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Unsere Lucid Meldungen

Lucid Air Sapphire

Lucid Air Sapphire mit über 900 kW: "Stärkste Limousine der Welt"

Neue Topversion mit 150 kW mehr Leistung als beim Tesla Model S Plaid
Nicht nur die stärkste Elektrolimousine, nein die stärkste Limousine überhaupt soll die neue Topversion des Lucid Air sein. Er hat 3 E-Motoren.
Lucid in: Lucid Air: Hersteller halbiert Produktions-Prognose für 2022

Lucid Air: Hersteller halbiert Produktions-Prognose für 2022

Auch die jetzt angepeilten 6.000 bis 7.000 Stück erscheinen noch optimistisch
Lucid hat inzwischen über 37.000 Reservierungen für die Oberklasse-Limousine, doch 2022 wurden bisher nur etwa 1.400 Stück gebaut.
Lucid Air (2022)

Lucid Air Dream Edition mit 900 km Reichweite kostet 218.000 Euro

Europäische Markteinführung beginnt mit der neu aufgelegten Topversion
Mit bis zu 900 Kilometern wird der Lucid Air das Elektroauto mit der weitaus größten WLTP-Reichweite sein, wenn er Ende 2022 in Europa startet.
Lucid in: Lucid Air lädt Reichweite schneller nach als Tesla Model S Plaid

Lucid Air lädt Reichweite schneller nach als Tesla Model S Plaid

Lucid Air Dream Edition hat zudem die größere Batterie
Der Lucid Air hat eine hohe maximale Ladeleistung, der Durchschnitt ist dagegen nicht berauschend. Beim Reichweite-Nachladen aber performt er.
Luzide Luft ADAS

Lucid Air: 837 km Rekord-Reichweite laut EPA

Die Version Dream Edition Range mit 933 PS schlägt damit das Tesla Model S und den Mercedes EQS
Die Dream Edition Range Version des Lucid Air hat einen neuen Reichweitenrekord für Elektroautos aufgestellt: 836 km mit einer Ladung (EPA).
Lucid in: Lucid Air nach Börsengang des Herstellers auf dem Weg zu uns

Lucid Air nach Börsengang des Herstellers auf dem Weg zu uns

Limousine soll wahre Wunder vollbringen und schon Anfang 2022 starten
Der Lucid Air soll wahre Wunder vollbringen: Sprints in 2,5 Sekunden, über 800 Kilometer Reichweite und schnelles Nachladen. Und er startet bald.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Lucid Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Lucid Air Sapphire mit über 900 kW: "Stärkste Limousine der Welt"

Neue Topversion mit 150 kW mehr Leistung als beim Tesla Model S Plaid

Schon die bisherige Topversion des Lucid Air bot 828 kW, doch das reicht nicht: Nun kündigt der US-Hersteller eine Sapphire-Version mit über 900 kW an. Damit soll der Wagen endgültig zur leistungsstärksten Limousine der Welt werden. Richtig gelesen: nicht zur stärksten Elektro-Limousine, sondern zur stärksten Limousine überhaupt.

Anders als die bisherigen Versionen bekommt der Sapphire gleich drei Elektromotoren. Dabei arbeitet einer vorne, zwei hinten. Die Antriebseinheit mit den zwei Motoren an einer Achse wurde neu entwickelt. Mit den rund 900 kW soll der Lucid Air Sapphire in weniger als zwei Sekunden auf 60 Meilen pro Stunden (97 km/h) beschleunigen. Zum Vergleich: Das Tesla Model S Plaid mit 750 kW ist mit 1,99 Sekunden angegeben, wobei allerdings eine Rollout-Toleranz berücksichtigt ist.

In weniger als vier Sekunden erreicht der Sapphire 100 mph (161 km/h), die Viertelmeile wird in weniger als 9 Sekunden bewältigt. Diese Beschleunigungszeiten sollen ohne Zusatzausstattung und ohne langwierige Vorkonditionierung erreichbar sein. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Lucid nicht an - beim Tesla beträgt sie 200 mph oder 322 km/h. 

Durch die zwei Motoren hinten wird ein Torque Vectoring möglich. In scharfen Kurven wird zudem am inneren Rad rekuperativ gebremst, während das äußere angetrieben wird, was das Eindrehen in die Kurve erleichtert. Ob auch dem kurvenäußeren Hinterrad mehr Kraft zufließen kann als dem inneren, geht aus der Pressemitteilung nicht klar hervor.

