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Lada Vesta Gebrauchtwagen

Bild: Lada Vesta  Gebrauchtwagen

Lada Vesta

Der Lada Vesta ist eine durchaus gefällige 4-türige Limousine der Preisbrecher-Marke aus Russland.

 

Aktuelle Lada Vesta Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein Lada Vesta Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere Lada Vesta Meldungen

Lada Vesta SW 1.6

AvtoVAZ zeigt das Facelift des Lada Vesta

Die Produktion des Modells hat in Russland bereits begonnen
Die Produktion des Modells hat bereits begonnen. Das erste Fahrzeug, das vom Band läuft, ist der Kombi in Maximalausstattung und neuer Karosseriefarbe.
Lada Vesta in: AvtoVAZ: Über 1.700 neue Lada Vesta für die russische Polizei

AvtoVAZ: Über 1.700 neue Lada Vesta für die russische Polizei

Die Streifenwagen werden in verschiedenen Regionen des Landes zum Einsatz kommen
Auch in Zukunft setzt die russische Polizei stark auf einheimische Fahrzeuge. Jetzt hat man bei AvtoVAZ über 1.700 neue Lada Vesta bestellt.
Lada Vesta Cross Limousine (2021)

Lada Vesta Cross Limousine (2021) im Fahrbericht

Warum nicht mal ein Stufenheck höherlegen? In Russland geht das
Sogenannte Cross-Modelle mit Höherlegung und unlackiertem Plastik sind fast immer Kombis. Nicht so bei Lada ...
Lada Vesta in: Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Er ist der teuerste Serien-Lada in Russland: Unsere Kollegen sind den Vesta Sport unter anderem auf dem Smolensk-Ring gefahren
Kann ein Lada dynamisch sein? Das verspricht der neue Lada Vesta Sport. Unser ausführlicher Test zeigt, wie sich die 145 PS starke Limousine fährt
Lada Vesta in: Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Das kostet der Russen-GTI in seiner Heimat
Kein Witz: Es gibt jetzt tatsächlich einen Lada Vesta Sport. Wir verraten, was die aufgepeppte Limousine mit 145 PS in Russland kostet
Ansprechende Gestaltung: Lada bringt den Vesta jetzt auf den deutschen Markt

Russen-Schnäppchen?

Ist die Limousine ein Schnäppchen?
Das ist ein Lada? Mit frischem Design wirft der neue Lada Vesta manches Voruteil über den Haufen. Punktet er auch beim Preis? Soviel sei verraten: Dacia wird sich wohl warm anziehen müssen
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Lada Vesta Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

AvtoVAZ zeigt das Facelift des Lada Vesta

Die Produktion des Modells hat in Russland bereits begonnen

Erinnern Sie sich noch an den Lada Vesta? Seit 2015 baut AvtoVAZ die rund 4,40 Meter lange Limousine und den Kombi SW, in Deutschland wurden beide bis Ende 2019 mit mäßigem Erfolg offiziell verkauft. Im Vesta steckt durchaus moderne Technik, in seiner Heimat gibt es ihn sogar als "Sport" mit 145 PS.

Jetzt berichten unsere russischen Kollegen und Freunde, dass der Vesta endlich ein wohlverdientes Facelift bekommen hat. Nötig war die moderate optische Auffrischung noch nicht einmal, schließlich zählt der Vesta zu den meistverkauften Neuwagen im Reiche Putins.

Heute, am 22. Februar, hat das Lada-Werk Izhevsk die Serienproduktion einer aktualisierten Version des Vesta aufgenommen. Der erste Wagen, der vom Band lief, war der SW Cross in Vollausstattung, lackiert in der neuen goldenen "Garfield"-Lackierung. Zugleich hat AvtoVAZ die ersten offiziellen Fotos veröffentlicht.

Der Hersteller selbst spricht von der neuen Generation, aber soweit wir aus den bisher veröffentlichten technischen Daten wissen, hat sich das Fahrwerk nicht grundlegend geändert. Der Radstand bleibt gleich, während das Design der Front- und Heckpartie neu gestaltet wurde und das Auto etwas länger ist. Motorenseitig scheint es bei den Saugbenzinern mit 1,6 und 1,8 Liter Hubraum zu bleiben.

