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Toyota Gebrauchtwagen

Bild: Toyota Gebrauchtwagen

Toyota

Als Eiji und Kiichirō Toyoda 1937 die Toyota Motor Corporation gründeten, war kaum abzusehen, dass man die US-Giganten Ford und General Motors je ernsthaft herausfordern kann.

Der Schlüssel zum Erfolg bestand im Total Quality Management, das Just-in-Time-Production oder auch Lean Production ermöglichte. Über den Bereich der Auto-Fertigung sind diese Management-Ansätze heute in praktisch alle Bereiche der modernen Wirtschaft eingeflossen, denn der Umstand, dass Toyota zur weltweiten Nummer 1 aufsteigen konnte und auch gewaltigen Druck auf die US-Hersteller auch in deren Heimmarkt USA ausüben konnte, ist Beweis genug für die Richtigkeit der Vorgangsweisen im TQM.

Die Langlebigkeit und Verlässlichkeit ist immer noch das Charakteristikum aller Toyota-Produkte: Vom Stückzahl-Weltmeister Corolla über den Off-Road-King Land Cruiser (Bild: Der J4, von 1960 bis 1984 über eine Million mal gebaut) bis hin zur Toyota-Edel-Marke Lexus.

Mit dem bestens bewährten RAV4 hatte Toyota schon einen SUV im Programm, als es das Akronym "SUV " noch gar nicht gab. Der neue CH-R hingegen spricht besonders Trend-orientierte, junge SUV-Käufer an.

Der Prius war mit seiner Hybrid-Technik 1997 eine technische Meisterleistung und ist somit ein Vorreiter in dieser High-Tech-Antriebsart. Aktuell halten wir nun schon bei der 4. Generation des Toyota Prius. Der Plug-In-Hybrid erweitert die Möglichkeit des rein elektrischen Fahrens gewaltig. Außerdem ist die begehrte Toyota-Hybrid-Technik nun in vielen Baureihen erhältlich.

Diesel-Fans werden bei Toyota allerdings unter dem Kürzel "D4-D" auch fündig.

Die traditionellen Auto-Segmente decken der Kleinwagen Yaris, Golf-Gegner Auris sowie der Avensis in der oberen Mittelklasse ab. Der legendäre Toyota Corolla wird zwar nach wie vor gebaut, ist aber als Stufenheck-Limousine bei uns nicht sehr gefragt und daher im Moment nicht im Programm für Österreich.

 

Aktuelle Toyota Gebrauchtwagen-Angebote

 Bild zum Fahrzeug: Toyota Carina E 2,0 GLTD LB Ds.

Toyota Carina E 2,0 GLTD LB Ds.

06/1997
204.000 km
61 kW (83 PS)
€ 1.150
3451 Atzelsdorf
Händlerangebot
Limousine | Gebrauchtwagen
Diesel
grau
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Urban Cruiser 1,4 D-4D DPF Mid

Toyota Urban Cruiser 1,4 D-4D DPF Mid

05/2009
66 kW (90 PS)
€ 5.900
6220 Buch in Tirol
Händlerangebot
Geländewagen | Gebrauchtwagen
Diesel | Schaltgetriebe
Silber
5 Türen
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 Bild zum Fahrzeug: Toyota Landcruiser 3,0 TD J9

Toyota Landcruiser 3,0 TD J9

11/1997
221.045 km
92 kW (125 PS)
€ 6.900
8230 Hartberg
Händlerangebot
Geländewagen | Gebrauchtwagen
Diesel | Allrad
grün
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Verso S 1,4 D-4D90 Active DPF

Toyota Verso S 1,4 D-4D90 Active DPF

04/2012
46.002 km
66 kW (90 PS)
€ 8.490
3100 St. Pölten
Händlerangebot | MwSt. ausweisbar
Gebrauchtwagen
Diesel | Schaltgetriebe
grau
4 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Prius 1,8 VVT-i Hybrid Lounge

Toyota Prius 1,8 VVT-i Hybrid Lounge

06/2017
91.000 km
72 kW (98 PS)
€ 18.990
8046 Graz
Händlerangebot
Limousine | Gebrauchtwagen
Sonstiges | Automatik
grau
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Verso S 1,33 dVVT-i Active

Toyota Verso S 1,33 dVVT-i Active

03/2011
74.200 km
73 kW (99 PS)
€ 7.990
8046 Graz
Händlerangebot
Kombi | Gebrauchtwagen
Benzin | Schaltgetriebe
Blau
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Auris 1,8 VVT-i Hybrid

Toyota Auris 1,8 VVT-i Hybrid

09/2019
66.297 km
73 kW (99 PS)
€ 9.800
6020 Innsbruck
Privatangebot
Kompakt | Gebrauchtwagen
Hybrid | Automatik
silber
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Verso 2,0 D-4D 125 Young DPF

