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Unsere Ferrari Purosangue Meldungen

Ferrari Purosangue (2023)

Ferrari Purosangue (2023): Bloß nicht SUV sagen!

Vier Türen, vier Sitze, Allrad und ein Saug-V12, aber keine Anhängerkupplung
Endlich zeigt Ferrari den Purosangue. Ein SUV im klassischen Sinne soll der Viertürer aber nicht sein. Alles zur Technik und zum Preis.
2023 Ferrari Purosangue neues Rendering

Ferrari Purosangue SUV: Rendering vor September-Debüt

Puristen jetzt bitte wegschauen
Ferraris erstes SUV wird kein richtiges SUV, aber die Puristen werden trotzdem jammern. Auch wenn es so aussieht wie in diesem Rendering? Was meinen Sie?
Ferrari Purosangue (2022) Rendering

Ferrari Purosangue zeigt sich auf erstem offiziellen Teaser

Das erste SUV der Marke enthüllt seine Frontpartie
Noch 2022 wird Ferrari sein erstes SUV vorstellen. Auf dem ersten offiziellen Teaser ist nun die Frontpartie erstmals zu sehen.
Ferrari Purosangue in: Ferrari Purosangue: Produktion startet 2022, Auslieferungen 2023

Ferrari Purosangue: Produktion startet 2022, Auslieferungen 2023

Der erste Ferrari-SUV kann gar nicht früh genug kommen.
Es ist offiziell: Ferrari baut sein erstes SUV. Jetzt hat der Autohersteller bestätigt, dass der Purosangue noch in diesem Jahr in Produktion gehen wird.
Ferrari Purosangue Renderings

Ferrari Purosangue: So könnte das SUV von Ferrari aussehen

Vor 2022 wird das Fahrzeug aber nicht vorgestellt
Neue Renderings versuchen eine Vorschau darauf zu geben, wie das Heck des Ferrari Purosangue SUV aussehen könnte, wenn er debütiert.
Ferrari Purosangue in: Ferrari Purosangue soll Anfang 2022 starten, gefolgt von zwei Elektro-SUVs

Ferrari Purosangue soll Anfang 2022 starten, gefolgt von zwei Elektro-SUVs

Elektrifizierung im Vormarsch: Kommen nach dem Plug-in-Purosangue reine Elektromodelle?
Nach einem Bericht soll nach dem 2022 startenden Ferrari-SUV namens Purosangue mit Plug-in-Antrieb noch zwei Elektro-SUVs aus Maranello folgen.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Ferrari Purosangue Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Ferrari Purosangue (2023): Bloß nicht SUV sagen!

Vier Türen, vier Sitze, Allrad und ein Saug-V12, aber keine Anhängerkupplung

Ein neuer Ferrari ist immer etwas Besonders, dieser hier aber noch ein Stück mehr. Seit Jahren geisterte der Purosangue unter dem Stichwort "Ferrari-SUV" durch die Presse. Jetzt wird er offiziell vorgestellt. Und wir würden spontan das Kürzel FPV vorschlagen: Ferrari Practical Vehicle.

Denn auf den ersten Blick wirkt das Vollblut (so die Übersetzung von Purosangue) nicht wie ein klassisches SUV, sondern eben eher wie ein praktischerer Ferrari. Auch das Unternehmen selbst vermeidet tunlichst den Begriff SUV oder Crossover. Fest steht: Das hier ist der erste Ferrari mit hinteren Türen.

Vier Sitze, vier Türen, viel Gewicht

Enrico Galliera, Chief Commercial and Marketing Officer, erklärt, warum es das Auto überhaupt gibt: "Um ehrlich zu sein, die Nachfrage nach einem Auto, das es unseren Kunden ermöglicht, mit der Familie in einem Viersitzer zu fahren, kommt schon seit vielen Jahren. Wir haben versucht, darauf mit unseren früheren Viersitzern zu antworten, die zwar Leistung boten, aber nicht das Niveau an Komfort und Vielseitigkeit erreichten, wegen der Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen. Jetzt haben wir eine Antwort gefunden, denn wir haben eine technische Lösung gefunden, die es uns erlaubt, keine Kompromisse bei der Leistung einzugehen."

