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Citroen Ami Gebrauchtwagen

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Unsere Citroen Ami Meldungen

Citroën Ami

Citroen Ami in: 10 kleine Elektroautos für die Stadt in der Übersicht

Tatsächlich gibt es hier weniger Auswahl, als man denkt
Kleine Abmessungen und keine Abgase: Elektroautos ergeben besonders in der Stadt Sinn. Doch es zeigt sich: Das Angebot ist überschaubar.
Citroën Ami 6 (1965)

Citroën Ami 6 (1961-1969): Kennen Sie den noch?

Die schräge Kante aus Frankreich wird 60 Jahre alt
Der Citroën Ami 6 wurde am 24. April 1961, also vor genau 60 Jahren, der Presse vorgestellt. Seine Optik sorgt bis heute für Diskussionen.
Citroen Ami

Citroen Ami in: Elektroautos 2021/2022: Alle Modelle in der Übersicht

Neu: Hyundai Kona Elektro Facelift, Preis des Opel Mokka-e, VW ID.4
Vom VW e-Up bis zum Tesla Model X: Wir zeigen alle Elektroautos, die es derzeit zu kaufen gibt. Zu Jedem Modell nennen wir Reichweite, Leistung und Preis.
Citroen Ami

Citroen Ami in: Auto-Neuheiten 2021/2022: Alle neuen Modelle der letzten Zeit im Überblick

Neuvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge, von Audi bis VW
Von den neuen Kompaktklasse-Modellen des VW-Konzerns über SUV-Novitäten bis hin zu Facelifts: Hier finden Sie die Auto-Neuheiten 2021 und 2022.
Citroen Ami

Citroen Ami in: Auf diese 10 Autos freuen wir uns 2021 besonders

Von 8 (ja, acht!) bis 630 PS, hier ist wirklich alles dabei ...
Auch im Jahr 2021 werden wieder hochkarätige Auto-Neuheiten zu den Händlern rollten. Wir haben die 10 rausgesucht, auf die wir uns am meisten freuen.
Citroën Ami (2020) im Test

Citroën Ami (2020) im Test: Play-Mobil

Was kann der winzige Elektro-Würfel?
Kann man hier überhaupt von einem Auto sprechen? Der neue Citroën Ami ist extrem klein, elektrisch und nur 45 km/h schnell. Wir sind ihn gefahren.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Citroen Ami Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Citroen Ami in: 10 kleine Elektroautos für die Stadt in der Übersicht

Tatsächlich gibt es hier weniger Auswahl, als man denkt
Sind wir doch mal ehrlich: Gemessen an ihrer Reichweite sind aktuelle Elektroautos ziemlich teuer. Erst recht Modelle wie ein Porsche Taycan oder Mercedes EQS, die zwar mit viel Reichweite glänzen, aber auch extrem viel Leistung haben. Aber braucht es denn für die täglichen Strecken der meisten Autofahrer üppige E-Fahrzeuge mit entsprechend üppiger Batterie? Über zwei Tonnen Auto für 30 Kilometer? Reicht nicht ein kleiner Flitzer für die Stadt (und kurze Strecken über Land)? Hier ergibt Abgasfreiheit Sinn, dazu ein schneller Antritt auf 50 km/h und parkplatzfreundliche Abmessungen. Klar, groß ist die Batterie dann nicht, dafür geht das Aufladen schneller. Doch die Auswahl an solchen City-Stromern ist kleiner als gedacht.Ein Grund dafür: Viele Hersteller steigen in Sachen Elektromobilität ganz oben ein. Hier können Sie mit technischen Wunderdaten glänzen, zudem kaschiert ein Auto für 100.000 Euro geschickt die hohen Kosten für die Batterien. Und nicht zuletzt kann man so schneller die hohen Kosten für neue Elektro-Plattformen wieder einspielen.Am anderen Ende der Fahnenstange passiert noch nicht so viel. An günstigen kleinen Autos ist wenig verdient, zudem sind hier die Kunden extrem preissensibel. Trotzdem haben wir 10 Modelle entdeckt, die alle mit ihrem eigenen Charme den urbanen Menschen ansprechen. Vielleicht ist ja genau das Richtige für Sie dabei. Klicken Sie sich durch!

Citroën Ami 6 (1961-1969): Kennen Sie den noch?