"In addition to delivering prodigious power to the rear of the vehicle, the twin rear-drive unit allows for torque vectoring that extends the capabilities of the car beyond that achievable with a passive all-wheel-drive system.

For example, the twin rear-drive unit can effectively pivot the rear of the vehicle, providing torque to the rear wheels in opposite directions to promote either turn-in or straight-line stability - similar to a brake-based setup and a rear-wheel steering system, but faster, quieter, and more seamless. In tight corners, the system is able to apply regenerative braking on the inside wheel while powering the outside, greatly enhancing vehicle turn-in rotation and with much quicker response times than rear-wheel steering systems." (Lucid)

Anders als der Tesla bekommt der Sapphire große Carbon-Keramik-Scheibenbremsen. Zudem gibt es straffere Federn und Dämpfer; ESP und Lenkung wurden ebenfalls neu abgestimmt. Das Auto fährt auf eigens entwickelten Reifen der Größe 265/35R20 vorne und 295/30R21 hinten. Die Räder verfügen über abnehmbare "Carbon-Aero-Disc-Radkappen", die die Aerodynamik verbessern sollen.

Mit dem Sapphire debütiert auch die neue Außenfarbe Sapphire Blue, die ausschließlich für Sapphire-Fahrzeuge erhältlich sein wird. Zur Markteinführung wird es das Topmodell nur in dieser Farbe geben. Zudem erhält das Auto serienmäßig den neuen Stealth Look, der dem Äußeren einen düsteren Touch gibt.

Auch das Interieur erhält ein neues Design. Dazu gehören neue, stark gepolsterte und 18-fach elektrisch verstellbare Sportsitze mit schwarzem Leder und schwarzblauen Kontrastnähten sowie Heiz-, Kühl- und Massagefunktionen.

Die Produktion soll im ersten Halbjahr 2023 beginnen, die Auslieferungen in den USA und Kanada beginnen im gleichen Jahr. Der Sapphire ist mit 249.000 US-Dollar nochmal deutlich teurer als die Dream Edition, die in den USA anfangs 169.000 Dollar kostete und in Deutschland für 218.000 Euro verkauft werden soll.

Sapphire soll nicht nur eine Topmotorisierung sein, sondern eine neue Submarke von Lucid. So sollen alle zukünftigen Lucid-Modelle ebenfalls Sapphire-Varianten erhalten. Das dürfte zuerst beim Gravity geschehen, einem siebensitzigen SUV, das schon 2023 starten soll.


Lucid Air: Hersteller halbiert Produktions-Prognose für 2022

Auch die jetzt angepeilten 6.000 bis 7.000 Stück erscheinen noch optimistisch

Lucid meldet eine starke Nachfrage nach seiner Oberklasse-Limousine Air, senkt aber die Produktionsprognose für das laufende Jahr.

Für den mindestens 90.000 Dollar teuren Air hat Lucid bislang über 37.000 Reservierungen erhalten. Produziert hat Lucid im ersten Halbjahr aber nur 1.405 Stück, und die Auslieferungen liegen noch niedriger.

Nach 360 Stück im ersten Quartal (Pressemitteilung) wurden im zweiten Quartal 679 Autos an Kundinnen und Kunden übergeben. Der Trend zeigt also deutlich nach oben. Aber zusammen sind das nur 1.029; wenn es so weitergeht, wird Lucid nicht viel mehr als 2.000 Autos im Gesamtjahr übergeben können.

Lucid begründete die niedrigen Produktionszahlen mit den bekannten Problemen in der Lieferkette:

"Unser überarbeiteter Produktions-Richtwert spiegelt die außergewöhnlichen Herausforderungen in der Lieferkette und Logistik wider, auf die wir gestoßen sind." (Lucid-Chef Peter Rawlinson

So senkte Lucid nun die Prognose für das Produktionsvolumen im Jahr 2022 auf nur noch 6.000 bis 7.000 Fahrzeuge - während im Februar noch 12.000 bis 14.000 Stück angekündigt wurden, wie Reuters schreibt. Und vor einem Jahr war sogar noch von 20.000 Autos im Jahr 2022 die Rede. Angesichts der bisherigen Auslieferungen erscheint aber auch die reduzierte Prognose optimistisch.

Die Finanzen von Lucid scheinen aber in Ordnung zu sein. Das Quartal wurde mit 4,6 Milliarden Dollar an Cash und Investitionen abgeschlossen, so der Hersteller. Das soll die Finanzierung voraussichtlich "bis weit ins Jahr 2023 hinein" sichern. Der Umsatz im zweiten Quartal betrug allerdings nur 97 Millionen Dollar.

