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Unsere Toyota GR 86 Meldungen

Toyota GR 86 (2021) Vorserien-Fahrt

Toyota GR 86 (2022) im ersten Fahrbericht: Nummer 86 lebt

So authentisch kann Autofahren also noch sein ...
Alles SUV? Von wegen! Toyota bringt im Frühjahr 2022 mit dem GR 86 einen kompakten Sportwagen auf den Markt. Wir konnten ihn schon fahren.
Toyota GR 86 in: Toyota GR 86 (2021): Basismodell für Japan auf Stahlfelgen

Toyota GR 86 (2021): Basismodell für Japan auf Stahlfelgen

Die schlichte Variante richtet sich primär an Tuner und Veredler
Wie schon zuvor bietet Toyota eine extreme Basisvariante des GR 86 an. Diese JDM-Version richtet sich an den Zubehörmarkt.
Toyota GR 86 (2021) im ersten Fahrbericht

Toyota GR 86 (2021) im ersten Fahrbericht: Ah-merika!

Toyotas wundervolles Coupé erhält eine dringend benötigte Aufwertung
Der neue Toyota GR 86 für das Jahr 2022 behält den Charme seine Vorgängers bei, bekommt aber endlich mehr Leistung. Wie fährt er im Test?
Toyota GR 86 in: Toyota zeigt scharfes Werkstuning für den neuen GR 86

Toyota zeigt scharfes Werkstuning für den neuen GR 86

Es gibt zwei Wege zur krasseren Optik dank Gazoo Racing Parts
Der neue Toyota GR 86 ist ein Test für Tuner. Jetzt zeigt die Marke diverse hauseigene Möglichkeiten durch Gazoo Racing Parts.
Toyota GR 86 beim Goodwood Festival of Speed 2021

Toyota GR 86: Dynamische Weltpremiere in Goodwood

Wir suchen schon mal den Livestream des Festival of Speed ...
Fans können sich freuen; Der neue Toyota GR 86 soll auch nach Europa kommen. Auf dem Goodwood Festival of Speed 2021 debütiert der Sportwagen in Aktion.
2022 Toyota GR 86

Offener Toyota GR 86 zeigt sich im Rendering als Anti-MX-5

Eine Cabrio-Variante fänden wir wirklich interessant
Ein inoffizielles Rendering schneidet dem neuen Toyota GR 86 das Dach ab, um das Coupé in ein attraktives Cabrio zu verwandeln.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Toyota GR 86 Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Toyota GR 86 (2022) im ersten Fahrbericht: Nummer 86 lebt

So authentisch kann Autofahren also noch sein ...

Wir sind vermutlich die letzte Generation, die noch neue Autos nach alter Väter Sitte kaufen kann: Verbrennungsmotor, manuelle Schaltung und bei Bedarf sogar Hinterradantrieb. Toyota serviert bald den Liebhabern dieser Art der Fortbewegung ein neues schmackhaftes Gericht: Nummer 86, Waku Doki.

Was ist das?

Waku-was? Nun, dahinter verbirgt sich der neue GR 86 alias "The Waku Doki Sports Car". Übersetzt in etwa: Ein Sportwagen für das Fahrvergnügen. Das ist nicht zu hoch gegriffen, schließlich sorgte bereits der Vorgänger GT86 für Freude am Lenkrad. Merzt sein Nachfolger die gröbsten Schwächen aus? Wir konnten schon jetzt einen GR 86 als Vorserienwagen fahren.

Mit der Namensänderung zu GR reiht sich der neue 86er zwischen GR Yaris und GR Supra ein. Optisch ging Toyota ähnlich wie Porsche beim 911 vor: Keine Revolution, mehr Evolution. Manch Beobachter fragt sich sogar, wo die Unterschiede zum Vorgänger liegen. Es gibt sie: Vorne bleibt es bei der markant gewölbten Motorhaube, die neue Frontpartie mit ihren LED-Scheinwerfern erinnert ein wenig an Porsche 718 Cayman und Alpine A110.

Am Heck wanderte das Nummernschild nach unten, zudem wurde in den Kofferraumdeckel eine markante Abrisskante gepresst. Insgesamt wirkt der GR 86 stämmiger oder um es politisch unkorrekt auszudrücken: männlicher.

Sehen wir uns die wichtigsten Eckdaten an: 4,26 Meter Länge, 1,77 Meter Breite, 1,31 Meter Höhe, dazu ein Radstand von 2,57 Meter. Gegenüber dem GT86 ändert sich in diesem Bereich nicht viel, hier 10 Millimeter weniger, dort fünf.

