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BMW 02er Reihe Gebrauchtwagen

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Unsere BMW 02er Reihe Meldungen

BMW 02er Reihe in: Gruppe5 2002 ist ein irrer BMW-Rennwagen mit V10 und Straßenzulassung

Gruppe5 2002 ist ein irrer BMW-Rennwagen mit V10 und Straßenzulassung

Gruppe5 macht aus einem klassischen 2002 ein Monster
Gruppe5 Motorsport arbeitet mit Riley Technologies und Steve Dinan zusammen, um den verrücktesten BMW 2002 zu bauen, den wir je gesehen haben.
BMW 02er Reihe in: Everytimer ETA 02 Cabrio: Comeback einer Legende

Everytimer ETA 02 Cabrio: Comeback einer Legende

Das Retro-Fahrzeug basiert auf dem BMW 1er Cabriolet
Retro vom Feinsten: Mit dem Everytimer ETA 02 Cabriolet erinnert eine Firma aus Bayern an den legendären BMW 02. Unter der Hülle steckt moderne Technik
BMW 02er Reihe in: 1600 GT: Der BMW, der eigentlich keiner war

1600 GT: Der BMW, der eigentlich keiner war

Azubis im BMW-Werk Dingolfing haben ein Unikat restauriert
Heute baut BMW im bayerischen Dingolfing die 5er-Reihe. Das war nicht immer so: Die Firma Glas sorgte mit schicken Modellen wie dem GT für Aufsehen
Jay Lenos Garage bekommt Zuwachs: BMW 2002

Jay Lenos Garage

Ein perfekter BMW 2002?
Der BMW 2002 hat viel zum sportlichen Image der Marke beigetragen. Jetzt hat Jay Lenos Garage einen modifizierten 2002 mit einigen Verbesserungen in die Sammlung bekommen
BMW 02 touring

BMW 02er Reihe in: Maximale Zukunft

Diese Autos waren ihrer Zeit zu weit voraus
Manch Autohersteller hielt seine Kunden für progressiver, als sie es tatsächlich waren. Und so gibt es Fahrzeuge, die bei ihrem Erscheinen viel zu modern wirkten. Wir zeigen einige Beispiele
BMW zeigt auf dem Concourse dŽElegance 2016 in Pebble Beach den 2002 Hommage

Turbomeister: BMW 2002 Hommage

BMW zeigt geschichtsträchtige Studie in Pebble Beach
BMW hat in diesem Jahr eine Designstudie im Gepäck, die nicht nur an die eigene Turbomotoren-Geschichte erinnern soll, sondern möglicherweise auch einen Ausblick auf ein neues M2-Sondermodell gibt
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

BMW 02er Reihe Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Gruppe5 2002 ist ein irrer BMW-Rennwagen mit V10 und Straßenzulassung

Gruppe5 macht aus einem klassischen 2002 ein Monster

Sie müssen kein BMW-Fan sein, um den klassischen 2002 als coole Limousine und Tourenwagen zu kennen und zu schätzen. Längst ist der 2002 eine Ikone der 1970er-Jahre und erfreut sich bis heute einer starken Fangemeinde. Jetzt sucht das Team von Gruppe5 Motorsport, einem US-Unternehmen, alte BMW 2002 (1968 bis 1975), um diese in ein (zumindest in den USA) straßenzugelassenes Monster von epischen Ausmaßen zu verwandeln. Es heißt Gruppe5 2002 und der Name ist Programm. Optisch wie technisch soll der Breitbau-Nullzwo an jene 02 erinnern, die massiv hochgerüstet noch 1977 in der Gruppe 5 der Deutschen Rennsport-Meisterschaft unterwegs waren.

Der Prozess beginnt mit einem Spenderwagen, der komplett zerlegt und von Grund auf neu aufgebaut wird. Hinzu kommen zusätzlicher Stahl und Kohlefaser für mehr Stabilität bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung. Um sicherzustellen, dass dieses straßenzugelassene GT-Fahrzeug weiterhin rennstreckenkonform ist, ist eine angemessene Ausrüstung zur Einhaltung des FIA-Sicherheitsprotokolls Teil des Umbaus. Die äußere Behandlung verleiht dem tapferen 2002 einen Hardcore-Widebody-Look, ermöglicht aber auch größere Reifen für besseren Grip in den Kurven und beim Beschleunigen.

