichtigsten Jubiläen
Ob Ford Escort oder VW Corrado: Auch 2018 gibt es eine Menge automobiler Jubiläen. Wir zeigen in unserer großen Übersicht die wichtigsten Jahrestage
Enten-Versteigerung in Frankreich: Ein Citroën 2CV wurde für eine Rekordsumme verkauft

Eine Ente sprengt Rekorde

Früher Citroën 2CV für irre Summe versteigert
Die Zeiten, in denen es eine "Ente" zum Spartarif gab, sind lange vorbei. Für Aufsehen sorgte jetzt die Versteigerung eines der ersten Citroën 2CV
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Citroen 2 CV Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Citroën 2CV: Die letzte Ente lief 1990 vom Band

Am 27. Juli vor ziemlich genau 30 Jahren kam das Aus für das preiswerte Kult-Auto

Am 27. Juli vor 30 Jahren lief der letzte Citroën 2CV vom Band. Damit endete im portugiesischen Mangualde eine Erfolgsstory, die 1948 auf dem Pariser Automobilsalon begann. Bei der Präsentation verblüffte der 2CV damals mit ungewöhnlichem Design, einer raffinierten Konstruktion, Vielseitigkeit sowie einer extremen Wirtschaftlichkeit.

Auch die für die Zeit sehr fortschrittlichen Technologien überzeugten die Kunden, darunter der Frontantrieb, die weiche Federung und der luftgekühlte Zweizylinder-Motor. Der hohe Bestelleingang gab den Entwicklern Recht - die "Ente" wurde schnell zum festen Bestandteil der Gesellschaft und zählt heute zu den Highlights der Citroen-Historie.

Der 2CV war für die breite Bevölkerung konzipiert, und das in einer Zeit, als das Auto noch ein Luxusobjekt war. Es handelte sich um ein preiswertes Fahrzeug mit innovativen Eigenschaften - kein verkleinertes Mittelklasseauto. Mit diesem Konzept begeisterte die Ente die Massen: Bis 1990 wurden mehr als 5,1 Millionen Fahrzeuge (inklusive Kastenwagen) verkauft.

Prototyp TPV (Toute Petite Voiture)

Bereits Mitte der 30er-Jahre begann Citroën mit der Entwicklung eines preiswerten Autos für die breite Bevölkerung, dem künftigen 2CV. Ein minimalistischer Kleinwagen sollte es sein. Die Anforderungen, die Konstrukteur André Lefèbvre erhalten haben soll, waren sehr konkret.

"Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter auf 100 km verbraucht. Es muss ausgesprochen gut gefedert sein, sodass ein Korb voll mit Eiern eine Fahrt über holprige Feldwege unbeschadet übersteht."

Mit seiner geringen Geschwindigkeit, seiner einfachen Ausstattung und seinem kleinen Preis war das Toute Petite Voiture ("ganz kleines Auto") ein Wagen für Jedermann, in der Stadt und auf dem Land. 1939 war das wassergekühlte TPV fertig und sollte noch im gleichen Jahr präsentiert werden. Aufgrund des Kriegsbeginns fand der Pariser Automobilsalon jedoch nicht statt; die 250 bereits gebauten Prototypen wurden verschrottet oder versteckt.

Präsentation des 2CV auf dem Pariser Autosalon 1948

Nach Kriegsende nahm Citroën die Arbeiten am Fahrzeug wieder auf. Enthüllt wurde der Citroën 2CV, ein komplett überarbeitetes TPV, am 7. Oktober 1948 auf dem Pariser Salon. Die erste Kleinlimousine mit Vorderradantrieb weltweit bot ausreichend Platz, war unprätentiös, sympathisch und sparsam; damit eroberte sie das Publikum. Der 2CV war ein Fahrzeug für die "kleinen Leute" und ein Symbol der Freiheit und der Lebensfreude.

Wegen der knappen Rohstoffe konnte Citroën anfangs nur eine geringe Stückzahl produzieren. So entstanden kurzzeitig Wartelisten von bis zu sechs Jahren. Der Kaufpreis war niedrig, ebenso die Unterhaltskosten aufgrund der einfachen Technik. Der kleine Hubraum schlug sich in einer günstigen Steuerklasse nieder. Zudem war die Ente für damalige Verhältnisse sparsam und benötigte wenig Wartung.

