ANZEIGE

Toyota Supra Gebrauchtwagen

Bild: Toyota Supra  Gebrauchtwagen

Toyota Supra

Der Toyota Supra war von 1986 bis 2002 ein Sportwagen-Modell von Toyota und wirklich "super": In den 80er Jahren war man mit 238 PS ebenso "super" motorisiert, wie 2002 mit 330 PS.

Aber auch Fahrwerk und Optik können mit diesem Schlagwort  beschrieben werden. Im Bild die 2. Generation, die von 1993 bis 2002 angeboten worden ist.

 

Aktuelle Toyota Supra Gebrauchtwagen-Angebote

 Bild zum Fahrzeug: Toyota Supra GR 3,0

Toyota Supra GR 3,0

07/2019
999 km
250 kW (340 PS)
€ 74.800
7123 Mönchhof
Händlerangebot
Coupé | Gebrauchtwagen
Benzin | Automatik
Prominence Red
2 Türen
 Bild zum Fahrzeug: Toyota Supra Katarga

Toyota Supra Katarga

01/1991
€ 14.900
3660 Klein Pöchlarn
Händlerangebot
Gebrauchtwagen
schwarz
ANZEIGE

 

Unsere Toyota Supra Meldungen

Toyota Supra in: Toyota Supra Viertürer Rendering sieht gar nicht übel aus

Toyota Supra Viertürer Rendering sieht gar nicht übel aus

Supra Gran Coupé, irgendwer?
Neue Renderings zeigen, wie die Toyota Supra als Limousine oder Viertürer-Coupé aussehen könnte. Wir finden es gar nicht mal so übel.
Toyota Supra in: Test Toyota Supra (2019): Der bessere Cayman?

Test Toyota Supra (2019): Der bessere Cayman?

Eeeendlich fahren wir die neue Supra. Ein sehr fähiger Sportwagen, aber hat er wirklich genug eigenen Charakter?
Nach Ewigkeiten ist der Toyota Supra 2019 endlich da. Ob er sich genug vom BMW Z4 abhebt oder sogar besser ist als der Porsche Cayman, klärt der Test.
Toyota Supra in: Toyota Supra: Tarnfolien-Geschenkpapier für einen guten Zweck

Toyota Supra: Tarnfolien-Geschenkpapier für einen guten Zweck

Falls ihr eure Weihnachtsgeschenke noch nicht eingepackt habt, kommt hier die Lösung
Toyota bringt Geschenkpapier in limitierter Auflage. Das Design erinnert an die Tarnfolie des neuen Supra.
Toyota Supra in: SEMA 2018: Toyota zeigt alle Supra-Versionen -- außer der neuen

SEMA 2018: Toyota zeigt alle Supra-Versionen -- außer der neuen

Alle Generationen des Sportwagens sind zu sehen, aber auch Rennwagen
Toyota zeigt auf der SEMA Show 2018 über ein Dutzend verschiedene Supras, von klassischen Modellen bis hin zu Rennversionen der neuen Version
Toyota Supra in: Toyota GR Supra GT4 Concept

Toyota GR Supra GT4 Concept

Rennwagen-Studie wird in Genf vorgestellt
Toyota plant den neuen Supra auch für den Motorsport ein. Wie das genau aussehen könnte, zeigt in Genf das Supra GT4 Concept
Allererste Toyota Supra 2019 in Auktion versteigert

Allererste Toyota Supra 2019 erzielt Rekordpreis bei Auktion

Der heiß ersehnte Sportwagen ging direkt vom Band in die Versteigerung und kommt mit einzigartiger Farbkombi
Die allererste je vom Produktionsband gelaufene Toyota Supra 2019 wurde für eine Rekordsumme versteigert
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Toyota Supra Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Toyota Supra Viertürer Rendering sieht gar nicht übel aus

Supra Gran Coupé, irgendwer?

Ist es nicht toll, dass Toyota die Supra endlich zurückgebracht hat? Natürlich ist es das. Und dennoch scheint ungewiss, wie lange sich die Neuauflage des Kultsportlers wird halten können. Heute sind Wettbewerb und Druck in der Autoindustrie so groß, dass Nischenmodelle häufig daran scheitern, längerfristig erfolgreiche Absatzzahlen zu liefern. Sie kehren für ein paar Jahre zurück und verschwinden dann in der Schrottpresse der Geschichte. Was aber fast noch schlimmer ist: Wenn Autobauer einst ikonische Modellnamen an fragwürdige Neukreationen mit neumodischen Karosserieformen kleben (ja, wir zeigen auf dich, lieber Mitsubishi Eclipse Cross), um alten Glanz auf das neue Produkt zu übertragen, das mit dem einstigen Helden überhaupt nichts mehr zu tun hat.

