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Unsere Peugeot 104 Meldungen

Peugeot 104 Peugette (1976)

Vergessene Studien: Peugeot 104 Peugette (1976)

Ein Speedster als Ein- oder Zweisitzer. Fast wie ein Ferrari SP1 und SP2 ...
Entdecken Sie die Geschichte des 104 Peugette, eines Speedster, der von Pininfarina zum 25. Geburtstag der Zusammenarbeit mit Peugeot entworfen wurde.
Peugeot 104 in: Peugeot 104 (1972-1988): Kennen Sie den noch?

Peugeot 104 (1972-1988): Kennen Sie den noch?

Der inzwischen fast ausgestorbene Rivale des Renault 5 wird 50 Jahre alt
Vor 50 Jahren brachte Peugeot mit dem 104 einen Rivalen für den Renault 5 und Fiat 127 auf den Markt. Inzwischen ist der Kleinwagen fast vergessen.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Peugeot 104 Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Vergessene Studien: Peugeot 104 Peugette (1976)

Ein Speedster als Ein- oder Zweisitzer. Fast wie ein Ferrari SP1 und SP2 ...

Während der Peugeot 104 in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, wollen wir bei einem Konzept verweilen, das den doch recht biederen französischen Kleinwagens entscheidend aufgepeppt hätte: dem 104 "Peugette".

Der 1972 geborene 104 mutierte nämlich 1976 in einem Spider, ja sogar in eine Art Speedster. Ein Zwei-in-einem-Konzept, wie Sie gleich sehen werden, das von einem großen Namen des italienischen Designs umgesetzt wurde: Pininfarina. Optisch erinnert das Resultat an den Smart Roadster, der erst gut 40 Jahre später auf den Markt kam.

Der Peugeot 104 Peugette entstand übrigens ursprünglich, um die 25-jährige Zusammenarbeit zwischen der Firma aus Sochaux und dem Designer aus Turin zu feiern. Auf dem Genfer Salon 1976 wurden nicht nur ein, sondern gleich zwei Prototypen vorgestellt.

Und sie entstanden auf der Basis des 104 ZS, der sportlichen Version des kleinen Löwen mit seinem 66 PS starken 1,1-Liter-"X-Motor". Aber beide Studien hatten nichts zu tun mit dem Cityflitzer, hier haben wir es mit Roadstern zu tun. Im Lastenheft von Pininfarina ging es keineswegs darum, einfach nur mit einer Designerwut loszulegen und etwas vorzuschlagen, das später nie das Licht der Welt erblicken würde.

Ganz im Gegenteil! Das Ziel war es, eine junge Kundschaft mit einem sportlichen und gleichzeitig erschwinglichen Modell anzusprechen. (Schon wieder eine Parallele zum Smart Roadster ...)

Um dies zu erreichen, hatte Pininfarina nicht einfach einen 104er enthauptet, sondern einen echten Spider daraus gemacht. So präsentierte sich die erste Version mit einem Bügel am Heck und einer Windschutzscheibe im Stil des VW-Porsche 914 (1969-1976).

In Wirklichkeit rührt die Ähnlichkeit zwischen Vorder- und Rückseite des Peugette-Konzepts 104, insbesondere wenn man es von der Seite betrachtet, von einem industriellen Zwang her, der auch hier dem Wunsch entgegenkommt, das Projekt auf die Straße zu bringen und zu vermarkten: Die Karosserie ist symmetrisch, um die Kosten zu begrenzen.

So sind die Karosserieteile austauschbar. Dies gilt für die Front- und Heckpartien, aber auch für die Türen und die Seitenschweller. Auf diese Weise sollten die Produktionskosten gesenkt und schließlich ein Modell angeboten werden, das billiger ist als der Peugeot 104, auf dem es basiert.

Der Innenraum hingegen ist minimalistisch, mit einem Lenkrad, drei Pedalen, einem Schalthebel und vier auf dem Armaturenbrett liegenden Würfeln für die Belüftung und die Instrumente. Ach ja, und Sitze!

Apropos Sitze: Eine zweite Version des 104 Peugette hatte nur einen einzigen Sitz. Ein einsamer Speedster mit einem zusätzlichen Karosserieteil, das den Fahrgastraum ausfüllte, wie ein Überschlag, und nur einem Windschutz vor dem "Fahrer", der die Luft anstelle der Windschutzscheibe umleitete.

Hat der Peugeot 104 Peugette Ferrari zu seinen jüngsten Monza SP1 und Monza SP2 inspiriert? Das ist nicht unmöglich. Abgesehen davon, dass der kleine Franzose im Gegensatz zum schönen Italiener erschwinglich und nicht exklusiv sein sollte. Und dass er letztendlich nie das Licht der Welt erblickte.