Fahrwerk: Erhebliche Kurvenneigung

Der viertürige 2CV war nicht selbsttragend konstruiert; er bestand aus einem Fahrgestell (einem Kastenrahmen) und einer daraufgeschraubten Karosserie. Statt eines festen Stahldachs gab es ein Rollverdeck aus Vinyl, um das Fahrzeug leichter zu machen und das Wohlbefinden an Bord zu steigern. Eine erhebliche Seitenneigung in Kurven gehörten zum 2CV. Aufgrund der leichten Karosserie, des tiefliegenden Boxermotors sowie des tiefliegenden Tanks ergab sich allerdings ein niedriger Schwerpunkt. Anfangs waren alle Fahrzeuge rundum mit Trommelbremsen ausgerüstet. Ab 1981 wurden vorne Scheibenbremsen eingebaut.

Motorisierung: Anfangs 9, am Ende 29 PS

Der neu entwickelte, luftgekühlte Zweizylinder-Boxer mit anfangs 375 ccm Hubraum leistete 9 PS und wurde erstmals serienmäßig mit einem Viergang-Getriebe kombiniert. Damit war eine Höchstgeschwindigkeit von rund 70 km/h drin. Der ab 1970 in den Citroën 2CV6 eingebaute 602-ccm-Motor hatte dann schon 28 PS, und die letzten Typen mit 29 PS schafften 113 km/h. Bei allen Fahrzeugen war es möglich, den Motor mithilfe der Wagenhebelkurbel zu starten.

Die Kastenente

Der im Frühjahr 1951 eingeführte Lieferwagen auf Basis des 2CV unterschied sich von der Limousine ab der B-Säule durch einen kastenartigen geräumigen Laderaum. Die Beladung der "Kastenente" erfolgte über zwei Flügeltüren am Heck. Zum Einsatz kam der das Auto beispielsweise beim französischen Straßenrettungsdienst oder als Postfahrzeug in Belgien. Später entwickelte sich daraus der Acadiane.

Das Ende der Ente

Nachdem der letzte 2CV am 27. Juli 1990 das Citroën-Werk in Mangualde verlassen hatte, entwickelte sich die Ente zum Kultfahrzeug. Wie kein anderes Modell steht es heute für ein französisches Lebensgefühl mit viel Nonkonformismus und hemdsärmeliger Abenteuerlust.


Zeitreise: Unterwegs im Citroën 2CV

Wie fährt sich die Ente heute?

Citroën feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Klar, das man dieses Ereignis groß feiert. Zu den eher seltsamen Einfällen gehört die satirische Umbenennung der Marke in Deutschland zu "Zitrön", zu den besseren Ideen, uns Journalisten hinter das Steuer von legendären Modellen zu setzen. In der Tat hat Citroën einige automobile Helden auf die Räder gestellt, denken wir nur an Traction Avant oder DS. Doch ein Fahrzeug überstrahlt sie alle: der 2CV alias "Ente".

Dabei kann in ihrem Heimatland mit "Ente" kaum einer etwas anfangen. Das Wassertier setzte sich vor allem in Deutschland und den Niederlanden durch, in Frankreich und anderen romanischen Ländern sagt man in Anlehnung an den Modellnamen (2CV gleich 2 Steuer-PS) lieber "Deux Chevaux" ("Döschewo") und ähnliches.

Dabei ist die Herleitung vom hässlichen Entlein durchaus passend. In meiner Kindheit, es muss um 1986 gewesen sein, besaß die Mutter eines Schulfreundes einen Citroën 2CV "Dolly" in rot-weißer Lackierung. Doll fand ich das Auto nicht, eher seltsam und zudem nervig, wenn die Ente auf dem Weg zur Schule mal wieder nicht anspringen wollte. Zu dieser Zeit war der 2CV bereits gut vier Jahrzehnte auf dem Markt. Ein ladenneuer Oldtimer für unverbesserliche Nostalgiker.

Die Geschichte des 2CV reicht zurück in die Mitte der 1930er-Jahre: Citroën war gerade von Michelin übernommen worden und die neuen Bosse forderten ähnlich wie drüben in Deutschland eine Art "Volkswagen". Nur noch eine Nummer spartanischer.

Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter auf 100 km verbraucht. Es muss ausgesprochen gut gefedert sein, sodass ein Korb voll mit Eiern eine Fahrt über holprige Feldwege unbeschadet übersteht - so sollen die Anforderungen an den Konstrukteur André Lefèbvre gelautet haben.

Mit seiner geringen Geschwindigkeit, seiner einfachen Ausstattung und seinem kleinen Preis war das Toute Petite Voiture ("Ganz kleines Auto") ein Volksauto für Stadt und Land. 1939 war das TPV fertig und sollte noch im gleichen Jahr präsentiert werden. Aufgrund des Kriegsbeginns fand der Pariser Automobilsalon jedoch nicht statt; die 250 bereits gebauten Prototypen (siehe Foto) wurden verschrottet oder versteckt.