Der Vesta erhielt einen stärker ausgeprägten vorderen Stoßfänger, in den ein Chrombogen integriert ist. Alle optischen Elemente - Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer und Rückleuchten - werden jetzt vollständig in LED-Technik ausgeführt. Das Design des Kühlergrills hängt von der jeweiligen Version ab: Bei den konventionellen Modellen wird er von zwei Chromleisten gekreuzt, während bei den Cross-Versionen ein großmaschiges Muster verwendet wird. Auch das Lada-Logo wurde vergrößert.

Das Unternehmen bezeichnet das neue Design des hinteren Stoßfängers als sportlicher: Alle Vesta-Varianten werden nun mit einem imitierten Auspuffrohrpaar ausgestattet. Der neue Kofferraumdeckel wird durch zusätzliche Aussparungen hervorgehoben, die das Fahrzeug optisch verlängern sollen. An beiden Stoßfängern sind zusätzliche Sensoren angebracht - für den Einparkassistenten und das Toter-Winkel-Überwachungssystem. Schließlich werden neue 16- und 17-Zoll-Räder für die Familie versprochen.

Der Innenraum des aktualisierten Lada Vesta ist noch geheim. Dank der Spionagefotos wissen wir jedoch bereits, dass es ein virtuelles Armaturenbrett, ein Multimediasystem mit vergrößertem Bildschirm im Hochformat und eine neue Klimaanlage im Stil des Renault Arkana geben wird.


AvtoVAZ: Über 1.700 neue Lada Vesta für die russische Polizei

Die Streifenwagen werden in verschiedenen Regionen des Landes zum Einsatz kommen

Es ist nicht unüblich, dass die Polizei eines Landes auf Fahrzeuge aus heimischer Produktion setzt, soweit möglich. Über diesen Weg kann der Staat gewisse Autohersteller indirekt subventionieren. Auch in Russland hat man es jetzt so gemacht: Die dortige Polizei bekommt in nächster Zeit über 1.700 neue Lada Vesta von AvtoVAZ geliefert.

Die robusten Limousinen sind für den Streifendienst in allen Teilen des Landes vorgesehen. Die Streifenwagen erhielten eine mit speziellen Farbmustern lackierte Karosserie, Lautsprecher zusammen mit einem Leuchtbalken auf dem Dach, ein Videoüberwachungssystem und andere Spezialausrüstung. Darüber hinaus verfügt der Polizei-Vesta über zusätzliche 12-V-Steckdosen und USB-Anschlüsse sowie über Organizer im Kofferraum.

Vor mehr als einem Jahr wurden spezielle Versionen des Lada Vesta für verschiedene staatliche Stellen, darunter auch für die Polizei, zugelassen. Wie Vitaly Osipov, Corporate Sales Director bei AvtoVAZ betonte, ist dieses Modell vor allem bei verschiedenen offiziellen Stellen gefragt.

Der Vesta wird bereits unter anderem in den Abteilungen des Verteidigungsministeriums eingesetzt. Darüber hinaus hat das Unternehmen in letzter Zeit mehrere Lada-Modelle aktiv an medizinische Dienste und die russische Post geliefert.

Falls Sie es noch nicht wussten: Der Vesta wird im Lada-Werk in Izhevsk hergestellt, das im Gegensatz zum AvtoVAZ-Werk in Togliatti bisher keine Ausfallzeiten wegen Chipmangels hinnehmen musste. (Ja, auch ein Lada braucht mittlerweile Mikrochips ...)

Im Herbst dieses Jahres lief das 600.000ste Exemplar des Modells vom Band, ein Vesta SW Cross, die höhergelegte Kombiversion der russischen Limousine (insgesamt wurden mehr als 100.000 dieser Fahrzeuge produziert).

