ANZEIGE

Mercedes EQV Gebrauchtwagen

Mercedes EQV gebraucht günstig kaufen

Günstige Mercedes EQV Gebraucht- und Vorführwagen von Händlern und Privat in Ihrer Nähe auf automobile.at

Aktuelle Mercedes EQV Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein Mercedes EQV Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere Mercedes EQV Meldungen

Mercedes-Benz EQV 300 - AVANTGARDE Line, EQV Design-Paket Exterieur, Selenitgrau metallic

Mercedes EQV (2020) im Test: Solch ein Elektrobus fehlt Tesla

Vielleicht nicht sehr cool, aber sehr praktisch
Müssen Elektroautos unbedingt klein sein? Der neue Mercedes EQV steht für schiere Größe und Raum. Wir haben den Fahrbericht und den Preis.
Mercedes-Benz EQV

Mercedes EQV: Elektro-Transporter jetzt zu Preisen ab 71.388 Euro bestellbar

Elektrische Großraumlimousine für Familie, Freizeit und Business
Der Mercedes EQV ist nach eVito und eSprinter der dritte Elektro-Transporter mit Stern. Nun ist das V-Klasse-Derivat für 71.388 Euro bestellbar.
Mercedes EQV

Mercedes EQV in: IAA 2019: Alle Neuheiten in der Vorschau (Update)

Highlights von Opel Astra Facelift bis zum Porsche Taycan
Von 12. bis 22. September öffnen sich die Messetore der IAA 2019 in Frankfurt. Wir zeigen die Neuheiten wie Opel Astra Facelift, Porsche Taycan und mehr.
Mercedes-Benz EQV

Mercedes EQV: Elektrische V-Klasse debütiert mit 405 km Reichweite

Luxuriöse Null-Emissionen-Mobilität für bis zu 8 Personen
Der Mercedes EQV debütiert als vollelektrischer Luxus-Van für bis zu 8 Personen mit einem Elektromotor an der Vorderachse und Akkus im Fahrzeugboden.
Mercedes EQV in: Mercedes bringt CLA Shooting Brake, GLC Facelift und EQV nach Genf

Mercedes bringt CLA Shooting Brake, GLC Facelift und EQV nach Genf

Ob als Überraschungsgast auch der AMG A 45 in die Schweiz kommt?
Mercedes hat seine Neuheiten CLA Shooting Brake, GLC Facelift und die elektrische Großraum-Studie EQV für den Genfer Autosalon 2019 bestätigt.
Mercedes EQV in: Mercedes Concept EQV: Elektro-Transporter auf Genfer Salon 2019

Mercedes Concept EQV: Elektro-Transporter auf Genfer Salon 2019

Über 200 PS starker Elektromotor und 400 Kilometer Reichweite
Mercedes zeigt auf dem Genfer Salon 2019 das EQV Concept. Der Elektro-Transporter mit über 200 PS und 400 Kilometer Reichweite soll bald in Serie gehen
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Mercedes EQV Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Mercedes EQV (2020) im Test: Solch ein Elektrobus fehlt Tesla

Vielleicht nicht sehr cool, aber sehr praktisch

Was wurde nicht schon gelästert über die Elektro-Strategie von Mercedes: Der EQC verkauft sich nur überschaubar, andere EQ-Modelle stecken zu lange in der Pipeline. Doch halt! Jetzt überraschen uns die Schwaben mit einem Stromer, den es in dieser Form bei Tesla nicht gibt: den EQV auf Basis der V-Klasse.

Natürlich steht der Mercedes EQV nicht alleine auf weiter Flur: Von Opel etwa gibt es den Zafira-e Life inklusive seiner PSA-Konzernbrüder. Einen Transporter zu elektrifizieren, erscheint nicht unklug. Genügend Platz für die Batterie ist vorhanden, zudem fahren viele vorwiegend im urbanen Bereich. Macht der EQV Sinn? Wir haben ihn getestet.

Was ist das?

Der neue Mercedes EQV stammt, der Name verrät es bereits, von der gewöhnlichen V-Klasse ab, die im spanischen Vitoria gebaut wird. Vielleicht haben Sie schon einmal den Lieferwagen-Bruder des EQV gesehen: Amazon liefert seine Waren mit dem e-Vito aus.

Welche Zielgruppe hat Mercedes mit dem EQV im Blick? Er eignet sich als Familien- und Freizeitfahrzeug ebenso wie als repräsentativer Dienstwagen oder als VIP- und Hotelshuttle. Auch die Nutzung als Großraumtaxi könnte Sinn machen.

