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 Bild zum Fahrzeug: Toyota MIRAI Brennstoffzelle // TOYOTA KEUSCH

Toyota MIRAI Brennstoffzelle // TOYOTA KEUSCH

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08/2018
10.000 km
154 PS (113 kW)
€ 59.900,-
1200 Wien
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Händlerangebot | MwSt. ausweisbar
-/- (Kraftstoff) | 6,2 l/100km (komb.) * | 180 g CO2/km (komb.) *
Vorführwagen | Limousine | 5 Türen
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Unsere Toyota Mirai Meldungen

Toyota Mirai in: Toyota Mirai (2021) im Kurztest: Umweltfreundlich auf alternative Art

Toyota Mirai (2021) im Kurztest: Umweltfreundlich auf alternative Art

Auch mit Wasserstoff kommt man auf null Emissionen
Der Toyota Mirai ist schick geworden und bekam einen verbesserten Wasserstoffantrieb. Motor1.com USA hat ihn getestet, hier ist die Übersetzung.
Toyota Mirai in: Toyota Mirai (2021): Alles zur zweiten Generation der Wasserstoff-Limousine

Toyota Mirai (2021): Alles zur zweiten Generation der Wasserstoff-Limousine

650 km Reichweite: Das Auto kommt nun so weit wie ein Tesla Model S
Die zweite Generation des Toyota Mirai kommt nun mit einer Wasserstoff-Tankfüllung so weit wie das Tesla Model S: 650 Kilometer.
Toyota Mirai (2020)

Toyota Mirai in: 10 Automobile der Päpste: Unterwegs im Auftrag des Herren

Der heilige Vater kann auf einen üppigen Fuhrpark zurückgreifen
Jeder hat schon einmal ein "Papamobil" gesehen, von dem aus der Papst die Menge grüßt und segnet. Wir zeigen die wichtigsten Autos des Vatikan.
Toyota Mirai (2020)

Toyota Mirai (2020): Das kostet die Neuauflage

Die Wasserstoff-Limousine wird hübscher und günstiger
Im November 2020 beginnt die Produktion des neuen Toyota Mirai. Jetzt haben die Japaner den Preis der Wasserstoff-Limousine verraten.
Papst Franziskus erhält einen Toyota Mirai als Papamobil

Papst Franziskus fährt Wasserstoff: Toyota Mirai als neues Papamobil

Heiliger Vater erhält speziell umgebautes Brennstoffzellen-Auto
Für Toyota ist es sicher ein Marketing-Coup erster Güte: Papst Franziskus erhält einen modifizierten Toyota Mirai als neues Papamobil.
CaetanoBus H2.City Gold

Wasserstoffbus mit Brennstoffzellen aus dem Toyota Mirai

Portugiesischer Hersteller CaetanoBus präsentiert neuen Stadtbus H2.City Gold
Der portugiesische Hersteller CaetanoBus präsentiert den neuen Stadtbus H2.City Gold. Er nutzt Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik aus dem Toyota Mirai.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Toyota Mirai Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Toyota Mirai (2021) im Kurztest: Umweltfreundlich auf alternative Art

Auch mit Wasserstoff kommt man auf null Emissionen

Batterieelektrische Fahrzeuge sind eine Wette auf eine emissionsfreie Zukunft. Ständig werden derzeit neue Elektroautos auf den Markt geworfen, in der Hoffnung, dass endlich mehr Kunden angesprochen werden, die . Es gibt jedoch auch ein paar Marken (drei, wenn man's genau nimmt), die eine andere Form der klimafreundlichen Mobilität favorisieren: das Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeug.

Der neue Toyota Mirai ist neben dem Honda Clarity Fuel Cell und dem Hyundai Nexo das einzige Brennstoffzellenfahrzeug auf dem US-Markt. Der Mirai der zweiten Generation überzeugt durch deutlich verbessertes Design und Noblesse im Lexus-Stil.

