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Lada Vesta Gebrauchtwagen

Bild: Lada Vesta  Gebrauchtwagen

Lada Vesta

Der Lada Vesta ist eine durchaus gefällige 4-türige Limousine der Preisbrecher-Marke aus Russland.

 

Aktuelle Lada Vesta Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein Lada Vesta Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere Lada Vesta Meldungen

Lada Vesta in: Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Er ist der teuerste Serien-Lada in Russland: Unsere Kollegen sind den Vesta Sport unter anderem auf dem Smolensk-Ring gefahren
Kann ein Lada dynamisch sein? Das verspricht der neue Lada Vesta Sport. Unser ausführlicher Test zeigt, wie sich die 145 PS starke Limousine fährt
Lada Vesta in: Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Das kostet der Russen-GTI in seiner Heimat
Kein Witz: Es gibt jetzt tatsächlich einen Lada Vesta Sport. Wir verraten, was die aufgepeppte Limousine mit 145 PS in Russland kostet
Lada Vesta Sport

Lada Vesta in: 10 Autos, die wir gerne auch in Europa hätten

Bei diesen Auslandsmodellen geraten wir ins Träumen
Viele große Autokonzerne bieten in anderen Erdteilen Modelle an, die wir gar nicht kennen. Wir zeigen 10 Fahrzeuge, deren Import nach Europa wir fordern
Ansprechende Gestaltung: Lada bringt den Vesta jetzt auf den deutschen Markt

Russen-Schnäppchen?

Ist die Limousine ein Schnäppchen?
Das ist ein Lada? Mit frischem Design wirft der neue Lada Vesta manches Voruteil über den Haufen. Punktet er auch beim Preis? Soviel sei verraten: Dacia wird sich wohl warm anziehen müssen
Man mag es auf den ersten Blick kaum glauben: Das hier ist ein Lada!

Russische Revolution

So kommt der Lada Vesta zu uns
Preiswert und rustikal: So kannte man bisher die Fahrzeuge von Lada. Doch der Vesta dürfte unsere Gewohnheiten auf den Kopf stellen. Die Limousine sieht enorm gut aus. Wir haben erste Infos!
Dreidimensionaler, dynamischer, aber auch farbloser: Altes und neues Lada-Logo im Vergleich

Neues Lada-Logo

Das Wolga-Segelboot wird dreidimensional
Schick in die Zukunft will Lada gehen. Im nächsten Jahr kommen zwei neue Modelle, das Logo wurde schon jetzt modernisiert. Ist das neue Markensymbol ein Vorgeschmack auf die Optik der neuen Autos?
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Lada Vesta Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Er ist der teuerste Serien-Lada in Russland: Unsere Kollegen sind den Vesta Sport unter anderem auf dem Smolensk-Ring gefahren

Schau! Ein wunderschöner Lada. Kann ich mit dem Auto ein Foto machen? Der neue Vesta Sport löst einen Sturm öffentlicher Emotionen aus, wo immer er auftritt. Ob Fahrerlager oder Parkplatz eines Einkaufszentrums - die Menschenmenge versammelt sich ständig um ihn. Ich wage anzunehmen, dass jetzt, auf dem Höhepunkt des Neuheiteneffekts, die russische "heiße" Limousine die günstigste Art ist, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Natürlich lässt sich trefflich über das Design streiten, doch das Auto sieht nicht aus wie das Ergebnis eines ungeschickten Kolchos-Tunings. Im Gegenteil, alles fügt sich gut zusammen: Große Räder, betonte Radhäuser, Spoiler und rote Akzente sorgen für einen Hingucker-Effekt.

Und nicht nur das: Der böse "Vesta" hat sogar eine richtige Stimme. Die paarweise im Stoßfänger angebrachten Endrohre mit einem größeren Durchmesser von 40 bis 60 Millimeter rocken unter Last. Kommen wir zum Motor: Es handelt sich um den 1,8-Liter-Saugbenziner, der in Deutschland nicht angeboten wird. Die Spezialisten von Lada Sport haben den Motor gründlich in die Mangel genommen, erhöhten den Druck im Kraftstoffsystem, ersetzten Nockenwellen, optimierten die Steuerphasen. In Zahlen ausgedrückt: 145 statt 122 PS, das maximale Drehmoment steigt von 170 auf 187 Newtonmeter.

