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Mercedes AMG GT4 Gebrauchtwagen

Bild: Mercedes AMG GT4  Gebrauchtwagen

Mercedes AMG GT4

Der Mercedes-Benz AMG GT4 ist eine Art Super-CLS und kombiniert dessen 4-Türigkeit mit den Sportwagen-Genen des AMG GT, wenn er auch auf dem E 63 AMG basiert.

Optisch - und das ist im Segment der 4-türigen Coupé-Limousinen nicht so einfach - ist er voll gelungen. Siehe Bild von der Präsentation des AMG GT4 am Genfer Autosalon 2018.

Technisch sollte ohnehin niemand Zweifel haben.

 

Aktuelle Mercedes AMG GT4 Gebrauchtwagen-Angebote


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Unsere Mercedes AMG GT4 Meldungen

Mercedes AMG GT4 in: Test Mercedes-AMG GT 4-Türer (2019)

Test Mercedes-AMG GT 4-Türer (2019)

Vermutlich der beste, kompletteste Performance-Viertürer auf Gottes Erdboden
Der Mercedes-AMG GT 4-Türer (2019) mischt AMGs Performance Knowhow und Mercedes? Verständnis von Luxus und Komfort zur wohl besten Performance-Limo der Welt
Mercedes AMG GT4 in: Mercedes-AMG GT 4-Türer kriegt scharfes Aerodynamik-Paket

Mercedes-AMG GT 4-Türer kriegt scharfes Aerodynamik-Paket

Hier zu sehen am Topmodell GT 63 S, verfügbar aber für alle Versionen
Mercedes-AMG hat ein neues Aerodynamik-Paket für alle GT 4-Türer Coupés inklusive des monströsen GT 63 S der hier gezeigt wird.
Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé 53 / 63

Mercedes AMG GT4 in: Mega-Mercedes

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Wer seinen Mercedes richtig sportlich haben will, nimmt einen AMG. Doch in welchen Baureihen gibt es überhaupt AMG-Modelle? Wir sorgen für den Durchblick
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Alles zum viertürigen AMG GT

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Halb AMG GT, halb CLS, ganz viel Whoa! AMGs 4-Türer-Coupé ist da. Rambazamba für jeden Tag, quasi. Mit bis zu 639 PS, 315 km/h und Driftmode
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Mercedes AMG GT4 Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Test Mercedes-AMG GT 4-Türer (2019)

Vermutlich der beste, kompletteste Performance-Viertürer auf Gottes Erdboden

Der Regen stürzt die Windschutzscheibe hinunter und macht mich förmlich blind, als ich mit keinen 40 km/h auf irgendeiner Straße im Hill Country bei Austin, Texas vor mich hin dümple. Forrest Gump würde das hier den big, ol fat rain" nennen und die Wischer des Mercedes-AMG GT 53 4-Türers (was für ein sperriger Name) geben alles, mühen sich aber weitgehend vergeblich.

Es sind nicht wirklich ideale Bedingungen, um das neueste Produkt der verrückten Jungs aus Affalterbach zu testen. Aber es hilft ja nichts. Ein Boot wäre wohl gerade die bessere Wahl, aber auch mit dem 4-Türer-GT kann ich ziemlich gut leben. Tatsächlich fällt mir im Moment kein Fahrzeug ein, in dem ich lieber sitzen würde. Der Mercedes-AMG GT 4-Türer ist vermutlich die beste Performance-Limousine, die ich je fahren durfte.

Er verwöhnt dich ja nicht nur mit seiner Fahrerei, es geht schon damit los, wie du drin sitzt. Wobei sitzen vielleicht nicht das richtige Wort ist. Na gut, hier drin wirkt es schon noch mehr wie in einer E-Klasse als im Sportwagen-Bruder AMG GT. Mit dem hohen Getriebetunnel, der den Innenraum förmlich halbiert, den fast schon Rennauto-esken Sitzen, die Körperteile packen, von denen du gar nicht wusstest, dass du sie hast und dem fetten Lenkrad, das fast auf deinem Schoß pflunzt, umschließt dich der GT 4-Türer wie das weltschnellste Cape.

"Der GT 4-Türer umschließt dich, wie das weltschnellste Cape."

Apropos Lenkrad: Auf dem Alcantara-Rundling haben sich ein paar neue, sehr nützliche Funktionen eingenistet. Auf 5 und 7 Uhr ragen winzige Stege unter der Airbagabdeckung hervor - auf der linken Seite befinden sich zwei TFT-Displays mit Tasten für die Steuerung der Dämpfer und des Auspuffs. Auf der rechten Seite befinden sich ein TFT-Display und ein Drehregler für schnelleres Umschalten zwischen den Fahrmodi.