Platz ist nämlich im Überfluss vorhanden: Vorne zwei Einzelsitze im Stil amerikanischer "Captain Chairs", hinten entweder vier Einzelsitze oder zwei Bänke. Ob man den EQV mit 6, 7 oder 8 Sitzen ordert, liegt im Ermessen des Kunden. Wohl auch, um genug Platz für die üppige Batterie im Unterboden zu haben, gibt es den EQV nur in "Lang" (5,14 Meter) und "Extralang" (5,37 Meter).

Bis zu 1.410 Liter passen in den Gepäckraum bei voller Bestuhlung, genauso viel wie bei der konventionellen V-Klasse. Wie viel es bei entfernten Sitzen im Fond ist, wird nicht gesagt. Hier liegt der normale "Extralang" bei 5.010 Liter.

Nachdem ich den hohen Fahrersitz geentert und mich umgesehen habe, glaube ich das glatt. Hier gibt es fast so viel Platz wie in einer Straßenbahn, nur edler, bequemer und flotter. Auffallend: Sowohl außen wie auch innen schreit der EQV nicht "Elektroauto!". Ich blicke auf analoge Instrumente, in der Mitte prangt der breite, aber recht flache MBUX-Touchscreen.

Wirklich hochwertig sind die verwendeten Materialien und die Verarbeitung. Details wie das feine Burmester-Soundsystem gibt es aber nicht umsonst. Wie bei Mercedes üblich, ist auch beim EQV die Aufpreisliste nicht kurz.

Wie fährt er sich?

Dann wollen wir mal loslegen: EQV 300 steht am Heck, aber was bedeutet das? Der Elektromotor hat eine Spitzenleistung von 150 kW (204 PS) und eine Dauerleistung von 70 kW (95 PS). Das maximale Drehmoment beträgt 362 Newtonmeter. Den Strom liefert eine wassergekühlte Lithium-Ionen-Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 90 kWh. Reichweite? Bis zu 418 Kilometer.

Zur Verfügung stehen mir vier Fahrprogramme: In der Standardeinstellung C steht die volle Antriebsleistung von 150 kW bei maximal 362 Nm bei hoher Heiz- und Klimaleistung zur Verfügung.

Das Programm E ist, bei guter Heiz- und Klimaleistung, reichweitenoptimiert und bietet 100 kW Leistung (150 kW mit Kickdown) bei maximal 293 Nm Drehmoment.

Das Programm E+ ist auf maximale Reichweite ausgelegt, die Leistung beträgt 80 kW (150 kW im Kickdown) bei einem maximalen Drehmoment von 293 Nm, die Heiz- und Klimaleistung ist stark reduziert.

Beim Programm S liegt der Schwerpunkt auf bestem Ansprechverhalten für sportliche Fahrperformance. Dies führt zu 150 kW Leistung bei maximal 362 Nm Drehmoment kombiniert mit einer steilen Gaspedalkennlinie sowie einer hohen Heiz- und Klimaleistung.

Ich starte meine Testfahrt im Comfort-Modus und bleibe weitestgehend bei diesem. Gemessen an seiner Größe beschleunigt der Mercedes EQV zwar nicht abartig, aber doch überraschend flott. Auf der Autobahn erreiche ich Tempo 160. Diese 160 km/h sind eine Option, serienmäßig schafft der EQV 140 km/h.

Dabei bleibt es ruhig im Bus, für akustische Abwechslung sorgen lediglich das Infotainment und das Serienfahrwerk. Es federt gut, nur eben akustisch etwas rauhbeinig. Die optionale Luftfederung namens "Airmatic" muss nicht unbedingt sein. Sie bietet jedoch die Möglichkeit, die Bodenfreiheit zu variieren.

Der EQV verfügt über einen wassergekühlten AC On-Board Lader (OBL) mit einer Leistung von 11 kW. Damit ist er für das Wechselstromladen (AC) zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Geladen wird über die CCS-Ladedose im Stoßfänger vorne links.

Über diese wird auch das Laden mittels Gleichstrom (DC) möglich. Damit kann der EQV dank serienmäßiger maximaler Ladeleistung von 110 kW an einer Schnellladestation in rund 45 Minuten von 10 bis 80 Prozent aufgeladen werden.