Die schräge Kante aus Frankreich wird 60 Jahre alt

Man kennt sie. Und irgendwie auch wieder nicht. Die Rede ist nicht von den eigenen Nachbarn, sondern von Autos, die so unauffällig blieben, dass sie heute nur eingefleischte Fans noch kennen. Solche Modelle müssen nicht zwangsläufig Flops gewesen sein, aber sie liefen unter dem Radar des gewöhnlichen Autokäufers. In unregelmäßiger Folge holen wir hier unter dem Titel "Kennen Sie den noch?" solche Old- und Youngtimer aus dem Nebel des Vergessens.

Sein Schöpfer liebte ihn, manch Kunde empfand die Optik eher gewöhnungsbedürftig. Die Rede ist vom Citroën Ami 6, der am 24. April 1961, also vor genau 60 Jahren, der Presse vorgestellt wurde. Nachdem er mit dem Citroën-Designteam den Traction Avant, den 2CV und die DS entworfen hatte, wurde Flaminio Bertoni mit der Entwicklung eines Mittelklassewagens betraut. Das Ergebnis war der Ami 6 - sein Meisterwerk, wie er es selbst bezeichnete.

Die Karosserie des Ami 6 mit den stark akzentuierten Linien und der nach hinten geneigten Heckscheibe, die auch bei Regen eine klare Sicht nach hinten ermöglichte, sorgte für großes Aufsehen. Besagte Form der Heckscheibe war kein Design-Gag: Die Firmenleitung bestimmte, dass der Wagen nicht länger als vier Meter sein durfte.

Durch diesen Kniff sorgte Bertoni für ausreichend Kopffreiheit im Fond. Zudem bot der Ami 6 einen großen Kofferraum, eine optimale Raumnutzung bei kompakten Abmessungen und viel Komfort für alle Passagiere.

Die Technik war vom 2CV abgeleitet - so basierte unter anderem der luftgekühlte Zweizylinder-Boxermotor auf der Motorisierung der legendären "Ente". Der Ami 6 wurde anfänglich mit 21 PS (16 kW) angeboten, stärkere Motorisierungen mit bis zu 32 PS folgten für den nur 620 Kilogramm schweren Wagen.

Neben der markanten Front sorgten auch die mittig nach innen gewölbte Motorhaube, das Dach im Pagoden-Stil und die auffälligen Linien an den Seiten für einen besonderen Auftritt. Bereits im September 1961 wurde der Ami 6 um hintere Schiebefenster und einen von außen zu öffnenden Kofferraumdeckel ergänzt. Die neu konstruierten rechteckigen Scheinwerfer führten zu einer um 26 Prozent höheren Lichtausbeute als konventionelle runde Scheinwerfer.

Innovativ war nicht nur das Design, sondern auch das Marketing. In damaligen Werbeanzeigen wurde der Ami 6 als Zweitfahrzeug, ideal für die Dame des Hauses präsentiert. Im Juni 1963 wurde der Ami 6 mit vier runden Scheinwerfern und verstärkten Stoßfängern in den Vereinigten Staaten vorgestellt.

Der Innenraum des Ami 6 erinnerte an die DS. Vom Einspeichenlenkrad über die Türgriffe bis hin zu den Bedienelementen und Sitzen. Die Fahrwerksaufhängung des 2CV sorgte für ein hervorragendes Fahrverhalten. Insbesondere die Club-Versionen mit vier Scheinwerfern und weißer Seitenverkleidung, die ab September 1967 auf den Markt kamen, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit bei den Fans des Modells.

Ende 1964 feierte die Kombi-Version Break mit 320 kg Nutzlast ihre Premiere. Entworfen wurde sie von Henri Dargent, Assistent von Flaminio Bertoni, und Robert Opron, Nachfolger des 1964 verstorbenen Bertoni.

Der Break schaffte es nicht nur, den Absatz deutlich anzukurbeln, sondern überholte die Limousine sogar - ein sehr seltenes Ereignis in der Automobilgeschichte. Mehr als die Hälfte der über eine Million produzierten Ami 6 entfallen auf den Break.

Das Design war konsensorientierter und bot zudem ein beträchtliches Volumen für ein Freizeitfahrzeug dieser Kategorie. Zudem war der Ami 6 Break vielseitig einsetzbar und sehr komfortabel - ideale Voraussetzungen für Familien, ebenso wie für professionelle Einsätze, beispielsweise im handwerklichen Bereich. So avancierte der Ami 6 im Jahr 1966 zum meistverkauften Fahrzeug in Frankreich.