Toyota Verso 2,0 D-4D 125 Young DPF

06/2011
106.000 km
93 kW (126 PS)
€ 8.998
2000 Stockerau
Händlerangebot
Kombi | Gebrauchtwagen
Diesel
Schwarz
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Aygo 1,0 VVT-i City

Toyota Aygo 1,0 VVT-i City

08/2005
70.850 km
50 kW (68 PS)
€ 1.990
3160 Traisen
Händlerangebot
Limousine | Gebrauchtwagen
Benzin | Schaltgetriebe
Blau
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Avensis 2,0 D4-D Linea Luna

Toyota Avensis 2,0 D4-D Linea Luna

11/2003
265.000 km
85 kW (116 PS)
€ 1.100
3451 Atzelsdorf
Händlerangebot
Kombi | Gebrauchtwagen
Diesel
grau
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Hilux Hilux 2.5 D-4-D Double CAB * LIFE * OFFROAD *

Toyota Hilux Hilux 2.5 D-4-D Double CAB * LIFE * OFFROAD *

05/2011
108.000 km
106 kW (144 PS)
€ 18.000
6384 Waidring
Händlerangebot
Geländewagen | Gebrauchtwagen
Diesel
Black
4 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Auris TS 1,4 D-4D Active

Toyota Auris TS 1,4 D-4D Active

09/2015
55.000 km
66 kW (90 PS)
€ 13.790
3350 Haag
Händlerangebot
Kombi | Gebrauchtwagen
Diesel | Schaltgetriebe
grau
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota RAV4 2,0 D-4D Executive 2WD Executive

Toyota RAV4 2,0 D-4D Executive 2WD Executive

09/2014
132.826 km
91 kW (124 PS)
€ 13.950
3500 Krems
Händlerangebot
Gebrauchtwagen
Diesel
Weiß (weiss)
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Aygo 1,0 VVT-i x-clusive

Toyota Aygo 1,0 VVT-i x-clusive

02/2016
41.731 km
51 kW (69 PS)
€ 8.990
1200 Wien
Händlerangebot | MwSt. ausweisbar
Limousine | Gebrauchtwagen
Benzin
schwarz
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota RAV4 2,5 Hybrid Active AWD

Toyota RAV4 2,5 Hybrid Active AWD

06/2019
8 km
114 kW (155 PS)
€ 39.490
7123 Mönchhof
Händlerangebot
Geländewagen | Gebrauchtwagen
Sonstiges | Automatik | Allrad
Perlmuttweiss Metallic
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Yaris 1,5 VVT-ie Style

Toyota Yaris 1,5 VVT-ie Style

10/2017
6.532 km
82 kW (112 PS)
€ 14.750
7123 Mönchhof
Händlerangebot
Limousine | Gebrauchtwagen
Benzin | Schaltgetriebe
Pearlrot/Schwarz Metallic
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Aygo 1,0 VVT-i Start

Toyota Aygo 1,0 VVT-i Start

04/2008
97.600 km
50 kW (68 PS)
€ 1.790
3363 Neufurth/Amstetten
Händlerangebot
Limousine | Gebrauchtwagen
Benzin
Rot
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota GT86 2,0 Boxer D-4S

Toyota GT86 2,0 Boxer D-4S

12/2016
35.391 km
147 kW (200 PS)
€ 25.790
3340 Waidhofen an der Ybbs
Händlerangebot
Sportwagen | Gebrauchtwagen
Benzin
blau
3 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Aygo 1,0 VVT-i x-play

Toyota Aygo 1,0 VVT-i x-play

11/2017
6.600 km
51 kW (69 PS)
€ 8.940
1100 Wien
Händlerangebot | MwSt. ausweisbar
Gebrauchtwagen
Benzin | Schaltgetriebe
schwarz
4 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Yaris 1,0 VVT-i Linea Luna

Toyota Yaris 1,0 VVT-i Linea Luna

04/2006
78.000 km
48 kW (65 PS)
€ 2.890
3363 Neufurth/Amstetten
Händlerangebot
Limousine | Gebrauchtwagen
Benzin
Blau
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Auris TS 1,6 Valvematic Lounge

Toyota Auris TS 1,6 Valvematic Lounge

04/2014
42.690 km
97 kW (132 PS)
€ 13.290
3340 Waidhofen an der Ybbs
Händlerangebot
Kombi | Gebrauchtwagen
Benzin
grau
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota C-HR 1,8 Hybrid C-LUB

Toyota C-HR 1,8 Hybrid C-LUB

09/2018
15.000 km
73 kW (99 PS)
€ 22.890
3430 Tulln
Händlerangebot
Geländewagen | Vorführwagen
Benzin | Automatik
silbergraumetallic
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Avensis 2,2 D4-D 150 D-CAT Comfort Aut.

Toyota Avensis 2,2 D4-D 150 D-CAT Comfort Aut.

