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Caterham Super Seven Gebrauchtwagen

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Unsere Caterham Super Seven Meldungen

Das hier ist der neueste, in Deutschland erhältliche Caterham namens 275. Was er kann und ob er sich lohnt, klärt der erste Test

So viel mit so wenig

Test Caterham 275R
Der neue Caterham 275 postiert sich in der biblischen Seven-Baureihe ziemlich genau zwischen "Ach süß" (165) und "Ich hab Angst" (485, 620R). Das könnte ihn zur perfekten Wahl machen, oder?
Nur Caterham darf die klassische Lotus-Sieben im Kühlergrill verwenden

Der Anti-Watte-Wagen

Seven-Car Caterham 7 Roadsport 175 im Test
Owen Davies, Entwicklungs-Ingenieur bei Caterham, hat uns gewarnt: Die Reifen seien hart wie Beton, der Wagen neigt zum Driften. Er soll Recht behalten. Wir sitzen im Caterham 7 Roadsport mit 175 PS
Nur 515 Kilogramm schwer: Der Caterham CSR 260 Superlight

No fat Chick

Wir testen den 515 Kilogramm leichten Wagen
"No fat Chicks" - der 911er vor uns stellt sich in der Bergauf-Kurve fast quer, trotzdem ist er vollkommen chancenfrei. Gegen unseren Caterham CSR 260 Superlight ist der Porsche ein Schwergewicht
Auf den ersten Blick ein klassisches Seven-Style-Car: Der Caterham CSR200

Alles und sofort

Mit Caterham in 3,7 Sekunden auf 100 km/h
Eigentlich müsste uns jede Bodenwelle bestrafen. Falsch gedacht. Und nicht mal vier Sekunden später steht die Tachonadel auf der Hundert – wir begreifen langsam: Der Caterham CSR 200 ist etwas ganz Besonderes
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Caterham Super Seven Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

So viel mit so wenig

Test Caterham 275R
Neuwied, 12. August 2015 - Na gut, ja, man muss schon ein bisschen einen an der Waffel haben, um (je nach Modell) irgendwas zwischen knapp 28.000 und 85.000 Euro für ein Gefährt auszugeben, das in etwa so sicher und komfortabel ist wie ein Flug mit einer Cruise Missile über einen ausbrechenden Vulkan. Auf der anderen Seite verteilt ein Caterham aber auch Adrenalinschübe, die sonst wohl nur Raketenflüge in der Nähe brennender Berge erzeugen.

Gebrechlich oder völlig irre
Ähnlich kurios und gewagt wie das Auto an sich ist auch das derzeitige Modellprogramm des Sportwagenherstellers aus dem englischen Dartford. Auf der einen Seite gibt es den beinahe niedlichen 165 mit einem 80 PS starken Turbo-Dreizylinder von Suzuki, auf der anderen, sehr gemeinen Seite stehen der psychisch grenzwertige 485 mit 240 PS und der von allen guten Geistern verlassene 620R mit 310-Kompressor-PS. Nur, dass wir uns richtig verstehen: Diese Autos wiegen zirca 500 Kilo und verfügen als "Schutz" über seltsame Hüllen, die man nur mit viel Wohlwollen als Tür oder Dach bezeichnen kann.

Neuer Ford-Sauger mit 137 PS
In die Mitte des Wahnsinns platzt nun, mir nichts dir nichts, ein ganz "neuer" Caterham Seven. Der 275 erhält Fords 1,6-Liter-Sigma-Motor mit variabler Ventilsteuerung, der bis Ende 2012 im Fiesta Sport Dienst tat. Hier leistet er 137 PS und 165 Newtonmeter. Klingt nicht gerade, als könnte er die Haut vom Pudding ziehen, aber bitte erinnern sie sich an 540 Kilo Gewicht. Das Kilo-pro-PS-Verhältnis liegt auf dem Niveau eines Porsche 911 Carrera. Von der Leichtigkeit geküsst, sprintet der 275 also in glatten fünf Sekunden auf 100 km/h. Schluß ist bei (zumindest in diesem Auto ziemlich haarsträubenden) 196 Sachen. Serienmäßig erfolgt die Kraftübertragung nach hinten über ein Fünfgang-Schaltgetriebe, in unserem Testwagen war jedoch die optionale Sechsgang-Schaltbox verbaut.

