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VW Jetta Gebrauchtwagen

Bild: VW Jetta  Gebrauchtwagen

VW Jetta

Unglaublich, aber wahr: Der VW Jetta ist in den USA das meistverkaufte VW-Modell. Im Land der Heckklappen-Liebhaber, im VW-Golf-Land Österreich unvorstellbar.

Doch der Jetta ist ja ein Golf "mit Kofferraum". Wer also nicht unbedingt eine Heckklappe benötigt, kann auch zum VW Jetta greifen. Und: Sehen Sie sich doch diese schicke Silhouette an!

Besonders unter den gebrauchten VW Jettas könnte das eine oder andere Schnäppchen zu finden sein.

 

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Unsere VW Jetta Meldungen

VW Jetta in: VW Jetta GLI (2019) im ersten Fahrbericht

VW Jetta GLI (2019) im ersten Fahrbericht

Ein Schritt ins Rampenlicht: Der neue Jetta GLI ist mehr als nur ein GTI mit Rucksack
In den USA bringt VW den Jetta GLI auf den Markt. Er kombiniert den Motor des Golf GTI mit einem günstigen Preis. Wir haben einen ersten Fahrbericht
Der neue VW Jetta der siebten Generation wird derzeit in den USA eingeführt. Wir haben ihn getestet

Neuer VW Jetta im Test

Siebte Generation für die USA: Größer und raffinierter
Den neuen VW Jetta wird es hierzulande nicht geben. Wir haben den Neuling dennoch in den USA getestet und zeigen, was die Kompaktlimousine auf dem Kasten hat
Kraft der zwei Herzen: Hierzulande ist der VW Jetta Hybrid ein seltener Anblick

Der Feind im eigenen Bett

VW Jetta Hybrid im Test: Besser als der Prius?
Eigentlich ist der VW Jetta Hybrid mit Blick auf die USA konzipiert worden. Trotzdem interessiert auch hierzulande die Frage, wie sparsam der Toyota-Prius-Rivale wirklich ist. Wir haben es getestet
VW bringt die neue Generation des Jetta am 21. Januar 2011 auf den Markt

Neuer VW Jetta

Neue Generation des VW Jetta im Test
Eines ist VW wichtig: Der neue Jetta ist keinesfalls ein Stufenheck-Golf. Wir haben das Auto also gefahren und herausgefunden, was so eigen ist an der neuen Generation und vor allem, was das Fahrzeug taugt
Der Golf mit edlem Chromgesicht: VW Jetta

Ist das der Besser-Golf?

VW Jetta mit Basismotor 1.6 im Test
Wie unterschiedlich Geschmäcker doch sind: In den USA ist VWs Jetta als edle Sportlimousine heiß begehrt. Doch hierzulande ist das Interesse an der Stufenheck-Variante gering. Zu unrecht, wie wir meinen
Der VW Jetta ist die Stufenheck-Variante des Publikumslieblings Golf

Mit Gepäckbürzel

Stufenhecklimousine VW Jetta im Test
Der Jetta kann auf 26 Jahre Geschichte zurückblicken. Die erste Version hieß Jetta, dann kamen Vento und Bora, und jetzt heißt das Modell wieder Jetta. Wir haben die brandneue Version für Sie getestet
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

VW Jetta Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

VW Jetta GLI (2019) im ersten Fahrbericht

Ein Schritt ins Rampenlicht: Der neue Jetta GLI ist mehr als nur ein GTI mit Rucksack

In Deutschland gab es 1980 erstmals einen Jetta GLI mit der 110-PS-Maschine des GTI, in der Folgezeit prangte GT am Heck, wenn GTI-Technik drin war. (Die VR6- und V5-Aggregate in Vento und Bora lassen wir hier außen vor.) Doch hierzulande wurde der Jetta inzwischen sang- und klanglos beerdigt. Nicht so in den USA: Dort kam 2018 der Jetta VII auf den Markt, der nun um eine heiße GLI-Version ergänzt wird. Hier ist der erste Fahrbericht des Jetta GLI:

Im Schatten eines großen Namens zu leben ist nicht einfach. Es ist eine undankbare Existenz, die typischerweise damit verbracht wird, sich irgendwie hervorzuheben und ein wenig vom Rampenlicht zu bekommen, das ständig auf denjenigen gerichtet ist, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und Freunde, der VW Jetta GLI lebt in den USA seit langem im Schatten des legendären Golf GTI.