Das Leergewicht beträgt je nach Ausstattung 1.275 und 1.314 Kilogramm, 20 kg weniger als bislang. Mehr hochfester Stahl macht die Karosserie steifer, der Schwerpunkt liegt 1,5 Millimeter tiefer. 17-Zoll-Bereifung ist Serie, 18 Zoll gibt es optional. Und wen es interessieren sollte: 226 Liter Kofferraumvolumen.

Im Innenraum dominiert noch immer eher mittelprächtiger Kunststoff, jedoch handelte es sich um ein Vorserienfahrzeug. Leder wertet das Ambiente auf, die Bedienung wirkt jetzt moderner, Android Auto und Co. inklusive, dazu ein digitaler Tacho. Im Fall des GR 86 bedeutet das trotzdem: 90er-Charme, wo bislang optisch die 1980er regierten. Und die Notsitze hinten bleiben eine bessere Ablage. Handbremse? Natürlich manuell!

Wichtigster Bestandteil des GR 86 ist FA24. Dahinter verbirgt sich der neue 2,4-Liter-Boxer mit 172 kW (234 PS) Leistung, den Subaru beisteuert. Nach wie vor gibt es nämlich dort den BRZ, aber nicht für Europa.

Wobei der FA24 strenggenommen so neu nicht ist: Der Saugboxer mit vier Töpfen nutzt den Zylinderblock des 2,0-Liter-Vorgängers, die Bohrung wächst aber von 86 auf 94 Millimeter. Geblieben ist die relativ hohe Verdichtung von 12,5:1. Fast erinnern die Maßnahmen an Tuning der alten Schule: Mehr Hubraum statt zig Turbolader. Infolgedessen braucht zwar auch der FA24 Drehzahl, doch er muss nicht mehr ins Extrem hochgejubelt werden, um nennenswertes Drehmoment zu bekommen.

Bedeutet: Roter Bereich erst ab 7.500 Touren, aber die maximalen 250 Newtonmeter schon ab 3.700 Umdrehungen statt wie 6.600 beim GT86. Kaffee und Kuchen stehen also eher auf dem Tisch als bislang. Eher unnötig ist aus meiner Sicht die "Centre Pipe" mit 5,6 Liter Volumen im Abgassystem, die für ein Grollen beim Gasgeben sorgt, welches per "Active Sound Control" in den Innenraum übertragen wird. Entweder klingt ein Motor oder nicht. Punkt.

Wie fährt er sich?

Entscheidend ist beim GR 86 sowieso nicht die Geräuschkulisse, sondern das Fahrerlebnis. Zu diesem Zweck durfte ich das bereits erwähnte Vorserienauto auf der Rennstrecke von Castelloli bei Barcelona bewegen. Also Hände ans kleine, griffige Lederlenkrad und ab die Post. Etwas mehr Höhenverstellung beim Volant wäre hier für lange Fahrer nett, andererseits blickt man vorzüglich über das niedrige Armaturenbrett und die Wölbungen über den Scheinwerfern auf die Piste. Perfekte Bedingungen zur Kurvenhatz.

Und was soll ich Ihnen sagen: Es ist in dem motorisierten Maßhandschuh von Toyota eine große Freude. Bereits im Normal-Modus wackelt der GR 86 zart mit dem Hintern, um im Track-Modus mit stark zurückgefahrenem ESP zum Dackel am Futternapf zu mutieren. Das Schwänzchen wedelt heftig, das Auto giert danach, im Drift um die Kurve geworfen zu werden.

Doch der GR 86 ist kein wildes Raubtier, das Dich umbringen möchte. Er hängt am Gas, jubelt hoch, brüllt Dich an und ist dennoch Dein bester Freund. Sogar ich als relativer Rennstrecken-Analphabet kann das Heck gelungen kommen lassen, es aber ohne Herzinfarkt wieder einfangen. Wer eine Ausbildung zum Driftkönig sucht, sollte den GR 86 wählen, zumal die Bereifung des gezeigten Fahrzeugs in 215/40 R18 dabei unterstützt. Und für Profis am Steuer: Das ESP lässt sich auch ganz abschalten.

Yasunori Suezawa, der Chefingenieur des GR 86 und seine Truppe verdienen höchstes Lob: Für die ausgewogene Kraftverteilung von 53 zu 47. Für die direkte Lenkung. Für die fabelhafte Straßenlage. Für das austarierte Fahrwerk. Dieses Auto will spielen und Spaß bereiten. Die GT86-Besitzer überzeugen. Zum Tuning einladen.