Dieser Grip wird auch dringend benötigt, denn der ursprüngliche 2,0-Liter-Vierzylinder wird durch nichts Geringeres als den V10 aus dem E60 BMW M5 ersetzt. Damit nicht genug, denn der Motor wird auf bis zu 5,8 Liter aufgebohrt und soll nicht weniger als 744 PS (555 Kilowatt) leisten. Wenn das nicht genug ist, ist auch eine 5,9-Liter-Option mit 803 PS (599 kW) erhältlich. Allerdings treibt dies ein Auto an, das laut Gruppe5 nur 998 Kilogramm wiegen wird. Es wird auch gesagt, dass es gut 1.090 Kilogramm Abtrieb produzieren soll, also sollte das Auto bei höheren Geschwindigkeit in den Kurven kleben - wenn man mutig genug ist, auf das Gaspedal zu treten.

Das klingt alles ein wenig zu fantastisch, wenn es nicht die Leute gäbe, die an diesem Unterfangen beteiligt sind. Hardcore-Racer könnten Riley Technologies als Konstrukteur von "Daytona Prototypes" kennen, die in der Grand-Am Rolex Sports Car Series recht dominant waren. Hardcore-Bimmer-Fans werden vielleicht von Steve Dinan und seiner Firma CarBahn Autoworks gehört haben, da er seit Jahrzehnten schnelle BMWs abstimmt. Dreimal dürfen sie raten, wer sich um das Fahrwerk und die Aufhängung kümmert und wer den Motor optimiert.

Die Preise für den Umbau werden nicht erwähnt, aber es wird uns gesagt, dass nur 300 Autos umgebaut werden. 200 müssen mit dem von Dinan getunten 744 PS starken Motor auskommen, während 100 das 803-PS-Kraftwerk kriegen. Uns wurde auch gesagt, dass Gruppe5 Motorsport nun Aufträge annimmt, deren Produktionsbeginn für diesen Sommer geplant ist.

Quelle: Gruppe 5 Motorsport


Everytimer ETA 02 Cabrio: Comeback einer Legende

Das Retro-Fahrzeug basiert auf dem BMW 1er Cabriolet

Retro ist ein Trend, der im Autobereich noch immer gut ankommt. Fahrzeuge wie die Neuauflage des Fiat 500 erinnern an vermeintlich gute alte Zeiten und Epochen, in denen Design noch erfreulich schlicht war. Auch BMW hatte uns in dieser Hinsicht schon oft den Mund wässerig gemacht: M1 Hommage (2008), 328 Hommage (2011), 3.0 CSL Hommage (2015) und die BMW 02 Hommage (2016). Realisiert wurde davon nie etwas. Und so sind es externe Firmen, die alte BMW-Modelle in neuer Form wieder auf die Straße bringen: Microlino in der Schweiz die Isetta sowie jetzt Everytimer Automobile in Welden nahe Augsburg den 02. Genauer gesagt, das 02 Cabriolet, wie es im Original von 1968 bis 1971 erhältlich war.

Hinter Everytimer Automobile steckt ein Vater-Sohn-Duo: Seit 1981 restauriert Harald Käs alte Autos, vornehmlich der Marke BMW. Der damals 17-Jährige trat auf Geheiß seines Vaters eine Lehre zum Elektriker an und führte als Elektrotechnik-Meister bis 2018 ein eigenes Elektro-Installationsunternehmen. Die Liebe zu alten Autos ließ ihn jedoch nicht los, und so restaurierte er sie in seiner Freizeit.

Sein Sohn Michael durfte ohne Umwege beginnen und legte nach der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bei BMW bereits mit 19 Jahren seine Meisterprüfung ab. Im August 2014 gründeten die beiden die Everytimer Automobile GmbH, im März 2018 präsentierten sie auf der Retro Classics in Stuttgart ihr erstes Auto: das ETA 02 Cabrio.

Unter der Karosserie im Retro-Design des legendären BMW 02 arbeitet die moderne Technik des BMW 1er Cabrios, von BMW intern als E88 bezeichnet.

