ANZEIGE

Toyota Supra Gebrauchtwagen

Bild: Toyota Supra  Gebrauchtwagen

Toyota Supra

Der Toyota Supra war von 1986 bis 2002 ein Sportwagen-Modell von Toyota und wirklich "super": In den 80er Jahren war man mit 238 PS ebenso "super" motorisiert, wie 2002 mit 330 PS.

Aber auch Fahrwerk und Optik können mit diesem Schlagwort  beschrieben werden. Im Bild die 2. Generation, die von 1993 bis 2002 angeboten worden ist.

 

Aktuelle Toyota Supra Gebrauchtwagen-Angebote

 Bild zum Fahrzeug: Toyota Supra GR 3,0

Toyota Supra GR 3,0

07/2019
3.000 km
340 PS (250 kW)
€ 70.990,-
7123 Mönchhof
7123 Mönchhof
Händlerangebot
Benzin | 7,5 l/100km (komb.) * | 170 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | Coupé | 2 Türen
Automatik
Prominence Red
Benzin | 7,5 l/100km (komb.) * | 170 g CO2/km (komb.) *

 

Unsere Toyota Supra Meldungen

Toyota Supra GR (2020) im Test

Test Toyota Supra 2.0 (2020): Besser mit Vierzylinder?

Die Supra wird deutlich günstiger und leichter, aber offenbart ein paar unliebsame Angewohnheiten
Wem der neue Toyota Supra bisher ein wenig zu teuer war, kann jetzt auf die Vierzylinder-Version setzen. Ob das Gesamtpaket noch immer passt, klärt der Test.
Toyota GR Supra 3.0: 340 PS

Toyota Supra in: Top Ten: Die stärksten Sechszylinder-Modelle auf dem Markt (2020)

Zehn PS-starke Reihen-, V- und Boxer-Motoren ohne Hybridisierung
Sechszylinder werden immer öfter durch Vierzylinder ersetzt oder für mehr Leistung hybridisiert. Es gibt sie aber noch, die starken Sechszylinder.
Manhart Supra GR 450 (Toyota Supra)

Manhart Supra GR 450 auf Basis des Toyota Supra

Optimierter Zwilling des BMW Z4 mit 450 PS
Der Tuner Manhart aus Wuppertal bringt den (oder die) Toyota Supra auf 450 PS. Auch das Fahrwerk und die Abgasanlage werden optimiert.
Toyota GR Supra 3.0i Turbo by dÄHLer

Toyota GR Supra 3.0i by dÄHLer

Schneller, stärker, schweizerischer!
Bereits so mancher Toyota Supra der neuesten Generation ist Tunern in die Hände gefallen. Jetzt sorgt Dähler aus der Schweiz für mehr Leistung.
2020 Toyota GR Supra 2.0 Turbo

Toyota GR Supra 2.0 kommt 2020 mit Vierzylinder

Den kleinen Benziner könnten BMW-Fans kennen
Das Angebot beim Toyota GR Supra wird nach unten erweitert. Im neuen Einstiegsmodell des Sportwagens gibt es einen Vierzylinder mit 2,0 Liter Hubraum.
Toyota GR Supra by AC Schnitzer

AC Schnitzer baut Toyota Supra A90 mit 600 Nm

BMW-Tuner geht fremd, bringt komplettes Tuningpaket für Toyotas neuen Superstar
BMW-Urgestein AC Schnitzer zeigt erstmals ein Komplett-Tuning für einen Toyota. Die neue Supra kriegt unter anderem eine satte Leistungssteigerung.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Toyota Supra Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Test Toyota Supra 2.0 (2020): Besser mit Vierzylinder?

Die Supra wird deutlich günstiger und leichter, aber offenbart ein paar unliebsame Angewohnheiten

Was ist das?

Der neue Toyota Supra kam im September 2019 mit einem 340 PS starken Dreiliter-Reihensechszylinder auf den Markt. Das Auto wurde von der Fachpresse weitgehend gepriesen, viele Fans hätten sich jedoch mehr Eigenständigkeit gewünscht, da unter dem auffälligen Blech so gut wie ausschließlich BMW-Technik steckt.

