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Toyota Hilux Gebrauchtwagen

Bild: Toyota Hilux  Gebrauchtwagen

Gebrauchte Toyota Hilux auf automobile.at

Aktuell werden 4 Toyota Hilux Gebrauchtwagen auf automobile.at zu Preisen von 6.999,- bis 149.990,- Euro angeboten.

Neben gebrauchten Fahrzeugen gibt es bei uns zudem 3 Toyota Hilux Neuwagen-Angebote ab 44.230,- Euro.

Die Erstzulassung der angebotenen Gebrauchtwagen reicht von 2007 bis Mai 2022. Die größte Auswahl an gebrauchten Toyota Hilux gibt es im Moment mit einer Erstzulassung im Jahr 2022.

Der Kilometer-Stand der Toyota Hilux Gebrauchtwagen variiert von 10 bis 183.000 km. Die durchschnittliche Laufleistung beträgt 5.389 km pro Jahr.

Die Motorisierung der Gebraucht-Fahrzeuge beginnt bei 120 PS und geht bis maximal 394 PS. Auf Diesel-Motoren entfallen 80 Prozent, auf Benzin-Motoren 20 Prozent.

Mit Automatik-Getriebe sind 80 Prozent der Toyota Hilux ausgestattet, mit Allrad-Antrieb 100 Prozent.

Das Team von automobile.at wünscht Ihnen viel Erfolg beim Kauf Ihres gebrauchten Toyota Hilux beim Händler oder von Privat-Personen - übrigens: Ihren alten Gebrauchten können Sie kostenlos bei uns inserieren!

Aktuelle Toyota Hilux Gebrauchtwagen-Angebote

 Bild zum Fahrzeug: Toyota Hilux X-tra Cab Country 4WD 2,5 D-4D 120

Toyota Hilux X-tra Cab Country 4WD 2,5 D-4D 120

Radio  El. FH 
07/2007
183.000 km
120 PS (88 kW)
€ 6.999,-
3363 Neufurth
statt € 7.999,- jetzt € 1.000,- sparen!
3363 Neufurth
Händlerangebot
Diesel | 8,3 l/100km (komb.) * | -/- (g CO2/km)
Gebrauchtwagen | Sonstige | 2 Türen
Schaltgetriebe | Allrad
grau
Diesel | 8,3 l/100km (komb.) * | -/- (g CO2/km)
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Hilux DK Invincible 4WD 2,8 D-4D Aut.

Toyota Hilux DK Invincible 4WD 2,8 D-4D Aut.

Leder  Parkhilfe  Navi  Tempomat  Sitzheiz.  Klima-Autom. 
05/2022
2.500 km
204 PS (150 kW)
€ 59.990,-
7123 Mönchhof
7123 Mönchhof
Händlerangebot | MwSt. ausweisbar
Diesel | -/- (l/100km) | -/- (g CO2/km)
Gebrauchtwagen | Sonstige | 4 Türen
Automatik | Allrad
Oxide Bronze Metallic - metallic
Diesel | -/- (l/100km) | -/- (g CO2/km)
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 Bild zum Fahrzeug: Toyota Hi-Lux 2022 Toyota Tundra Limited CrewMax 5.5

Toyota Hi-Lux 2022 Toyota Tundra Limited CrewMax 5.5

Anhängevorr.  Leder  Navi  Sitzheiz. 
05/2022
553 km
394 PS (290 kW)
€ 149.990,-
8740 Zeltweg
8740 Zeltweg
Händlerangebot | MwSt. ausweisbar
Benzin | -/- (l/100km) | 241 g CO2/km (komb.) *
Vorführwagen | Sonstige
Automatik | Allrad
Navi Green
Benzin | -/- (l/100km) | 241 g CO2/km (komb.) *
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Hi-Lux Hilux DK Active 4WD 2,8 D-4D Aut.

Toyota Hi-Lux Hilux DK Active 4WD 2,8 D-4D Aut.

