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Lada Gebrauchtwagen

Bild: Lada Gebrauchtwagen

Lada

Was wäre die russische Marke Lada ohne den guten alten Taiga (siehe Bld), wie er in Österreich ursprünglich genannt wurde? Seit über 40 Jahren hilft er wacker bei allen Tätigkeiten, die tief im Wald durchgeführt werden müssen, denn da ist er voll in seinem Element.

Doch Vorsicht: Wer kann sich noch an die Marken Skoda oder Dacia vor ihrem Re-Start erinnern? Die neuen Lada-PKW-Modelle holen immer mehr auf und sind preislich äußerst attraktiv.

 

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Unsere Lada Meldungen

Lada in: Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Er ist der teuerste Serien-Lada in Russland: Unsere Kollegen sind den Vesta Sport unter anderem auf dem Smolensk-Ring gefahren
Kann ein Lada dynamisch sein? Das verspricht der neue Lada Vesta Sport. Unser ausführlicher Test zeigt, wie sich die 145 PS starke Limousine fährt
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Lada in: Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

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Kein Witz: Es gibt jetzt tatsächlich einen Lada Vesta Sport. Wir verraten, was die aufgepeppte Limousine mit 145 PS in Russland kostet
Lada Vesta Sport

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Lada 4x4

Lada in: Was? Die gibt es noch?

Autos, die man fast vergessen hätte
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Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Lada Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Lada Vesta Sport im Test: Was kann der Russen-GTI?

Er ist der teuerste Serien-Lada in Russland: Unsere Kollegen sind den Vesta Sport unter anderem auf dem Smolensk-Ring gefahren

Schau! Ein wunderschöner Lada. Kann ich mit dem Auto ein Foto machen? Der neue Vesta Sport löst einen Sturm öffentlicher Emotionen aus, wo immer er auftritt. Ob Fahrerlager oder Parkplatz eines Einkaufszentrums - die Menschenmenge versammelt sich ständig um ihn. Ich wage anzunehmen, dass jetzt, auf dem Höhepunkt des Neuheiteneffekts, die russische "heiße" Limousine die günstigste Art ist, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Natürlich lässt sich trefflich über das Design streiten, doch das Auto sieht nicht aus wie das Ergebnis eines ungeschickten Kolchos-Tunings. Im Gegenteil, alles fügt sich gut zusammen: Große Räder, betonte Radhäuser, Spoiler und rote Akzente sorgen für einen Hingucker-Effekt.

Und nicht nur das: Der böse "Vesta" hat sogar eine richtige Stimme. Die paarweise im Stoßfänger angebrachten Endrohre mit einem größeren Durchmesser von 40 bis 60 Millimeter rocken unter Last. Kommen wir zum Motor: Es handelt sich um den 1,8-Liter-Saugbenziner, der in Deutschland nicht angeboten wird. Die Spezialisten von Lada Sport haben den Motor gründlich in die Mangel genommen, erhöhten den Druck im Kraftstoffsystem, ersetzten Nockenwellen, optimierten die Steuerphasen. In Zahlen ausgedrückt: 145 statt 122 PS, das maximale Drehmoment steigt von 170 auf 187 Newtonmeter.

Trotzdem bleibt der Vesta Sport sehr wirtschaftlich. Selbst unter Berücksichtigung der scharf gefahrenen Runden auf der Rennstrecke lag der Durchschnittsverbrauch nicht über 11 Liter, und beim entspannten Fahren außerhalb von Staus sank er auf 8,4 Liter. In der Stadt verbraucht der Lada jedoch etwa 10 Liter Super auf 100 Kilometer.

Das Fahrwerk ist das Beste, was es im teuersten Lada gibt. Das Wort "lecker" ist ein passender Beiname für die Charakteristik der sportlichen Limousine. Für jeden Tag bietet das Chassis eine gelungene Kombination aus Straffheit und Komfort. Auch bei rauen Asphaltfugen in schnellen Kurven wird der Vesta Sport nicht unangenehm. Wellen, Spurrillen, Unebenheiten - keine Probleme. Wo ich hinwollte, wollte auch der Lada hin.

