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Nissan GTR Gebrauchtwagen

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Unsere Nissan GTR Meldungen

Der NIssan GT-R hat gerade das größte Facelift seit seinem Start im Jahr 2008 erhalten. Er soll vor allem ziviler und komfortabler werden. Ob es geholfen hat, klärt der erste Test

Geschmeidigkeit für Godzilla

Nissan GT-R Facelift im Test
Nissan spendiert dem GT-R sein bisher größtes Facelift. Lächerlich schnell und absolut brachial war "Godzilla" schon vorher. Jetzt soll er sich besser benehmen. Der Aufwand ist gewaltig. Das Ergebnis auch?
Der Nissan GT-R wurde nochmals geschärft

Lambo zum Frühstück

Mit dem Nissan GT-R auf Lambo-Jagd
Die Tachonadel schwebt jenseits der magischen 300er-Marke, meine Hände sind feucht und der Blick starr vorwärts gerichtet. Der Nissan GT-R ist nichts für Weicheier, aber er macht Spaß - richtig viel Spaß!
Markanter Auftritt: Der Nissan GT-R ist das sportliche Aushängeschild von Nissan

Yakuza im Spagat

Nissan GT-R Black Edition im Test
Der Nissan GT-R grenzt sich nicht nur optisch von anderen Sportwagen ab. Das PS-Monster legt eine Performance an den Tag, von der viele Sportwagenhersteller nur träumen können. Und das Ganze zu einem unschlagbaren Preis
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Nissan GTR Gebrauchtwagen News und Bilder

Geschmeidigkeit für Godzilla

Nissan GT-R Facelift im Test
Spa (Belgien), 3.Juni 2016 - Herrschaften, wie die Zeit vergeht. Das streitbarste Auto des Internets und die Ikone der Generation Playstation hat nun schon acht Jahre auf dem Buckel. Gefühlt hat Nissan den GT-R jedes Jahr hier ein bisschen gepflegt und da ein bisschen gehegt, richtig revolutionär waren die Kosmetik-Maßnahmen allerdings nie. Das ändert sich nun. Der Nissan GT-R 2017 ist tatsächlich ganz schön anders. Und nein, liebe Forums-Trolle, es gibt keine neuen und noch bahnbrechenderen Beschleunigungszeiten oder Nordschleife-Rundenrekorde. Wie GT-R-Übervater Hiroshi Tamura in einer seiner legendären Ansprachen herausstellte, geht es bei diesem großen Facelift hauptsächlich um mehr Komfort, mehr Schliff, mehr Gran Turismo. Das Biest zumindest ein bisschen zähmen, wenn Sie so wollen.

Innen ein neues Auto
Am allerdeutlichsten wird das, sobald man den eigenen Leib in die komplett umdekorierte GT-R-Kanzel plumpsen lässt. Was bisher aussah wie die Fisher-Price-Edition eines Supersportwagen-Cockpits (mehr schlecht als recht von einem Dreijährigen zusammengeklöppelt), ist nun ein überraschend schöner Wohnort. Es gibt ein neues Armaturenbrett, ein neues Lenkrad sowie ein neues Acht-Zoll-Infotainmentsystem mit deutlich reduzierter Knopfzahl und spürbar besserer Bedienung. Aber keine Sorge, liebe Freaks, die rollende Playstation ist nach wie vor eine rollende Playstation. Die gefühlt 287 Grafiken mit jedem Wert, die dieses Auto auch nur irgendwie produzieren kann, sind glücklicherweise geblieben. Neu ist eine beachtlich hochwertige Anmutung mit ganzen Kuhherden an Leder überall im Innenraum (inklusive Armaturenbrett) und einer sehr nobel aussehenden Carbon-Mittelkonsole. Einzig die Sitzposition ist noch immer etwas hoch. Dafür versteht man seinen Sitznachbarn jetzt deutlich besser, denn Team GT-R hat das Auto ein gutes Stück entlärmt. Das funktioniert durch mehr Dämmung und die sogenannte "Active Noise Cancellation". Bei höheren Geschwindigkeiten dröhnt der Motor zwar noch immer recht ordentlich, aber bei langsamerer Fahrt werden Störgeräusche gezielt ausgeblendet. Es funktioniert gut und auch der Straßenlärm dringt nicht mehr gar so hemmungslos in die Kabine.