Wasserstoff funktioniert allerdings nur für wenige Kunden - laut US-Energieministerium gibt es in den USA nur 45 öffentliche Wasserstofftankstellen, und 44 davon liegen in Kalifornien. Aber für diese wenigen haben wir den Mirai getestet.

Erstaunliche Transformation

Wir nehmen hier kein Blatt vor den Mund: Der Mirai der ersten Generation ist ein wirklich abscheulicher Wagen. Aber meine Güte, mit dem neuen Auto hat sich Toyota selbst übertroffen, es sieht umwerfend gut aus. Die klobigen, schiefen Proportionen des Vorgängers wurden durch eine langgestreckte, elegante Limousine ersetzt.

Toyota machte tabula rasa für dieses Design und entschied sich für eine Plattform mit Hinterradantrieb, die vom Flaggschiff Lexus LS übernommen wurde. Vorne hat das Auto eine extralange Motorhaube, dazu dreieckige Scheinwerfer mit langen LED-Tagfahrlicht-Streifen. Unter dem Toyota-Emblem liegt ein ziemlich großer Grill. In der Seitenansicht wirkt der Mirai coupéartig, wie eine japanische Version des Audi A7. Gelungen auch die Ansicht von schräg hinten mit dem durchgehenden Rücklicht und den ausgestellten Kotflügeln. Das beste Detail ist jedoch die Lackfarbe Hydro Blue, die das Design wunderbar unterstützt.

Toyota machte tabula rasa für dieses Design und entschied sich für eine Plattform mit Hinterradantrieb, die vom Flaggschiff Lexus LS übernommen wurde.

Auch innen nahm Toyota starke Veränderungen vor. Von den bisher von uns getesteten Toyotas fühlt sich dieser mit Sicherheit am ehesten wie ein Lexus an. Alles, was man oft berührt, fühlt sich großartig an; die Oberflächen bestehen entweder aus weichem Kunstleder oder strukturiertem Kunststoff. Unser Limited-Modell bietet auch lustige Roségold-Details an Türverkleidungen, Teilen des Armaturenbretts und sogar den Getränkehaltern - vielleicht soll die Farbe ja an Kupfer erinnern.

Doch es sind die riesigen Bildschirmflächen, die zuerst ins Auge fallen. Jeder Mirai verfügt über ein Infotainmentsystem mit 12,3-Zoll-Touchscreen sowie ein 8,0-Zoll-Instrumentendisplay. Die hochwertig ausgestatteten Limited-Modelle bieten außerdem Features wie eine Dreizonen-Klimaautomatik, beheizte und belüftete Vordersitze, ein Lederlenkrad und ein Head-up-Display.

Die Displaygröße des Infotainments fasziniert, aber wie bei anderen Toyota-Modellen ist es in Sachen Bedienungsfreundlichkeit nicht unser Favorit: Daten und Zahlen überall und super verwirrende Menü-Layouts. Auch hinken die Grafiken für ein futuristisch anmutendes Auto wie dieses mit ihren lila Motiven der Zeit weit hinterher.

Glücklicherweise gibt es nach der Frustration durch das Infotainment viel Innenraum-Komfort zum Entspannen. Vorne hat man reichlich Kopf- und Beinfreiheit, falls man nicht gerade ein Basketballer der Los Angeles Lakers ist.

Durch die abfallende Dachlinie verringert sich die Kopffreiheit hinten etwas, ist aber nicht viel kleiner als beim Camry. Auch die Beinfreiheit auf dem Rücksitz ist nur acht Zentimeter geringer als beim verwandten Lexus LS. Im Gegensatz zur geräumigen Kabine bietet der Kofferraum wegen der Wasserstofftanks nur 271 Liter Volumen - weit weniger als die 428 Liter des Camry.

Komplexer Antrieb

Anders als Elektroautos werden Wasserstofffahrzeuge an etwas aufgetankt, was einer Tanksäule ähnelt. Das Auffüllen des Tanks dauert etwas länger als an einer normalen Tankstelle.

