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Volvo P1800 Gebrauchtwagen

Bild: Volvo P1800  Gebrauchtwagen

Volvo P1800

Der Volvo P 1800 war ein traumhaft schönes 60er-Jahre-Coupé, das Simon Templar, der Held der Kult-Serie "The Saint", gespielt vom jungen Roger Moore, dem späteren oftmaligen James-Bond-Darsteller, im "Swinging London" als "Dienstwagen" gefahren worden ist – trotz damals noch großer, ja geradezu "übermächtiger" heimischer Konkurrenz von der Insel.

Anfang der 70er hatte Volvo die Idee, im Zuge eines Modell-Up-Dates ein Kombi-artiges Heck aufzubauen: Der P 1800 ES war geboren – ein sogenannter "Shooting Brake" mit etwas mehr Nutzwert als das Coupé, denn die Beladung durch die Heckscheibe ist jetzt nicht sehr Volvo-Kombi-typisch praktisch, aber die Optik ist eben selten cool – siehe Bild!

Klar: Beides sind absolut begehrte Oldies!

 

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Unsere Volvo P1800 Meldungen

Volvo P1800

60 Jahre Volvo P1800: Schwedens legendäres Sportcoupé

Anfang 1960 debütierte das unvergänglich schöne Coupé
Im Januar 1960, also vor genau 60 Jahren, trat Kombi-Spezialist Volvo plötzlich mit einem emotionalen Coupé auf. Wir erinnern an die Schweden-Ikone.
Volvo P1800 ES: "Schneewittchensarg"

Volvo P1800 in: Die berühmtesten Auto-Spitznamen

Von Enten, Laubfröschen und Nasenbären
Ente oder Käfer kennen fast alle. Doch was ist eigentlich ein "Laubfrosch" oder der "Nasenbär"? Wir zeigen Ihnen die berühmtesten Auto-Spitznamen
Volvo P1800 ES (1971)

Volvo P1800 in: Original oder Kopie?

Retro-Autos und ihre Vorgänger
Ist die Retro-Welle im Autodesign wieder vorbei? Nicht ganz, wenn man sich diverse Modelle betrachtet. Wir zeigen die besten Retro-Fahrzeuge und ihre Vorbilder. Was schöner ist? Urteilen Sie selbst!
Volvo P 1800 ES

Volvo P1800 in: Praktische Schönheiten

Shooting Brakes im Wandel der Zeit
Kombis baut fast jeder Hersteller, aber so manchem Autofan mit Raumbedarf ist das zu profan. Die Lösung nennt sich "Shooting Brake", ist aber eher selten anzutreffen. Wir zeigen Ihnen einige Beispiele
Volvo P1800 ES: Der Schneewittchensarg

Volvo P1800 in: Die Volvo-Kombis

Die Geschichte der Schweden-Kombis
Volvo stellt den V90 vor. Seine Heckscheibe steht lange nicht mehr so senkrecht wie beim Vorgänger V70. Wie passt das in die sonstige Historie? Wir zeigen die Kombi-Geschichte der schwedischen Marke
Irv Gordon und sein Volvo: Gemeinsam haben sie drei Millionen Meilen zurückgelegt

Der Drei-Millionen-Volvo

Irv Gordon fährt Rekord ein
Irv Gordon hat es geschafft: Am 18. September 2013 überrundete der Meilen-Zähler seines Volvo P1800 die (gedachte) Drei-Millionen-Meilen-Marke. Das sind umgerechnet etwa 4,83 Millionen Kilometer
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Volvo P1800 Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

60 Jahre Volvo P1800: Schwedens legendäres Sportcoupé

Anfang 1960 debütierte das unvergänglich schöne Coupé

Im Januar 1960, also vor genau 60 Jahren, trat Kombi-Spezialist Volvo plötzlich mit einem emotionalen Coupé auf: Der vom Schweden Pelle Petterson gezeichnete Volvo P1800 debütierte als seriennaher Prototyp auf der Brüsseler Automesse. Zum Verkaufserfolg wurde das bildschöne Auto aber auch durch innovative Sicherheitstechnik und ebenso kräftige wie langlebige Motoren aus dem Volvo P120 Amazon.

Ein Volvo begehrenswert wie ein italienischer Gran Turismo und charismatischer als britische Kultsportwagen, diese Eigenschaften machten den Volvo P1800 zum spektakulärsten schwedischen Sportcoupé und zu einer Marken-Ikone mit außergewöhnlicher Karriere, die erst in den 1970er-Jahren endete.

Bereits der Beginn der Geschichte des ersten Großserien-Coupés von Volvo war glamourös: Der schwedische Nachwuchsdesigner Pelle Petterson entwarf den Volvo P1800 ab 1957 in den italienischen Designateliers von Frua.

Die Finnen am Heck waren eine Referenz an das damals beginnende Raketenzeitalter. Dazu kam die unvergänglich schöne Eleganz italienischer Gran-Turismo-Modelle. Die technische Basis für das 2+2-sitzige Sportcoupé lieferte die solide Volvo Amazon P120 Limousine, deren 90 PS starker 1,8-Liter-Vierzylinder im Volvo P1800 sportliche Fahrleistungen ermöglichte.