12/2010
190.000 km
110 kW (150 PS)
€ 5.990
1230 Wien
Händlerangebot
Kombi | Gebrauchtwagen
Diesel | Automatik
Schwarz
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Auris 2,0 D-4D Active

Toyota Auris 2,0 D-4D Active

05/2014
85.603 km
91 kW (124 PS)
€ 10.990
7123 Mönchhof
Händlerangebot | MwSt. ausweisbar
Limousine | Vorführwagen
Diesel | Schaltgetriebe
Weiss
5 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota RAV4 2,0 D-4D Active 2WD

Toyota RAV4 2,0 D-4D Active 2WD

10/2016
64.616 km
105 kW (143 PS)
€ 18.900
4690 Schwanenstadt
Händlerangebot
Geländewagen | Gebrauchtwagen
Diesel
schwarz
5 Türen

Unsere Toyota Meldungen

Toyota C-HR mit 180-PS-Hybridantrieb

Toyota C-HR: Jetzt auch mit 180-PS-Hybrid-Antrieb

122-PS-Hybridsystem bleibt im Programm
Den Toyota C-HR gibt es künftig auch als 180-PS-Hybrid. Der 122-PS-Hybridantrieb bleibt im Angebot. Auch Fahrwerk, Optik und Konnektivität wurden optimiert.
Toyota Corolla GT Twin Cam 16V (AE86)

Zeitreise: Unterwegs im Toyota Corolla GT (AE86) von 1986

Der japanische Driftkönig der 1980er-Jahre
Die einen nennen ihn Levin, die anderen Trueno: Der Toyota AE86 kam als Corolla GT mit 124 PS in den 1980er-Jahren nach Deutschland. Wir sind ihn gefahren.
Toyota Corolla Trek (2019)

Toyota Corolla Trek: Kombi mit Offroad-Elementen und Tieferlegung

Ob ein deutsches Serienmodell daraus wird?
Toyota stellt den Corolla Trek vor, eine Version des Kompaktkombis mit Offroadelementen und einer Tieferlegung. Ob ein deutsches Serienmodell draus wird?
2018 Toyota Century

Toyota Century Cabriolet für den neuen japanischen Kaiser

Der einzigartige Paradewagen bringt Kaiser Naruhito zu seiner Krönungszeremonie
Der erste neue Paradewagen für die japanische Königsfamilie seit fast 30 Jahren ist dieses spezielle Toyota Century Cabriolet. In ihm fährt Kaiser Naruhito
Hymer Crosscamp

Crosscamp: Neues Hymer-Campingmobil auf Basis des Toyota Proace Verso

Ausbaubare Küche für den Außeneinsatz und vier Schlafplätze
Der Crosscamp ist ein Campingmobil auf Basis des Toyota Proace Verso mit vier Schlafplätzen. Ein Highlight ist die ausbaubare Küche für den Außeneinsatz.
Toyota Camry Hybrid (2019) im Test

Toyota Camry Hybrid (2019) im Test

Ein großer Name kehrt zurück
In den USA zählt der Toyota Camry zu den beliebtesten Autos. Jetzt kehrt er auf den deutschen Markt zurück. Wir haben die Neuauflage mit Hybrid getestet.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Toyota Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Toyota C-HR: Jetzt auch mit 180-PS-Hybrid-Antrieb

122-PS-Hybridsystem bleibt im Programm

Doppelte Hybrid-Power für den Toyota C-HR: Das Kleinwagen-SUV mit dem polarisierenden Design ist künftig auch mit einem 180 PS starken 2,0-Liter-Hybridsystem erhältlich. Der Hybridantrieb mit 1,8-Liter-Benziner und 122 PS Systemleistung bleibt weiterhin im Programm. Ob das auch für den 116-PS-Turbobenziner gilt, verrät Toyota noch nicht.

Das 2,0-Liter-Hybridsystem ist vom neuen Corolla bekannt. Auch dort werden die beiden Hybridsysteme parallel angeboten. Der C-HR erhält außerdem ein komfortableres Fahrwerk; zudem wurde am Geräusch- und Vibrationsniveau gearbeitet.

Auch die Konnektivität hat Toyota verbessert: Das neue Multimediasystem erlaubt eine Smartphone-Anbindung via Apple CarPlay und Android Auto und unterstützt kabellose Over the Air-Aktualisierungen der Navigationskarten.

Außen bewahrt das Crossover-Modell seine charakteristische Form und die coupéhaften Linien. Feinarbeit an Front und Heck wertet die Optik auf, die lackierte untere Frontlippe soll dem C-HR zusätzliche Breite und Dynamik verleihen. Frontscheinwerfer und Rückleuchten arbeiten jetzt mit LED-Technik, wobei die Tagfahrleuchten und die Blinker in einer gemeinsamen Einheit über dem Hauptscheinwerfer zusammengefasst sind. Die neuen Rückleuchten werden durch einen schwarz glänzenden Spoiler verbunden.

Zu den Preisen des neuen C-HR sagt Toyota noch nichts. Wir werden das Auto aber Anfang November 2019 testen und können dann wahrscheinlich Näheres verkünden. Bisher beginnen die Preise für den C-HR bei 21.990 Euro.


