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Unsere Lamborghini Huracán Meldungen

Lamborghini Huracan Evo RWD

Der neue Lamborghini Huracan Evo RWD (2020) kann noch besser driften

Manchmal ist weniger definitiv mehr
Lamborghini bringt mit dem neuen Huracán Evo RWD 2020 den Heckantrieb zurück, mit 610-PS-V10 und "30 Prozent verbessertem Übersteuern".
Lamborghini Huracán RWD als Follow-Me Car am Flughafen Bologna

Lamborghini Huracán RWD als Follow-Me Car am Flughafen Bologna

Müssen solche Autos nicht eher langsam sein?
Wer auf dem Flughafen in Bologna landet, dürfte sich die Augen reiben: Dort kommt bis Ende Januar 2020 ein Lamborghini als Follow-Me-Car zum Einsatz.
Lamborghini Huracan Sterrato Concept

Lamborghini Huracán Sterrato könnte Realität werden

Gerüchten zufolge könnte es eine limitierte Produktion geben
Der irre, offroad-taugliche Lamborghini Huracán Sterrato könnte nicht nur ein Einzelstück bleiben, sondern tatsächlich in Kleinserie gehen.
Lamborghini Huracan Sterrato Concept

Lamborghini Huracán Sterrato Concept: 4x4-Wahnsinn

Sieht aus wie ein Rendering, ist aber ernst gemeint!
Einen Lamborghini Huracán höherlegen? Das macht die Marke jetzt gleich selbst: Das Sterrato Concept wirkt auf viele Betrachter ziemlich irritierend.
Lamborghini Huracán in: Lamborghini Huracán Evo Spyder entblättert sich in Genf

Lamborghini Huracán Evo Spyder entblättert sich in Genf

640 PS und Lambos Aerodynamik-Magie jetzt auch oben ohne
Auf dem Genfer Autosalon 2019 zeigt Lamborghini den neuen Huracán Evo Spyder. Wann der Aero-optimierte 640-PS-Roadster kommt und was er kostet.
Lamborghini Huracán EVO 2019

Lamborghini Huracán EVO: Facelift kriegt Performante-Power

Mehr Fahrdynamik-Hightech und ein komplett neues Infotainment sind ebenfalls inklu
Der Lamborghini Huracán Evo ist da. Das Facelift kriegt ein neues Infotainment, interessante Fahrdynamik-Upgrades und die Leistung des Performante
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Lamborghini Huracán Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Der neue Lamborghini Huracan Evo RWD (2020) kann noch besser driften

Manchmal ist weniger definitiv mehr

Mit dem Huracán Evo RWD bringt Lamborghini den bei den Enthusiasten überaus beliebten Hecktriebler zurück auf den Schirm. Die Variante "für Markenneulinge und diejenigen, die den ultimativen Fahrspaß suchen" kriegt mehr Power und eine neue Traktionskontrolle, die das Driften erleichtern soll. Geben Sie es ruhig zu, Sie finden das auch ziemlich cool, oder?

Hinter den beiden Sitzen bleibt es natürlich auch im Huracán Evo RWD beim ikonischen 5,2-Liter-V10-Sauger. In diesem Fall leistet er 610 PS und 560 Nm. Das sind 30 PS und 40 Nm weniger als beim normalen Evo mit Allrad. Gegenüber dem Vorgänger legt er jedoch um 30 PS und 20 Nm zu.

Der Entfall der vorderen Antriebswellen spart etwas mehr als 30 Kilo Gewicht ein. Insgesamt bringt es der Evo RWD auf 1.389 Kilogramm. Der Sprint von 0-100 km/h gelingt in 3,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 325 m/h.

Der Partytrick des aufgefrischten Huracán-Hecktrieblers ist seine neue, speziell für ihn entwickelte Traktionskontrolle namens P-TCS (Performance Traction Control System), die für geschmeidigere Regeleingriffe sorgen und den Fahrer besser aussehen lassen soll. Im normalen Fahrmodus "Strada" sorgt sie eher für Schlupfverringerungen an den Hinterrädern und folglich ein sicheres, stabiles Fahrverhalten.

