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Audi RS7 Gebrauchtwagen

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Unsere Audi RS7 Meldungen

ABT Audi RS7-R

Abt Audi RS7-R (2020): Krasser Kraftwagen aus Kempten

Limitiertes Sondermodell bringt 740 PS auf den Asphalt
Der Veredler Abt zeigt seine ultimative Ausbaustufe des Audi RS 7 Sportback. Der RS7-R ist bärenstark und auf 125 Stück limitiert. Wir haben die Details.
Abt Audi RS 7 Sportback

Abt Audi RS 7 Sportback: 700 PS zum Jubiläum

Das hat Folgen für die Beschleunigung ...
10 Jahre nach dem Produktionsstart des ersten Audi A7 schärft Abt nun den neuen RS 7 Sportback nach. Wesentlicher Bestandteil ist deutlich mehr Leistung.
Test Audi RS 7 2019

Test Audi RS 7 (2019): Besser als M5 und AMG GT 63?

Audi Sport gelingt mit dem neuen RS 7 eine überraschend feine Power-Limousine.
Im Test erweist sich der neue Audi RS 7 als überraschend fein abgestimmte Power-Limousine. Ob es gegen M5 und AMG GT 63 reicht, erfahren Sie hier.
Audi RS7 in: Rendering: So könnte der neue Audi RS 7 Sportback (2019) aussehen

Rendering: So könnte der neue Audi RS 7 Sportback (2019) aussehen

Die Hybridversion soll bis zu 700 PS stark sein ...
Der neue Audi RS 7 Sportback dürfte erst auf der IAA 2019 Messepremiere haben. Aber unser Rendering-Künstler hat bereits ein Bild von dem Auto erstellt.
Audi RS 7 Sportback

Audi RS7 in: Alle S- und RS-Modelle von Audi

Geballte Leistung vom S1 bis zum TT RS
Was bei BMW die M-Modelle sind und bei Mercedes unter der Submarke AMG läuft, das sind bei Audi die S- und RS-Modelle. Wir zeigen sie Ihnen
Audi RS 7 von Franck Ribéry

Audi RS7 in: Gasgeben wie die Stars

Gebrauchtwagen von Lindenberg, Rosberg und Co.
Sie haben Lust auf einen neuen Gebrauchten? Ein Auto mit prominentem Vorbesitzer wäre nicht schlecht? Diese Angebote gibt es derzeit bei mobile.de ...
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Audi RS7 Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Abt Audi RS7-R (2020): Krasser Kraftwagen aus Kempten

Limitiertes Sondermodell bringt 740 PS auf den Asphalt

Ende des Jahres 2019 erschien mit dem Audi RS 7 Sportback ein echtes High-Performance-Car. Noch nicht genug Performance für den Veredler Abt aus Kempten im Allgäu. Dort hatte man bereits vor einigen Wochen den RS 7 auf 700 PS gepumpt. Nun legt man noch eine Schippe drauf und spendiert dem schnellen Schrägheck noch ein R.

Wer den RS 7 sein Eigen nennt, kann diesen exklusiv bei Abt Sportsline zu einem Abt RS7-R veredeln. Das Sondermodell ist jedoch auf die Anzahl von 125 Stück limitiert. Herzstück des RS7-R-Pakets ist das Performance-Upgrade "Abt Power R", welches die Leistung der Basisversion von 600 PS (441 kW) und 800 Newtonmeter Drehmoment nun auf gewaltige 740 PS (544 kW) und 920 Nm erhöht - inklusive zwei Jahre Garantie im Umfang der Herstellergarantie.

Um die zusätzliche Leistung für den 4,0 Liter großen V8-Biturbo-Benziner bestmöglich auf die Straße zu bringen, bieten die Allgäuer ihr auf den RS7-R abgestimmtes Abt-Fahrwerk an, bestehend aus Gewindefahrwerksfedern und Sportstabilisatoren.

Natürlich beinhaltet das RS7-R-Paket auch optische Highlights. Diese kommen vorwiegend in stylishem Sichtcarbon daher. So sorgen ein Frontgrillaufsatz und Frontlippenaufsatz mit stilsicherem rotem RS7-R-Logo für einen prägnanten Auftritt. Die dazu passenden Elemente für das Hinterteil in Gestalt eines Heckspoiler und Heckschürzenaufsatz dürfen natürlich nicht fehlen. Im Paket inkludiert sind die 22-Zoll-Felgen des Modells "Abt High Performance HR". Ebenfalls enthalten sind eine Vielzahl von Modifizierungen im Innenraum, dazu zählen beispielsweise die hauseigene Lenkradveredelung, welche Carbon und Leder kombiniert und die Sitzveredelung mit RS7-R-Logo.