Zeitreise: Unterwegs im Toyota Corolla GT (AE86) von 1986

Der japanische Driftkönig der 1980er-Jahre

Puh. Eine ganz schön heiße Kiste. Und zwar im doppelten Sinne: Als ich in den Toyota Corolla GT von 1986 einsteige, sind das Lenkrad und der Schalthebel total aufgeheizt. Doch noch heißer wird es unter der Haube. Denn hier und heute darf ich einen legendären AE86 bewegen. ganz recht: Jenes Auto, dass bei Japan-Liebhabern und Playstation-Nerds einen legendären Ruf besitzt. Jenes Auto, dass sogar schon in einem Comic verewigt wurde und als "Driftkönig" berühmt ist.

Aber der Reihe nach: Zwar steht auf dem Typenschild im Motorraum "meines" Toyota Corolla GT unter "Model" das magische Kürzel AE86, doch nicht am Heck. Die Namensvielfalt ist fast unüberschaubar. Es gab die sportlichen Dreitürer der E8-Baureihe des Corolla mit Stufenheck und Schrägheck, zumindestens in Japan und den USA. "Corolla Levin" und "Sprinter Trueno" hießen sie für den japanischen Markt, so kennen die Autos auch viele Nutzer des Videospiels "Gran Turismo". In den USA wiederum hörten die Fahrzeuge auf "Corolla GT-S" und "SR5". Auf dem deutschen Markt gab es hingegen von 1983 bis 1987 ausschließlich das dreitürige Stufenheck unter dem Namen Corolla GT. Alles klar?

So innovativ wie möglich, mit technischen Durchbrüchen in allen wichtigen Bereichen: So lautete der Anspruch von Entwicklungs-Chef Fumio Agetsuma an die fünfte Modellgeneration ab 1983. Es war der erste Corolla, der mit Computerunterstützung entwickelt wurde. Mit flacher Frontpartie und abgerundeter Keilform war die neue Generation der erste Corolla mit Frontantrieb. Die sportlichen Coupés fuhren aber weiterhin mit Hinterradantrieb und längs eingebautem 1,5- oder 1,6-Liter-Motor. Bei letzterem handelt es sich um den auch als Hachi-Roku bekannten AE86, den letzten Corolla mit Frontmotor und Hinterradantrieb. Seine zahllosen Renn- und Rallye-Erfolge und seine Drift-Qualitäten machen ihn zu einer umjubelten Ikone der modernen Toyota-Historie.

Wie beliebt er bei seiner weltweiten Anhängerschaft nach wie vor ist, erkennt man daran, dass ihn Fans bis heute liebevoll AE86 (oder eben Hachi-Roku, japanisch für acht-sechs) nennen, nach der von Toyota verwendeten Fahrgestellnummer. Zur Legende wurde der AE86 durch seine Vorreiterrolle im Drifting und im Film. Der japanische Rennfahrstar Keiichi Tsuchiya entschied sich für ihn aufgrund des hervorragenden Fahrverhaltens und der fantastischen Steuerung. Noch bis heute ist der AE86 eine feste Größe bei Driftshows und Wettbewerben. Aber der wohl berühmteste aller AE86 ist das weiß-schwarze Modell aus dem Manga-Klassiker "Initial D" aus dem Jahr 1995: Dieser Film erzählt die Geschichte von Takumi Fujiwara, einem Lieferwagenfahrer bei Tag und Driftingkönig bei Nacht. Das Fahrzeug seiner Wahl: Ein Corolla AE86 Trueno, während sein bester Freund den AE86 Levin fährt. (Toyota selbst spricht von einem Levin bei Takumi, unsere Leser wissen es natürlich besser!)

Heute bin ich für gut anderthalb Stunden Takumi Fujiwara. Kaum jemand nahm auf dem Parkplatz Notiz von dem recht bieder wirkenden, kantigen Toyota Corolla GT. Nun gut, die Alternativen in Gestalt von allen Supra-Generationen und dem mythischen 2000 GT sind natürlich heiß. Doch als alt gedienter Zocker von Gran Turismo 1 und 2 auf der Playstation, weiß ich, welch dankbarer Einstiegssportler der AE86 ist.

Einmal eingestiegen, folgt zunächst die Ernüchterung: Alles ist maximal übersichtlich, der Ausblick fast wie im Gewächshaus. Aber das Cockpit ist in etwa so aufregend wie ein Cassettenrecorder von 1986. Kunststoff, wohin ich auch blicke, aber immerhin schwarz-beige kontrastiert. Ein geschüsseltes Lenkrad mit schmalem Kranz vor mir. Mein Journalistenhintern ruht auf einem plüschigen Sportsitz mit gutem Seitenhalt. Doch erst der Blick auf den Drehzahlmesser, dessen roter Bereich bei 7.200 Umdrehungen beginnt, signalisiert mir: Da geht was.