Parkhilfe  Tempomat  Sitzheiz.  Klima-Autom.  LM-Felgen  Radio 
12/2021
11.686 km
204 PS (150 kW)
€ 54.490,-
8740 Zeltweg
8740 Zeltweg
Händlerangebot
Diesel | -/- (l/100km) | 245 g CO2/km (komb.) *
Vorführwagen | Sonstige | 4 Türen
Automatik | Allrad
Orange Metallic
Diesel | -/- (l/100km) | 245 g CO2/km (komb.) *

 

Unsere Toyota Hilux Meldungen

Toyota Hilux in: Toyota Hilux GR Sport (2022) kommt mit Rallye-Styling nach Europa

Toyota Hilux GR Sport (2022) kommt mit Rallye-Styling nach Europa

Das Fahrwerk des Pick-ups wurde ebenfalls angepasst ...
Toyota kündigt die GR Sport-Version des Hilux an. Der Pick-up bekommt ein sportlicheres Styling und ein Update fürs Fahrwerk. Alle Infos zum neuen Topmodell.
Toyota Hilux in: Der Toyota Hilux Revo GR Sport kommt ... niemals nach Deutschland

Der Toyota Hilux Revo GR Sport kommt ... niemals nach Deutschland

Vielleicht ist das aber auch besser so?!
Toyota hat eine neue GR Sport-Version des Hilux für Thailand vorgestellt, eine mit Zweirad- und eine mit Vierradantrieb. Nach Deutschland kommt sie nicht.
Toyota Hilux (2021) im Test

Toyota Hilux (2021) mit neuem 2,8-Liter-Diesel und 204 PS im Test

Hoppe, hoppe Hilux ...
Toyota spendiert dem Hilux ein neues Frontdesign und einen neuen 2,8-Liter-Diesel. Auch Komfort und Fahreigenschaften sollen sich verbessert haben. Test.
Platz 8: Toyota Hilux

Toyota Hilux in: Die 10 meistgebauten Autos aller Zeiten: Könige des Fließbands

Langlebige Namen und langlebiges Design sorgen für Rekorde
Von welchen Modellen liefen bislang die meisten Fahrzeuge vom Band? Wir zeigen die Top 10. Oft sind es langlebige Namen mit Jahrzehnten an Tradition.
Toyota Hilux Facelift

Toyota Hilux in: Auto-Neuheiten 2021/2022: Alle neuen Modelle der letzten Zeit im Überblick

Neuvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge, von Audi bis VW
Von den neuen Kompaktklasse-Modellen des VW-Konzerns über SUV-Novitäten bis hin zu Facelifts: Hier finden Sie die Auto-Neuheiten 2021 und 2022.
Toyota Hilux (2021)

Toyota Hilux (2021): Neuer 2,8-Liter-Diesel und neues Design

Pick-up erhält zweite Motorisierung und Freizeitvariante Invincible
Der Toyota Hilux erhält ein Facelift und einen 204-PS-Diesel als zweite Motorisierung. Außerdem gibt es ein elektronisches Sperrdifferenzial.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Toyota Hilux Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Toyota Hilux GR Sport (2022) kommt mit Rallye-Styling nach Europa

Das Fahrwerk des Pick-ups wurde ebenfalls angepasst ...

Der Toyota Hilux hat in Europa nicht unbedingt den Ruf eines schicken Lifestyle-Fahrzeugs. Dem Pick-up schreibt man noch eher den klassischen Pick-up-Charakter zu. Langlebigkeit, Multifunktionalität und eine gute Portion Pragmatismus. Weil für Ford aber beispielsweise Produkte wie der Ranger Raptor ziemlich gut funktionieren, kündigt Toyota nun eine Art Pendant dieses Modells an. Vorhang auf für den Toyota Hilux GR Sport.

Der Hilux GR Sport wurde laut Hersteller entwickelt, um "die Aufmerksamkeit von Kunden zu erregen, deren aktiver Lebensstil weit über das Alltägliche hinausgeht und ihnen ein ideales Fahrzeug für abenteuerliche Reisen und sportliche Aktivitäten bietet". Der Fahrer von Toyota Gazoo Racing und dreifacher Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah, fügt hinzu: "Dieses neue Modell, das von unseren legendären Dakar-Rennwagen inspiriert wurde, bietet sowohl auf der Straße als auch im Gelände ein völlig neues Fahrerlebnis. Es verkörpert wirklich den Geist unserer Rennwagen und bringt den Käufern auf der ganzen Welt ein Stück Dakar."

Angetrieben wird das Modell weiterhin von dem bekannten 2,8-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 204 PS und 500 Nm Drehmoment. Weitergeleitet wird die Kraft über eine Sechsgang-Automatik, die - je nach Einstellung - die Hinterachse oder alle vier Räder mit Kraft versorgt. Zusätzliche Sperrdifferenziale und das Untersetzungsgetriebe kennen wir ebenfalls bereits aus den anderen Hilux-Varianten. Hier im Test.

