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Opel Calibra Gebrauchtwagen

Bild: Opel Calibra  Gebrauchtwagen

Opel Calibra

Der Opel Calibra war für Opel von 1989 bis 1997 ein enormer Image-Bringer.

Auf der Basis des ersten Opel Vectra wurde eine atemberaubende Sportwagen-Coupé-Karosserie aufgebaut mit ansprechenden Motoren bis über 200 PS – damals eine tolle Leistung.

Sogar die hoch-technisierte ITC-Serie konnte 1996 von Manuel Reuter auf dem Calibra V6 mit Allrad-Antrieb gegen Alfa Romeo (mit Frontantrieb) und Mercedes-Benz (mit Heckantrieb) gewonnen werden.

Im Bild der Calibra Last Edition mit feinen BBS-Felgen und Ledersitzen.

 

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Vor 25 Jahren: Opel gewinnt mit dem Calibra die ITC-Meisterschaft

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Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Opel Calibra Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Vor 25 Jahren: Opel gewinnt mit dem Calibra die ITC-Meisterschaft

Die Saison 1996 hatte keinen Cliff-Hänger ...

Während die Rennserie namens DTM (bis 1996 die "Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft" und seit 2000 dann die "Deutsche Tourenwagen-Masters) den meisten von uns ein Begriff ist, so ist die ITC es doch nicht unbedingt.

Kein Wunder: Die "Internationale Tourenwagen-Meisterschaft" wurde mit dem Segen der FIA im Jahr 1995 ins Leben gerufen, sie fand im ersten Jahr gleichzeitig mit der DTM statt und ersetzte 1996 dann die DTM. Bereits Ende des Jahres und nach der zweiten Saison wurde sie aber schon wieder eingestampft.

Denn auch wenn die neue Serie Rennsport auf höchsten Niveau bot, so wurden Zuschauer durch die hohen Ticket-Preise sowie die hermetisch abgeriegelten Fahrerlager abgeschreckt, die Hersteller hatten mit enormen Entwicklungskosten zu kämpfen und der erhoffte mediale Erfolg in anderen Ländern blieb aus.

Für Opel begann die zweite (und aber eben auch letzte) Saison der ITC mit einem Traumstart im heimischen Hockenheim: Am 14. April 1996 - also heute vor 25 Jahren - holte sich Manuel Reuter mit seinem legendären "Cliff"-Calibra gleich den Sieg im ersten der beiden Läufe. Die Meisterschaft sicherte sich der Mainzer schließlich in einem turbulenten Regenrennen in Sao Paulo, bei dem er seinen ärgsten Rivalen um den Titel, Mercedes-Pilot Bernd Schneider, hinter sich lassen konnte.

Zum Fahrertitel holte sich Opel beim Saisonfinale im japanischen Suzuka auch den ersten Platz in der Markenwertung. Mit 349 Punkten vor Alfa Romeo (340 Punkte) und Mercedes (305). Neun Siege - vier durch Klaus Ludwig (Opel-Team Zakspeed), drei durch Manuel Reuter (Joest), zwei durch Strietzel Stuck (Rosberg) - sowie 19 weitere Podiumsplätze in 26 Rennen erzielten die Calibra-Piloten und erkämpften damit den Opel-Triumph in der ITC 96.

Die Klasse 1-Tourenwagen strotzten nur so vor Hightech vom Allerfeinsten - so auch der "Cliff"-Calli. Mit dem 2,5-Liter-V6-Motor auf Basis des Opel Monterey-Triebwerks bekam der Calibra für die Saison 1996 ein neues, gut 500 PS starkes Sportlerherz. Seine Weiterentwicklung wurde beim britischen Opel-Partner Cosworth Engineering auch während der Saison vorangetrieben.

Ein Aluminium-Block sparte gegenüber dem Vorgänger Gewicht ein. Der weitere Bankwinkel (75, vorher 54 Grad) führte zu einer niedrigeren Bauhöhe und somit günstigeren Schwerpunktlage; außerdem erlaubte er flachere Ansaugwege.