Also rein mit dem kleinen Schlüssel ins Zündschloss und los! Gar nicht mal unmarkant erwacht der intern "4A-GE" genannte Motor zum Leben. Typisch für Autos der 1980er-Jahe prahlt auch der Toyota Corolla GT auf dem Heck mit seinen Zutaten: Twin Cam plus 16V, also zwei obenliegende Nockenwellen und 16 Ventile. 115 PS wirft der 1,6-Liter-Benziner mit Katalysator (kam Ende 1985) in die Waagschale, ohne sind es 124 PS. Das klingt heutzutage nicht viel, nur wiegt anno 2019 kaum noch ein Auto ungefähr 950 Kilogramm wie der Corolla GT.

Und so wird der vermeintliche Biedermann auf jedem Kilometer, den ich fahre, immer mehr zum Brandstifter. Ich flippere mich durch die recht präzise Schaltung mit ihrem massiven Joystick, obwohl sich der Motor schnell als durchzugsfreudig erweist. Der AE86 vermittelt eine Eigenschaft, die moderne Autos kaum noch aufweisen: Man verschmilzt mit seinem Fahrzeug zu einer Einheit. So muss sie sein, die vielzitierte Freude am Fahren. Auf kurvigen Landstraßen zuckt das Heck bereits kurz, keine Elektronik fängt den übermütigen Fahrer ein. Driften? Aber gerne! Doch ich nehme mich zurück, denn ein Corolla GT alias AE86 in diesem Originalzustand ist hierzulande extrem selten. Schade eigentlich, aber kein Wunder: 1983 betrug der Einstandspreis 19.990 Mark.


Toyota Corolla Trek: Kombi mit Offroad-Elementen und Tieferlegung

Ob ein deutsches Serienmodell daraus wird?

Bereits auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2018 war der neue Toyota Corolla als Kombi zu sehen. Nun stellen die Japaner eine Version mit Offroadelementen vor, den Corolla Trek. Er bietet eine um 20 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit.

Optisch hebt sich der Corolla Trek vom Kombi (offiziell heißt er Corolla Touring Sports) durch Seitenverkleidungen am unteren Teil der Karosserie, Unterbodenschutz vorne und hinten, ein Wabengitter am Grill, spezielle 17-Zoll-Aluräder, getönte Scheiben hinten, Nebelscheinwerfer und LED-Scheinwerfer ab. Die Sitzbezüge bestehen aus zweifarbigen Textilien, die zu den Holzleisten am Armaturenbrett passen. Das Trek-Logo ist am Einstieg sowie an der Heckklappe zu finden.

Zur Serienausstattung gehören ein 7,0-Zoll-Display im Kombiinstrument, ein 7,0-Zoll-Infotainment-Bildschirm und die neueste Version des Sicherheitspakets Toyota Safety Sense. Es beinhaltet ein Antikollisionssystem mit Radfahrer-Erkennung bei Tag und Fußgängererkennung bei Tag und Nacht, einen Abstandstempomaten mit Stopp- und Startfunktion, einen Spurhalteassistenten, eine Verkehrszeichenerkennung und ein "intelligentes" Fernlicht.

Der Toyota Corolla Trek ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Toyota und der bekannten Fahrradmarke Trek. Das Auto soll auch als Support-Fahrzeug für die Trek-Teams bei europäischen Radrennen dienen. Den ersten öffentlichen Auftritt hatte der Toyota Corolla Trek während des spanischen Rennens "La Vuelta" vom 24. August bis 15. September 2019.

Der Corolla Trek ist mit allen Motoren des Coroalla Touring Sports kombinierbar: dem 116 PS starken 1,2-Liter-Turbo sowie den beiden Hybridantrieben (1,8 Liter mit 122 PS und 2,0 Liter mit 180 PS) kombinierbar. Preise wurden noch nicht bekannt gegeben. Auch ob das Modell zu uns nach Deutschland kommt, bleibt einstweilen noch offen.


Toyota Century Cabriolet für den neuen japanischen Kaiser

Der einzigartige Paradewagen bringt Kaiser Naruhito zu seiner Krönungszeremonie

Das Toyota Century ist ein großes Luxusschiff, das vor allem sehr wohlhabende Kunden in Japan bedient. Es gibt die Baureihe seit Ende der 1960er-Jahre, aber seitdem kamen nur drei Generationen auf den Markt, wobei die letzte für das Modelljahr 2018 erschien. Natürlich sind auch die Royals in Japan mit dem Century unterwegs, wenngleich nicht mit dem ganz neuen Modell. Es ist also an der Zeit, denn Japan hat einen neuen Kaiser namens Naruhito, der im Mai diesen Jahres den Thron bestiegen hat. Wir berichteten damals, dass er eine neue Cabrioversion des Century bekommen würde, und jetzt ist das Auto offenbar angekommen. Nun, fast angekommen.

