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Unsere VW ID.Buzz Meldungen

VW ID.Buzz in: VW-Designchef stellt sich Pritschen-Version des ID. Buzz vor

VW-Designchef stellt sich Pritschen-Version des ID. Buzz vor

Es gibt sogar eine Stufe am Kotflügel, die den Zugang zur Ladefläche erleichtert ...
Klaus Zyciora ist Leiter des Designs im Volkswagen-Konzern und zeigt zur Feier des Weltdesigntages ein Rendering des VW ID. Buzz Pritsche.
VW ID.Buzz in: VW ID. Buzz: Start als 150-kW-Hecktriebler mit 77-kWh-Akku

VW ID. Buzz: Start als 150-kW-Hecktriebler mit 77-kWh-Akku

Erstmals lässt sich der 77-kWh-Akku mit 170 kW aufladen
Endlich: VW stellt den ID. Buzz offiziell vor. Wir wussten schon nicht mehr, was wir mit all den Teasern machen sollten. Marktstart ist im Sommer.
VW ID. Buzz: Erster Test

VW ID. Buzz (2022): Letzter Teaser zeigt den Innenraum

Am Abend des 9. März wird der Elektro-Bulli endlich enthüllt
Am Abend des 9. März zeigt VW endlich die Serienversion des Elektro-Bulli. Auf den finalen Teaserbildern ist jetzt der Innenraum zu sehen.
Volkswagen ID. Buzz (2022) Pre-Drive

VW ID. Buzz (2022): Offizielle Infos zu Abmessungen und Technik

Zudem gibt es erste Fahreindrücke aus dem Elektro-Bulli
Gut zwei Wochen vor der offiziellen Weltpremiere gibt VW mehr technische Details zum ID. Buzz bekannt. Wir haben zudem erste Fahreindrücke.
Volkswagen ID. Buzz Teaser Januar 2022

VW ID. Buzz (2022): Sind das die finalen Teaserbilder?

Der Retro-Elektro-Bus wird am 9. März offiziell vorgestellt
Es gibt frische Teaserbilder des VW ID. Buzz vor dessen offizieller Weltpremiere am 9. März 2022. Was ist zum jetzigen Zeitpunkt schon bekannt?
VW ID.Buzz in: VW ID.Buzz wird am 9. März 2022 vorgestellt, so VW-Chef Diess

VW ID.Buzz wird am 9. März 2022 vorgestellt, so VW-Chef Diess

Man munkelt von bis zu 600 km Reichweite und bis zu 270 kW starken Antrieben
Volkswagen wird den ID.Buzz am 9. März 2022 vorstellen. Das gab VW-Chef Diess nun per Tweet bekannt. Technisch soll der Elektro-Bus Neues bringen.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

VW ID.Buzz Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

VW-Designchef stellt sich Pritschen-Version des ID. Buzz vor

Es gibt sogar eine Stufe am Kotflügel, die den Zugang zur Ladefläche erleichtert ...

Klaus Zyciora ist der Leiter von Volkswagen Group Design und zur Feier des Weltdesigntages zeigt er ein Rendering einer Pritschen-Version eines VW ID. Buzz. In seinem Instagram-Post, in dem er das Ladeflächen-Fahrzeug vorstellt, fragt er: "Sollen wir den nächsten Schritt machen?" Wenn die Resonanz also gut genug ist, könnte so etwas vielleicht eines Tages auf die Straße kommen ...

Die Frontpartie des Renderings ist identisch mit der Standardversion des Transporters. Der erste auffällige Unterschied besteht darin, dass die Türen der zweiten Reihe jetzt traditionell mit Scharnieren versehen sind und nicht mehr wie bei der Serienversion des Vans mit Schiebeelementen.

Die Ladefläche ersetzt den hinteren Fahrgastraum des ID. Buzz. Die schmalen Rückleuchten verlaufen seitlich an der Karosserie direkt unter der Kante des Ladeabteils. Außerdem gibt es in der Nähe des hinteren Kotflügels eine Stufe, die den Zugang zu den Transportgütern erleichtert.