Aber zurück zur Supra. Nicht einmal deren Chefentwickler Tetsuya Tada scheint zu wissen, was die Zukunft für den legendären Sportwagen bringen wird. Vom Elektroauto über ein autonomes Vehikel bis hin zu einem komplett neuen Konzept (sogar einen Formel-E-Renner schließt er nicht aus) sei alles möglich, verriet der Supra-Vater in einem Interview mit Japanese Nostalgic Car. Unsere Kollegen von Kolesa.ru hätten da noch eine andere Idee. Sie bringen in einem neuen Rendering eine Variante als trendiges Viertürer-Coupé ins Spiel. Und das Ding sieht gar nicht übel aus.

Die zusätzlichen Türen machen die Supra länger, ohne ihre Proportionen zu zerstören. Der Platz im Fond sieht eher begrenzt aus, vor allem aufgrund der abfallenden Dachlinie. Aber im Großen und Ganzen verträgt das Auto seine Streckung verblüffend gut. Größentechnisch wäre die viertürige Supra in etwa auf dem Niveau eines BMW 4er Gran Coupé. All das würde die eisernen Puristen sicher fürchterlich abschrecken, könnte den Sportler aber für eine wesentlich größere Zahl an Kunden attraktiver machen.

Dennoch scheint es ausgeschlossen, dass Toyota überhaupt einen Gedanken an eine viertürige Supra verschwendet. Womöglich wäre es aber gar nicht so verkehrt, wenn sie es tun würden. Klar, die Fanbase hat Ewigkeiten auf einen Nachfolger gewartet und wird den Japanern das Auto anfangs wohl aus den Händen reißen. Trotz der innigen Verwandtschaft zum BMW Z4 und dessen 3,0-Liter-Turbo-Sechszylinders mit 340 PS. Aber wie das nunmal so ist bei Sportwagen, könnte die Nachfrage über die Jahre signifikant sinken. Womöglich könnte sich Toyota dann veranlasst sehen, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um den Modellnamen zu retten.


Test Toyota Supra (2019): Der bessere Cayman?

Eeeendlich fahren wir die neue Supra. Ein sehr fähiger Sportwagen, aber hat er wirklich genug eigenen Charakter?

Was ist das?

Das Endergebnis der vermutlich längsten Hinhalte-Taktik der Automobilgeschichte. Die Entwicklungsphase zog sich über sieben Jahre. Die letzte Supra lief in Japan vor nunmehr 17 Jahren vom Band. In Europa warten die Fans gar seit 23 Jahren auf einen neuen Sportwagen mit dem legendären Namen. Wenn Sie zuletzt nicht unter einem großen Stein gelebt haben, wissen Sie, dass dieser Name noch immer gewaltige Strahlkraft hat. Die Fans warten sehnsüchtig auf das neue Auto. Seit Toyota 2014 das FT-1 Concept vorstellte, hatten sie auch Gewissheit, dass es passieren würde. Spätestens seitdem schwingen aber auch die Zweifel mit, denn die neue Supra A90 ist alles mögliche, aber sicher kein reinrassiger Toyota.

Aus wirtschaftlichen Gründen tat man sich bei der Entwicklung mit BMW zusammen. Die Supra übernimmt Chassis, Elektronik, Motor, Getriebe und einen spürbaren Teil des Interieurs vom neuen Z4. Klar, die Japaner haben gute Erfahrungen damit gemacht, Plattformen zu teilen, um den Geldbeutel zu schonen (GT86 und Subaru BRZ; Toyota Aygo, Peugeot 108, Citroen C1). Aber die Supra ist anders. Wichtiger. Sie ist sowas wie das sportliche Aushängeschild der Marke mit einer fürchterlich schwer wiegenden Historie. Vom Status her auf einem Level mit Honda NSX und Nissan GT-R. Nicht wenige hätten sich gewünscht, dass Toyota das neue Ding von Grund auf selbst entwickelt. Als Supercar, dass es mit den Besten aufnimmt. Aus wirtschaftlicher Sicht aber wäre das völliger Unsinn gewesen. Toyota wollte aus geschichtlichen Gründen einen Reihensechszylinder, hat derzeit aber keinen und hätte dafür ein komplett neues Werk bauen müssen. Nicht rentabel. Außerdem würde selbst laut Meinung diverser Toyota-Offizieller keine Sau eine sechsstellige Summe für einen Toyota ausgeben.