Der Anti-Watte-Wagen

Seven-Car Caterham 7 Roadsport 175 im Test
Nürburgring, 7. August 2009 - Owen Davies, Entwicklungs-Ingenieur bei Caterham, hat uns gewarnt: Die Reifen seien hart wie Beton, der Wagen neigt zum Driften. Er behält Recht: Schon die erste Nürburgring-Kurve lässt unser Heck ein bisschen nach außen schliddern. Aber es ist unglaublich einfach, den Wagen einzufangen. Wir sitzen im Caterham 7 Roadsport mit 175 PS. Der Wagen ist neu auf dem deutschen Markt und soll die Lücke zwischen der 125 PS starken Roadsport-Version und dem CSR mit 200 PS schließen. Wir haben das 550-Kilogramm-Spaßgerät auf Rennstrecke und Straße getestet.

Sieht aus wie damals
1973 hat Caterham die Rechte am legendären Lotus 7 erworben und seitdem hat sich zwar unter dem Blech der Purismus-Gefährte viel getan, aber äußerlich sieht ein Seven-Car aus wie eh und je. Runde Kulleraugen stellen sich direkt in den Wind, dann folgt die überproportional lange Haube und ganz hinten hängen die beiden Sport-Sitze dran. Das sieht von außen extrem cool aus und sitzen wir erstmal drin, dann freuen wir uns ständig über den Blick zu den beiden Scheinwerfern. Und hängen wir die Kunstleder-Türen aus, können wir aus dem Wagen seitlich auf die Vorderräder gucken und so die Rennstrecken-Curbs millimetergenau anpeilen.

Fest im Hosenträger-Griff
Einsteigen ist bei einem Caterham so eine Sache. Das Stoffdach ist im Zweifelsfall offen und die weichen Türen lassen sich aufklappen oder eben aus ihrer Verankerung ziehen. Dann müssen wir die Vierpunkt-Gurte so hinlegen, dass wir nach dem Hineingleiten in die Sitzschale nicht auf den Gurten sitzen. Jetzt wird noch mit ein bisschen Luftanhalten und mit gelenkigen Verrenkungen das Hosenträger-Gurtschloss geschlossen und wir sind ein fester Bestandteil des Autos. Die Pedale liegen Seven-Car-typisch dicht beieinander, so dass sich die schmalsten Schuhe aus dem heimischen Regal empfehlen. Das Lenkrad ist auffallend klein und das Armaturenbrett dahinter macht in der optionalen Karbon-Ausführung (415 Euro) richtig was her. Und wem es im S3 genannten Chassis zu eng ist, greift zum SV - "V" für römisch fünf.

No fat Chick

Wir testen den 515 Kilogramm leichten Wagen
Neuwied, 18. März 2008 - Der 911er vor uns stellt sich in der Bergauf-Kurve fast quer, trotzdem ist er vollkommen chancenfrei. Gegen unseren Caterham CSR 260 Superlight ist der Porsche ein Schwergewicht - und in der Kurve zählt Masse - möglichst wenig Masse. Weit entfernt vom kritischen Bereich ziehen wir spielend am verbissen mit der Biege kämpfenden Zuffenhausener vorbei und lassen uns den frühlingshaften Winterwind um die Ohren wehen, schließlich hat unser Wagen keine Frontscheibe.

Gegrillte Tradition
Sie gucken ausgesprochen sympathisch, die frei stehenden Kulleraugen-Scheinwerfer des Caterham. Sie sind ein Grund dafür, dass die Aerodynamik des britischen Sportwagens nicht für hohe Endgeschwindigkeiten gut ist. Auf dem Grill prangt stolz die Ziffer Sieben - ein Hinweis darauf, dass die Caterham-Modelle die legitimen Nachfolger von Colin Chapmans legendärem Lotus 7 sind. Es gibt viele Seven-Car-Hersteller, nur Caterham darf den Seven-Grill verwenden. Ein weiteres untrügliches Erkennungsmerkmal: die frei stehenden Vorderräder, deren Federung wie beim CSR 200 ins Innere des Wagens verschwunden ist.

