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Unsere Hyundai Nexo Meldungen

Hyundai Nexo in: Hyundai Nexo: Wasserstoff-SUV mit 666 km Reichweite im Test

Hyundai Nexo: Wasserstoff-SUV mit 666 km Reichweite im Test

Wir haben das Brennstoffzellen-Auto rund um Alzey gefahren
Der Hyundai Nexo ist neben dem Toyota Mirai das einzige Wasserstoff-Auto, das uns einfällt. Wir haben das SUV getestet.
Hyundai Nexo im Test

Hyundai Nexo im Test

Wasserstoff-Avantgarde aus Korea
Andere reden, Hyundai macht: Mit dem Nexo bringen die Koreaner ein Serienfahrzeug mit Brennstoffzelle auf den Markt. Wie fährt sich das Wasserstoff-SUV? Wir haben es getestet.
Startklar: Hyundai gibt den Preis für den neuen Nexo bekannt

Hyundai Nexo: Das kostet er

SUV mit Brennstoffzelle kommt im August 2018
Alle reden nur noch vom Elektroauto. Doch was ist eigentlich mit der Brennstoffzelle? Hyundai prescht mit dem neuen Nexo voran und verrät jetzt den Preis
Hyundai Nexo

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SUVs mit Hybrid- und Elektroantrieb
Bei SUVs stecken häufig Diesel unter der Haube. Doch der Selbstzünder hat gerade einen schweren Stand. Welche Hybrid- und Elektroalternativen gibt es?
Schon im August 2017 enthüllte Hyundai eine seriennahe Studie des Nexo

Hyundai Nexo

Nachfolger des ix35 Fuel Cell heißt Nexo
Der Nachfolger des ix35 Fuel Cell heißt Nexo und steht auf der CES. Der Wasserstoff-Antrieb wurde verbessert und es gibt interessante neue Assistenzsysteme
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Hyundai Nexo Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Hyundai Nexo: Wasserstoff-SUV mit 666 km Reichweite im Test

Wir haben das Brennstoffzellen-Auto rund um Alzey gefahren

Wasserstoff-Autos gibt es nicht allzu viele. Uns fallen nur der Toyota Mirai und der Hyundai Nexo ein. Ach ja, und den Mercedes GLC gibt es auch in einer Fuel-Cell-Version, doch die ist als Plug-in-Hybrid-Auto mit Auflademöglichkeit schon ein Zwitter. Aber sonst? Fehlanzeige. Man den Eindruck, dass die batterieelektrischen Autos das Rennen gemacht haben. Der Kas is bissn, wie der Bayer sagt, wenn eine Sache entschieden ist.

Aber was solls, Hyundai hat uns eingeladen, und wir haben noch nie einen Nexo gefahren, also haben wir ihn getestet. Die Optik gefällt uns schon einmal, zumal mit der mattgrauen Lackierung. Mit einer Länge von 4,67 Metern ist der Wagen ein großes Kompakt-SUV oder ein kleines Mittelklasse-SUV. Es ist etwas größer als der kompakte Ford Kuga und etwas kleiner als ein Audi Q5 oder BMW X3 (die wir in die Mittelklasse einstufen).

Antrieb: Ein E-Motor vorne mit 32 bis 135 kW

Angetrieben wird der Nexo von einem Elektromotor an der Vorderachse. Die Permanentmagnetmaschine (PSM) gibt 120 kW ab und holt sich den Strom aus einem Brennstoffzellensystem unter der Fronthaube, das 95 kW liefert. Als Puffer gibt es zudem noch eine kleine Batterie mit 1,6 kWh, die maximal 40 kW zuliefern kann.

95 kW aus dem Stack und 40 kW aus der Batterie ergeben zusammen die Systemleistung von 135 kW. Die kann aber nur kurzzeitig abgegeben werden, da der Elektromotor eben nur eine Nennleistung von 120 kW hat. Mit der Leistung ist es bei E-Motoren ohnehin so eine Sache: Die Peakleistung des E-Motors liegt offenbar bei mindestens 135 kW, angegeben ist er mit 120 kW, aber die 30-Minuten-Leistung des Motors liegt laut Datenblatt bei nur 31,5 kW.