Wie Sie wissen, hat BMW eine ziemlich gute Reputation, was Reihensechszylinder betrifft (ungefähr als einziger, wenn man ehrlich ist). Nach anfänglichen Problemen fand man schnell zusammen. Man baute einen Prototypen auf. Einen BMW 2er mit verkürztem Radstand. Das Management auf beiden Seiten der Welt fuhr ihn und gab grünes Licht. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte und designte man eigenständig. Supra-Projektleiter Tetsuya Tada fuhr den Z4 tatsächlich erst vor ein paar Monaten zum ersten Mal. Ganz nebenbei: Er fand ihn sehr gut. Und damit genug vom Geschichtsexkurs.

Also kein feuerspeiendes völlig durchgeknalltes Nippon-Supercar, sondern ein Geschwisterchen für einen bayerischen Roadster mit mittelmäßiger Akzeptanz. Tada-san setzte sich dennoch zum Ziel, den Porsche Cayman, die Benchmark in diesem Bereich, zu schlagen. Was schon jetzt klar ist: Den Z4 schlägt die Supra optisch um Längen. In echt sieht sie besser aus als auf Bildern. Klassische Frontmotor-Hecktriebler-Proportionen. Üppige, lustvolle Linien. Schade dagegen: Die vielen Einlässe in der Haube und an den Kotflügeln sind alle Fake.

Unter der Haube steckt BMWs Dreiliter-R6 mit einem Turbolader. Toyota sagt, die Applikation sei (wie bei der ZF 8-Gang-Automatik und der Fahrwerksabstimmung) in Eigenregie entwickelt worden. Allerdings sind die Leistungsdaten mit 340 PS und 500 Nm identisch zu denen des Z4 M40i. Die 0-100 km/ erledigt die Supra Mk5 in 4,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt.

Ganz klassisch Sportwagen: Zwei Sitze, eine große Heckklappe und eine Gewichtsverteilung von 50:50. Michelin liefert seine klebrigen Super-Sport-Pneus in 255/35/19 vorne und 275/35/19 hinten. Außerdem erwähnt Toyota stolz, dass das Auto steifer ist als die hauseigene Ikone Lexus LFA.

Klingt nach einem vielversprechenden BMW. Wie fährt sie?

Beruhigenderweise ganz hervorragend. Locker leicht, aber verbindlich. Sehr flink. Sehr schnell. Sehr sehr gut austariert, mit haufenweise Grip und einer Art, bei der man sich im Nu sicher und gut aufgehoben fühlt. Schön auch: Dieses Auto ist nicht bretthart, es darf sich bewegen. Der ultrakurze Radstand (der den neuen Z4 ein bisschen komisch aussehen lässt) war ein Wunsch aus Japan. Aber selbst härter und wilder gefahren, fängt die Supra nicht an zu schnappen oder unvermittelt Blödsinn zu machen.

"Es ist beeindruckend, wie sehr die Supra gegen Unter- oder Übersteuertendenzen immun ist."

Sie bleibt sehr ruhig, wenn man in die Kurve hinein bremst und sehr stabil, wenn man mit ordentlich Karacho wieder hinausfeuert. Man hat grundsätzlich das Gefühl, sehr gut zu wissen, was da gerade unter einem passiert. Das Einlenken geschieht super agil, fast als hätte man Hinterradlenkung (Küsschen an den Winz-Radstand). Die Lenkung selbst wirkt im Normal-Modus recht leicht (anders als bei BMW gibt es hier nur die Fahrmodi "Normal" und "Sport"), im Sportmodus etwas kräftiger. Vielleicht ist es auch der dünne Lenkradkranz, aber insgesamt wirkt sie besser und weniger gummig als bei BMW. Die Vorderachse ist gut angebunden, steuert das Auto punktgenau. Mehr Info kriegt man gefühlt aber vom Heck. Es drückt super schön und man merkt richtig, wie das elektronische Sperrdifferenzial rödelt, trotzdem strotzt dieses Auto vor Traktion. Es ist beeindruckend, wie sehr die Supra gegen Unter- oder Übersteuertendenzen immun ist. Natürlich hat sie auch genug Schmalz, um arme Hinterreifen mühelos in Rauch aufgehen zu lassen. Das Ganze sogar relativ gutmütig. Die Enthusiasten-Ehre ist also gerettet, aber wichtiger sind andere Dinge.