Die Idee einer ID. Buzz Pritsche ist gar nicht so abwegig, wie es zunächst erscheinen mag. VW hat mehrere Generationen dieser Fahrzeugart auf Transporter-Basis angeboten. Die Modelle waren sogar in der sogenannten Doppelkabine oder "Doka"-Konfiguration mit vier Türen und zwei Sitzreihen erhältlich.

VW bereitet sich darauf vor, mehrere Varianten des ID. Buzz anzubieten. Neben dem regulären Personentransporter kommt auch noch ein Cargo-Modell. Der hintere Laderaum fasst 3.900 Liter und bietet Platz für zwei Europaletten. Das Modell kann eine Nutzlast von 650 Kilogramm transportieren. Verzurrösen am Boden und an den Wänden ermöglichen die Sicherung von Gegenständen.

VW Nutzfahrzeuge arbeitet außerdem an der California-Version, die den ID. Buzz in ein Wohnmobil verwandelt. Diese Version wird erst nach 2025 auf den Markt kommen und es gibt noch nicht viele Details dazu.


VW ID. Buzz: Start als 150-kW-Hecktriebler mit 77-kWh-Akku

Erstmals lässt sich der 77-kWh-Akku mit 170 kW aufladen

Seinen ersten Elektro-Bus zeigte VW schon vor 50 Jahren: Auf der Hannover-Messe debütierte damals ein T2 mit elektrischem Heckantrieb. Die Reichweite lag bei 85 Kilometern. Ein wenig mehr darf man vom heute vorgestellten ID. Buzz schon erwarten.

Mit 4,71 Meter Länge ist der neue Elektro-Bus das bislang größte Modell auf Basis des Modularen Elektrobaukastens (MEB), und mit fast 1,94 Meter Höhe auch das am wenigsten windschnittige. Auch wenn der cW-Wert mit 0,285 angegeben wird - eine große Stirnfläche bedeutet eben auch viel Windwiderstand. Interessanterweise ist der Radstand (2,98 Meter) deutlich größer als bei den bisherigen MEB-Fahrzeugen (2,77 Meter).

Trotz der massigen Karosserie schickt VW das Auto anfangs nur mit dem 150 kW starken Heckantrieb auf die Piste und spendiert keine höhere Leistung. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 145 km/h beschränkt, die Sprintzeit gar nicht angegeben - Raserei ist mit diesem Modell also kaum möglich.

Dazu kommt die bekannte 77-kWh-Batterie; die Reichweite gibt VW noch nicht bekannt. Ein Knaller ist jedoch, dass sich die Batterie mit bis zu 170 kW Gleichstrom aufladen lässt - denn bisher waren 135 kW das höchste der Gefühle. Laut VW lässt sich der Akku damit in 30 Minuten von 5 auf 80 Prozent aufladen.

Endlich kommt auch das bidirektionale Laden in ein MEB-Auto. Es ist serienmäßig in allen ID. Buzz. Auch alle anderen ID-Modelle mit 77-kWh-Akku sollen diese Fähigkeit erhalten; die bereits ausgelieferten Autos werden per Over-the-Air-Update aufgerüstet. Nutzen kann man das BiDi-Laden allerdings wohl erst, wenn VW auch die passende BiDi-Gleichstrom-Wallbox auf den Markt bringt. Plug & Charge wird ebenfalls unterstützt, allerdings nur "mit der neuesten Software"; ob das Feature schon ab Marktstart nutzbar ist, bleibt demnach offen.