Besser gesagt, das Auffüllen der Tanks, denn im Mirai gibt es drei davon. Alle sind mit Carbon und glasfaserverstärktem Kunststoff verstärkt, was sie praktisch unzerstörbar machen soll. Die Toyota-Ingenieure haben sogar mit Gewehren auf die Tanks geschossen und sie in Brand gesetzt, um sicherzustellen, dass sie absolut stabil sind. Sie wollten offenbar ganz sicher gehen, dass der feuergefährliche Wasserstoff bei einem Unfall geschützt bleibt.

Anders als Elektroautos werden Wasserstofffahrzeuge an etwas aufgetankt, was einer Tanksäule ähnelt.

Unter der Haube liegt ein Brennstoffzellen-Stack, der mit installierter Abdeckung einem Vierzylindermotor ähnelt. Eine Unzahl von grellorangenen Kabeln leitet den Strom von der Brennstoffzelle direkt zur Lithium-Ionen-Batterie im Boden, die gerade mal 1,24 kWh speichert: Es fließt ständig Energie aus dem Stack, so dass die Batterie klein sein kann. Vom Akku fließt Strom zu einem Elektromotor an der Hinterachse, der schlussendlich die Hinterräder antreibt.

Ein Highlight ist die EPA-Reichweite von knapp 650 Kilometern pro Tankfüllung, was einer 30-prozentigen Verbesserung gegenüber der ersten Generation entspricht. Weniger aufregend sind die Daten des Elektromotors: 185 PS und 300 Newtonmeter. In der Limited-Version wiegt das Auto rund zwei Tonnen, was viel Zeug für diesen Elektromotor ist. Wenn man das Gaspedal durchdrückt, dauert es rund 9,2 Sekunden, bis 100 km/h erreicht sind.

Langsam, aber dafür ruhig

Auf den Straßen zwischen Orange County und San Diego County fühlt sich der Mirai wie ein ganz normales Elektroauto an. Das Drehmoment ist sofort da, doch nach dem Schlag am Anfang wird es entspannt. Wenn man eine bergauf führende Autobahnauffahrt hinauf will, muss man das Gaspedal komplett durchdrücken, um in Fahrt zu kommen.

Auf dem wunderbar kurvigen Ortega Highway haben wir vom Fahrmodus Normal auf Sport gewechselt. Das gibt dem Mirai ein etwas strafferes Lenkgefühl und ein etwas empfindlicheres Gaspedal. Kurven nimmt der Mirai mit deutlicher Rollneigung, wobei man wirklich fühlt, wie sich das Gewicht des Autos nach links oder nach rechts verlagert. Die Bremsen tun ihr Bestes, aber die Fahrzeugmasse von rund zwei Tonnen macht ihnen die Arbeit schwer. Diese große, schwere Limousine mag es nicht, herumgeschubst zu werden.

Einmal in Fahrt, fährt man extrem ruhig in der großen Limousine, nur sehr wenig Lärm kommt von Fahrwerk und Reifen.

Aber halten wir einen Moment inne und machen wir uns klar, dass niemand dieses Auto zum Kurvenräubern kauft, denn dafür ist es nicht geeignet. Dies soll ein umweltfreundliches Pendlerauto sein, das einen bequem zur Arbeit und wieder heim bringt. Und in dieser Disziplin brilliert der Mirai.

Einmal in Fahrt, fährt man extrem ruhig in der großen Limousine, nur sehr wenig Lärm kommt von Fahrwerk und Reifen. Bei Highway-Geschwindigkeit gibt es ausgeprägte Windgeräusche, aber das ist von einem Auto nicht anders zu erwarten, das keinen Motor hat, um sowas zu verbergen. Der Mirai kann einen künstlichen Sound produzieren, den er beim Beschleunigen in die Kabine abgibt, aber das klingt, als würden Geister das Auto verfolgen. Besser, man schalten das ab und verlässt sich stattdessen auf das JBL-Soundsystem, um den Wind zu übertönen.