Der EQV beherrscht serienmäßig sowohl Wechselstromladen (AC) zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen mit bis zu 11 kW als auch Gleichstromladen (DC) an Schnellladesäulen mit bis zu 110 kW. Auch ist es möglich zu definieren, bei welchem Batterieladestand das Fahrzeug den nächsten Ladestopp vorschlägt oder mit welcher Restreichweite man am Ziel ankommen möchte.

Die Energierückgewinnung im Schub- und Bremsbetrieb (Rekuperation) sorgt für ein optimiertes und effizientes Fahren. Die Intensität der Rekuperation kann individuell über Schaltwippen hinter dem Lenkrad eingestellt werden. Fünf Rekuperationsstufen stehen zur Auswahl:

In Stufe D Auto passt der EQV die Stärke der Rekuperation dynamisch und vorausschauend, basierend auf Daten der Sicherheitsassistenten, der Kamera und der Navigation, zwischen 0 und -2 m/s² an. In Stufe D + segelt der EQV, es erfolgt keine Rekuperation (0 m/s²).

In Stufe D wird der EQV durch ein Rekuperationsmoment verzögert, das mit dem konventionellen Schubbetrieb eines Verbrennungsmotors vergleichbar ist (-0,6 m/s²). In Stufe D - wird das Rekuperationsmoment auf -1,5 m/s² erhöht. In Stufe D - - stellt der Elektromotor sein maximales Rekuperationsmoment von -2 m/s² zur Verfügung, in dieser Stufe ist sogenanntes Ein-Pedal-Fahren möglich.

Was kostet dieses Fahrzeug?

Komen wir zunächst zum Verbrauch: Zwischen 26,3 und 26,4 Kilowattstunden (kWh) auf 100 Kilometer kombiniert gibt Mercedes an. Tatsächlich erreichte ich auf meiner 209 Kilometer langen Testroute, von der ich 37 km im Eco-Modus fuhr, einen Schnitt von 27 kWh. Rund 333 Kilometer Reichweite wären das hochgerechnet.

Der EQV 300 ist zum Start als Standardvariante, in der Ausführung AVANTGARDE Line und mit langem Radstand erhältlich. Auch ein EQV Design-Paket Exterieur und EQV Design-Paket Interieur sind optional erhältlich.

Preislich startet der EQV 300 Brutto bei 71.388,10 EUR (inkl. 19 Prozent Mehrwertsteuer). Enthalten ist ein Wartungspaket für vier Jahre - das in diesem Zeitraum die Kosten der Wartungsarbeiten gemäß Serviceheft und Herstellervorgaben abdeckt - sowie das Mercedes-Benz Batteriezertifikat bis 160.000 Kilometer oder acht Jahre.

Ebenfalls im Kaufpreis enthalten sind die Mercedes me Remote- und Navigationsdienste mit einer Laufzeit von 36 Monaten sowie die Mercedes me Charge Funktion und die Ionity-Mitgliedschaft für jeweils zwölf Monate.

Mit derzeit 16 Prozent Mehrwertsteuer startet der EQV bei 69.588 Euro, abziehen kann man noch den staatlichen Umweltbonus, der hier 7.500 Euro beträgt. Trotzdem ist der EQV natürlich kein Schnäppchen. Aber die Konkurrenz kommt kaum günstiger: Der Opel Zafira-e Life kostet als 4,96 Meter langes M-Modell mit 75-kWh-Akku mindestens 58.292 Euro, in Topausstattung gar fast 70.000 Euro.

Und der interne Vergleich? Ein ähnlich starker Mercedes V 220d Avantgarde liegt als Langversion bei 58.905 Euro. Mit Prämie ist der EQV also kaum teurer. Im übrigen könnten wir uns den EQV auch hervorragend auf dem US-Markt vorstellen. Doch ein Export ist laut Hersteller bislang nicht geplant.

Fazit: 7/10

Ja, der neue Mercedes EQV ist nicht gerade günstig. Aber er ist aufgrund seiner Geräumigkeit und ordentlichen Fahrleistungen derzeit das beste Elektroauto von Mercedes. Warum sich für das gleiche Geld einen EQC kaufen? Und noch etwas spricht für den Strom-Bus: So ein Auto hat Tesla nicht im Programm.


Mercedes EQV: Elektro-Transporter jetzt zu Preisen ab 71.388 Euro bestellbar

Elektrische Großraumlimousine für Familie, Freizeit und Business

Ab sofort kann der Mercedes EQV bestellt werden. Der Hersteller bezeichnet den rein elektrisch angetriebenen Wagen als "Großraumlimousine", was vom Anspruch her stimmen mag; von der Karosserieform her könnte man aber auch Transporter zu dem Auto sagen.