Auf der letzten Runde kühlen der GR 86 und ich gemeinsam ab, danach geht es noch in der normalen Verkehr. Hier gibt sich der Wagen bei 130 km/h auf der Autobahn zurückhaltend. Persönlich überlege ich, wie wohl die optionale Sechs-Gang-Automatik sein mag. Meine US-Kollegen (dort gibt es den GR 86 schon) berichten, sie sei sogar recht gut.

Warum ich grüble? Nun, die manuelle Schaltung gefällt zwar mit kurzen Wegen, ist aber etwas ungenau geführt und nicht ganz auf MX-5- oder früherem BMW-Niveau. Aber das ist Geschmackssache. Schließlich wäre ein Automatik-GR 86 nicht mehr ganz so analog. Netterweise verzichtet Toyota auf Assistenz-Overkill. Spurhaltung? Totwinkelwarner? Nix da.

Marktstart und Preis

Ansonsten ist der GR 86 mit den 18-Zöllern straff abgestimmt, aber nicht auf unangenehme Weise. Und vor allem zieht der Motor jetzt auch bei niedrigem Tempo in höheren Gängen sauber nach vorne. Kein Turbo-Tritt in den Hintern, aber auch keine Luftpumpe. Schön linear streicht der Toyota die Butter aufs Brot. Lecker.

Einziger Pferdefuß: Während sich Japan und die USA schon am GR 86 delektieren, müssen wir uns in Europa bis Frühjahr 2022 gedulden, vermutlich bis Mai. Zur Preisgestaltung hält sich Toyota noch bedeckt. Durch die Blume werden aber zwischen 30.000 und 33.000 Euro als Grundbetrag in den Raum gestellt. Vielleicht kommen ja 29.990 heraus ... günstiger als das neue BMW 2er Coupé wird der GR 86 allemal sein.

Fazit:

Authentischer Fahrspaß wird immer seltener oder ist unbezahlbar. Wer (so wie ich) den Mazda MX-5 liebt, aber mit Platz und Leistung hadert, wird den GR 86 zu schätzen wissen. Ein analoges Auto für das digitale Zeitalter. Ein Hochamt des Handlings. Ein sympathischer kleiner Hund, den man schnell ins Herz schließt. Man muss ihn trotz oder gerade wegen seiner wilden Note lieben. Danke, Toyota!


Toyota GR 86 (2021): Basismodell für Japan auf Stahlfelgen

Die schlichte Variante richtet sich primär an Tuner und Veredler

Autos wie der Toyota GT86 waren immer schon Lieblingsobjekte von Tunern, sei es privat oder professionell. Oft landen viele serienmäßige Teile in der Ecke, weshalb es kaum Sinn macht, das Auto ab Werk in einer hochwertigen Ausstattung zu bestellen. Deshalb bietet Toyota auch vom neuen GR 86 ein besonderes Basismodell für den japanischen Markt (JDM) an.

Diese Ultra-Basisversion des Sportcoupés nennt sich RC, und wie Sie sehen können, fährt der GR 86 RC auf Stahlfelgen. Das sieht nicht einmal schlecht aus. Aber wie nackt ist dieses Modell wirklich? Schauen wir es uns einmal genauer an.

Der Grund für die Stahlfelgen ist natürlich, dass der zukünftige Besitzer sie (fast) garantiert auswechseln wird. Aber abgesehen von den Felgen ist es fast unmöglich, das RC-Modell vom Rest der Modellreihe zu unterscheiden. Schon das Basismodell ist mit LED-Scheinwerfern und glänzend schwarzen Spiegelkappen ausgestattet. Es kann sogar mit Metallic-Lackierung bestellt werden, falls der Käufer etwas mehr Geld ausgeben möchte.

Auch im Innenraum des GR 86 RC ist es nicht zu kahl. Zugegeben, an der Stelle, an der das Audiosystem sitzen sollte, gibt es eine leere Platte, aber die ist ähnlich wie bei den höheren Ausstattungsniveaus zu finden. Auch hier ist der Hintergrund, dass der künftige Besitzer eine HiFi-Anlage aus dem Zubehörmarkt einbauen kann.

Die Ledersitze und das zweifarbige Design der teureren Versionen sind jedoch nicht vorhanden. Wir bezweifeln jedoch, dass sich die Käufer dieses Modells daran stören werden. Vermutlich fliegen auch die Sitze zugunsten von Recaro und Co. raus. Eine Klimaanlage ist jedoch vorhanden, und zwar sogar mit automatischer Klimatisierung.