Preiswert ist der Spaß allerdings nicht wirklich: 69.900 Euro kostet das RS7-R-Paket, sofern man den passenden Audi mitbringt. Ein Komplettfahrzeug kostet ab 210.300 Euro. Die Betonung liegt auf "ab", denn weitere optionale Zusatzausstattung wie ein erweitertes Interieurpaket oder das alternativ erhältliche Felgenmodell "Abt HR Aero" in 22 Zoll finden sich im Abt-Konfigurator.

Formel-E-Rennfahrer Daniel Abt zeigte sich schon von dieser Ausführung des neuen ABT RS7-R sehr angetan. Der Kemptener wird aber zusätzlich seine ganz eigene Version des ohnehin bereits limitierten Sondermodells vorstellen. Das Unikat mit dem Namen ALLTHEWAYABT RS7-R zeichnet sich durch ein spezielles Design mit vielen orangefarbenen Details aus. Diese finden sich in der Komplettfolierung, den lackierten Bremssätteln und den 22 Zoll Felgen des Modells "High Performance HR" wieder. Im Innenraum ziert eine "Handcrafted for DA"-Gravur die Mittelkonsole.


Abt Audi RS 7 Sportback: 700 PS zum Jubiläum

Das hat Folgen für die Beschleunigung ...

Man kennt das ja: Zu runden Geburtstagen fällt die Torte nochmal ein wenig prächtiger aus als gewöhnlich. Auch Abt lässt sich nicht lumpen und legt zum zehnjährigen Produktionsstart der A7-Baureihe beim neuen RS 7 Sportback deutlich nach. Das Ergebnis ist der Abt RS7.

600 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment liefert der vier Liter große V8-Bi-Turbo-Benziner im neuen Audi RS 7 Sportback ab Werk. Das sind noch einmal 40 PS mehr als beim Vorgänger. Abt sah jedoch noch deutlich mehr Potenzial unter der coupéhaften Silhouette mit dem Hightech-Fahrwerk. Die Fachleute loteten die Details haarklein aus und entwickelten eine maßgeschneiderte Software für das hauseigene Hightechsteuergerät ABT Engine Control (AEC).

Das Ergebnis ist eine Leistungssteigerung, die im neuen RS 7 Sportback satte 700 PS und 880 Newtonmeter freisetzt. Hierdurch geht auch der prestigeträchtige Sprint von 0 auf 100 km/h deutlich schneller von der Hand. So misst die Stoppuhr für diesen Vorgang jetzt nur noch 3,3 statt 3,6 Sekunden wie bei der Serienversion. Umfangreiche Tests auf öffentlichen Straßen und dem Rollenprüfstand, begleitet von TÜV-Gutachten, zahlreichen Motorschutzmaßnahmen und umfangreichen Garantien, sorgen laut Abt dafür, dass der Kunde auch nach vielen Jahren ungetrübte Fahrfreude genießen kann.

Wer seinen Audi RS 7 optisch und technisch weiter verfeinern lassen möchte, bekommt beim Allgäuer Veredler für Fahrzeuge von Audi und VW sukzessive weitere Optionen präsentiert. Verschiedene attraktive Leichtmetallräder in passenden Dimensionen befinden sich bereits in der Entwicklung und werden in Kürze verfügbar sein.


Test Audi RS 7 (2019): Besser als M5 und AMG GT 63?

Audi Sport gelingt mit dem neuen RS 7 eine überraschend feine Power-Limousine.

Was ist das?

Die zweite Auflage vom uncooleren Bruder des RS 6 Avant. Glücklicherweise durften die Audi Sport-Designer nun auch ihrem viertürigen Coupé Kotflügel der Größe Bayerns aufstecken, weshalb sich das mit der Uncoolness erledigt hat. Für dieses Paar Augen ist der neue RS 6 zwar noch immer das begehrenswertere Gefährt, aber das liegt in diesem Fall wirklich nicht am neuen RS 7 sondern schlicht an der völlig hemmungslosen Maskulinität und den noch breiteren Radhäusern seines Kombi-Counterparts.