Die Produktion der Limousine endete im März 1969, sechs Monate vor Produktionsende des Ami 6 Break. Nachfolger wurde der konventionellere Ami 8, dessen Heckscheibe in die richtige Richtung zeigte. Dieser wurde 1978 vom Visa abgelöst.

Der Modellname Ami 6 setzt sich übrigens zusammen aus der internen Bezeichnung "AM" und "amici" (italienisch für Freunde) - inspiriert von seinem Designer, der selbst Italiener war. Zudem wurde das französische "Ami six" bewusst als Wortspiel zum englischen "a Missis" gewählt, da mit diesem Modell mehr Frauen als Kundinnen gewonnen werden sollten.

Am 19. Dezember 1966 veranstaltete Citroën Le Tour de Gaule dAmisix. An den Start in Rennes-La-Janais gingen drei Ami 6 Break, um ihre Ausdauer und Straßenqualitäten unter Beweis zu stellen. Das Ziel erreichten sie - begleitet von einer Eskorte - nach 23 Stunden und 11 Minuten; insgesamt hatte das Team 2.077 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 89,6 km/h zurückgelegt.

Produktionsstandorte waren Paris von 1961 bis 1963 und Rennes-La-Janais von 1961 bis 1969. Mit dem Ami 6 eröffnete Citroën das neugebaute Werk in der Bretagne; es handelte sich um die erste große Dezentralisierungsmaßnahme der Marke aus Paris. Hinzu kamen Forest (Belgien) von 1961 bis 1969, Mangualde (Spanien) ab 1963 und Vigo (Spanien) für den Break ab 1967.

1.039.384 Fahrzeuge wurden insgesamt produziert: 483.986 Limousinen (April 1961 bis März 1969), 551.880 Break (Oktober 1964 bis September 1969) sowie 3.518 Entreprise (Break Service, zwei Sitzplätze, verglaste und verkleidete Versionen).


Citroen Ami in: Elektroautos 2021/2022: Alle Modelle in der Übersicht

Neu: Hyundai Kona Elektro Facelift, Preis des Opel Mokka-e, VW ID.4
Volkswagen setzt voll auf Elektromobilität, Tesla fertigt das Model 3 in großen Mengen und die CO2-Emissionen sollen nach den Vorgaben der Europäischen Union extrem sinken. Dies und viele andere Nachrichten zeigen, dass Elektroautos gewaltig auf dem Vormarsch sind.Dazu trägt auch die erhöhte Umweltprämie von nun 9.000 Euro (mit einem Teil der Mehrwertsteuer sind es 9.480 Euro) bei. Sie gilt rückwirkend ab 3. Juni 2020 für Fahrzeuge bis 40.000 Euro Listenpreis. Für Autos ab 40.000 Euro beträgt die Förderung 7.500 Euro plus einen Teil der Mehrwertsteuer, ab 65.000 Euro gibt es keine Prämie mehr.Hier zeigen wir zeigen Ihnen die heute verfügbaren und demnächst erscheinenden Modelle, sortiert nach Größe. Größere Transporter und Lieferwagen fehlen allerdings (noch). Die letzten zehn Änderungen in der Übersicht:VW ID.3: Günstigere VersionenTesla Model 3: Niedrigere PreiseMercedes EQAPorsche Taycan: Neue BasisversionHyundai Kona Elektro FaceliftDacia Spring ElectricOpel Mokka-e: Preis ergänztVW ID.4Citroen Ami: 45 km/h schnelles KleinstmobilLucid Air: Neuer Tesla-Model-S-KonkurrentDie wichtigsten Daten zu jedem Auto fügen wir in Form einer Bullet-List an. Auch den Basispreis haben wir aufgenommen. Die letzte Komplett-Aktualisierung haben wir im Oktober/November vorgenommen. Den Stand von Preisen und sonstigen Informationen finden Sie jeweils in der letzten Zeile.