Seit seiner Geburt trägt der GLI einen GTI-Motor, ein GTI-Getriebe und ein GTI-inspiriertes Styling. Es hatte die gleichen stark gepolsterten Sitze und das gleiche Lenkrad. Durch seine Drei-Box-Form war der heißeste Jetta bislang nichts anderes als ein GTI mit einem angehängten Kofferraum.

Doch zu sagen, dass der Jetta GLI des Jahres 2019 nur ein Golf GTI mit Kofferraum ist, greift bei dieser kompakten Sportlimousine zu kurz. Weil er auf einem neueren Fahrzeug basiert, mit modernem Design und intelligenterer Technologie als beim aktuellen Golf, fühlt sich dieser heiße Jetta anders an als der GTI. Und während es viel GTI beim Innenleben des GLI gibt, gibt es auch Teile von Golf R, die so eingestreut sind wie grobe Salzkörner auf einer Brezel. Und mit einem Preis, der in den USA den des GTI unterbietet, hat der Jetta GLI endlich das Potenzial, um den Ruhm seiner fünftürigen Geschwister zu erlangen. Um das zu beweisen, brachte VW uns zum berühmten "Tail of The Dragon", einem legendären, 318 Kurven langen, 11 Meilen (17,7 Kilometer) langen Stück himmlischen Asphalts, das über die Great Smoky Mountains an der Grenze zwischen Tennessee und North Carolina drapiert ist.

Lassen Sie uns schon jetzt über den Preis sprechen, denn er ist wirklich das überzeugendste Argument für einen GLI, besonders wenn Sie ein Basismodell in Betracht ziehen. Der VW Jetta GLI S beginnt bei 25.995 Dollar (umgerechnet 23.200 Euro). Für diese angemessene Summe beinhaltet er einen 230 PS starken, turboaufgeladenen 2,0-Liter-Vierzylinder, ein Sechsgang-Schaltgetriebe (das nach Hacke-Spitze-Technik schreit), ein mechanisches Sperrdifferenzial, eine neue Multi-Link-Hinterachse und die Bremsen vom Golf R. Der Golf GTI hat all diese Dinge ebenfalls, aber sein Startpreis liegt in den USA bei 27.595 Dollar. Noch krasser wird es, wenn Sie das Siebengang-DSG wollen - es kostet 1.100 Dollar für den GTI, aber nur 800 Dollar für den GLI.

Der 2,0-Liter-Vierzylinder mit Turboaufladung, intern EA 888 genannt, ist ein sympathischer Motor. Ich bin mir nicht sicher, ob VW jemals einen 2.0T gebaut hat, der keine Fahrfreude bot. 350 Newtonmeter maximales Drehmoment liegen bereits bei 1.700 Touren an, so dass die 4,70 Meter lange Karosserie fast immer mit Elan aus den Kurven gezogen wird. Die Existenz eines XDS-Sperrdifferentials am GLI verstärkt dieses Attribut nur noch. Die Bremsen mit roten Sätteln übernimmt der VW Jetta GLI vom Golf GTI und Golf R. Genauer gesagt, innenbelüftete Scheiben im Durchmesser 13,4 Zoll respektive 34 Zentimeter.

Zum Zweiliter hat der Fahrer die Wahl zwischen einem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem optionalen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Letzteres leistet gute Arbeit und geht im Normalzustand seiner Arbeit diskret nach. Wechselt man mit dem Schalthebel in den manuellen Betriebsmodus und schaltet die Abstimmung des Getriebes auf "Sport", agiert das DSG noch unmittelbarer und lebendiger. Aber es ist auch weniger aggressiv als die Doppelkupplungen in anderen Produkten des Volkswagen-Konzerns - die Getriebe im Golf R oder Audi S3 fühlen sich eifriger an.

Das Schaltgetriebe sorgt für reine Freude an der Arbeit, von der progressiven, vorhersehbaren Kupplung über den perfekt dimensionierten Schalthebel bis hin zum präzisen Einrasten.