Nach Angaben des Verbands der europäischen Automobilhersteller war der Lada Vesta im Oktober dieses Jahres mit 10.261 Einheiten erneut das meistverkaufte Modell auf dem russischen Markt. Die russischen Polizisten dürften so auch im Dienst das fahren, was Sie womöglich privat vor der Tür stehen haben.

Bislang beginnen die Preise für den Bestseller bei 795.900 Rubel (rund 9.700 Euro nach aktuellem Wechselkurs) für die Ausstattungsvariante Classic mit einem 1,6-Liter-Saugbenziner mit 106 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe.


Lada Vesta Cross Limousine (2021) im Fahrbericht

Warum nicht mal ein Stufenheck höherlegen? In Russland geht das

Mein erstes Auto war ein Lada 2107. Nun, beim ersten Mal ließen sie mich auf einer Landstraße durch die Landschaft fahren. Er war weiß, und ich werde es nie vergessen.

Als Erwachsener habe ich dann oft darüber nachgedacht, wie lustig es früher war, dass die Autos viel Bodenfreiheit aufwiesen, weil die Straßen meist nicht gut waren. Aber im Laufe der Zeit wurden die Autos immer niedriger, weil die Straßen immer besser wurden.

In den letzten Jahren hat sich der Trend erneut geändert: Wir alle haben einen unglaublichen Anstieg der Popularität von SUV-Modellen in der ganzen Welt erlebt. Als Mischwesen gibt es zudem diverse Cross-Kombis mit Höherlegung und unlackiertem Plastik. Vor diesem Hintergrund versucht der eine oder andere Autohersteller von Zeit zu Zeit, den Kunden eine ungewöhnliche Spielart anzubieten: eine Cross-Limousine. Volvo, Subaru, Renault ... und jetzt Lada.

Seit einem halben Jahr steht die Lada Vesta Sport Limousine aus Togliatti in meiner Garage. Aber es gibt auch einen Vesta in der Modellpalette von Lada, der so gar nichts mit Sport am Hut hat. Ja, wir meinen die Version namens Cross, die als Kombi einst auch auf dem deutschen Markt angeboten wurden.

Als Umsteiger vom Vesta Sport erwartete ich den Charakter eines Landeis mit weicher Federung und gemächlichen Charakter. Ich sollte sofort sagen: Ich habe mich geirrt. Aber lassen Sie uns eins nach dem anderen besprechen.

Warum aber eine Limousine?

Diese Frage stellt sich jeder, der ein solches Auto zum ersten Mal sieht oder von seiner Existenz erfährt. Meines Erachtens ist es eine Hommage an die Tradition: In Russland hat man schon immer die Limousine geliebt, vor allem in den ländlichen Regionen, und so ist es nur logisch, dass das "Auto des Volkes" eine höhergelegte Version bekommen hat.

Die Version Cross ist zunächst beim Kombi erschienen und sieht dort ganz logisch aus: das praktische Auto mit den verbesserten Offroad-Eigenschaften und einer Dachreling.

Warum haben sie in Togliatti bei AvtoVAZ dann auch noch eine Limousine gebaut? Die Antwort ist einfach und banal: weil sie es können. Das Geniale am Design des Vesta von Steve Mattin ist, dass der untere Teil der Karosserie von Limousine und Kombi exakt gleich ist. Mit anderen Worten: Es hat das Werk praktisch nichts gekostet, die Produktion der Crossover-Limousine zu starten.

In der Tat: Warum nicht? Wenn er Ihnen nicht gefällt, kaufen Sie ihn nicht, oder besser, kaufen Sie einen Kombi. Wenn Sie eine Limousine bevorzugen, sind Sie hier richtig. Der Hersteller und die Käufer profitieren von einem solchen Vorgehen nur.

Worin unterscheidet sich also ein Cross von einer gewöhnlichen Vesta? Zunächst einmal wird die Bodenfreiheit von 178 auf 203 Millimeter erhöht. Ich möchte Sie daran erinnern, dass dieser Parameter bei Vesta Sport 145 Millimeter beträgt. Zudem wurde die Aufhängung neu konfiguriert. Darüber hinaus hat man den unteren Teil der Karosserie mit einer Kunststoffabdeckung und 17-Zoll-Leichtmetallrädern versehen.