Das hier sieht auch ziemlich gut aus ...

Für sich genommen ist der RS 7 ein absolutes Bild von einer Performance-Limousine. Aufregender, biestiger und mehr "auf die Fresse" als die eher nüchternen BMW M5 und Porsche Panamera Turbo. Gleichzeitig aber weniger "Goldkettchen und Solarium" als der Mercedes-AMG GT 63 S. Er ist 40 mm breiter als ein normaler A7, hat Endrohre wie ein Autobahntunnel und ein Antlitz bei dem selbst der Höllenhund Cerberus den Schwanz einziehen würde. Dabei gelingt ihm das Kunststück, extrem präsent, aber nie prollig zu wirken. Top Job, Audi.

Vermutlich lässt er auch leistungsmäßig nichts anbrennen?

Eher nicht. Sein laut Audi nahezu komplett neuer 4,0-Liter-Biturbo-V8 leistet 600 PS und 800 Nm Drehmoment. 40 PS und 100 Nm mehr als im Vorgänger. Klingt schwindelerregend, ist im Jahr 2019 unter den feuerspeienden Business-Limos aber tatsächlich nur Durchschnitt. Ein AMG E 63 S leistet 612 PS, ein M5 Competition 625 und der AMG GT 63 S sogar 639 PS. Reichen sollte es für die meisten Gelegenheiten dennoch.

Das Aggregat kennen wir im Prinzip vom Panamera Turbo, Audi Sport erweitert es aber um ein 48-Volt-Mildhybrid-System, das beim vom Gas gehen zwischen 55 und 160 km/h Rekuperation und Segeln mit ausgeschaltetem Motor erlaubt. Auch eine Zylinderabschaltung ist nun an Bord. Das grüne Gewissen muss schließlich irgendwie beruhigt werden in einem 2,1-Tonnen-Tanker mit der 6,3-fachen Leistung eines Basis-A1.

Über eine leistungsfähigere Variante der Achtgang-Automatik geht natürlich auch in diesem Fall die Kraft über einen permanenten Allradantrieb mit selbstsperrendem Mittendifferenzial an alle vier Räder. Das Grundverhältnis ist 40:60, im Extremfall kann die Elektronik bis zu 70 Prozent nach vorne und bis zu 85 Prozent nach hinten schicken. Das alles funktioniert Audi-typisch ziemlich effizient. Ist die Launch Control aktiviert, knallt der RS 7 laut Werksangabe in 3,6 Sekunden von 0-100 km/h. Die Erfahrung lehrt, dass es in der Realität etwas kürzer dauert. Je nachdem, wie viel Geld Sie für Zusatzpakete ausgeben wollen, gewähren Ihnen die Ingolstädter eine Höchstgeschwindigkeit von 250, 280 oder 305 km/h.

Und, fühlt es sich so erbarmungslos an wie es klingt?

Im Großen und Ganzen kriegt man vom neuen RS 7 so auf die Mütze, wie es zu erwarten war. Wer einen Audi RS mit einer großen Zahl dahinter kauft, verlangt einfach, dass es ihm beim Beschleunigen die Mundwinkel Richtung Genick zentriert und das ist auch hier wieder der Fall. Ist der V8 erstmal in Schwung, fällt es schwer, seiner Macht zu widerstehen. Das Wörtchen "erstmal" ist hier aber nicht ganz unwichtig, denn in seiner Leistungsentfaltung ist er fast ein bisschen Oldschool-Turbo. Unter 3.000 Touren holt er ganz schön tief Luft, eher er einem anschließend förmlich den Kopf durch die Kopfstütze hämmert. Sein Ansprechverhalten - gerade im Comfort-Modus - ist nicht ganz auf dem Niveau eines AMG- oder BMW-Achtzylinders. In "Dynamic" hat man das Aggregat jedoch spürbar aggressiver und lebendiger abgestimmt. Wenn Sie es also richtig eilig haben, drücken Sie den Drive-Select-Taster besser 2x nach unten. Nichtsdestotrotz hat man es hier natürlich mit einem absoluten Urviech zu tun, das die Autobahn mit seiner monumentalen Elastizität einmal mehr in Schutt und Asche legen wird und auch gierig bis ins Drehzahllimit pusht.