Auch der Preis von mindestens 62.900 Euro war und ist ein Kritikpunkt. Zumindest bei diesem Punkt schafft Toyota jetzt Abhilfe. Und zwar mit der Einführung eines kleineren Aggregats, das den Basispreis um immerhin 14.000 Euro senkt.

Der 2,0-Liter-Vierzylinder stammt ebenfalls aus München, leistet 258 PS und 400 Nm Drehmoment. Wie gehabt gelangt die Power über ein ZF-Achtgang-Automatikgetriebe an die Hinterachse. In der höheren Ausstattungslinie "GR" sorgt zudem ein elektronisches Sperrdifferenzial für die Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern.

Geht das mit dem Vierzylinder wirklich gut?

Tut es. Für uns war das Aggregat schon in diversen 30i-Modellen von BMW eine wahre Freude. Einer der charakterstärksten Vierzylinder, die es derzeit gibt. Die Gasannahme ist nahezu verzögerungsfrei, wird direkt und schon unten raus kräftig umgesetzt. In puncto Drang und Kraftentfaltung ist das in der 260-PS-Liga sicher unerreicht.

"Einer der charakterstärksten Vierzylinder, die es derzeit gibt."

Das gilt auch oben raus noch. Ich konnte das Auto kurz auf der Autobahn ausfahren, es zog ohne Murren und erstaunlich zügig bis 250 hoch. Und es klingt auch recht ordentlich, im Supra nicht so künstlich unterstützt wie in den BMWs, dafür aber mit einer etwas härteren, rauheren Oldschool-Kante. Ganz ehrlich: So gut der Sechszylinder ist, aber für den reinen Spaß am Fahren braucht wirklich niemand mehr als das hier.

Die Achtgang-Automatik gibt ebenfalls wenig Grund zur Klage. Für Alltagsfahrten empfanden wir die Schaltstrategie als sinnvoll, die Gangwechsel passieren geschmeidig. Einige Kollegen empfanden das Getriebe bei sportlicher Fahrweise modusunabhängig (es gibt nur "Normal" und "Sport") als ein wenig unausgegoren. Aber dafür kann man ja in den manuellen Modus schalten und die Paddles selbst bedienen. Dort funktioniert es hervorragend.

Ist der leichtere Vierzylinder im Handling überlegen?

Obwohl Supra und Z4 im Prinzip gleiche Autos sind, fand ich den Unterschied bei den Sechszylinder-Versionen gewaltig. Mir gefiel der Toyota um Welten besser. Er wirkte ruhiger, nicht so aufgekratzt und hibbelig. Er ist absolut dynamisch, muss es einem aber nicht mit 17 XXL-Neon-Reklametafeln unter die Augen reiben, wie der BMW das mit seiner übernervösen Direktheit versucht. Sehr angenehm das Ganze.

Das große Problem ist: Der Vierzylinder-Supra ist irgendwie in München eingebrochen und hat die 17 blinkenden Werbeschilder geklaut. Es scheint fast so, als würde man sich für das Entfernen zweier Zylinder mit einem besonders spektakulären und überdirekten Fahrverhalten entschuldigen wollen.

"Die Supra 2.0 reagiert so dermaßen direkt auf Lenkbefehle (selbst auf die kleinsten), dass es schwer fällt, das Auto korrekt zu positionieren."

Sicher führt auch der Verlust von 100 (!) Kilogramm gegenüber dem Sechszylinder zu einer massiven Zunahme an Leichtfüßigkeit an der Vorderachse. Aber anders als in den meisten anderen Fällen, bin ich mir nicht sicher, ob das hier wirklich so hilfreich ist.

Der Supra 2.0 reagiert so dermaßen direkt auf Lenkbefehle (selbst auf die kleinsten), dass es schwer fällt, das Auto korrekt zu positionieren. Es wird sicher Menschen geben, die ein derart ansatzloses und agiles Einlenkverhalten aufregend finden, aber es macht das Auto nervöser als es sein müsste. Das merkt man auch auf der Autobahn, wo das Fahrzeug permanent am Tanzen ist und häufiger versetzt.

All das soll nicht heißen, dass dieser Supra kein guter Sportwagen ist. Dia Balance (Gewichtsverteilung 50:50) ist auch dank des kleineren, etwas weiter hinten montierten Motors hervorragend, das Griplevel bockstark. Das Gefühl, förmlich in die Kurve hineingesaugt zu werden (das Heck folgt der quickfidelen Vorderachse willig), hat auch sehr viel für sich.