Japanese Nostalgic Car berichtet, dass das Cabrio als königlicher Paradewagen bezeichnet wird, und es wird Fortbewgungsmittel auf der Fahrt sein, die Kaiser Naruhito und die königliche Familie zur offiziellen Krönungszeremonie bringt. Diese besondere Gala soll am 22. Oktober stattfinden, und da VIPs aus 190 Ländern erwartet werden, wird Kaiser Naruhito sicherlich etwas ganz Besonderes für die kurze Paradestrecke brauchen.

Was wissen wir über das spezielle Century Cabriolet? Leider nicht viel an diesem Punkt. Es ist eine massive Grundlage für einen Wagen ohne Dach, der gut 5,50 Meter lang ist. Der Standard-Century verwendet einen Hybrid-Antriebsstrang, bei dem ein 5,0-Liter-V8 mit Elektromotoren kombiniert wird, um zusammen 425 PS zu erzeugen, die identisch sind mit dem, was zuvor im Lexus LS600h verwendet wurde. Laut Japanese Nostalgic Car hat dieses einmalige Cabriolet etwas höhere Rücksitze mit Rückenlehnen, die in einem Winkel von 25 Grad befestigt sind, so dass die königlichen Passagiere während der Parade besser sichtbar sind. Apropos Lexus 600h und Cabriolet: Fürst Albert von Monaco nutzte 2011 ein Lexus LS 600h Landaulet für seine Hochzeit mit Charlene Wittstock.

Der offene Century ist der erste neue Paradewagen für die japanische Königsfamilie seit fast 30 Jahren. Zuvor übernahm ein Rolls-Royce Corniche III die Rolle, obwohl er nur zweimal verwendet wurde und für diesen besonderen Anlass einer umfangreichen Aktualisierung bedurfte. Auch auf ein deutsches Fabrikat setzte ganz früher der Tenno in Gestalt von Kaiser Hirohito. 1935 bekam der japanische Kaiserhof einen Mercedes 770, der mit Chrysanthemen, dem Symbol der japanischen Monarchie, verziert war.


Crosscamp: Neues Hymer-Campingmobil auf Basis des Toyota Proace Verso

Ausbaubare Küche für den Außeneinsatz und vier Schlafplätze

Hymer stellt ein Campingfahrzeug auf Basis des Toyota Proace Verso vor. Dabei steht der Name Crosscamp offenbar sowohl für das Fahrzeug wie für eine neue Marke der Erwin Hymer Group aus Isny im Allgäu.

Die Reisemobil-Branche boomt und wuchs 2018 noch einmal um 15,5 Prozent gegenüber 2017. Von den verkauften Fahrzeugen geho?rten rund 40 Prozent ins Segment der kompakten Campervans. In diese Schublade gehört auch der neue Crosscamp. Der nur 4,95 Meter lange Van soll "die zunehmende Sehnsucht der urban lebenden Millennium-Generation nach Erlebnissen in der Natur" stillen, so Hymer. Und er ist flexibel, eignet sich sowohl als Campingfahrzeug mit vier Schlafpla?tzen wie für den Alltag in der Stadt. Dank der Ho?he von nur 1,99 Metern kann man mit dem Wagen auch die meisten Parkha?user und Tiefgaragen befahren. Beim Campen sorgt ein serienmäßiges Aufstelldach für Kopffreiheit.

Neben dem Aufstelldach gehören die Schlafbank, die Einbauschra?nke und die Küchenzeile zu den Highlights des Crosscamp. Alle vier Elemente sind serienma?ßig - ebenso wie die beiden um 180 Grad drehbaren Vordersitze, mit denen sich im Crosscamp eine Vierer-Sitzgruppe arrangieren la?sst.

Die Küche ist mit zwei piezogezündeten Kochfeldern und einem Spülbecken ausgestattet. Beide Bereiche werden von je einer Schwarzglas-Scheibe abgedeckt, die als Ablage dient. Zwei Schubladen-Auszüge bieten Platz für die Kochutensilien. Das zum Kochen notwendige Gas liefert die unter den Schubladen platzierte Propangasflasche mit 2,8 Kilo Inhalt. Dort befinden sich auch Tanks für jeweils zehn Liter Frischwasser und Abwasser.

Besonderer Clou: Die Küche la?sst sich einfach als kompletter Block durch die linke Schiebetür herausnehmen und als Outdoor-Küche verwenden. Dazu müssen lediglich zwei Ra?ndelschrauben gelo?st und die elektrischen Steckverbindungen getrennt werden. Dann kann unter freiem Himmel gekocht, gebraten und gespült werden, ohne dass Fettspritzer oder Gerüche im Innenraum verbleiben.

Voraussetzung für das Kochen unter freiem Himmel ist das optionale Outdoor-Paket. Es beinhaltet ein Verla?ngerungskabel für die Zwölf-Volt-Stromversorgung und ein Gestell, das außerhalb des Crosscamp für die richtige Arbeitsho?he der Küche sorgt. Im Outdoor-Betrieb kann der serienma?ßige Tisch am Küchenblock befestigt werden und eignet sich so als verla?ngerte Arbeitsplatte. Dass sich die Küche so leicht ausbauen lässt, bietet auch Vorteile im Alltag, da sich der Crosscamp rasch in einen großra?umigen Transporter verwandeln lässt.

