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Unsere VW ID.Buzz Meldungen

VW ID. Buzz auf der IAA 2022 in Hannover

VW zeigt ID. Buzz als Krankenwagen auf der Nutzfahrzeug-IAA

Bereits 12.500 Vorbestellungen liegen für die neue Modellreihe vor, Lieferzeit sechs Monate
Sehen wir den neuen VW ID. Buzz bald auch mit Blaulicht? Auf der IAA Transportation 2022 stehen diverse Konzepte des Elektro-Bulli.
VW ID.Buzz in: VW ID. Buzz im Test: Transporter, Van oder Bus?

VW ID. Buzz im Test: Transporter, Van oder Bus?

Wir haben den 150-kW-Hecktriebler in und um Kopenhagen gefahren
VW vermarktet den ID. Buzz als etwas ganz Besonderes, als Ikone. Aber ist er das wirklich? Wir haben dem Elektro-Bulli getestet.
VW ID.Buzz in: VW-Designchef stellt sich Pritschen-Version des ID. Buzz vor

VW-Designchef stellt sich Pritschen-Version des ID. Buzz vor

Es gibt sogar eine Stufe am Kotflügel, die den Zugang zur Ladefläche erleichtert ...
Klaus Zyciora ist Leiter des Designs im Volkswagen-Konzern und zeigt zur Feier des Weltdesigntages ein Rendering des VW ID. Buzz Pritsche.
VW ID.Buzz in: VW ID. Buzz: Start als 150-kW-Hecktriebler mit 77-kWh-Akku

VW ID. Buzz: Start als 150-kW-Hecktriebler mit 77-kWh-Akku

Erstmals lässt sich der 77-kWh-Akku mit 170 kW aufladen
Endlich: VW stellt den ID. Buzz offiziell vor. Wir wussten schon nicht mehr, was wir mit all den Teasern machen sollten. Marktstart ist im Sommer.
VW ID. Buzz: Erster Test

VW ID. Buzz (2022): Letzter Teaser zeigt den Innenraum

Am Abend des 9. März wird der Elektro-Bulli endlich enthüllt
Am Abend des 9. März zeigt VW endlich die Serienversion des Elektro-Bulli. Auf den finalen Teaserbildern ist jetzt der Innenraum zu sehen.
Volkswagen ID. Buzz (2022) Pre-Drive

VW ID. Buzz (2022): Offizielle Infos zu Abmessungen und Technik

Zudem gibt es erste Fahreindrücke aus dem Elektro-Bulli
Gut zwei Wochen vor der offiziellen Weltpremiere gibt VW mehr technische Details zum ID. Buzz bekannt. Wir haben zudem erste Fahreindrücke.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

VW ID.Buzz Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

VW zeigt ID. Buzz als Krankenwagen auf der Nutzfahrzeug-IAA

Bereits 12.500 Vorbestellungen liegen für die neue Modellreihe vor, Lieferzeit sechs Monate

Tatütata, der ID. Buzz ist da: Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) ist mit einer großen Vielfalt neuer Modelle auf der IAA Transportation 2022 präsent sein. Dazu gehören Highlights wie der erste Notarztwagen auf Basis des ID. Buzz.

Parallel zum bereits von uns getesteten ID. Buzz und komplett neuen Pick-up Amarok sind es interessante Spezialfahrzeuge der Aufbauhersteller, mit denen in nahezu allen Klassen und Bereichen clevere Lösungen gezeigt werden. Darüber hinaus debütieren innovative Fahrzeugkonzepte wie der neue Multivan als Taxi-Version oder die verschiedensten Aufbauarten für das Erfolgsmodell Crafter.

Über 30 Modelle werden VWN und die Aufbauhersteller in der Messehalle 12 und auf dem IAA-Außengelände zeigen. Gleich mehrere davon sind neue Spezialversionen des schon vor seiner Markteinführung extrem gefragten ID. Buzz, sie alle werden weltweit erstmals gezeigt. Ein Beispiel ist der ID. Buzz Notarztwagen des deutschen Aufbauherstellers Bösenberg.

Der neue ID. Buzz wurde so konzipiert, dass er als Bus und Transporter auch Spezialaufgaben erfüllen kann - etwa als Notarzteinsatzfahrzeug. Der deutsche Aufbauhersteller Bösenberg zeigt nun auf der IAA mit einer seriennahen Studie, wie ein solcher ID. Buzz Notarztwagen aussieht und was er kann. Bis zu drei Personen haben Platz an Bord des ersten ID. Buzz Notarzteinsatzfahrzeugs.

Der Laderaum wurde dabei zum Arbeitsplatz für den Arzt und dessen medizinische Ausstattung umgerüstet. Dafür hat Bösenberg ein modulares Konzept entwickelt, so erfordert die vollständige Integration der Einrichtung und aller Sonderkomponenten nur minimale Änderungen am Basisfahrzeug. Mit in das Konzept eingebunden ist auch die Sondersignaltechnik. Betrieben wird sie über ein separates Batteriesystem.