Wenn Sie es richtig krachen lassen wollen, sollten Sie in den "Sport"-Modus wechseln. Hier lässt das System ein Durchdrehen der Hinterräder zu, "um einfaches Driften ohne Beeinträchtigung der Sicherheit zu ermöglichen". Wir finden, das klingt überaus vernünftig. Damit Sie Ihr Supercar nicht in Schutt und Asche legen, wenn Sie es mal wieder ein wenig übertrieben haben, erkennt das System starke Zunahmen des Übersteuerwinkels und begrenzt dann die Drehmomentabgabe zu den Hinterrädern.

Sollten Sie eher schnell als quer unterwegs sein wollen (auf der Rennstrecke beispielsweise), empfiehlt sich der "Corsa"-Modus, bei dem P-TCS den Hinterradschlupf so anpasst, dass Traktion und Agilität optimiert werden.

In wunderbarer Nerdigkeit verspricht Lamborghini gegenüber dem Vorgänger 30 Prozent sanftere Regeleingriffe, 20 Prozent mehr Traktion am Kurvenausgang sowie eine Verbesserung des Übersteuerns um 30 Prozent. Das klingt doch hervorragend, selbst wenn wir keinen blassen Schimmer haben, wie man letzteren Wert misst.

Der neue Huracán Evo RWD kommt serienmäßig mit Hinterradlenkung, hat eine Gewichtsverteilung von 40:60 Prozent, passive Dämpfer, 19-Zöller und Stahlbremsscheiben. Gegen Aufpreis kriegen Sie aber auch 20-Zöller und Keramik-Anker. Optisch hebt er sich durch einen neuen Frontsplitter und einen speziell für ihn designten Heckdiffusor von seinen allradelnden Schwestermodellen ab. Innen gibt es wie in den anderen Evos das neue 8,4-Zoll-Infotainment mit Apple CarPlay.

Der neue Lamborghini Huracán Evo RWD kommt im Frühjahr 2020 auf den Markt. Die Preise starten bei 159.443 Euro.


Lamborghini Huracán RWD als Follow-Me Car am Flughafen Bologna

Müssen solche Autos nicht eher langsam sein?

Bestimmt haben Sie diese Fahrzeuge schon einmal auf dem Flughafen gesehen: Schwarz-gelb karierte Autos mit gelben Lichtern auf dem Dach, deren Aufgabe es ist, die Jets zu ihren Ankunftspositionen zu leiten. Jetzt gibt es in Bologna, dem Heimat-Airport von Lamborghini, ein sehr spezielles "Follow-Me-Car".

Automobili Lamborghini verlängert nämlich zum sechsten Mal die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Guglielmo Marconi in Bologna und setzt bis Ende Januar 2020 einen Huracán RWD als neues Follow-Me Car ein, das die Flugzeuge auf ihrem Weg zwischen Parkposition sowie Start- und Landebahn begleitet.

Die Lackierung des neuen Lamborghini Follow-Me Cars mit dem 5,2 Liter-V10-Saugmotor, der 580 PS an die Hinterachse liefert, wurde extra vom hauseigenen Lamborghini Centro Stile entworfen.Ob die 580 PS wirklich ausgenutzt werden, bleibt fraglich. Allzu schnell müssen Follow-Me-Fahrzeuge nämlich nicht sein. Die 320 km/h Spitze dürften also kaum ausgenutzt werden.

Auf der orangefarbenen Grundlackierung des Fahrzeugs findet sich das charakteristische Karomuster der Flughafenfahrzeuge wieder. Abgerundet wird das äußere Erscheinungsbild des Follow-Me Cars an Türen, vorderen Lufteinlässen und am Heck mit einigen in den italienischen Nationalfarben lackierten Details.

Der Lamborghini Huracán RWD ist außerdem mit Warnleuchten, einem Funkgerät zur Kommunikation mit dem Flughafen-Tower und dem unerlässlichen "Follow-Me"-Schriftzug ausgestattet. Noch offen ist allerdings, was mit dem auffälligen Lambo nach dem Ende des Einsatzes passiert: Wandert er direkt ins Werksmuseum? Oder wird das Unikat für einen guten Zweck versteigert?


