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Unsere Mercedes AMG One Meldungen

Mercedes-AMG One Produktionsstart

Mercedes-AMG One Produktion gestartet, Montage komplett von Hand

So speziell ist die Fertigung eines 2,5-Millionen-Euro-Hypercars mit Formel-1-Motor
Fünf Jahre nach Vorstellung startet die Produktion des Mercedes-AMG One. So speziell ist die Fertigung eines 2,5-Millionen-Euro-Hypercars mit Formel-1-Motor.
Mercedes-AMG One (2022)

Mercedes-AMG One (2022): Das Formel-1-Hypercar ist fertig

Über 1.000 PS, 7 Sekunden auf Tempo 200 und fast fünf Jahre Entwicklungszeit ...
Endlich zeigt Mercedes-AMG die finale Version des One. Seine extreme Hybrid-Technik stammt aus der Formel 1. Wir haben alle Details.
Mercedes AMG One in: Offiziell: Mercedes-AMG One geht ab Mitte 2022 in Serie

Offiziell: Mercedes-AMG One geht ab Mitte 2022 in Serie

Von der Studie bis zur Produktion hat es dann fünf Jahre gedauert
Mercedes-AMG hat angekündigt, dass das lange erwartete Hypercar One mit dem aus der Formel 1 stammenden Antrieb Mitte 2022 in Produktion gehen wird.
Mercedes-AMG ONE

Mercedes AMG One in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Im September 2021 findet die Automesse IAA zum ersten Mal in München. Was werden die Hersteller dort präsentieren? Wir wagen einen ersten Ausblick.
Mercedes-AMG Eins

Mercedes-AMG One: Neue Bilder zeigen das epische Hypercar im Detail

Die Auslieferungen des Monstrums mit F1-Motor sollen dieses Jahr endlich beginnen
Der Mercedes-AMG One sieht in einer neuen Social-Media-Bilderserie aus, als wäre er endlich in seiner finalen Serienform.
Mercedes-AMG One

Mercedes-AMG One: Der über 1.000 PS starke Supersportler kommt näher

Testbetrieb verlagert sich vom Prüfstand immer mehr auf die Rennstrecke
Das Mercedes-AMG Project One schien zum Endlos-Projekt zu werden. Doch nun ist der über 1.000 PS starke Supersportler auf dem Weg zur Serienreife.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Mercedes AMG One Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Mercedes-AMG One Produktion gestartet, Montage komplett von Hand

So speziell ist die Fertigung eines 2,5-Millionen-Euro-Hypercars mit Formel-1-Motor

Fünf Jahre ist es her, dass Mercedes-AMG sein Project One Concept auf der Frankfurter IAA enthüllte. Nach gefühlt 300 Rückschlägen ist die Serienproduktion des Hypercars mit Formel 1-Motor nun endlich gestartet.

Das schnellste Straßenauto in der Geschichte des Sterns musste wieder und wieder verschoben werden, weil der hochkomplexe 1,6-Liter-Turbo-V6-Antrieb kaum mit Emissions- und Geräusch-Regulierungen in Einklang zu bringen war (Mercedes-Chef Ola Källenius zur Absegnung des Projekts: "Ich bin sicher wir waren betrunken"). All das gehört nun aber der Vergangenheit an - der Zusammenbau des ersten von insgesamt 275 Exemplaren hat soeben begonnen.

Die Autos werden per Hand im AMG-Werk im englischen Coventry gefertigt. Der Hybrid-Antriebsstrang mit seinen vier Elektromotoren wiederum entsteht in Brixworth bei Mercedes-AMG High Performance Powertrains. Dort werden auch die Formel 1 Motoren von Mercedes entwickelt und gebaut. Um die Produktion des One zu starten, tat sich AMG mit Multimatic zusammen, um gemeinsam eine maßgeschneiderte Produktionsstätte aus dem Boden zu stampfen.  

Jedes Fahrzeug muss 16 Montage- und Prüfstationen durchlaufen. Mercedes-AMG vergleicht den Prozess mit der Fertigung von Luxusuhren. So werden einige Baugruppen zunächst vormontiert und auf ihre Funktion geprüft. Danach werden sie wieder demontiert und erst dann final ins Fahrzeug eingebaut.