Alles in allem ist es ein Basismodell, das überraschend gut ausgestattet ist. Toyota hat die Teile, die mit Sicherheit beim Tuning geändert werden, herausgenommen oder ersetzt und den Komfort beibehalten. Wer einen GR 86 mit Kurbelfenstern erwartet, wird allerdings enttäuscht sein. Auch einen Tempomat scheint es nicht zu geben.

Mit einem Grundpreis von 2.799.000 Yen (mit Steuern) kostet der Toyota GR 86 RC bei den derzeitigen Wechselkursen etwa 22.000 Euro. Zum Vergleich: Der GR 86 beginnt in den USA bei 27.700 Dollar (rund 24.000 Euro), und man kann mit Sicherheit sagen, dass er etwas besser ausgestattet ist als der RC. Das Basismodell für die USA verfügt über 17-Zoll-Räder, eine etwas lebhaftere Innenausstattung, einen Acht-Zoll-Touchscreen und sechs Lautsprecher.

Dennoch ist der Anblick eines Sportcoupés mit Stahlfelgen etwas amüsant. Außerdem eignen sich diese kleineren und dünneren Stahlfelgen gut für den Winter, wenn man sich traut, sie bei Schneematsch zu fahren.


Toyota GR 86 (2021) im ersten Fahrbericht: Ah-merika!

Toyotas wundervolles Coupé erhält eine dringend benötigte Aufwertung

Beinahe hätten wir uns schon an dieser Stelle bitterlich beklagt, dass es die schönsten Sportwagen nicht nach Europa schaffen: Ob Nissan Z oder Subaru BRZ - keine Chance, nur für die USA und andere Regionen. Doch halt! 2022 kommt der BRZ-Bruder Toyota GR 86 zu uns. Umso gespannter sind wir (und hoffentlich auch sie), was unser Kollege von Motor1.com USA nach seiner ersten Fahrt mit dem kompakten Sportwagen zu sagen hat. Leg los, Jeff!

Lassen Sie mich der Erste sein, der zugibt, dass ich mich geirrt habe - der Toyota GR 86 von 2022 ist in der Tat besser mit mehr Leistung. Nachdem ich einige Zeit in Toyotas aktualisiertem Zweitürer im New Yorker Monticello Motor Club und auf den umliegenden Straßen verbracht habe, ist es offensichtlich, dass das Unternehmen die Formel des GT 86 nicht nur durch mehr Leistung aufgepeppt hat. Vielmehr hat Toyota dieses Auto viel, viel besser gemacht.

Durch den Austausch des alten lethargischen 2,0-Liter-Benziners gegen ein größeres 2,4-Liter-Aggregat (leider immer noch ohne Turbo) hat der GR 86 gegenüber seinem Vorgänger um 23 PS und 38 Newtonmeter zugelegt. Die Gesamtleistung liegt nun bei 228 PS und das maximale Drehmoment bei bescheidenen 250 Nm. Aber es sind nicht die Zahlen allein, die den Unterschied ausmachen. Sondern deren Umsetzung auf der Straße.

Das Drehmoment erreicht seinen Höhepunkt bei 3.700 U/min - eine enorme Verbesserung gegenüber dem Vorjahresmodell, das erst bei 6.400 U/min in die Puschen kam. Der Toyota übertrifft sogar den drehmomentstarken Mazda MX-5 mit seinem Spitzenwert bei 4.000 U/min. Wenn man ihn mit turbogeladenen Alternativen wie dem Porsche 718 Cayman (1.950 U/min) und dem Toyota Supra mit Vierzylinder (1.550 U/min) vergleicht, gibt es sicherlich noch Raum für Verbesserungen. Aber der GR 86 bleibt in mancher Hinsicht eine Klasse für sich.

Kein Turbo? Kein Problem!

Dieses Auto hat endlich ein echtes Drehmoment im unteren Drehzahlbereich und fühlt sich aus dem Stand heraus schnell an. Der neue GR 86 braucht nur 6,1 Sekunden für den Sprint auf Tempo 60 mit der Handschaltung und 6,6 Sekunden mit der Automatik. Beide Werte sind fast eine ganze Sekunde schneller als beim Vorgängermodell und liegen etwa gleichauf mit dem leichteren Mazda MX-5.