Wir wollten keine einfache Kopie eines historischen Vorbildes, sagt Michael Käs, Geschäftsführer von Everytimer. Wir haben ein Auto im Retro-Design mit moderner Technik geschaffen, das Erinnerungen an frühere Zeiten weckt und gleichzeitig Sicherheit, Zuverlässigkeit und Komfort auf heutigem Niveau bietet. Und dabei voll alltagstauglich ist. Ein "Everytimer", wie man bei ETA sagt. 30 Autos sollen pro Jahr entstehen.

Sehen wir uns das Fahrzeug genauer an: ETA tauscht beim 1er Cabrio die Karosserie und Teile des Interieurs. Karosserieseitig kommt Carbon mit einer Passgenauigkeit von fünf Zehntel Millimetern zum Einsatz. Die Struktur des 1ers und dessen Sicherheitstechnik werden nicht angetastet. So spart sich ETA den immensen Aufwand einer komplett eigenständig entwickelten Karosserie samt technischer Abnahmen. Dazu kommen praktische Erwägungen: Jede BMW-Werkstatt kann den Service übernehmen und Reparaturarbeiten ausführen, so Käs weiter. Dadurch steht den Kunden ein weltweites Netz von Werkstätten zur Verfügung. Nur bei größeren Karosseriearbeiten kommt das Auto zu uns.

Nicht nur die Service-Kosten, auch die Versicherung bleibt auf modernem Niveau. Die ETA 02 Cabrios werden als eingetragener Umbau eingestuft und damit in die Klasse des zugrunde liegenden BMW 1er Cabrios.

Wer bereits ein 1er Cabrio der Baureihe E88 besitzt, muss kein neues Auto kaufen, sondern kann sein eigenes Fahrzeug umbauen lassen. Dabei sind umfangreiche Sonderwünsche möglich, bis hin zum eigenen Monogramm oder Logo in den Sitzbezügen, die natürlich ebenfalls im Retro-Design ausgeführt sind. Bi-Xenon-Scheinwerfer sind serienmäßig, ebenso runde LED-Rückleuchten im Stil der frühen 02-Modelle. Optional sind 18- oder 19-Zoll-Felgen lieferbar. Wer einen 135i mit Sechszylinder vorbeibringt, bekommt bei Bedarf eine Leistungssteigerung auf 326 PS plus einem Zusatzkühler und stärkerem E-Lüfter.

Aufgrund des verwendeten Carbons und der Arbeitsstunden ist der Umbau zum ETA 02 Cabrio nicht ganz billig: Rund 60.000 Euro kostet das günstigste Umbaupaket mit Zierelementen in mattschwarz (siehe Bilder), ein Komplettfahrzeug auf Basis des offenen BMW 135i liegt bei 107.000 Euro. Sind noch weitere Modelle in Planung? "Angedacht, aber noch nicht spruchreif", sagt Harald Käs im Interview mit dem freien Autor Dirk Traeger. Wir sind gespannt ...


1600 GT: Der BMW, der eigentlich keiner war

Azubis im BMW-Werk Dingolfing haben ein Unikat restauriert

Viele Autokonzerne haben Stiefkinder in ihrem Portfolio: Marken, die durch Zukäufe in den Besitz kamen, aber längst erloschen sind. So auch BMW: Ende der 1960er-Jahre übernahm man die Firma Glas im niederbayerischen Dingolfing. Glas hatte sich vom Landmaschinenhersteller zum Autoproduzenten entwickelten und 1955 mit dem Goggomobil einen ganz großen Wurf gelandet. Innerhalb von nicht einmal 15 Jahren wuchs das Modellangebot fast ausufernd und ziemlich unwirtschaftlich an, Höhepunkt war ein Sportwagen mit V8.

Als Glas in die Krise rutschte, griff BMW zu. Unterstützung kam vom Freistaat Bayern, der das Gespenst von Arbeitslosigkeit in einer eher ländlichen Region an die Wand malte. Für BMW, damals im Aufstieg begriffen, war Glas ein Glücksgriff: Relativ nahe an München, viele Fachkräfte und große Flächen für ein neues Werk, in dem seit 1972 die 5er-Reihe gebaut wird. Einige Glas-Fahrzeuge wurden vor dem Ende als eigenständiger Autohersteller noch als BMW inklusive Niere verkauft, darunter die GT-Baureihe. Ein Unikat haben jetzt Auszubildende in Dingolfing restauriert.