Zudem ist die Lenkung trotz ihrer irre schnellen Übersetzung an sich ein richtig feines Ding und auch hier spürbar besser als im Z4. Es liegt natürlich nicht nur am wesentlich dünneren Lenkradkranz, aber selbiger hat sicher einen Anteil.

Und im Grenzbereich? Nun, man muss schon ordentlich ackern, um dieses Auto aus der Reserve zu locken. Es ist schon alles so ausgelegt, dass Traktion den Vortritt vor rauchigen Heckschwenks hat.

Wenn die Traktion allerdings bricht, ist Vorsicht geboten. Aufgrund des kurzen Radstands und der unserer Meinung nach für diese Leistungsklasse viel zu breiten Reifen (255er vorne, 275er hinten) tritt der Supra-Hintern ziemlich schnell und schnappig aus.

Und der Komfort? Nun, das Auto federt schon recht straff, darf sich auch nicht so viel bewegen. Dieser Supra fährt sich sehr ernst. Vielleicht wäre es unterhaltsamer gewesen, dem Auto mehr vom Vibe des kleinen Bruders GT86 einzubläuen, es etwas lockerer, vorhersehbarer und auch günstiger zu machen.

Soll ich ihn kaufen?

Gefühlt ist der Sechszylinder satter und stabiler unterwegs, der Vierzylinder dafür leichtfüßiger und lebendiger. Unserer Meinung nach ist der vierzylindrige Supra wohl trotzdem der bessere Supra. Zumindest, wenn man ein wenig aufs Budget achten muss.

Was das betrifft, finden wir aber auch, dass das Auto nach wie vor zu teuer ist. Die besser ausgestattete GR-Version, in der unser Testwagen kam, kostet 53.400 Euro (es gibt auch die Variante "Pure" für 48.900 Euro, die aber eher mager eingerichtet ist).

Das ist viel Geld für einen kleinen Sportwagen mit vier Zylindern, der zu großen Teilen eine BMW-Entwicklung ist und dem es daher auch an Eigenständigkeit mangelt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein 300 PS starker Porsche Cayman bereits ab 55.508 Euro zu haben ist.

Letztlich kriegen Sie hier einen ernsthaften und fähigen Sportwagen mit einem grandiosen Zweiliter-Motor und einem ziemlich coolen Auftritt. Prüfen Sie einfach bei der Probefahrt, wie Sie mit der Nervosität zurechtkommen.

Fazit: 7/10

+ großartiger Motor

+ sehr direktes, gripstarkes Fahrverhalten

+ gute Lenkung

+ sehr intuitive Bedienung, tolles Infotainment (BMW)

- fährt gewöhnungsbedürftig nervös

- zu viel BMW, zu wenig Toyota

- etwas teuer


Toyota Supra in: Top Ten: Die stärksten Sechszylinder-Modelle auf dem Markt (2020)

Zehn PS-starke Reihen-, V- und Boxer-Motoren ohne Hybridisierung
Der Sechszylinder ist auf dem Rückzug. Immer öfter wird er durch einen Vierzylinder ersetzt, und die starken Motoren mit sechs Töpfen bekommen oft einen Elektromotor an die Seite gestellt, so dass sich ein Mildhybrid oder Plug-in-Hybrid ergibt. Es gibt sie aber noch, die leistungsstarken Sechszylinder-Modelle ohne Hybridisierung.Wir haben die zehn PS-mächtigsten Modelle herausgesucht. Dabei haben wir uns auf ein Auto pro Marke beschränkt und wie gesagt alle Modelle mit E-Motor (wie zum Beispiel den 400 PS starken Land Rover Defender P400 oder den Honda NSX mit seinen 581 PS aus einem V6 und drei Elektromotoren) beiseite gelassen. Auch Diesel haben wir aufgenommen; da Benziner meist mehr Leistung haben, ist aber nur ein einziger Selbstzünder in unserer Übersicht enthalten.Schon das schwächste Modell in unserer Liste hat 340 PS. Von dort steigern wir uns bis zum PS-König. Welches Auto auf Platz eins landet, müssen Sie selbst herausfinden.