Dabei haben es die Ingolstädter (oder besser die Neckarsulmer) geschafft, dem RS 7 trotz immer strengerer EU-Klang-Regelwut einen überaus herzerwärmenden Bass in die Aussprache zu zaubern. Schon beim Anlassen wirft er einen bemerkenswerten Donnerhall auf den Boden. Der Rest ist - wenn auch durch einen Modulator in der Frontscheibe verstärkt - astreines V8-Gezeter, das innen angenehm präsent, aber nie aufdringlich erscheint. Im Dynamic-Modus wird das Ganze noch durch das unvermeidliche Schubgebrabbel beim Gaslupfen ergänzt.

Ein Extra-Lob gebührt dem Getriebe. In A6/A7 und S6/S7 wirkte die Achtgang-Box zuletzt immer ein wenig lethargisch. Hier kommt aufgrund des monströsen Drehmoments eine leistungsfähigere Ausbaustufe der ZF-Box zum Einsatz. Sie schaltet blitzschnell und absolut unbeirrt. Ein echter Gewinn. Umso mehr, da Audi eeendlich vernünftige Alu-Schaltpaddles statt der billigen Plastik-Plättchen verbaut. Es scheint doch zu helfen, wenn man nur lange genug meckert.

Es ist ein Audi, sicher ist das Handling total plump?

Ha, auf diesen Punkt habe ich gewartet. Denn in Sachen Fahrdynamik hat mich der neue RS 7 zugegebenermaßen ganz schön überrascht. Dabei sprechen die Voraussetzungen grundsätzlich gegen ihn. Erstens ist er gute 100 Kilo schwerer als die gesammelte Konkurrenz (20 Kilo schwerer als ein AMG GT 63 S) und zweitens war das letzte Audi-RS-Coupé - ich schaue nur auf dich, lieber RS 5! - in dieser Hinsicht eine mittelschwere Katastrophe. Allen Unkenrufen zum Trotz bierbäuchelt sich der RS 7 aber nicht plump untersteuernd durch die Kurve. Und eine Lenkung als hätte man einen halbtoten Aal um ein rundes Stück Plastik gelegt, hat er auch nicht.

"Große Sport-Audis waren immer präzise und akkurat, hatten aber in der Regel eine bleierne Schwere an sich. Davon ist hier nichts zu merken."

Ganz im Gegenteil wirkt das Auto - gerade in Anbetracht seiner Ausmaße - beeindruckend kompakt und agil. Große Sport-Audis waren immer präzise und akkurat, hatten aber in der Regel eine bleierne Schwere an sich. Davon ist hier nichts zu merken. Wir wissen inzwischen um die magischen Fähigkeiten einer vernünftigen Hinterachslenkung und das gute (aufpreispflichtige) Stück dürfte auch hier seine Wunder wirken. Der RS 7 lenkt deutlich schneller und drahtiger ein als bisher, wirkt kleiner als er ist. Mit der - und da lehne ich mich jetzt gerne weit aus dem Fenster - besten Lenkung seit dem seligen B7 RS 4. Sie ist leichtgängig, endlich nicht mehr mit dieser künstlichen Schwere aufgeladen, die manche Entscheider irrsinnigerweise mit Sportlichkeit gleichsetzen. Sie wirkt verblüffend natürlich und harmonisch, verhärtet nicht bei starkem Einlenken. Und sie meldet vergleichsweise viel vom Straßenzustand. Meiner Meinung nach um Längen besser als im M5 und mindestens gleich auf mit den AMGs.

Die Opulenz des Autos merkt man fast nur auf der Bremse. Im Testwagen war übrigens die optionale Carbon-Keramik-Anlage mit ihren irrwitzig großen 440-mm-Scheiben vorne an Bord. Sie spart 34 Kilo (!) Gewicht, reagiert aggressiv und beißt mit heroischer Gewalt zu. In diesem Fall sicher eine Überlegung wert.

Das leidige Untersteuer-Thema legt der RS 7 ebenfalls zu den Akten. Man muss sich schon selten dämlich anstellen, um ihn dazu zu bringen. Aber bevor ich jetzt falsche Hoffnungen von geschredderten Hinterreifen und rauchig-flamboyanten Drifts bei Ihnen wecke: Nein, das kann der RS 7 nach wie vor nicht. Er will es gar nicht. Die Audi Sport-Kundschaft will es nicht. Sein Gustostück ist und bleibt die absolut unbeugsame Traktion. Wie sich dieses Auto völlig verlustfrei aus der Kurve katapultiert, dieser brachiale Vorwärtsdrang, selbst wenn Sie gefühlt viel zu früh aufs Gas gegangen sind - das kreiert schon Momente, wo das Kitzeln im Bauch ohne Umwege zu herzhaften Lach-Attacken führt.