Das wichtigste Merkmal der GR Sport-Version ist aber trotzdem nicht die angepasste Optik, die Sie in der obigen Galerie entdecken können. Auch technisch hat Toyota einige Veränderungen vorgenommen, um nicht nur vom Styling her neue Kundschaft anzusprechen.

Die Aufhängung soll durch die Einführung neuer Einrohr-Stoßdämpfer und neuer Vorderradfedern profitieren. Die Einrohr-Konstruktion schafft eine größere Kolbenfläche für eine bessere Dämpfungsleistung mit schnellerem Ansprechverhalten und besserer Wärmeableitung. Außerdem wird dadurch die Qualität des Öls im Inneren der Einheit bei Fahrten unter schwierigen Bedingungen aufrechterhalten. Die vorderen Schraubenfedern wurden zudem versteift und sowohl diese als auch die neuen Stoßdämpfer sind rot lackiert.

Im Vergleich zum Standard-Hilux sollen diese Änderungen für eine deutliche Verbesserung der Fahreigenschaften sorgen - einschließlich des Lenkeinschlags, des Lenkverhaltens und des Geradeauslaufs - sowie erheblich zum Fahrkomfort beitragen, da das Fahrwerk schneller auf hochfrequente Schwingungen reagiert und die Dämpfungseigenschaften erhöht. Was da dran ist und ob dadurch die in allen Modellen bereits verbesserte Hinterachskonstruktion einen adäquaten Gegenspieler an der Vorderachse erhält, muss ein künftiger Test zeigen.

Zum Preis äußerst sich Toyota übrigens noch nicht. Da der GR Sport aber auf dem Hilux mit Double Cab aufbaut und bereits Features wie LED-Scheinwerfer, Smart Entry, eine Zweizonen-Klimaautomatik, Bergabfahrhilfe und das automatische Sperrdifferenzial an Bord hat, gehen wir von einem Basispreis von über 50.000 Euro aus. Eventuell könnte das neue Modell sogar über der raubeinigen Linie namens Hilux Invincible eingepreist werden und so sogar die 55.000-Euro-Marke reißen. Mehr erfahren wir wohl bei der Markteinführung im Sommer 2022.


Der Toyota Hilux Revo GR Sport kommt ... niemals nach Deutschland

Vielleicht ist das aber auch besser so?!

Das letzte Facelift des Toyota Hilux ist noch gar nicht so lange her. Darüber hinaus konnten wir den Pick-up mit dem neuen 2,8-Liter-Vierzylinder-Diesel schon einem ersten Test unterziehen. Sportlich ist das Modell natürlich nicht. Wenn Sie jetzt also in Ihrem Hilux sitzen, diesen Artikel lesen und davon träumen, ihn mit Anbauteilen zu einem GR Sport-Modell zu machen, dann ... müssen Sie leider weiter träumen.

Aber vielleicht ist das auch besser so, denn die beiden neuen Hilux Revo GR Sport-Modelle für Thailand sind etwas kurios. Es gibt sie als 2WD- und 4WD-Versionen. Toyota sagt, dass beide Pick-ups durch den Umbau mehr den Charakter eines Sportwagens erhalten - sowohl im Aussehen als auch bis zu einem gewissen Grad in der Leistung.

Äußerlich haben beide Modelle auffällige Grafiken und eine überarbeitete Frontpartie mit einem Kühlergrill in Wagenfarbe und speziellen Rädern gemeinsam. Im Innenraum des GR finden sich unter anderem rauchsilberne Zierleisten, rote Nähte und die entsprechenden Schriftzüge, die auf das Sportmodell verweisen.

Aus zwei Gründen lenken wir unsere Aufmerksamkeit aber zunächst auf den GR Sport mit reinem Hinterradantrieb. In einer Welt, in der stämmige Off-Road-Pick-ups das Maß aller Dinge sind, ist der Anblick eines reinen Straßenfahrzeugs ein echter Hingucker.

Das Modell verfügt über schwarze Zierleisten, wie es sich für einen sportlichen Truck gehört. Außerdem hat er ein um 23 Millimeter tiefergelegtes Fahrwerk. Überdimensionale Felgen steckt Toyota trotzdem nicht in die eigentlich sehr üppigen Radhäuser. Deshalb sehen die 17 Zöller irgendwie ziemlich verloren aus.

Was den GR Sport mit Allradantrieb betrifft, so erhält er ein paar zusätzliche Elemente. Außen finden Sie Kotflügelverbreiterungen, einen schwarzen Sportbügel mit LED-Beleuchtung, Trittbretter an den Seiten und eine verbesserte Aufhängung mit neuen Einrohrstoßdämpfern. Auch die Räder wurden aufgewertet, allerdings handelt es sich dabei um 18-Zoll-Räder mit höherem Reifenprofil. Und auch diese Rad-Reifen-Kombi wirkt immer noch etwas klein auf dem Hilux.