Lamborghini Huracán Sterrato könnte Realität werden

Gerüchten zufolge könnte es eine limitierte Produktion geben

Letzte Woche schockte Lamborghini die Sportwagen-Gemeinde mit der Veröffentlichung des Huracán Sterrato. Und wie es scheint, könnte der Offroad-Supersportler mehr sein, als nur ein einmaliges Show-Gefährt. Lambo hat das irre Ding tatsächlich gebaut und ein paar glückliche Menschen durften es auch schon fahren. Einer davon ist Autojournalist Georg Kacher vom Magazin Automobile. Seinem Bericht zufolge, stehen die Chancen auf eine Serienproduktion des wilden Sterrato besser, als man vielleicht vermuten würde.

Lamborghini-Chefentwickler Maurizio Reggiani sprach offenherzig darüber, wie der Sportwagenbauer den Sterrato nicht nur bauen könnte, sondern wie er damit auch noch Geld verdienen würde. Reggiani sagte, man würde die neuen Karosserieteile mit Hilfe von 3D-Druckern fertigen. Anschließend würde man die Teile (aus einem neuen synthetischen Leichtbau-Material, das Lamborghini entwickelt hat) an die Karosserie schrauben. Sollte man sich dazu entscheiden, den Sterrato zu bauen, gäbe es Gerüchten zufolge eine Limitierung auf 500 bis 1.000 Exemplare.

Es mag seltsam erscheinen, wenn sich eine ikonische Sportwagen-Marke wie Lamborghini vom traditionellen Sportwagenbau entfernt. Mittlerweile ist das jedoch ein relativ normaler Vorgang. Vor allem, wenn es sich dabei um Modelle handelt, die mehr Variabilität und einen Zusatznutzen mit einbringen. Porsche hat es vorgemacht und sogar Lambo selbst hat im letzten Jahr mit seinem ersten SUV Urus die heilige Grenze überschritten. Wie Sie sehen, hat die Welt deswegen nicht aufgehört, sich zu drehen.

Außerdem passt der Sterrato ja eigentlich ganz gut in die wilde und extreme Modellhistorie der Stiermarke. Unter seiner erhöhten Karosse und den Gelände-Verkleidungen sitzt schließlich die glorreiche Technik des Huracán Evo. Inklusive des barbarischen 5,2-Liter-V10-Saugmotors mit 640 PS.

Um dem Huracán Sterrato die nötige Offroad-Kredibilität zu verleihen, hat Lamborghini die Bodenfreiheit erhöht, die Spurweiten an Vorder- und Hinterachse vergrößert und jede Menge Plastik an Radhäuser und Schweller gezimmert. Außerdem wurde das superschlaue Lamborghini Dinamica Veicolo Integrata rekalibriert, dass den Allradantrieb, die Vierradlenkung, das Torque Vectoring und weitere Fahrdynamik-Parameter steuert.

Sollte der Lamborghini Huracán Sterrato tatsächlich in Produktion gehen - und es gibt wohl noch einige Hürden, bevor grünes Licht erteilt wird - könnte er laut Kacher etwa 240.000 Euro kosten. Fassen wir also nochmal zusammen: Er hat Supercar-Power und ein Supercar-Preisschild, er ist eine Art Crossover und er ist limitiert - klarer Fall, das Gerät wird sich verkaufen wie warme Semmeln.


Lamborghini Huracán Sterrato Concept: 4x4-Wahnsinn

Sieht aus wie ein Rendering, ist aber ernst gemeint!

Wir kennen das Spiel zur Genüge: Autos werden immer tiefer gelegt. Dann höher gelegt und mit unlackiertem Plastik behangen. Fertig sind Allroad, Alltrack, Active, Cross-irgendwas und so weiter. Doch nun überrascht uns ausgerechnet Lamborghini mit einem bizarren Offroad-Konzept: dem Lamborghini Huracán Sterrato.