In einem mehrjährigen Projekt restaurierten die Nachwuchskräfte unter Anleitung ihrer Ausbilder ein BMW 1600 GT Cabriolet. Der silberfarben lackierte Viersitzer trägt ein rotes Verdeck.

Bei dem jetzt in neuem Glanz erstrahlenden Klassiker handelt es sich um den einzig erhaltenen von ursprünglich zwei Prototypen, die einst von dem italienischen Karosseriedesigner Pietro Frua im Auftrag von BMW gestaltet worden waren. Beide verließen im Herbst des Jahres 1967 erstmals die Werkshallen in Dingolfing. Für eines der Fahrzeuge endeten die Testfahrten mit einem Unfall und der anschließenden Verschrottung. Dem zweiten wurde eine besondere Ehre zuteil. Das BMW 1600 GT Cabriolet wurde dem damaligen Großaktionär der BMW AG, Herbert Quandt, übergeben. Es blieb über viele Jahre in Familienbesitz und erfreute später noch weitere private Eigentümer. Ein Mannequin aus München ließ sich im offenen BMW den Wind durch die Haare wehen, anschließend gelangte die Rarität in die Hände eines Kaufmanns aus Fürth, bevor sie schließlich im Münchner Allianz Zentrum für Technik eine neue Heimat fand.

Dort wurden erstmals größere Restaurierungsarbeiten am BMW 1600 GT Cabriolet vorgenommen, um seine dauerhafte Erhaltung zu gewährleisten. Als die Experten der BMW Group Classic auf das Einzelstück aus Dingolfing aufmerksam wurden und es ihnen gelang, eine Übernahme zu vereinbaren, reifte umgehend der Plan, das BMW 1600 GT Cabriolet genau dort wieder in seinen Originalzustand zurückzuversetzen, wo es schon einmal das Licht der Welt erblickt hatte.

Glas hatte 1964 das von Frua gestaltete, sportlich-elegante Coupé 1300 GT und ein Jahr später den stärkeren 1700 GT auf den Markt gebracht. In dreieinhalb Jahren entstanden insgesamt 6572 Coupés und Cabriolets, heute werden diese Fahrzeuge relativ teuer gehandelt. Auf der Suche nach einem starken Partner vereinbarte Glas mit BMW zunächst eine Vertriebsgemeinschaft, die schließlich in die vollständige Übernahme durch das Münchner Unternehmen mündete. Die kompakten Sportwagen erhielten daraufhin die Hinterachse, die Sitze und den 105 PS starken Motor des BMW 1600 TI, eine BMW-Niere für die Fahrzeugfront und die runden Heckleuchten des BMW 02. (siehe Bild unten)

Die Idee, dem sportlichen Coupé auch ein Cabriolet zur Seite zu stellen, entstand in den USA. Auf Anregung des Importeurs Max Hoffmann wurden eine neue Variante des Coupés mit einem Zweiliter-Motor sowie eine offene Version entwickelt. Bereits im Oktober 1967 lieferte Frua eine auf einer verstärkten Bodengruppe montierte Cabrio-Karosserie, die in Dingolfing lackiert und vollständig montiert wurde. Am 16. November wurde das BMW 1600 GT Cabriolet im Produktionsbuch des Werks als fertiggestellt eingetragen. Die Pläne zur Serienfertigung und zum Export in die USA wurden jedoch nicht realisiert.

Nur ein einziges Exemplar der italienisch-bayerischen Cabrios wurde jemals für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.


Jay Lenos Garage

Ein perfekter BMW 2002?
Los Angeles 3. Mai 2017 - Der BMW 2002 hat viel zum sportlichen Image der Marke beigetragen. Sein geringes Gewicht in Kombination mit einem starken 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor war und ist für viele Enthusiasten eine unwiderstehliche Kombination. Im Laufe der Jahre erwies sich die Plattform, ursprünglich verkauft von 1968 bis 1975, als gute Basis für Tuning-Maßnahmen. Jetzt hat Jay Lenos Garage, die Web- und TV-Show des amerikanischen Ex-Talkmeisters der legendären "Tonight Show", einen modifizierten 2002 mit einigen perfekten Verbesserungen in ihre Sammlung seltener Automobile eingereiht.