Japan unter der Haube

Ein weiterer Unterschied zwischen dem Vesta Cross und dem regulären Vesta besteht darin, dass er mit dem Togliatti-Motor mit 1,8 Litern Hubraum und 122 PS bestellt werden kann, der in den Standard-Limousinen seit kurzem nicht mehr erhältlich ist. Aber ich habe eine noch interessantere Variante mit dem 1,6-Motor und Automatikgetriebe.

Was für ein Paar sind sie? Wenn Sie die Motorhaube öffnen, werden Sie nichts Verdächtiges sehen. Aber Sie sollten wissen, dass es sich um den echten japanischen Motor handelt. Im Land der aufgehenden Sonne heißt er HR16DE und wird zum Beispiel in Nissan Tiida, Juke und Note eingebaut.

Er ist auch von den europäischen Renault/Dacia-Modellen bekannt, wo er unter dem Kürzel H4M lief. Wir kennen diesen Motor aus den älteren Modellen vom Dacia Duster und Renault Captur. Zwischen 2012 und 2018 gab es den Saugbenziner mit 102 bis 115 PS. Und jetzt auch bei den Ladas: Vesta und XRAY.

Lada hat auch einen hauseigenen 1,6-Liter-Motor, der nicht in den Ruhestand gehen wird. Warum also ein japanisches Modell? Es ist ganz einfach: Der Ausländer unter der Motorhaube der russischen Autos wird ausschließlich mit einem japanischen Automatikgetriebe kombiniert. Es handelt sich um ein CVT-Getriebe der Marke Jatco, das aus den Fahrzeugen von Nissan und Renault bekannt ist. Es war einmal die Motor-Getriebe-Kombination, die in meinem eigenen Renault Captur eingebaut war.

Ein echter Cross? Ja, aber es gibt Nuancen

Wenn man vom Vesta Sport zum Vesta Cross wechselt, fällt als erstes auf, dass die Limousine mit dem japanischen Motor viel zäher beschleunigt. Man kann nicht sagen, dass er lahm ist, denn das Auto liegt recht souverän im Fluss. Dennoch ist hier alles offensichtlich für dezentes Fahren ausgelegt.

Zum Überholen muss man das Pedal durchdrücken, und erst dann reagiert das fremde Herz mit einer hohen Stimme und beginnt, das Auto vorwärts zu ziehen. Im Allgemeinen kann der Vesta Cross schneller fahren als andere, aber im Gegensatz zum Sport will er das nicht.

Interessanterweise hatte ich die Gelegenheit, die Moskauer Rennstrecke zu besuchen, wo ich an der RSCG-Etappe teilnahm. Dort hörte ich von mehreren Fahrern des LADA Sport ROSNEFT Teams die Meinung, dass sie im Moskauer Straßenverkehr eine Version mit CVT anstelle eines stärkeren Motors und eines mechanischen Getriebes wählen würden.

Die zweite Überraschung ist, dass sich der Vesta Cross auf Asphalt großartig anfühlt. Ja, der Sport fährt sich besser, aber der Unterschied ist nicht so groß, wie ich erwartet hatte. Die Federung des Cross kann als mäßig starr bezeichnet werden, das Abrollverhalten der Limousine unter Berücksichtigung der Bodenfreiheit erschreckt überhaupt nicht.

Das dritte Merkmal ist, dass das Fahrwerk sich überraschend gut präsentiert. Die Abwesenheit von Wankbewegungen ist gut, der Wagen federt sehr manierlich über Gullis und Ähnliches. Das ESP versucht mangels Allrad zu helfen, wenn mal das Vorderrad abhebt, aber es ist auch mehr auf Asphalt abgestimmt und kann eine Differentialsperre nicht vollständig nachahmen.