Galliera weiter: "Wir hatten einen anderen Ansatz: Wir wollten einen Sportwagen haben. Wenn man ihn fährt, hat man das Gefühl, in einem zweisitzigen Sportwagen zu sitzen. Aber wir wollten auch Komfort und Vielseitigkeit hinzufügen."

Angaben zu den Abmessungen gibt es noch kaum. Nur so viel: 185 mm Bodenfreiheit, 473 Liter Kofferraumvolumen plus umlegbare Sitze. Wuchtig ist der Purosangue: Das Leergewicht beträgt 2.053 Kilogramm, 2.033 kg sind das Trockengewicht mit allen optionalen Ausstattungen in Form von Kohlefaser, die das Gewicht des Autos reduzieren, ohne Flüssigkeit und Öl und so weiter.

Oh, und es gibt selbstverständlich KEINE Anhängerkupplung. Für etwaigen Zugbetrieb hätte man laut Ferrari das Fahrwerk ändern müssen. Man entwickelt aber Lösungen, die es erlauben, ein Fahrrad oder Skier oder was auch immer mitzunehmen.

Allrad und V12-Sauger

Eine klare Ansage von Ferrari: Die Rundenzeit von Fiorano wird nur für zweisitzige Sportwagen angegeben. Pech für den Purosangue ... der auf den ersten Bildern übrigens in Titangrau zu sehen ist.

Noch einmal Signore Galliera: "Natürlich ist die Geländetauglichkeit des Autos höher als bei einem normalen Ferrari. Man kann das Auto also auch abseits der Straße benutzen, aber es ist sicher kein Jeep, das muss ich sagen. Wir haben das Auto nicht entwickelt, um mit großen Steigungen oder Schlamm fertig zu werden.

Aber es ist sicher ein Auto, das zum ersten Mal die Leistung eines Ferrari auch auf anderen Straßen ausspielen kann. Sicherlich auf sehr nassen Straßen oder mit viel Schnee, oder auch auf den so genannten "White Roads" in Italien, die nicht asphaltiert sind."

Der Motor des Purosangue ist als Front-Mittelmotor ausgelegt und das Getriebe hinten angebracht, dadurch entsteht eine Transaxle-Anordnung. Die Kraftübertragungseinheit (Power Transfer Unit, PTU) ist vor dem Motor angekoppelt und liefert somit eine einzigartige 4x4-Übertragung. Das ergibt eine Gewichtsverteilung von 49:51 %, die die Konstrukteure aus Maranello als optimal für einen Sportwagen mit Mittelmotor sehen.

Der Purosangue soll sich dank seiner Leistung und seines Komforts deutlich vom Markt abheben. Als einziger in seinem Segment ist er mit einem V12-Saugmotor (Codename F140IA), der als Front-Mittelmotor angelegt ist, ausgestattet. 6,5 Liter Hubraum, Trockensumpf und Hochdruck-Direkteinspritzung, 533 kW (725 PS) bei 7750 U/min, 716 Nm bei 6250 U/min plus feiner Klang stehen zu Buche.

Außerdem liefert der Zwölfender bereits bei niedrigen Drehzahlen 80 Prozent Drehmoment. Die Ansaug-, Steuer- und Abgassysteme wurden komplett überarbeitet, die Zylinderköpfe stammen dagegen vom 812 Competizione. Die Fahrleistungen: 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 10,6 Sekunden von 0 auf 200 km/h.

Neues 8-Gang-DCT plus aktive Federung

Das primäre Ziel bei der aerodynamischen Entwicklung des Purosangue war es, die Karosserie, den Unterboden und den Heckdiffusor so effizient wie möglich zu gestalten. Der neue Ansatz verschafft eine Synergie zwischen dem vorderen Stoßfänger und der Radlaufverkleidung. Diese erzeugen einen Luftvorhang, der die Vorderräder aerodynamisch abdichtet und die Entstehung turbulenter Querströmungen verhindert.