Sanfter und leiser
Ein Riesenschritt gelang auch beim Getriebe. Die Sechsgang-Doppelkupplung prügelt einem die Gänge nicht mehr gar so um die Ohren und ist vor allem deutlich leiser geworden. All das mechanische Gerumpel und Geknacke von der Hinterachse - für das der GT-R ja auf eigentümliche Weise berühmt ist - ist weitgehend verschwunden. Letzter Baustein in Nissans Wohlfühl-Programm ist der Federungskomfort. Ja, der GT-R war zeitlebens ein eklig harter Hund. Nun ist er es nicht mehr. Zumindest nicht mehr so sehr. Nissan hat - mit irritierend viel Aufwand für ein Facelift - nämlich die Karosseriesteifigkeit erhöht. Mit Verstärkungen an den A-Säulen und der Rahmenstruktur um den Kofferraum. Mehr Steifigkeit bedeutet mehr Spielraum für die adaptiven Bilstein-Dämpfer und das merkt man auch. Im Comfort-Modus agiert der GT-R nun beinahe sänftengleich. Und selbst den R-Modus - einst ausschließlich für topfebene Rennstrecken oder unbezwingbar zähe Hintern gemacht - kann man sich nun auch mal auf einer schön gekurvten Landstraße antun, ohne gleich beim Chiropraktiker vorstellig werden zu müssen.

Lambo zum Frühstück

Mit dem Nissan GT-R auf Lambo-Jagd
Haar, 30. Oktober 2012
Die Tachonadel schwebt jenseits der magischen 300er Marke, meine Hände sind feucht und der Blick starr vorwärts gerichtet. Unter der Motorhaube pressen zwei Turbolader mächtig Frischluft in die Brennkammern des V6. Das Fahrwerk lässt den Wagen bretthart auf der Straße liegen, jede noch so kleine Unebenheit auf dem Asphalt wird ungefiltert weitergegeben und Ohren betäubender Sound schallt vom Heck des Rennboliden in den Innenraum. Der Nissan GT-R ist nichts für Weicheier, aber er macht Spaß - richtig viel Spaß!

Scharf mit Reis
Nissan hat seinen Supersportler nochmals geschärft. Die Kraftkur für das 3,8-Liter-Aggregat führt zu einem Leistungsanstieg von 530 auf 550 PS und einem maximalen Drehmoment von nun 632 Newtonmeter. Auf dem Datenblatt ergeben sich dadurch absolute Fabelwerte. Der Sprint von 0 auf 100 km/h wird nun in 2,8 Sekunden erreicht - ein Wert der sonst nur von Über-Sportwagen wie dem Bugatti Veyron 16.4 oder dem Koenigsegg Agera R unterboten wird. Neben dem Leistungsplus von 20 Mehr-PS gegenüber dem Vorjahresmodell wurde der Vorderbau durch eine Domstrebe aus Karbonverbundstoff versteift, und auch die Abstimmung des Fahrwerk-Setups erhielt einen Feinschliff. Dadurch erhält der GT-R nun ein deutlich neutraleres Kurvenverhalten, was zu Querbeschleunigungen führt, die nicht nur volle Konzentration erfordern, sondern auch den Gleichgewichtssinn in höchstem Maße beanspruchen.

Adrenalin pur
Zusätzlich wurde das serienmäßige Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe überarbeitet, dies führt zu flüssigeren und optimierten Schaltvorgängen. Im vollautomatischen Modus wählt das Getriebe immer so schnell wie möglich den nächst höheren Gang, wo hingegen im manuellen Schaltmodus mit Hilfe der Lenkrad-Paddles blitzschnelle Schaltmanöver gelingen. So bleibt der Ladedruck immer unter Dampf, und die Beschleunigung geht zügig voran. Wem das trotzdem noch zu langsam abläuft, der kann neben Einstellungen für Fahrwerk und ESP zusätzlich das Getriebe in den extrem-sportlichen "R"-Modus schalten. Dann ahnt das Fahrzeug den nächsten Schaltwechsel aufgrund der Drosselklappenstellung, der Geschwindigkeit und weiterer Parameter sozusagen schon voraus. Für maximale Beschleunigung aus dem Stand mit Hilfe der Launch-Control, müssen alle drei Kippschalter in den "R"-Modus gestellt werden. Das Bremspedal voll durchgetreten, ein beherzter Tritt aufs Gaspedal - schon stürmt der GT-R wie aus einer Kanone geschossen unerbittlich los. Durchdrehende Räder? Fehlanzeige! Dank des Allrad-Antriebs werd ich tief in die Sportsitze gedrückt, berauscht durch den Adrenalinausstoß im Kopf.