Ich konnte diese Aufhängung nicht kaputt machen, und dank der hohen Bodenfreiheit ist die Gefahr, dass etwas abreißt, minimal. Mit dem Vesta Cross können Sie auf unbefestigten Straßen fahren, als hätten Sie ein echtes Rallyeauto!

Der Schwachpunkt sind die 17-Zoll-Alufelgen mit relativ wenig Gummi, die an einer scharfen Kante leicht beschädigt werden können. Ich denke, 16-Zoll-Räder sähen zwar nicht so spektakulär aus, aber sie würden besser zum Charakter des Autos passen. Es gibt jedoch immer noch Leute, die in Moskau mit Hummer-Modellen auf 22-Zoll-Rädern und Gummibeschichtung anstelle von Reifen herumfahren und das sogar genießen.

Für wen ist dieses Auto also gedacht?

Der Vesta Cross hat eine ziemlich gute Ausstattung. Dieses Auto ist praktisch in der Stadt, es fährt sich sehr anständig auf der Autobahn, es hat eine bequeme Sitzposition, einen großen Kofferraum, eine relativ geräumige hintere Sitzreihe, und die hohe Bodenfreiheit erlaubt es Ihnen, keine Angst zu haben, über den Asphalt zu fahren. Die geländegängige Limousine sieht wirklich ein wenig ungewöhnlich aus, aber vielleicht fühlt sich ja jemand von dieser Einzigartigkeit angezogen.

Ich kann sagen, dass es absolut richtig ist, dass Lada so viele Versionen eines Autos anbietet. In dieser Klasse ist es in Russland einmalig, dass ein Kunde ein Auto in sportlicher Ausführung, geländegängig, mit Handschaltung, Automatik und mit einer breiten Palette von verschiedenen Antriebsaggregaten wählen kann. Die Vesta Sport ist mir näher, aber meine Landsleute werden wahrscheinlich eine andere Meinung haben.

Preislich startet der Vesta Cross in Russland bei 906.900 Rubel, das sind umgerechnet rund 10.450 Euro. Leider bietet Lada keinen offiziellen Import nach Deutschland mehr an. Wer also auf den Geschmack gekommen sein sollte, muss grau importieren.


Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Er ist der teuerste Serien-Lada in Russland: Unsere Kollegen sind den Vesta Sport unter anderem auf dem Smolensk-Ring gefahren

Schau! Ein wunderschöner Lada. Kann ich mit dem Auto ein Foto machen? Der neue Vesta Sport löst einen Sturm öffentlicher Emotionen aus, wo immer er auftritt. Ob Fahrerlager oder Parkplatz eines Einkaufszentrums - die Menschenmenge versammelt sich ständig um ihn. Ich wage anzunehmen, dass jetzt, auf dem Höhepunkt des Neuheiteneffekts, die russische "heiße" Limousine die günstigste Art ist, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Natürlich lässt sich trefflich über das Design streiten, doch das Auto sieht nicht aus wie das Ergebnis eines ungeschickten Kolchos-Tunings. Im Gegenteil, alles fügt sich gut zusammen: Große Räder, betonte Radhäuser, Spoiler und rote Akzente sorgen für einen Hingucker-Effekt.

Und nicht nur das: Der böse "Vesta" hat sogar eine richtige Stimme. Die paarweise im Stoßfänger angebrachten Endrohre mit einem größeren Durchmesser von 40 bis 60 Millimeter rocken unter Last. Kommen wir zum Motor: Es handelt sich um den 1,8-Liter-Saugbenziner, der in Deutschland nicht angeboten wird. Die Spezialisten von Lada Sport haben den Motor gründlich in die Mangel genommen, erhöhten den Druck im Kraftstoffsystem, ersetzten Nockenwellen, optimierten die Steuerphasen. In Zahlen ausgedrückt: 145 statt 122 PS, das maximale Drehmoment steigt von 170 auf 187 Newtonmeter.