ID. Buzz Flex-Cab-Konzept

Der niederländische Aufbauspezialist Snoeks hat einen ID. Buzz Cargo für die Personenbeförderung ausgerüstet. Das fünfsitzige ID. Buzz Flex-Cab-Konzept wird damit zu einem elektrisch angetriebenen Caravelle. Im Fond ist die Studie mit einer Dreiersitzbank ausgestattet; sie kann längs in zwei verschiedenen Positionen genutzt (Standard- oder Komfortbeinfreiheit) oder komplett inklusive Sitzfläche hochgeklappt werden. Die Einstellung sowie das Hoch- und Herunterklappen der Sitzbank erfolgen elektrisch über eine Betätigung an den B- oder D-Säulen.

Dank der flexibel nutzbaren Sitzbank lässt sich der klimatisierte Fond je nach Bedarf an die Personenbeförderung oder den Transport von Gütern anpassen. Snoeks stellt mit dem ID. Buzz Flex-Cab-Konzept ein hoch innovatives Personenbeförderungskonzept vor - nutzbar zum Beispiel als Shuttle, Taxi, kommunal eingesetzter Kleinbus oder perfekter Wagen für Handwerker.

ID. Buzz Cargo mit Koffer

Das Design des ID. Buzz kombiniert der niederländische Aufbauhersteller Veth Automotive mit einem Kubus im Heckbereich und stellt damit den ersten ID. Buzz mit Kofferaufbau vor. Das Ladevolumen steigt durch den Koffer von den bereits sehr guten 3,9 Kubikmeter auf beachtliche 6,0 m3. Bis zu 680 kg Nutzlast nimmt der ID. Buzz Cargo damit auf.

Die Seitenwände und das Heck des Koffers lassen sich mit klassischen Türen, Schiebetüren und/oder Jalousien ausstatten. Dadurch wird garantiert, dass zum Beispiel Kurierfahrer die Pakete von jeder beliebigen Seite erreichen können. Die Studie ist auf der Beifahrerseite mit einer tief nach unten reichenden Tür, auf der Fahrerseite mit einer Jalousie und im Heck mit großen Flügeltüren ausgestattet. Zudem gibt es rundum Freiflächen für Firmenlogos und Werbung. Innen ist die Box mit einem Boden ausrüstet, der das Verrutschen der Ladung verhindert und nicht verschleißt.

ID. Buzz Cargo Kühlfahrzeug

Als erstes Unternehmen präsentiert auf der IAA der deutsche Aufbauhersteller Wükaro einen ID. Buzz Cargo als Kühlfahrzeug. Es wurde speziell für den innerstädtischen Lieferverkehr und damit für die sogenannte "letzte Meile" konzipiert. Ein Novum ist dabei die Kombination aus elektrischem Antrieb und ebenfalls elektrischer Kühlung. Das Kühlsystem besteht aus einer flachen 230-Volt-Kühlanlage auf dem Dach (Deckenflachverdampfer), vier Lithium-Ionen-Batterien (je 100 Ampèrestunden Nennladung) und einem Wechselrichter (wandelt Gleichspannung in Wechselspannung) mit integriertem Batterieladegerät.

Die vier platzsparend in den Radkästen untergebrachten Batterien des Kühlsystems ermöglichen autark eine Laufzeit der Anlage von sechs bis acht Stunden. Generell ist es zudem möglich, den Laderaum vorzukühlen, wenn der ID. Buzz Cargo am Netz ist. Die Studie kann je nach Ausstattung eine Nutzlast von bis zu 390 kg aufnehmen - ausreichend für online georderte Tiefkühlkost, Spezialitäten für Restaurants oder für die Neuerfindung des klassischen italienischen Eiswagens. Denn der nächste Sommer kommt bestimmt.

ID. Buzz Cargo als Miele ServiceVan

Auf dem Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Halle 12 fällt der ID. Buzz Cargo im einem besonderen roten Farbton ins Auge. Im Rahmen eines gemeinsamen Entwicklungsprozesses zwischen der Firma CS/Würth und Volkswagen Nutzfahrzeuge wurden bei diesem Fahrzeug die speziellen Kundenwünsche der Firma Miele umgesetzt.

So findet sich im Laderaum des elektrischen Transporters ein auf die Anforderungen der Service-Mitarbeitenden ausgerichteter Ausbau mit Regalsystemen zur Verstauung von Materialien, Ersatzteilen und Werkzeugen für den Miele-Kundenservice. Eine Mittelkonsole mit integriertem Klapptisch dient dem Fahrer als Arbeitsplatz im Fahrgastraum. Besonders auffällig ist die für die Firma Miele typische Sonderlackierung in "paprikarot".

Komplett neu entwickelt wurde auch ein zweiter Bulli: der 2021 eingeführte Multivan. In Hannover wird er nun als werkseitig bestellbares Großraum-Taxi präsentiert. Zu den weiteren Multivan-Neuheiten gehört unter anderem ein Fahrzeug des niederländischen Aufbauherstellers Snoeks, das geschickt die Personen-Beförderung und den Gütertransport miteinander kombiniert.

Der Crafter ist einer der technisch modernsten Transporter seiner Klasse. Auf der IAA Transportation 2022 zeigen verschiedenste Aufbauhersteller neue Entwicklungen für diese Baureihe. Ebenfalls in Hannover dabei sind die VWN-Baureihen Caddy und T6.1 sowie die Reisemobile von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Für die Medien beginnt die IAA Transportation 2022 am 19.09. mit dem ersten Pressetag. Vom 20. bis zum 25.09. öffnen sich die Messetore in Hannover für alle Besucher.