Auf der Rennstrecke (genauer gesagt: dem rund drei Kilometer langen Smolensk-Ring) macht der Vesta Sport noch mehr Spaß: Das ESP ist abschaltbar (willkommen beim Wintersport). Und so ist die Limousine mit einer ausgezeichneten Balance ausgestattet - man spürt die Drifts und die Straßenlage, als würde man seine eigene Haut auf dem Asphalt waschen. Dazu trägt auch die elektrische Servolenkung bei - das Lenkrad ist leicht, ohne künstliche Schwergängigkeit und damit auch für einen Anfänger nicht ermüdend und intuitiv. Ein besonderer Nervenkitzel ist es, mit voller Geschwindigkeit in schnelle Kurven zu fliegen. Hier schreibt der Lada einen neutralen Bogen - und dreht sich leicht nach innen. Montiert waren übrigens Reifen des Typs Continental ContiSportContact 5. Außerdem bietet der Vesta Sport größere Bremsscheiben, die in unserem Fall einen ganzen Streckentag ohne Launen und die geringsten Anzeichen von Überhitzung überstanden haben. Einzig die Sättel neigen zum bösen Quietschen.

Klar, einen Supersportler sollte man nicht erwarten. Die Beschleunigung auf 100 km/h beträgt 9,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 193 km/h. Je flotter man fährt, desto mehr Traktionsdefizit wird spürbar. Außerdem wird das Motorpotential auf der Rennstrecke durch einen frühzeitigen Drehzahlbegrenzer unterbrochen - Man will den dritten Gang halten, doch die Elektronik fordert den vierten, sobald der Tacho die rote Zone kitzelt. Und es stellt sich heraus, dass der Vorteil des Vesta Sport in Kurven auf Geraden wieder flöten geht. Die Beschleunigung ist träge, traktiv und schon gar nicht so weit, um sich Ampelduelle mit ausländischen Hot Hatches zu liefern.

Wir freuen uns aber, dass Lada eine "heiße" Limousine unter Berücksichtigung der russischen Gegebenheiten gebaut hat. Auch wenn die Bodenfreiheit etwas geringer ist als beim üblichen Vesta, reichen 147 Millimeter aus, um nicht auf den unebenen Straßen außerhalb der Moskauer Ringautobahn aufzusetzen. Außerdem klappert der Vesta Sport nicht so unangenehm auf Bodenwellen, wie es bei frühen Vestas der Fall war.

Außen gut - innen schön. Rote Akzente werten den Lada Vesta Sport deutlich auf. Von den Sitzen mit Kunstledernähten bis hin zur LED-Beleuchtung: Das können manch westliche Marken nicht besser. Überraschend bequem sind die tief montierten Sportsitze. Im Alltag läuft man keine Gefahr, seinen Rücken mit medizinischer Salbe wiederherstellen zu müssen.

In Russland wird der Lada Vesta Sport für 1.009.900 Rubel (umgerechnet rund 14.000 Euro) angeboten. Grundlage ist die Luxe-Ausstattung mit nützlichen Dingen des täglichen Lebens, wie Licht- und Regensensoren, Ein-Zonen-Klimaautomatik, Parkpiepser, Tempomat. Und für nur 36.000 Rubel (zirka 500 Euro) mehr gibt es zusätzlich ein Multimedia-Paket. Es beinhaltet ein System mit Navigation und Touchscreen, obwohl unserer Meinung nach die beheizbare Windschutzscheibe und die Rückfahrkamera noch wichtiger sind. Bisher bietet die Farbskala nur drei Varianten begrenzt: ein kostenloses Weiß und gegen eine Zuzahlung in 12.000 Rubel (gut 170 Euro) Metallictöne mit den Namen "Typhoon" (grau) und "Platin" (silber). In Sachen Verarbeitung gibt es Fortschritte, aber im Detail bleibt Lada leider sich selbst treu. Große Spaltmaße, die Kunststoffe sind zu schief eingepasst und die Polsterung im Kofferraum ist schlampig geraten.