Ferrari hat dem Purosangue auch die allerneuesten Versionen der fahrdynamischen Kontrollsysteme mitgegeben, die bereits bei seinen leistungsstärksten und exklusivsten Sportwagen eingeführt wurden Darunter fallen die unabhängige Vierradlenkung und das ABS mit dem 6-WegeFahrwerk-Dynamiksensor (6w-CDS).

Eine Weltpremiere feiert auch das neue aktive Federungssystem von Ferrari. Es kontrolliert sehr effektiv die Wankbewegungen der Karosserie in Kurven und die Reifenkontaktfläche bei dicht aufeinanderfolgenden Unebenheiten. Somit kann die gleiche Leistung und das Fahrverhalten wie bei einem der Sportwagen der Marke erzielt werden.

Die völlig neue Karosserie verfügt serienmäßig über ein Dach aus Karbonfaser und hält somit das Gewicht niedrig und senkt den Schwerpunkt. Aufgrund der völlig neuen Konstruktion wurden hinten angeschlagene Türen eingebaut, um Ein- und Ausstieg zu erleichtern und das Fahrzeug so kompakt wie möglich zu halten.

Die Konstruktion des 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebes (DCT) mit Ölbad wurde durch Trockensumpfschmierung und eine deutlich kompaktere Kupplungsbaugruppe optimiert, wodurch die Bauhöhe im Fahrzeug um 15 mm gesenkt werden konnte, was wiederum den Schwerpunkt um den gleichen Betrag senkt. Die Leistung der neuen Kupplung ist um 35 % höher, sie überträgt beim Schalten ein dynamisches Drehmoment von bis zu 1200 Nm.

Dank einer Betätigungshydraulik der neuen Generation sind die Füllzeiten der Kupplung jetzt kürzer, so dass die Gesamtschaltzeiten im Vergleich zum vorherigen 7-Gang-DCT reduziert werden konnten. Die Übersetzungsverhältnisse sind die gleichen wie beim SF90 Stradale und 296 GTB.

Die Türen öffnen gegenläufig

Aus ergonomischen Gründen hat Ferrari sich darauf konzentriert, so viel Platz wie möglich für den Einstieg zu bieten und gleichzeitig den Radstand kompakt zu halten. Um dies zu erreichen, wurde eine traditionelle Öffnung der vorderen Türen mit einem Öffnungswinkel von 63 Grad gewählt, fünf Grad größer als bei anderen Ferrari-Modellen. Die hinten angeschlagenen Türen des Fonds öffnen sich elektrisch, der Öffnungswinkel beträgt 79 Grad.

Auch die Heckklappe aus Aluminium wird elektrisch betätigt: Mit zwei elektrischen Heckklappenhebern lässt sie sich bis zu 73 Grad öffnen, dies erleichtert den Zugang zum Kofferraum und vereinfacht das Be- und Entladen selbst größerer Gepäckstücke. Die Schwanenhalsscharniere ermöglichen zudem unkonventionelle ästhetische Formen im oberen Spoilerbereich.

Die unkonventionelle Position der Scheinwerfer machte es möglich, zwei Lufteinlässe oberhalb und unterhalb des Tagfahrlichts zu schaffen. Der obere Lufteinlass dient dazu, die Luft in das komplexe angeblasene System zu leiten, dessen Entlüftungsöffnung unter der vorderen "Aerobridge" liegt. Der untere hingegen leitet die Luft zum Bremsenkühlsystem.

Das 4RM-System des GTC4Lusso wurde für den Purosangue weiterentwickelt und übernimmt nun die Neuerungen der für den Allradantrieb des SF90 Stradale entwickelten Steuerlogik in Verbindung mit der neuen unabhängigen Allradlenkung (4WS) des 812 Competizione.

Der Purosangue bietet serienmäßig eine beeindruckende Anzahl von Fahrerassistenzsystemen (ADAS), wie adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC), automatisches Notbremssystem (AEB), automatisches Abblendlicht/Fernlicht (HBA/HBAM), Spurhalteassistent (LDW), Spurverlassenswarnung (LKA), Totwinkelassistent (BSD), Querverkehrswarnung (RCTA), Verkehrszeichenerkennung (TSR), Müdigkeits- und Aufmerksamkeitsassistent (DDA) und Einparkkamera (NSW).