Laut eigener Aussage liegen Volkswagen bereits 12.500 Vorbestellungen für den neuen ID.Buzz vor. "Und das, ohne dass einer der Kunden das Fahrzeug beim Handel überhaupt gesehen oder angefasst hat oder gar damit fahren konnten. Das ist schon erstaunlich. Und rund die Hälfte der Vorbestellungen, mehr als 6.000, entfällt auf den ID.Buzz Cargo", sagte VWN-Chef Carsten Intra im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

Die Lieferzeit betrage derzeit etwa sechs Monate: "Wir sind jetzt beim Liefertermin schon bei Ende des ersten Quartals, März oder April 2023." Die Jahresproduktion sei quasi schon vergriffen und über dieses Jahr hinaus ausverkauft. "Von den rund 15.000 Fahrzeugen, die wir 2022 bauen werden, können ja nicht alle sofort an die Kunden ausgeliefert werden. Wir müssen zunächst die Händler bestücken. Die ersten 6.000 Fahrzeuge gehen also in die Showrooms, danach kommen die Kundenfahrzeuge", kündigte Intra an.

Derzeit würden im Hochlauf 100 Autos pro Tag gefertigt, Ende des Jahres sollen es gut 200 sein. "Und im nächsten Jahr werden wir das dann richtig hochfahren", kündigte Intra an. "Richtung 100.000 sollte es schon gehen."


VW ID. Buzz im Test: Transporter, Van oder Bus?

Wir haben den 150-kW-Hecktriebler in und um Kopenhagen gefahren

Rund 30 VW ID. Buzz stehen für uns Spalier, als wir in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen zur Testveranstaltung vorfahren. Da ist er endlich, der so lang schon angekündigte und herbeigesehnte elektrische Nachfolger des klassischen Bulli. Hat er das Zeug zur Retro-Ikone oder ist er eigentlich nur ein Transporter mit Elektroantrieb? Wir haben das Auto mit 77-kWh-Batterie und 150 kW starkem Heckantrieb getestet.

Die Optik des ID. Buzz fand ich sympathisch, seit die ersten Bilder auftauchten. Er hat viel von dem Klassiker übernommen, ohne nach einem Auto der 50er-Jahre auszusehen. Der positive Eindruck ändert sich nicht, als ich nun vor dem Wagen stehe. Allerdings kommt es auf die Perspektive an. Direkt von der Seite her gesehen, hat der Bursche eine ziemlich weit vorstehende Nase.

Den Grund für das Stupsnäschen erklärt mir der technische Projektleiter für den ID. Buzz, Stefan Lutz: Es liegt an der Lüftung. In dem Vorsprung ist eine Lüftungsblende untergebracht, die vermutlich heiße Luft aus dem Vorderwagen entlässt.

Ansonsten fällt mir das Heck des ID. Buzz auf: Er sieht ein wenig nach "quadratisch, praktisch gut" aus, der Wagen ist fast so hoch wie breit. Und mit fast zwei Meter im Quadrat sind die Abmessungen riesig. Zumindest, wenn man mit dem ID.4 vergleicht, der nur 1,64 Meter hoch und 1,85 Meter breit ist. Mit 4,71 Meter ist der ID. Buzz auch deutlich länger, bleibt aber hinter dem fossil angetriebenen VW Multivan zurück.

Cockpit: Neuer Hebel für die Modi P, N, R und D/B

Mit Kollege Achim steige ich erstmal ein, in unseren gelbweiß lackierten Testwagen. Das Raumgefühl ist sehr gut, obwohl unser Testwagen kein Glasdach hat. Das Armaturenbrett unter der Windschutzscheibe reicht weit nach vorne, und wie bei Nutzfahrzeugen üblich, sitzt man hier eher vor dem schrankartigen Zeug. Schon auf den ersten Kilometern durch Kopenhagen fällt zudem die hohe Sitzposition auf: Im Buzz guckt man über fast alle anderen Autos drüber.

Im Buzz guckt man über fast alle anderen Autos drüber

Nicht ganz auf dem Niveau der früher teils sehr edlen VW-Testwagen ist das billige Plastik in Metalloptik, das sich an vielen Stellen breit macht. Die Monitorlandschaft ist die gleiche wie bei den bisherigen ID-Modellen: Hinter dem Lenkrad gibt es ein kleineres Instrumentendisplay, in der Cockpitmitte einen großen Touchscreen (serienmäßig 10 Zoll, optional 12 Zoll).

Einen Unterschied zu ID.3, 4 und 5 gibt es aber doch: Die Fahrmodi P, N, R und D/B werden nicht über einen Dreh-Knubbel rechts am Display aktiviert, sondern mit einem Lenkstockhebel. Da der Knubbel optisch oft hinter dem Lenkradkranz verschwand, ist das ein deutliches Plus in Sachen Bedienung.

Wie bisher kann die Rekuperation nur zweistufig verstellt werden, durch Wahl zwischen den Modi D und B. Dabei ist auch in B noch nicht sehr viel von der Rekuperation zu spüren und nur durch Gas-Wegnehmen zum Stillstand kommt das Auto auch nicht. Mit anderen Worten: kein One-Pedal-Driving.