Sie sollten sich dennoch damit anfreunden, dass Sie es hier mit einem deutlich anderen Konzept zu tun haben, als es der BMW M5, der AMG E 63 oder der AMG GT 63 S liefern. Der Audi ist ganz sicher nicht so verspielt und aggressiv abgestimmt, wirkt weniger angespannt, mehr in sich ruhend. Vermutlich liefert die Konkurrenz im Grenzbereich mehr Thrill. Dieses Mal ist das aber kein Beinbruch, weil der RS 7 als sehr harmonische, fahrdynamisch überzeugende Komposition auftritt.

Und er besitzt einen weiteren, nicht zu verachtenden Pluspunkt: Verglichen mit seinen Kontrahenten ist er er wesentlich komfortabler. Sogar mit der optionalen SUV-Bereifung (also den 22-Zöllern). Unabhängig davon, ob das serienmäßig Luftfahrwerk oder das DRC-Stahlfahrwerk an Bord ist. Ersteres ist laut Audi um 50 Prozent straffer als im normalen A7. Merken werden Sie es kaum. Der RS 7 rollt extrem geschmeidig ab, lässt sich selbst von gröberen Fahrbahnunebenheiten nicht aus der Ruhe bringen. Das DRC-Fahrwerk soll mit seinen adaptiven Dämpfern, die über zwei Ölleitungen diagonal miteinander verbunden sind, Wank- und Nickbewegungen zunichte machen. Im Fahrbetrieb arbeitet es nur minimal beherzter als die Luftfederung, gibt sich im Comfort-Modus erfreulich geschmeidig und zieht sich erst im Dynamic-Modus spürbar zusammen. Ohne auf ernsthafte Messdaten zurückgreifen zu können, würde ich das Luftfahrwerk empfehlen, da es sich nicht weniger dynamisch, aber noch komfortabler anfühlte.

Wie ist er innen?

Wie ein A7 mit ein paar RS-spezifischen Spielereien. Das sind sehr gute Nachrichten. Sie können auch Komfortsitze mit richtigen Kopfstützen und Massage-Funktion haben, aber die bestellen nur zwei Prozent der RS 7-Kunden und das muss einen Grund haben. Die RS-Sportsitze mit Wabensteppung (im Bild unten) sind nämlich richtig bequem, halten gut fest und sind jetzt sogar belüftet. Empfehlenswert ist auch das super scharfe und griffige Alcantara-Lenkrad.

Dass Sie nicht in einem profanen A7 sitzen, merken Sie an den RS-spezifischen Instrumentengrafiken. Sie können alle möglichen Beschleunigungswerte und g-Kräfte messen, wenn Sie das wollen. Und Sie kriegen einen lässigen Drehzahlmesser im Stile des Urquattro sowie einen Schaltblitz, der Ihnen verrät, dass Sie jetzt langsam mal hochschalten sollten. Außerdem werden Sie in der rechten Lenkradspange auf einen RS-Knopf stoßen. Er fungiert quasi als Schnellwahl-Taste für ihre individualisierten Fahrdynamikeinstellungen. Mit RS1 und RS2 können Sie hier zwei Profile abspeichern. In RS2 können Sie dann auch das ESP auf "Sport" stellen.

In Sachen Qualität und Wohlfühlambiente braucht sich das RS-7-Interieur wenig überraschend nicht vor denen seiner Gegner zu verstecken. Platz ist auch im Fond reichlich vorhanden. Das Kofferraumvolumen ist mit 535 Liter (umgeklappt 1.390 Liter) deutlich größer als beim AMG GT 4-Türer oder dem Porsche Panamera.

Soll ich ihn kaufen?