Es gibt praktische Gründe, dieses Getriebe dem DSG vorzuziehen. Entlang des "Tail of the Dragon" ragte der Sechsgang-Schalter als die fahraktivere Wahl heraus. Schockierend für US-Kunden, ich weiß. Aber so lustig das Gefühl ist, einen Schalthebel und drei Pedale physisch zu bedienen, die Übersetzungen der Sechsgang-Box machen auch die Fahrt leichter.

Der "Dragon" ist eine technisch anspruchsvolle Straße mit relativ niedriger Geschwindigkeit, auf der die Getriebeabstufung deinen Lauf optimiert oder zerstört. Der Wechsel zwischen den beiden Getriebearten des Jetta GLI ist eine deutliche Erinnerung daran. Der Handschalter verfügt über einen länger übersetzten zweiten Gang, der es dem Fahrer ermöglicht, in eine Kurve hineinzustechen, den Motor im stärksten Teil des Drehzahlbereichs zu halten, um das reichlich vorhandene Drehmoment des 2,0-Liters zu nutzen, und dann auf die nächste Kurve hin zu beschleunigen - und das alles ohne schalten zu müssen.

"Der Sechsgang-Schalter macht mehr Spaß und ist besser geeignet für kurvige Straßen."

Die Probleme des Doppelkupplungsgetriebes auf einer Straße wie dem "Dragon" sind zweifacher Natur. Erstens, während das Schalten selbst weniger Gedanken erfordert, erfordern die kürzeren Übersetzungen viel mehr Schaltvorgänge. Zweitens wird das Getriebe den Fahrer gelegentlich überstimmen und nicht herunterschalten, weil es sonst die Motordrehzahl zu hoch treiben würde. Zu oft verschwören sich diese Eigenschaften, um mich zum Tritt aufs Gaspedal zu zwingen, damit ich eine der vielen Kurven sauber verlassen kann. Einfach ausgedrückt: Der Sechsgang-Schalter macht mehr Spaß und ist besser geeignet für kurvige Straßen.

Besser geeignet für kurvige Straßen ist auch das adaptive Fahrwerk der GLI 35th Anniversary Edition. Die Dämpfer der Dynamic Chassis Control (DCC), die nur hier erhältlich sind, sind ein Highlight, das VW meiner Meinung nach im gesamten GLI-Programm anbieten sollte. Auf den Straßen von Knoxville zum "Dragon" ist das mit DCC ausgestattete Auto komfortabler, da es Wellen und Unebenheiten besser bewältigt. Der Abstand zwischen den beiden Autos ist unter diesen Bedingungen klein, aber er vergrößert sich schnell auf dem "Dragon".

Im Allgemeinen fühlt sich der mit DCC ausgestattete Jetta GLI in den schnellen und langsamen Kurven des "Dragon" bestimmter und besser komponiert an. Die Karosseriebewegungen sind straff und linear, mit einem neutralen Gefühl beim Gasgeben. Auch bei den adaptiven Dämpfern ist die absolute Handlingsgrenze der Mehrlenker-Hinter- und Federbein-Vorderachse höher - zumindest, bis die montierten Ganzjahresreifen einen Strich durch die Rechnung machen. Sommergummis sind eine kostenlose Option und etwas, das ich empfehlen würde.

Das Nicht-DCC-Auto mit dem Standard-Setup weist mehr Rollbewegungen auf, wodurch sich der GLI schwerer und weniger agil anfühlt. Es erlaubt mir auch, die Funktion des elektronischen Sperrdifferentials besser zu spüren, was immer ein angenehmes Gefühl ist - ich wette, dass die geringere Leistung der Basisaufhängung den Grip auf den kurvenineneren Rädern verliert und so das Differential öfter einspringen muss. Das ist keine schlechte Sache, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass der GLI mit DCC auf ansprechendere und angenehmere Art schnell bewegt werden kann.