Das serienmäßige Toyota Safety Sense 2.5 Plus versüßt einem das Pendeln ein wenig. Sowohl der Mirai XSE als auch der Mirai Limited haben allen Sicherheitselemente an Bord, die Toyota anbietet, darunter ein automatisches Notbremssystem mit Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent und eine adaptive Geschwindigkeitsregelung. Wir haben den Abstandstempomat auf der Autobahn eingeschaltet und waren beeindruckt von ihm. Nur einmal regelte der Spurhalteassistent so stark, dass wir dachten, ein Reifen wäre geplatzt.

Ist Wasserstoff die Lösung?

Der Mirai ist ein Auto, das nur für einen sehr kleinen Teil der Menschheit funktioniert, und Toyota gibt dies gerne zu. Die USA sind mit Abstand der größte Markt für Brennstoffzellenautos (FCVs), aber auch hier wird sich der Mirai fast nur in Kalifornien verkaufen. Toyota geht von 3.200 Verkäufen aus - eine extrem geringe Zahl für die Marke. Irgendwann bekommen auch die Staaten im Nordosten das Auto. Aber da es nur Hinterradantrieb hat, ist die Frage, wie beliebt der Mirai dort sein wird.

Der Mirai ist ein Auto, das nur für einen sehr kleinen Teil der Menschheit funktioniert, und Toyota gibt dies gerne zu.

Wer sich für den Mirai interessiert, sollte in der Nähe einer Tankstelle sein. Man kann den Wagen entweder leasen oder kaufen. Mit 49.500 US-Dollar kostet der Mirai 9.000 US-Dollar weniger als der Vorgänger. Neu bei dieser Generation ist das Limited-Modell, das 66.000 US-Dollar kostet. Zum Vergleich: Der Hyundai Nexo kostet 58.735 US-Dollar, während der Clarity Fuel Cell von Honda nur im Leasing ab 379 US-Dollar pro Monat erhältlich ist. Das sind keineswegs billige Fahrzeuge für die drei Marken, die im Volumensegment antreten.

Im Vergleich zu den Wettbewerbern ist der Mirai jedoch ein deutlich luxuriöseres Auto zu einem ähnlichen Preis. Es ist nicht verrückt zu behaupten, dass der Mirai mit seiner vom LS übernommenen Basis, das Lexus-Markenzeichen verdient hätte. Nachdem wir ein paar Stunden mit dem Auto gefahren sind, können wir das beurteilen. Der neue Toyota Mirai ist ein solider, alternativer Zugang zur emissionsfreien Mobilität.

[Teilweise recht freie Übersetzung des englischen Originals, die technischen Daten wurden ungeprüft aus den angegebenen Werten umgerechnet.]


Toyota Mirai (2021): Alles zur zweiten Generation der Wasserstoff-Limousine

650 km Reichweite: Das Auto kommt nun so weit wie ein Tesla Model S

Bereits 1992 begann Toyota mit der Entwicklung eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs. 2015 kam die erste Serienversion des Mirai in Europa auf den Markt. Nun folgt die zweite Generation mit neuer Brennstoffzellen-Technik und schickerer Optik.

Erklärtes Ziel war es, die Reichweite gegenüber der ersten Generation zu steigern und eine größere Reichweite zu bieten als die meisten Elektroautos. Beides haben die Ingenieure geschafft: Die Reichweite stieg um 30 Prozent auf gut 650 Kilometer. Zum Vergleich: Das Tesla Model S kommt auf 652 Kilometer nach WLTP, wobei die angekündigte Plaid-Version allerdings 830 Kilometer schaffen soll. Doch die meisten Elektroautos kommen nicht annähernd so weit.

Möglich wird die vergrößerte Reichweite durch eine verbesserte Aerodynamik sowie durch die GA-L-Plattform, auf dem der neue Mirai basiert. Diese ermöglicht laut Toyota ein erheblich besseres Packaging - also eine bessere Raumausnutzung.

