Auf dem Pariser Automobilsalon im Messezentrum Porte de Versailles feiern Omoda und Jaecoo ihren ersten offiziellen Auftritt und präsentieren gleich zwei Modellpremieren. Der neue Omoda 4 feiert dabei als urbaner Crossover im B-Segment sein Debüt, während der Bestseller Omoda 5 erstmals in einer gründlich überarbeiteten Version gezeigt wird.
Das wichtigste Highlight des Messeauftritts bildet der Omoda 4, der gezielt als SUV für das B-Segment konzipiert wurde. Entwickelt wurde das Fahrzeug maßgeblich im europäischen Entwicklungszentrum der Chery Group in Raunheim bei Frankfurt, um den spezifischen Anforderungen des europäischen Marktes gerecht zu werden.
Zur auffälligen Optik gehört unter anderem eine prägnante Lichtsignatur. Trotz des extravaganten Auftritts bleibt die Alltagstauglichkeit gewahrt. Die Abmessungen des Omoda 4 haben ungefähr das Format eines VW T-Roc: 4,42 Meter Länge, 1,87 Meter Breite, 1,57 Meter Höhe und ein Radstand von 2,63 Meter sowie ein Kofferraumvolumen von rund 400 Liter.
Der Innenraum soll durch hochwertige Materialien, eine stilvolle Ambientebeleuchtung und ein digitales Bedienkonzept eine Atmosphäre schaffen, die an Videospiele angelehnt ist. Dazu gehören ein 8,9 Zoll großes Kombiinstrument sowie ein zentrales Display mit einer Diagonale von 13,2 Zoll. Als technische Basis dient die T1X-Plattform der Chery Group.
Den Antrieb übernimmt das sogenannte "Super Hybrid System" der fünften Generation, das eine Systemleistung von 165 kW beziehungsweise 224 PS und ein maximales Drehmoment von 295 Nm generiert. Das Ensemble setzt sich aus einem 1,5-Liter-TGDI-Benziner mit 143 PS, einem 150 kW starken Elektromotor, einem eingängigen DHT-Hybridgetriebe und einer Batterie mit einer Kapazität von 1,83 kWh zusammen.
Facelift für den Omoda 5
Neben der Weltpremiere zeigt der Hersteller mit dem Omoda 5 das Facelift seines seit Ende 2022 angebotenen Erfolgsmodells. Der kompakte Hybrid-Crossover verzeichnete weltweit bislang knapp eine halbe Million Verkäufe in 60 Ländern. Die Modellpflege übernimmt optische Elemente des größeren Omoda 7, darunter die Fastback-Silhouette, eine geschlossene Frontpartie und eine Heckleuchten-Signatur in Blitzoptik.
Im Zuge der Überarbeitung wuchs das Fahrzeug in der Länge um zehn Zentimeter auf 4,54 Meter, während der Radstand um zwei Zentimeter auf 2,63 Meter gestreckt wurde. Das Kofferabteil fasst weiterhin etwa 400 Liter.
Innen bietet das Facelift unter anderem ein 8,9-Zoll-Kombiinstrument, einen schwebenden 15,6-Zoll-Touchscreen, eine belüftete 50-Watt-Ladeschale für Smartphones, beheiz- und belüftbare Sitze mit Massagefunktion für den Fahrer sowie umfangreiche Assistenzsysteme und sieben Airbags. Der Antrieb entspricht eins zu eins dem des Omoda 4.
Ergänzt wird die Präsentation durch die weiteren Modelle der Markenfamilie, darunter der Jaecoo 5, der Jaecoo 7 sowie die Plug-in-Hybrid-Varianten Omoda 7 und Omoda 9. Laut Eric Zheng, der das Deutschland-Geschäft der Marken verantwortet, setzt das Unternehmen mit den beiden B-Segment-Modellen bewusst auf wettbewerbsfähige Angebote für breite Käuferschichten in Europa.








