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Unsere Subaru Solterra Meldungen

2022 Subaru Solterra

Subaru Solterra: Allradversion mit 160 kW im Test

Kollegin Beverly von Motor1 USA fuhr ein Vorserien-Auto in Arizona
Im Sommer startet mit dem Solterra der erste Elektro-Subaru. Eine US-Kollegin testete die AWD-Version des SUVs ? onroad und offroad.
Subaru Solterra Teaserfront

Subaru Solterra: Elektro-SUV bekommt ausschließlich Allradantrieb

Pendant zum Toyota bZ4X mit 160 kW Antriebsleistung und 460 Kilometer Reichweite enthüllt
Subaru stellte den Solterra am 11. November 2021 vor, allerdings so früh am Morgen, dass kaum jemand in Europa zugeguckt haben wird: um 1h30.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Subaru Solterra Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Subaru Solterra: Allradversion mit 160 kW im Test

Kollegin Beverly von Motor1 USA fuhr ein Vorserien-Auto in Arizona

Subaru bringt mit dem Solterra sein erstes Elektroauto auf den Markt. Wie schon beim
Verbrenner-Coupé BRZ, der ein Zwilling des GR 86 ist, kooperiert die Marke dabei mit Toyota. Kollegin Beverly Braga von Motor1 USA hat das Auto nun in Arizona als Vorserienmodell getestet.

Subaru Solterra und Toyota bZ4X teilen sich die Plattform. Laut Subaru arbeiteten bei beiden Herstellern gleich viele Mitarbeiter an dem Auto, doch gebaut werden beide Varianten in Toyotas Motomachi-Werk. Subaru hat angeblich keine Kapazitäten dafür frei.

Exterieur: Auffällige Plastik-Beplankung

Zu den Hauptunterschieden in Sachen Design gehört die schwarze Kunststoffverkleidung an Scheinwerfern, Kotflügeln und Schürzen. Sie sorgen für Offroad-Feeling und sollen Fahrzeugschäden im Gelände verringern. Außerdem fiel Beverly auf, dass der Solterra keinen Heckscheibenwischer hat - bei der Fahrt durch die Wüste sammelte sich Staub auf der Scheibe.

Für ein Vorserienfahrzeug waren die Spaltmaße schon gut - außer dort, wo Scheinwerfer und Motorhaube aufeinandertreffen. Man könnte denken, die Motorhaube sei nicht richtig zu. Es ist kein riesiger Spalt, aber man sieht ihn.

Interieur: Eine visuelle Landebahn

Innen fällt die ungewöhnliche Position der Instrumente auf. Wenn man entlang der Lenkachse guckt, wirkt das Design wie eine visuelle Landebahn, die zu dem Instrumentendisplay führt. Die Instrumente sind etwa da positioniert, wo sich sonst ein Head-up-Display (HUD) befinden würde.

Aber anders als bei einem HUD kann die Höhe der eingebauten Displays nicht verändert werden. So war bei Beverly teilweise das Lenkrad im Weg, wenn sie auf die Instrumente sehen wollte. Der Kollege hatte damit keine Probleme, aber er war auch etwa 15 Zentimeter größer als Beverly. Ebenfalls weniger praktisch ist, dass der Solterra kein Handschuhfach hat. Subaru nutzt den Platz offenbar für einen Beifahrer-Knieairbag - dadurch fehlt nun aber eine Aufbewahrungsmöglichkeit für die Bedienungsanleitung oder Fahrzeugpapiere.

Das Infotainment ist ein neues Cloud-basiertes System. Die Premium-Modelle haben einen 8,0-Zoll-Touchscreen mit Android Auto und Apple CarPlay. Beim Limited ist ein 12,3-Zoll-Display serienmäßig. Eine Cloud-basierte Navigation ist für beide Varianten erhältlich. Die Sprachbedienung wird mit "Hey, Subaru?" aktiviert.

Der Innenraum bietet hochwertige Materialien und Platz für fünf Personen. Zum Kofferraumvolumen gibt es noch keine DIN-Angaben; beim Toyota bZ4X sind es 452 Liter. Einen Frunk hat der Subaru nicht; laut Subaru hat das Sicherheitsgründe.