Eingestiegen wird serienmäßig über zwei Schiebetüren. Innen gibt es zumindest anfangs stets fünf Sitze; die Rückbank ist im Verhältnis 40:60 geteilt umklappbar. Außerdem lässt sich die Sitzbank um 15 Zentimeter längs verschieben. Der Kofferraum fasst je nach Position der Rückbank bis zu 1.121 Liter Gepäck (bei Beladung bis zur Oberkante der Lehnen). Klappt man die hinteren Sitze um, so kann man sogar 2.205 Liter verstauen. Eine ebene Ladefläche lässt sich durch den optionalen Einlegeboden erreichen.

Später soll eine Variante mit sechs Einzelsitzen in drei Reihen folgen. Für 2023 ist außerdem eine siebensitzige Version mit längerem Radstand (aber gleicher Länge) geplant. Anfangs gibt es jedoch nur zwei Varianten mit normalem Radstand: die fünfsitzige Passagierversion und die Cargo-Variante.

Die Version für Gewerbetreibende hat drei Sitze vorne; dahinter gibt es eine feste Wand, die man optional mit einem Fenster und einer Ladeöffnung versehen kann. Der Laderaum fasst in diesem Fall 3,9 Kubikmeter und bietet Platz für zwei Euro-Paletten. Die Zuladung liegt bei 650 Kilo (bei 3.000 kg zulässigem Gesamtgewicht). Der Cargo hat nur eine Schiebetür auf der Beifahrerseite, eine zweite gibt es gegen Aufpreis. Er hat serienmäßig eine Heckklappe; Hecktüren sind aber auch erhältlich.

Das Cockpit sieht auf den ersten Blick ähnlich aus wie bei ID.3 und ID.4, doch der Drehschalter rechts am Instrumentendisplay fehlt. Denn der Automatik-Modus (R, N oder D) wird hier mit einem Lenkstockhebel gewählt. Bekannt ist dagegen die Monitor-Landschaft: Serienmäßig gibt es 10-Zoll-Displays für Instrumente und Infotainment, ein 12-Zoll-Mittendisplay gibt es gegen Aufpreis.

Modifizierte Bedienung: Fahrmodi (N, R, D) werden per Lenkstockhebel aktiviert

Interessante Technik-Extras sind ein Car2X-System zur Warnung nachfolgender Fahrzeuge, ein automatischer Spurwechsel aus der Autobahn und das automatisierte Einparken an einem abgespeicherten Ort.

Bestellstart ist im Mai, Markteinführung im Herbst. Zu den Preisen schweigt sich VW noch aus. Die Basisausstattung heißt Soul; daneben gibt es vier verschiedene Mistral-Varianten, die sich aber offenbar nur in der Farbgebung innen und außen unterscheiden.

Angeboten wird der ID. Buzz in insgesamt elf Farbvarianten, darunter auch vier Bicolor-Lackierungen. Außerdem rollt der Buzz serienmäßig auf 18-Zöllern - und zwar auch die reine Nutzfahrzeugversion. Bei der Pkw-Variante kann man die Optik mit bis zu 21 Zoll großen Felgen pimpen, allerdings steigt dann wohl auch der Stromverbrauch.

Technische Daten des ID. Buzz (Fünfsitzer)

  • Antrieb: 1 E-Motor hinten mit 150 kW und 310 Nm
  • 0-100 km/h / Höchstgeschwindigkeit: k.A. / 145 km/h
  • Akku / Reichweite: 77 kWh netto / k.A.
  • Aufladen. bis 11 kW AC, bis 170 kW DC
  • Maße: 4.712 mm Länge / 1.985 mm Breite / 1.937 mm mm Höhe / 2.988 mm Radstand
  • Wendekreis: 11,1 Meter
  • Kofferraum: bis zu 1.121 Liter, bei umgeklappter Rückbank bis 2.205 Liter
  • cW-Wert: 0,285 (0,29 beim ID. Buzz Cargo)
  • Marktstart: Herbst 2022

VW ID. Buzz (2022): Letzter Teaser zeigt den Innenraum

Am Abend des 9. März wird der Elektro-Bulli endlich enthüllt

Endlich hat das Warten ein Ende: Am Mittwoch, dem 09. März um 19 Uhr steht die offizielle Weltpremiere des vollelektrischen VW ID. Buzz an, der in zwei Varianten als Bus und als Transporter auf den Markt kommen wird. Doch kurz davor zeigt der Hersteller die letzten Teaserbilder, dieses Mal vom Innenraum.