Brennstoffzellen-System: Wasserstoff für 666 km

Der Stack holt sich den Wasserstoff aus drei rundlich-zylindrischen Glasfaser-Tanks an der Hinterachse. Sie speichern zusammen 6,3 Kilo Wasserstoff. Um dem Druck von 700 bar zu widerstehen, sind die Wände (fast schon unglaubliche) 4,5 Zentimeter dick. Bei einem WLTP-Verbrauch von 0,95 Kilo pro 100 Kilometer reicht das für 666 km: eine Reichweite, wie sie nur die besten batterieelektrische Autos besitzen. Und das Auftanken dauert nur etwa fünf Minuten, während man bei vielen E-Autos eine halbe Stunde zum Aufladen investieren muss.

Kuriosität am Rande: Laut Hyundai kann der Nexo die Außenluft von Feinstaub reinigen. Für den Betrieb der Brennstoffzelle braucht sie neben Wasserstoff auch Sauerstoff. (Zur Erinnerung an den Chemieunterricht: H2 + 1/2 O2 -> H2O). Den holt sie sich aus der Außenluft, die dazu gefiltert wird. Nach dem Abzweigen des Sauerstoffs wird der Rest der Luft dann gesäubert abgegeben.

Das Bordsystem gibt sogar an, wie viel Luft man damit reinigt. Die Anzeige, wie zum Beispiel "2,6 kL" konnte uns Hyundai allerdings auf Anhieb auch nicht erklären. Sollen das 2,6 Kiloliter sein, also 2.600 Liter Luft? Das wäre etwas viel, denn diese Zahl liest man schon nach etwas mehr als 4 Kilometern.

Fahrgefühl: Etwas wackelig

Den WLTP-Verbrauch von 0,95 Kilo pro 100 km hätten wir bei unserer Testfahrt über die rheinhessischen Landstraßen rund um Alzey vielleicht gerade noch geschafft, aber die Autobahnfahrt am Schluss (mit maximal 130 km/h) versaute uns den Schnitt.

Am Schluss meldete der Bordcomputer 1,1 Kilo pro 100 Kilometer; wir hätten so also etwa 570 km geschafft - immer noch sehr ordentlich, zumindest im Vergleich mit Elektroautos.

Was den Vortrieb angeht, so ist der Nexo völlig in Ordnung, und wer vom Benziner kommt, wird nichts vermissen. Im Vergleich zu den kurz zuvor gefahrenen Elektro-BMWs (iX und i4) freilich lässt es der Nexo dann aber doch etwas an Temperament fehlen.

Beim Fahren ertönt ein sehr dezentes, säuselndes Geräusch, das der Fahrerin oder dem Fahrer vielleicht das Gefühl geben soll, dass etwas passiert, wenn man aufs Gaspedal drückt. Störend fanden wir das nicht. Wir erwähnen es nur, weil ein Kollege sich bei uns über das laute Fahrgeräusch des Mirai beschwerte.

Das Fahrgefühl erschien uns etwas wackelig, was wohl daher kommt, dass hier keine sackschwere Batterie im Boden liegt, die das Auto auf die Straße zwingt. Wenn man Elektroautos gewöhnt ist, fehlt einem das. Zu dem etwas fickerigen Gefühl mag die leichtgängige Lenkung beitragen. Ein Grund, das Auto nicht zu kaufen, wäre für uns keins von beidem.

Cockpit: Viele Knöpfe, schöne Displays, kein One-Pedal-Driving

Als Fahrer guckt man auf ein schönes Instrumentendisplay, das zwei Rundinstrumente anzeigt; konfigurieren kann man allerdings nur den Bereich dazwischen. Rechts daneben schließt sich ein Touchscreen im Querformat an. Zwischen den Vordersitzen gibt es eine hohe Mittelkonsole mit einer Unzahl an Tasten. So mussten wir ein bisschen suchen, bis wir den Knopf für den Systemstart gefunden hatten: Er liegt da, wo sich bei älteren Autos das Zündschloss befindet (direkt rechts neben dem Lenkrad).