Trotzdem bleibt der Vesta Sport sehr wirtschaftlich. Selbst unter Berücksichtigung der scharf gefahrenen Runden auf der Rennstrecke lag der Durchschnittsverbrauch nicht über 11 Liter, und beim entspannten Fahren außerhalb von Staus sank er auf 8,4 Liter. In der Stadt verbraucht der Lada jedoch etwa 10 Liter Super auf 100 Kilometer.

Das Fahrwerk ist das Beste, was es im teuersten Lada gibt. Das Wort "lecker" ist ein passender Beiname für die Charakteristik der sportlichen Limousine. Für jeden Tag bietet das Chassis eine gelungene Kombination aus Straffheit und Komfort. Auch bei rauen Asphaltfugen in schnellen Kurven wird der Vesta Sport nicht unangenehm. Wellen, Spurrillen, Unebenheiten - keine Probleme. Wo ich hinwollte, wollte auch der Lada hin.

Auf der Rennstrecke (genauer gesagt: dem rund drei Kilometer langen Smolensk-Ring) macht der Vesta Sport noch mehr Spaß: Das ESP ist abschaltbar (willkommen beim Wintersport). Und so ist die Limousine mit einer ausgezeichneten Balance ausgestattet - man spürt die Drifts und die Straßenlage, als würde man seine eigene Haut auf dem Asphalt waschen. Dazu trägt auch die elektrische Servolenkung bei - das Lenkrad ist leicht, ohne künstliche Schwergängigkeit und damit auch für einen Anfänger nicht ermüdend und intuitiv. Ein besonderer Nervenkitzel ist es, mit voller Geschwindigkeit in schnelle Kurven zu fliegen. Hier schreibt der Lada einen neutralen Bogen - und dreht sich leicht nach innen. Montiert waren übrigens Reifen des Typs Continental ContiSportContact 5. Außerdem bietet der Vesta Sport größere Bremsscheiben, die in unserem Fall einen ganzen Streckentag ohne Launen und die geringsten Anzeichen von Überhitzung überstanden haben. Einzig die Sättel neigen zum bösen Quietschen.

Klar, einen Supersportler sollte man nicht erwarten. Die Beschleunigung auf 100 km/h beträgt 9,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 193 km/h. Je flotter man fährt, desto mehr Traktionsdefizit wird spürbar. Außerdem wird das Motorpotential auf der Rennstrecke durch einen frühzeitigen Drehzahlbegrenzer unterbrochen - Man will den dritten Gang halten, doch die Elektronik fordert den vierten, sobald der Tacho die rote Zone kitzelt. Und es stellt sich heraus, dass der Vorteil des Vesta Sport in Kurven auf Geraden wieder flöten geht. Die Beschleunigung ist träge, traktiv und schon gar nicht so weit, um sich Ampelduelle mit ausländischen Hot Hatches zu liefern.

Wir freuen uns aber, dass Lada eine "heiße" Limousine unter Berücksichtigung der russischen Gegebenheiten gebaut hat. Auch wenn die Bodenfreiheit etwas geringer ist als beim üblichen Vesta, reichen 147 Millimeter aus, um nicht auf den unebenen Straßen außerhalb der Moskauer Ringautobahn aufzusetzen. Außerdem klappert der Vesta Sport nicht so unangenehm auf Bodenwellen, wie es bei frühen Vestas der Fall war.

Außen gut - innen schön. Rote Akzente werten den Lada Vesta Sport deutlich auf. Von den Sitzen mit Kunstledernähten bis hin zur LED-Beleuchtung: Das können manch westliche Marken nicht besser. Überraschend bequem sind die tief montierten Sportsitze. Im Alltag läuft man keine Gefahr, seinen Rücken mit medizinischer Salbe wiederherstellen zu müssen.