Der fünfsitzige ID. Buzz offeriert laut VW selbst mit allen Passagieren an Bord noch Platz für 1.121 Liter Gepäck. Auch das maximale Stauvolumen des ID. Buzz Cargo, der mit einer Trennwand hinter der ersten Sitzreihe ausgestattet ist, beträgt über 3,9 Kubikmeter.

Der ID. Buzz wird künftig in sieben Einfarb- und vier Zweifarblackierungen bestellbar sein. Diese Kombination aus Weiß und frischen Farbtönen zeigt sich auch im Interieur, das Stilelemente aus der T1-Generation aufnimmt und in die heutige Ära der Elektromobilität transferiert.

Die Farben korrespondieren dabei jeweils mit den Exterieur-Lacken und spiegeln sich - auf Wunsch - in den Sitzinnenflächen, dem Armaturenbrett und in der Türverkleidung wider. Eine Ambientebeleuchtung (optional mit bis zu 30 Farben) sorgt für stimmungsvolle Akzente. Eine Reihe von individuellen ID. Buzz-Motiven zieren den Innenraum an verschiedenen Stellen als sogenannte "Easter Eggs". Die meisten von ihnen lassen sich erst auf den zweiten Blick entdecken - auch Features wie etwa ein Flaschenöffner und ein Eiskratzer finden sich hier.

Die Erweiterung der ID. Familie um den neuen ID. Buzz ist VW zufolge "ein weiterer wichtiger Schritt in eine vollständig elektrifizierte Mobilität". Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen pro VW-Fahrzeug in Europa um 40 Prozent sinken; auf seinem Way to ZERO will das Unternehmen spätestens 2050 bilanziell klimaneutral sein.

Im Mittelpunkt des Way to ZERO steht der beschleunigte Hochlauf der E-Offensive mit der neuen Markenstrategie ACCELERATE. Bis 2030 will die Marke den Anteil reiner E-Modelle am gesamten Fahrzeugabsatz in Europa auf mindestens 70 Prozent und in Nordamerika und China auf mindestens 50 Prozent steigern.

Doch zurück zum ID. Buzz und ID. Buzz Cargo: Volkswagen setzt hier ein Paket innovativer Technologien und Verfahren ein, die beide Modelle zu einer der weltweit nachhaltigsten Baureihen machen sollen. Auf Leder und andere Materialien tierischen Ursprungs wird komplett verzichtet, sie werden durch Ersatzstoffe mit ähnlichen Eigenschaften und Haptik ersetzt: Der Lenkradkranz besteht aus Polyurethan, sieht aber ebenso so hochwertig aus wie Leder und bietet eine ähnliche Haptik.

Bei Sitzbezügen, Bodenbelägen und dem Innenhimmel des ID. Buzz kommen unter anderem Rezyklate zum Einsatz - Materialien aus recycelten Produkten. So wird es einen Stoff aus einem sogenannten Seaqual-Garn geben, dessen Fäden zu gut 10 Prozent aus gesammeltem Meereskunststoff und zu etwa 90 Prozent aus PES (recycelte PET-Flaschen) bestehen. Gegenüber vergleichbaren Produkten lassen sich damit 32 Prozent CO2-Emissionen einsparen. Auch das im Konzern erstmals im ID. Buzz eingesetzte ArtVelours "ECO" besteht zu 71 Prozent aus Rezyklat.