Dazu kam eine hydraulisch betätigte Sechsgang-Halbautomatik. Die gemeinsam mit Opel-Partner Williams GP Engineering entwickelte Technik entlastete den Fahrer gerade in kniffligen Rennsituationen und schonte die hochgezüchteten Aggregate.

Ein mit Hochdruck arbeitendes Hydrauliksystem betätigte die Schaltwalze zum Wechseln der sechs sequentiell angeordneten Gänge. Dauerte der Gangwechsel früher gut 200 Millisekunden, benötigte die Halbautomatik im Calibra dazu inklusive Kuppeln gerade noch 40 Tausendstel.

Ein weiteres Hydrauliksystem variierte die Drücke in den Differentialsperren. Dabei maßen Sensoren den Schlupf eines Rades, und das elektronische Gehirn setzte die Informationen in den optimalen Hydraulikdruck um - erhöhte ihn beispielsweise in Beschleunigungsphasen und schloss so die Differentialsperre.

War die Strecke und damit das Traktionsverhalten an jedem Punkt im Computer erfasst, konnten die Sperrgrade der Differentiale - ebenso wie die automatische Verstellung der Stabilisatoren - programmiert werden.

Heute stehen die meisten Tourenwagen aus ITC- und DTM-Zeiten einträchtig nebeneinander in der Sammlung von Opel Classic. Ganz vorn parkt der schwarz-weiße "Cliff"-Calibra von 1996. Der Weltmeister steht hier seit 25 Jahren unangefochten auf der Pole Position.


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25 Jahre Opel Calibra

Vom Aerodynamik-Wunder zum Kult-Coupé
Rüsselsheim, 9. September 2014 - Opel baut Kult-Coupés. Dieser kurze Satz lässt sich durchaus positiv werten, aber leider denken die meisten jetzt unweigerlich an den etwas dümmlichen Bertie, gespielt von Til Schweiger in "Manta, Manta" und seinen auffällig breiten, tiefen und bunten Manta B.

Proletenkarren und die Arbeiterklasse
Der Film von 1991 visualisierte, was in dieser Zeit ganz Autodeutschland dachte: Opel-Coupés? Das sind doch diese getunten Proletenkarren samt ihren Vokuhila tragenden und aus der Arbeiterklasse stammenden Fahrern, die die blonde Friseurin auf dem Beifahrersitz haben. Dabei baute Opel tatsächlich echte Kult-Coupés. Wir erinnern uns zurück und denken an den GT, das Commodore Coupé oder den Monza. Schöne und mittlerweile gern gesehene Gäste auf Oldtimer-Veranstaltungen. Und auch wenn der Manta B so negativ belastet war, avancierte dieses Automobil bereits während seiner Bauzeit zum Kult.

25-jähriges Jubiläum
Wir schreiben das Jahr 1989, befinden uns auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt und Opel schlägt eine neue Seite im Buch der Coupé-Historie auf. Die Rüsselsheimer stellen auf der IAA ein neues Sportcoupé vor, den Calibra. Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen konnte: Der Calibra sollte mit 238.647 verkauften Einheiten in sieben Produktionsjahren zum erfolgreichsten Sportcoupé der 90er-Jahre werden.

Erschwinglich und modern, der Calibra
Schon die Manta-Reihe profitierte von der Großserientechnik des Ascona. Der Calibra bediente sich in Technikfragen dementsprechend bei der eng verwandten Vectra-Limousine. Die Großserientechnik hatte einen entscheidenden Vorteil: Der Calibra war vergleichsweise günstig. Der Einstiegspreis lag bei 33.900 DM. Dafür bekam man den Calibra mit Zweiliter-Basismotor und 115 PS.

Mehrfacher Weltmeister
Der Calibra wurde Weltmeister und das in gleich zwei Segmenten. Zum einen konnte Manuel Reuter im Jahr 1996 das Coupé an die Spitze der Internationalen Tourenwagenmeisterschaft (ITC) fahren, zum anderen war der Luftwiderstand des Fahrzeugs rekordverdächtig. Der erreichte cW-Wert von 0,26 war bis dato der Geringste eines Serienfahrzeugs.