In Russland wird der Lada Vesta Sport für 1.009.900 Rubel (umgerechnet rund 14.000 Euro) angeboten. Grundlage ist die Luxe-Ausstattung mit nützlichen Dingen des täglichen Lebens, wie Licht- und Regensensoren, Ein-Zonen-Klimaautomatik, Parkpiepser, Tempomat. Und für nur 36.000 Rubel (zirka 500 Euro) mehr gibt es zusätzlich ein Multimedia-Paket. Es beinhaltet ein System mit Navigation und Touchscreen, obwohl unserer Meinung nach die beheizbare Windschutzscheibe und die Rückfahrkamera noch wichtiger sind. Bisher bietet die Farbskala nur drei Varianten begrenzt: ein kostenloses Weiß und gegen eine Zuzahlung in 12.000 Rubel (gut 170 Euro) Metallictöne mit den Namen "Typhoon" (grau) und "Platin" (silber). In Sachen Verarbeitung gibt es Fortschritte, aber im Detail bleibt Lada leider sich selbst treu. Große Spaltmaße, die Kunststoffe sind zu schief eingepasst und die Polsterung im Kofferraum ist schlampig geraten.

Wir müssen leider auch das Getriebe auf der Minusseite verbuchen. Für den sportlichen Einsatz würden wir uns eine Fünfgang-Schaltung mit weniger langen Wegen wünschen. Und für den Alltag einen sechsten Gang für komfortables Fahren auf Langstrecken. Der Vesta Sport hat zudem in Russland nur zwei Airbags - nicht genug für solch ein relativ kräftiges Auto.

Fazit:

Der Lada Vesta Sport hat die Chance, ein fahrerischer Meilenstein in der Geschichte der russischen Automobilindustrie und ein Achtungserfolg zu werden. Es ist gelungen, ein erfolgreiches, kompetentes Fahrwerk zu entwickeln, das gut zu dem stärkeren Motor passt. Und das Auto hat seine Alltagstauglichkeit bewahrt: er frisst nicht viel Benzin, hat keine Angst vor schlechten Straßen, die Ausstattung ist auf einem guten Niveau, der Kofferraum ist geräumig - 480 Liter. Hinzu kommt, dass der Lada mit minimalen Investitionen bereit sein dürfte für anständige Leistungen bei Amateurrennen. Für uns steht jedenfalls fest: Der Lada Vesta Sport ist cool.

P.S.: Wir bedanken uns bei Yuri Sazonov und Vladimir Klabukov für Ihre Hilfe bei den Fotos und interessante Aufnahmen.


Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Das kostet der Russen-GTI in seiner Heimat

Lada hat in Russland den Verkauf des neuen Vesta Sport gestartet. Moment mal? Lada Vesta plus Sport in einem Satz? Wird die eher mäßig aufregende Limousine plötzlich zum König der Coolness? Nun, ganz so weit möchten wir zwar nicht gehen, aber der Vesta Sport entwickelt einen ganz eigenen Reiz.

Widmen wir uns den Fakten: Seit dem 31. Januar 2019 können sich unsere russischen Freunde einen Lada Vesta Sport bestellen, ein Auto mit laut Hersteller "sportlichem Charakter und präzisem Handling". Darüber mag man schmunzeln, doch Sport ist AvtoVAZ, dem Konzern hinter Lada nicht fremd. Man denke nur an Einsätze im Tourenwagensport und bei Rallyes.

Zu investieren sind mindestens 1.009.900 Rubel, umgerechnet rund 13.600 Euro. Inklusive sind ein Tempomat eine Klimaautomatik, ein Multifunktionslenkrad, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor sowie ein Audiosystem. Wer zusätzlich ein Multimedia-Paket mit Rückfahrkamera, Navigation und beheizbarer Frontscheibe möchte, liegt bei 1.045.900 Rubel, das sind etwa 14.100 Euro.

Was unterscheidet den Vesta Sport von seinen zivilen Brüdern? Lada nennt ein Bodykit, eine Tieferlegung um 31 Millimeter sowie eine breitere Spur und 17-Zoll-Räder. Auf dem Grill prangt das Sport-Logo. Innen gibt es rote und schwarze Akzente, dazu mit Alcantara-ähnlichem Material bezogene Sitze. Vergessen wollen wir nicht das Leder am Lenkrad, Schalthebel und Handbremshebel.