Die GLI-Version fügt dem Standard-Jetta natürlich eine Menge Zeug hinzu. Die Sitze und Polster sind GLI-spezifische Elemente, und während diese so genannten Sport-Komfortsitze bequem und unterstützend sind, sind sie nicht annähernd so gut wie das, was man im GTI antrifft. Die beiden Autos teilen sich jedoch unten abgeflachte Lenkräder und ähnliche äußere Erkennungszeichen, etwa größere 18-Zoll-Rädern auf Niederquerschnittsreifen, sowie rote Akzente und einen modellspezifischen Kühlergrill. Die Wirkung auf den eher anonym aussehenden Jetta ist angenehm, aber weder so aufregend noch so attraktiv, wie ich es gerne hätte.

"Es ist ein Fahrzeug, das fast alles drauf hat, was der GTI kann, aber für weniger Geld, mit besserer Ausstattung, einer unauffälligen Form und einem selteneren Kürzel."

Während das Basismodell Jetta GLI S bereits viel fürs Geld bietet, ist die mittlere Ausstattung namens "35th Anniversary Edition" die beste Wahl mit 26.995 Dollar Grundpreis, umgerechnet knapp 24.000 Euro. Topmodell ist der GLI Autobahn (Anmerkung von Motor1.com Deutschland: Er heißt in den USA wirklich so!), beginnend bei 29.195 Dollar, der die meisten Goodies inklusive hat. An Bord sind das VW Digital Cockpit (ein konfigurierbares 10,3-Zoll-Kombiinstrument), belüftete Vordersitze und ein 400-Watt-Beats-Audiosystem. Im GTI findet man nichts davon.

Rationale Gründe spielen beim Kauf eines Performance-Fahrzeugs selten eine Rolle, aber genau das ist es, was wir empfehlen, wenn Sie einen GTI kaufen. Hören Sie auf diese kleine Stimme in Ihrem Kopf, die Ihnen sagt, dass der Jetta GLI das bessere Angebot ist - das ist es. Es ist ein Fahrzeug, das fast alles drauf hat, was der GTI kann, aber für weniger Geld, mit besserer Ausstattung, einer unauffälligen Form und einem selteneren Kürzel.


Neuer VW Jetta im Test

Siebte Generation für die USA: Größer und raffinierter
Durham (North Carolina/USA), 16. April 2018 - Der VW Jetta geht mittlerweile schon in die siebte Generation. Die neue Version nutzt erstmals den Modularen Querbaukasten (MQB). Auto-Nerds und VW-Fans wissen, was das bedeutet: Dieser Jetta ist geräumiger als der letzte. So könnte er in die Spitzengruppe der US-Verkäufe aufsteigen - nach Europa kommt der neue Jetta nämlich nicht.

Eher konservatives, aber gefälliges Design
Auch wenn ich das Origami-Design des Honda Civic mag: Nicht jeder findet so viele Falten schön. So könnte die knackig-minimalistische Form des Jetta manchem gefallen. Mit seiner starken Charakterlinie, der übersichtlichen Karosserie und den scharf gezeichneten Leuchten wirkt er angenehm konservativ.

Am besten R-Line
Ich fuhr vor allem den Jetta R-Line, und diese mittlere Ausstattung ist für mich auch die empfehlenswerteste. Der dunkle Kühlergrill und die Spiegelkappen geben dem Auto etwas Sportliches, und die 17-Zoll-Räder - obwohl sie etwas klein aussehen - haben ein schönes Design. Die Chromelemente der höheren Ausstattung SEL dagegen wirken eher billig.

Der Feind im eigenen Bett

VW Jetta Hybrid im Test: Besser als der Prius?
Haar, 28. Februar 2014 - Ziemlich spät ist VW auf den Hybrid-Zug aufgesprungen: Seit 2010 gibt es den Touareg mit Elektro-Unterstützung, 2013 folgte der Jetta Hybrid. Nun werden sich Kenner der Marke fragen: Warum ausgerechnet der Jetta? Schließlich ist er in Deutschland eine Randerscheinung im VW-Programm. Gerade einmal 82 Jetta wurden im Januar 2014 neu zugelassen. Der Grund liegt mehrere tausend Kilometer weiter westlich. In den USA erfreuen sich Hybridfahrzeuge wie der unvermeidliche Toyota Prius großer Beliebtheit, weil Diesel-Pkw dort bislang kaum eine Rolle spielen. Gleichzeitig kommt das Stufenheck des Jetta dort wesentlich besser an als das Steilheck des Golf. Was lag daher näher, als für die Amis einen Jetta Hybrid zu bauen? Dennoch ist ein Test der Limousine auch hierzulande interessant. Ist er besser als der Prius? Und was spart er wirklich?