In den USA startete der Lucid Air schon im Oktober 2021. Zu uns nach Deutschland soll er noch dieses Jahr kommen. Angeboten wird aber zunächst nur die Topversion Dream Edition, und zwar "in sehr begrenzter Anzahl". Außer in Deutschland wird der Wagen in den Niederlanden, Norwegen und der Schweiz offeriert.

Die Preise beginnen bei 218.000 Euro. Dafür erhält man eine Luxuslimousine mit voraussichtlich 900 km WLTP-Reichweite - damit würde sich das Auto an die Spitze unseres Top-Ten-Reichweiten-Rankings setzen. Rekordverdächtig ist auch die maximale Ladeleistung von 300 kW. Später sollen auch die erschwinglicheren Versionen Lucid Air Pure, Air Touring und Air Grand Touring zu uns kommen, der Basispreis soll aber auch dann noch bei etwa 100.000 Euro liegen.


Lucid Air Dream Edition mit 900 km Reichweite kostet 218.000 Euro

Europäische Markteinführung beginnt mit der neu aufgelegten Topversion

Lucid gibt Details zur europäischen Markteinführung des Lucid Air bekannt. Ab Auslieferungsbeginn Ende 2022 wird die Oberklasse-Limousine das Elektroauto mit der größten Reichweite sein. Zunächst kommt nur die Topversion zu uns, die Dream Edition. In Deutschland wird sie für 218.000 Euro angeboten.

In den USA ist der Lucid Air bereits seit Oktober 2021 auf dem Markt. Auch dort gab es zum Marktstart nur die Dream Edition, und zwar in den beiden Versionen Performance (P) und Range (R).

In den Vereinigten Staaten war die Dream Edition auf 520 Exemplare limitiert und entsprechend schnell ausverkauft. Für den Marktstart in Europa wird sie wieder aufgelegt. Wieder in den beiden bekannten Versionen, und nur "in sehr begrenzter Anzahl", wie Lucid schreibt. Angeboten werden die Autos in Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und der Schweiz.

Zugriff haben aber nur Kundinnen und Kunden, die sich bereits einen Air reserviert haben. Sie können ein Upgrade auf die Dream Edition beantragen - so lange das Angebot reicht. Mit 218.000 Euro in Deutschland ist das Auto deutlich teurer als in den USA, wo es 169.000 Dollar kostete. Die Preise gelten jeweils für beide Versionen.

Durch die hohe Spannungslage von 924 Volt bietet der Wagen sehr schnelles Laden; die maximale Ladeleistung liegt bei rekordmäßigen 300 kW - und die werden nach unserem Test auch erreicht. Auch die Rekord-Reichweite der Range-Variante von bis zu 837 km nach amerikanischer EPA-Norm scheinen realistisch zu sein: Unser Tester schaffte über 800 km mit einer Ladung.

Nach der weniger strengen WLTP-Norm soll die Dream Edition Range (mit 19-Zoll-Rädern) etwa 900 Kilometer schaffen, wie Lucid nun mitteilt. Den Stromverbrauch gibt der Hersteller mit 13,12 kWh/100 km an. Die entsprechenden Werte für die Performance-Variante nennt Lucid noch nicht.

Auch die erschwinglicheren Versionen Lucid Air Pure, Air Touring und Air Grand Touring soll es in Europa geben. Die Basisversion Pure soll in Deutschland etwa 100.000 Euro kosten. Auch hier verlangt Lucid deutlich mehr als im Heimatmarkt, wo die Einstiegsversion nur 77.400 Dollar kostet.

Der erste Lucid-Showroom eröffnet morgen am Münchner Odeonsplatz. Abergläubisch ist man bei dem US-Hersteller offenbar nicht, denn die Eröffnung fällt auf einen Freitag den dreizehnten (Mai).

Weitere "Lucid-Studios" und Servicezentren in den vier europäischen Ländern sollen noch 2022 folgen. In den nächsten Jahren sollen weitere Länder hinzukommen. Der Wagen ist unter anderem in Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien schon reservierbar.


Lucid Air lädt Reichweite schneller nach als Tesla Model S Plaid

Lucid Air Dream Edition hat zudem die größere Batterie

Kürzlich hat Kollege Tom Moloughney einen Schnelllade-Test des Lucid Air Dream Edition durchgeführt. Dabei ergab sich eine Ladeleistung von bis zu 304 kW. Nun hat Mark Kane von InsideEVs.com die Ergebnisse in einer Schnelllade-Analyse genauer unter die Lupe genommen und dabei auch mit dem Tesla Model S verglichen.