Eine Funktion, die zum ersten Mal in einem Ferrari-Modell zur Verfügung steht, ist die Bergabfahrhilfe HDC (Hill Descent Control) zur Kontrolle einer eingestellten Fahrgeschwindigkeit an steilen Gefällen.

Eigenwilliges Cockpit

Das Fahrer-Cockpit ist vom SF90 Stradale inspiriert und wird fast eins zu eins auf der Beifahrerseite gespiegelt. Unser Gedanke: Praktisch für die Produktion von Rechtslenkern. Ferrari lobhudelt "ein unvergleichliches Gefühl der emotionalen Einbindung für den Beifahrer", unterstützt durch ein 10,2-Zoll-Display, das alle erforderlichen Informationen liefert, um den Beifahrer am Fahrerlebnis teilhaben zu lassen.

Die komfortbezogenen Bedienelemente befinden sich auf einem versenkbaren Drehknopf in der Mitte des Armaturenbretts, die Insassen im Fond haben über einen zweiten Drehknopf Zugang zu denselben Funktionen. Die luxuriös verkleidete Mittelkonsole ist mit einem Y-förmigen Strukturelement kombiniert, das von der Schaltkulisse aus Metall dominiert wird.

Weniger offensichtliche, aber ebenso gut gestaltete Elemente sind die Fensterheberknöpfe, der elegante Doppel-Glasbecherhalter und das Schlüsselfach in Kombination mit der Ladezone für Mobilgeräte. Die auf Komfort ausgerichteten Polsterbereiche integrieren Armlehnen und Türgriffe. Zum ersten Mal in der Geschichte von Ferrari ist die Kabine mit vier separaten und unabhängig voneinander einstellbaren Sitzen ausgestattet.

Kugelsicherer Teppich als Option

Die beheizbaren Rücksitze lassen sich unabhängig voneinander einstellen und zurücklehnen. Wenn sie ganz nach vorne geklappt werden, erhöht sich die Kofferraumkapazität des Ferrari Purosangue deutlich.

Der Dachhimmel besteht aus recyceltem Polyester, der Teppich aus Polyamid, das aus Fischernetzen aus den Weltmeeren recycelt wurde, und neu formuliertem Alcantara. Der Purosangue ist das erste Fahrzeug weltweit, in dem diese spezielle Version von Alcantara verwendet wird, die zu 68 Prozent aus recyceltem Polyester besteht.

Etwas kurios: Anstelle des traditionellen Teppichs oder Leders für den Bodenbelag steht optional auch ein kugelsicheres, ballistisches Gewebe zur Verfügung, das aufgrund seiner außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit auch in Militäruniformen verwendet wird.

Eine weitere Option ist ein neues, sehr elegantes und modernes dunkelbraunes Semianilinleder. Die optionale Verkleidung aus Karbonfasern mit feinstem Kupferdraht ist eine hochmoderne Variante der traditionellen Karbonfasern. Das Burmester 3D High-End Surround Sound System wird erstmals in einem Ferrari als Serienausstattung angeboten.

Marktstart im Frühjahr 2023

Unter den bei der Markteinführung angebotenen Farben wurde Nero Purosangue speziell für dieses Fahrzeug entwickelt. Erstmals bei Ferrari haben Besitzer die Möglichkeit, das Dach ihres Fahrzeugs zu personalisieren: Sie können sich für ein durchgehendes elektrochromes Glasdach anstelle der serienmäßigen Karbonfaser-Version entscheiden. Erstmals bietet das Modell außerdem serienmäßig Kompatibilität mit den Systemen Android Auto und Apple CarPlay. Diese ersetzen das bisherige Navigationssystem.

im zweiten Quartal werden die Auslieferungen in den europäischen Ländern mit Linkslenkung erfolgen. Als Basispreis nennt Ferrari 390.000 Euro. Doch selbst wer genügend Geld hat, bekommt nicht zwingend einen Purosangue: "Zu Beginn wird der größte Teil unserer Produktion an unsere Sammler oder bestehenden Kunden geliefert, die wir als Familienmitglieder bezeichnen.", so Enrico Galliera.