Aufgepeppter Altmeister
Beim ersten Kontakt mit unserem Testwagen deutet wenig auf den unkonventionellen Antrieb hin. Neu sind eine Kühlermaske mit blauen Zierleisten und einem Hybrid-Schriftzug, LED-Rückleuchten sowie speziell gestaltete Leichtmetallfelgen. Im Innenraum wird spürbar, dass der Jetta bereits ein wenig angestaubt ist: Ein kleiner Navi-Bildschirm in der Mittelkonsole und ein monochromes Display zwischen den Instrumenten ist Stand von gestern. Und noch eine Auffälligkeit: Statt des Drehzahlmessers gibt es ein so genanntes "Powermeter". Hier wird angezeigt, dass der Wagen startklar ist (er rollt nämlich rein elektrisch los) und ob man sparsam unterwegs ist. Zusätzlich kann sich der Fahrer auf den Displays anzeigen lassen, wo gerade welche Kraft im Auto hinfließt.

Klotz im Kofferraum
Beim Platzangebot bleibt der Jetta ohne Fehl und Tadel. Gerade im Fond lässt es sich bequem aushalten. Doch um das zu erreichen, wird das Akkusystem samt Lithium-Ionen-Batterie hinter der Rückbank integriert. Die Folge: In den Kofferraum passen nur noch 374 statt der normalen 510 Liter. Verursacht wird das durch einen recht massiven Kasten, in dem die Technik steckt. Die hinteren Lehnen umklappen? Keine Chance. Massive Bügel schränken die Nutzbarkeit des Gepäckabteils zusätzlich ein.

Neuer VW Jetta

Neue Generation des VW Jetta im Test
Nizza, 17. Januar 2011 - Eines ist VW wichtig: Der neue Jetta ist keinesfalls ein Stufenheck-Golf. Immer wieder und wieder sagt man es uns: Diese neue Generation hat zwar ein Stufenheck und basiert auf der gleichen Plattform, ist aber sonst völlig eigenständig. Wir haben das Auto also gefahren und herausgefunden, was so eigen ist an der neuen Generation, die am 21. Januar 2011 startet.

Mehr Radstand als beim Golf
Die Front des Jetta ähnelt dem Golf sehr stark. Die Schürze ist allerdings eckiger gestaltet, genauso wie die Scheinwerfer. Seitlich verblassen die Erinnerungen an den Stammvater - hier fallen je nach Lichtquelle die Kanten stärker ins Auge. Am Heck ist der Abstand ebenfalls deutlich, vor allem sind die Leuchten anders gestaltet. Außerdem ist der Radstand unterschiedlich: Beim Jetta ist er mit 2,65 Meter fast acht Zentimeter größer als beim Golf, aber sechs Zentimeter kleiner als beim Passat. Beim alten Jetta lag der Unterschied zum Golf im Millimeterbereich. Plattformen haben bei VW inzwischen einen variablen Radstand - auch Tiguan und Touran weichen hier deutlich vom Golf ab. Früher musste der Jetta aus Kostengründen zum Beispiel die gleichen Türen haben wie der Golf. Beim neuen Modell ist das nicht mehr der Fall, und auch sonst teilt sich der Jetta angeblich keine Karosserieelemente mehr mit dem Stammvater.

Am Anfang drei Motoren
Unter dem Blech freilich teilt sich der Jetta viel Technik mit dem Golf und Konsorten. Das beginnt bei den Motoren. Zur Markteinführung gibt es den 1.2 TSI und den 1.6 TDI mit jeweils 105 PS sowie den 2.0 TDI mit 140 PS. Noch im Jahr 2011 kommen der 1.4 TSI mit 122 PS sowie 160 PS und der 2.0 TSI mit 200 PS hinzu. Von der 170-PS-Version des 2.0 TDI, die es beim alten Jetta gab, ist nicht mehr die Rede.

Ist das der Besser-Golf?