Der EQV ist nach eVito und eSprinter der dritte elektrische "Van" (oder eben Elektro-Transporter) mit Stern. Der EQV basiert erkennbar auf der V-Klasse. Zur Markteinführung ist nur der EQV 300 mit langem Radstand verfügbar. Die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 90 kWh ermöglicht eine Reichweite von 418 Kilometern.

Technische Daten des Mercedes-Benz EQV 300:

  • Motor: E-Motor mit 150 kW (204 PS) Peakleistung, 70 kW (95 PS) Dauerleistung
  • Max. Drehmoment: 362 Nm
  • Antrieb: Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (Serie), 160 km/h (Option)
  • Akku: Lithium-Ionen-Batterie, 90 kWh netto, 100 kWh brutto
  • Stromverbrauch (kombiniert): 26,3 kWh/100 km
  • Reichweite: 418 km
  • Aufladen: CCS, bis 11 kW Wechselstrom oder Gleichstrom bis 110 kW
  • Ladezeit: 10 h (0-100% AC) bzw. ca. 45 min (10-80% DC)
  • Länge: 5.140 mm oder 5.370 mm
  • Radstand: 3.200 mm oder 3.430 mm
  • Gepäckraum: 1.030 Liter oder 1.410 Liter
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 3.500 Kilogramm

Mercedes empfiehlt den EQV für die umweltbewusste Familie, den Freizeitsportler oder als Shuttle-Fahrzeug. Der Neuling ist nach dem EQC das zweite Modell der EQ-Familie, für die eine avantgardistische Optik mit einem "Black Panel"-Kühlergrill charakteristisch ist.

Der Elektromotor, das Getriebe mit fester Übersetzung, das Kühlsystem sowie die Leistungselektronik bilden unter der Fronthaube eine kompakte Einheit. Der Strom kommt aus einer Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden.

Der EQV verfügt über einen wassergekühlten Bordlader fürs Aufladen mit Wechselstrom (AC) bis 11 kW. Geladen wird über eine CCS-Ladedose vorne links. Über diese wird auch das Laden mittels Gleichstrom (DC) möglich.

Die Stärke der Rekuperation lässt sich über Schaltwippen hinter dem Lenkrad verändern. In der besonders effizienten und komfortablen Stufe DAuto wird die Rekuperation situationsgerecht angepasst, wobei Informationen der Sensoren des Autos, der Navigation und der Kamera berücksichtigt werden. Darüber hinaus kann der Fahrer den Antrieb über vier Modi einstellen.

Der Innenraum steht laut Mercedes uneingeschränkt zur Verfügung. So profitieren zum Beispiel Familien von den vielfältigen Sitzkonfigurationen. Mit sechs Einzelsitzen wird der EQV zum komfortablen Shuttlefahrzeug. Durch den Einbau von weiteren Einzelsitzen oder Sitzbänken lässt sich der EQV auch zum Sieben- oder Achtsitzer umrüsten.

Innen gibt es ein 10,25-Zoll-Display fürs Infotainment. Hier lassen sich auch Ladezeit und Vorklimatisierung programmieren. Die Navigation berücksichtigt den aktuellen Ladezustand, Wetterdaten und Ladestationen auf dem Weg und berechnet daraus automatisch eine Route mit möglichst wenigen, kurzen Ladestopps. Dabei werden bevorzugt Schnellladestationen eingeplant.

Produziert wird der EQV im nordspanischen Vitoria, wo auch die V-Klasse und der Vito produziert werden. Das ermöglicht eine flexible Reaktion auf die Kundennachfrage. Der EQV 300 ist zum Start als Standardvariante, als Avantgarde Line und mit langem Radstand erhältlich. Optional gibt es Design-Pakete fürs Exterieur und Interieur.

Die Preise beginnen bei 71.388 Euro. Enthalten ist ein Wartungspaket für vier Jahre, das die Wartung abdeckt. Mercedes gewährt Garantie auf die Batterie bis 160.000 Kilometer oder acht Jahre. Im Kaufpreis enthalten sind auch die "Mercedes me"-Dienste für 36 Monate sowie eine Ionity-Mitgliedschaft für zwölf Monate.