Trotzdem bleibt der Vesta Sport sehr wirtschaftlich. Selbst unter Berücksichtigung der scharf gefahrenen Runden auf der Rennstrecke lag der Durchschnittsverbrauch nicht über 11 Liter, und beim entspannten Fahren außerhalb von Staus sank er auf 8,4 Liter. In der Stadt verbraucht der Lada jedoch etwa 10 Liter Super auf 100 Kilometer.

Das Fahrwerk ist das Beste, was es im teuersten Lada gibt. Das Wort "lecker" ist ein passender Beiname für die Charakteristik der sportlichen Limousine. Für jeden Tag bietet das Chassis eine gelungene Kombination aus Straffheit und Komfort. Auch bei rauen Asphaltfugen in schnellen Kurven wird der Vesta Sport nicht unangenehm. Wellen, Spurrillen, Unebenheiten - keine Probleme. Wo ich hinwollte, wollte auch der Lada hin.

Auf der Rennstrecke (genauer gesagt: dem rund drei Kilometer langen Smolensk-Ring) macht der Vesta Sport noch mehr Spaß: Das ESP ist abschaltbar (willkommen beim Wintersport). Und so ist die Limousine mit einer ausgezeichneten Balance ausgestattet - man spürt die Drifts und die Straßenlage, als würde man seine eigene Haut auf dem Asphalt waschen. Dazu trägt auch die elektrische Servolenkung bei - das Lenkrad ist leicht, ohne künstliche Schwergängigkeit und damit auch für einen Anfänger nicht ermüdend und intuitiv. Ein besonderer Nervenkitzel ist es, mit voller Geschwindigkeit in schnelle Kurven zu fliegen. Hier schreibt der Lada einen neutralen Bogen - und dreht sich leicht nach innen. Montiert waren übrigens Reifen des Typs Continental ContiSportContact 5. Außerdem bietet der Vesta Sport größere Bremsscheiben, die in unserem Fall einen ganzen Streckentag ohne Launen und die geringsten Anzeichen von Überhitzung überstanden haben. Einzig die Sättel neigen zum bösen Quietschen.

Klar, einen Supersportler sollte man nicht erwarten. Die Beschleunigung auf 100 km/h beträgt 9,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 193 km/h. Je flotter man fährt, desto mehr Traktionsdefizit wird spürbar. Außerdem wird das Motorpotential auf der Rennstrecke durch einen frühzeitigen Drehzahlbegrenzer unterbrochen - Man will den dritten Gang halten, doch die Elektronik fordert den vierten, sobald der Tacho die rote Zone kitzelt. Und es stellt sich heraus, dass der Vorteil des Vesta Sport in Kurven auf Geraden wieder flöten geht. Die Beschleunigung ist träge, traktiv und schon gar nicht so weit, um sich Ampelduelle mit ausländischen Hot Hatches zu liefern.

Wir freuen uns aber, dass Lada eine "heiße" Limousine unter Berücksichtigung der russischen Gegebenheiten gebaut hat. Auch wenn die Bodenfreiheit etwas geringer ist als beim üblichen Vesta, reichen 147 Millimeter aus, um nicht auf den unebenen Straßen außerhalb der Moskauer Ringautobahn aufzusetzen. Außerdem klappert der Vesta Sport nicht so unangenehm auf Bodenwellen, wie es bei frühen Vestas der Fall war.

Außen gut - innen schön. Rote Akzente werten den Lada Vesta Sport deutlich auf. Von den Sitzen mit Kunstledernähten bis hin zur LED-Beleuchtung: Das können manch westliche Marken nicht besser. Überraschend bequem sind die tief montierten Sportsitze. Im Alltag läuft man keine Gefahr, seinen Rücken mit medizinischer Salbe wiederherstellen zu müssen.

In Russland wird der Lada Vesta Sport für 1.009.900 Rubel (umgerechnet rund 14.000 Euro) angeboten. Grundlage ist die Luxe-Ausstattung mit nützlichen Dingen des täglichen Lebens, wie Licht- und Regensensoren, Ein-Zonen-Klimaautomatik, Parkpiepser, Tempomat. Und für nur 36.000 Rubel (zirka 500 Euro) mehr gibt es zusätzlich ein Multimedia-Paket. Es beinhaltet ein System mit Navigation und Touchscreen, obwohl unserer Meinung nach die beheizbare Windschutzscheibe und die Rückfahrkamera noch wichtiger sind. Bisher bietet die Farbskala nur drei Varianten begrenzt: ein kostenloses Weiß und gegen eine Zuzahlung in 12.000 Rubel (gut 170 Euro) Metallictöne mit den Namen "Typhoon" (grau) und "Platin" (silber). In Sachen Verarbeitung gibt es Fortschritte, aber im Detail bleibt Lada leider sich selbst treu. Große Spaltmaße, die Kunststoffe sind zu schief eingepasst und die Polsterung im Kofferraum ist schlampig geraten.