Peugeot 104 (1972-1988): Kennen Sie den noch?

Der inzwischen fast ausgestorbene Rivale des Renault 5 wird 50 Jahre alt

Man kennt Sie. Und irgendwie auch wieder nicht. Die Rede ist nicht von den eigenen Nachbarn, sondern von Autos, die so unauffällig blieben, dass sie heute nur eingefleischte Fans noch kennen. Solche Modelle müssen nicht zwangsläufig zu Lebzeiten Flops gewesen sein.

Aber sie liefen unter dem Radar des gewöhnlichen Autokäufers. In unregelmäßiger Folge wollen wir ab sofort unter dem Titel "Kennen Sie den noch?" so manchen Old- und Youngtimer aus dem Nebel des Vergessens holen.

Was wir heute als Kleinwagen kennen, manifestierte sich als Trend um 1970 herum. Gewiss, kleine Autos mit Frontantrieb gab es schon vorher. Man denke nur an den Mini, den Renault 4 oder den Peugeot 204. Doch an der Schwelle zu den 70ern kam eine weitere entscheidende Zutat hinzu: das Steilheck-Design mit großer Heckklappe.

1972, also vor 50 Jahren, debütierten zwei Kleinwagen, die unterschiedlicher nicht sein konnten: Hier der progressive, rundliche Renault 5 mit einem Design, welches Jahrzehnte später für ein Elektroauto aufgegriffen wird. Dort der eckige und kantige Peugeot 104, dessen Optik kaum im Gedächtnis haften blieb. Nicht besonders hübsch, aber auch nicht furchtbar hässlich. Ein Gebrauchsartikel wie ein Bic-Feuerzeug. Und genauso schnell weggeworfen.

Über 1,6 Millionen 104 baute Peugeot bis 1988, heute darf man getrost drei Nullen streichen. Mindestens. Im Jahr 2019 beispielsweise waren nur noch 12 Peugeot 104 in Großbritannien zugelassen. Selbst in Frankreich sieht man den 104 praktisch nicht mehr auf der Straße. Er war eben reizarm, besonders im Vergleich zum Nachfolger 205, hinzu kam die allgemeine Blechqualität samt Rostvorsorge jener Zeit. Und Kleinwagen werden selten gehegt, gepflegt, aufgehoben. Zum runden Geburtstag wollen wir den Baby-Peugeot von einst noch einmal ins Rampenlicht rücken.

Der Peugeot 104 wurde zunächst als viertürige Schräghecklimousine und später als dreitüriges Coupé auf den Markt gebracht. Das sachliche Design stammte von Paolo Martin, der bei Pininfarina unter anderem auch das Fiat 130 Coupé entwarf. Der 104 diente später als Basis für den Citroën LN/LNA, den Citroën Visa und den Talbot Samba.

Nummer 104 war ein Produkt der kurzlebigen Zusammenarbeit von Peugeot und Renault bei Technik und Mechanik. Aus dem Projekt M-121 entstand der 104, aber auch der Renault 14 im Jahr 1976. Mit dem Titel "kürzester Viertürer Europas" startete der 3,58 Meter messende Peugeot 104 im Jahre 1972 als kleinste Nummer im Peugeot-Programm.

Zwei Jahre nach der Markteinführung der Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel folgte die große Heckklappe beim gut 3,30 Meter kurzen Peugeot 104 C mit drei Türen. Erst 1977 wurde der Vier- zum Fünftürer mit großer Klappe. Der damals extralange Radstand von 2,42 Metern machte den Fünftürer im Innenraum geräumig und schuf unter dem schicken Schrägheck bis zu 700 Liter Stauraum, sogar für sperriges Gepäck.

Vorne setzte man auf neue, quer eingebaute und um 72 Grad nach hinten geneigte Leichtmetall-Motoren mit fünffach gelagerter Kurbelwelle. Überraschend hoch wie sonst nur in größeren Klassen war die Anhängelast von bis zu 900 Kilogramm. Zugleich beeindruckte der Peugeot 104 mit einem fortschrittlichen Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorn und hinten.

Die 104er waren auch im Unterhalt besonders attraktiv. Dies nicht nur dank vergleichsweise geringen Wartungsaufwands, sondern vor allem durch niedrige Verbrauchswerte, die gerade in den Jahren der ersten Energiekrise von 1973/74 kaufentscheidend waren.

Ein entscheidendes Argument war zudem der 33 kW (45 PS) leistende 1,0-Liter-Basis-Vierzylinder im 104, der annähernd die Fahrleistungen seines größeren Bruders 204, dies aber bei wesentlich niedrigerem Benzinverbrauch, lieferte. Er lag um 72 Grad nach hinten geneigt im Motorraum und war wie beim Peugeot 204 und Austin/Morris Mini über dem Getriebe angeordnet.