VW ID. Buzz (2022): Offizielle Infos zu Abmessungen und Technik

Zudem gibt es erste Fahreindrücke aus dem Elektro-Bulli

Fünf Jahre nach der Weltpremiere des Concept Cars ID. BUZZ auf der Autoshow in Detroit im Januar 2017 ist es soweit: Die Serienversion namens ID. Buzz ist fertig. Volkswagen aktiviert deshalb den Countdown für eine Doppelweltpremiere: Am 9. März wird der voll-elektrische Bulli zeitgleich als ID. Buzz (Fünfsitzer) und ID. Buzz Cargo (Transporter) emissionsfrei durchstarten.

Aktuell ist Volkswagen Nutzfahrzeuge in der letzten Testphase der ID. Buzz-Prototypen. In diesen Tagen tourt die Vorserienflotte durch Europa. Es sind finale Tests unter Alltagsbedingungen zwischen Barcelona, Paris, London, Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg und Hannover. Hier finden Sie unsere ersten Fahreindrücke aus dem Elektro-Bulli.

Die ID. Buzz-Prototypen sind nur noch leicht getarnt. Trotz auffälligem Regenbogenmuster wird erkennbar, dass die Designer das Styling des Concept Cars von 2017 konsequent auf die Serienversion des Jahres 2022 übertragen haben - die Ähnlichkeiten sind unverkennbar. Das Cockpit gibt VW noch nicht preis, denken Sie aber einfach an ID.3 und ID.4.

Beide ID. Buzz Versionen greifen zudem die Stilelemente des legendären T1 - des Ur-Bulli - auf. Dazu gehören extrem kurze Karosserieüberhänge, der maximal genutzte Raum auf einer minimalen Verkehrsfläche, die klassische Einteilung des Karosseriedesigns in eine untere und obere Ebene und das unverwechselbare Gesicht mit seiner V-Form. Und genau wie der Ur-Bulli verfügt auch der ID. Buzz über einen Hinterradantrieb.

Die neue Baureihe basiert technisch auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) des Volkswagen Konzerns. Beide ID. Buzz Versionen starten 2022 mit einer Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie, die einen Bruttoenergiegehalt von 82 kWh bietet (netto: 77 kWh). Die Batterie versorgt einen 150 kW starken Elektromotor, der in die Hinterachse integriert ist und diese auch antreibt. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 145 km/h elektronisch abgeregelt.

Offizielle Werte zur Reichweite liegen noch nicht vor. Zum einen baut die E-Maschine aus dem Stand heraus ihr maximales Drehmoment von 310 Nm auf. Zum anderen gesellt sich zu dieser dynamischen Komponente ein sehr niedriger Karosserieschwerpunkt, da sich die Batterie weit unten im Sandwichboden befindet. Bauartbedingt spielt der ID. Buzz noch einen weiteren Vorteil aus: Der Wendekreis des elektrischen Bulli beträgt nur knapp über 11,0 Meter.

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat auf der Basis des MEB einen vielseitigen Aufbau entwickelt, der ein besonders großes Spektrum der Nutzung ermöglicht: Zum ID. Buzz ist mit seinen fünf Sitzplätzen gesellt sich der dreisitzige ID. Buzz Cargo. Doch auch das ist erst der Anfang. Im Laufe des kommenden Jahres wird zum Beispiel ein verlängerter Radstand mit entsprechend erweiterten Möglichkeiten im Innenraum das Programm bereichern.

Zu den Dimensionen: Die 2022 startenden Versionen des ID. Buzz und ID. Buzz Cargo mit Normalradstand (2.988 mm) sind 4.712 mm kurz. Zum Vergleich: Der Radstand des neuen ID. Buzz entspricht bis auf zwei Millimeter Differenz dem des T6.1, der aber 4.904 mm in der Gesamtlänge misst. Damit bietet der ID. Buzz eine ähnliche Innenlänge, kann aber kleinere Parklücken nutzen.

Der rundum großzügig verglaste Bus ist als 1.937 mm hoch; im Fall des Transporters sind es aufgrund leichter Fahrwerksunterschiede 1.938 mm (T6.1: 1.970 mm). Breit sind die beiden ID. Buzz 1.985 mm (ohne Außenspiegel); damit ist das neue Modell 81 mm breiter als der T6.1. Mit Felgen in den Dimensionen 18 bis 21 Zoll rollt die neue Baureihe auf großen Rädern (750 mm Durchmesser).