Wir müssen leider auch das Getriebe auf der Minusseite verbuchen. Für den sportlichen Einsatz würden wir uns eine Fünfgang-Schaltung mit weniger langen Wegen wünschen. Und für den Alltag einen sechsten Gang für komfortables Fahren auf Langstrecken. Der Vesta Sport hat zudem in Russland nur zwei Airbags - nicht genug für solch ein relativ kräftiges Auto.

Fazit:

Der Lada Vesta Sport hat die Chance, ein fahrerischer Meilenstein in der Geschichte der russischen Automobilindustrie und ein Achtungserfolg zu werden. Es ist gelungen, ein erfolgreiches, kompetentes Fahrwerk zu entwickeln, das gut zu dem stärkeren Motor passt. Und das Auto hat seine Alltagstauglichkeit bewahrt: er frisst nicht viel Benzin, hat keine Angst vor schlechten Straßen, die Ausstattung ist auf einem guten Niveau, der Kofferraum ist geräumig - 480 Liter. Hinzu kommt, dass der Lada mit minimalen Investitionen bereit sein dürfte für anständige Leistungen bei Amateurrennen. Für uns steht jedenfalls fest: Der Lada Vesta Sport ist cool.

P.S.: Wir bedanken uns bei Yuri Sazonov und Vladimir Klabukov für Ihre Hilfe bei den Fotos und interessante Aufnahmen.


Zeigen diese Bilder den neuen Lada 4x4?

Startet das SUV im Jahr 2021 auf Dacia-Duster-Plattform?

Erst kürzlich erfolgte der Paukenschlag: Ende 2019 zieht sich Lada offiziell vom deutschen Markt zurück. Offiziell wurde dies mit zu hohen Abgasnormen für die derzeitigen Motoren begründet, unter der Hand will Renault-Nissan aber auch vermeiden, dass sich mit Dacia und Lada zwei Billigmarken des Konzerns im gleichen Markt gegenseitig die Kunden stehlen.

Jetzt sind Patentzeichnungen aufgetaucht, die ein Fahrzeug zeigen, welches für ein furioses Comeback sorgen könnte: Der Nachfolger des über 40 Jahre alten Lada 4x4, einst als "Niva" aus der Taufe gehoben.

In den Begleitdokumenten wird als Inhaber der Designrechte AvtoVAZ (der Konzern hinter Lada) genannt, das patentierte Objekt wird jedoch einfach als "PKW" bezeichnet: Die Dokumente enthalten keine offiziellen Hinweise auf den Namen des Projekts. Es ist möglich, dass die Russen sich einfach entschieden haben, ihre Rechte an der Optik des auf dem Moskauer Autosalon 2018 vorgestellten Konzepts "4x4 Vision" zu schützen: In den Zeichnungen ist das Auto mit Felgen ausgestattet, die mit den Rädern der Studie identisch sind.

Dennoch können wir davon ausgehen, dass die Arbeiten an der Serienimplementierung des Prototypen, der zur neuen Generation des Kult-SUVs mutieren soll, bei AvtoVAZ fortgesetzt werden. In diesem Fall wird das Serienmodell fast zu einer Kopie des Konzepts - mit den gleichen X-förmigen Falzen an den Seiten und übereinander angeordneten Leuchten vorne im Stil des Hyundai Santa Fe. Fraglich bleibt aber, ob es aufwendige Details wie die herausfahrenden Türgriffe es in die Serie schaffen.

Nach vorläufigen Informationen wird die neue Generation des Lada 4x4 auf der Plattform des Renault/Dacia Duster gebaut, der zugleich modernisiert wird. Es ist wahrscheinlich, dass in diesem Prozess Lösungen verwendet werden, die bereits auf ein anderes Modell des Konzerns angewendet werden - das für Russland konzipierte Cross-Coupé Renault Arkana, dessen Premiere für den 22. Mai geplant ist. Es sei auch darauf hingewiesen, dass Togliatti bereits den Wunsch geäußert hat, die besonderen Offroad-Fähigkeiten des alten 4x4 zu erhalten.