Die GR Sport-Versionen gesellen sich zu einer Fülle von Hilux-Modellen, die bereits in Thailand erhältlich sind. Die Preise beginnen bei 889.000 THB für das 2WD-Fahrzeug, der 4WD kostet mindestens 1.299.000 THB. Nach aktuellem Wechselkurs sind das knapp 23.300 beziehungsweise gut 34.000 Euro.


Toyota Hilux (2021) mit neuem 2,8-Liter-Diesel und 204 PS im Test

Hoppe, hoppe Hilux ...

Ein Pick-up wie der Toyota Hilux macht ja eigentlich nur dann wirklich Sinn, wenn Sie des Öfteren äußerst sperrige Dinge transportieren müssen, die aus irgendwelchen Gründen an Orte gelangen sollen, wo man nicht mit einem normalen Transporter oder Kleinbus hinkommt. Trotzdem ist nicht nur der Toyota, sondern diese gesamte Fahrzeugklasse auch bei PrivatnutzerInnen in den letzten Jahren in Europa immer beliebter geworden.

Der Markt wächst also. Und er soll weiter wachsen. Um ein weiteres Drittel in den nächsten drei Jahren - so verlauten es die Prognosen. Und weil der neue Kundenstamm nicht nur pragmatisch veranlagt ist, sondern auch ein immer aktuelles Design, mehr Komfort, Sicherheit und Assistenz sowie die neusten Antriebe verlangt, müssen Hersteller, die ein solches Ladeflächen-Modell anbieten, gelegentlich ein Update vornehmen. Der Frische wegen.

Was soll sich geändert haben?

Toyota hat dem Hilux im Zuge des letzten Facelifts also ein neues Frontdesign und einen neuen 2,8-Liter-Diesel spendiert. Auch Komfort und Fahreigenschaften sollen sich verbessert haben. Hinzu kommen aufgewertete Ausstattungen und Extras sowie eine erweiterte Modellpalette. Wir haben das Modell mit dem neuen Motor ausprobiert und sind den Toyota Hilux 2,8-l-D-4D mit 6-Gang-Automatik, Allradantrieb und Doppelkabine gefahren.

Ob Ihnen die neue Optik nun taugt oder nicht, überlassen wir Ihrem Geschmacksempfinden. Unserer Meinung nach ist die Front eben bulliger geworden. Kann man mögen, muss man aber nicht. Wir fanden das alte Design etwas "eleganter" - im Pick-up-Maßstäben.

An der Länge des Fahrzeugs hat sich praktisch nichts geändert. 5.325 Millimeter sind es. Darüber hinaus ist die Ladefläche in der gefahrenen Double Cab-Version 1.525 Millimeter lang, die Nutzlast beträgt eine Tonne und an die Anhängerkupplung können bis zu 3,5 Tonnen gehängt werden. Ford Ranger, Nissan Navara oder Mitsubishi L200 rangieren alle in den selben Sphären.

Kernstück der jüngsten Überarbeitung ist aber ja auch der neue Motor. Während Sie bislang lediglich einen etwas trägen 2,4-Liter-Vierzylinder-Diesel mit nur 150 PS ordern konnten, schraubt Toyota jetzt auch ein auf 2,8 Liter vergrößertes Aggregat unter die wuchtige Haube.

Wir drücken den Startknopf und trotz des eigentlich ganz nett verarbeiteten Innenraums (unter Ford-Niveau, aber gleichwertig zu Nissan oder Mitsubishi) mit zwar eher praktischen Materialien aber einer komfortabel-ansprechenden Gestaltung, merkt man sofort, dass es sich hier um einen Nutzfahrzeug-Antrieb handeln muss.

Schneller ... aber nicht leiser und spontaner

Akustisch ist der Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC) und 16 Ventilen stets präsent und nagelt genüsslich vor sich hin. Wir schieben den langen Hebel der weiterentwickelten Sechsgang-Automatik auf "D" und rollen im 2WD-Modus mit Hinterradantrieb los. Theoretisch könnte es mit dem neuen Motor und der Automatik in 10,7 Sekunden auf Tempo 100 gehen. Klingt langsam, ist aber rund 2 Sekunden schneller als das Hilux-Modell mit 2,4-Liter-Motor. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 175 km/h ebenfalls etwas besser. Allerdings lediglich fünf Kilometer pro Stunde.