Den Buzz gibt es zum Start nur als Fünfsitzer. Dabei lässt sich die hintere Rückbank längs um 15 Zentimeter verschieben. Hier haben auch Erwachsene genug Platz. Bei 1,76 Meter Größe ist sogar bei ganz nach vorn geschobenem Gestühl noch Platz für die Knie. Für alle, die mehr als fünf Sitze brauchen: Mittelfristig werden Sechs- und Siebensitzer sowie ein längerer Radstand folgen.

150-kW-Antrieb und Batterie von SKI

In die Version mit dem längeren Radstand passt dann auch eine größere Batterie. In die Startversion passt trotz 22 Zentimeter mehr Radstand (der Buzz hat 2,99 Meter, die anderen IDs nur 2,77 Meter) nur der bekannte 77-kWh-Akku. Für mehr ist der größere Radstand nötig, sagt Projektleiter Lutz.

Die 77-kWh-Batterie besteht aus sechs paarweise angeordneten Modulen. Wenn der neue Akku zweimal sieben Module bekommt, darf man wohl auf 90 kWh hoffen - ob dadurch auch die Reichweite nennenswert steigt, müssen wir abwarten.

Die Version mit langem Radstand bekommt eine größere Batterie - vermutlich mit etwa 90 kWh.

Einstweilen jedenfalls bietet der Buzz offiziell bis zu 423 km Reichweite, also rund 100 km weniger als der (deutlich kleinere und leichtere) ID.4. Nach unserer rund 80 km langen Testfahrt zeigte der Bordcomputer einen Verbrauch von 20,7 kWh an. Das deckt sich etwa mit dem Normverbrauch, allerdings lag unsere Durchschnittsgeschwindigkeit im stadtnahen Verkehr nur bei etwa 50 km/h.

Der 150-kW-Antrieb reicht für den 2,5-Tonner aus, zumindest in der Ebene und ohne Anhänger. Aber ein ID.4 oder 5 fährt sich deutlich Pkw-ähnlicher und sportlicher - wegen der niedrigeren Sitzposition, den eng anliegenden Sitzwangen und natürlich dem geringeren Gewicht.

Sportliche Gefühle durch rasante Beschleunigung darf man aber von Bussen generell nicht erwarten, da machen E-Autos keine Ausnahme. Wer surft oder radelt, lebt seinen Sport nicht im Auto aus, er nutzt es, um zum Sport zu fahren. Und Familien legen auf schnelle Sprints ohnehin wenig Wert. Eilige stört vielleicht eher das Maximaltempo von 145 km/h - der ID.4 Pro ist auf 160 limitiert.

Aufladen: Trotz 170 kW nicht schneller

Ein wichtiger Pluspunkt des ID. Buzz liegt in der hohen Ladegeschwindigkeit: Er ist das einzige MEB-Auto, das sich mit 170 kW laden lässt. Warum geht das beim ID. Buzz, aber nicht bei den anderen Modellen mit 77 kWh-Akku? Offenbar wegen der Batteriezellen, die hier von SK Innovation kommen, wie wir auf dem Termin erfuhren. Die sonst von VW verwendeten Zellen von LG und CATL erlauben das offenbar nicht.

Der ID. Buzz bekommt Zellen von SKI. Das dürfte der Grund für die hohe maximale Ladeleistung von 170 kW sein.

Doch die hohe Ladeleistung scheint sich zumindest momentan noch nicht in einer kürzeren Ladezeit widerzuspiegeln, denn VW gibt für den Buzz 30 min an, beim ID.4 Pro aber sogar nur 29 min (beides 5-80%), obwohl letzterer nur 135 kW schafft.

Vermutlich ist VW mit dem Ausreizen der neuen Möglichkeiten anfangs noch vorsichtig, vielleicht verkürzt sich die Ladezeit in den kommenden Monaten. Ein dickes Plus ist aber, dass der Buzz das Aufladen mit dem praktischen Plug&Charge-Verfahren unterstützt.

Trotz 170 statt 135 kW bislang noch keine kürzere Ladezeit

Ladeplanung und Infos zu Ladestandorten: Gekonnt

Auf Langstrecken ist es wichtig, dass das Navi mir vor dem Losfahren sagt, wo und wann und wie lange ich laden soll. Eine herbe Enttäuschung in dieser Hinsicht erlebten wir kürzlich der Nissan Ariya und der Toyota bZ4X. Der getestete VW ID. Buzz (laut VW mit der neuesten Software 3.2) dagegen kann es: Vom schwedischen Malmö aus (wir sind über die Öresund-Brücke hinübergefahren) gebe ich München als Ziel ein, und das Navi liefert eine komplette Ladestrategie.

Ob die Säulen gerade frei sind, erfahre ich hier aber nicht. Schade, denn eigentlich ist die Information vorhanden. Tippe ich auf der Navi-Karte eine Ladestation an, sagt mir das Gerät, wie viele Ladepunkte gerade frei sind. So wie das VW-System jetzt funktioniert, muss muss sich also die nächste Ladestation merken und dann zum Beispiel 100 Kilometer vor Erreichen das Logo antippen, um zu erfahren, wie stark der Standort frequentiert ist. Schön wäre eine Funktion, die warnt, wenn die nächste geplante Ladestation komplett oder fast belegt ist.