2,3-Liter-S14-Vierzylinder
Marc Norris von der Firma "Bavarian Workshop" aus dem kalifornischen West Hills baute diesen 2002 vor etwa einem Jahrzehnt für einen Kunden auf. Seitdem steckt ein 2,3-Liter-S14-Vierzylinder aus einem 1989er E30-M3 unter der Motorhaube. Ein Fünfgang-Schaltgetriebe ersetzt das originale Standard-Viergang-Teil. Um das Beste aus der zusätzlichen Kraft zu holen, überdecken Kotflügel vom 2002 Turbo die extrabreiten 16-Zoll-Räder. Natürlich machte sich Norris auch an der Federung und Dämpfung zu schaffen.

Edelstahl-Auspuff
Norris und Leno haben sich auch über die neue Edelstahl-Auspuff Gedanken gemacht. Schlussendlich ist die Anlage beim gemütlichen Cruisen ziemlich zurückhaltend, kann aber auch laut brüllen, wenn der Talkmaster und Comedian Gas gibt. Norris meinte, dass ein Resonator eine gute Ergänzung wäre, um die Dinge zu beruhigen, aber Leno bevorzugt einen aggressiven Sound.

BMW 02er Reihe in: Maximale Zukunft

Diese Autos waren ihrer Zeit zu weit voraus
Michail Gorbatschow soll einmal gesagt haben: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Doch auch das Gegenteil kommt vor. Manch Autohersteller lehnte sich zu weit aus dem Fenster oder hielt seine Kunden für progressiver, als sie es tatsächlich waren. Und so gibt es Fahrzeuge, die einige Jahre nach ihrem Erscheinen ins Schwarze getroffen hätten, aber während ihres (oft kurzen) Lebens verkannt wurden. Wir stellen Ihnen in unserer Galerie einige Beispiele vor.

Turbomeister: BMW 2002 Hommage

BMW zeigt geschichtsträchtige Studie in Pebble Beach
München / Pebble Beach (USA), 19. August 2016 - Es ist mal wieder so weit: An der US-amerikanischen Westküste trifft das Who`s who der Automobilbranche mit Enthusiasten zum Concours d'Elegance in Pebble Beach (18. bis 21. August) zusammen. In diesem Rahmen werden nicht nur extravagante Oldtimer vorgeführt und versteigert, die Hersteller nutzen die Bühne auch, um ausgefallene Studien zu präsentieren. BMW hat in diesem Jahr den BMW 2002 Hommage im Gepäck, der nicht nur an die eigene Turbomotoren-Geschichte erinnern soll.

Der BMW 2002 turbo aus den Siebzigern
Aber von vorne: Es war das Jahr 1973, als BMW mit dem 2002 turbo das erste Serienfahrzeug mit Turbo-Technik auf den europäischen Markt brachte (ja, noch bevor Porsche den 911 Turbo hatte). So wurde die damals eher durchschnittliche 02er-Serie durch einen flotten Sportwagen mit 170 PS erweitert. Lediglich 1.672 Exemplare wurden von dem Wagen mit Zweiliter-Vierzylinder und Abgasturbo gebaut. Der Neupreis bei Produktionsende im Jahr 1974 belief sich auf 20.780 DM.

Interpretation in Form einer Designstudie
Zurück ins Jetzt: "Der BMW 2002 Hommage feiert die außerordentliche Ingenieursleistung, die hinter der BMW Turbo-Technologie steckt und interpretiert sie in Form einer Designstudie neu", sagt Karim Habib, Leiter Design BMW Automobile. "Mit der ikonischen orange-schwarzen Lackierung trägt das Fahrzeug die Farben, die für unzählige Motorsport-Fans der Inbegriff der Erfolge der 1970er-Jahre sind." Gemeint ist hier der BMW 320 Turbo Jägermeister, der in einer ähnlichen Kräuterlikör-Lackierung bei der Deutschen Rennsport Meisterschaft an den Start ging. Dessen Turbo-Aggregat wurde später als 1,5 Liter große Weiterentwicklung in der Formel-1-Saison 1983 zum Weltmeistermotor.
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