Die Gasannahme ist ebenfalls schneller, und die Leistung setzt mit einem aggressiveren Biss ein - es gibt kein Warten mehr bis zur roten Linie. Auf dem 3,6 Meilen langen Rundkurs von Monticello bietet der GR 86 mehr als genug Drehmoment, um die gesamte Strecke im dritten Gang zu bewältigen, während man beim Vorgängermodell auf derselben Strecke am selben Tag einige Male in den zweiten Gang herunterschalten musste, um Leistung zu finden.

Entscheiden Sie sich für das Sechsgang-Schaltgetriebe, und Sie werden nicht nur mit einer schnelleren Null-auf-100-Zeit belohnt, sondern auch mit flotten, kurzen und äußerst befriedigenden Schaltvorgängen. Das Sechsgang-Schaltgetriebe ist nach wie vor die erste Wahl, wenn Sie maximalen Fahrspaß haben wollen.

Aber Sie sollten die Automatik nicht so schnell abschreiben. Toyota hat das Getriebe überarbeitet, um es schneller und entschlossener zu machen, besonders auf der Rennstrecke. Das Sechsgang-Automatikgetriebe liebt es, die Drehzahlen direkt an der roten Linie zu halten und schaltet bei genügend Druck auf das Gaspedal geschickt herunter.

Toyota hat die Torsionssteifigkeit des Wagens im Vergleich zum Vorgängermodell um etwa 50 Prozent verbessert. Auf der Straße fühlt sich der 1.275 Kilogramm schwere GR 86 nicht viel steifer an, aber auf der Rennstrecke ist er spürbar besser. Das Klischee des "Go-Kart-ähnlichen" kommt einem in den Sinn, genau wie beim MX-5, aber es ist wahr. Selbst in den langsamsten Kurven hat man das Gefühl, mit dem Auto verbunden zu sein, und das gilt umso mehr, als die Reifen nun verbessert wurden.

Die Basisversion des GR 86 ist mit den gleichen dünnen Michelin Primacy HP-Reifen (215/45) wie im letzten Jahr der GT 86 ausgestattet. Wenn Sie die Hinterachse gerne tanzen lassen, sollten Sie bei den Standardreifen bleiben. Wir bevorzugen jedoch die neuen Michelin Pilot Sport 4S-Reifen (215/40), die beim Premium-Modell serienmäßig sind. Der klebrigere Michelin-Gummi verleiht dem GR 86 ein Maß an Grip, das wir bei diesem Auto noch nie erlebt haben.

So viel Spaß es auch macht, auf der Rennstrecke zu fahren, so kooperativ ist der GR 86 auch auf der Straße. Die Lenkung ist leichtgängiger und die Federung etwas weicher als zuvor - dieses Coupé poltert nicht so aggressiv auf kaputtem Straßenbelag wie sein Vorgänger. Mit den 17-Zoll-Basisrädern ist das Fahrverhalten eher akzeptabel als rückenbrechend. Die 18-Zoll-Räder und Niederquerschnittsreifen sind natürlich weniger komfortabel.

Aber der Komfort kommt erst an zweiter Stelle, wenn es um das Fahrgefühl geht, und die Verbundenheit dieses Autos mit dem Asphalt ist selbst auf öffentlichen Straßen unvergleichlich. Durch die schnelle, taktile Lenkung und die telepathischen Bewegungen des Körpers macht es mit dem GR 86 besonders viel Spaß, die Straßen im Hinterland von New York hinauf- und hinunterzufahren. Die Premium-Ausstattung beweist einmal mehr, dass sie die richtige Wahl ist, denn sie bietet besseren Grip, mehr Stil und mehr Sicherheit als die Standardversion des 86.

Wenn Sie sich in den USA für das Basismodell der Automatikversion entscheiden, bekommen Sie den adaptiven Tempomat, Pre-Collision Warning, den Spurhalteassistenten und das automatische Fernlicht. Die Premium-Ausstattung bietet zusätzlich Annehmlichkeiten wie einen Toter-Winkel-Warner mit Querverkehrswarner.

Ein schärferes Bild

Abgesehen von den offensichtlichen Upgrades unter der Motorhaube sieht der neue GR 86 auch optisch viel aufgeräumter aus. Nach unten gerichtete Scheinwerfer mit serienmäßigen LED-Akzenten zieren die Frontpartie, schwarze Akzente auf jeder Seite des Stoßfängers beherbergen funktionale Lüftungsschlitze, und der große Kühlergrill - wie bei vielen Toyota-Produkten - lässt die Frontpartie aggressiver aussehen als die des Vorgängers.