Denn vermutlich interessieren Sie sich auch für die Schwachpunkte und bei allem Lob ist die Supra bei weitem nicht frei davon. Der Sechszylinder zum Beispiel, so forsch er auch antritt und so sämig er seine Leistung auch frei gibt - zwischen knapp 5.500 und seiner Höchstdrehzahl von 6.800 Touren kommt nicht mehr so arg viel. Außerdem versucht er sich im Sportmodus zwar an ein wenig Gegrolle und den üblichen Prrapapaps beim Gastupfen, richtig besonders klingt er allerdings nicht. Alles in allem ist er sehr effizient dabei, dieses Auto überaus schnell zu machen, fühlt sich dabei aber zu 99,5 Prozent nach BMW an und lässt ein wenig Charakter vermissen. Seien Sie ehrlich, so oft verliebt man sich in den Motor und dann in den Rest des Sportwagens, oder? Hier fehlt ein Stück weit das Eigenständige, dieses abgefahren Japanische (im positiven Sinne).

Zwei weitere Kritikpunkte betreffen das Getriebe und die Bremsen. Letztere scheint trotz Vier-Kolben-Sätteln und 348er-Scheiben vorne nicht besonders Fading-resistent, wird zu früh weich und baut auch schnell beim Pedalgefühl ab. Die Achtgang-Box ist auf der Landstraße alles, was man sich nur wünschen kann. Wir loben sie in jedem BMW und ich tue das gerne auch hier. Auf der Rennstrecke allerdings, sprich unter richtig Stress, ist sie nicht ganz auf dem Niveau der besten Sportgetriebe, verdaddelt ein bisschen zu oft den initialen Befehl zum Runterschalten.

Also Butter bei die Fische: Besser als ein Cayman?

Hm ... schwierig. Und das ich das sage, ist schon ein verdammt gutes Zeichen. Die Supra fühlt sich auf jeden Fall ähnlich grippig und leichtfüßig an. Sie wiegt 1.495 Kilo (nur 40 Kilo weniger als der offene Z4), aber würden 1.350 Kg auf dem Datenblatt stehen, hätte ich es auch geglaubt. Der Cayman ist wahrscheinlich noch ein bisschen akkurater, wirkt mechanischer, roher und im Grenzbereich ein bisschen magischer, aber die Supra ist auf ihre Art nicht weit weg. Außerdem kann sie die GT-Seite besser als der Porsche. Gerade im Normal-Modus federt sie überraschend geschmeidig und rollt gut ab. Außerdem ist sie bei der normalen Fahrerei leiser als der Cayman. Das bevorzugte Fahrzeug für längere Etappen käme hier klar aus Japan.

Und der Innenraum?

Sagen wir mal so: BMW-Fahrer sollten keinerlei Probleme haben, sich sofort heimisch zu fühlen. Werten Sie das so positiv oder negativ wie Sie wollen. Was die Materialqualität, die Verarbeitung und die Bedienlogik angeht, ist es sicher ein gewaltiger Vorteil. So hätte das Toyota bei einem vollwertigen Toyota eher nicht hinbekommen. Die komplette Mittelkonsole inklusive Schaltknauf und iDrive-Controller sowie der Infotainment-Bildschirm sind 100 Prozent München. So ist das eben, wenn man sich entscheidet Plattform und Elektronik zu übernehmen: Man muss auch alles mit hinüber ziehen, was den ganzen Kram steuert.

Ein wenig Eigenständigkeit gibt es trotzdem. Bei allem anderen haben die Japaner nämlich so gut es geht ihr eigenes Ding durchgezogen. Das Armaturenbrett ist schlicht, aber sicher nicht verkehrt. Die Instrumente, ein Mix aus Digital-Display und großem analogen Drehzahlmesser in der Mitte, wirkt sogar deutlich schöner und intuitiver als im Z4.