Playstation-Feeling
Im Innenraum des Supersportlers legen die Japaner nur geringfügig Hand an. Neben einer minimalen Änderung des Kombi-Instruments, gibt es nun serienmäßig eine Rückfahrkamera. Das Audiosystem von Bose wurde durch bessere Subwoofer aus dem GT-R Egoist aufgewertet. Ansonsten wurde das Interieur sehr funktional und qualitativ hochwertig gestaltet. Das per Hand vernähte Leder des Lenkrades findet sich ebenso am Schaltknüppel, dem Instrumententräger, oberhalb der Mittelkonsole und in den Türverkleidungen. Für Fans beliebter Rennsportspiele wie Gran Turismo lässt sich auf dem mittig positionierten Display eine Vielzahl von Informationen darstellen. Zehn verschiedene Anzeigen geben unter anderem Auskunft über die auftretenden G-Kräfte in Längs- und Querrichtung, die Drosselklappenstellung und über mechanische Daten wie Ladedruck oder Öltemperatur. Die gut konturierten Leder-Sportsitze bieten ausreichend viel Platz und lassen sich sogar in zwei Stufen beheizen. Wie bei Sportwagen üblich, sind die Plätze im Fond bestenfalls tauglich für Kleingewachsene oder Kinder - Kopfstützen sucht man hier auch vergeblich. Der Kofferraum ist mit 315 Liter Stauvolumen üppig dimensioniert und toppt die Konkurrenz wie Porsche 911 oder Audi R8 bei weitem. Zu guter Letzt konnte Nissan dank der zahlreichen Motoroptimierungen den Verbrauch des GT-R von ehemals 12 Liter auf 100 Kilometer auf nun 11,8 Liter drücken. Unser Testverbrauch lag bei 16,9 Liter auf 100 Kilometer - kostet man jedoch die ganze Power des Japanboliden aus, kann auch gut und gerne mal eine 20 vor dem Komma stehen.

Yakuza im Spagat

Nissan GT-R Black Edition im Test
Haar, 12. Dezember 2011 - Die Nissan-Designer haben bei der Formgebung des GT-R bewusst keine eleganten und gefälligen Linien gewählt. Im Gegensatz zu italienischen Sportwagen sollte der Samurai-Krieger nicht von weiblicher Schönheit, sondern von männlicher Dominanz geprägt sein. Muskulös und breitschultrig kauert der Japaner am Boden. Sein maskulines und kantiges Äußeres wirkt zusammen mit den zahlreichen Lufteinlässen wie das vernarbte Gesicht eines Yakuza-Mitglieds der japanischen Mafia. Der Hersteller wollte sich bei der Entwicklung des Supersportwagens aber nicht nur in Sachen Optik von der Konkurrenz unterscheiden. Der GT-R soll sowohl mit seiner Performance glänzen, als auch im Alltag optimal einsetzbar sein. Ob der Spagat gelungen ist, zeigen wir in unserem Test.

Godzilla, das Ungetüm
Das beeindruckendste am GT-R: Aus 3,8 Liter Hubraum schöpft der V6-Biturbo stolze 530 PS. Wir jagen das Ungetüm deshalb erst einmal über den freien Asphalt und überzeugen uns von seinen Sportwagen-Qualitäten. Mit dem roten Startknopf neben dem Handbremshebel werfen wir den Motor an und lauschen dem sonoren Sound des Sechszylinders mit doppelter Turboaufladung. Schon beim leichten Antippen des Gaspedals merken wir, welche Kraft in unserem GT-R steckt. Aufgrund des enormen Powerüberschusses hat er auch seinen Spitznamen bekommen: Godzilla - in Anlehnung an das japanische Filmmonster.
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