Unter der Haube arbeitet wie im Renault Sandero R.S. für Südamerika ein 1,8-Liter-Saugbenziner mit 145 PS Leistung. 184 Newtonmeter Drehmoment stehen bei 3.600 Touren bereit, in 9,6 Sekunden werden 100 km/h erreicht. Das Schaltgetriebe muss mit fünf Gängen auskommen, maximal sollen 193 km/h machbar sein.

Insgesamt mehr als 200 neue Teile wurden im Lada Vesta Sport verbaut, darunter eine speziell entwickelte Bremsanlage. Den Durchmesser der vorderen Bremsscheiben hat man vergrößert, Scheibenbremsen sind an der Hinterachse montiert. Ein speziell abgestimmtes ESP bietet Sport-Einstellungen und die Möglichkeit zur vollständigen Abschaltung.

Kommt der Lada Vesta Sport auch nach Deutschland? Wohl eher nicht, denn bereits der "normale" 1,8-Liter-Motor wird nicht importiert. Zudem dürfte die Zielgruppe sehr überschaubar sein. Eigentlich schade. Wir würden dem Vesta Sport gerne einmal die Sporen geben. Auf der Rennstrecke, ohne ESP.


Russen-Schnäppchen?

Ist die Limousine ein Schnäppchen?
Buxtehude, 21. Februar 2017 - Noch vor geraumer Zeit hätte man nicht für möglich gehalten, dass es einen Lada geben wird, den man mit Spannung erwartet. Doch nun sind die ersten 200 Vesta in Deutschland angekommen. Die 4,41 Meter lange Stufenheck-Limousine ist eine der ersten Neuentwicklungen der russischen Marke unter Renault-Regie. Jetzt ist auch bekannt, was der Vesta kosten wird.

Optimierung für den deutschen Markt
Auf Facebook teilte Lada mit, dass die für den deutschen Markt exportierten Vesta optimiert und aufgewertet werden. Als Beispiele nennt man die Erfüllung der Euro-6-Abgasnorm, einige geänderte Materialien oder auch ein Deckenlicht im Fond. Werfen wir kurz einen Blick auf die Technik des Vesta: An der Vorderachse gibt es eine Einzelradaufhängung mit unteren Querlenkern und McPherson-Federbeinen, hinten kommt eine Verbundlenkerachse zum Einsatz. Die Bremsen sind vorne innenbelüftet, hinten gibt es nur Trommeln. Serienmäßig sind natürlich ein ESP sowie ein ABS mit Bremsassistent. Einziger Motor ist ein Saugbenziner mit 1,6 Liter Hubraum und 106 PS, dessen Verbrauch Lada mit 6,1 Liter angibt. Sein maximales Drehmoment beträgt 148 Newtonmeter bei 4.200 Touren, die Spitze liegt bei 180 km/h.

Komplette Ausstattung an der Basis
Serienmäßig ist ein Fünfgang-Schaltgetriebe, nach 11,8 Sekunden werden 100 km/h erreicht. Eine Sekunde länger dauert der Sprint mit dem automatisierten Fünfgang-Getriebe. Der Aufpreis für die Ersatz-Automatik: 760 Euro. Das bringt uns zum entscheidenden Punkt der Kosten. 12.490 Euro ruft Lada für den Vesta in der Basisversion auf. Aber was heißt hier Basis? Inklusive sind bereits eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber an allen Türen, ein Audiosystem mit USB, 16-Zoll-Alus, eine Metalliclackierung, Licht- und Regensensor, Parkpiepser hinten, eine Sitzheizung vorne und ein Tempomat. Extras gibt es offiziell keine, nur eine Anhängerkupplung und eine Autogasanlage baut Lada auf Wunsch ein. Für 1.000 Euro mehr gehört Ihnen der Vesta "Luxus". Was bietet er zusätzlich? Zu nennen sind die Frontscheibenheizung, die Klimaautomatik und das Multimediasystem mit Sieben-Zoll-Farbdisplay und Rückfahrkamera. Respekt, zumal fünf Jahre Garantie inklusive sind.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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