Die Sitzposition ist voll auf den Punkt. Die elektrischen Sitze mit ihren aufgepolsterten Seitenwangen sind im richtigen Maße eng und halten gut fest, ohne unbequem zu sein. Die Sicht über die Schulter ist absolut grauenvoll, ansonsten geht es jedoch recht gut. Von den 290 Liter Kofferraum darf man sich nicht abschrecken lassen. Das Stauabteil ist recht lang und schluckt zwei mittelgroße Koffer mit links.

Außerdem kriegt man für den Basispreis von 62.900 Euro im Prinzip schon alles, was man braucht. Inklusive Navi, Rückfahrkamera, LED-Scheinwerfern, elektrischen und beheizbaren Alcantara-Sitzen, adaptivem Tempomaten und einer ganzen Latte an weiteren gängigen Assistenzsystemen. Vermutlich werden die meisten Kunden die 2.000 Euro Aufpreis für das Premium-Paket bezahlen. Ich persönlich würde mir das Geld sparen. Das Alcantara-Gestühl ist besser als die Ledersitze und wer braucht in einem Sportwagen schon ein Premium-Soundsystem oder ein Head-up-Display?

Soll ich sie kaufen?

Ein Fehler ist es garantiert nicht. Ich denke, Toyota hat hier den minimal besseren BMW gebaut. Den schöneren ohne Zweifel auch. Die Supra (oder der Supra; wie Sie wollen) ist ein überaus talentiertes Fahrerauto, ein sehr komplettes Coupé. Sehr aufregend gezeichnet. Schön kompakt, aber erwachsen genug. Sehr agil, aber erfreulich sanft und sanftmütig. Auf der verwinkelten Landstraße genauso kompetent wie auf der Rennstrecke (abzüglich Bremse) oder der Autobahn.

Was ein wenig fehlt, ist mehr eigener Charakter. Die Bayerischen Motoren Werke sind schon sehr präsent, wenn man dieses Auto fährt. Nichtsdestotrotz hat Toyota hier insgesamt wunderbare Arbeit geleistet. Die Supra bietet wohl den besten Mix aus GT-Tugenden, Sportlichkeit und Attraktivität in ihrer Klasse. Und jetzt schafft uns schleunigst den Cayman zum Vergleichstest ran ...

Fazit: 8/10

+ sehr sportliches, sehr rundes Fahrverhalten; aufregende Optik; gute Alltagstauglichkeit und Funktionalität; gute Ausstattung

- BMW-Gene verhindern mehr eigenen Charakter; verbesserungswürdige Bremse


Toyota Supra: Tarnfolien-Geschenkpapier für einen guten Zweck

Falls ihr eure Weihnachtsgeschenke noch nicht eingepackt habt, kommt hier die Lösung

Von all den Tarnfolien, die wir bisher auf unseren Erlkönigbildern gesehen haben, könnte diejenige, die beim kommenden Toyota Supra verwendet wird, sehr wohl die ikonischste aller Zeiten sein. Tatsächlich ist es so legendär, dass Autojournalisten aus der ganzen Welt den Supra-Prototypen testen konnten, der in schwarzer, roter und weißer Farbe verpackt ist.

Vor diesem Hintergrund setzt Toyota auf die Vorfreude und Aufregung der weltweiten Fans auf die erste neue Supra seit 16 Jahren. Und zwar mit einer Sache, auf die wir als Letztes gekommen wären: Geschenkpapier. Nicht irgendein Geschenkpapier, sondern welches in exakt dem Look der Supra-Tarnfolie.

Richtig gelesen: Tarnfolien-Geschenkpapier. Mit all den Farben, Formen und Schattierungen. Und dem Chassiscode A90, damit jedem der Bezug zur neuen Supra klar wird. Einen ungetarnten Blick auf den Außenspiegel hat Toyota bereits freigegeben:

Wenn Ihr aber denkt, dass das Papier nur ein Marketingtrick ist, um die baldige Premiere des Sportwagens zu hypen, liegt Ihr falsch. Das Supra-Tarnpapier wird verkauft, um Gelder für das Hilfsprogramm "Crisis at Christmas" in Großbritannien zu sammeln. Nur 500 Stück der 695mm x 1000mm großen Bögen werden verkauft, mit einem Preis von £5 (umgerechnet rund 4,40 Euro) für vier Blatt Papier.

Alle Einnahmen gehen an Crisis UK, die nationale Wohltätigkeitsorganisation für Obdachlose, um das Programm Crisis at Christmas zu unterstützen. Man kann das Supra-Camouflage-Geschenkpapier bei Toyota GB über CrowdFunder.co.uk kaufen.