Die Ladekurve des Lucid Air steigt nach dem Start schnell an und erreicht schon unter 10 Prozent Ladestand (SOC) die besagten 304 kW. Danach fällt die Kurve kontinuierlich ab:

Durchschnittliche Ladeleistung: 154 kW

Der gesamte Ladevorgang (von 0 bis 100 Prozent) dauerte 1:22 Stunden. Wichtiger ist die Ladedauer bis 80 Prozent SOC, denn die Batterie komplett aufzuladen, ergibt wegen der stark nachlassenden Ladeleistung wenig Sinn. Für den Ladehub von 10 bis 80 Prozent ergibt sich eine Ladedauer von etwa 34 Minuten, von 20 bis 80 Prozent waren es 31 Minuten.

Die durchschnittliche Ladeleistung zwischen 20 und 80 Prozent SOC lag bei 154 kW. Das etwa so viel wie beim Audi e-tron, der auf 149 kW kam und beim Mercedes EQS (155 kW). Für ein Auto mit 900-Volt-System ist das eher enttäuschend.

C-Rate: Durchschnittlich 1,3C

Insgesamt gab die Ladesäule 134 kWh an das Auto ab. Ein Teil davon sind natürlich Ladeverluste, denn laut Lucid fasst der Akku nur 118 kWh. Ob es sich dabei um die Brutto- oder Netto-Kapazität handelt, lässt Lucid offen. Mark Kane geht für seine Schnellladeanalyse davon aus, dass es sich um die nutzbare Batteriekapazität handelt, die Gesamtkapazität schätzt er auf 122 kWh.

Nun lässt sich die C-Rate berechnen, also das Verhältnis zwischen Ladeleistung und Gesamtkapazität. Maximal lag die Ladeleistung bei 304 kW; geteilt durch 122 kWh ergibt das eine C-Rate von 2,5C. Die durchschnittliche C-Rate beim Laden von 20 auf 80 Prozent SOC ergibt sich zu 153 kW/122 kWh=1,3C. Beide Werte sind ziemlich gut, aber nicht so hoch wie etwa beim Hyundai Ioniq 5, der maximal 3,0C und durchschnittlich 1,9C erreicht.

Reichweite-Nachladen: Bis zu 36 km/min

Wichtiger für Langstreckenfahrer ist jedoch, wie schnell Reichweite nachgeladen wird, also wie lange man an der Ladesäule warten muss, bis genug Strom für weitere 100, 200 oder 300 km nachgeladen ist. Diese Wartezeit hängt nicht nur von der durchschnittlichen Ladeleistung ab, sondern auch vom Stromverbrauch des Autos.

Für den Lucid Air liegt bisher nur die Reichweite nach der amerikanischen EPA-Norm vor: Für die Version mit den 19-Zoll-Rädern liegt sie bei bei 520 Meilen, also stolze 837 Kilometer. Daraus und aus der nutzbaren Batteriekapazität (118 kWh) errechnet sich ein Stromverbrauch von 14,1 kWh/100 km oder 8.460 Wmin/km.

Teilen wir die durchschnittliche Ladeleistung von 153 kW durch die 8.460 Wmin/km, so erhalten wir 18,1 km/min. 100 Kilometer Reichweite nachzuladen, dauert also im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent SOC durchschnittlich fünfeinhalb Minuten - der EQS lag mit 5,4 min/km etwa gleichauf. Maximal werden beim Lucid Air jedoch 36 km/min erreicht, während es bei dem Mercedes höchstens 25 km/min waren.

Vergleich mit dem Tesla Model S

Die Lucid-Air-Ladekurve ähnelt stark der des Tesla Model S Plaid): Bei beiden Elektro-Limousinen steigt die Ladeleistung rasch an und fällt dann langsam und kontinuierlich ab. Dass die maximale Ladeleistung beim Lucid Air (rote Kurve) weiter hinaufreicht, liegt auch an der maximalen Leistungsabgabe des Tesla Supercharger V3 von 250 kW.

Interessanterweise ist also die Ladestrategie beim Tesla Model S (mit den altbekannten zylindrischen Zellen vom Typ 1865) ähnlich wie beim brandneuen Lucid Air (mit zylindrischen Zellen vom Typ 2170 und merklich größerer Batterie). Ab 30 Prozent SOC sind die Ladekurven sogar fast deckungsgleich.