Preise ab rund 65.000 Euro

Der VW ID. Buzz tritt zunächst gegen den Opel Zafira-e und seine baugleichen Brüder von Peugeot, Citroen und Fiat an. Die haben allerdings nur 100 kW, obwohl sie größer sind. Und die Reichweite ist mit maximal 320 km noch viel bescheidener, die Ladezeit mit 48 min deutlich länger.

Opel aber will rund 69.000 Euro für die reichweitenstärkste Variante, während es den ID. Buzz schon ab knapp 65.000 Euro gibt. Da ist der Wolfsburger das deutlich attraktivere Angebot. Ob das auch gegenüber dem Ford E-Tourneo Custom gilt, der in einem Jahr startet, müssen wir abwarten.

VW will dieses Jahr 15.000 Stück vom ID. Buzz bauen. Da 10.000 bereits reserviert sind, bleiben noch 5.000 für dieses Jahr. Man könnte also noch dieses Jahr einen bekommen und damit auch noch von der alten Förderung profitieren. Der Konfigurator ist derzeit allerdings nur tageweise online, dann wieder offline.

Fazit: Besser als die Rivalen

Die Hauptargumente für den VW ID. Buzz sind die nette Optik und das große Platzangebot. Letzteres bietet auch der Opel Zafira-e, und auch der Look ist akzeptabel. Doch im Vergleich zum Konkurrenten ist der Buzz günstiger. Zudem sind auch noch Leistung und Reichweite höher und die Ladezeiten kürzer. Da dürfte die Wahl leicht fallen.

Wer zwischen VW ID.4 und dem Buzz schwankt, muss sich entscheiden zwischen dem agileren, reichweitenstärkeren und 20.000 Euro günstigeren SUV und dem Bus mit mehr Innen- und Kofferraum. Damit dürfte klar sein: Nur wer den Platz unbedingt braucht, oder sich Hals über Kopf in die Optik des Buzz verliebt hat, wird den Neuling kaufen. Ist der Buzz wegen der hübschen Optik gleich eine Ikone? Nun ja, die Antwort ist wohl eine Frage des Temperaments.


VW-Designchef stellt sich Pritschen-Version des ID. Buzz vor

Es gibt sogar eine Stufe am Kotflügel, die den Zugang zur Ladefläche erleichtert ...

Klaus Zyciora ist der Leiter von Volkswagen Group Design und zur Feier des Weltdesigntages zeigt er ein Rendering einer Pritschen-Version eines VW ID. Buzz. In seinem Instagram-Post, in dem er das Ladeflächen-Fahrzeug vorstellt, fragt er: "Sollen wir den nächsten Schritt machen?" Wenn die Resonanz also gut genug ist, könnte so etwas vielleicht eines Tages auf die Straße kommen ...

Die Frontpartie des Renderings ist identisch mit der Standardversion des Transporters. Der erste auffällige Unterschied besteht darin, dass die Türen der zweiten Reihe jetzt traditionell mit Scharnieren versehen sind und nicht mehr wie bei der Serienversion des Vans mit Schiebeelementen.

Die Ladefläche ersetzt den hinteren Fahrgastraum des ID. Buzz. Die schmalen Rückleuchten verlaufen seitlich an der Karosserie direkt unter der Kante des Ladeabteils. Außerdem gibt es in der Nähe des hinteren Kotflügels eine Stufe, die den Zugang zu den Transportgütern erleichtert.

Die Idee einer ID. Buzz Pritsche ist gar nicht so abwegig, wie es zunächst erscheinen mag. VW hat mehrere Generationen dieser Fahrzeugart auf Transporter-Basis angeboten. Die Modelle waren sogar in der sogenannten Doppelkabine oder "Doka"-Konfiguration mit vier Türen und zwei Sitzreihen erhältlich.

VW bereitet sich darauf vor, mehrere Varianten des ID. Buzz anzubieten. Neben dem regulären Personentransporter kommt auch noch ein Cargo-Modell. Der hintere Laderaum fasst 3.900 Liter und bietet Platz für zwei Europaletten. Das Modell kann eine Nutzlast von 650 Kilogramm transportieren. Verzurrösen am Boden und an den Wänden ermöglichen die Sicherung von Gegenständen.

VW Nutzfahrzeuge arbeitet außerdem an der California-Version, die den ID. Buzz in ein Wohnmobil verwandelt. Diese Version wird erst nach 2025 auf den Markt kommen und es gibt noch nicht viele Details dazu.


VW ID. Buzz: Start als 150-kW-Hecktriebler mit 77-kWh-Akku

Erstmals lässt sich der 77-kWh-Akku mit 170 kW aufladen

Seinen ersten Elektro-Bus zeigte VW schon vor 50 Jahren: Auf der Hannover-Messe debütierte damals ein T2 mit elektrischem Heckantrieb. Die Reichweite lag bei 85 Kilometern. Ein wenig mehr darf man vom heute vorgestellten ID. Buzz schon erwarten.