Deutschland ist Schuld
Und die freistehenden Kotflügel der Vorderräder haben einen richtigen Knick - das verbessert die Aerodynamik wenigstens ein bisschen. Daran, dass es ab Werk nur Caterhams mit frei stehenden Kotflügeln gibt, ist übrigens Deutschland nicht ganz unschuldig. 1960 lösten lang geschwungene integrierte Kotflügel die freistehenden bei Lotus ab. In den achtziger Jahren wurden sie von Caterham wieder eingeführt - wegen gesetzlicher Bestimmungen für nach Deutschland gehende Modelle. Schnell wurde die freie Variante so beliebt, dass der integrierte Kotflügel aus dem Programm genommen wurde.

Alles und sofort

Mit Caterham in 3,7 Sekunden auf 100 km/h
Caterham (England), 27. Dezember 2007 – Eigentlich müsste uns jede Bodenwelle bestrafen. Jeden Kieselstein sehen wir schon aus großer Entfernung auf der Straße liegen. Wir erwarten, dass das Rad über dieses kleine Hindernis kracht und wir bis zu unseren Halswirbeln durchgeschüttelt werden. Aber nichts dergleichen passiert in diesen weniger als vier Sekunden. Dann steht die Tachonadel auf der Hundert und wir begreifen langsam: Wir sind in einer ganz neuen Dimension von Fahrzeugen unterwegs, die sich am legendären Lotus 7 orientieren. Der Caterham CSR200 ist eine total verrückte Mischung aus Komfort und renntauglicher Straßenlage, genau das Richtige für das Flagschiff eines Fahrzeugherstellers.

Echtes Seven-Design
Als Caterham 1973 die Rechte an Colin Chapmans Lotus 7 übernahm, war der Weg der kleinen britischen Sportwagenschmiede vorgezeichnet: Ab jetzt wird Geld mit würdigen Nachfolgern eines Wagens verdient, der wie kein anderer Fahrerlebnisse in Reinstform in Geist und Körper transportierte. Der Lotus 7 sollte einfach nicht sterben und Caterham ist seit den frühen 70ern der renommierteste, ernsthafteste und teuerste Erbe dieser Legende. So ist man dem originalen Seven-Design eng verpflichtet, mag sich aber technischen Neuerungen nicht komplett verschließen. Der klassische Lotus-Style ist natürlich noch da: flacher kurzer Körper mit langer schmaler Haube, offen liegende Vorderräder, aufgesteckte Rundscheinwerfer, zwei Sitze und ein Notverdeck.

Die Zeit läuft weiter
Aber der Caterham CSR200 musste sich auch ein paar Änderungen gefallen lassen, die den einen oder anderen hartgesottenen Seven-Fan in einen Zwiespalt stürzen werden. Als Erstes sind da die verdeckten Stoßdämpfer zu nennen. Der Laie beachtet es gar nicht, der Fan braucht es: die sichtbare Feder-Dämpfer-Kombination unmittelbar an der Radaufhängung. Caterham hat diese beim CSR200 ins Innere des Vorderwagens verlegt, nur das Gestänge der Radaufhängung ist noch zu sehen. Neben leichten aerodynamischen Vorteilen soll dies vor allen Dingen einen besseren Federungskomfort zur Folge haben. Und dies bei einer Fahrzeuggattung, die von fehlendem Komfort lebt. Lange Aufenthalte im Windkanal ziehen noch zwei kleine Modifikationen nach sich: Zum einen sind die Kotflügel der Vorderräder abgeplattet, zum anderen sind die Kunstleder-Türen nach außen ein wenig ausgebeult, was einen nicht zu unterschätzenden Vorteil mit sich bringt.
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