Der fünfsitzige ID. Buzz nimmt selbst mit allen Passagieren an Bord bis zu 1.121 Liter Gepäck auf. Das maximale Stauvolumen des mit einer Trennwand hinter der ersten Sitzreihe ausgestatteten ID. Buzz Cargo beträgt über 3,9 Kubikmeter.

Die Baureihe wird mit der neuesten ID. Software künftig auch die Funktion "Plug & Charge" bieten. Dabei authentifiziert sich der ID. Buzz per Ladestecker an den Schnellladesäulen (DC/Gleichstrom) vieler Anbieter und tauscht so alle erforderlichen Daten mit dem Ladepunkt aus.

Und es wird ein weiteres neues Feature geben: das bidirektionale Laden. Durch diese Technik eröffnet sich ein völlig neues Spektrum an Möglichkeiten. Ein Beispiel: Fortan wird es möglich sein, überschüssige Energie aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage tagsüber im ID. Buzz zu speichern und am Abend wieder in das Haus einzuspeisen, um auch ohne Sonne autark zu sein.

Generell gilt für den ID. Buzz genau wie für alle Modelle der ID. Familie: Software-Updates können Over-the-Air an Bord geholt werden. Dazu zählen gleichermaßen Updates des Infotainmentsystems wie Updates im Bereich des Ladens oder der Fahrerassistenz.

Schon kurz nach dem Produktionsstart des ID. Buzz in der ersten Jahreshälfte steht im Herbst die europäische Markteinführung an. Der ID. Buzz soll zudem auch in den USA auf den Markt kommen.


VW ID. Buzz (2022): Sind das die finalen Teaserbilder?

Der Retro-Elektro-Bus wird am 9. März offiziell vorgestellt

Der VW ID.Buzz macht sich bereit für den Endspurt: Am 9. März 2022 wird der Elektro-Bus auf Basis des MEB-Baukastens offiziell vorgestellt, doch zuvor findet Anfang Februar noch eine Testveranstaltung für Journalisten statt. Dazu macht sich der Wagen nun auf nach Barcelona und nach Großbritannien.

Und Volkswagen nutzt auch das zu einem weiteren Teaser: Neue Fotos vom 26. Januar 2022 zeigen den elektrisch angetriebenen Nachfahren des klassischen "Bulli" in farbenfroher Beklebung, die die wichtigsten Elemente unseren Augen vorenthalten soll. Trotz der bunten Tarnung lässt sich dennoch erahnen, dass der Buzz optisch Elemente des ID.3 und T7 Multivan mixt. Am Heck ähneln die Rückleuchten den Einheiten von ID.4 und ID.5.

Im Video zu sehen sind verblechte Cargo-Versionen mit nur drei Türen und verglaste Pkw-Varianten mit fünf Türen, wobei die hinteren Seitenfenster allerdings abgeklebt sind. Die Linien der Karosserie sind von zahllosen Erlkönigbildern, Renderings und natürlich der ursprünglichen BUZZ-Studie aus dem Jahr 2017 bekannt.

Der Wagen (der in der Serie ID.Buzz oder ID. Buzz oder auch anders heißen könnte) hat eine stumpfe Nase wie der Bulli, wobei die Front allerdings nicht so senkrecht wie beim klassischen T1 (1950-1967) ist. Auch fällt der relativ große Abstand zwischen Fronthaube und Windschutzscheibe auf. Generell wirkt die Serienversion kantiger als die fünf Jahre (!) alte Studie.

Was auf den ersten Blick aussieht wie zwei portalartig öffnende Schiebetüren, ist in Wahrheit wohl eine konventionelle Türe vorne und eine Schiebetür hinten. Neben der Pkw- und der Lieferwagen-Variante ist bis 2025 auch ein California-Camper auf Buzz-Basis geplant.