Der Sterrato basiert auf dem Huracán Evo mit seinem 5,2-Liter-Saugmotor mit einer Leistung von 640 PS. Das integrierte Fahrdynamiksystem LDVI (Lamborghini Dinamica Veicolo Integrata) des Huracán Evo mit prädiktiver Steuerlogik steuert die Systeme des Sterrato, einschließlich Allradantrieb, Allradlenkung, geänderter Radaufhängung und Torque Vectoring, indem es das Verhalten des Fahrers vorwegnimmt. Das auf den Einsatz im Gelände und Untergründe mit geringer Haftung kalibrierte und auf maximalen Antrieb und Beschleunigung abgestimmte LDVI-System des Sterrato bietet ein verbessertes Heckantriebsverhalten und garantiert ein größeres Drehmoment, in Kombination mit einer zusätzlichen Stabilisierung bei Übersteuerungsmanövern.

Der Sterrato ist für anspruchsvolle Einsatzbereiche konzipiert. Lamborghini spricht von "beeindruckenden Geländefähigkeiten im Kontext eines Supersportwagens". Die Bodenfreiheit wurde um 47 Millimeter erhöht, der Böschungswinkel wurde vorn um 1 Prozent verbessert und hinten um 6,5 Prozent.

Die Spurweite wurde für beide Achsen um 30 Millimeter erhöht, auf denen 20-Zoll-Räder mit Ballonreifen in weiten Radkästen mit integriertem Lufteinlass montiert sind. Die eigens entworfenen breiteren Reifen mit größeren Flanken verbessern die Absorption der Unebenheiten und den Grip. Breite, robuste und offene Schulterblöcke fördern die Selbstreinigung der Räder und bieten eine hervorragende Bodenhaftung im Gelände in Kombination mit verbesserten Antriebs- und Bremsmerkmalen und sind darüber hinaus sehr widerstandsfähig.

Der Unterboden des Sterrato ist mit Verstärkungen und einem Karosserieschutz ausgestattet, zu dem auch ein hinterer, als Diffusor fungierender Unterfahrschutz zählt. Der Frontrahmen verfügt über Verstärkungen aus Aluminium, deren Unterfahrschutz ebenfalls aus Aluminium besteht, und dasselbe Material wurde auch für die Verstärkungen der Seitenschweller verwendet. Die spezielle Karosserie aus Verbundwerkstoffen beinhaltet einen Schutz des Motors und der Lufteinlässe gegen Steine, sowie Kotflügel aus Hybridmaterialien, zu denen Carbonfasern und Elastomerharze gehören. Das LED-Lichtpaket für den Geländeeinsatz setzt sich aus einem LED-Lichtbalken auf dem Dach und zwei LED-Flutlichtern auf dem vorderen Stoßfänger zusammen.

Die eigens entwickelte Innenausstattung spiegelt laut Lamborghini den sportlichen Geländecharakter des Sterrato wider, und ist durch einen neuen, besonders leichten Überrollkäfig aus Titan, Vier-Punkt-Sicherheitsgurte, neue einstellbare Sportschalensitze aus Carbonfaser und Bodenbleche aus Aluminium gekennzeichnet.

Immerhin: Bereits in den 1970er-Jahren hat Lamborghini mit dem Jarama und dem Urraco eine Kombination aus Hochleistungsmerkmalen und Geländegängigkeit getestet. Lamborghinis Testfahrer Bob Wallace hat dazu zwei Modelle modifiziert, um Hochleistungs-Supersportwagen zu schaffen, die für die Wüste geeignet waren: so entstand der Jarama Rally von 1973 und der Urraco Rally von 1974.


Lamborghini Huracán Evo Spyder entblättert sich in Genf

640 PS und Lambos Aerodynamik-Magie jetzt auch oben ohne

Vor knapp eineinhalb Monaten präsentierte Lamborghini das Facelift des Huracán. Der neue Huracán Evo erbt den Motor aus dem Huracán Performante, erhält eine superschlaue antizipierende Fahrdynamikregelung und eine deutlich verbesserte Aerodynamik. Auf dem Genfer Autosalon 2019, der am 5. März seine Pforten öffnet, zieht man nun mit der offenen Variante nach.