Los geht es, sobald man die D-Taste drückt. Ansonsten gibt es noch einen Knopf für den Drive Mode, wobei man die Wahl zwischen Normal, Eco und Eco+ hat. Je nach Modus reagiert das Gaspedal etwas anders, und die Optik der Rundinstrumente wird modifiziert.

Zudem gibt es wie bei vielen BEVs noch Wippen am Lenkrad zum Einstellen der Rekuperationsstärke. Drei Stufen gibt es, die Unterschiede sind deutlich spürbar, aber auch bei maximaler Energierückgewinnung ist kein One-Pedal-Driving möglich, und der Nexo kommt auch nicht zum völligen Stillstand, wenn man das Gas loslässt.

Fond und Kofferraum: Überraschend viel Platz

Im Fond bietet der Nexo sehr viel Platz vor den Knien, aber auch über dem Kopf. Auch der Kofferraum überraschte uns positiv: Wir hatten wegen der Gastanks mit einem eingeschränkten Platzangebot gerechnet. Aber nichts da, der Kofferraum wirkt groß und gut nutzbar, beim Umklappen der Fondlehnen entsteht ein schön ebener Ladeboden. Allerdings liegt die Kofferraumkante etwas hoch über dem Boden.

Preis: Ab 77.290 Euro

Letzter Punkt: Der Nexo ist mit einem Preis von 77.290 Euro nicht gerade günstig. Dafür bekommt man auch einen BMW iX xDrive40 - mit deutlich mehr Power allerdings nur etwa 400 Kilometer Reichweite. Auch für den etwa gleich großen Hyundai Ioniq 5 mit der großen Batterie (und rund 450 km Reichweite) zahlt man nur etwa 45.000 Euro.

Das Problem mit dem Wasserstoff

Aber selbst wenn der Nexo günstiger wäre, würden wir ihn nicht kaufen. Zugegeben, die Reichweite ist höher als bei den meisten BEVs, auch ist man beim Nachtanken viel schneller als beim Nachladen von Strom. Aber es gibt gerade mal 70 Wasserstofftankstellen in Deutschland - im Vergleich dazu ist die Strom-Infrastruktur geradezu dicht.

Dazu kommen noch zwei grundsätzliche Probleme: Erstens, heutiger Wasserstoff ist zum größten Teil grauer Wasserstoff, das heißt: Er wird aus Erdgas (Methan, CH4) durch Dampf-Reformation gewonnen, und dabei entsteht CO2. Und zweitens, wenn grüner Wasserstoff verwendet wird, also Wasserstoff aus der Elektrolyse von Wasser mit Hilfe von regenerativem Strom, dann ist die Effizienz gering. Erst recht, wenn der regenerative Wasserstoff tiefgekühlt bei -270 Grad mit dem Tanker aus Afrika oder gar Australien kommt.

Fazit

Den Hyundai Nexo hat unsere Ansicht zum Thema Wasserstoff nicht geändert: Wir haben prinzipielle Bedenken, vor allem wegen der heutigen Wasserstoff-Erzeugung und wegen der Effizienzverluste. Dazu kommt die geringe Tankstellenzahl. 70 Tankstellen reichen wohl nur dann, wenn man direkt daneben wohnt und einen geringen Aktionsradius hat oder immer zwischen zwei Tankstellen hin- und herpendelt.

Ansonsten fährt sich der Nexo gut, das Beschleunigungsgefühl ist ähnlich wie bei einem Elektroauto. Ein wenig mehr Temperament könnte er haben, aber da sind die Bedürfnisse unterschiedlich. Im Unterschied zum BEV wirkt der Nexo jedoch eher etwas wackelig, weil die schwere Batterie im Boden fehlt.