Citroen Ami in: Auto-Neuheiten 2021/2022: Alle neuen Modelle der letzten Zeit im Überblick

Neuvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge, von Audi bis VW
Die Spannweite der neuen Autos ist groß: vom Kleinwagen bis zum SUV, von Aston Martin bis VW. Wir haben die spannendsten Fahrzeuge für Sie zusammengestellt und mit Bild und den wesentlichen Grundinformationen versehen. Geordnet sind die Modelle alphabetisch.Auto-Neuheiten nehmen wir auf, sobald es ein richtiges Bild gibt und die Grunddaten feststehen. Entfernt werden sie wieder, wenn sie drei Monate auf dem Markt sind. Markteinführung heißt hier: Auslieferung an Händler und Kunden, bestellbar sind die Autos meist früher.Im November 2020 haben wir alle Angaben aktualisiert, auch zu den Preisen. Die zehn letzten Änderungen in der Übersicht:Toyota Highlander: Preise und DatenMercedes EQAHyundai Tucson: PreisHyundai Kona Facelift: PreisMercedes-Maybach S-KlasseSuzuki Swaze: PreisMitsubishi Eclipse Cross Facelift: PreisSubaru XV FaceliftDacia Sandero: PreisePeugeot 5008 Facelift: PreiseÜbrigens: Bloße Motorvarianten bleiben in diesem Special außen vor, nur in seltenen Fällen (wie einem neuen VW Golf GTI oder einem BMW M5) machen wir ab und zu mal eine Ausnahme. Auch Autos, zu denen es noch keine richtigen Bilder gibt oder Kleinserien-Fahrzeuge wie der Bentley Bacalar müssen leider draußen bleiben ...

Citroen Ami in: Auf diese 10 Autos freuen wir uns 2021 besonders

Von 8 (ja, acht!) bis 630 PS, hier ist wirklich alles dabei ...
2020 war in vielerlei Hinsicht ein Jahr zum Vergessen, darüber dürften sich die meisten Menschen einig sein. Aus automobilem Blickwinkel jedoch war es überaus spannend. Und es brachte - mit Hilfe massiver staatlicher Prämien - ordentlich Bewegung in die Zulassungsstatistiken.Noch nie wurden mehr Hybrid- und Elektroautos zugelassen als in den vergangenen zwölf Monaten. Kein Wunder bei immer mehr bezahlbaren Neuankömmlingen wie dem VW ID.3 oder dem Opel Corsa-e. Und man muss nur einen Blick auf die E-Neuheiten für 2021 werfen, um zu verstehen, dass es in diesem Jahr mit sehr großer Wahrscheinlichkeit einen neuen Rekord geben wird. Entsprechend groß ist die Anzahl an neuen Elektrikern, auf die wir uns in 2021 freuen. Immerhin die Hälfte der Fahrzeuge in dieser Liste wird mit Strom betrieben. Der Rest reicht vom klassischen Mittelklasse-Auto über zwei deutsche Performance-Ikonen bis hin zum ultraflachen italienischen Supersportler. Auf welche Autos freuen Sie sich in diesem Jahr ganz besonders? Zu welchen Fahrzeugen interessieren Sie Testberichte am allermeisten? Schreiben Sie uns an redaktion@motor1.com. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Citroën Ami (2020) im Test: Play-Mobil

Was kann der winzige Elektro-Würfel?

Dieses Auto sorgt für Aufmerksamkeit. In jeder Hinsicht. Auf den Straßen Berlins ernte ich mehr Blicke als in einem Lamborghini. Die Passanten lächeln, strecken den Daumen nach oben, aber fragen sich vermutlich gleichzeitig, was zum Teufel das für ein Ding ist. Gestatten: der neue Citroën Ami.

Was ist das?

Bei kaum einem anderem Testwagen in letzter Zeit war diese Frage berechtigter. Die spontanen Meinungen reichen von "sympathisch" bis "hässlich". Wenden wir uns lieber den neutralen Fakten zu: Der Citroën Ami ist 2,41 Meter kurz, aber ungefähr so breit wie hoch. Dadurch ergibt sich die Würfelform. Den Namen "Ami" (französisch für "Freund") gab es bei Citroën schon einmal in den 1960ern beim Ami 6 und Ami 8.

Konzipiert ist der Citroën Ami für zwei Personen, einen Kofferraum im klassischen Sinne gibt es nicht. Aber man kann den Fußraum des Beifahrers nutzen, hier passen 63 Liter Gepäck hinein. Es gibt sogar eine Nische für einen Trolley-Koffer.