Vermutlich ist das größte Dilemma des neuen Audi RS 7, dass relativ zeitgleich der technisch identische RS 6 Avant auf den Markt kommt. Die meisten Menschen greifen dann doch lieber zum praktischeren und noch begehrenswerteren Kombi. Ansonsten hat sich dieses Auto relativ wenig vorzuwerfen. Es kombiniert den archaischen Punch des alten RS 7 Performance mit einer Optik zum Niederknien und einem nun leichtfüßigeren und stimmigeren Handling. Auch dieser Sport-Audi ist nicht so aufgekratzt, rennig und wild abgestimmt wie seine Gegner BMW M5 oder die AMGs, aber er ist ihnen fahrdynamisch näher denn je und in Sachen Fahrkomfort deutlich überlegen. Für mich das beste RS-Modell seit längerem und eine klare Empfehlung.

Der neue RS 7 kommt im Dezember 2019 auf den Markt und kostet ab 121.000 Euro. Zum Vergleich: Der M5 ist ab 117.900 Euro zu haben, der Panamera Turbo kostet ab 159.990 Euro und den AMG GT 63 S kriegen Sie ab 167.016 Euro.

Fazit: 8/10

+ extreme Fahrleistungen; überraschend dynamisches Fahrverhalten; hervorragender Fahrkomfort (trotz 22 Zöllern); beste Audi-Lenkung seit Jahren; extreme optische Präsenz

- Motor könnte bissiger ansprechen; immer noch Effektivität vor Verspieltheit


Rendering: So könnte der neue Audi RS 7 Sportback (2019) aussehen

Die Hybridversion soll bis zu 700 PS stark sein ...

Audi zeigte in seiner am 31. Januar vorgestellten Roadmap, welche Modelle im Jahr 2019 noch vorgestellt werden. Darunter waren überarbeitete Versionen des Audi TT und des Audi R8 sowie der Audi SQ2. Auch der Audi A6 Allroad und das Facelift des TT RS wurden angekündigt. Schließlich nannte der Hersteller noch den überarbeiteten A4 und das Q7 Facelift, aber es gibt noch eine weitere Neuheit: den neuen Audi RS 7 Sportback. Unser Rendering-Künstler hat bereits ein Bild von dem Auto erstellt.

Als Erlkönig wurde das Auto bereits gesichtet. Die Fotos zeigen, dass sich der RS 7 vom S7 TDI in etlichen Details unterscheidet. Es beginnt mit den vorderen und hinteren Stoßfängern, aber auch der Kühlergrill wird anders aussehen und die unteren Lufteinlässe werden ebenfalls anders geformt sein.

Hinten hat der RS 7 anstelle von vier Auspuffenden nur zwei ovale Ausgänge, deren Durchmesser recht großzügig ausfällt. Der Diffusor wird ein neues Design haben, das gleiche gilt für die Spoilerlippe.

Unter der Haube wird statt des V6 TDI des S7 ein Biturbo-V8 mit 4,0 Liter Hubraum arbeiten. Gerüchten zufolge soll er 650 PS liefern. Eine Hybridversion könnte sogar bis zu 700 PS bringen. Der neue Audi RS 7 Sportback dürfte auf der Frankfurter IAA im September erstmals live zu sehen sein. Zuvor könnte Audi aber noch Bilder von dem Wagen veröffentlichen.


Audi RS7 in: Alle S- und RS-Modelle von Audi

Geballte Leistung vom S1 bis zum TT RS
Was bei BMW die M-Modelle sind und bei Mercedes unter der Submarke AMG läuft, das sind bei Audi die S- und RS-Modelle. Von rund 30.000 bis über 120.000 Euro reicht die Preisspanne, vom 231 PS starken Vierzylinder bis zum 605 PS starken V8 die Leistungspalette. Wir zeigen Ihnen die Sportmodelle aus Ingolstadt.

Audi RS7 in: Gasgeben wie die Stars

Gebrauchtwagen von Lindenberg, Rosberg und Co.
Modedesignerin Donatella Versace, Fußballstars wie Toni Kroos oder Franck Ribéry, Bushido, Fernsehkoch Tim Mälzer oder auch einige Hollywood-Schauspieler: Viele Stars haben eine Vorliebe für extravagante Fahrzeuge. Und selbst wenn der eine oder andere Promi riesige Garagen mit neuem und altem Blech füllt, so müssen auch diese irgendwann "entrümpelt" werden. Dann landen die Autos auf Online-Verkaufsbörsen wie mobile.de. Und dort haben Sie deshalb immer wieder die Möglichkeit, ein Fahrzeug aus Promihand zu erwerben. Was es aktuell aus VIP-Vorbesitz zu kaufen gibt? Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie ...
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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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