Und weiter: "Wir haben bereits ein großes Interesse von Nicht-Ferrari-Kunden festgestellt, da dieses Auto auch ihre Interessen anspricht. Wir werden versuchen, einen Teil der Fahrzeuge an diese Kunden auszuliefern, aber wir gehen davon aus, dass der Prozentsatz der neuen Ferrari-Kunden im Laufe des Lebenszyklus des Fahrzeugs zunehmen wird.

Dieses Auto wird wie jedes andere Modell in unserer Produktpalette sein, so dass Sie davon ausgehen können, dass es, sagen wir, vier bis fünf Jahre bleiben wird. Was in der Zukunft nach diesem Zeitraum passieren wird, werden wir sehen."

Fest steht, dass der Purosangue maximal 20 Prozent des gesamten Umsatzes von Ferrari ausmachen soll. Und nicht mehr. Hier bleibt die Marke hart und nimmt auch jahrelange Wartezeiten in Kauf: "Wir haben nicht vor, unsere Produktionszahlen dramatisch zu erhöhen. Wir sind kein Großserienhersteller. Wir wollen die Exklusivität wahren."


Ferrari Purosangue SUV: Rendering vor September-Debüt

Puristen jetzt bitte wegschauen

Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr: Ferrari wird das gleiche tun, wie etwa Lamborghini oder Aston Martin und sein eigenes SUV auf den Markt bringen. Allerdings mit einem kleinen Trick.

Während die Modelle aus Sant'Agata und Gaydon in ihrer Produktion grundsätzlich nicht limitiert sind, wird Maranellos Hochsitz für nicht mehr als 20 Prozent der jährlichen Verkäufe verantwortlich zeichnen dürfen. Mit dieser Strategie will Ferrari erreichen, dass der Purosangue in etwa so exklusiv bleibt wie die traditionellen Sportwagen.

Vor seinem bestätigten September-Debüt haben unsere Freunde von Kolesa den Aufreger schon mal gerendert. Als Basis dienten die jüngsten Erlkönigbilder, auf denen das "Nenn-es-nicht-SUV" bereits mit der Serienkarosserie zu sehen war.

Gehen Sie davon aus, dass es im Design Einflüsse des Roma zu sehen geben wird. Die Bodenfreiheit dürfte geringer sein als bei herkömmlichen SUVs. Beim Purosangue soll die Fahrperformance noch immer an erster Stelle stehen, allerdings verbunden mit mehr Praktikabilität denn je zuvor. Wir kriegen es hier mit Ferraris erstem Serien-Fünftürer zu tun. Es gab zwar den 456 GT Venice, aber von dem war nach sieben Fahrzeugen schon wieder Schluss.

Wie der Bentley Bentayga wird auch der Purosangue einen Zwölfzylinder erhalten. Hier allerdings enden die Gemeinsamkeiten schon wieder. Für den Familien-Ferrari wurde ein frei saugender V12 bereits bestätigt, das britische Luxus-SUV hingegen fährt mit einem W12-Biturbo vor. Die neue Plattform für den Purosangue wurde auch mit Rücksicht auf ein Plug-in-Hybrid-Setup entwickelt, eine elektrifizierte Variante mit kleinerem Verbrenner ist also mehr als wahrscheinlich.

Erstmals angekündigt wurde der Ferrari-Crossover im September 2018. Er wird einen Allradantrieb und ein Doppelkupplungsgetriebe erhalten. Er wird Platz für vier Personen bieten und nichts mit dem Maserati Levante gemeinsam haben. Sie erinnern sich vielleicht - frühe Testträger borgten sich die Karosserie des Dreizack-SUVs.

Im Juni, im Rahmen des Ferrari Capital Markets Day, sprach CEO Benedetto Vigna von einem "echten Sportwagen und anders als alle anderen". Und er ergänzte, dass der Purosangue "100% Ferrari" sein werde. Das Auto werde haben, was es braucht, um "die Ansprüche an Performance, Innovation und Design, die man erwartet, zu erfüllen und zu übertreffen".