Die neue Toyota Supra wird im Januar auf der North American Auto Show 2019 in Detroit offiziell vorgestellt.

Quelle: Toyota


SEMA 2018: Toyota zeigt alle Supra-Versionen -- außer der neuen

Alle Generationen des Sportwagens sind zu sehen, aber auch Rennwagen

Der neue Toyota Supra hat lange auf sich warten lassen. Wirklich lange. Auch das ist noch untertrieben, wenn man bedenkt, dass die ersten Gerüchte über die Rückkehr des Sportwagens schon vor zehn Jahren auftauchen. Doch nun steht die Enthüllung bevor. Es wird in etwas mehr als zwei Monaten auf der NAIAS in Detroit geschehen. Aber auch wenn wir die bunt getarnten Supra-Modelle inzwischen zur Genüge kennen, Toyota hat noch nicht genug Teaser unters Volk gebracht. So gibt es auf der SEMA Show (30. Oktober bis 2. November 2018 in Las Vegas) nun eine richtige Invasion von Supra-Modellen. Toyota zeigt fast alle Supras, die jemals gebaut wurden -- mit Ausnahme des neuen Serienmodells.

Auf dem großen Toyota-Stand sind alle Supra-Generationen zu sehen -- bis zurück in die 70er-Jahre, als der Supra noch zur Celica-Baureihe gehörte. Denn sowohl in der ersten Generation (interner Toyota-Baureihenbezeichnung A40/A50) wie in der zweiten Generation (A60) gab es den Supra nur als Celica Supra. Erst 1986 mit der dritten Generation (A70) wurde der Sportwagen zu einem eigenen Modell. Vier Beispiele aus dieser langen Geschichte werden auf der Messe vorgestellt, und dazu kommen noch acht modifizierte Autos -- schließlich ist die SEMA Show ja eine Tuningmesse.

Ganz außer acht lässt Toyota den neuen Supra aber natürlich nicht. Zu den historischen Modellen gesellt sich die Motorsportstudie Supra GR Racing Concept, die auf dem Genfer Autosalon debütiert hat. Außerdem gibt es einen Supra-Rennwagen für die NASCAR-Rennen, der im nächsten Jahr in der Xfinity-Serie gefahren werden soll.


Toyota GR Supra GT4 Concept

Rennwagen-Studie wird in Genf vorgestellt

Auf dem Genfer Autosalon 2019 (7. bis 17. März) präsentiert Toyota eine Motorsport-Studie des neuen Supra. Das 4,46 Meter lange Concept Car GR Supra GT4 feiert in der Schweiz seine Weltpremiere. Mit der technischen Studie prüft Toyota die Machbarkeit eines Kundenfahrzeugs für den internationalen GT4-Rennsport. Das Wettbewerbsmodell soll für private Kundenteams bezahl- und beherrschbar sein.

Bereits die Serienversion des Toyota GR Supra bringt gute Voraussetzungen für einen GT4-Rennwagen mit: Der heckangetriebene Zweisitzer verfügt laut Hersteller über ein sorgfältig ausbalanciertes Fahrwerk, eine hochsteife und leichte Karosserie sowie einen sehr niedrigen Schwerpunkt. Dank eines Verhältnisses von 1,55 zwischen Radstand und Spurweite kombiniert der Sportwagen vorbildliche Fahrstabilität mit großer Kurven-Agilität. Dies gereicht vor allem in GT-Rennserien zum Vorteil, die mittels einer Balance of Performance die Wettbewerbsfähigkeit unterschiedlicher Fahrzeugtypen und -konzepte über Parameter wie Gewicht und Motorleistung ausgleichen.

Die von Toyota Gazoo Racing entwickelte Studie teilt sich die Form mit dem Serienmodell, vereint dies aber mit einer niedrigeren Gesamthöhe (1,25 Meter) und einer gestreckten Fahrzeuglänge. Ein Frontdiffusor und ein üppiger Heckflügel verbessern den Luftfluss, vermindern den Luftwiderstand und erhöhen den aerodynamischen Abtrieb. Beide Bauteile bestehen aus einem Verbundstoff aus Naturfasern wie Hanf und Flachs, der Toyota zufolge sehr viel umweltfreundlicher herzustellen ist als herkömmliche Kohlefaser- Komponenten.