Wir müssen leider auch das Getriebe auf der Minusseite verbuchen. Für den sportlichen Einsatz würden wir uns eine Fünfgang-Schaltung mit weniger langen Wegen wünschen. Und für den Alltag einen sechsten Gang für komfortables Fahren auf Langstrecken. Der Vesta Sport hat zudem in Russland nur zwei Airbags - nicht genug für solch ein relativ kräftiges Auto.

Fazit:

Der Lada Vesta Sport hat die Chance, ein fahrerischer Meilenstein in der Geschichte der russischen Automobilindustrie und ein Achtungserfolg zu werden. Es ist gelungen, ein erfolgreiches, kompetentes Fahrwerk zu entwickeln, das gut zu dem stärkeren Motor passt. Und das Auto hat seine Alltagstauglichkeit bewahrt: er frisst nicht viel Benzin, hat keine Angst vor schlechten Straßen, die Ausstattung ist auf einem guten Niveau, der Kofferraum ist geräumig - 480 Liter. Hinzu kommt, dass der Lada mit minimalen Investitionen bereit sein dürfte für anständige Leistungen bei Amateurrennen. Für uns steht jedenfalls fest: Der Lada Vesta Sport ist cool.

P.S.: Wir bedanken uns bei Yuri Sazonov und Vladimir Klabukov für Ihre Hilfe bei den Fotos und interessante Aufnahmen.


Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Das kostet der Russen-GTI in seiner Heimat

Lada hat in Russland den Verkauf des neuen Vesta Sport gestartet. Moment mal? Lada Vesta plus Sport in einem Satz? Wird die eher mäßig aufregende Limousine plötzlich zum König der Coolness? Nun, ganz so weit möchten wir zwar nicht gehen, aber der Vesta Sport entwickelt einen ganz eigenen Reiz.

Widmen wir uns den Fakten: Seit dem 31. Januar 2019 können sich unsere russischen Freunde einen Lada Vesta Sport bestellen, ein Auto mit laut Hersteller "sportlichem Charakter und präzisem Handling". Darüber mag man schmunzeln, doch Sport ist AvtoVAZ, dem Konzern hinter Lada nicht fremd. Man denke nur an Einsätze im Tourenwagensport und bei Rallyes.

Zu investieren sind mindestens 1.009.900 Rubel, umgerechnet rund 13.600 Euro. Inklusive sind ein Tempomat eine Klimaautomatik, ein Multifunktionslenkrad, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor sowie ein Audiosystem. Wer zusätzlich ein Multimedia-Paket mit Rückfahrkamera, Navigation und beheizbarer Frontscheibe möchte, liegt bei 1.045.900 Rubel, das sind etwa 14.100 Euro.

Was unterscheidet den Vesta Sport von seinen zivilen Brüdern? Lada nennt ein Bodykit, eine Tieferlegung um 31 Millimeter sowie eine breitere Spur und 17-Zoll-Räder. Auf dem Grill prangt das Sport-Logo. Innen gibt es rote und schwarze Akzente, dazu mit Alcantara-ähnlichem Material bezogene Sitze. Vergessen wollen wir nicht das Leder am Lenkrad, Schalthebel und Handbremshebel.

Unter der Haube arbeitet wie im Renault Sandero R.S. für Südamerika ein 1,8-Liter-Saugbenziner mit 145 PS Leistung. 184 Newtonmeter Drehmoment stehen bei 3.600 Touren bereit, in 9,6 Sekunden werden 100 km/h erreicht. Das Schaltgetriebe muss mit fünf Gängen auskommen, maximal sollen 193 km/h machbar sein.

Insgesamt mehr als 200 neue Teile wurden im Lada Vesta Sport verbaut, darunter eine speziell entwickelte Bremsanlage. Den Durchmesser der vorderen Bremsscheiben hat man vergrößert, Scheibenbremsen sind an der Hinterachse montiert. Ein speziell abgestimmtes ESP bietet Sport-Einstellungen und die Möglichkeit zur vollständigen Abschaltung.