Im Blick hat Citroën mit dem Ami vor allem Jugendliche. Aus Frankreich kennen wir Leicht-Kraftfahrzeuge von Aixam oder Ligier, die lautstark auf maximal 45 km/h kommen. Diese kann man dort schon ab 14 Jahren fahren und zwar mit der Fahrerlaubnisklasse AM. Bei uns ist AM in einigen Bundesländern ab 15 Jahren möglich, meist aber erst ab 16.

Gemeinhin gilt AM als der "Roller-Führerschein" bis 50 Kubik, wer einen Auto-Führerschein besitzt, hat ihn inklusive. Aber mit AM darf man auch vierrädrige Fahrzeuge wie eben den Citroën Ami fahren. Er zählt zur Klasse L6e-BP und trägt somit in Deutschland nur ein Versicherungskennzeichen. Zugleich umgeht der Hersteller die weit aufwändigeren Sicherheitsvorschriften für richtige Autos. Airbags sucht man im Ami vergeblich.

Ob seiner winzigen Abmessungen ist der Ami außerdem als Alternative zu Elektrorollern und dem öffentlichen Nahverkehr in Großstädten gedacht. In Berlin oder Paris wäre man oft schon froh, überhaupt auf 45 km/h zu kommen.

In mancher Hinsicht greift der Citroën Ami Elemente des legendären 2CV auf und wird so zur Neo-Ente. So klappt man den unteren Teil der Seitenscheiben wie damals nach oben. Auch die Leistung von 6 Kilowatt (8 PS) sowie das Gewicht von 471 Kilogramm erinnern an die Ur-Version des 2CV.

Ermöglicht wird das geringe Gewicht des Ami durch die großzügige Verwendung von Kunststoff. Darunter steckt ein Stahlrohrrahmen. Falls Sie mit Blick auf die Fotos sagen: Die Kiste sieht vorne genauso aus wie hinten! ... dann haben Sie Recht. Das ist von Citroën beim Ami so gewollt, um den Fertigungsaufwand und die Anzahl der Teile niedrig zu halten. Beide Türen sind gleich, weshalb eine nach vorne und eine nach hinten öffnet.

Auch innen ist Hartplastik Trumpf, um den Preis niedrig zu halten. Ich nehme Platz: Die Sitze sind Kunststoff-Schalen mit Kunstleder-Einlagen als Polster. Der Fahrersitz lässt sich in der Länge verstellen. Gesamteindruck: Spartanisch, aber clever durchdacht.

Mir springt sofort die Geräumigkeit des Ami ins Auge. Zwei Personen kommen sich hier nicht in die Quere. Unterstützt wird der Eindruck durch die großen Glasflächen (Windschutzscheibe, Seitenfenster und Rückscheibe) und dem standardmäßigen Panoramadach.

Die Scheiben oberhalb der Karosserielinie machen 50 Prozent der Gesamtoberfläche aus, wodurch nicht nur das Gefühl der Geräumigkeit für Fahrer und Beifahrer, sondern auch das breite Sichtfeld maximiert wird. So lassen sich hoch angebrachte Ampeln perfekt betrachten.

Als Fahrer sitze ich relativ weit hinten. Vor mir spannt sich über die Breite der Windschutzscheibe eine massive Ablagenfläche, die vermutlich auch ein wenig als Knautschzone dient. Zu bedienen gibt es nicht viel: Drei Knöpfe zur Wahl der Fahrstufe links neben dem Fahrersitz, dazu Tasten für die Heizung in einer Art Mittelkonsole, auf der das Smartphone den Part von Radio und Navigation übernimmt. Dazu ein Lenkstockhebel, eine digitale Tacho-Einheit, fertig.

Wie fährt er sich?

Es kann losgehen: Bis zu 75 Kilometer weit soll der Citroën Ami nach WMTC-Zyklus (dem Motorrad-Pendant des WLTP) kommen. Für meine Stadtrundfahrt durch Berlin sollte das locker reichen. Leise ist der Ami nicht: Deutlich vernehmbar surrt er los. Viel Dämmung ist eben nicht, denke ich mir und klopfe auf die dünnen Plastiktüren.

Der Ami beschleunigt nicht rasant, aber ordentlich bis zu seiner Spitze von 45 km/h. Mehr ist wirklich nicht drin, dann klingt das Ganze auch schon ziemlich angestrengt. Doch in der baustellengeplagten Hauptstadt komme ich nur selten auf dieses Tempo. Schon eher nutzt mir der extrem kleine Wendekreis von 7,20 Meter und die fantastische Rundumsicht.