Schon seit den 1930er-Jahren lieferte Volvo Fahrgestelle für exklusive Coupé-Aufbauten an Karossiers. Mit dem Volvo P1800 begann ein neues Kapitel in der Geschichte des schwedischen Premium-Herstellers, denn dieses Sportcoupé sollte neue Märkte, vor allem in Nordamerika und Asien, erschließen.

Globale Ambitionen, zu denen die anfänglich internationalen Fertigungsprozesse des Volvo P1800 passten. So wurde das in Italien designte Coupé mit bewährter schwedischer Technik und in Schottland gepresster Karosserie ab 1961 beim englischen Sportwagenspezialisten Jensen Motors montiert.

Trotzdem wurde es ein Start mit Hindernissen, denn die englische Manufaktur fertigte den sportlichsten Volvo in so unbefriedigender Qualität, dass schon die ersten 250 Autos vor Auslieferung nach Göteborg zur Nachbesserung zunächst in die Werkshallen mussten.

Endgültig gelöst wurde dieses Problem erst im Jahr 1963, als die Produktion des Gran Turismo komplett ins schwedische Werk Lundby umzog. Nun kam der Verkauf des fortan Volvo 1800 S - "S" für Sverige (Schweden) - genannten und auf 96 PS erstarkten Sportlers weltweit richtig in Fahrt. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolvierte der Schwede in nur 12,1 Sekunden, ein souveräner Wert, den allein Sportwagen und sehr leistungsstarke Limousinen erzielten.

Visionär war auch das Sicherheitskonzept des schnellen Volvo, der als weltweit erstes Sportcoupé serienmäßig über Sicherheitsgurte für alle vier Passagiere verfügte. Die Stabilität dieses Rückhaltesystems demonstrierte Volvo Deutschland schon im Jahr 1961 in einer Show im Hamburger Hafen.

Dort schwebte ein Volvo P1800, gehalten allein von den Dreipunkt-Sicherheitsgurten, an einem Kran über der Hafenanlage. Auch beim Thema Ladungssicherung übernahm der Sportler eine Vorreiterrolle, sicherten doch erstmals in das Gepäckabteil integrierte Ledergurte sogar schwere Golfbags.

Wegen der rassigen Formen mit langgestreckter Motorhaube und dynamischer Silhouette wählten die Produzenten der englischen TV-Krimiserie "The Saint" einen Volvo 1800 S zum Dienstwagen des Titelhelden Simon Templar, verkörpert vom britischen Schauspieler Roger Moore.

Von den Qualitäten des Sportcoupés war der auch aus James-Bond-Filmen bekannte Moore so überzeugt, dass er sogar privat einen polarweißen Volvo 1800 S fuhr. Aber auch der schwedische König Carl XVI. Gustaf fuhr ab seinem 18. Geburtstag nacheinander mehrere Fahrzeuge des sportlichen Coupés.

Fester Bestandteil der Geschichte des schwedischen Sportcoupés ist zudem der rote Volvo 1800 S, den der US-Amerikaner Irv Gordon im Jahr 1966 erwarb und mit dem er im Jahr 2013 die Drei-Millionen-Meilen-Marke (4.827.00 Kilometer) durchbrach. Ein Allzeit-Rekord, der ins Guinness Book of World Records aufgenommen wurde.

Regelmäßige kleine Modellpflegen genügten, um den in seiner Grundform schon 1957 gezeichneten Volvo P1800 über Jahrzehnte optisch frisch zu halten. Dazu zählten 1964 ein geglättetes Stoßstangendesign, das die anfänglichen Kuhhornbögen ersetzte, sowie regelmäßig aktualisierte Kühlergrills.

Karossiers wie Volvoville in den USA bauten begehrte Cabrio-Kleinserien und italienische Stardesigner wie Fissore oder Coggiola präsentierten Fastback-Studien. Eine sensationelle Weiterentwicklung des Sportcoupés stellte Volvo 1971 vor: Den Volvo 1800 ES als Vorläufer aller modernen Shooting-Brakes. Dank großer gläserner Heckklappe wurde dieser in atemberaubenden Linien gezeichnete Sportkombi in Deutschland unter dem Namen "Schneewittchensarg" berühmt.

Im Jahr 1972 rollte das letzte Coupé - ein Volvo 1800 E - vom Band und ein Jahr später verabschiedete sich der Volvo 1800 ES. Insgesamt wurden 47.855 Einheiten der sportlichen Schweden gebaut, davon 39.778 Coupés. Seine Unvergänglichkeit demonstriert der Volvo P1800 seitdem in der Klassikerszene und durch den stilprägenden Einfluss auf selbstbewusste Volvo neuerer Generation, etwa das Volvo Concept Coupé aus dem Jahr 2013.


Volvo P1800 in: Die berühmtesten Auto-Spitznamen

Von Enten, Laubfröschen und Nasenbären
Sei es privat, in der Firma oder bei Autos: Spitznamen gibt es häufig. Doch meistens weiß man nicht mehr so recht, woher diese überhaupt kommen. Einige sind naheliegend, wie etwa "Laubfrosch" für einen grünen Opel der 1920er-Jahre. Doch was verbirgt sich hinter dem "Nasenbär" oder dem "Cremeschnittchen"? Wir zeigen Ihnen in unserer Galerie die berühmtesten Auto-Spitznamen.