Manhart Supra GR 450 auf Basis des Toyota Supra

Optimierter Zwilling des BMW Z4 mit 450 PS

Manhart Performance ist als BMW-Tuner bekannt. So haben die Wuppertaler auch ein Tuning für den Roadster Z4 im Portfolio. Da die aktuelle Generation nun aber einen Zwilling aus dem Hause Toyota hat, die Supra, nimmt sich Manhart nun auch des japanischen Sportcoupés an.

Das Ergebnis ist der GR 450. Wie der Name schon andeutet, hat die Manhart-Version 450 PS und ist damit deutlich stärker als das Serienmodell mit 340 PS. Der Dreiliter-Reihensechszylinder mit Twinscroll-Turbo wird außerdem von 500 auf 650 Newtonmeter gebracht. Möglich machen das ein Zusatzsteuergerät oder ein ECU-Remapping sowie ein Klappenauspuff.

Die Abgas-Endrohrblenden sind in Schwarz oder mit Carbon-Ummantelung erhältlich. Ergänzend gibt es eine Downpipe, wahlweise mit oder ohne Katalysator, sowie ein Ersatzrohr für den Ottopartikelfilter.

Neben dem Motor wird auch das Fahrwerk optimiert. Der GR 450 verfügt über Tieferlegungsfedern von H&R oder ein KW-Variante-3-Gewindefahrwerk mit spezieller Abstimmung, das natürlich zudem für eine Tieferlegung sorgt.

Zur optischen Verfeinerung gibt es zudem einen Satz Dekorfolien, der dem Toyota mit
verschiedenen Zierstreifen und Akzentlinien in Rot einen leichten Motorsport-Touch verleiht. Darüber hinaus gibt es "Concave One"-Alufelgen. Die Doppelspeichen-Räder mit "Diamant poliert"-Finish haben vorne die Dimension 9x20 Zoll und hinten 10,5x20 Zoll. Alternativ sind die Felgen in Glanzschwarz oder Mattschwarz erhältlich. Die Bereifung misst 265/30 ZR20 und 285/30 ZR20.

Auch ein Emulator Control Module für die Abgasanlage ist verfügbar. Zwei Varianten stehen für die GR 450 zur Verfügung: Delete-R und Valve Control. Der ECM Deleter erfüllt Kundenwünsche nach einer Lösung zum Entfernen von Katalysatoren. Die ECM Valve Control (Klappensteuerung) deaktiviert das automatische Start-Stopp-System sowie das automatische Sounddesign (ASD/künstlicher Auspuffsound im Innenraum) und ermöglicht die Auspuff-Klappensteuerung über die Tasten des Toyota-Multifunktionslenkrads.


Toyota GR Supra 3.0i by dÄHLer

Schneller, stärker, schweizerischer!

Manch ein bekannter BMW-Tuner wie etwa AC Schnitzer hat bereits Hand an den neuen Toyota Supra gelegt. Kein Wunder, arbeiten doch unter der Haube Motoren von BMW. Nun hat sich die Firma Dähler Competition Line AG aus Belp bei Bern (Schweiz) mit der 3,0-Liter-Variante befasst.

Aufgrund der engen Kooperation von BMW und Toyota bei der Entwicklung des neuen Supra und des Z4 (G29) kommen nun alle GR-Supra-Fans bei den Gleichteilen in den Genuss der jahrzehntelangen Erfahrung der Firma dÄHLer (so deren eigene Schreibweise) in der Optimierung von BMW-Fahrzeugen.

Dähler hat den ab Werk verbauten Motor - in der Serie: 250 kW (340 PS), 500 Nm - einer zusätzlichen Leistungskur unterzogen und all das aus dem Motor und dem ganzen Fahrzeug herausgeholt, was Sinn und Spass macht.

Für den Toyota GR Supra 3.0 der sogenannten "dÄHLer competition line" gibt es diverse Tuningmaßnahmen:

Leistungssteigerung Stufe 1: 300 kW (408 PS), 610 Nm, inklusive Aufhebung der serienmässigen V/max-Begrenzung, WLTP-geprüft und EU-/CH-homologiert.

Leistungssteigerung Stufe 2: 340 kW (460 PS), 660 Nm, inkl. Aufhebung der serienmässigen V/max-Begrenzung.