Ein Akku mit Strom für 600 km Reichweite würde mehrere hundert Kilo wiegen. Im Vergleich dazu ist der Wasserstoff an Bord mit etwa 6 Kilo ein Leichtgewicht, auch wenn noch das Gewicht der Tanks dazu kommt. Allerdings brauchen die Wasserstoff-Tanks doch etwas Platz. In Anbetracht von knapp 160 Liter Tankvolumen ist es bemerkenswert, wie viel Innen- und Kofferraum beim Nexo übrig geblieben sind.


Hyundai Nexo im Test

Wasserstoff-Avantgarde aus Korea

Die ganze Welt spricht vom Elektroauto. Aber sind lange Ladezeiten am Stecker wirklich das Ei des Kolumbus? Eine Alternative befindet sich seit Jahrzehnten in der Forschung: Wasserstoff. Doch nur drei Unternehmen hatten bislang den Mut, ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle in Serie auf den Markt zu bringen: Toyota und Hyundai, dazu Honda auf dem US-Markt. Bei den Koreanern forscht man seit 1998 an der Technik. Hier löst jetzt der Nexo den ix35 Fuel Cell ab. Wir haben ihn bereits testen können.

Futuristisch, aber nicht übertrieben

Schon optisch macht der Hyundai Nexo deutlich: Ich bin etwas Besonderes. Markant weist der Nexo auf seinen besonderen Antrieb hin, ohne jedoch so exaltiert zu sein wie ein Toyota Mirai. Fließende SUV-Formen prägen den Auftritt des 4,67 Meter langen Nexo. Ein breiter LED-Streifen zieht sich wie eine Mono-Augenbraue über die Scheinwerfer, am Heck wird es je nach persönlichem Geschmack futuristisch oder beliebig. Hinzu kommen ausgefeilte aerodynamische Gimmicks wie Türgriffe, die beim Öffnen ausfahren (Jaguar/Land Rover lässt grüßen) oder eine durchströmte D-Säule. Meine Meinung zum Design: Eine austarierte Mischung aus bewährten und progressiven Elementen.

Willkommen im Flugzeugcockpit

Innen haut der Hyundai Nexo schon mehr auf den Putz: Displays der Formate 7 und 12,3 Zoll verschmelzen zu einer Einheit, neben dem Fahrer thront eine massive Mittelkonsole. Leicht kommt man sich hier wie der Pilot eines Airbus vor, eine wahre Armada an Tasten wartet auf ihren Einsatz. Dumm nur, dass man ihre Funktion in der Melange aus Grau und Silber kaum spontan identifizieren kann. Egal, mich wird später nur die Taste D interessieren, die den Nexo in Bewegung setzt.

Tanks im Unterboden

Zuvor sehe ich mich noch etwas im Nexo um: 461 bis 1.466 Liter passen in den Kofferraum, im Fond sitzt man prima, sofern der Fahrer nicht 1,90 Meter lang ist. Durchaus bemerkenswert, schließlich befinden sich im Unterboden drei kleine Wasserstofftanks mit einer Gesamtkapazität von 6,33 Kilogramm. Zwei davon sind vor der Hinterachse montiert, einer dahinter. Falls Sie bezüglich Wasserstofflagerung bei 700 bar Druck explosive Bilder im Stil des Zeppelins Hindenburg ängstigen, kann Entwarnung gegeben werden: Die Tanks bestehen aus Glasfaser mit 4,5 Zentimeter Wandstärke, zudem gibt Hyundai auf den ganzen Nexo fünf Jahre Garantie.

In Sachen Assistenzsysteme fährt Hyundai das komplette Programm auf, ob adaptiver Tempomat oder Around-View-Monitor. Zu den Highlights zählen ein automatischer Einparkassistent mit Fernbedienung und der Totwinkel-Warner, der beim Blinken eine Art Schulterblick in die Instrumente einblendet.