Erst mal klein anfangen mit dem GT 53

Als der Himmel aufklart, kann ich den GT 53 und seinen innovativen Antriebsstrang endlich besser kennenlernen. Den neuen 3,0-Liter-Turbo-Reihensechszylinder kennen wir bereits aus dem CLS. Er kombiniert seinen klassischen Verbrenner mit EQ Boost - dem neuen Mild-Hybrid-System von Mercedes. Im Wesentlichen ein Starter-Generator, der zwischen Motor und Getriebe geschoben wird und bis zu 22 PS und 250 Nm extra freilässt . EQ Boost liefert auch Strom für ein 48-Volt-Batteriepaket, das die Scheinwerfer sowie Infotainment- und Cockpitsysteme des GT antreibt.

Lassen Sie sich nicht vom Begriff Hybrid einschüchtern, liebe Sportwagen-Fans - der GT 53 ist reichlich schnell. 435 PS und 520 Nm Drehmoment befördern ihn in 4,4 Sekunden von 0-100 km/h und auf maximal 280 Sachen. Das hier ist definitiv kein Prius. Der GT53 fährt und klingt fantastisch.

Der Reihensechser geht seiner Arbeit wunderbar geschmeidig und stimmungsvoll nach. Der Dreiliter ist sonor, kann aber auch ziemlich eindringlich. Unter hartem Gaseinsatz und im aggressivsten der sechs Fahrmodi knallt und krakeelt er schon sehr ordentlich.

Die tatsächlichen Auswirkungen von EQ Boost sind in der Tat recht schwer zu erkennen. Der GT53 hat mehr als genug Leistung, es mangelt ihm nie an Drehmoment, und dank des beschriebenen Klangbilds ist es eine Freude, ihn schön auszuwringen. Der GT53 fühlt sich nicht an wie ein Hybrid; er fühlt an sich wie ein AMG an, der zufällig ein (kleines) Hybridsystem an Bord hat.

Der GT 63 S ist schwer, aber haarsträubend gut

Aber seien Sie ehrlich, Sie haben nicht wirklich diesen Artikel angeklickt, um zu lesen, wie der 53er fährt. Ein beeindruckendes Auto klar, aber der Star der GT-Show ist der GT 63 mit dem bekannt irren 4,0-Liter-Biturbo-V8. Wie im E 63 gibt es eine Basisversion mit 585 PS und 800 Nm, die in 3,3 Sekunden von 0-100 km/h stürmt. Sie werden dieses Auto nicht wollen. Nicht weil es nicht gut ist. Bestimmt nicht. Aber der GT 63 S macht noch so viel mehr her.

Er bringt es auf 639 PS und 900 Newtonmeter. Damit ist er der stärkste AMG, der derzeit angeboten wird. Von 0-100 km/h geht es in irren 3,1 Sekunden. Damit ist er schneller als eine Corvette Z06 (3,2 Sekunden), ein McLaren 570S (3,4 Sekunden) und er ist auch schneller als sein zweisitziger Bruder AMG GT R, der im Vergleich fast schon behäbige 3,6 Sekunden braucht.

Allrad macht es möglich. Da spielt selbst die Leibesfülle des GT 4-Türers keine Rolle mehr. Im Prinzip basiert er auf der MRA-Plattform, die auch E-Klasse und CLS nutzen. Technisch ist er weitgehend ein E 63. Allerdings wurde er deutlich steifer gemacht. Und er nutzt Leichtbau-Materialien wie Carbon, hochfeste Stähle oder mehr Aluminium im Chassis. Nichtsdestrotrotz ist der GT 63 S mit 2.045 Kilo (leer) ein ganz schöner Panzer.

Was ihn übrigens nicht davon abhält, Ihnen das Hirn aus dem Schädel zu beschleunigen. Zusammen mit den typischen AMG-Weltuntergangs-Röhren unter Volllast ein mehr als eindringliches Erlebnis.

Verantwortlich für all diese Sensationen sind natürlich auch der 4Matic-Allrad (wie beim E 63 lässt sich vortrefflicherweise auch hier die Vorderachse abschalten und in den hemmungslosen Driftmode wechseln) sowie die gloriose Neungang-Automatik. Die Automatik reagiert mit nullkommanull Verzögerung und knallt Ihnen die Gänge mit selten gesehener Geschwindigkeit um die Ohren. Viel besser kannst du so eine Box nicht abstimmen.