Die neue Architektur offeriert genug Raum für drei statt zwei Hochdruck-Wasserstofftanks. Der größte dieser Wasserstoffspeicher befindet sich in Längsrichtung mittig unter dem Fahrzeugboden, zwei kleinere sitzen quer unter den Rücksitzen und dem Gepäckraum. Die Gesamtkapazität der drei Tanks stieg auf 5,6 Kilogramm.

Die neu entwickelte Brennstoffzelle wanderte vom Fahrzeugboden unter die Motorhaube, was mehr Innenraum ermöglicht. Dieser bietet nun fünf Passagieren Platz - bisher gab es nur vier Sitze. Die nun kleinere Hochvoltbatterie sowie der Elektromotor befinden sich indes über der (angetriebenen) Hinterachse. Stacks vorne, E-Motor und Akku hinten ergeben eine Gewichtsverteilung von 50:50 auf die beiden Achsen.

Der Radstand wuchs um stolze 14 Zentimeter auf 2,92 Meter, die Höhe sank um ebenso beachtliche 65 Millimeter auf 1,47 Meter. Die Gesamtlänge beträgt nun 4.975 Millimeter (bisher 4.890 Millimeter). Die breitere Spur und größere Räder mit 19 und 20 Zoll Felgendurchmesser tragen unterstreichen den dynamischen Auftritt.

Die neue Brennstoffzelle und der Brennstoffzellen-Konverter FCPC (Fuell Cell Power Converter) wurden speziell für den Einsatz in der GA-L-Plattform konzipiert. Die gesamte Technik soll kleiner und leichter geworden sein. Wie im Mirai I kommt auch bei der zweiten Generation in der Brennstoffzelle ein Festpolymer zum Einsatz. Neu sind jedoch die Materialien für die Elektroden. Außerdem steigt die Maximalleistung des Stacks von 114 auf 128 kW (174 PS).

Anstelle einer Nickel-Metallhydrid-Batterie setzt Toyota beim neuen Modell eine Lithium-Ionen-Batterie ein. Die Spannung steigt von 245 auf 311 Volt, die Kapazität sinkt von 6,5 auf 4,0 Amperestunden. Dank ihrer raumsparenden Bauweise findet der Akku hinter den Rücksitzen Platz, ohne das Ladevolumen des Kofferraums einzuschränken.

Der Elektromotor ist ein permanent erregter Synchronmotor (PSM) mit 134 kW (182 PS), das maximale Drehmoment liegt bei 300 Newtonmeter. Damit sprintet der Wagen in 9,2 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 175 km/h. Hier kann der Mirai mit dem Tesla Model S nach wie vor nicht annähernd mithalten.

Das Fahrwerk nun Mehrlenker-Achsen vorn und hinten statt der bisherigen MacPherson-Federbeine vorn und der Verbundlenker-Hinterachse. Verstärkte Stabilisatoren kommen hinzu. Größere Räder und breitere Reifen leisten ebenfalls einen Beitrag zu den verbesserten Fahreigenschaften. Die 19 und 20 Zoll großen Felgen mit Pneus in den Dimensionen 235/55 R19 und 245/45 R20 zeichnen sich durch reduzierten Rollwiderstand und geringere Abrollgeräusche aus, so Toyota.

Der Mirai soll die Luft sauberer abgeben, als er sie vorgefunden hat. Aus der Luft, die er zur Versorgung der Brennstoffzelle mit Sauerstoff ansaugt, fängt ein elektrisch geladenes Vlies-Element Schadstoffe ab - darunter Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx) und Feinstaub der Kategorie PM-2,5. 90 bis 100 Prozent aller Partikel mit einem Durchmesser zwischen null und 2,5 Mikrometern sollen dort hängen bleiben. Wie viel Luft der Mirai pro Kilometer ansaugt und reinigt, gibt Toyota allerdings nicht an.