Den Bärenanteil dieser Verbesserungen fallen auf die 204 PS sowie die 500 Newtonmeter Drehmoment zurück. Auch bei höheren Drehzahlen (bis 2.800 U/min) liegt die maximale Kraft an. So schiebt der Hilux in jedem Gang deutlich länger effektiv nach vorne. Das Getriebe sträubt sich jedoch gegen diese positive Leistungsentwicklung.

Durch eine Wandlerüberbrückung soll das Fahrzeug zwar direkter auf Gaspedalbefehle reagieren, allerdings gilt dies nur für die Wechsel zwischen den Gängen vier, fünf und sechs. Ansonsten ist das Ansprechverhalten eher indirekt und die Fahrstufen werden zum Teil unwillkürlich gewechselt. VW oder Ford machen das besser.

Den Normverbrauch kommuniziert Toyota mit 9,5 Liter/100 km (WLTP). Wir brauchten auf unserer kurzen Testrunde rund 10,3 Liter/100 km. Rechnen Sie also stets mit einem zweistelligen Verbrauch. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist jedoch, dass der Motor die aktuell geltenden Abgasnormen erreicht und der Hilux außerdem nicht wirklich mehr braucht als in der Version mit 2,4 Liter Hubraum.

Robuste Technik mit einzelnen Updates

Als einer von wenigen Pick-ups setzt der Hilux noch auf einen Leiterrahmen. Was im Gelände für hohe Robustheit und Torsionssteifigkeit sorgt, ist auf der Straße für die Komfort-bewusste Käuferschaft schon eine Herausforderung.

Dabei hat Toyota einiges getan, um eine Verbesserung herbeizuführen. Die Stoßdämpferabstimmung wurde verändert, die Hinterradaufhängung aus Blattfedern und Doppelstoßdämpfern wurde überarbeitet. Die Blattfedern wurden um sechs Prozent verlängert. Außerdem erhalten sie Unterstützung von einer Zusatzfeder.

Ein zusätzlicher horizontalen Stabilisator mit erhöhter Seitensteifigkeit für mehr Lenkstabilität in Kurven sowie bei Spurwechseln kam ebenfalls hinzu und die Servolenkung soll eine direktere Rückmeldung geben. So viel zur Theorie, denn in der Praxis bleibt der Hilux eben ein Pick-up mit Leiterrahmen. Besser ist das Fahrverhalten trotzdem geworden. Wieder mit der Anmerkung: Immer im Bezug auf die Fahrzeugklasse ...

Was hoppelt denn da?

Die veränderte Straßenlage kommt vor allem an der umfangreicher angepassten Hinterachse zum Tragen. Zu leicht wirkende, nervöse und nicht wirklich spurstabile Hinterteile sind ein beliebtes Phänomen bei den Pritschenwagen. Besser wird die Straßenlage dann eigentlich nur, wenn man ordentlich Gewicht ins Ladeabteil packt.

Beim Hilux fällt diese Schwäche im leeren Zustand nicht wirklich auf. Dafür ist die Lenkung nicht wirklich präzise und die Vorderachse ist so hart abgestimmt, dass man eher über schlechte Straßen hoppelt als fährt. Robustheit und Komfort gehen eben leider nicht immer harmonisch Hand in Hand.

Gelände? Kann der Hilux natürlich. Haben wir mit dem neuen Motor während der kurzen Testfahrt aber nicht wirklich ausprobieren können. Okay ... auf einem Schotterparkplatz haben wir mal mittels Drehregler den Allrad und die Untersetzung aktiviert sowie das Hinterachsdifferenzial gesperrt, aber das wars dann auch.

Rein theoretisch wurde die Geländegängigkeit aber durch eine neue elektronische Funktion verbessert, die man im 2WD-Modus aktivieren kann. Sie wirkt ähnlich wie ein mechanisches Sperrdifferential und verhilft dem Pick-up auf rutschigem Untergrund auch ohne zugeschalteten Allradantrieb zu guter Traktion.

Gelände? Keine Frage ...

Die Absenkung der Leerlaufdrehzahl von 850 auf 650 U/min sollen ebenfalls das Gelände-Handling verbessern. Das gleich gilt für das modifizierte ESP, die spezielle Offroad-Kennlinie der Servolenkung sowie die neue Reifenwinkelüberwachung.