Mit 4,71 Meter Länge ist der neue Elektro-Bus das bislang größte Modell auf Basis des Modularen Elektrobaukastens (MEB), und mit fast 1,94 Meter Höhe auch das am wenigsten windschnittige. Auch wenn der cW-Wert mit 0,285 angegeben wird - eine große Stirnfläche bedeutet eben auch viel Windwiderstand. Interessanterweise ist der Radstand (2,98 Meter) deutlich größer als bei den bisherigen MEB-Fahrzeugen (2,77 Meter).

Trotz der massigen Karosserie schickt VW das Auto anfangs nur mit dem 150 kW starken Heckantrieb auf die Piste und spendiert keine höhere Leistung. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 145 km/h beschränkt, die Sprintzeit gar nicht angegeben - Raserei ist mit diesem Modell also kaum möglich.

Dazu kommt die bekannte 77-kWh-Batterie; die Reichweite gibt VW noch nicht bekannt. Ein Knaller ist jedoch, dass sich die Batterie mit bis zu 170 kW Gleichstrom aufladen lässt - denn bisher waren 135 kW das höchste der Gefühle. Laut VW lässt sich der Akku damit in 30 Minuten von 5 auf 80 Prozent aufladen.

Endlich kommt auch das bidirektionale Laden in ein MEB-Auto. Es ist serienmäßig in allen ID. Buzz. Auch alle anderen ID-Modelle mit 77-kWh-Akku sollen diese Fähigkeit erhalten; die bereits ausgelieferten Autos werden per Over-the-Air-Update aufgerüstet. Nutzen kann man das BiDi-Laden allerdings wohl erst, wenn VW auch die passende BiDi-Gleichstrom-Wallbox auf den Markt bringt. Plug & Charge wird ebenfalls unterstützt, allerdings nur "mit der neuesten Software"; ob das Feature schon ab Marktstart nutzbar ist, bleibt demnach offen.

Eingestiegen wird serienmäßig über zwei Schiebetüren. Innen gibt es zumindest anfangs stets fünf Sitze; die Rückbank ist im Verhältnis 40:60 geteilt umklappbar. Außerdem lässt sich die Sitzbank um 15 Zentimeter längs verschieben. Der Kofferraum fasst je nach Position der Rückbank bis zu 1.121 Liter Gepäck (bei Beladung bis zur Oberkante der Lehnen). Klappt man die hinteren Sitze um, so kann man sogar 2.205 Liter verstauen. Eine ebene Ladefläche lässt sich durch den optionalen Einlegeboden erreichen.

Später soll eine Variante mit sechs Einzelsitzen in drei Reihen folgen. Für 2023 ist außerdem eine siebensitzige Version mit längerem Radstand (aber gleicher Länge) geplant. Anfangs gibt es jedoch nur zwei Varianten mit normalem Radstand: die fünfsitzige Passagierversion und die Cargo-Variante.

Die Version für Gewerbetreibende hat drei Sitze vorne; dahinter gibt es eine feste Wand, die man optional mit einem Fenster und einer Ladeöffnung versehen kann. Der Laderaum fasst in diesem Fall 3,9 Kubikmeter und bietet Platz für zwei Euro-Paletten. Die Zuladung liegt bei 650 Kilo (bei 3.000 kg zulässigem Gesamtgewicht). Der Cargo hat nur eine Schiebetür auf der Beifahrerseite, eine zweite gibt es gegen Aufpreis. Er hat serienmäßig eine Heckklappe; Hecktüren sind aber auch erhältlich.

Das Cockpit sieht auf den ersten Blick ähnlich aus wie bei ID.3 und ID.4, doch der Drehschalter rechts am Instrumentendisplay fehlt. Denn der Automatik-Modus (R, N oder D) wird hier mit einem Lenkstockhebel gewählt. Bekannt ist dagegen die Monitor-Landschaft: Serienmäßig gibt es 10-Zoll-Displays für Instrumente und Infotainment, ein 12-Zoll-Mittendisplay gibt es gegen Aufpreis.

Modifizierte Bedienung: Fahrmodi (N, R, D) werden per Lenkstockhebel aktiviert

Interessante Technik-Extras sind ein Car2X-System zur Warnung nachfolgender Fahrzeuge, ein automatischer Spurwechsel aus der Autobahn und das automatisierte Einparken an einem abgespeicherten Ort.

Bestellstart ist im Mai, Markteinführung im Herbst. Zu den Preisen schweigt sich VW noch aus. Die Basisausstattung heißt Soul; daneben gibt es vier verschiedene Mistral-Varianten, die sich aber offenbar nur in der Farbgebung innen und außen unterscheiden.

Angeboten wird der ID. Buzz in insgesamt elf Farbvarianten, darunter auch vier Bicolor-Lackierungen. Außerdem rollt der Buzz serienmäßig auf 18-Zöllern - und zwar auch die reine Nutzfahrzeugversion. Bei der Pkw-Variante kann man die Optik mit bis zu 21 Zoll großen Felgen pimpen, allerdings steigt dann wohl auch der Stromverbrauch.