Die Schlafsitzbank bildet die zweite Sitzreihe. In der dritten Sitzreihe gibt es serienma?ßig einen Einzelsitz sowie einen optionalen Einzelsitz. So kann der Wagen auch als Siebensitzer eingesetzt werden.

Unter dem serienma?ßigen Aufstelldach ko?nnen dank einer Innenraumho?he von mehr als zwei Meter im vorderen Bereich auch Große stehen. Für die Nacht gibt es unter dem Aufstelldach ein Doppelbett (200 mal 120 Zentimeter), das bequem über die Vordersitze zu erklimmen ist. Zwei optionale Schwanenhalsleuchten inklusive USB-Ladebuchsen sorgen für Licht zum Lesen. Wer lieber den Sonnenuntergang genießen will, kann neben den O?ffnungen an beiden Seiten des Aufstelldachs auch die gesamte Front per Reißverschluss o?ffnen. Werden vier Schlafpla?tze beno?tigt, la?sst sich die Schlafsitzbank im Fond in ein 199 mal 114 Zentimeter großes Doppelbett umbauen.

Hinter der linken Schiebetür finden sich fest montierte Mo?bel. Sie bieten Stauraum und beherbergen eine 95 Amperestunden speichernde Batterie, die autarkes Campen auch in entlegenen Gegenden ermo?glicht. Die Batterie wird wa?hrend der Fahrt aufgeladen, kann aber auch am Campingplatz über die 230-Volt-Außensteckdose geladen werden. Zwei 230-Volt-Steckdosen im Innenraum und eine Zwölf-Volt-Steckdose am Armaturenbrett liefern Energie für Notebooks, Kameraladegeräte und dergleichen Ausrüstung. Von der Stromversorgung profitiert auch der optionale Kompressor-Kühlschrank im Mo?belblock. Optional gibt es eine Kühlbox für den Platz zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Für die kalten Jahreszeit kann eine Webasto-Dieselheizung bestellt werden.

Die serienma?ßige Heckklappe schützt bei Regen besser als die sonst bei Campervans üblichen Hecktüren. Die separat zu o?ffnende Heckscheibe ermo?glicht schnelle Handreichungen, ohne dass man die gesamte Klappe o?ffnen und schließen muss. Serienma?ßig können rechts wie links ein Sonnensegel oder eine Markise am Dach befestigt werden. Entsprechendes Zubeho?r ist über Crosscamp erha?ltlich.

Basismodell ist der Toyota Proace Verso Family mit einem 120 PS starken 1,5-Liter-Diesel unter der Haube, der mit einer Sechsgang-Schaltung kombiniert wird. Optional gibt es einen 150 PS starken Zweiliter-Diesel mit Sechsgang-Schaltung und einen 180 PS starken Zweiliter-Diesel mit Achtgangautomatik. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Je nach Version betra?gt die Zuladung zwischen 300 und 700 Kilogramm und mit der optionalen Anha?ngerkupplung darf er bis zu 2.500 Kilogramm ziehen. Der Crosscamp ab dem 6. April 2019 nicht nur bei den Hymer-Verkäufern, sondern auch bei vielen Toyota-Ha?ndlern erha?ltlich. Die Preise beginnen bei 42.999 Euro.


Toyota Camry Hybrid (2019) im Test

Ein großer Name kehrt zurück

Der Toyota Camry ist quasi die Erdnussbutter unter den Autos: Hierzulande verschmäht, in den USA ein riesiger Erfolg. Regelmäßig zählt die große Limousine zu den meistverkauften Pkw in den Staaten jenseits der Pick-ups. Satte 19 Millionen Exemplare wurden bislang weltweit verkauft. Bis 2006 gab es auch in Deutschland einen Camry, doch blieb seine Fangemeinde übersichtlich. Jetzt wagt Toyota einen neuen Anlauf. Lohnt sich der Blick über den VW-Passat-Tellerrand?

Was ist das?

Eine durchaus ansprechend gestaltete Limousine mit Fließheck-Anleihen. 4,88 Meter lang, also eher BMW-5er-Niveau und gut zehn Zentimeter länger als ein VW Passat. Angenehm: Toyota verzichtet beim Camry auf Felgen-Exzesse, mehr als 18 Zoll gibt es nicht. 524 Liter Gepäck passen trotz der Hybridtechnik (dazu später mehr) in den Kofferraum, ein guter Wert. Apropos Größe: Trotz seines Formats ist der Camry nicht fettleibig, 1.595 bis 1.660 Kilogramm Leergewicht gehen in Ordnung.