Die Rückseite dieses Autos ist wunderschön. Scharfe Rückleuchten mit glänzend schwarzen Akzenten erstrecken sich von der Heckklappe über den hinteren Kotflügel, es gibt einen geschwungenen Entenschwanzspoiler (beim Premium-Modell), der dieses Auto wie einen teuren Laufschuh aussehen lässt, und ein glänzend schwarzer Diffusor umgibt die beiden Auspuffendrohre.

Der neue GR 86 ist rein technisch gesehen größer als sein Vorgänger, aber nur knapp. Die Gesamtlänge wächst um etwa 2,5 Zentimeter, der Radstand um nur 5 Millimeter, und es gibt einige sichtbare Größenunterschiede, wenn Sie die beiden Autos nebeneinander stellen. Die vorderen und hinteren Überhänge des neuen Modells sind etwas länger als beim Vorgängermodell - aber nur aufmerksame Augen werden den Unterschied erkennen können.

Im Innenraum hat Toyota den Innenraum nicht komplett neu gestaltet, sondern ihn lediglich optimiert. Ein größerer 8,0-Zoll-Touchscreen ziert jetzt die Mittelkonsole und ist eine willkommene Verbesserung gegenüber dem weniger guten 7,0-Zoll-Bildschirm des Vorjahres. Die Grafiken sind übersichtlicher und das Gesamtlayout ist einfacher zu bedienen.

Es gibt auch ein neues digitales Kombiinstrument hinter dem Lenkrad, das mehr Anpassungsmöglichkeiten bietet und einfach cooler aussieht als das analoge System vom letzten Jahr, ein lustiges JDM-Retro-Thema inklusive.

Das Armaturenbrett und die Türverkleidungen sind mit edleren Materialien wie Leder und Alcantara ausgestattet, Lenkrad und Schaltknauf sind mit Leder bezogen, während die aufgefrischten Sportschalensitze mit denselben Materialien ausgestattet sind - und sie sind spürbar bequemer als die Stühle des letzten Jahres.

Die Rücksitze sind immer noch das, was wir als "nur für Kinder" bezeichnen würden - was bedeutet, dass man dort nicht länger als fünf Minuten sitzen kann -, aber sie sind auch mit schöneren Materialien ausgestattet, was sie in einer Notlage akzeptabel macht.

Performance-Schnäppchen

Toyota hat die US-Preise für den GR 86 des Modelljahrs 2022 noch nicht offiziell bekannt gegeben, aber das Unternehmen sagt, dass sein neues Coupé zu Beginn "unter 30.000 Dollar" kosten wird. Das Premium-Modell wird mit größeren Rädern, einem besseren Innenraum und zusätzlicher Sicherheitsausstattung wahrscheinlich etwas mehr als 30.000 Dollar kosten.

Aber wenn man bedenkt, was man dafür alles bekommt, bleibt dieses Auto das gleiche Leistungsschnäppchen wie sein Vorgänger. (Anmerkung der deutschen Redaktion: Wir hoffen für Europa auf gleiche Summen, aber mit Euro statt Dollar.)

Wenn Sie sich Sorgen gemacht haben, dass Toyotas geliebtes Coupé mit mehr Leistung etwas von seinem Reiz verlieren könnte (so wie ich), müssen Sie das nicht. Der neue Toyota GR 86 behält seinen analogen Charme bei, aber er hat von allem mehr - mehr Leistung, mehr Grip und mehr Stil. Es ist ein starker zweiter Akt für ein Auto, das schon beim ersten Mal nahezu perfekt war.


Toyota zeigt scharfes Werkstuning für den neuen GR 86

Es gibt zwei Wege zur krasseren Optik dank Gazoo Racing Parts

Wie schon sein Vorgänger GT 86 ist auch der neue Toyota GR 86, wie er jetzt genannt wird, ein wahres Vergnügen für Tuner. Wir haben schon oft gesehen, wie er auf verschiedene Arten aufgemotzt werden kann, aber jetzt zeigt Toyota zwei Varianten mit hauseigenen Gazoo Racing Parts: den GR Parts und das GR Parts Concept.

Die beiden Aftermarket-Tunings dienen eher der ästhetischen Aufwertung, unterscheiden sich aber voneinander. Das GR Parts ist ein dezentes Tuning, während das GR Parts Concept nach Aufmerksamkeit schreit. Werfen Sie einen Blick auf die Galerien unten, um den Unterschied zu sehen.