Serienmäßig komfortabel, individuell erweiterbar
Trotz der flachen Coupé-Linie und der zur optimalen Luftführung entwickelten Karosserie war der Calibra alltagstauglich. Eine Einzelradaufhängung, eine Schräglenker-Hinterachse, ein geregelter Katalysator und eine Servolenkung waren serienmäßig und Anfang der Neunziger noch nicht die Regel im Automobilbau. Verbunden mit dem langen Radstand (2.600 Millimeter) bot der Calibra für ein Coupé viel Platz für vier Passagiere und im bis zu 980 Liter großen Kofferraum auch für deren Gepäck. Wer noch mehr Komfort wünschte, konnte die Ausstattung durch eine Klimaanlage oder ein elektrisches Schiebedach erweitern.

Die wichtigsten Modelle bis zum Produktionsschluss
Neben dem bereits erwähnten Zweiliter-Basis-Benziner mit 115 PS konnte der Calibra auch als 16V bestellt werden. Die doppelte Anzahl der Ventile holte 150 PS aus der Zweiliter-Maschine und machte den Opel-Sportwagen 223 km/h schnell. Zum serienmäßigen Frontantrieb gab es für die Zweiliter-Aggregate einen optionalen Allradantrieb. Serienmäßig war die manuelle Fünfgang-Schaltung. Zur Wahl stand auch eine Viergang-Automatik und sogar ein Sechsgang-Getriebe war erhältlich. Die Schaltung mit sechs Gängen war dem ab 1992 verfügbaren Calibra Turbo mit serienmäßigem Allradantrieb, 16-Zoll-Alufelgen und sündigen 204 PS vorbehalten.

Sechs Zylinder und die Sondereditionen
Pünktlich zum Opel-Werkseinsatz in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (1993/1994) kamen der neue Calibra V6 (2,5 Liter Hubraum, 170 PS) sowie die verschiedenen Zweiliter-Vierzylinder im neuen weiß-gelben DTM-Look daher. Dazu kam ab Mai 1996 die Sonderedition Cliff Motorsport. Diese Lackierung entsprach dem Klasse-1-Renner von Manuel Reuter. Zudem rollte die um 20 Millimeter tiefergelegte Karosserie auf BBS-Alufelgen zum Kunden. Den Schluss bildete die Last Edition, die bis Ende April 1997 bestellbar war. Mit Sportfahrwerk, BBS-Alus, Lederausstattung und Klimaanlage kam das Abschluss-Modell luxuriös daher. Als Motoren standen der 2,5-Liter-Sechszylinder oder der zu diesem Zeitpunkt schon 136 PS starke Einstiegsbenziner zur Wahl.

Ein Opfer der Hobby-Schrauber
Am 29. August 1997 war dann offiziell Schluss mit Calibra. 25 Jahre nach der Präsentation und 17 Jahre nach Produktionsschluss ist das Fahrzeug heute zum Youngtimer gereift. Auch wenn die Meinung zweigeteilt ist, wie damals als der Manta ein Klassiker wurde: Potenzial zum Klassiker hat der Aerodynamik-Weltmeister. Und das nicht nur, weil der Opel ein technischer Vorreiter war, sondern weil der Calibra zu gewissen Teilen die Geschichte des Manta B rekapituliert: Durch die sportlichen Gene zu dem günstigen Einstiegspreis fiel der Calibra vielen Hobby-Schraubern zum Opfer. Das macht originale Exemplare zu raren Einzelfällen. Derzeit sind noch rund 10.000 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, Tendenz fallend.

Opel Calibra in: Runde Sache

Diese Modelle und Marken feiern Jubiläum
Das der VW Golf im Jahr 2014 seinen 40. Geburtstag feiert, wissen viele. Aber es gibt noch viel mehr Autos respektive Marken, denen man gratulieren muss. Unsere Glückwunsch-Reise quer durch die Jahrzehnte beginnt bei Peugeot und endet beim Opel Tigra.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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