Mit einem Serienstart eines neuen Lada 4x4 ist nicht vor 2021 zu rechnen.

Quelle: Rospatent


Vergessene Studien: Lada Rapan (1998) und Lada Peter Turbo (2000)

Vor zwei Jahrzenten zeigte Lada zwei ziemlich ungewöhnliche Studien

Im Jahr 2018 wurde eine der ungewöhnlichsten Designstudien von AvtoVAZ 20 Jahre alt: der Lada Rapan. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir in unserer Serie zu vergessenen Designstudien an das Auto und seinen Nachfolger Lada Peter Turbo.

Name: Lada Rapan

Premiere: Pariser Autosalon 1998

Daten: 34 PS starker Elektromotor, Frontantrieb, Rahmenkonstruktion, Kunststoffkarosserie

Hintergrund:
In der Sowjetunion gab es keine Designstudien im herkömmlichen Sinne. Die Autowerke erstellten experimentelle Prototypen, an denen neue Technologien getestet wurden. Dass zum ersten Mal ein solches Auto speziell für eine Ausmesse gebaut wurde, ist noch nicht sehr lange her. Eine der ersten war der 1998 auf dem Pariser Autosalon gezeigte Lada Rapan von AvtoVAZ.

Der Viersitzer was als Auto für Megacities und Umweltzonen konzipiert und hatte daher einen Elektromotor. Der Wagen basierte auf einer Plattform, die als Basis für eine ganze Modellfamilie dienen sollte. Im Unterboden befanden sich ein Nickel-Cadmium-Akku mit einer Kapazität von 120 Amperestunden und ein 34 PS starker Elektromotor, der die Vorderachse antrieb. Einige Komponenten wurden von dem experimentellen Kompaktwagen namens Oka entliehen, doch das meiste war neu.

Die Karosserie bestand aus Kunststoff. Zahlreiche Fenster und ein Panoramadach ließen Licht ins Innere. Der Name des Autos (Rapan) wurde von einem im Meer lebenden Weichtier übernommen, dessen Schale der Karosserie ähnelte. Das Auto besaß die Schiebetüren, zum Ein- und Aussteigen ließen sich die Sitze zur Tür drehen und das Lenkrad anheben. In das Lenkrad war nicht nur ein Airbag, sondern auch die Instrumente eingebaut.

Die Studie wog etwa 1,5 Tonnen und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, die Reichweite lag bei 110 Kilometer. Nach dem Debüt in Paris wurde der Wagen noch einmal auf dem Moskauer Automobilsalon gezeigt. Aber schlussendlich interessierte das Projekt weder potenzielle Partner noch den Automobilhersteller selbst. Heute befindet sich das Einzelstück im AvtoVAZ-Fabrikmuseum in Togliatti.

Name: Lada Peter Turbo
Premiere: Moscow Motor Show 2000
Daten
: keine
Hintergrund:
Zwei Jahre nach der Premiere von Lada Rapan stellte AvtoVAZ in Moskau die Studie Lada Peter Turbo vor. Das gezeigte Modell besaß allerdings noch keinen Innenraum.

Das Auto sah futuristisch aus und die einteilige Karosserie hatte hervorragende aerodynamische Eigenschaften. Eines der Hauptmerkmale des Peter Turbo war das leicht konkave Dach, das den Luftwiderstand senkte.

Für den Pariser Autosalon wurde der Prototyp fertiggestellt und ein Innenraum entworfen. Die Bedienelemente waren jedoch funktionslos. Viele Lösungen - wie die drehbaren Sitze - stammten vom Lada Rapan. Wie der Rapan so ging auch der Peter Turbo nie in Serie. Das einzige Exemplar steht heute ebenfalls im AvtoVAZ-Fabrikmuseum.


Lada Vesta Sport: Nein, das ist kein Druckfehler!