Zunächst einmal: Chromfelgen? Nach Angaben von Toyota ist der GR 86 GR Parts Concept ein Studienfahrzeug, das für die Entwicklung von GR-Teilen verwendet wird. Zu diesen Teilen gehören der Frontflügel und die Canards am Stoßfänger sowie ein großer Lufteinlass am oberen Teil des Kühlergrills. Die Kotflügel erhalten ebenfalls Lufteinlässe, während Seitenschweller und ein Satz 19-Zoll-Aluminium-Schmiederäder an den Seiten auffallen.

Das Heck ist ebenfalls mit vier Auspuffendrohren ausgestattet, die den Sound des GR 86 verbessern sollen. Besonders auffällig ist der massive GT-Flügel, der zusammen mit dem Heckdiffusor mit großen vertikalen Lamellen für massiven Abtrieb sorgt.

Abgesehen von der offensichtlichen aerodynamischen Verbesserung durch die Aeros und Kits hat Toyota auch die Karosseriesteifigkeit des Sportwagens optimiert und die Ansaug- und Auspuffanlage angepasst, um die Leistung zu steigern. Zahlen wurden allerdings nicht bekannt gegeben.

Der GR 86 GR Parts hingegen ist laut Toyota subtiler gestaltet und mehr auf ein straßenorientiertes Tuning ausgerichtet. Es gibt eine Reihe von Teilen, darunter Frontschürzen, Seitenschweller, Seitenblende, Heckspoiler mit vier Auspuffspitzen, Tankdeckelverkleidung und 19-Zoll-Aluminium-Schmiederäder mit Sicherheitsschloss. Im Innenraum werden die Upgrades mit anderen Einlagen, einem Kniepolster und ja, einer Schlüsselabdeckung mit Kohlefaseraufdruck fortgesetzt.

Die Upgrades beschränken sich aber nicht nur auf die Optik. Die GR 86 GR Parts erhalten auch ein GR-Fahrwerkskit zur Verbesserung des Fahrverhaltens und ein größeres GR Monoblock-Bremssystem. Wie der "normale" neue Toyota GR 86, der 2022 auch nach Europa kommt, im Detail wirkt, sehen sie im Video unserer US-Kollegen:


Toyota GR 86: Dynamische Weltpremiere in Goodwood

Wir suchen schon mal den Livestream des Festival of Speed ...

Die Fans scharren schon mit den Hufen, was den neuen Toyota GR 86 angeht. Mit der Markteinführung des Coupés wird ein neues "Power of Three"-Trio globaler Modelle geschaffen, in Europa gesellt sich der GR 86 auch vom Namen her zu GR Supra und GR Yaris.

Der Auftritt des GR 86 beim Festival of Speed, das vom 8. bis 11. Juli auf dem Gelände des Goodwood House in West Sussex stattfindet, ist eine frühe öffentliche Vorpremiere, bevor das Auto im Jahr 2022 in den Verkauf geht.

Im Rahmen der "First Glimpse"-Veranstaltung des Festivals, bei der neue, aufregende und exklusive Straßenfahrzeuge vorgestellt werden, wird der Wagen in den Händen eines erfahrenen Fahrers sein Handling und seine Agilität auf dem berühmten Hügelkurs von Goodwood demonstrieren. Festivalbesucher können den Wagen auf dem berühmten Goodwood Hill fahren sehen und ihn im First Glance Paddock hautnah erleben.

Der GR 86, der erstmals im April dieses Jahres in einer Online-Präsentation vorgestellt wurde, entwickelt die Qualitäten weiter, die den GT86 zu einem mehrfach preisgekrönten Erfolg machten - als ein Auto, das die reinste Freude am Fahren vermittelt.

Der neue Wagen wird die Kerneigenschaften seines Vorgängers beibehalten: ein spaßiges, zugängliches und einfach zu fahrendes Sportcoupé, das den Einsatz des Fahrers belohnt.

Er behält die klassische Konfiguration mit Frontmotor und Hinterradantrieb bei, verfügt aber über einen neuen und leistungsstärkeren 2,4-Liter-Vierzylindermotor mit Boxermotor. Die Abmessungen sind fast identisch mit denen des Vorgängers, aber eine 50-prozentige Erhöhung der Torsionssteifigkeit trägt zu einem schärferen Handling und einer besseren Lenkung bei.

Der Fokus auf Gewichtseinsparungen, einschließlich der Verwendung von Aluminium für das Dach und die Karosserieteile, soll ihn zum leichtesten viersitzigen Coupé seiner Klasse machen (vorläufiges Leergewicht 1.270 kg).