VW Jetta mit Basismotor 1.6 im Test
München, 18. Oktober 2006 – Wie unterschiedlich Geschmäcker doch sind: In den USA ist VWs Jetta als schicke Sport-Limousine heiß begehrt, während sich hierzulande für die Stufenheck-Variante kaum einer interessiert. In Deutschland hilft dem neuen Rucksack-Golf weder die elegante Linie noch seine edle Chromnase. Eigentlich schade, bietet er für 1.550 Euro Aufpreis im Vergleich zu seinem Kompakt-Bruder doch einige Vorteile.

Hochwertig wie im Golf
Die Innenräume von Golf und Jetta bieten ein gleich gutes Platz- und Komfort-Niveau: Entsprechend gefällt das Jetta-Interieur mit wertigen Materialien, einer Top-Verarbeitung, hoher Funktionalität und einem üppigen Platzangebot. Vor allem die Kniefreiheit im Fond ist gut.

Großer Kofferraum, aber kein Transporttalent
Auch der Kofferraum bietet mit seinen 527 Litern Platz satt. Zum Vergleich: Beim Golf gehen nur 350 Liter rein, wenn man die Rückbank nicht umlegt. Auch im Vergleich zu Konkurrenzmodellen ist das ein guter Wert. Außerdem ist die Höhe der Laderaumkante für eine Stufenhecklimousine akzeptabel. Die Lehne der Jetta-Rückbank ist zudem im Verhältnis 60 zu 40 umlegbar und ermöglicht so eine Erweiterung des ohnehin schon großen Kofferraums. Lange Gegenstände wie Skier lassen sich also im Jetta locker mitnehmen, ein sperriger Kühlschrank hingegen nicht. Dafür öffnet sich der Kofferraum nicht nur nach hinten, sondern auch nach oben, sodass das Beladen in der Regel keine Schwierigkeiten macht.

Mit Gepäckbürzel

Stufenhecklimousine VW Jetta im Test
Burg im Spreewald, 23. August 2005 – Der Jetta kann in Deutschland bereits auf eine 26-jährige Geschichte zurückblicken. Die erste Stufenheckversion des VW Golf hieß 1979 Jetta, dann kamen der Vento und der Bora, und jetzt heißt das Modell wieder Jetta. Die neue Generation ist nun im Handel. Wir haben das Auto für Sie getestet.

Zwei Benziner und zwei Diesel
Zum Marktstart erhält die Stufenheck-Limousine zwei Benziner und zwei Diesel als Motoren. Die Ottoaggregate leisten 102 und 150 PS, die Selbstzünder 105 und 140 PS. Der Basis-Benziner und der kleine Diesel werden mit Fünfgang-Schaltung ausgeliefert, die anderen beiden Versionen mit sechs Gängen. Vier Motoren sind nicht viel, aber weitere Versionen folgen schon bald: ein 1.6 FSI mit 115 PS in den nächsten Tagen, der 2.0 TFSI aus dem Golf GTI im Oktober und gegen Ende des Jahres ein 170 PS starker 2.0 TDI. Die schwachen Golf-Motorisierungen, der 1.4 mit 75 PS, der 2.0 SDI mit 75 PS und der 1.9 TDI mit 90 PS sollen nicht angeboten werden.

2.0 FSI mit 150 PS
Der erste unserer Testkandidaten war der stärkere der zwei Benziner, die vom Start an zur Verfügung stehen. Der Zweiliter-Benzindirekteinspritzer leistet 150 PS und beschleunigt den Jetta in 9,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Damit ist die 150-PS-Version deutlich schneller als die beiden schwächeren Benziner mit 102 und 115 PS, die 12,2 beziehungsweise 11,1 Sekunden benötigen. Aber auch schwächer als der 2.0 TFSI, der den Standardsprint in 7,5 Sekunden erledigt. Subjektiv fährt sich der Motor sehr flott, den Vorgängermotor 1.8T erreicht das Aggregat aber nicht. Den Spritverbrauch des 150-PS-Ottomotors gibt Volkswagen mit 7,8 Liter Super auf 100 Kilometer an. Das serienmäßige Sechsgang-Getriebe lässt sich ohne Probleme schalten.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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