Mercedes EQV in: IAA 2019: Alle Neuheiten in der Vorschau (Update)

Highlights von Opel Astra Facelift bis zum Porsche Taycan
Die IAA in Frankfurt steht vor der Tür. Von 14. bis 22. September öffnen sich die Tore fürs breite Publikum, zuvor gibt es zwei Pressetage am 10. und 11. September, gefolgt von zwei Fachbesuchertagen. Wir zeigen Ihnen die Highlights. Zu den bereits bekannten Autos gehören zum Beispiel das Opel Astra Facelift, der Porsche Taycan, die Serienversion des VW ID.3 und vieles mehr. Wir werden die Übersicht erweitern, sobald wir etwas Neues erfahren.

Mercedes EQV: Elektrische V-Klasse debütiert mit 405 km Reichweite

Luxuriöse Null-Emissionen-Mobilität für bis zu 8 Personen

Auf dem Genfer Autosalon im März dieses Jahres zeigte Mercedes das EQV Concept als seriennahe Studie. Nun geht das Auto mit der Bezeichnung EQV in Serie. Der Stuttgarter Autobauer beschreibt die neueste Ergänzung zu seinem EQ-Portfolio als seine "erste elektrisch angetriebene Premium-Großraumlimousine" und verspricht emissionsfreie Mobilität in Kombination mit "überzeugenden Fahrleistungen und hoher Funktionalität". Der rein elektrische Bruder der V-Klasse wird seine Publikumspremiere vom 12. bis 22. September auf der Frankfurter IAA feiern.

Optisch ist der EQV praktisch identisch mit der in Genf gezeigten Studie. Die Front mit dem sogenannten Black-Panel-Kühlergrill erinnert an den EQC. Dazu gibt es spezielle 18-Zoll-Räder. Auch innen weicht der neue Elektro-Van nicht vom Concept Car ab. Diverse Akzente in flamboyantem Roségold kennzeichnen den EQV. Je nach Sitzkonfiguration bietet das Auto Platz für sieben oder acht Personen. Zwei Radstände (3,20 Meter oder 3,43 Meter) stehen zur Wahl. Entsprechend beträgt die Außenlänge 5,14 Meter oder 5,37 Meter.

Herzstück des EQV ist ein an der Vorderachse montierter Elektromotor mit 150 kW (204 PS) und 362 Nm Drehmoment. Zur Beschleunigung von 0-100 km/h werden keine Angaben gemacht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Die Reichweite gibt Mercedes vorläufig mit 405 Kilometer an. Die 90-kWh-Lithium-Ionen-Batterie sitzt im Unterboden des Fahrzeugs und ermöglicht dem EQV so laut Hersteller "das volle Raumangebot". Serienmäßig verfügt der E-Bus über einen wassergekühlten On-Board-Lader mit einer Leistung von 11 kW. Damit ist er für das Wechselstromladen (AC) zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Mercedes verspricht ein Aufladen der Akkus von 10 auf 80 Prozent in weniger als einer Stunde.

Der EQV rekuperiert in mehreren Stufen, die über Paddles am Lenkrad gesteuert werden. Zudem gibt es einen Eco-Assistenten, der Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Radar- und Kamerasysteme vernetzt und den Grad der Rekuperation selbstständig anpasst.

Wie die Studie implementiert auch die Serienversion des EQV das MBUX-Infotainmentsystem. Anders als beispielsweise bei der A-Klasse gibt es jedoch keine zwei Digital-Displays. Stattdessen wird das Auto über einen zentralen 10-Zoll-Screen bedient. MBUX erlaubt auch hier die bekannt fortschrittliche Sprachbedienung. Außerdem ist es möglich über eine App Ziele vorzuplanen, eine Abfahrtszeit einzugeben oder den Innenraum auf eine gewünschte Temperatur vor zu konditionieren.

Zu Preisen und Marktstart des neuen EQV hat sich Mercedes noch nicht geäußert.


Mercedes bringt CLA Shooting Brake, GLC Facelift und EQV nach Genf

Ob als Überraschungsgast auch der AMG A 45 in die Schweiz kommt?

Noch knapp zwei Wochen sind es bis zum Genfer Autosalon 2019. Höchste Zeit für Mercedes, sein Lineup für die Schweizer Messe vorzustellen. Als bestätigte Serienversionen zeigen die Stuttgarter den neuen CLA Shooting Brake und das 2019er-Facelift seines Mittelklasse-SUVs GLC. Wie der Kombi-CLA aussehen dürfte, haben wir diese Woche bereits in einem realitätsnahen Rendering gezeigt.