Auf schlechten Straßen zeigt sich ein Manko des Ami: Auch bedingt durch den kurzen Radstand ist trotz 14-Zoll-Räder so etwas wie Federungskomfort bestenfalls rudimentär vorhanden. Oft rumpelt es im Würfel. Der Korb Eier, der angeblich im Lastenheft des späteren Citroën 2CV stand, hätte hier schlechte Chancen. Bevor ich es vergesse zu erwähnen: In gut drei Stunden ist der Ami an einer Haushaltssteckdose wieder vollgeladen. Und sie können ihn quer zum Gehweg parken.

Aber macht das Ding denn wirklich Sinn?

Das ist die Frage, um die sich alles dreht. Kommen wir zunächst zum Preis: In Frankreich beginnt der Ami bei 6.000 Euro nach Abzug von 900 Euro Prämie. Für Deutschland stehen die Preise noch nicht fest, sie sollen sich aber in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Gegen Ende des ersten Quartals 2021 rollt der Ami zu den Händlern.

Bedingt durch die L6e-Klasse kann man sich die Elektroauto-Prämie abschminken. (Das wäre auch zu schön ...) Aber regional gibt es Förderungen, zum Beispiel in München: Für drei- und vierrädrige Elektrofahrzeuge der EG-Klassen L5e bis L7e beträgt der Maximalbetrag dort 3.000 Euro.

Alle Fahrzeuge werden dort mit 25 Prozent der Nettokosten gefördert bis zu einem maximalen Betrag. Wahlweise werden die Leasingkosten über drei Jahre gefördert, denn so lange muss das Fahrzeug im Besitz bleiben.

Doch für wen lohnt sich der Ami? Schneller als 45 km/h ist er nicht, mehr km/h oder mehr Reichweite würden laut Citroën mehr konstruktiven Aufwand nach sich ziehen, auch bei der Homologation. Und ich möchte hinzufügen: Dann läge er preislich schon nahe an einem VW e-Up oder dem kommenden Dacia Spring mit E-Auto-Prämie.

Zielgruppe 1: Junge Leute mit 15 oder 16, die mobil sein wollen, aber ebenso wie manch Erwachsener keine Lust auf knattrige Roller ohne viel Platz und Sicherheit haben. Zudem entfällt im Ami der lästige Helm, man ist wettergeschützt und kann bequemer jemanden mitnehmen. Hinzu kommt, dass ein E-Roller wie der kürzlich von uns getestete Peugeot e-Ludix auch schon 3.500 Euro kostet.

Zielgruppe 2: Großstädter, die aufgrund der Corona-Problematik nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren möchten, aber zugleich nur wenig Parkraum zur Verfügung. Hier ist der Citroën Ami quasi der radikalere Smart.

Zielgruppe 3: Rentner, die auf dem Dorf mobil bleiben möchten. Ein gutes Beispiel ist meine eigene Mutter: 76 Jahre alt, das Haus auf einem Berg etwa 1 Kilometer vom Supermarkt und Dorf entfernt. Dorthin führen ihre meisten Wege, wahlweise auch zum Arzt. Der Ami würde dafür ausreichen, zumal Busse nur rudimentär fahren und der Weg zur Haltestelle weit ist.

Aber er wäre zu langsam für die Fahrt in die Stadt über Bundesstraßen. Und die Traktion im Winter auf Schnee bleibt eine offene Frage. Pluspunkt: Aufladen in der eigenen Garage ohne zusätzliche Wallbox.

Zielgruppe 4: Camper, die sich einen Ami in die Garage ihres XL-Wohnmobils stellen, um vor Ort mobiler zu sein.

Fazit: 6/10

Der Ansatz des Citroën Ami ist clever, die Umsetzung ebenso. Hübsch ist diese "Neo-Ente" vielleicht nicht, aber ungemein praktisch. Wie besang es ein Schlager von 1939: Du hast Glück bei den Fraun, Bel Ami! Bist nicht schön, doch charmant.

Bel Ami hat aber dennoch ein Problem. Es ist nicht einmal der Preis, da es interessante Leasingangebote und regionale Prämien gibt. Sondern die Begrenzung auf 45 km/h. Hier sollte sich der Gesetzgeber besinnen und die 60 km/h aus DDR-Zeiten reaktivieren. Oder Citroën orientiert sich am Renault Twizy und bringt zusätzlich eine stärkere Version.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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