Das kostet der Russen-GTI in seiner Heimat

Lada hat in Russland den Verkauf des neuen Vesta Sport gestartet. Moment mal? Lada Vesta plus Sport in einem Satz? Wird die eher mäßig aufregende Limousine plötzlich zum König der Coolness? Nun, ganz so weit möchten wir zwar nicht gehen, aber der Vesta Sport entwickelt einen ganz eigenen Reiz.

Widmen wir uns den Fakten: Seit dem 31. Januar 2019 können sich unsere russischen Freunde einen Lada Vesta Sport bestellen, ein Auto mit laut Hersteller "sportlichem Charakter und präzisem Handling". Darüber mag man schmunzeln, doch Sport ist AvtoVAZ, dem Konzern hinter Lada nicht fremd. Man denke nur an Einsätze im Tourenwagensport und bei Rallyes.

Zu investieren sind mindestens 1.009.900 Rubel, umgerechnet rund 13.600 Euro. Inklusive sind ein Tempomat eine Klimaautomatik, ein Multifunktionslenkrad, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor sowie ein Audiosystem. Wer zusätzlich ein Multimedia-Paket mit Rückfahrkamera, Navigation und beheizbarer Frontscheibe möchte, liegt bei 1.045.900 Rubel, das sind etwa 14.100 Euro.

Was unterscheidet den Vesta Sport von seinen zivilen Brüdern? Lada nennt ein Bodykit, eine Tieferlegung um 31 Millimeter sowie eine breitere Spur und 17-Zoll-Räder. Auf dem Grill prangt das Sport-Logo. Innen gibt es rote und schwarze Akzente, dazu mit Alcantara-ähnlichem Material bezogene Sitze. Vergessen wollen wir nicht das Leder am Lenkrad, Schalthebel und Handbremshebel.

Unter der Haube arbeitet wie im Renault Sandero R.S. für Südamerika ein 1,8-Liter-Saugbenziner mit 145 PS Leistung. 184 Newtonmeter Drehmoment stehen bei 3.600 Touren bereit, in 9,6 Sekunden werden 100 km/h erreicht. Das Schaltgetriebe muss mit fünf Gängen auskommen, maximal sollen 193 km/h machbar sein.

Insgesamt mehr als 200 neue Teile wurden im Lada Vesta Sport verbaut, darunter eine speziell entwickelte Bremsanlage. Den Durchmesser der vorderen Bremsscheiben hat man vergrößert, Scheibenbremsen sind an der Hinterachse montiert. Ein speziell abgestimmtes ESP bietet Sport-Einstellungen und die Möglichkeit zur vollständigen Abschaltung.

Kommt der Lada Vesta Sport auch nach Deutschland? Wohl eher nicht, denn bereits der "normale" 1,8-Liter-Motor wird nicht importiert. Zudem dürfte die Zielgruppe sehr überschaubar sein. Eigentlich schade. Wir würden dem Vesta Sport gerne einmal die Sporen geben. Auf der Rennstrecke, ohne ESP.


Lada in: 10 Autos, die wir gerne auch in Europa hätten

Bei diesen Auslandsmodellen geraten wir ins Träumen
Uns hier bei Motor1.com passiert es oft, das wir die automobilen Neuheiten auf Märkten wie den USA, Südamerika, China und Japan beleuchten. Meistens denkt man sich dann: Ganz schön spezielle Fahrzeuge im Stil des Ford F-150, die aber nicht wirklich nach Europa passen. Aber es gibt auch Ausnahmen wie zum Beispiel den Daihatsu Copen, die wir sofort in einem Container zu uns holen würden. Wir zeigen 10 Modelle, die wir unbedingt hierzulande haben wollen.

Lada in: Was? Die gibt es noch?

Autos, die man fast vergessen hätte
Es gibt Sie noch, die guten alten Dinge: So bewirbt ein Nostalgie-Warenhaus seine Produkte. Doch in der Autobranche ist Nostalgie höchstens beim Design erwünscht. Modellreihen sollten stets so aktuell wie möglich sein. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Wir zeigen Autos, von denen wir selbst überrascht waren, dass es sie noch auf dem deutschen Markt gibt.
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