Auch der Huracán Evo Spyder kriegt den stark angespitzten 5,2-Liter-V10-Sauger mit Titan-Einlassventilen und einer leichteren Abgasanlage. Die Leistung steigt auf 640 PS bei 8.000 U/min und 600 Nm bei 6.500 U/min. Mit einem Trockengewicht von 1.542 Kilo ist der Roadster 120 Kilo schwerer als das Coupé. Das schlägt sich geringfügig in den Fahrleistungen nieder. Keine Sorge, auch der Evo Spyder ist angsteinflößend schnell, macht die 0-100 km/h in 3,1 Sekunden und die 0-200 km/h in 9,3 Sekunden (Evo Coupé: 2,9 und 9,0 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 325 km/h angegeben, der Bremsweg aus 100 km/h mit 32,2 Meter.

Wie im Huracán Evo Coupé halten eine Hinterradlenkung und Torque Vectoring an allen vier Rädern Einzug. Die Steuerung der Systeme übernimmt Lambos Fahrdynamikregelung LDVI (Lamborghini Dinamica Veicolo Integrata), die auch adaptive Dämpfer, Allradantrieb, gewählten Fahrmodus und die Inputs des Fahrers in Echtzeit berücksichtigt und danach antizipierend die optimale Abstimmung des Fahrzeugs ausrichtet.

Das neue Design von Schürzen, Heckspoiler und Unterboden sorgt laut Lamborghini für Abtriebswerte und aerodynamische Effizienz, die fünf Mal höher sind als beim Vorfacelift-Spyder. Jetzt könnte man sich natürlich fragen, ob der Vorgänger die Aerodynamik eines Banktresors hatte, aber lassen wir das lieber.

Stattdessen könnten wir uns ums Verdeck kümmern, dass per Knopfdruck in 17 Sekunden öffnet und das bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h. Zusätzlich fahren bei offenem Verdeck zwei bewegliche, in Wagenfarbe lackierte Finnen aus dem Verdeckkasten. Ein in die Finnen integrierter Kanal soll Luftturbulenzen im Kopfbereich verringern, was für den eigenen Kopf sicher nicht die schlechteste Idee ist, wenn man gerade mit +320 Sachen über die Autobahn donnert.

Unabhängig davon, ob das Dach geöffnet ist oder nicht, kann man die kleine Heckscheibe elektrisch absenken, um die eigenen Lauscher noch ungehinderter mit dem Klang des V10-Saugers zu verwöhnen. Dass die beiden Auspuffendrohre jetzt deutlich weiter oben sitzen, schadet dem Spektakel sicher auch nicht.

Innen profitiert natürlich auch der offene Huracán Evo von den neuen Errungenschaften im Infotainment-Bereich. Über den vertikal angeordneten 8,4-Zoll-Touchscreen steuert man Navi, Multimedia, Sitze, Klimaanlage oder den Echtzeitstatus des LDVI-Systems. Apple CarPlay ist nun ebenso an Bord wie eine verbesserte Sprachsteuerung.

Der Lamborghini Huracán Evo Spyder wird ab Frühjahr 2019 ausgeliefert und kostet ab 240.900 Euro.


Lamborghini Huracán EVO: Facelift kriegt Performante-Power

Mehr Fahrdynamik-Hightech und ein komplett neues Infotainment sind ebenfalls inklu

Nach einigen Teasern, die Lamborghini auf seiner Unica genannten Kunden-Smartphone-App veröffentlicht hat, ist es nun auch offiziell: Sagen Sie Hallo zum neuen Lamborghini Huracán Evo. Was so viel bedeutet wie: Das hier ist das große Halbzeit-Facelift des seit Frühjahr 2014 angebotenen Baby-Bullen.