Der überarbeitete GLC war zuletzt Stammgast in unserer Erlkönig-Rubrik. Die Modellpflege erhält überarbeitete Motoren und ein neues Infotainmentsystem inklusive MBUX. Letzteres verwundert ein wenig, da die C-Klasse, auf der der GLC ja basiert, auch nach ihrem Facelift ohne das neue Hightech-Bediensystem auskommen muss.

Neben diesen beiden Modellen, die man in Bälde wirklich kaufen können wird, zeigt der Daimler in Genf auch noch das Concept EQV. Dabei handelt es sich um "die weltweit erste Großraumlimousine im Premium-Segment mit rein batterieelektrischem Antrieb". Viel mehr wissen wir dazu noch nicht, außer dass die Studie als "seriennah" beschrieben wird.

Keine Welt-, aber immerhin eine Messepremiere feiert die im Januar vorgestellte V-Klasse samt überarbeitetem Frontdesign und neuem OM654-Vierzylinder-Diesel, der es im Bestfall auf 239 PS bringt.

Als frische Sondermodelle bringt Mercedes den SL Grand Edition und den SLC Final Edition mit an den Lac Léman. Smart zeigt dazu das Showcar forease+ mit weiterentwickelten Mobilitätsdiensten wie Carsharing oder Paketlieferungen direkt ins Auto.

Wir würden uns jedoch nicht wundern, wenn die Stuttgarter (oder besser deren Affalterbacher Sport-Dependance) noch eine Überraschung in petto hätten. Über ein Debüt des neuen Über-Hot-Hatches Mercedes-AMG A 45 wird heiß spekuliert.

Am 5. März wissen wir mehr, wenn der Genfer Salon offiziell seine Pforten öffnet.


Mercedes Concept EQV: Elektro-Transporter auf Genfer Salon 2019

Über 200 PS starker Elektromotor und 400 Kilometer Reichweite

Mercedes stellt auf dem Genfer Autosalon 2019 das Concept EQV vor. Nur wer sich nicht auskennt, bezeichnet dieses Auto als einen Elektro-Transporter. Laut Mercedes handelt es sich um "die erste rein batterieelektrisch angetriebene Großraumlimousine im Premium-Segment". Aha. Nun, in Genf steht jedenfalls nur eine Studie, das Serienmodell wird auf der IAA 2019 präsentiert.

Der EQV hat an der Vorderachse einen kompakten elektrischen Antriebsstrang (eATS) mit 150 kW (204 PS). Die E-Maschine, das Getriebe mit fester Übersetzung, das Kühlsystem sowie die Leistungselektronik bilden dabei eine kompakte Einheit. Die Energie liefert eine Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden. Mit einer Kapazität von 100 kWh ermöglicht sie eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern. Aufgeladen wird zu Hause über eine Wallbox oder eine normale Haushaltssteckdose. Eine Schnellladefunktion ermöglicht es, unterwegs in nur 15 Minuten Strom für eine Reichweite von rund 100 Kilometern nachzuladen.

Darüber hinaus soll das Fahrzeug höchsten Komfort und maximale Funktionalität bieten, zum Beispiel mit seinen vielfältigen Sitzkonfigurationen. Mit sechs Einzelsitzen wird das Auto zum Shuttlefahrzeug, andere Sitzkonfigurationen machen es zum Familienauto oder ermöglichen den Transport von Sport- und Outdoorausrüstung. Durch den Einbau von Einzelsitzen oder Sitzbänken lässt sich der Wagen auch zum Sieben- oder gar Achtsitzer umfunktionieren.

Das Cockpit bietet das Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience). Dazu gibt es ein Armaturenbrett in Lederoptik sowie Details in Roségold, die an Kupferleitungen erinnern sollen. Blaues Nappaleder kleidet die Armauflagen, Ziernähte in Roségold schaffen einen Kontrast. Den gleichen Effekt erzeugen die Ziernähte entlang der Sitze.

Der Concept EQV ist ein neues Modell der 2016 gegründeten Mercedes-Submarke EQ. Nach dem Auftakt mit dem Concept EQ folgte 2017 auf der IAA das Concept EQA in der Kompaktklasse. Im September 2018 kam dann als erstes Serienfahrzeug das Elektro-SUV namens Mercedes EQC. Bis zum Jahr 2022 soll das gesamte Mercedes-Benz Portfolio elektrifiziert werden. Das bedeutet, dass in jedem Segment verschiedene elektrifizierte Modellvarianten angeboten werden - vom Kompaktwagen bis zum großen SUV.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
ANZEIGE
ANZEIGE