Im Nachhinein vielleicht gut so, wenn man sich solch ein Fahrzeug betrachtet. Die Ur-Ente hatte wirklich nur das an Bord, was die Gesetze vorschrieben. Etwa ein einziger Scheinwerfer, der später zentral auf der Haube thronte. Zumindest in Sachen 2CV kam der Krieg Citroën nicht ungelegen, denn der extrem spartanische TPV wäre wohl ein Flop geworden. Doch nun konnte man das Konzept noch einmal grundlegend modifizieren.

Enthüllt wurde der Citroën 2CV, ein im Vergleich zum TPV komplett überarbeitetes Modell, dann erst neun Jahre später, am 7. Oktober 1948, auf dem Pariser Automobilsalon. Der Legende nach war der damalige französische Staatspräsident von dem Anblick nicht sonderlich begeistert. Sein Volk musste anfangs bis zu sechs Jahre auf einen 2CV warten, der Grund war Rohstoffmangel. Der Beliebtheit tat es keinen Abbruch: Günstig in der Anschaffung und im Unterhalt, dazu vier Türen und relativ viel Platz. Das überzeugte vor allem die ländliche Kundschaft, für die der 2CV oft das erste Auto war.

Der neu entwickelte, luftgekühlte Zweizylinder-Boxermotor mit einem Hubraum von anfangs 375 Kubikzentimeter leistete 6,6 kW (9 PS) und war erstmals serienmäßig mit einem Viergang-Getriebe ausgerüstet. Es folgten zahlreiche weitere Entwicklungsstufen. Dabei hatte der ab 1970 in den Citroën 2CV6 eingebaute 602-Kubik-Motor zunächst 21 kW (28 PS). Bei allen Fahrzeugen war es möglich, den Motor mit Hilfe einer Kurbel zu starten.

Die erste Ausführung des Citroën 2CV mit 9 PS erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von rund 70 km/h. Die letzten Typen mit 29 PS Leistung schafften Spitzengeschwindigkeiten von 113 km/h. Die Ente ist damit eines der wenigen Fahrzeuge, deren Leistung der Basismotorisierung sich im Laufe der Entwicklungsstufen deutlich mehr als verdreifachte.

Kurbeln muss ich zum Glück nicht, denn "meine" Ente ist ein 2CV Spécial, den es ab 1978 gab. Doch solche Feinheiten waren ab Mitte der 1970er-Jahre eigentlich schon fast egal, da die Ente längst zur Antiquität und Auto für Nonkonformisten mutiert war.

Auch heute noch beeindruckt die Einfachheit der Ente: Papierdünne Türen, die mit Nachdruck geschlossen werden wollen. Sesselartiges Gestühl. Weiche Federung. Ein praktisch nicht existentes Armaturenbrett. Und schließlich die Revolverschaltung. Na gut, erst einmal dem französischen Enten-Papa an meiner Seite zugucken. Sieht eigentlich nicht so schwer aus. Dann wollen wir mal. KNARZ! Okay, noch einmal mit mehr Gefühl. Die Schaltstange etwas herausziehen, dann nach links drücken und weiter herausziehen. Voila, der erste Gang ist drin. Mit dem typischen Boxerklang fahre ich los, aus allen Poren des 2CV atmet Entschleunigung und Gelassenheit. Durchatmen, zweiter Gang. Die Stange zurückschieben, drin. Dritter Gang: Den Apparat gerade herausziehen. Geht doch. Den vierten Gang bemühe ich gar nicht erst, der elastische Zweizylinder wogt uns mit relativem dumpfen Klang durch die Straßen. Daran könnte ich mich gewöhnen, zumal mit geöffnetem Rolldach.

Leider hat der Rostteufel die meisten der rund 5,1 Millionen Enten vergiftet. (3.868.631 viertürige Limousinen und 1.246.335 Lieferwagen (Kastenente), um ganz genau zu sein.) Mittlerweile sind gute Citroën 2CV keine Sonderangebote für Studenten mehr, sondern kratzen an der 10.000-Euro-Marke. Doch dann hat man sie bereits nach allen Regeln der Kunst für ein langes Leben fit gemacht, beispielsweise mit einem verzinkten Chassis. Passend zur goldenen 2CV-Devise: Der Weg ist das Ziel.