Das Wichtigste vorneweg: Der 5,2-Liter-V10-Sauger kriegt eine gehörige Leistungsspritze. Oder besser: Lambo greift auf das Aggregat des kompromisslosen Huracán Performante mit 640 PS und 600 Nm zurück. Inklusive dessen Titan-Einlassventilen und der optimierten, leichteren Abgasanlage. Das sind 30 PS und 40 Nm mehr als bisher. Und auch wieder mehr als beim kürzlich gelifteten Audi R8. Der 0-100-km/h-Wert des 1.422 Kilo schweren Facelifts sinkt von 3,2 auf 2,9 Sekunden. 9,0 Sekunden werden für den Sprint auf 200 km/h angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 325 km/h, der Bremsweg aus 100 Sachen bei 31,9 Meter.

Fahrdynamisch lässt der Stier seinen gelifteten Huracán ebenfalls deutlich zulegen. Unter anderem mit der Implementierung einer Hinterradlenkung und Torque Vectoring an allen vier Rädern. Lambos super aufwändige Piattaforma Inerziale (LPI), die anhand diverser Beschleunigungsensoren und Gyroskope im Fahrzeugschwerpunkt das Fahrdynamikverhalten in Echtzeit überwacht, erhält ein Update. Ebenso die adaptiven Dämpfer. Diese reagieren zum Beispiel direkt auf die von der LPI gesendeten Infos. Weitere Verbesserungen betreffen die Dynamiklenkung, den Allradantrieb und die Traktionskontrolle.

Das Herzstück des überarbeiteten Huracán ist laut Lamborghini aber das neue integrierte
Fahrdynamiksystem Lamborghini Dinamica Veicolo Integrata (LDVI). Dabei handelt es sich um eine Art zentrales Nervensystem, das das Dynamikverhalten des Fahrzeugs bis ins kleinste Detail steuert sowie sämtliche Dynamiksysteme und das Setup des Fahrzeugs vollständig integriert. Übersetzt bedeutet das: Dank Echtzeit-Datenverarbeitung soll das System Fahrerinputs und äußere Bedingungen so schnell analysieren, dass es alle Fahrdynamik-Systeme quasi schon mal vorspannt und so antizipiert, was als nächstes passiert.

Die Designänderungen hatten wir bereits im vorangegangen Artikel durchgekaut (siehe Link im ersten Absatz). Da jedoch nur am Heck mit seinem Performante-ähnlichen Doppel-Endrohr und dem aggressiveren Heckstoßfänger mit dem extremeren Diffusor. Einen kleinen Heckspoiler über der dritten Bremsleuchte gönnt man dem Facelift obendrein. Vorne gibt es ebenfalls mehr Aggressivität in der Schürze sowie einen neuen Frontsplitter samt intgegriertem Flügel.

Die Seitenansicht wird vor allem durch die neuen 20-Zöller und die geänderten seitlichen Lufteinlässe geprägt. Nicht zuletzt durch den überarbeiteten Unterboden legt der Huracán Evo in puncto Aerodynamik die Messlatte auf ein ganz neues Level. Die Italiener sprechen von einer aerodynamischen Effizienz, die fünf Mal höher sein soll als beim Vorfacelift.

Große Änderungen entdeckt man auch im Interieur der Huracán-Modellpflege. In der neu geformten Mittelkonsole sitzt nun ein eher vertikal ausgerichteter 8,4-Zoll-Touchscreen. Hier wird künftig so gut wie alles gesteuert und eingestellt, was das Auto zu bieten hat: Die Sitze, die Klimasteuerung, die Apple CarPlay-Integration, das Navi, das Web-Radio oder der Videoplayer. Das Ganze nun auch über Sprachsteuerung und Verbindung zu Siri. Und wenn Sie gerne aufzeichnen, wie Sie mit Ihrem neuen Huracán über die Rennstrecke jagen, dann gibt es jetzt auch ein Dualkamera-Telemetriesystem.

Der neue Huracán Evo wird ab Frühjahr 2019 ausgeliefert und kostet inklusive Mehrwertsteuer 219.000 Euro. Damit ist er knapp 17.000 Euro teurer als bisher. Ob es auch eine Neuauflage des wilden Hecktrieblers LP580-2 geben wird, ist bisher nicht bekannt.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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