Mehr als 50 Mitarbeiter sind an der Fertigung des AMG One beteiligt. Nach der Fertigstellung nimmt ein Werkstestfahrer jedes Auto auf einem nahegelegenen Versuchsgelände noch einmal final ab. Nach seiner Freigabe wird das 1.063-PS-Biest mit einem Transportschutz in einem geschlossenen LKW in die Zentrale nach Affalterbach gebracht. Dort weisen Experten den Kunden in die Technik seines hochpreisigen Erwerbs ein und übergeben anschließend das Fahrzeug. 

Das Allrad-Hypercar hat einen extrem komplexen Verbrennungsmotor, der bis 11.000 U/min dreht und letztlich doch irgendwie die Euro 6-Abgasnorm erfüllt. Der kleine Turbo-Sechszylinder bringt es alleine auf 574 PS und hat eine Leerlaufdrehzahl von 1.200 Touren. Ein überaus niedriger Wert, wenn man bedenkt, dass die Maschine des Formel 1-Autos im Stand 5.000 Touren dreht. Dieser Punkt dürfte bei der Entwicklung mit die meisten Kopfschmerzen verursacht haben. Am Ende fand man aber auch hierfür eine Lösung.

Die vier Elektromotoren teilen sich wie folgt auf: Es gibt einen pro Vorderrad, zusammen erzeugen sie 240 kW (326 PS). Ein dritter E-Motor sitzt direkt am Verbrenner und schickt 120 kW (163 PS) an die Kurbelwelle. E-Aggregat Nummer Vier befindet sich im Turbolader und treibt dessen Welle mit 90 kW (122 PS) direkt an. 

Mit dabei im wilden Mix ist eine 8,4-kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die eine elektrische Reichweite von etwa 18 Kilometer ermöglicht. Die Übertragung der Antriebskraft auf die Hinterräder erfolgt über ein völlig neues, automatisiertes 7-Gang-Schaltgetriebe, das speziell für den One entwickelt wurde. Die Schaltstangen und die 4-Scheiben-Kohlefaser-Kupplung werden hydraulisch betätigt. Das Selbstsperrdifferenzial ist in das Getriebe integriert.

Die Beschleunigung von 0-100 km/h in 2,9 Sekunden klingt nicht mehr so beeindruckend wie noch vor der Ära der elektrischen Performance-Autos. Allerdings sprintet der AMG One halt auch in sieben Sekunden von 0-200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 352 Sachen liegen. 

Das Auto ist zweifellos ein Wunderwerk der Technik und es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis es den Rekord für das schnellste Serienauto auf der Nürburgring Nordschleife einstellt. 


Mercedes-AMG One (2022): Das Formel-1-Hypercar ist fertig

Über 1.000 PS, 7 Sekunden auf Tempo 200 und fast fünf Jahre Entwicklungszeit ...

Wenn es mal wieder länger dauert, schnapp Dir ein Snickers! Geht man nach diesem alten Werbeslogan, dürfte man bei Mercedes-AMG in Affalterbach sehr viele Schokoriegel verzehrt haben. Auf der IAA 2017 stand erstmals der "Project One", doch erst jetzt ist der Supersportler serienreif. Der Grund: Die hochkomplexe Formel-1-Technik musste mit einer Straßenzulassung in Einklang gebracht werden.

Mit einem Verbrennungsmotor und vier Elektromotoren leistet der Hyper-Plug-in-Hybrid insgesamt 782 kW (1.063 PS), die Höchstgeschwindigkeit ist auf 352 km/h begrenzt. Die Umsetzung dieser äußerst komplexen Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Formel-1-Experten von Mercedes-AMG High Performance Powertrains in Brixworth. Ebenfalls in Großbritannien wird der Mercedes-AMG One im Rahmen des Goodwood Festival of Speed (23. bis 26. Juni 2022) zum ersten Mal offiziell in Aktion zu sehen sein.

Nicht nur der Antrieb stammt aus dem Motorsport, sondern auch andere Technologien. Diese reichen vom Monocoque und der Karosserie aus Carbon über das Push-Rod-Chassis, die halbtragende Motor-/Getriebeeinheit und die aktive Aerodynamik. Dank seiner komplexen Technologie bietet der zweisitzige Mercedes-AMG One manchmal sogar mehr als ein Formel-1-Rennwagen.