Der neue Mirai soll sich nach den Erwartungen von Toyota zehnmal besser verkaufen als die Vorgängergeneration. Dazu soll neben der verbesserten Leistungsfähigkeit und der schickeren Optik auch der um knapp 20 Prozent günstigere Verkaufspreis beitragen. Die alte Version gab es (und gibt es noch) ab 76.618 Euro. Der Preis der neuen Variante soll bei nur noch 63.900 Euro (mit 19% Mwst.) liegen. Hier hat der Wagen die Nase wieder vorne gegenüber dem Tesla Model S in der Version "Maximale Reichweite Plus", die derzeit 82.970 Euro kostet.


Toyota Mirai in: 10 Automobile der Päpste: Unterwegs im Auftrag des Herren

Der heilige Vater kann auf einen üppigen Fuhrpark zurückgreifen
Vor kurzem hat Papst Franziskus ein weiteres Papamobil geschenkt bekommen. Und zwar ein besonders sauberes auf Basis des Toyota Mirai. Doch der päpstliche Fuhrpark ist weitaus größer: Viele Fahrzeuge sind im Vatikan stationiert, darunter die bekannten Mercedes-G-Modelle. Andere blieben bei Auslandsreisen im betreffenden Staat zurück und warten auf Reaktivierung. Wiederum andere Papstwagen sind teilweise nach Jahrzehnten im Dienst wieder zurück bei ihren Herstellern und können teilweise im Museum bewundert werden.Besonders häufig spendierte Mercedes den Päpsten ihren fahrbaren Untersatz, aber auch Marken wie Citroën, Lancia, Renault oder noch recht frisch Dacia kamen schon zum Zuge. Autos gab es im Vatikan schon lange, zunächst handelte es sich aber um Staatslimousinen im klassischen Sinn, in denen der Papst hinten auf einem Einzelsitz thronte. Erst Johannes Paul II. führte die heute als "Papamobil" bezeichneten Fahrzeuge ein. Meist handelte es sich um Geländewagen mit oder ohne Kuppel aus Plexiglas. 1979 durchquerte Johannes Paul II. auf einem Star-Lkw die Menschenmassen bei seinem Besuch in Polen, 1980 folgte im Rahmen seines Besuchs in der Bundesrepublik der lange vertraute Mercedes G. Diese stets weißen Fahrzeuge mit guter Ausleuchtung innen dienen dem Papst dazu, sich in Schrittgeschwindigkeit den Gläubigen zu präsentieren. Wir stellen in unserer Bildergalerie 10 der wichtigsten Papst-Autos vor. Welches Modell bekommt Ihren Segen?

Toyota Mirai (2020): Das kostet die Neuauflage

Die Wasserstoff-Limousine wird hübscher und günstiger

Seit 2015 setzt Toyota auf Wasserstoff und zwar in Gestalt der Mirai genannten Limousine. Ab November 2020 startet der japanische Automobilhersteller die Produktion der zweiten Generation des Toyota Mirai und erhöht gleichzeitig die Fertigungskapazitäten auf 30.000 Einheiten pro Jahr.

Das vollständig neu entwickelte Modell überzeugt durch deutliche Fortschritte bei Technik, Effizienz, Fahrleistungen und Design. Besonders die Optik des 4,97 Meter langen Wagens ist nun deutlich harmonischer als beim kantigen Vorgänger.

Das Modell basiert auf der neuen modularen Toyota-Plattform für Fahrzeuge mit Hinterradantrieb, die von Beginn an für verschiedene Antriebsarten ausgelegt wurde. Sie verleiht der Limousine eine höhere Karosseriesteifigkeit und einen niedrigeren Fahrzeugschwerpunkt, was Agilität und Ansprechverhalten steigert.