Beim Vergleich der C-Raten zeigt sich: Beide Autos erreichen ähnliche Maximalwerte von etwa 2,5C. Der Tesla (schwarze Kurve) hält diesen Wert länger und hat über den Großteil des Ladehubs eine höhere C-Rate. Durchschnittlich erreicht der Tesla im Bereich von 20-80% SOC 1,4C, während der Lucid bei 1,3C landet. Der EQS liegt mit 1,34C dazwischen.

Die wichtigste Kennzahl ist jedoch, wie schnell Reichweite nachgeladen wird. Hier ist der Lucid Air (rote Kurve) deutlich besser als das Tesla Model S mit gleich großen Rädern (Model S Long Range, grüne Kurve) und nochmal besser als das Model S Plaid (schwarze Kurve):

Der Lucid hat einen geringeren Stromverbrauch und eine höhere Ladeleistung als das Model S Long Range. So ist es kein Wunder, dass er Reichweite schneller nachlädt als der Tesla. Der Lucid Air liegt wie erwähnt bei durchschnittlich 18,1 km/min, das Model S LR bei 15,2 km/min. Der Lucid lädt also deutlich schneller Reichweite nach (um 20 Prozent schneller), und dazu hat er noch einen größeren Akku.

Fazit: Der Lucid ist dem Tesla überlegen

Die maximale Ladeleistung des Lucid Air beträgt ungefähr 300 kW, aber der Durchschnitt im Bereich von 20-80 Prozent liegt nur bei 154 kW - weniger als erwartet. Wer es eilig hat, sollte den Akku am besten so leer fahren wie möglich und die Ladestation hinter sich lassen, bevor 80 Prozent SOC erreicht sind.

Unser Batteriespezialist Mark Kane vermutet, dass der Lucid Air schneller laden könnte, denn die C-Raten sind nicht besonders hoch - die Batterie wird also nicht sehr stark belastet. Tesla mutet dem Model S eine höhere C-Rate zu. So kann der Tesla bei der Ladeleistung zwischen 30 und 100% mithalten.

Der Lucid Air Dream Edition ist wohl derzeit das E-Auto, das am schnellsten Reichweite nachlädt. Hier ist der Neuling auch deutlich schneller als das Tesla Model S. Dazu kommt, dass er eine größere Batterie hat.


Lucid Air: 837 km Rekord-Reichweite laut EPA

Die Version Dream Edition Range mit 933 PS schlägt damit das Tesla Model S und den Mercedes EQS

Der neue Lucid Air hat eine rekordverdächtige Reichweite. Die amerikanische Limousine kann in der Dream Edition und der Range-Variante 520 Meilen zurücklegen, was etwa 837 km entspricht. Dies ist zumindest das, was in den USA nach der EPA-Norm homologiert wurde, die als strenger gilt als die in Europa angenommene WLTP-Norm.

Diese Zahl ist unglaublich, wenn man bedenkt, dass das Tesla Model S Long Range Plus, das bisher das Elektroauto mit der höchsten Reichweite mit einer einzigen Ladung war, nur etwas mehr als 400 Meilen oder 643 km bieten kann. Der Wert des Lucid ist auch höher als der des Mercedes EQS, der eine vom Werk angegebene Reichweite von 770 km (WLTP) hat.

Lucid begnügte sich nicht mit dem Wahrheitsgehalt der EPA-Zahlen, die zwar recht genau sind, aber dennoch eine Reihe von Diskrepanzen im Vergleich zum Fahren unter realen Bedingungen aufweisen. Deshalb führte Lucid auch private Tests durch, bei denen ein Fachjournalist und der CEO der Marke, Peter Rawlison, zwei Lucid Air Dream Edition Range von San Francisco nach Los Angeles fuhren, hauptsächlich auf Highways, und die Fahrt dann am Hauptsitz von Lucid beendeten.

Nach Angaben der beiden "improvisierten Tester" bestätigte die Leistung des Fahrzeugs das EPA-Ergebnis, nachdem mehr als 500 Meilen ohne Tankstopps zurückgelegt worden waren.

Die beiden anderen Versionen des Lucid Air, die Dream Edition Performance und der Grand Touring, erhielten ebenfalls EPA-Bewertungen. Besonders hervorzuheben ist die Reichweite des Lucid Air Grand Touring mit 19-Zoll-Rädern: 516 Meilen, womit er neben dem Edition Range als einziger die 500-Meilen-Marke knackt.