Kommt der Lada Vesta Sport auch nach Deutschland? Wohl eher nicht, denn bereits der "normale" 1,8-Liter-Motor wird nicht importiert. Zudem dürfte die Zielgruppe sehr überschaubar sein. Eigentlich schade. Wir würden dem Vesta Sport gerne einmal die Sporen geben. Auf der Rennstrecke, ohne ESP.


Lada Vesta in: 10 Autos, die wir gerne auch in Europa hätten

Bei diesen Auslandsmodellen geraten wir ins Träumen
Uns hier bei Motor1.com passiert es oft, das wir die automobilen Neuheiten auf Märkten wie den USA, Südamerika, China und Japan beleuchten. Meistens denkt man sich dann: Ganz schön spezielle Fahrzeuge im Stil des Ford F-150, die aber nicht wirklich nach Europa passen. Aber es gibt auch Ausnahmen wie zum Beispiel den Daihatsu Copen, die wir sofort in einem Container zu uns holen würden. Wir zeigen 10 Modelle, die wir unbedingt hierzulande haben wollen.

Russen-Schnäppchen?

Ist die Limousine ein Schnäppchen?
Buxtehude, 21. Februar 2017 - Noch vor geraumer Zeit hätte man nicht für möglich gehalten, dass es einen Lada geben wird, den man mit Spannung erwartet. Doch nun sind die ersten 200 Vesta in Deutschland angekommen. Die 4,41 Meter lange Stufenheck-Limousine ist eine der ersten Neuentwicklungen der russischen Marke unter Renault-Regie. Jetzt ist auch bekannt, was der Vesta kosten wird.

Optimierung für den deutschen Markt
Auf Facebook teilte Lada mit, dass die für den deutschen Markt exportierten Vesta optimiert und aufgewertet werden. Als Beispiele nennt man die Erfüllung der Euro-6-Abgasnorm, einige geänderte Materialien oder auch ein Deckenlicht im Fond. Werfen wir kurz einen Blick auf die Technik des Vesta: An der Vorderachse gibt es eine Einzelradaufhängung mit unteren Querlenkern und McPherson-Federbeinen, hinten kommt eine Verbundlenkerachse zum Einsatz. Die Bremsen sind vorne innenbelüftet, hinten gibt es nur Trommeln. Serienmäßig sind natürlich ein ESP sowie ein ABS mit Bremsassistent. Einziger Motor ist ein Saugbenziner mit 1,6 Liter Hubraum und 106 PS, dessen Verbrauch Lada mit 6,1 Liter angibt. Sein maximales Drehmoment beträgt 148 Newtonmeter bei 4.200 Touren, die Spitze liegt bei 180 km/h.

Komplette Ausstattung an der Basis
Serienmäßig ist ein Fünfgang-Schaltgetriebe, nach 11,8 Sekunden werden 100 km/h erreicht. Eine Sekunde länger dauert der Sprint mit dem automatisierten Fünfgang-Getriebe. Der Aufpreis für die Ersatz-Automatik: 760 Euro. Das bringt uns zum entscheidenden Punkt der Kosten. 12.490 Euro ruft Lada für den Vesta in der Basisversion auf. Aber was heißt hier Basis? Inklusive sind bereits eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber an allen Türen, ein Audiosystem mit USB, 16-Zoll-Alus, eine Metalliclackierung, Licht- und Regensensor, Parkpiepser hinten, eine Sitzheizung vorne und ein Tempomat. Extras gibt es offiziell keine, nur eine Anhängerkupplung und eine Autogasanlage baut Lada auf Wunsch ein. Für 1.000 Euro mehr gehört Ihnen der Vesta "Luxus". Was bietet er zusätzlich? Zu nennen sind die Frontscheibenheizung, die Klimaautomatik und das Multimediasystem mit Sieben-Zoll-Farbdisplay und Rückfahrkamera. Respekt, zumal fünf Jahre Garantie inklusive sind.