Technische Daten des ID. Buzz (Fünfsitzer)

  • Antrieb: 1 E-Motor hinten mit 150 kW und 310 Nm
  • 0-100 km/h / Höchstgeschwindigkeit: k.A. / 145 km/h
  • Akku / Reichweite: 77 kWh netto / k.A.
  • Aufladen. bis 11 kW AC, bis 170 kW DC
  • Maße: 4.712 mm Länge / 1.985 mm Breite / 1.937 mm mm Höhe / 2.988 mm Radstand
  • Wendekreis: 11,1 Meter
  • Kofferraum: bis zu 1.121 Liter, bei umgeklappter Rückbank bis 2.205 Liter
  • cW-Wert: 0,285 (0,29 beim ID. Buzz Cargo)
  • Marktstart: Herbst 2022

VW ID. Buzz (2022): Letzter Teaser zeigt den Innenraum

Am Abend des 9. März wird der Elektro-Bulli endlich enthüllt

Endlich hat das Warten ein Ende: Am Mittwoch, dem 09. März um 19 Uhr steht die offizielle Weltpremiere des vollelektrischen VW ID. Buzz an, der in zwei Varianten als Bus und als Transporter auf den Markt kommen wird. Doch kurz davor zeigt der Hersteller die letzten Teaserbilder, dieses Mal vom Innenraum.

Der fünfsitzige ID. Buzz offeriert laut VW selbst mit allen Passagieren an Bord noch Platz für 1.121 Liter Gepäck. Auch das maximale Stauvolumen des ID. Buzz Cargo, der mit einer Trennwand hinter der ersten Sitzreihe ausgestattet ist, beträgt über 3,9 Kubikmeter.

Der ID. Buzz wird künftig in sieben Einfarb- und vier Zweifarblackierungen bestellbar sein. Diese Kombination aus Weiß und frischen Farbtönen zeigt sich auch im Interieur, das Stilelemente aus der T1-Generation aufnimmt und in die heutige Ära der Elektromobilität transferiert.

Die Farben korrespondieren dabei jeweils mit den Exterieur-Lacken und spiegeln sich - auf Wunsch - in den Sitzinnenflächen, dem Armaturenbrett und in der Türverkleidung wider. Eine Ambientebeleuchtung (optional mit bis zu 30 Farben) sorgt für stimmungsvolle Akzente. Eine Reihe von individuellen ID. Buzz-Motiven zieren den Innenraum an verschiedenen Stellen als sogenannte "Easter Eggs". Die meisten von ihnen lassen sich erst auf den zweiten Blick entdecken - auch Features wie etwa ein Flaschenöffner und ein Eiskratzer finden sich hier.

Die Erweiterung der ID. Familie um den neuen ID. Buzz ist VW zufolge "ein weiterer wichtiger Schritt in eine vollständig elektrifizierte Mobilität". Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen pro VW-Fahrzeug in Europa um 40 Prozent sinken; auf seinem Way to ZERO will das Unternehmen spätestens 2050 bilanziell klimaneutral sein.

Im Mittelpunkt des Way to ZERO steht der beschleunigte Hochlauf der E-Offensive mit der neuen Markenstrategie ACCELERATE. Bis 2030 will die Marke den Anteil reiner E-Modelle am gesamten Fahrzeugabsatz in Europa auf mindestens 70 Prozent und in Nordamerika und China auf mindestens 50 Prozent steigern.

Doch zurück zum ID. Buzz und ID. Buzz Cargo: Volkswagen setzt hier ein Paket innovativer Technologien und Verfahren ein, die beide Modelle zu einer der weltweit nachhaltigsten Baureihen machen sollen. Auf Leder und andere Materialien tierischen Ursprungs wird komplett verzichtet, sie werden durch Ersatzstoffe mit ähnlichen Eigenschaften und Haptik ersetzt: Der Lenkradkranz besteht aus Polyurethan, sieht aber ebenso so hochwertig aus wie Leder und bietet eine ähnliche Haptik.

Bei Sitzbezügen, Bodenbelägen und dem Innenhimmel des ID. Buzz kommen unter anderem Rezyklate zum Einsatz - Materialien aus recycelten Produkten. So wird es einen Stoff aus einem sogenannten Seaqual-Garn geben, dessen Fäden zu gut 10 Prozent aus gesammeltem Meereskunststoff und zu etwa 90 Prozent aus PES (recycelte PET-Flaschen) bestehen. Gegenüber vergleichbaren Produkten lassen sich damit 32 Prozent CO2-Emissionen einsparen. Auch das im Konzern erstmals im ID. Buzz eingesetzte ArtVelours "ECO" besteht zu 71 Prozent aus Rezyklat.


VW ID. Buzz (2022): Offizielle Infos zu Abmessungen und Technik

Zudem gibt es erste Fahreindrücke aus dem Elektro-Bulli

Fünf Jahre nach der Weltpremiere des Concept Cars ID. BUZZ auf der Autoshow in Detroit im Januar 2017 ist es soweit: Die Serienversion namens ID. Buzz ist fertig. Volkswagen aktiviert deshalb den Countdown für eine Doppelweltpremiere: Am 9. März wird der voll-elektrische Bulli zeitgleich als ID. Buzz (Fünfsitzer) und ID. Buzz Cargo (Transporter) emissionsfrei durchstarten.