Edelstahlabgasanlage "built by dÄHLer" mit sportlich-sonorem Sound.

ein hauseigenes Competition-Gewindefahrwerk (höhen- und härteverstellbar) oder eine Tieferlegung mit einem Sportfedernsatz.

Ultraleichtes 20-Zoll-Schmiederad "dÄHLer CDC1 FORGED" aus eigener Entwicklung und Fertigung mit Michelin-Bereifung.

Wahlweise das 21-Zoll-Alurad "dÄHLer CDC1» mit Michelin-Bereifung.

In Planung haben die Schweizer noch ein sorgfältig auf das Fahrzeug abgestimmtes Competition Clubsport Gewindefahrwerk (in Höhe und Härte low- und highspeed verstellbar) sowie die DDC Plug and Play für eine weitere Steigerung der Agilita?t. Beides soll in Kürze lieferbar sein.


Toyota GR Supra 2.0 kommt 2020 mit Vierzylinder

Den kleinen Benziner könnten BMW-Fans kennen

Die Spatzen hatten es bereits von den Dächern gepfiffen: Toyota erweitert das Motorenprogramm beim GR Supra nach unten. Die fünfte Generation des Sportwagens ist künftig in einer neuen Einstiegsmotorisierung erhältlich. Der 2,0-Liter-Turbobenziner produziert 258 PS und wird ab März 2020 weltweit eingeführt.

Neben dem 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 340 PS Leistung soll der neue Vierzylinder-Turbo den GR Supra für einen größeren Kundenkreis attraktiv machen. Wie sein großer Bruder stammt auch das 2000er-Aggregat von BMW. Dort kommt es im Supra-Bruder Z4 als sDrive 30i zum Einsatz. Interner Name in München: B48B20.

Auch mit Vierzylinider ist der Toyota GR Supra offenbar kein Kind von Traurigkeit: Der mit Direkteinspritzung und Twin-Scroll-Turbolader ausgerüstete Benziner schickt ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter in Richtung Hinterräder und beschleunigt den GR Supra in 5,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird der Vortrieb elektronisch abgeregelt. Die CO2-Emissionen belaufen sich auf 143 g/km.

Der leichtere und kompaktere Vierzylinder soll sogar die Trägheitseigenschaften und die Fahrwerks-Balance verbessern und damit ein noch präziseres Handling ermöglichen. So bringt der GR Supra in der neuen Basisversion 100 Kilogramm weniger auf die Waage als in der 3,0-Liter-Variante.

Weil der Vierzylinder aufgrund seiner kompakten Bauform näher Richtung Fahrzeugmitte rückte, konnte eine ideale Gewichtsverteilung von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse sichergestellt werden. Das soll zum Ansprechverhalten des Fahrzeugs, zur Agilität und zu vertrauenserweckenden Handling-Eigenschaften beitragen. Auch der Goldene Schnitt für optimales Handling, das ideale Verhältnis zwischen Radstand und Spurweite, bleibt erhalten: Es beträgt bei allen GR-Supra-Modellen 1,55.

Sportsitze mit schwarzem Alcantara-Bezug, ein Audiosystem mit 8,8-Zoll-Bildschirm sowie 18-Zoll-Leichtmetallräder gehören bereits in der Grundausstattung zum Lieferumfang. Die "Safety Sense"-Sicherheitssysteme umfassen eine Frontkollisionswarnung mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, einen Spurhalteassistenten mit aktiver Lenkunterstützung, eine Verkehrszeichenerkennung und einen Intelligenten Geschwindigkeitsassistenten.

Darüber hinaus lässt sich der GR Supra 2.0 mit einer Reihe von Paketen weiter individualisieren. Angeboten werden ein Connect-Paket mit Navigations- und Konnektivitätssystem, ein Sport-Paket mit aktivem Sperrdifferenzial, adaptivem Fahrwerk und Hochleistungsbremsen. Zudem gibt es ein Premium-Paket mit JBL Premium Sound System, Head-up-Display, kabelloser Ladefunktion für Smartphones, schwarzer Lederausstattung und elektrischer Sitzeinstellung mit Memory-Funktion.