Russische Revolution

So kommt der Lada Vesta zu uns
Buxtehude, 25. Juli 2016 - Seien wir mal ehrlich: Außer enorm günstigen Preisen und dem Allrad-Urgestein Niva (alias 4x4) lockt bei Lada momentan nichts. Doch das wird sich noch 2016 ändern: Im vierten Quartal des Jahres soll der ganz neue Lada Vesta hierzulande auf den Markt kommen. Er könnte dazu beitragen, den russischen Autobauer mit ganz anderen Augen zu sehen. Bereits jetzt gibt erste Details zur Technik und Ausstattung des Vesta.

Etwas länger als ein Opel Astra
Wo ist der Lada Vesta einzuordnen? Mit einer Länge von 4,41 Meter rangiert die Stufenheck-Limousine (weitere Varianten werden folgen) über dem 4,26 Meter langen Granta oder der 4,35 Meter messenden Dacia Logan Limousine. Sie wird in Deutschland nicht angeboten, liefert aber die Grundlage für den Vesta. Dafür spricht nicht nur der gemeinsame Radstand von 2,63 Meter. Auch den 1,6-Liter-Saugbenziner mit vier Zylindern und 106 PS kennt mancher noch aus dem Dacia Duster, dort waren es 105 PS. Möglich macht das alles der Mehrheitsanteil von Dacia-Mutter Renault am Lada-Mutterkonzern AwtoWAS.

Unterstützung von Renault
Renault verfolgt den Plan, die Lada-Fahrzeuge auf den neuesten Stand zu bringen, um sie international wettbewerbsfähig zu machen. Auch auf dem Heimatmarkt soll Boden gutgemacht werden, auch beim Design. Im Fall des Vesta ist der Plan aufgegangen: So schnittig sah noch kein Lada aus. Für eine Kompakt-Limousine bekommt der Vesta viel Pfiff ins Blech gepresst. Sogar wortwörtlich, denn besonders markant ist die X-Form in den Seitenflanken.

Neues Lada-Logo

Das Wolga-Segelboot wird dreidimensional
Buxtehude, 30. Dezember 2015 - Auf eine Automarke einzutreten, die imagemäßig ohnehin ein Kellerkind ist, ist vielleicht verrührerisch, aber auch billig. Wir versuchen also, uns mit Spott zurückzuhalten, auch wenn es einem die neue Presseinformation von Lada nicht leicht macht. "Schick in die Zukunft" will die Automarke des russischen Avtovaz-Konzerns gehen. Im Zuge von "umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen" wurde nun das Firmenlogo überarbeitet. Allerdings schmückte es die Preislisten bereits seit September. Vielleicht wäre eine Pressemitteilung damals im IAA-Rummel untergegangen, jedenfalls schickte Lada sie vorsichtshalber erst jetzt.

Immer noch ein Schiff mit geblähtem Segel
Das neue Markensymbol soll nun deutlich zeitgemäßer sein. Doch es zeigt kein Internet-Terminal, kein Raumschiff und kein Atom-U-Boot, sondern immer noch das alte Schiff mit geblähtem Segel, nur dreidimensionaler ist es geworden. Es soll sich um ein kleines Wolgasegelboot namens Schiguli handeln. Dasselbe Wort verwendete Avtovaz früher als Markennamen in Russland und Osteuropa. Der Name Lada (russisch für Liebling oder Geliebte) wurde erst 1974 für die Exportmodelle eingeführt.

Unter fremder Regie
Lada wurde in den letzten Jahren schrittweise von Renault-Nissan übernommen und gehört dem französisch-japanischen Konzern inzwischen zu drei Vierteln. Im Jahr 2011 wurde außerdem der ehemalige Volvo-Designer Steve Mattin ins Boot geholt, der für eine zeitgemäßere Optik sorgen soll. Seine Gesellenstücke bei Lada liefert er mit den zwei Modellen Xray und Vesta ab, die 2016 starten sollen. Während die Studie des Xray von 2012 noch deutliche SUV-Merkmale zeigte und positive Erwartungen nährte, sieht das Serienmodell aus wie ein billiger Kleinwagen. Er basiert auf der Plattform des Dacia Sandero. Der zweite Neuling ist der Vesta, eine Stufenhecklimousine des Kleinwagensegments, die es wohl auch als Kombi geben wird. Hier gibt es noch keine Bilder des Serienautos. Aktuell besteht die Modellpalette aus dem Schrägheckmodell Kalina - Lada-Beiname "Der Flinke" -, dem Stufenheckauto Granta ("Der Individualist") und dem Offroader Taiga 4x4, der früher unter dem Namen Niva bekannt war.
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