Anstelle der Leichtmetallräder der Serienversion rollt der GR Supra GT4 auf Fünfloch-Racing-Rädern von OZ in der Dimension 11 x 18 Zoll. Die MacPherson-Federbeine und die Mehrlenker-Hinterachse übernimmt der GR Supra GT4 von der Serienversion. Aufgewertet mit Rennsport-Federn, -Stoßdämpfern und -Stabilisatoren entsprechen sie den höheren Wettbewerbsanforderungen. Hinzu kommt eine High-Performance-Bremsanlage des Spezialisten Brembo, die der großen Dauerbelastung im Motorsporteinsatz standhält. Unter der vorderen Haube des Toyota GR Supra GT4 arbeitet ein 3,0 Liter großer Reihensechszylinder-Turbobenziner in Kombination mit einem Sport-Automatikgetriebe. Das Motorsteuergerät ermöglicht die Leistungssteigerung des Triebwerks, der Kabelbaum wurde speziell für den Renneinsatz ausgelegt. Das gleiche gilt für die Antriebswellen und das Sperrdifferenzial.

Im Innenraum der ausgeräumten Fahrgastzelle sorgen ein hochfester Überrollkäfig, eine Feuerlöscheranlage sowie ein OMP-Rennsitz für bestmögliche Sicherheit. Sie alle entsprechen den strengen Standards des Motorsport-Weltverbands FIA. Der GR Supra GT4 verfügt zudem über einen Kraftstoff-Sicherheitstank und ein Schnellbetankungssystem.

Mit zahlreichen nationalen und regionalen Rennserien in Europa, Nordamerika, Asien und Ozeanien zählt die GT4-Klasse derzeit zu den global am schnellsten wachsenden Motorsportkategorien. 2006 von der FIA ins Leben gerufen, bietet sie ein attraktives und vergleichsweise kostengünstiges Betätigungsfeld für ambitionierte Privat- und Kundenteams. Für Nachwuchstalente und Amateurfahrer gilt die GT4 als potenzielles Sprungbrett in die höhere GT3-Klasse und den Profi-Rennsport. Ob der GR Supra GT4 auf den Markt kommt, macht Toyota Gazoo Racing vom Interesse potenzieller Kunden abhängig.


Allererste Toyota Supra 2019 erzielt Rekordpreis bei Auktion

Der heiß ersehnte Sportwagen ging direkt vom Band in die Versteigerung und kommt mit einzigartiger Farbkombi

Wenn das allererste Exemplar eines neuen Sportwagens vom Band rollt, löst das bei Sammlern häufig ziemlich viel Euphorie aus. Diese Euphorie lässt sich nochmal dramatisch steigern, wenn es besagter Sportwagen die neue Toyota Supra 2019 ist. Um das gute Stück wurde so lange ein Hype entwickelt, dass es kaum noch auszuhalten war. Das zeigt sich nun auch beim Preis, der für die erste neue Serien-Supra erzielt wurde.

Supra Nummer 1 wurde nämlich am vergangenen Wochenende auf einer Barrett-Jackson Wohltätigkeitsauktion in Scottsdale, Arizona versteigert und war dem Meistbietenden das erkleckliche Sümmchen von 2,1 Millionen US-Dollar (1,85 Millionen Euro) wert. Der volle Betrag wird für den guten Zweck gespendet, Profiteure sind die American Heart Association und die Bob Woodruff Foundation, die sich um Kriegsveteranen kümmert.

Neben seiner exponierten Stellung als erste je vom Band gelaufene Supra, hat das versteigerte Auto auch in Sachen Ausstattung Interessantes zu bieten. Die Farbkombination aus mattgrauem Lack, roten Spiegelkappen und mattschwarzen Rädern wird es so wohl kein zweites Mal geben. Innen gibt es schwarz-rotes Leder und Carbon-Einlagen.

Zum exklusiven Trimm kriegt der glückliche Ersteigerer eine Motorabdeckung mit dem Autogramm des Toyota-Chefs Akio Toyoda. Dazu erhält er ein VIP Rennstrecken-Erlebnis mit maßgeschneidertem Profi-Rennanzug, sowie VIP-Tickets samt Pacecar-Runde für das Toyota Owners 400, einem NASCAR Cup Rennen auf dem Richmond Raceway in Virginia.

Vorbehaltlich Irrtümer und Schreibfehler. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.
ANZEIGE
ANZEIGE