Tja, und mit dem Allrad hast du trotz der Übermacht des Achtzylinders natürlich wenig Sorgen. Die Griplevels sind wirklich verblüffend hoch, was im Umkehrschluss bedeutet: Das einzige Drama, dass du beim Beschleunigen oder am Kurvenausgang erlebst, ist der Anschlag der G-Kräfte auf deine Anatomie.

Die Annäherung an genannte Kurven, sei es auf der Strecke oder auf der Straße, ist dank der Hinterachslenkung des GT 63 S ebenso bemerkenswert. Die mitlenkenden Hinterräder dynamisieren das Auto schon arg.

"Das Auto lässt genug Schlupf zu, damit Sie sich heldenhaft fühlen können, rettet Sie aber, wenn Sie mal wieder zu viel Unsinn im Sinn hatten."

Was sicher auch dazu beiträgt, dass der GT 63 Kurven mit fast schon beängstigender Aggressivität angreift. Vor allem, wenn Sie bedenken, in was für einem Riesenkerl Sie da gerade sitzen. Er lenkt schärfer und schneller ein als jede andere Groß-Limousine, die ich bisher erlebt habe. Mit viel Biss und Gefühl auf der Vorderachse. Untersteuern ist kein Thema, auch nicht auf einem eher heißen Circuit of the Americas in Austin. Zumindest nicht, wenn Sie es mit der Kurveneinfahr-Geschwindigkeit nicht völlig übertreiben. Aber das wäre dann eher Ihre Schuld und nicht die des Autos.

Aber klar, der GT 4-Türer kann auch anders. Er wird schon recht - ähem - munter, wenn Sie es wollen. Mercedes installiert gleich sechs Fahrmodi - Komfort, Sport, Sport +, Individual, Race und Regen - und fügt ein neues AMG Dynamics System hinzu, das so ziemlich alles von der Stabilitätskontrolle über den Allradantrieb bis hin zur Hinterachslenkung und dem hinteren Sperrdifferenzial verwaltet. Es gibt hier vier Einstellungen - Basic, Advanced, Pro und Master -, mit denen Sie Ihr Fahrerlebnis tunen können, ohne dass Sie gleich den ESP-Rettungsanker über Bord werfen müssen.

In einem der aggressivsten Setups (Race-Modus, Dynamik auf Master, ESP nicht ganz aus) können Sie den GT 63 bedenkenlos um die Ecke werfen. Das Auto lässt genug Schlupf zu, damit Sie sich heldenhaft fühlen können, rettet Sie aber, wenn Sie mal wieder zu viel Unsinn im Sinn hatten. Naja, und wenn Sie völlig durchdrehen wollen, gibt es ja immer noch den Driftmode.

Sie sehen schon, es ist nicht all zu schwer, den GT 4-Türer mit reichlich Lob zu überschütten. Schwieriger ist es da schon, herauszufinden, wo genau sein Platz auf dem Markt ist. Die erste eigene Limousine von AMG ist beileibe kein kleines Fahrzeug, allerdings fühlt sie sich aggressiver und enger an als ein Porsche Panamera. Gleiches gilt im Vergleich zum BMW M5. Fahrspaß- und Drama-technisch überflügelt der AMG die beiden Platzhirsche meiner Meinung nach. Da ist er schon fast näher am AMG GT, seinem zweitürigen Bruder. Allerdings können Sie den 4-Türer problemlos jeden Tag fahren. Auch wenn Sie oft mehrere Menschen und Dinge transportierten. Mit einem AMG GT R wird das eher schwierig.

Fehlen noch die Preise: Der 585 PS starke AMG GT 63 ist ab 150.119 Euro zu haben, die 639 PS starke S-Variante kostet mindestens 167.017 Euro. Das ist natürlich deutlich mehr, als BMW für den M5 (117.000 Euro) oder sogar den 625 PS starken M5 Competition (126.000 Euro) aufruft. Der 550 PS starke Porsche Panamera Turbo liegt mit 155.748 Euro schon eher in den Gefilden des AMG GT 4-Türers. Und was Audi mit den nächsten RS 7 macht, müssen wir noch abwarten.

Ich bin mir aber relativ sicher, dass der GT 4-Türer auf meiner Shortlist stehen würde, wenn ich das nötige Kleingeld hätte. Die vernünftige Alternative ist natürlich der GT 53: das weniger hektische, weniger aggressive und deutich günstigere Auto (das immer noch stolze 109.183 Euro kostet). Und dann gibt es ja noch den GT 43 mit 367 PS, der für erfreulichere 95.260 Euro den Besitzer wechselt. Wie auch immer Sie sich letztlich entscheiden mögen, Sie kriegen mit dem neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer - zumindest meiner Meinung nach - den aktuellen König der Performance-Limousinen.