Antrieb: Nicht übermäßig viel Leistung

Die gefahrene Allradversion des Subaru Solterra besitzt eine Lithium-Ionen-Batterie mit 71 kWh und zwei Elektromotoren, die zusammen 160 kW bringen. Im Vergleich mit den AWD-Versionen von Konkurrenten ist das relativ wenig:

  • Hyundai Ioniq 5: 173 kW (mit der kleinen Batterie) bzw. 225 kW
  • Ford Mustang Mach-E: 198 kW (kleiner Akku), 258 kW (großer Akku)
  • VW ID.4: 220 kW (GTX)

Dennoch fühlte sich der Solterra nicht untermotorisiert an. Die Sprintzeit (laut Beverly 6,5 Sekunden für 0-60 mph) ist länger als beim Ioniq 5 (6,1 bzw. 5,2 Sek. für 0-100 km/h) oder beim Mustang Mach-E (5,6 bzw. 5,1 Sek.), aber der Solterra ist auf Highway-Auffahrten schnell genug, um sich in den Verkehr einzuordnen, und das Überholen ist kein Problem.

Die Fahrmodi (Eco, Normal und Power) beeinflussen beim Solterra nur die Empfindlichkeit des Gaspedals, nicht aber die Lenkung. Diese war aber ohnehin präzise und problemlos. Beim Beschleunigen war zwischen Eco und Normal kein Unterschied zu spüren, im Power-Modus beschleunigte der Solterra ein klein bisschen schneller.

Was Noise, Vibration and Harshness (NVH) angeht, so gibt es laut Beverly noch Verbesserungsbedarf: Auf ruppigen Oberflächen wird es laut.

Fürs Gelände hat der Solterra den so genannten X-Mode und eine Tempomatfunktion für niedrige Geschwindigkeiten namens Grip Control. Mit aktivierter Grip Control fährt man stets 6 mph (10 km/h), egal ob bergauf, bergab oder in der Ebene - man muss nur noch lenken. Als bergauf die 18-Zöller einmal keinen Halt fanden, drehte Beverly nur ein wenig nach links und rechts, bis das System wieder Halt fand. Im Gelände kommt einem auch die Bodenfreiheit von 21 Zentimeter zugute.

Reichweite und Rekuperation

Beverly gibt die EPA-Reichweite mit bis zu 228 Meilen (367 km) an. Die Reichweite im japanischen WLTC-Zyklus liegt laut Subaru bei maximal 460 km, WLTP-Werte nach europäischem Standard gibt es noch nicht. Unserer Erinnerung nach unterscheiden sich die japanische und die europäische Umsetzung des WLTC in der gefahrenen Maximalgeschwindigkeit.

Zum Vergleich jedenfalls die europäischen WLTP-Werte der Konkurrenz: Der Allrad-Ioniq-5 liegt bei 360 km (kleine Batterie) bzw. 460 km (großer Akku), der ID.4 GTX ist mit 479 km angegeben und ein Mustang Mach-E AWD mit 400 km (Standard Range) bzw. 540 km (Extended Range). An einer DC-Schnellladesäule erreicht der Solterra in 56 Minuten einen Ladestand von 80 Prozent, mit Gleichstrom (Level 2) dauert es etwa 9 Stunden.

Über die Schaltwippen lassen sich vier Rekuperationsstufen aktivieren. Aber selbst bei maximaler Rekuperation bremst der Subaru beim Gas-Wegnehmen nicht so aggressiv wie andere E-Autos. Dennoch ist das One-Pedal-Driving möglich; dazu muss man per Taste den S-Pedal-Drive aktivieren.

Fazit

Subaru betritt mit seinem rund 4,70 Meter langen Elektro-SUV ein dichtes Feld von Konkurrenten. Das Auto ist nicht so hoffnungslos (Beverly schreibt "verblüffend") wie der Mazda MX-30 mit seiner geringen Motorleistung und kleiner Reichweite. Aber die Elektro-SUVs von Ford, Hyundai und Volkswagen bieten mehr Auswahl bei Leistung, Ausstattung und Antrieb.