Die harten Fakten: Die Double-Cab-Version hat eine Bodenfreiheit von 31 Zentimetern, einen Böschungswinkel von 29 Grad vorne und 26 Grad hinten sowie eine Wattiefe von 70 Zentimeter. Damit sollten sich alle Offroad-Fragen beantworten lassen.

Noch ein paar Worte zum Interieur: Die Platzverhältnisse blieben unangetastet. Vorne gut, hinten - trotz Double Cab - eher mäßig. Es gibt neu gestaltete Instrumente und ein 8,0-Zoll-Multi-Info-Display in der Mittelkonsole. Das Multimediasystem reagiert mit verbesserter Software etwas schneller, ist aber immer noch ein wenig chaotisch gegliedert. Die Integration von Smartphones gelingt jetzt aber über Apple CarPlay und Android Auto. Dann geht's mit der Menüführung und wichtige Funktionen lassen sich ohnehin immer noch über gute und alte Knöpfe und Schalter bedienen.

37.970 Euro sind mindestens nötig, wenn man einen solchen Hilux mit dem neuen Motor und vier vollwertigen Türen von einem Toyota-Händler in die eigene Auffahrt befördern möchte. Mit etwas sinnvoller Ausstattung landen Sie dann irgendwo zwischen 40.000 und 45.000 Euro. Nissan Narava-Niveau. Ein vergleichbarer Ford Ranger kostet immer mindestens 45.000 Euro.

Und dann? Dann können Sie sich bei den Zubehöroptionen austoben. 300 Stück gibt es bei Toyota und sie reichen von unterschiedlichen Ladeflächenabdeckungen, über Schutzverkleidungen, Überrollbügeln, Felgen oder Einstiegsstufen bis hin zu 12-Volt-Anschlüssen auf der Pritsche.

Fazit: 7,5/10

Sollten Sie in Ihrem Nutzungsprofil wirklich nicht um einen Pick-up herumkommen, macht man mit dem Hilux sicher nichts falsch. Die Langlebigkeit der Technik ist legendär und dem neuen Motor wird in so gut wie keinem erdenklichen Szenario die Puste ausgehen.

Trotz Doppelkabine, zahlreichen neuen Komfort-Features und Überarbeitungen an Automatik und Fahrwerk fährt sich der Hilux im Straßenverkehr aber immer noch wie ein Nutzfahrzeug mit offener Ladefläche, Leiterrahmen und nagelndem Diesel. Mehr Fahrkomfort bietet aber einzig der Navara, der mit Fünflenker-Hinterachse den Spagat zum Pkw besser schafft.


Toyota Hilux in: Die 10 meistgebauten Autos aller Zeiten: Könige des Fließbands

Langlebige Namen und langlebiges Design sorgen für Rekorde
Es ist eine ewige Streitfrage am Auto-Stammtisch: Welches sind die meistgebauten Modelle der Geschichte? Nun, es ist eine Definitionsfrage: Geht man nur nach dem Namen am Heck, also der Baureihe als solcher? Oder darf das Fahrzeug nur weitestgehend optisch unverändert vom Band gelaufen sein? In unserer Top-10-Übersicht werden Sie beide Fälle finden. Doch ob Name oder Design, eine Gemeinsamkeit gibt es bei beiden immer: Sie existieren bereits sehr lange. So wurde der VW Käfer 65 Jahre lang gebaut und schon seit 1972 verkauft Honda einen Civic. Apropos Käfer: Er ist eines der wenigen Autos, bei dem die Stückzahl ganz exakt gezählt wurde. Meist wird lediglich die neuste Million aufgerundet, gelegentlich kann man nur schätzen.Der Vollständigkeit halber seien hier noch ein paar Modelle erwähnt, von denen acht Millionen oder mehr Exemplare gebaut wurden:Renault 4Fiat UnoFord FocusFord EscortPeugeot 206Renault ClioChevrolet ImpalaVW PoloOpel CorsaVW Gol (Südamerika)Mercedes C-Klasse

Toyota Hilux in: Auto-Neuheiten 2021/2022: Alle neuen Modelle der letzten Zeit im Überblick

Neuvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge, von Audi bis VW
Die Spannweite der neuen Autos ist groß: vom Kleinwagen bis zum SUV, von Aston Martin bis VW. Wir haben die spannendsten Fahrzeuge für Sie zusammengestellt und mit Bild und den wesentlichen Grundinformationen versehen. Geordnet sind die Modelle alphabetisch.Auto-Neuheiten nehmen wir auf, sobald es ein richtiges Bild gibt und die Grunddaten feststehen. Entfernt werden sie wieder, wenn sie drei Monate auf dem Markt sind. Markteinführung heißt hier: Auslieferung an Händler und Kunden, bestellbar sind die Autos meist früher.Im November 2020 haben wir alle Angaben aktualisiert, auch zu den Preisen. Die zehn letzten Änderungen in der Übersicht:Toyota Highlander: Preise und DatenMercedes EQAHyundai Tucson: PreisHyundai Kona Facelift: PreisMercedes-Maybach S-KlasseSuzuki Swaze: PreisMitsubishi Eclipse Cross Facelift: PreisSubaru XV FaceliftDacia Sandero: PreisePeugeot 5008 Facelift: PreiseÜbrigens: Bloße Motorvarianten bleiben in diesem Special außen vor, nur in seltenen Fällen (wie einem neuen VW Golf GTI oder einem BMW M5) machen wir ab und zu mal eine Ausnahme. Auch Autos, zu denen es noch keine richtigen Bilder gibt oder Kleinserien-Fahrzeuge wie der Bentley Bacalar müssen leider draußen bleiben ...

Toyota Hilux (2021): Neuer 2,8-Liter-Diesel und neues Design

Pick-up erhält zweite Motorisierung und Freizeitvariante Invincible

Der europäische Pick-up-Markt soll in den nächsten drei Jahren um ein Drittel wachsen, sagen Prognosen voraus. So spendiert Toyota dem Hilux nun ein neues Frontdesign und einen neuen 2,8-Liter-Diesel. Auch Komfort und Fahreigenschaften sollen sich verbessert haben. Hinzu kommen aufgewertete Ausstattungen und Extras sowie eine erweiterte Modellpalette.

Der Hilux wurde bereits im Jahr 1968 eingeführt, also vor über 50 Jahren. Die neue Version ist mit 5.325 Millimetern praktisch genauso lang wie bisher. Diese Länge gilt für alle drei Karosserieversionen: Single Cab, Extra Cab und Double Cab. Je nach Kabinenaufbau ist die Ladefläche 1.525 bis 2.315 Millimeter lang. Alle Varianten mit Allradantrieb verfügen über eine Nutzlast von einer Tonne sowie eine Anhängelast von 3,5 Tonnen.

Motoren: Zum 2.4 D-4D kommt ein 2.8 D-4D

Zum bekannten 2.4 D-4D mit 150 PS kommt nun ein neuer 2,8-Liter-Diesel mit 204 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment. Der Vierzylinder wird für die Karosserieversionen Extra Cab und Double Cab angeboten. Er ist mit einer Sechsgang-Automatik ausgestattet, ein Start-Stopp-System zählt zur Serienausstattung.

Eine Preisliste für den neuen Hilux findet sich auf toyota.de noch nicht; die folgenden Preise haben wir dem Konfigurator entnommen:

Der neue Dieselmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC) und 16 Ventilen erfüllt die Emissionsnorm Euro 6d-ISC. Verbunden mit dem Automatikgetriebe beschleunigt der 2,8-Liter-Motor den Hilux in 10,7 Sekunden auf 100 km/h - 2,1 Sekunden schneller als mit dem 2,4-Liter-Triebwerk. Der Normverbrauch beträgt 9,5 Liter/100 Kilometer.

Die Kraftstoffversorgung übernimmt eine elektronisch gesteuerte Common-Rail-Einspritzung, die mit bis zu 2.500 bar arbeitet. Um die Stickoxide kümmert sich ein verbesserter SCR-Katalysator mit AdBlue-Einspritzung.

Weiterhin angeboten wird der 2,4-Liter-Diesel mit 150 PS. Der DOHC-Vierzylinder mit 16 Ventilen liefert 400 Nm. In Verbindung mit dem Automatikgetriebe beschleunigt der Motor den Hilux in 12,8 Sekunden auf 100 km/h, der Normverbrauch liegt bei 9,3 Litern. Er ist für Single Cab, Extra Cab und Double Cab erhältlich, neben einer Sechsgang-Schaltung gibt es eine Sechsgang-Automatik.

Die weiterentwickelte Automatik zeichnet sich durch eine Wandlerüberbrückung aus, die nun in den Gängen vier bis sechs greift. Dadurch soll das Fahrzeug noch direkter auf Gaspedalbefehle reagieren.

Fahrwerk: Komfortabler trotz Leiterrahmen

Als einer von wenigen Pick-ups setzt der Hilux noch auf einen Leiterrahmen für hohe Robustheit und Torsionssteifigkeit im Gelände. Dennoch sollte er auf der Straße komfortabler werden. So wurde die Stoßdämpferabstimmung verbessert. Die Servolenkung soll nun eine direktere Rückmeldung geben.