Ein optimiertes Brennstoffzellensystem und drei Wasserstofftanks mit einem insgesamt größeren Volumen ermöglichen eine bis zu 30 Prozent höhere Reichweite gegenüber dem Vorgängermodell. Das wären ungefähr 650 Kilometer. Auch finden nun fünf statt vier Personen bequem Platz, was den neuen Mirai noch alltagstauglicher macht.

Gegenüber der ersten Generation ist der neue Mirai günstiger und startet zu Preisen ab 63.900 Euro (alle Preise inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer). Damit ist der Toyota Mirai nun auch förderfähig durch den Umweltbonus sowie die Innovationsprämie. Bislang lag der alte Mirai bei 78.900 Euro, war also deutlich teurer. Und auch den einzigen Konkurrenten auf dem Markt hängt der neue Mirai ab: Für den Hyundai Nexo werden derzeit rund 77.000 Euro fällig.

Bereits in der Basisausstattung überzeugt er mit Highlights wie 19-Zoll-Leichtmetallrädern, einem JBL-Soundsystem mit 14 Lautsprechern, Multimediasystem mit Navigation und 12,3-Zoll Display, das auch Apple CarPlay und Android Auto unterstützt, Smart-Key-System, LED-Scheinwerfern, Sitzheizung vorne sowie elektrisch verstellbaren Vordersitzen. Für Sicherheit sorgt die aktuelle Generation des aktiven Sicherheits- und Fahrerassistenzsystems Toyota Safety Sense.

Die Ausstattungslinie "Executive" (ab 66.900 Euro) umfasst zusätzlich polierte silberfarbene 19-Zoll-Leichtmetallräder, adaptive Bi-LED-Scheinwerfer, Multi-LED-Blinkleuchten vorne, Privacy Glas für die hinteren Fenster, ein 360-Grad-Kamerasystem, eine einstellbare Ambient-Beleuchtung mit acht verschiedenen Farben, Lenkradheizung, Sitzbezüge in Lederoptik, eine elektrisch verstellbare Lenksäule sowie eine Ladestation für kabelloses Laden des Smartphones. Ein Rückfahrassistent (RCTA-B) sowie ein Toter-Winkel-Assistent (BSM) und ein Parkassistent (ICS) mit vier Sensoren runden das Paket ab.

In der Topausstattung "Advanced" (73.900 Euro) verfügt der neue Mirai über einen Einparkassistenten (IPA+), schwarze 20-Zoll-Leichtmetallräder, ein Panoramadach, Head-up-Display, einen digitalen Innenspiegel mit Kamera, Sitzheizung hinten, Sitzbelüftung vorne und hinten, Drei-Zonen-Klimaautomatik sowie eine Memory-Funktion für den Fahrersitz und die elektrisch verstellbare Lenksäule.

Zusätzlich ist der Mirai mit Semianilin-Ledersitzen in schwarz ausgestattet, die es auf Wunsch, ohne Aufpreis, in einem hellen Farbton mit abgestimmter Armaturentafel und Zierapplikationen in Kupferfarbe gibt.


Papst Franziskus fährt Wasserstoff: Toyota Mirai als neues Papamobil

Heiliger Vater erhält speziell umgebautes Brennstoffzellen-Auto

Papst Franziskus war schon immer ökologisch eingestellt. Bereits 2015 betonte er in seiner Enzyklika "Laudato si" das Umweltproblem. Auch bei den Autos, die er verwendet, achtet er auf Umweltfreundlichkeit.

Nachdem er im Juli schon zwei Smart Forfour mit Elektroantrieb erhielt, bekam der Pontifex nun einen Toyota Mirai geschenkt. Die Wasserstoff-Limousine wurde eigens zum Papamobil umgebaut. Das Auto ist eines von zwei, die Toyota für die Japanreise von Papst Franziskus im November 2019 gebaut hat.

Wie alle Autos des Heiligen Vaters ist der Spezial-Mirai komplett weiß lackiert. Das Dach wurde durch eine rechteckige Konstruktion mit Glasscheiben ersetzt. Darunter kann der Papst im Stehen fahren, wobei er sich an einem speziellen Sicherheitsgriff festhält. Wegen des hohen Gestells ist der Mirai del Papa nicht nur über fünf Meter lang sondern auch stattliche 2,70 Meter hoch.