Die Zukunft klingt unspektakulär

Und wie fährt sich der Hyundai Nexo nun? Aufregend unspektakulär. Beim Anfahren erinnert der Klang entfernt an eine Elektrolok. Logisch, schließlich sitze ich in einem E-Auto und lausche den Wind- und Abrollgeräuschen. 120 Kilowatt respektive 163 PS beträgt die Leistung des Elektromotors, das maximale Drehmoment beträgt 395 Newtonmeter. Selbst mit den optionalen 19-Zöllern rollt der Nexo komfortabel ab. Ein Sprintwert von rund neuneinhalb Sekunden ist vor dem Hintergrund des Leergewichts von rund 1,9 Tonnen ordentlich. Explizite Fahrdynamik sollte man aber nicht erwarten.

Starke Reichweite mit Wasserstoff

Was passiert technisch im Nexo? Fangen wir der Reihe nach an: Gut fünf Minuten dauert ein Tankvorgang an speziellen Wasserstoff-Stationen. Von diesen hofft man, bis Ende 2018 um die 80 Stück in Deutschland zu haben. Preislich liegt eine komplette Füllung bei zirka 60 Euro. Damit soll der Nexo nach der neuen WLTP-Verbrauchsnorm 666 Kilometer weit kommen, den Wasserstoffkonsum gibt Hyundai mit 0,92 Kilogramm H2 pro 100 Kilometer an.

Umgekehrte Elektrolyse

Insgesamt 440 Brennstoffzellen bringen den Wasserstoff aus den Tanks mit Sauerstoff aus der Luft zusammen. Diese quasi umgekehrte Elektrolyse (O-Ton Hyundai) erzeugt den Strom für den E-Motor. Wirkungsgrad? 60 Prozent. Interessantes Detail am Rande: Hyundai ist eine Partnerschaft mit Audi bezüglich der Wasserstoff-Technologie eingegangen. Das Ziel ist die Kreuzlizenzierung von Patenten, aber auch der Zugang zu Technologien, um den Platin-Anteil in der Brennstoffzelle zu reduzieren.

Ein teures Vergnügen

Auch deswegen ist der Hyundai Nexo ein relativ teurer Spaß. Bei 69.000 Euro geht es inklusive viel Serienausstattung los, womit er etwas günstiger als der Toyota Mirai (78.600 Euro) ist. Sie wollen den Nexo lieber leasen? Bitte schön: 550 Euro netto im Monat bei 36 Monaten Laufzeit und 15.000 Kilometern im Jahr. Bereits vor der offiziellen Markteinführung im August 2018 sind 180 deutsche Bestellungen eingegangen. Sowohl der Kauf als auch die Wartung sind bei jedem Hyundai-Händler möglich. Welches Ziel hat Hyundai im Auge? Wenn das Netz von Wasserstoff-Tankstellen die Zahl 100 überschreite, seien laut der Marke hierzulande 1.000 Verkäufe pro Jahr möglich.

Fazit: 8 von 10 Sternen

Natürlich bekommt man mit Blick auf den Nexo für weniger Geld auch einen größeren Santa Fe. Trotzdem verdient Hyundai Respekt, ein serienmäßiges Wasserstoffauto auf den Markt zu bringen. So bleibt nur zu hoffen, dass das entsprechende Tankstellennetz zügig ausgebaut wird.


Hyundai Nexo: Das kostet er

SUV mit Brennstoffzelle kommt im August 2018
Offenbach, 16. April 2018 - Elektroautos gelten als die neuen Heilsbringer der Automobilindustrie. So ziemlich jeder große Hersteller will in den nächsten Jahren Wagen mit Stecker auf den Markt bringen. Dabei gerät die Technik der Brennstoffzellen-Autos, also die Umwandlung von Wasserstoff in Strom, um damit einen Elektromotor anzutreiben, fast in Vergessenheit. Hyundai setzt hier jedoch mit dem neuen Nexo ein Ausrufezeichen. Jetzt ist bekannt, was das SUV kosten wird.

Kräftig mit viel Reichweite
Sehen wir uns den Hyundai Nexo zunächst genauer an: Das vom Hersteller als "Future Utility Vehicle" (FUV) bezeichnete Fahrzeug ist 4,67 Meter lang, der Radstand beträgt 2,79 Meter. 120 Kilowatt entsprechend 163 PS maximale Leistung stehen bereit, hinzu kommt ein maximales Drehmoment von 395 Newtonmeter. In rund 9,5 Sekunden soll der Nexo auf 100 km/h beschleunigen. Als Reichweite nennt Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Deutschland, 750 Kilometer. Pluspunkt gegenüber Elektroautos: Die Befüllung der Hochdrucktanks mit Wasserstoff dauert fünf Minuten.