Zum Start legt Toyota außerdem eine limitierte Fuji Speedway Edition in den Farben des Toyota Gazoo Racing Teams auf. Die exklusive, in Europa auf 200 Einheiten begrenzte Sonderedition ist an einer Lackierung in Weiß Metallic, kontrastierenden mattschwarzen 19-Zoll-Rädern und roten Außenspiegelkappen erkennbar. Innen gibt es Kohlefaser-Einlagen in der Armaturentafel und rot-schwarze Alcantara-Bezüge. Hinzu kommen die Umfänge des Connect- und des Sport-Pakets. Zu den Preisen macht Toyota bislang noch keine Angaben.


AC Schnitzer baut Toyota Supra A90 mit 600 Nm

BMW-Tuner geht fremd, bringt komplettes Tuningpaket für Toyotas neuen Superstar

Manchmal profitieren nicht nur Hersteller von einer Kooperation. Dass BMW und Toyota bei ihren Sportwagen Z4 und Supra gemeinsame Sache gemacht haben, scheint sich auch für den ein oder anderen Tuner als Glücksgriff herauszustellen. In diesem Fall für BMW-Urgestein AC Schnitzer. Der Aachener Veredler kann dem Münchner Autobauer nun völlig ohne Reue fremdgehen und muss sich dafür noch nicht mal sonderlich umstellen. Schließlich ist die neue Supra A90 technisch gesehen in weiten Teilen ein waschechter BMW.

Man kennt sich also bereits aus mit der neuen Materie. Auch mit deren 3,0-Liter-Turbo-Reihensechser, der von 340 auf 400 PS gepusht wird. Das Drehmoment steigt von 500 auf propere 600 Nm. In der Leistungssteigerung enthalten ist auch eine Art Rundum-Sorglos-Paket, denn Schnitzer gewährt auf das Motortuning eine 36-monatige Baugruppengarantie. Auch wenn die Supra - trotz Otto-Partikel-Filter - schon in der Serie recht ordentlich klingt, bessert der Tuner mit einem neuen Endschalldämpfer nach, dessen Endrohre wahlweise in Carbon oder schwarz eloxiertem Edelstahl erhältlich sind.

Optik und Aerodynamik optimiert AC Schnitzer mit einem mattschwarzen Frontsplitter, der nicht lackiert werden muss und laut Hersteller "besonders einfach zu montieren" ist. Am Heck setzt man auf einen Leichtbau-Heckflügel aus Carbon mit Aluminiumfüßen, der nach Wunsch mit oder ohne zusätzlicher Gurney Flap geliefert wird. Beide Teile sollen für eine Erhöhung des Abtriebs sorgen. Dazu gibt es zwei Carbon-Luftauslässe für die Motorhaube, die die Abluftsituation des Triebwerks verbessern sollen.

Die Steigerung der Fahrdynamik legt AC Schnitzer in die Hände eines in Zug- und Druckstufe verstellbaren Gewindefahrwerks, das für eine Tieferlegung von 25 Millimeter sorgt. Wie üblich erklärt der Tuner, dass er seine Setups auf der Rennstrecke erprobt. Den Bildern nach zu urteilen, war man mit der Supra auf der Ardennen-Achterbahn in Spa unterwegs.

Wer bereits damit zufrieden ist, dass seine Supra ein bisschen satter auf der Straße steht, kann auch einen Satz Sportfedern ordern, die das Auto etwa 15 Millimeter näher an den Asphalt bringen. Dazu empfiehlt der Tuner hauseigene und "von unseren Ingenieuren getestete" Rad-Reifen-Kombinationen in 20 Zoll. Serienmäßig steht der Toyota-Sportler auf 19-Zoll-Rädern. Schnitzer bietet neben normalen Leichtmetallfelgen auch leichtere Schmiedefelgen an.

Fürs Interieur gibt es diverse Aluminiumteile wie Schaltwippen, Pedale und Fußstützen, einen Keyholder oder eine Blende für den iDrive-Schalter.

Auf der diesjährigen Essen Motor Show wird AC Schnitzer übrigens nicht vertreten sein. Parallel bittet man Interessenten jedoch, einen kleinen Umweg nach Aachen in Kauf zu nehmen. Dort könne man einen Blick hinter die Kulissen wagen, sich die Entwicklungswerkstatt ansehen und direkt Probefahrten durchführen.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
ANZEIGE
ANZEIGE