So wird Franziskus künftig lautlos und umweltfreundlich fahren. Allein das Auftanken wird in Rom ein Problem sein. Es gibt offenbar nur eine einzige Wasserstoff-Tankstelle, und zwar im Stadtteil Magliana im Südosten der Stadt. Dorthin fährt man etwa 15 Kilometer vom Vatikan.

Das neue Papamobil wurde in Rom in Anwesenheit von Pater Domenico Makoto Wada als Vertreter der japanischen Bischofskonferenz und von Seiji Okada, dem japansichen Botschafter beim Heiligen Stuhl, übergeben. Die Lieferung fand in der Nähe der Kirche Santa Marta statt, wo der Papst wohnt. Bei der Zeremonie waren auch Toyota-Manager anwesend, darunter der Vizepräsident von Toyota Europe, Miguel Fonseca, und Mauro Caruccio, der Chef von Toyota in Italien.


Wasserstoffbus mit Brennstoffzellen aus dem Toyota Mirai

Portugiesischer Hersteller CaetanoBus präsentiert neuen Stadtbus H2.City Gold

Schadstofffrei durch den städtischen Linienverkehr: Der portugiesische Bushersteller CaetanoBus SA hat auf der Busworld (18. bis 23. Oktober 2019) in Brüssel seinen ersten Wasserstoffbus mit Brennstoffzellentechnik von Toyota vorgestellt. Der neue Fuel-Cell-Bus mit der Modellbezeichnung H2.City Gold nutzt das vom Toyota Mirai bekannte Antriebssystem.

Toyota Motor Europe (TME) arbeitet seit 2018 mit CaetanoBus an dem wasserstoffbetriebenen Modell. Der jetzt vorgestellte Linienbus zeigt die Anpassungsfähigkeit des Brennstoffzellensystems von Toyota. Die Stacks werden auf dem Dach des H2.City Gold montiert. Sie wandeln den in fünf, insgesamt 37,5 Kilogramm fassenden Tanks gespeicherten Wasserstoff in elektrische Energie um. Damit fährt der Stadtbus bis zu 400 Kilometer weit, als Emission entsteht lediglich Wasserdampf. Beim Tankstopp lässt sich das Fahrzeug in weniger als neun Minuten mit bis zu 350 bar betanken.

Der Stadtbus soll emissionsfreie Mobilität ermöglichen, ohne dass Kompromisse aufgrund von Ladezeiten oder hohen Lastbedingungen nötig sind. Der jetzt vorgestellte Prototyp soll in den nächsten Monaten in verschiedenen europäischen Städten getestet werden, bevor er Mitte 2020 auf den Markt kommt.

Die Brennstoffzellentechnologie ist ein zentraler Teil der Toyota Environmental Challenge 2050. In dieser Zukunftsvision hat der japanische Hersteller eine Reihe langfristiger Ziele zur Verringerung der CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge und Werke festgeschrieben. Toyota entwickelt allein und in Zusammenarbeit mit Partnern verschiedene Brennstoffzellenfahrzeuge - von klassischen Pkw über Kleinlaster und schwere Trucks bis hin zu Gabelstaplern und Bussen. Gemeinsam mit dem US-Truck-Spezialisten Kenworth wurde beispielsweise ein Brennstoffzellen-Lkw vorgestellt. Auf dem Heimatmarkt in Japan hat Toyota zudem für die Handelskette Seven-Eleven einen 6,19 Meter langen Truck entwickelt, zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio kommt zudem der neue Brennstoffzellenbus Sora zum Einsatz. Aber auch Elektrofahrzeuge sind bei Toyota kein Tabu. So erhalten leichte Nutzfahrzeuge wie der Proace und der Proace City bald auch eine rein batterieelektrische Version.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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