Volvo P1800 in: Original oder Kopie?

Retro-Autos und ihre Vorgänger
War früher alles besser? Fest steht: Retro-Elemente sind im Autodesign keine Seltenheit. Meistens wird die Vergangenheit dezent zitiert, gelegentlich aber auch im großen Maßstab. Komplette Retro-Autos wie der VW Beetle oder der Fiat 500 sollen sich sowohl aus der Masse hervorheben als auch Profit aus glorreichen Zeiten ziehen. Manchmal mit Erfolg, manchmal geht der Schuss nach hinten los. Und einige Nostalgiemodelle sind über Messeauftritte nie hinweggekommen. Wir zeigen in unserer Galerie bekannte und weniger bekannte Retro-Autos.

Volvo P1800 in: Praktische Schönheiten

Shooting Brakes im Wandel der Zeit
Kombis mögen ja praktisch sein, haben aber immer einen leichten Geruch von Handwerk und Familie. Die Alternative hat einen englischen Namen: Shooting Brake. Ursprunglich für die Jagd konzipiert, versteht man darunter im strengen Sinn einen geräumigeren Coupé-Ableger mit einer Mischung aus Kombi- und Steilheck. Vereinfacht gesagt: ein zweitüriger Kombi. Doch wie in fast allen Autokategorien verschwimmen auch hier zunehmend die Definitionsgrenzen. Wir zeigen Ihnen einige schicke Bespiele von früher und heute.

Volvo P1800 in: Die Volvo-Kombis

Die Geschichte der Schweden-Kombis
Volvo stellt den V90 vor. Seine Heckscheibe steht lange nicht mehr so senkrecht wie beim Vorgänger V70, sieht eher nach Lifestyle als nach Kofferraum aus. Wie passt das in die sonstige Historie? Wir zeigen die Kombi-Geschichte der schwedischen Marke - oder zumindest Teile, denn wofür ist Volvo am bekanntesten (außer für Sicherheit)? Richtig, für Kombis, und deswegen gibt es davon eine ganze Menge.

Der Drei-Millionen-Volvo

Irv Gordon fährt Rekord ein
Anchorage (USA), 19. September 2013 - Irv Gordon hat es geschafft: Am 18. September 2013 überrundete der Meilen-Zähler seines Volvo P1800 die (gedachte) Drei-Millionen-Meilen-Marke. Das sind umgerechnet etwa 4,83 Millionen Kilometer. Gordons Volvo ist damit weltweit das Auto mit der höchsten bekannten Fahrleistung. An zweiter Stelle kommt ein Mercedes Strich-Acht, mit dem ein griechischer Taxifahrer 4,6 Millionen Kilometer zurücklegte und der seit 2004 dem Mercedes-Museum gehört.

Lange Tour schon am ersten Wochenende
Nach eigenen Worten hatte Irv Gordon nie das Ziel, mit seinem Wagen irgendeinen Rekord einzufahren. An einem Freitag im Jahr 1966 holte der heute 74-jährige US-Amerikaner den Volvo beim Händler ab - und konnte einfach nicht aufhören zu fahren. Schon am Montag darauf brachte Irv den Wagen wieder zurück - die 1.500-Meilen-Inspektion war fällig. In der darauffolgenden Zeit pendelte der damalige Lehrer mit dem P1800 täglich zu seinem Arbeitsplatz, schon allein diese Strecke machte 125 Meilen, das sind etwas über 200 Kilometer, aus. Darüber hinaus musste der Wagen für Urlaubsreisen herhalten. Nach zehn Jahren, 1976, waren 500.000 Meilen geschafft, 1987 die Million geknackt. Ins Guinness Buch der Rekorde trug er sich schon 1998 ein, als er mit 1,69 Millionen Meilen die längste Strecke zurückgelegt hatte, die je ein einzelner Autobesitzer mit einem Privatauto fuhr. 2002 waren zwei Millionen auf der Uhr, diese Rekordfahrt fand auf dem Times Square in New York statt.

Rekord in Alaska geschafft
Für die Drei-Millionen-Marke wurde der Volvo per LKW nach Alaska gebracht, Irv kam mit dem Flugzeug hinterher. Ein paar Tage fuhr er mit seinem Auto in der schönen Landschaft Alaskas umher, bis der geschichtsträchtige Moment nahte. Der eigentliche Rekord wurde auf Seward-Highway eingefahren. Doch wie geht es nun weiter? Gordon weiß, dass er seinen eigenen Rekord jeden Tag aufs Neue bricht. "Ich fahre einfach meinen Volvo weiter, zu Automessen und durch das ganze Land. Es wird sich nicht viel ändern". Ob er die vier Millionen Meilen schafft? "Das liegt eher an mir als am Auto. Das Auto dürfte dazu in der Lage sein, bei mir bin ich da nicht so sicher."
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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