Er verfügt über den variablen Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit Hybridantrieb an der Hinterachse, elektrischem Antrieb an der Vorderachse und mit Torque Vectoring. Darüber hinaus kann er auch rein elektrisch fahren.

"Mit dem Mercedes-AMG One haben wir die Grenzen mehr als nur verschoben. Die immensen technischen Herausforderungen, einen modernen Formel-1-Antriebsstrang alltagstauglich für die Straße zu machen, haben uns zweifellos an unsere Grenzen gebracht. Viele mögen während der Entwicklungszeit gedacht haben, dass das Projekt nicht umsetzbar sei. Doch die Teams in Affalterbach und Großbritannien haben nie aufgegeben und an sich selbst geglaubt.

[Unsere Kunden] können sich nun über den exklusiven und einzigartigen Mercedes-AMG ONE freuen, der nun die nächste Hürde nehmen und alle ECE-Zertifizierungstests bestehen konnte", sagt AMG-Chef Philipp Schiemer.

Der Antrieb des Mercedes-AMG One besteht aus einer hochintegrierten und intelligent vernetzten Einheit, die aus einem Hybrid-Turbo-Verbrennungsmotor und insgesamt vier Elektromotoren besteht: einer ist in den Turbolader integriert, ein weiterer ist direkt am Verbrennungsmotor implantiert und mit der Kurbelwelle verbunden, und die beiden letzten treiben die Vorderräder an.

Hier die wichtigsten Daten des One in der Übersicht:

Die Technologie des 1,6-Liter-V6-Hybrid-Benzinmotors mit elektrisch unterstützter Aufladung durch einen einzelnen Turbolader entspricht der des aktuellen Formel-1-Motors. Die vier obenliegenden Nockenwellen werden von Stirnrädern angetrieben. Die mechanischen Ventilfedern werden durch Luftfedern ersetzt, um eine höhere Drehzahl zu erreichen.

Der Motor, der zentral vor der Hinterachse eingebaut ist, dreht bis zu 11.000 U/min. Um die Haltbarkeit zu erhöhen und die Verwendung von handelsüblichem Super-Plus-Benzin zu ermöglichen, bleibt er jedoch bewusst unter der Drehzahlgrenze der F1.

Der Motor wird bei hohen Drehzahlen durch einen Hightech-Turbolader angekurbelt. Die Abgasturbine und die Kompressorturbine sind mit Abstand zueinander positioniert und durch eine Welle miteinander verbunden. Dies ermöglicht eine tiefere Einbauposition des Turboladers. Die Welle beherbergt einen Elektromotor mit einer Leistung von zirka 90 kW.

Elektronisch gesteuert treibt er die Welle des Turboladers direkt an und beschleunigt so das Verdichterrad auf bis zu 100.000 U/min, bevor der Abgasstrom die Arbeit übernimmt. Diese Einheit trägt die für die Formel 1 typische Bezeichnung "MGU-H" (Motor Generator Unit Heat).

Der elektrische Turbolader des Mercedes-AMG One hat noch einen weiteren Vorteil: Er nutzt einen Teil der überschüssigen Energie, die durch den Abgasstrom erzeugt wird, um wie ein Generator elektrische Energie zu erzeugen und in der Lithium-Ionen-Hochspannungsbatterie zu speichern oder sie an die elektrische Vorderachse oder den Elektromotor (MGU-K = Motor Generator Unit Kinetic) am Verbrennungsmotor abzugeben. Die MGU-K leistet 120 kW, ist direkt am Verbrennungsmotor positioniert und über ein Stirnradgetriebe mit der Kurbelwelle verbunden.

Hinzu kommt ein sehr komplexes und effizientes Abgasreinigungssystem mit vier vorgeheizten Metallkatalysatoren, zwei Keramikkatalysatoren und zwei Benzinpartikelfiltern. Die vier Heizelemente mit einer Gesamtleistung von 16 kW sorgen dafür, dass die EU6-Emissionsgrenzwerte unter realen Fahrbedingungen (RDE) eingehalten werden.

Das Abgasreinigungssystem ist zudem hinsichtlich des Gegendrucks optimiert, um Leistungsverluste zu vermeiden. Dasselbe gilt für den großen Endschalldämpfer aus leichtem Titan.