Zu den Details, die direkt aus den Motorsport-Aktivitäten von Toyota Gazoo Racing abgeleitet wurden, gehören präzise gestaltete Aero-Teile, wie die vorderen Luftkanäle und die Schwellerverkleidungen. Die Aufhängung besteht aus MacPherson-Federbeinen vorne und Doppelquerlenkern hinten.

Das Auto fährt auf 18-Zoll-Rädern mit 215/40R18-Reifen. Das neue Modell wurde gemeinsam von der Toyota Motor Corporation und der Subaru Corporation entwickelt, im Rahmen einer neuen Geschäfts- und Kapitalallianz zwischen den beiden Unternehmen, die im September 2019 vereinbart wurde.

Der GR 86 folgt dem Beispiel des Toyota GR Supra, der seine dynamische Weltpremiere beim Festival of Speed feierte; das zweisitzige Coupé wurde 2018 in Goodwood auf der Rennstrecke präsentiert. Der Toyota GT86 hatte ebenfalls einen frühen Auftritt in Goodwood als einer der Star-Neuheiten des Festivals 2012, noch vor seiner Markteinführung im selben Jahr. Der GT86 wurde weltweit rund 200.000 Mal verkauft und war in vielen verschiedenen Formen des Motorsports zu sehen, darunter GT-Rennen, Rallyes und Markenpokale.

Toyota wird in den kommenden Wochen Details zu weiteren Aktivitäten beim Festival of Speed 2021 bekannt geben, weitere Details zum GR 86 werden kurz vor seiner Markteinführung enthüllt werden.


Offener Toyota GR 86 zeigt sich im Rendering als Anti-MX-5

Eine Cabrio-Variante fänden wir wirklich interessant

Wenn wir uns mal kurz selbst zitieren dürften: Der Toyota GT86 und sein jetzt vorgestellter Nachfolger GR 86 sind quasi eine Art Mazda MX-5 mit festem Dach. Dabei hatte Toyota sogar tatsächlich eine Art Anti-MX-5 im Sinn: Kurz nachdem der GT86 auf den Markt kam, zeigte man Anfang 2013 eine herrliche Roadster-Studie namens FT-86 Open Concept (siehe Bilder unten).

Zu dieser Zeit deuteten Gerüchte darauf hin, dass Toyota ein solches Modell in Erwägung zog, obwohl alle Anzeichen darauf hindeuteten, dass es auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Es kam nie zustande. Zwar gab es bei der kürzlich erfolgten Vorstellung des neuen GR 86 keine Erwähnung einer offenen Variante. Doch das hat X-Tomi Design nicht davon abgehalten, eine solche zu entwerfen.

Das Open-Air-Design verleiht dem Coupé in der Tat ein Miata-ähnliches Aussehen, was aber kein Nachteil ist. Das inoffizielle Rendering schneidet das Dach des GR 86 ab, während der Rest der Neuauflage intakt bleibt. Die Studie von 2013 hatte ein weiches Stoffverdeck, und das wird wahrscheinlich auch beim neuen Modell auf dem Rendering der Fall sein.

Toyota sagt nicht, wie viel Gewicht beim Dach des GR 86 eingespart wurde, obwohl man Aluminium für das Dach und die Kotflügel verwendet hat. Das Unternehmen hat auch die Vordersitze und die Schalldämpfer überarbeitet, um das Gewicht weiter zu reduzieren und das Handling des Autos zu verbessern.

Das leichtere Dach und die Kotflügel verleihen dem Zweitürer auch einen niedrigeren Schwerpunkt. Ein zusätzliches Cabrio würde das Gewicht des Wagens erhöhen, obwohl die Vorteile des offenen Fahrens darin liegen.

Der neue Toyota GR 86 kommt zum Modelljahr 2022 und bietet eine Reihe von Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell. Er bekommt einen größeren 2,4-Liter-Boxer-Saugmotor, der den 2,0-Liter-Motor ersetzt. Er leistet 235 PS (173 Kilowatt) und bietet ein Drehmoment von 250 Newtonmeter in der JDM-Spezifikation, wobei Toyota die Zeit von 0 auf 100 km/h um 1,1 Sekunden auf 6,3 Sekunden verkürzt.

Der Toyota GR 86 wird in diesem Herbst in Japan auf den Markt kommen, aber wir müssen noch auf weitere Informationen über sein Debüt in Europa warten.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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