Ferrari Purosangue zeigt sich auf erstem offiziellen Teaser

Das erste SUV der Marke enthüllt seine Frontpartie

Endlich zeigt sich der Ferrari Purosangue in voller Pracht. Na gut, der halbe Purosangue. Hier ist der erste Teaser des ersten SUVs der Sportwagenmarke. Ein offizielles Foto, nach Monaten (oder eher Jahren) der Gerüchte, Ankündigungen, Erlkönigbilder und so weiter. Jetzt zeigt uns das Modell seine Frontpartie. Der Rest bleibt im Dunkeln, aber es reicht aus, um zu verstehen, wie das Styling aussehen wird.

Optisch folgt der Purosangue den jüngsten Modellen in Maranello folgt, mit den sehr schmalen Scheinwerfern, die durch einen ebenso schmalen Kühlergrill mit riesigen seitlichen Lufteinlässen verbunden sind. Die Motorhaube ist durch tiefe Rippen gefurcht. Und was wird sich darunter verbergen?

"Du hast die Gerüchte gehört... und wir freuen uns, bestätigen zu können, dass sie wahr sind (einige von ihnen). Und alles wird noch in diesem Jahr vorgestellt." Mit diesem Satz begleitet Ferrari den Social-Media-Beitrag, der das erste offizielle Foto des Purosangue zeigt, und scherzt auch ein wenig über die vor einiger Zeit veröffentlichten Fotos, die ihn (in der Vorserienversion) auf den Produktionslinien zeigten.

Jetzt ist alles schwarz (oder besser gesagt, rot) auf weiß (nein, es ist immer noch rot) und kündigt eine tiefgreifende Revolution für das Unternehmen an. Eine Revolution, die jedoch nicht einfach als SUV bezeichnet wird: In Maranello wird der Purosangue als FUV bezeichnet, ein Akronym für "Ferrari Utility Vehicle", um seine Einzigartigkeit innerhalb der Luxus- und/oder Sportmodelle mit mehr Bodenfreiheit anzuzeigen.

Tatsächlich sollte man beim Purosangue keine aberwitzige Bodenfreiheit erwarten, zumal Ferrari ein sportlicheres Verhalten erreichen möchte, das der DNA der Autos aus Maranello entspricht.

Genau aus diesem Grund könnten die hinteren Türen (die Bedingung ist ein Muss) gegenläufig öffnen, um sich von der Masse zu unterscheiden und eine der Leitsätze der Marke zu respektieren: niemals ein viertüriges Auto. Der Purosangue wird also ein erhöhter Gran Turismo sein, mit einem Fahrgastraum für vier Personen und einem nie zuvor von einem Ferrari erreichten Platzangebot bei gleichzeitiger Supercar-Leistung.

Ja, aber wie schnell wird der Ferrari Purosangue sein? Auch wenn das Styling mit seinen Anspielungen auf den SF90 Stradale nun kein Geheimnis mehr ist, bleibt abzuwarten, welche Motoren das FUV aus Maranello antreiben werden. Jetzt, da die Elektrifizierung bei Hypercars kein Thema mehr ist und der V6-Motor mit dem 296 GTB wiederbelebt wurde, ist eine Plug-in-Hybridversion des Purosangue zu erwarten.

Aber Ferrari reimt sich auf V12 mit Saugmotor, also wer weiß - vielleicht kommt in der Zukunft auch eine extreme Version des FUV mit dem vom Ferrari 812 "geliehenen" V12, um der stärkste SUV der Welt zu werden? Man dürfte den Lamborghini Urus genau im Visier haben ...


Ferrari Purosangue: Produktion startet 2022, Auslieferungen 2023

Der erste Ferrari-SUV kann gar nicht früh genug kommen.

Wir haben die Entwicklung des Ferrari Purosangue seit seiner Ankündigung im Jahr 2018 verfolgt. Der italienische Vollblüter (so die Übersetzung des Namens) sollte laut dem Fahrplan der Marke im Jahr 2022 debütieren.