Das Design des Solterra ist jedoch nicht unattraktiv, und so mancher Subaru-Kunde wird sich bei einem Umstieg auf ein Elektroauto für den Solterra entscheiden. Wie viele Eroberungskäufer hinzu kommen, wird eine Frage des Preises sein, so Beverly.

Subaru hat noch keine Preise genannt, doch sie sollen auf dem Niveau der Konkurrenz liegen, so der Hersteller. Die sind allerdings ziemlich unterschiedlich: Den Ioniq 5 AWD mit kleiner Batterie gibt es für rund 46.000 Euro, der Mustang Mach-E AWD Standard Range kostet etwas mehr als 55.000 Euro und den ID.4 GTX gibt es (wenn er wieder verfügbar ist) für etwas mehr als 50.000 Euro. Toyota verlangt für die Allradversion des bZ4X allerdings stolze 60.000 Euro ...


Subaru Solterra: Elektro-SUV bekommt ausschließlich Allradantrieb

Pendant zum Toyota bZ4X mit 160 kW Antriebsleistung und 460 Kilometer Reichweite enthüllt

Subaru enthüllte in der Nacht auf den heutigen Donnerstag (11. November) sein Elektro-SUV. Als noch sehr serienferne Studie wurde es schon im Januar 2020 gezeigt, im Mai 2021 erhielt es den Namen Solterra und Mitte 2022 soll der Wagen auf den Markt kommen.

In natura wird man den Wagen erstmals am 17. November auf der Los Angeles Auto Show zu sehen bekommen. Zuvor aber stellte Subaru den Wagen in einem Live-Event am frühen Donnerstagmorgen vor. Mit einem Beginn um 1h30 ist der Termin so früh gewählt, dass in Europa kaum jemand zugesehen haben wird. Das Modell richtet sich wohl primär an US-Kunden, denn dort verkauft Subaru deutlich mehr Autos als hierzulande.

Nun gibt es jedenfalls richtige Bilder:

Das Aussehen des ersten Elektro-Subarus war bereits von Teaser-Bildern gut bekannt. Der kantige Solterra sieht dem neuen Toyota bZ4X sehr ähnlich, da die beide auf der gleichen Plattform basieren und zusammen entwickelt wurden.

Auch die Maße gleichen denen des Toyota-Modells. Mit 4,69 Metern sind die Japan-Zwillinge etwa so lang wie der Ford Mustang Mach-E oder das Tesla Model Y. Die Bodenfreiheit gibt Subaru mit 21 Zentimetern an.

Innen gibt es bei beiden einen großen Touchscreen in der Mittelkonsole sowie ein kleines Instrumentendisplay, das auf dem Armaturenbrett positioniert ist. Ein Steuerhorn statt des Lenkrads (wie auf manchen Bildern des Toyota-Modells) ist auf den bisher veröffentlichten Fotos von Subaru nicht zu finden.

Der Toyota bZ4X wird mit Front- und Allradantrieb angeboten, doch Subaru als Allradspezialist beschränkt sich auf die Version mit zwei Motoren. Wie der Toyota erhält der Subaru zwei 80-kW-Motoren, die Systemleistung liegt bei 160 kW.

Der Solterra übernimmt auch den 71-kWh-Akku, der für 460 Kilometer WLTP-Reichweite sorgen soll. Mit 150 kW Gleichstrom soll die Batterie in etwa einer halben Stunde auf 80 Prozent aufgeladen werden können. Die Preise für den Solterra wurden noch nicht bekannt gegeben.

Technische Daten des Subaru Solterra

  • Antrieb: 2 E-Motoren mit jeweils 80 kW
  • Systemleistung / Systemdrehmoment: 160 kW / 336 Nm
  • Akku / Reichweite: 71 kWh / 460 km WLTP
  • Aufladen: 150 kW DC, AC-Ladeleistung noch nicht bekannt
  • Maße: 4.690 mm Länge / 1.860 mm Breite / 1.650 mm Höhe / 2.850 mm Radstand
  • Leergewicht: 2.020 kg
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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