Auch die Hinterradaufhängung aus Blattfedern und Doppelstoßdämpfern wurde überarbeitet. Die Blattfedern wurden um sechs Prozent verlängert. Außerdem erhalten sie Unterstützung von einer Zusatzfeder. Ein zusätzlicher horizontalen Stabilisator mit erhöhter Seitensteifigkeit für mehr Lenkstabilität in Kurven und bei Spurwechseln kam ebenfalls hinzu.

Verbesserte Offroadfähigkeiten

Die Geländegängigkeit der allradgetriebenen Hilux-Varianten soll eine neue elektronische Funktion verbessern, die man im 2WD-Modus aktivieren kann. Sie wirkt ähnlich wie ein mechanisches Sperrdifferential und verhilft dem Pick-up auf rutschigem Untergrund auch ohne zugeschalteten Allradantrieb zu guter Traktion.

Die Absenkung der Leerlaufdrehzahl von 850 auf 650 U/min sowie das feiner abgestimmte Ansprechverhalten des Gaspedals sollen ebenfalls das Gelände-Handling ebenfalls verbessern. Das gleich gilt für das modifizierte ESP, die spezielle Offroad-Kennlinie der Servolenkung sowie die neue Reifenwinkelüberwachung.

Die Double-Cab-Version hat eine Bodenfreiheit von 31 Zentimetern, einen Böschungswinkel von 29 Grad vorne und 26 Grad hinten sowie eine Wattiefe von 70 Zentimeter.

Design und Technik

Das neue Design soll die Robustheit, die Kraft und die Offroad-Fähigkeiten des Hilux hervorheben. So bekam der Pick-up einen neuen, dreidimensionalen Kühlergrill, neue Stoßfänger, neu gestaltete LED-Leuchten vorne und hinten, neue 18-Zoll-Aluräder in Schwarz sowie eine neue Metallic-Farbe.

Innen gibt es neu gestaltete Instrumente und ein 8,0-Zoll-Multi-Info-Display in der Mittelkonsole. Das Multimediasystem soll dank verbesserter Software schneller reagieren. Die Integration von Smartphones gelingt über Apple CarPlay und Android Auto.

Die Ausstattung umfasst Navigationssystem, Klimaautomatik, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, Parkpiepser vorne und hinten sowie ein Soundsystem von JBL.

Hochwertige Invincible-Ausstattung für Freizeitnutzer

Der Hilux Invincible ist die Spitzenversion des Pick-ups. Die als Extra Cab und Double Cab erhältliche Ausstattungsvariante richtet sich an Freizeitnutzer, denen vor allem Komfort, Design und Ausstattung wichtig sind.

Zu den Design-Besonderheiten gehört ein spezieller Grill, ein besonderer Unterfahrschutz und einen massiven, in C-Form ausgeführten vordere Stoßfänger, der die eigens für den Invincible gestalteten Nebelscheinwerfer aufnimmt. Hinzu kommen speziell geformte Außenspiegel und Türgriffe, Kotflügelverbreiterungen, die besondere Heckklappe und schwarz getönte Aluräder zum Ausdruck.

Die Ausstattung des Invincible basiert auf der Topversion, angereichert um ein exklusives Kombiinstrument, perforierte Ledersitze und das serienmäßige Smart-Key-System. Spezielle Designakzente in Schwarz sowie eine blaue Beleuchtung der vorderen Türen (beim Double Cab auch hinten) kommen hinzu.

Rund 300 Zubehöroptionen

Für den neuen Hilux gibt es rund 300 Zubehöroptionen und zehn unterschiedliche Ladeflächenabdeckungen. Zu den erhältlichen Extras zählen neben einem Unterfahrschutz vorn und einem kompletten Frontschutz auch seitliche Schutzverkleidungen, Kotflügelabdeckungen, alternative Aluräder und ein Überrollbügel aus Kunststoff. Die seitlichen Edelstahl-Stoßfänger können mit runden oder flachen Einstiegsstufen aufwarten, hinzu kommt auf Wunsch auch ein Edelstahlrahmen hinter der Kabine.

Für die Ladefläche gibt es eine Innenauskleidung und eine Auswahl von Hardtops ebenso wie manuell (oder voraussichtlich auch elektrisch) bedienbare Rollos aus Aluminium, eine Heckklappenverriegelung und einen auf der Ladefläche integrierten 12-Volt-Anschluss.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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