Mercedes-AMG GT 4-Türer kriegt scharfes Aerodynamik-Paket

Hier zu sehen am Topmodell GT 63 S, verfügbar aber für alle Versionen

Zweifelsfrei ist das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé trotz seines enttäuschend plumpen Namens eine der aufregendsten Limousinen der vergangenen Jahre. Und wohl so ziemlich die performanteste aller Zeiten ist sie ganz nebenbei auch. Die Topversion GT 63 S hat 640 PS und hat im Test trotz eines monumentalen Kampfgewichts von über 2,1 Tonnen Handlingeigenschaften gezeigt, die in dieser Klasse wohl unerreicht sind. Falls Sie eher schwer zu begeistern sind und Ihnen das noch nicht genügt, gibt es nun eine neue Möglichkeit, den Chef-AMG ein wenig aufzupeppen.

Die Rede ist vom neuen Aerodynamik Paket, das die Affalterbacher soeben für den viertürigen GT vorgestellt haben. Das Kit ist dabei nicht nur für den einschüchternd schwarzen GT 63 S zu haben, den Sie auf diesen Bildern sehen. Es ist auch für alle anderen GT-Varianten, also den 367 PS starken GT 43, den 435 PS starken GT 53 sowie den GT 63 (ohne S) mit 585 PS, erhältlich. Es kostet 3.391 Euro und ist nicht mit dem Chrompaket Exterieur oder dem AMG-Carbon-Paket Exterieur kompatibel. Auch mit Anhängerkupplung wird es schwierig, aber wir gehen stark davon aus, dass die Kombination aus GT 4-Türer und AHK eine eher seltene bleiben dürfte.

Verwirrenderweise ist das neue Aerodynamikpaket mit dem erweiterten Carbon Paket Exterieur II und dem Night Paket aber durchaus kombinierbar. An den vor Ausstattung berstenden Edition1-Modellen (nur die V8-Versionen) ist es übrigens serienmäßig. Es beinhaltet einen optimierten Diffusor in der Heckschürze, eine Frontschürze mit größerem Frontsplitter sowie neue Luftleitelemente an den Lufteinlässen und in den vorderen Radhäusern.
Dazu kommen hinten weitere Leitelemente an den seitlichen Luftauslässen der hinteren Kotflügel sowie ein ziemlich großer, feststehender Heckflügel in glänzendem Schwarz.

Die Preise des Mercedes-AMG GT 4-Türers beginnen bei 91.809 Euro für den GT 43, der GT 53 ist ab 109.183 Euro zu haben. Den 585 PS starken AMG GT 63 gibt es ab 150.119 Euro, die 639 PS starke S-Variante kostet 167.017 Euro. Das Sondermodell GT 63 S Edition1 kostet ab 185.343 Euro.


Mercedes AMG GT4 in: Mega-Mercedes

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Seit mehr als 50 Jahren kümmert sich AMG um mehr Kraft für Fahrzeuge von Mercedes. Inzwischen prangen die drei Buchstaben am vieler Baureihen mit Stern, denn AMG zur Sport-Eigennmarke von Mercedes geworden. Welche Autos aus dem aktuellen Modellprogramm gibt es eigentlich als AMG? Das haben wir uns einmal näher angesehen.

Alles zum viertürigen AMG GT

AMG GT 4-Türer Coupé stürmt Genf mit 639 PS
Affalterbach/Genf, 6. März 2018 - Man hat uns wirklich sehr sehr lange den Mund wässrig gemacht. Im Prinzip seit dem letztjährigen Genfer Autosalon mit dem Mercedes-AMG GT Concept. Nun aber hat das Warten ein Ende. Ob es sich gelohnt hat? Nun, wenn es nach uns geht, dann definitiv. Sagen Sie offiziell Hallo zum neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé. Ähm ja, klingt in der Tat ein bisschen sperrig. Ansonsten allerdings flutscht hier alles richtig richtig gut.