Als Alternative stand ein 1,1-Liter-Motor mit 39 kW (53 PS) bereit. Später nachgereichte Motoren mit 1360 ccm gab es in drei Leistungsstufen mit 53, 44 und 58 kW (72, 60 und 79 PS) für den französischen Markt. Kurios: Der 104 war damals der erste neue Peugeot, den es nie mit Diesel gab.

Vorteilhaft war dabei auch die Rolle des 104 als Vorreiter im modernen Leichtbau - der Viertürer wog anfangs nur 760 Kilogramm. 1975 entwickelte Peugeot zur Ergänzung der Baureihe eine viertürige Stufenhecklimousine, einen viertürigen Kombi, einen geschlossenen Lieferwagen sowie einen Pickup.

Stufenheck und Kombi sollten die entsprechenden Varianten des 1976 ausgelaufenen 204 beerben, stattdessen bekam der 104 lediglich eine große Heckklappe. 1977 brachte Peugeot den größeren 305 als Limousine und Kombi auf den Markt.

Am Ende eines langen und überaus erfolgreichen Lebens blieb der Peugeot 104 vorübergehend ohne richtigen Nachfolger. 1983 kam zwar der 205 auf den Markt, kurz darauf wurde der 104 nur noch in Frankreich verkauft. Dort bot man ihn weiterhin als preiswertes Modell an, bis die Produktion im Mai 1988 nach 16 Jahren eingestellt wurde. In dieser Zeit waren 1.624.992 Peugeot 104 entstanden. 345.849 davon waren die Coupé-Versionen mit kurzem Radstand.

Erst der 1991 eingeführte Peugeot 106 darf vom Namen her und bei den Abmessungen als echter 104-Nachfolger gelten. Apropos Namen: Warum gab es nie einen Peugeot 105? Nun, diese Ziffer trug zum Zeitpunkt der Premiere des 205 ein Mofa der französischen Marke.

Doch zurück zum 104: 1976 sorgte der kleinste Peugeot als aufregende Roadster-Studie von Pininfarina für Furore. Der "Peugette" genannte Zweisitzer war ein minimalistischer Sportwagen mit kräftigem Überrollbügel, sogar ein Monoposto für den Motorsporteinsatz wurde angedacht.

Die Herzen der Frauen eroberten modisch-schicke Sondermodelle auf Basis der coupéartigen Dreitürer 104 C und ZS. Dagegen wurde der GTi-Vorläufer 104 ZS Rallye mit Spoilern, Kotflügelverbreiterungen und 59 kW (80 PS) Leistung vor allem von jungen Männern begehrt. Mit der Sicherheitsstudie 104 VLS (Vehicule Léger de Sécurité) von 1979 demonstrierte Peugeot, dass auch Kleinwagen großen Schutz für Passagiere und - damals noch neu - für Fußgänger gewährleisten können.

Die sportliche Sonderserie ZS2 (Spitze 173 km/h) mit 1.360 ccm Hubraum und 93 DIN-PS wurde zwischen Januar und März 1979 in 1.000 Exemplaren verkauft. Der 104 ZS2 unterschied sich vom ZS durch seine Amil-Leichtmetallfelgen, den vorderen Schmutzfänger, die Kotflügelverbreiterungen, die "schlanken" Stoßstangen in Mattschwarz, den Außenspiegel in Form eines Geschosses, die Sonderlackierung in Vulkangrau und die roten Seitenverzierungsstreifen sowie die ZS2-Zierstreifen.

1980 bekamen alle 104 ein neues Armaturenbrett, 1982 folgten eine neue Frontpartie und ein neuer aerodynamischer Außenspiegel in Mattschwarz. Gegen Ende der Produktion spendierte Peugeot dem 104 im Jahr 1987 noch einen neuen Kühlergrill in Wagenfarbe im Stil des 205. Im Katalog bleiben nur die GLS-Limousine und die Coupés Z und Style Z, alle mit 1.124 ccm und 50 PS.

Kaum bekannt sind die Motorsport-Erfolge des Peugeot 104: In der Rallye-Weltmeisterschaft gewann Jean-Claude Lefebvre (damals zusammen mit Jean Todt) 1977 die Gruppe 2 der Tour de Corse. Bei der Rallye Monte Carlo im selben Jahr gewann Alain Coppier die Klasse 1 der Gruppe 2 Tourisme, und 1981 gewann Pierre Toujan die Klasse 2 der gleichen Gruppe. 1979 gewann Claude Laurent die Klasse 1 der Rallye Molson du Québec.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

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