Zur Technik gibt es bisher nur Gerüchte und Vermutungen. Demnach geht VW über die bisherigen Grenzen des MEB hinaus. Das heißt, es soll auch Akkus jenseits von 77 kWh und Antriebe mit über 220 kW geben. Man spricht von bis zu 111 kWh für Reichweiten bis zu 600 km und einem Allradantrieb mit 270 kW.

Unsere US-Kollegen werden an dem sogenannten Covered Drive teilnehmen; wir werden den übersetzten Bericht ausführlich auf InsideEVs.de bringen, unserer Schwesterseite rund um das Thema Elektromobilität. Allerdings wird es eine noch nicht bekannte Sperrfrist geben. Möglicherweise werden zumindest einige Infos bis zur offiziellen Präsentation am 9. März geheim gehalten.


VW ID.Buzz wird am 9. März 2022 vorgestellt, so VW-Chef Diess

Man munkelt von bis zu 600 km Reichweite und bis zu 270 kW starken Antrieben

Die Elektro-Version des VW-Busses wird am 9. März vorgestellt. Das teilte Konzernchef Herbert Diess am gestrigen Donnerstag per Tweet mit, in dem auch die Konturen des ID.Buzz gezeigt wurden.

Auf LinkedIn schrieb Markenchef Ralf Brandstätter: "Unser erstes Produkt-Highlight 2022 steht in den Startlöchern. Die elektrische Neuauflage des VW Bulli kommt im Frühjahr 2022. (...) Ich finde: Der ID.BUZZ ist definitiv das emotionalste unserer E-Modelle."

Was Elektroautos angeht, ist der ID.Buzz die wichtigste Produktneuheit von VW im neuen Jahr. Der ID.5 kommt ebenfalls 2022 auf den Markt, wurde aber bereits vorgestellt und ist im Prinzip ja nur eine Karosserievariante des ID.4. Der Buzz dagegen könnte wirklich Neues bringen.

Der Bus basiert zwar wie alle neuen VW-Elektroautos auf der MEB-Plattform, doch angeblich wird hier eine deutlich größere Batterie verbaut als bei den bisherigen ID-Modellen. Bisher ist mit 77 kWh netto Schluss, doch der Buzz soll einen 111-kWh-Akku bekommen und damit bis zu 600 Kilometer mit einer Ladung schaffen.

Dieser Akku wird sicher schwerer sein und - wie die strömungsungünstige und große Karosserie - einen stärkeren Antrieb erfordern, wenn das Auto Spaß machen soll. Während der bisher stärkste MEB-Antrieb bei 220 kW (der Allradantrieb, zum Beispiel im VW ID.5 GTX), soll es im ID.Buzz 270 kW geben. Damit wird der Normsprint angeblich in fünf Sekunden geschafft.

Deutlich weniger spaßorientiert wird der zweisitzige Lieferwagen ID.Buzz Cargo sein, den es auch mit einem 48-kWh-Akku und rund 110 kW geben soll. Für 2025 ist außerdem eine Campingversion namens ID.California sowie eine autonom fahrende Variante ID.Buzz AD geplant. Die Außenoptik ist von zahlreichen Erlkönigbildern bereits ganz gut bekannt. Das Cockpit wird sich wohl wenig von ID.4 & Co unterscheiden, wie Erlkönigbilder belegen.

Zur Konkurrenz dürften die Elektro-Transporter von Stellantis zählen wie der Opel Zafira-e, der Citroen e-Spacetourer, der Peugeot e-Traveller und der Fiat Ulysse. Diese basieren allesamt auf der Verbrennerplattform EMP2 und haben allesamt die gleiche Technik: Sie bieten nur 100 kW Antriebsleistung und wahlweise 50 oder 75 kWh große Batterien. So liegen die Reichweiten bei maximal 350 km.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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