Aktuell ist Volkswagen Nutzfahrzeuge in der letzten Testphase der ID. Buzz-Prototypen. In diesen Tagen tourt die Vorserienflotte durch Europa. Es sind finale Tests unter Alltagsbedingungen zwischen Barcelona, Paris, London, Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg und Hannover. Hier finden Sie unsere ersten Fahreindrücke aus dem Elektro-Bulli.

Die ID. Buzz-Prototypen sind nur noch leicht getarnt. Trotz auffälligem Regenbogenmuster wird erkennbar, dass die Designer das Styling des Concept Cars von 2017 konsequent auf die Serienversion des Jahres 2022 übertragen haben - die Ähnlichkeiten sind unverkennbar. Das Cockpit gibt VW noch nicht preis, denken Sie aber einfach an ID.3 und ID.4.

Beide ID. Buzz Versionen greifen zudem die Stilelemente des legendären T1 - des Ur-Bulli - auf. Dazu gehören extrem kurze Karosserieüberhänge, der maximal genutzte Raum auf einer minimalen Verkehrsfläche, die klassische Einteilung des Karosseriedesigns in eine untere und obere Ebene und das unverwechselbare Gesicht mit seiner V-Form. Und genau wie der Ur-Bulli verfügt auch der ID. Buzz über einen Hinterradantrieb.

Die neue Baureihe basiert technisch auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) des Volkswagen Konzerns. Beide ID. Buzz Versionen starten 2022 mit einer Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie, die einen Bruttoenergiegehalt von 82 kWh bietet (netto: 77 kWh). Die Batterie versorgt einen 150 kW starken Elektromotor, der in die Hinterachse integriert ist und diese auch antreibt. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 145 km/h elektronisch abgeregelt.

Offizielle Werte zur Reichweite liegen noch nicht vor. Zum einen baut die E-Maschine aus dem Stand heraus ihr maximales Drehmoment von 310 Nm auf. Zum anderen gesellt sich zu dieser dynamischen Komponente ein sehr niedriger Karosserieschwerpunkt, da sich die Batterie weit unten im Sandwichboden befindet. Bauartbedingt spielt der ID. Buzz noch einen weiteren Vorteil aus: Der Wendekreis des elektrischen Bulli beträgt nur knapp über 11,0 Meter.

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat auf der Basis des MEB einen vielseitigen Aufbau entwickelt, der ein besonders großes Spektrum der Nutzung ermöglicht: Zum ID. Buzz ist mit seinen fünf Sitzplätzen gesellt sich der dreisitzige ID. Buzz Cargo. Doch auch das ist erst der Anfang. Im Laufe des kommenden Jahres wird zum Beispiel ein verlängerter Radstand mit entsprechend erweiterten Möglichkeiten im Innenraum das Programm bereichern.

Zu den Dimensionen: Die 2022 startenden Versionen des ID. Buzz und ID. Buzz Cargo mit Normalradstand (2.988 mm) sind 4.712 mm kurz. Zum Vergleich: Der Radstand des neuen ID. Buzz entspricht bis auf zwei Millimeter Differenz dem des T6.1, der aber 4.904 mm in der Gesamtlänge misst. Damit bietet der ID. Buzz eine ähnliche Innenlänge, kann aber kleinere Parklücken nutzen.

Der rundum großzügig verglaste Bus ist als 1.937 mm hoch; im Fall des Transporters sind es aufgrund leichter Fahrwerksunterschiede 1.938 mm (T6.1: 1.970 mm). Breit sind die beiden ID. Buzz 1.985 mm (ohne Außenspiegel); damit ist das neue Modell 81 mm breiter als der T6.1. Mit Felgen in den Dimensionen 18 bis 21 Zoll rollt die neue Baureihe auf großen Rädern (750 mm Durchmesser).

Der fünfsitzige ID. Buzz nimmt selbst mit allen Passagieren an Bord bis zu 1.121 Liter Gepäck auf. Das maximale Stauvolumen des mit einer Trennwand hinter der ersten Sitzreihe ausgestatteten ID. Buzz Cargo beträgt über 3,9 Kubikmeter.

Die Baureihe wird mit der neuesten ID. Software künftig auch die Funktion "Plug & Charge" bieten. Dabei authentifiziert sich der ID. Buzz per Ladestecker an den Schnellladesäulen (DC/Gleichstrom) vieler Anbieter und tauscht so alle erforderlichen Daten mit dem Ladepunkt aus.

Und es wird ein weiteres neues Feature geben: das bidirektionale Laden. Durch diese Technik eröffnet sich ein völlig neues Spektrum an Möglichkeiten. Ein Beispiel: Fortan wird es möglich sein, überschüssige Energie aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage tagsüber im ID. Buzz zu speichern und am Abend wieder in das Haus einzuspeisen, um auch ohne Sonne autark zu sein.

Generell gilt für den ID. Buzz genau wie für alle Modelle der ID. Familie: Software-Updates können Over-the-Air an Bord geholt werden. Dazu zählen gleichermaßen Updates des Infotainmentsystems wie Updates im Bereich des Ladens oder der Fahrerassistenz.

Schon kurz nach dem Produktionsstart des ID. Buzz in der ersten Jahreshälfte steht im Herbst die europäische Markteinführung an. Der ID. Buzz soll zudem auch in den USA auf den Markt kommen.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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