Marktstart im August 2018
Allerdings ist das Netz von Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland noch nicht allzu dicht: 43 Standorte sind bereits in Betrieb, 33 weitere harren ihrer Fertigstellung. Zudem ist der Hyundai Nexo nicht unbedingt preiswert: 69.000 Euro werden aufgerufen, man kann ihn ab sofort bestellen. Ab August 2018 steht er dann beim Händler. Interessant ist der Blick auf den Netto-Preis: Mit 57.983 Euro bleibt Hyundai unter der 60.000-Euro-Grenze, bis zu der die Bundesregierung den Kauf von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen mit 4.000 Euro fördert.

Hyundai Nexo in: Alternativen zum Diesel

SUVs mit Hybrid- und Elektroantrieb
SUV und Diesel: Diese Kombination war viele Jahre lang ein Traumpaar und voll im Trend. Doch der Wind hat sich gedreht und schlägt besonders dem Diesel scharf ins Gesicht. Eine gute Gelegenheit, sich nach Alternativen umzusehen. Klar, Benziner gibt es problemlos. Aber nicht wenige Hersteller setzen SUVs auch unter Strom. Wir zeigen Ihnen, wer welches Modell im Programm hat.

Hyundai Nexo

Nachfolger des ix35 Fuel Cell heißt Nexo
Offenbach, 9. Januar 2018 (Update) - Völlig überraschend präsentierte Hyundai im August 2017 die Studie eines SUVs. Es soll schon ab 2018 neben den Modellen Kona, Tucson und Santa Fe um Käufer buhlen. Doch es handelt sich nicht um irgendein konventionelles SUV, sondern um den Nachfolger des ix35 Fuel Cell mit Brennstoffzelle. Die Serienversion wird nun auf der CES (Consumer Electronics Show, 9. bis 12. Januar 2018 in Las Vegas) gezeigt. Auch der Name wurde nun bekannt gegeben: Nexo.

Das Design: Inspiriert von Wasser
Anders als der ix35 Fuel Cell ist das neue Wasserstoff-Auto von Grund auf neu gestaltet worden. Wir erkennen Züge des FE Concept, welches Anfang März 2017 auf dem Genfer Autosalon enthüllt wurde. Der Hersteller sagt, dass die Formen von der Natur beeinflusst wurden. Von Wasser, um genau zu sein. Wie passend. Die Front erinnert ein wenig an die Mischung aus Kona und Tucson, das sehr glatte und sehr runde Heck mit den in die Flächen integrierten Rückleuchten haben wir so noch nicht bei Hyundai gesehen. Die eingelassenen Türgriffe kennen wir vom neuen Range Rover Velar.

Höherer Wirkungsgrad, mehr PS, höhere Reichweite
Die Reichweite wurde gegenüber dem Vorgänger um 30 Prozent gesteigert und beträgt nun 600 Kilometer. Auch die Systemleistung wuchs - von 124 auf 135 Kilowatt (oder von 168 auf 183 PS). Entsprechend verkürzt sich der Normsprint von 12,5 auf 9,5 Sekunden. Ebenfalls bemerkenswert sind die neuen Assistenzsysteme. So sieht der Fahrer beim Spurwechsel auf einem Monitor Kamerabilder vom toten Winkel. Der Spurhalteassistent hält den Wagen bis zu einem Tempo von 145 km/h in der Spurmitte. Außerdem gibt es eine Remote-Parking-Funktion, bei der der Wagen zum Beispiel auf Knopfdruck rückwärts in eine Parklücke rangiert. Der Wagen soll künstliche Intelligenz und eine umfangreiche Sprachsteuerung bieten. Zudem kann er Vitalfunktionen der Passagiere erkennen und sogar verbessern.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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