Peter Rawlinson sagte: "Ich freue mich sehr, dass unser Lucid Air Dream Edition Range offiziell von der EPA mit einer Reichweite von 520 Meilen zertifiziert wurde, was meiner Meinung nach ein rekordverdächtiger Wert ist. Dies ist vor allem der technologischen Forschung von Lucid zu verdanken, die es vermieden hat, auf einfache Lösungen wie die Vergrößerung des Akkus zurückzugreifen".

"Unsere 900-Volt-Technologie", so Rawlinson weiter, "und unsere miniaturisierten Antriebseinheiten in Verbindung mit unserer Wunderbox-Technologie verleihen dem Lucid Air ein Höchstmaß an Effizienz, so dass er mit weniger Batteriestrom mehr Kilometer zurücklegen kann."


Lucid Air nach Börsengang des Herstellers auf dem Weg zu uns

Limousine soll wahre Wunder vollbringen und schon Anfang 2022 starten

Sprints in 2,5 Sekunden, über 800 Kilometer Reichweite und extrem schnelles Nachladen: Der Lucid Air ist auf dem Weg zum Serienstart. Der Hersteller hat bei seinem Börsengang die stattliche Summe von 4,5 Milliarden Dollar eingesammelt, also etwa 3,8 Milliarden Euro. Das Geld wird nun zum Start der Produktion eingesetzt.

Lucid Motors ist nun an der amerikanischen Technologie-Börse Nasdaq notiert, wie die kalifornische Firma am Montag (26. Juli) mitteilte. Den Börsengang hat Lucid-Chef Peter Rawlinson nicht auf normalem Weg per Initial Public Offering (IPO) bewerkstelligt, sondern wie derzeit üblich durch eine Fusion mit einer eigens zu diesem Zweck gegründeten Übernahmegesellschaft (Special Purpose Acquisition Company, SPAC) namens Churchill Capital IV.

Die Oberklasse-Limousine Air basiert auf einer Plattform namens LEAP (Lucid Electric Air Platform). Folgende vier Versionen sind auf der Lucid-Website aufgeführt, wobei die limitierte Dream Edition schon ausverkauft ist:

Bei den angegebenen Dollar-Preisen ist die US-amerikanische Steuergutschrift von 7.500 Dollar noch nicht abgezogen, die Euro-Preise sind aufgrund des aktuellen Kurses umgerechnet und verstehen sich ebenfalls vor Förderung.

Die Topversion soll den Sprint auf Tempo 100 in etwa 2,5 Sekunden schaffen und mit ihrem 113-kWh-Akku Reichweiten von über 800 Kilometern bieten. Aufgeladen wird dank 900-Volt-System mit bis zu 300 kW.

Auch in Sachen Sparsamkeit brilliert der Lucid Air. Der cW-Wert wird mit 0,21 angegeben, liegt also nicht viel höher als beim derzeitigen Rekordhalter Mercedes EQS. Pro Kilowattstunde sollen über 4,5 Meilen möglich sein (nach EPA-Norm), was einem Energieverbrauch von maximal 13,8 kWh/100 km entspricht.

Schnelles Laden und große Sparsamkeit führen logischerweise dazu, dass man die Restreichweite beim Laden schnell wieder auf Vordermann bringen kann. Laut Lucid-Website kann man in 20 Minuten Strom für weitere 300 Meilen nachladen, also für etwa 480 Kilometer. Damit wäre der Air schneller als als der Porsche Taycan, der 22,5 Minuten für 160 Meilen (260 km) braucht.

Als wenn das noch nicht genug wäre, bietet der Air auch noch Assistenzsystem mit bis zu 32 Sensoren, darunter Radar, Kameras und Lidar, womit in Zukunft auch autonomes Fahren auf Level 3 möglich sein soll. Bidirektionales Laden und Over-the-Air-Updates unterstützt das Auto auch noch. Und innen gibt es ein gebogenes 32-Zoll-Display sowie ein senkrechtes Display in der Mittelkonsole. All boxes ticked, sagt da der Amerikaner.

Angesichts der Daten verwundert es nicht, dass Lucid bereits 11.000 bezahlte Reservierungen für den Air verbuchen konnte. Der Air soll in Casa Grande (Arizona) produziert werden; der Start der Auslieferungen in den USA ist noch für 2021 geplant. Ab Anfang 2022 soll das Modell dann auch zu uns kommen. Geld genug für diese Vorhaben dürfte Lucid nun haben. Nun muss die Firma noch den Serienanlauf hinkriegen - eine Aufgabe, die Elon Musk gern als Produktionshölle bezeichnete.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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