Es sieht so aus, als würde Ferrari diesen Zeitplan einhalten können, denn das Unternehmen hat bestätigt, dass der Purosangue noch in diesem Jahr in Produktion gehen wird. Diese Information stammt von Seite 12 des 30-seitigen Verkaufsberichts 2021 des Automobilherstellers.

Noch wichtiger ist, dass diejenigen, die den ersten Ferrari-SUV kaufen wollen, dies im Jahr 2023 tun können, da die Auslieferungen in diesem Jahr beginnen werden.

Ein weiteres kommendes italienisches Auto, das in Produktion gehen wird, ist der Ferrari Daytona SP3. Der Supersportwagen mit V12-Motor wurde bereits im Jahr 2021 vorgestellt. Er wird jedoch dem Zeitplan des Purosangue folgen, wobei die Produktion im Jahr 2022 beginnt und die Auslieferung im Jahr 2023. Der Daytona SP3 mit V12-Antrieb ist das dritte Modell der Icona-Reihe des Automobilherstellers, die klassische Ferrari-Designs für das moderne Zeitalter neu interpretiert.

Zum jetzigen Zeitpunkt hat Ferrari noch keine konkreten Details über den Purosangue bekannt gegeben. Seit einiger Zeit werden in Italien bereits mehrere Prototypen getestet. Die ersten Prototypen trugen noch die Haut des Maserati Levante, aber die neuesten sind bereits mit der Serienkarosserie ausgestattet, wenn auch stark abgedeckt, um neugierigen Blicken zu entgehen.

Ferrari hat im Jahr 2021 einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt, über 11.000 Autos weltweit ausgeliefert und die Verkaufszahlen von 2020 um 22,3 Prozent übertroffen. Der Ferrari-Verkaufsbericht für 2021 verzeichnete einen Anstieg der Nachfrage nach seinen V8-Modellen. Die Nachfrage nach den V12-Supersportwagen ging jedoch aufgrund des geringeren Volumens des 812 Superfast zurück.

Mit dem Purosangue am Horizont erwarten wir, dass der SUV Ferrari einen weiteren Verkaufsschub geben wird, wie bei den meisten Sportwagenherstellern, die sich an die Herstellung von SUVs heranwagen. Wir sind auf den ersten Vergleichstest zwischen Lamborghini Urus, Ferrari Purosangue und Aston Martin DBX gespannt.


Ferrari Purosangue: So könnte das SUV von Ferrari aussehen

Vor 2022 wird das Fahrzeug aber nicht vorgestellt

Im Jahr 2017 wurden die lange kursierenden Gerüchte über ein Ferrari-SUV langsam zur Realität, als der damalige CEO Sergio Marchionne bestätigte, dass die Marke ein solches Modell plant. Weniger als ein Jahr später teaserte Ferrari es mit einem offiziellen Namen an - Purosangue.

Unsere Spionage-Fotografen haben seitdem diverse Prototypen eingefangen, aber es könnte noch ein Jahr bis zur offiziellen Enthüllung dauern. In der Zwischenzeit geben neue, nicht offizielle Renderings einen Vorgeschmack auf sein Heckdesign.

Nachdem Marchionne bestätigte, dass Ferrari es mit der Entwicklung eines SUV ernst meint, erstellte Motor1.com einen ersten Entwurf der vorderen Ansicht. Die heutigen Renderings geben einen Blick auf das Heck. Jüngste Erlkönigbilder zeigen, dass der SUV eine hochbeinige Optik im Stil eines Shooting Brake hat.

Die Fotos wurden aus der Ferne aufgenommen, die Renderings sorgen jedoch für Klarheit. Eines der auffälligsten Merkmale sind die geschwungenen Karosseriefalten, die von den vorderen Radkästen ausgehen und einen geschwungenen hinteren Kotflügel bilden.

Vier runde Rückleuchten - ein typisches Ferrari-Design - sitzen unter einer subtilen Heckklappenkante, die aussieht, als wäre sie ein Spoiler bei einem normalen zweitürigen Modell. Darunter befindet sich eine Menge Blech, das die Lichtelemente von den Vierfach-Auspuffendrohren trennt. Ein roter Diffusor trennt sie paarweise, während schwarze Kunststoffverkleidungen dem Purosangue die nötige Ästhetik verleihen, um Crossover-Kunden zu gewinnen.