Innen gibt der sich der König von Amerika bemerkenswert unamerikanisch, was Verarbeitung und Qualität angeht. Die Materialien sind ansprechend, einzig an den Drehreglern für Radio und Klima wäre etwas Metall ganz nett. Aber es gibt immerhin noch Drehregler, denn Toyota verzichtet im Camry auf Displayexzesse. Acht Zoll in der Mittelkonsole, sieben Zoll zwischen den Instrumenten und gut ist. Wer mag, kann noch ein Head-up-Display bekommen.

Besonders großzügig ist das Platzangebot im Fond. Dort kann man fast die Beine übereinanderschlagen. Unser erster Gedanke: ein perfektes Taxi!

Aber einen Diesel hat er nicht, oder?

Richtig. Seit geraumer Zeit hat Toyota dem Diesel abgeschworen und verwendet im Camry einen Hybridantrieb. Herzstück ist ein Vierzylinder-Benziner mit 2,5 Liter Hubraum und 178 PS Leistung. Das maximale Drehmoment des Benziners - 221 Newtonmeter - steht von 3.600 bis 5.200 U/min zur Verfügung. Hinzu gesellt sich ein Elektromotor, mit dessen Unterstützung die Systemleistung 160 Kilowatt respektive 218 PS beträgt.

Der Vierzylinder zeichnet sich durch einen langen Kolbenhub von 103,4 Millimetern sowie eine Kompression von 14:1 aus. Mit einem thermischen Wirkungsgrad von 41 Prozent gehört er Toyota zufolge zu den effizientesten Benzinmotoren der Welt. An Bord sind unter anderem eine kombinierte Saugrohr-/Direkteinspritzung und die variable Ventilsteuerung Dual VVT-i mit VVT-iE (Variable Valve Timing intelligent system by Electric motor). Bei VVT-iE ersetzt ein elektrischer
Stellmotor die ölhydraulische Betätigung und ermöglicht auf diese Weise größere Öffnungszeiten. Dies verbessert speziell bei geringen Drehzahlen oder niedrigen Temperaturen die Verbrauchs- und Abgaseigenschaften. Eine elektronisch geregelte Ölpumpe mit variabler Kapazität verbessert den Wirkungsgrad des Motors. Sie passt die Fördermenge und damit ihren Energiebedarf den Umdrehungen und der Öltemperatur an. Dies bedeutet: Bei kaltem Motor werden zum Beispiel jene Düsen abgeschaltet, die für die Kühlung der Kolbenböden zuständig sind. Hierdurch wärmt sich der Vierzylinder schneller auf und erreicht eher das für die Abgasreinigung optimale Temperaturfenster.

Viel Theorie. Und in der Praxis?

Die Schaltarbeit im Toyota Camry übernimmt ein stufenloses Planetengetriebe. Da denkt man natürlich an fiese CVT-Getriebe, bei denen die Leistung erst nach viel Lärm bereitstand. Auch im Camry wird es beim Kickdown lauter, aber anders als bei früheren Toyota-Hybriden erfolgt parallel auch ein spürbarer Geschwindigkeitszuwachs. In 8,3 Sekunden kann der Camry auf Tempo 100 beschleunigen, mehr als 180 km/h sind aber nicht vorgesehen. Warum auch: Wer es richtig krachen lassen will, findet bei Toyota auch Autos mit "Sup" am Anfang und "Ra" am Ende.

Vielmehr liegt die Stärke des Camry im gelassenen Personentransport, ohne deswegen ein Schleicher zu sein. Laufruhig gleitet die Limousine über die Autobahn, unterstützt von einem guten Federungskomfort. Es gäbe sogar einen Sport-Modus, doch uns reicht der Eco-Modus, ohne dass sich der Toyota plötzlich kastriert anfühlen würde.

Und so gerät der Durchschnittsverbrauch in fantastische Diesel-Bereiche: Wir ermittelten im Schnitt 5,5 Liter auf 100 Kilometer. Sie lesen richtig. Fünf-Komma-Fünf.

Ganz schön sparsam. Was kostet er?

39.990 Euro in der schon üppig ausstaffierten "Business Edition", 42.390 Euro als "Executive". Aufpreispflichtige Extras gibt es keine, abgesehen von den Lackierungen. Schon deswegen sollte man die 2.400 Euro für die bessere Ausstattung investieren. Mit dabei sind dann diverse Assistenzsysteme, 18-Zoll-Alus, Navi, LED-Scheinwerfer, Totwinkelwarner und Rückfahrassistent.

Fazit: 8 von 10

Der (für Deutschland) neue Toyota Camry überrascht positiv: Viel Platz, sehr gute Ausstattung und eine ausgewogene Motor-Getriebe-Kombination. Gewiss, in dieser Klasse werden hierzulande viele einen Kombi und einen Diesel vermissen. Doch insbesondere für Taxifahrer könnte der Camry zur idealen Alternative für innerstädtische Umweltzonen sein.

+ großzügiges Platzangebot, reichhaltige Ausstattung, niedriger Verbrauch

- nur als Limousine erhältlich, teils umständliche Bedienung, noch ausbaufähiges Navi

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