Bis zu 639 PS
Das liegt nicht nur an der schneidigen Optik (dazu gleich mehr), sondern vor allem an den reichlich generösen Leistungsdaten. Na gut, auf den 812-PS-Hybrid der Studie müssen wir vorerst verzichten, an Power mangelt es trotzdem nicht. Von 612 PS wie im E 63 S und S 63 sind wir bisher ausgegangen. AMG wollte für sein Prestigeobjekt aber offenbar ein wenig mehr. Deshalb leistet das Topmodell, der GT 63 S, nun 639 PS. Man hat irgendwo in den Tiefen des brünftigen 4,0-Liter-Biturbo-V8 also weitere 27 PS gefunden. Und den GT 63 S damit zum stärksten Serien-Benz gemacht. Das Drehmoment liegt - wie im S 63 - bei 900 Newtonmeter. Die zweite V8-Option ist der GT 63 mit 585 PS und 800 Newtonmeter. Beide kommen mit Zylinderabschaltung, nasskuppelnder Speedshift-MCT-Neungangautomatik und dem vollvariablen 4Matic+-Allrad samt wegschaltbarer Vorderachse. Sprich: Aus alltags-/wintertauglicher Traktion wird auf Knopfdruck reifenmordender Driftspass.

Ein sehr schneller Viertürer
All das funktioniert bereits im Plattform-spendenden E 63 absolut vorzüglich. Es dürfte im AMG-Viertürer ebenfalls für reichlich Gaudi sorgen. Umso mehr, weil das neue GT Coupé trotz 2.120 Kilo Gewicht noch einen Tacken strammer nach vorne reißt: Beim GT 63 S passieren 0-100 km/h in 3,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 315 km/h. Der GT 63 macht die 0-100 km/h in 3,4 Sekunden und fährt 310 km/h schnell. Alles zu viel und überhaupt viel zu unvernünftig? Dann ist die dritte GT-Coupé-Variante womöglich eher Ihr Ding. Der GT 53 verfügt wie im neuen CLS über einen 3,0-Liter-Biturbo-R6-Mildhybrid mit 435 PS und 520 PS. Zusätzlich kann der sogenannten EQBoost-Startergenerator kurzzeitig mit 22 PS und 250 Newtonmeter beim Beschleunigen aushelfen. Der GT 53 kriegt ebenfalls den 4Matic+-Allrad, muss aber mit einer einfacheren Neungang-Box und ohne Driftmode auskommen. 0-100 km/h gehen hier in 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 285 km/h.

Nah an der Studie
Optisch entspricht das neue Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé ziemlich genau dem, was wir erwartet haben. Das bedeutet: Er ist erstaunlich nah an der Studie und das ist sehr gut so. Halb AMG GT, halb Mercedes CLS, ganz viel Whoa!Inklusive Panamericana-Grill und aktiver Aerodynamik. Letzteres bedeutet: Vorne gibt es - wie beim AMG GT R - ein sogenanntes Air Panel im Frontspoiler, hinten einen ausfahrbaren Heckspoiler. Die V8-Modelle kriegen auf Wunsch ein schärferes Aero-Paket mit größerem Frontsplitter, zusätzlichen Flics, aggressiverem Heckdiffusor und einem festen, manuell einstellbaren Heckflügel.

Ínnen zwischen Trackwaffe und S-Klasse
Auch im Interieur macht das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé den Spagat zwischen Trackwaffe und Luxus-Transporter. Das Cockpit mit den beiden 12,3-Zoll-Kinoleinwänden kennen wir aus E- und S-Klasse, die V8-artig angeordnete Mittelkonsole schreit ganz laut AMG GT. Hinten haben Sie die Wahl zwischen zwei Einzelsitzen oder einer klappbaren Rückbank für Drei. Der Kofferraum sieht relativ reisetauglich aus. Mercedes-AMG verspricht 395 Liter, klappt man um, sind es 1.324 Liter.

63er-Modelle mit Luftfederung
Fahrdynamisch setzt das GT 4-Türer Coupé auf unterschiedliche Zutaten, je nachdem, ob man sich für die V8-Modelle oder den Sechszylinder entscheidet. Die beiden GT 63 verfügen über Luftfederung, Vierradlenkung und eine elektronische Hinterachssperre. Eine Keramikbremse gibt es gegen Aufpreis. Der GT 63 S steht zudem auf 20-Zöllern und verfügt serienmäßig über dynamische Motorlager. Auf alle eben genannten Leckerlis muss der GT 53 verzichten. Er hat ein konventionelles Stahlfahrwerk mit adaptiven Dämpfern und kommt wie der GT 63 ab Werk mit 19-Zoll-Rädern.

Ab Anfang 2019
Live bestaunen können Sie das neue Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé auf dem Genfer Autosalon 2018 (8. bis 18. März). Potenzielle Interessenten müssen sich aber noch eine ganze Weile gedulden. Auf die Jagd nach Porsche Panamera, den kommenden Audi RS 7 und Co. geht der große GT nämlich erst ab Anfang 2019. Die 53er-Variante folgt ein paar Monate später. Die Preise stehen noch nicht fest.
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