Wir haben schon seit Jahren von einem solchen Modell gehört, und es fühlt sich immer noch nicht real an - und wird es wahrscheinlich auch nicht, bis Ferrari es offiziell macht. Die Streichung des GTC4Lusso, um Platz im Programm zu schaffen, ist jedoch ein gutes Zeichen.

Als Ferrari das Modell im Jahr 2018 ankündigte, enthüllte man, dass der Purosangue auf dessen Front-Mittelmotor-Architektur basiert, eine innovative Aufhängung aufweist und einen Hybrid-Antriebsstrang bieten würde. Am meisten freuen wir uns über die Möglichkeit, dass ein mächtiger V12 verfügbar sein wird, bevor verschärfte Vorschriften ihn zu einem Relikt machen. Er sollte für das Modelljahr 2023 erscheinen.


Ferrari Purosangue soll Anfang 2022 starten, gefolgt von zwei Elektro-SUVs

Elektrifizierung im Vormarsch: Kommen nach dem Plug-in-Purosangue reine Elektromodelle?

McLaren sagt nun schon zum x-ten Mal, dass die Marke nicht auf den SUV-Zug aufspringen will. Dagegen treibt Ferrari die Entwicklung des Purosangue voran, das erste richtig dicke Cavallino rampante aus Maranello. Einem neuen Bericht des Car-Magazins zufolge wird das Modell mit dem Codenamen F175 Anfang 2022 auf den Markt kommen - gefolgt nicht nur von einem SUV, sondern gleich zwei weiteren.

Diese laufen intern unter den Projektnamen F244 und F245 und sollen angeblich dieselbe Plattform wie der Purosangue verwenden. Ferrari hat bereits bestätigt, dass sein erstes SUV mit einem Hybridantrieb angeboten wird. Die nachfolgenden Versionen sollen jedoch den Verbrennungsmotor komplett verlieren. Laut Car kann die Plattform bis zu vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 610 PS aufnehmen.

Details zu den beiden Elektrofahrzeugen gibt es derzeit nicht, aber anscheinend soll es auch noch ziemlich lange dauern, bis die beiden auf den Markt kommen. Der erwähnte F244 wird voraussichtlich irgendwann im Jahr 2024 starten, während der F245 zwei Jahre später, also im Jahr 2026, auf den Markt kommen wird.

Selbst eine High-End-Marke wie Ferrari ist nicht immun gegen strengere Emissionsvorschriften. Die Elektrifizierung steht also auf der To-do-Liste. Da außerdem die SUV-Nachfrage stärker ist denn je, könnte die traditionsreiche italienische Marke sich eine Menge Potenzial erschließen, wenn sie ihre Sportwagen-Palette um solche Autos ergänzt.

Die Meldung von Car spekuliert noch mehr zum Thema Purosangue. So soll die Topversion einen V12 mit rund 800 PS erhalten. Außerdem soll es einen 4,0-Liter-V8 geben, der mit seinem Hybridsystem auf 700 PS kommt. Der Wagen soll ein echter Viersitzer sein und eine höhenverstellbare Luftfederung für mehr Bodenfreiheit bekommen.

Zudem soll der Purosangue nach dem Bericht Selbstmörder-Türen im Fond erhalten. Dazu sollen die B-Säulen entfallen, ähnlich wie bei dem ebenfalls elektrifizierten Mazda MX-30. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das stimmt. Denn bisher wurde der Purosangue nur als Erlkönig mit normalen Fondtüren erwischt - mit einer modifizierten Maserati-Levante-Karosserie:

Während Ferrari am Purosangue arbeitet, wird die Liste der Autohersteller ohne SUV immer kürzer. Abgesehen von McLaren ignorieren noch Bugatti und Koenigsegg den Trend, während Pagani für die Zeit nach 2025 möglicherweise ein SUV (und eine Limousine) plant, wie Motor1 USA vor einiger Zeit meldete.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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