Citroen 2 CV in: Asymmetrische Autos: Das sind die schrägsten Fahrzeuge

Manchmal haben avantgardistisches Design und Harmonie keinen Platz in derselben Karosserie....
Auch wenn es nicht immer so ganz offensichtlich ist, basiert Autodesign in der Regel doch auf Harmonie. Symmetrie ist die Grundlage von etwa 99,9 Prozent aller Autos, die tagtäglich auf unseren Straßen herumkreuchen und -fleuchen. Und die restlichen 0,1 Prozent? Es gibt sie tatsächlich, die schrägen Hunde, wo die rechte Seite des Autos nicht so wirklich zur linken Hälfte passen will.Wie das dann aussieht, sehen Sie, wenn Sie sich durch die 12 Beispiele unserer Asymmetrie-Galerie klicken. Selbige beinhaltet sowohl Serienfahrzeuge als auch Studien. Einige Kandidaten wie der Hyundai Veloster oder der Mini Clubman sind fest im Straßenbild verankert. Bei anderen Autos wussten wir vor der Arbeit an dieser Fotoshow gar nicht, dass es sie gibt. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie sind überaus unkonventionell.

Citroen 2 CV in: Die berühmtesten Auto-Spitznamen

Von Enten, Laubfröschen und Nasenbären
Sei es privat, in der Firma oder bei Autos: Spitznamen gibt es häufig. Doch meistens weiß man nicht mehr so recht, woher diese überhaupt kommen. Einige sind naheliegend, wie etwa "Laubfrosch" für einen grünen Opel der 1920er-Jahre. Doch was verbirgt sich hinter dem "Nasenbär" oder dem "Cremeschnittchen"? Wir zeigen Ihnen in unserer Galerie die berühmtesten Auto-Spitznamen.

Citroen 2 CV in: Die Auto-Geburtstage 2018

Von der Ente bis zum Opel GT: Die wichtigsten Jubiläen
Zwölf Monate sind schneller vorbei, als man denkt: Schon befinden wir uns im Jahr 2018. Im automobilen Bereich gibt es viele runde Geburtstage und besondere Jahrestage zu feiern. Einige Ereignisse wie etwa "70 Jahre Porsche" werden groß zelebriert, anderes geht fast unter. Oder hätten Sie gedacht, dass der erste Opel Vectra schon ein H-Kennzeichen bekommt? In unserer Galerie zeigen wir prominente und unbekannte Geburtstagskinder auf Rädern.

Eine Ente sprengt Rekorde

Früher Citroën 2CV für irre Summe versteigert
Fontainebleau (Frankreich), 23. Januar 2018 - Die älteren Semester werden es noch erlebt haben: Morsche Citroën 2CV, die für eine Kiste Bier den Besitzer wechseln. Die Ente machte europaweit die Jugend mobil, doch der Rost dezimierte den Millionenbestand sehr schnell und sehr gründlich. Längst ist das Kultmobil ein anerkannter Klassiker mit Preisen, die sich für gute Fahrzeuge mindestens im oberen vierstelligen Bereich bewegen. Doch selbst das sind nur "Peanuts" gegenüber der aberwitzigen Summen, die seltene 2CV bisweilen erreichen.

Sahara-Ente: Die blaue Mauritius
2016 etwa versteigerte das Auktionshaus Artcurial einen Citroën 2CV Sahara für unfassbare 172.800 Euro. Nun gut, werden Enten-Kenner jetzt einwenden, es gab ja auch nur 693 jener Doppelmotor-Wagen und 100.000 Euro sind dort eher die Regel. Aber der monetäre Irrwitz bricht sich inzwischen schon Bahn in die Welt der normalen Enten. So wurden soeben im französischen Fontainebleau mehrere 2CV vom Auktionshaus Osenat versteigert.

Eine von nur 876
Für besonders viele Schweißperlen bei den Bietern sorgte ein Citroën 2CV Typ A von 1949: Lag sein Schätzwert noch bei 12.000 bis 15.000 Euro, fiel der Hammer nach einem Bieterkampf erst bei 75.600 Euro zugunsten eines niederländischen Museums. Zum Mitschreiben: Fünfundsiebzigtausend-Sechshundert. Und das, obwohl der Allgemeinzustand eher mittelprächtig ist. Ein Blick in die Enten-Historie macht diese Summe etwas verständlicher: Zwar wurde der 2CV schon 1948 präsentiert, doch erst 1949 begann die Produktion. Aber aufgrund von Stahlknappheit wurden nur 876 Fahrzeuge gebaut, bis zu fünf Jahre mussten 2CV-Kunden damals auf ihr Auto warten. Das versteigerte Exemplar trägt die Fahrgestellnummer 000458, ist also eine der ersten 500 jemals gebauten Enten.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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