Die beiden Elektromotoren mit je 120 kW, die sich an der Vorderachse befinden, erreichen bis zu 50.000 Rotorumdrehungen pro Minute. Sie sind über zwei Getriebe mit den Vorderrädern verbunden. Die so rein elektrisch angetriebene Vorderachse arbeitet radselektiv und ermöglicht eine individuelle Drehmomentverteilung.

Der Lithium-Ionen-Energiespeicher ist ebenfalls eine Spezialentwicklung von Mercedes-AMG. Die Anordnung und Kühlung der Batteriezellen entspricht der des Mercedes-AMG Formel-1-Rennwagens. Im Mercedes-AMG One sind jedoch wesentlich mehr Zellen verbaut, um die Alltagstauglichkeit zu gewährleisten. Die Kapazität von 8,4 kWh reicht für eine rein elektrische Reichweite von 18,1 Kilometern. Das Aufladen erfolgt über Wechselstrom und das integrierte On-Board-Ladegerät mit 3,7 kW Leistung.

Außerdem kann die Batterie durch Rekuperation oder durch den Verbrennungsmotor mit neuer Energie versorgt werden. Die Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterie und der DC/DC-Wandler zur Unterstützung und zum Laden des 12-V-Bordnetzes sind platzsparend im Fahrzeugboden hinter der Vorderachse untergebracht.

Eine Hightech-Kühlflüssigkeit umströmt alle Zellen und kühlt sie individuell. Hintergrund: Jede Batterie benötigt für eine optimale Leistungsabgabe eine definierte Temperatur. Wird der Energiespeicher zu kalt oder zu heiß, erleidet er vorübergehend einen spürbaren Leistungsverlust oder muss gedrosselt werden, um nicht durch zu hohe Wärmeentwicklung Schaden zu nehmen. Eine gleichmäßige Temperaturregelung des Akkus hat daher einen entscheidenden Einfluss auf seine Leistung, Lebensdauer und Sicherheit.

Ein weiteres Merkmal ist die Hochspannung des Antriebssystems, das mit 800 Volt statt der üblichen 400 Volt betrieben wird, was beispielsweise den Querschnitt der Kabel deutlich reduziert und somit Gewicht und Platz spart.

Die Fahrprogramme reichen vom reinen Elektrobetrieb bis hin zum ultradynamischen Modus (Strat 2), der einer Einstellung entspricht, die in der Formel 1 im Qualifying für die schnellsten Rundenzeiten verwendet wird.

Der Mercedes-AMG One startet zunächst geräuschlos mit dem Einschalten der Elektromotoren an der Vorderachse. Parallel dazu werden die Katalysatoren vorgeheizt. Der Verbrennungsmotor startet erst, wenn die richtige Temperatur des Katalysators erreicht ist.

- Race Safe: Standardprogramm mit bedarfsgerechtem Hybrid-Fahrmodus und rein elektrischem Anfahren. Erst wenn der Leistungsbedarf höher ist, schaltet sich der Verbrennungsmotor ein.

- Race: Hybrid-Fahrmodus mit spezieller Ladestrategie. Der Verbrennungsmotor läuft ständig und kann die Hochvoltbatterie stärker aufladen, so dass immer die volle elektrische Leistung zur Verfügung steht.

- EV: Vollständig elektrisches Fahren.

- Race Plus (nur Rennstrecke): Aktive Aerodynamik, Tieferlegung des Fahrwerks um 37 mm (vorne)/30 mm (hinten), straffere Fahrwerksabstimmung, spezielles Leistungsmanagement.

- Strat 2 (nur Rennstrecke): Aktive Aerodynamik, noch straffere Fahrwerksabstimmung und Tieferlegung des Fahrwerks um 37 mm (vorne)/30 mm (hinten). Volle Leistung aller Motoren wie bei der Qualifikation in der Formel 1.

- Individual: Einstellungen nach persönlichen Vorlieben für den Straßenmodus.

Mit der Funktion RACE START in den Fahrprogrammen Race, Race Plus und Strat 2 sind beeindruckende Beschleunigungswerte möglich: Der Sprint auf 200 km/h aus dem Stand wird in nur 7,0 Sekunden absolviert.

Die Übertragung der Antriebskraft auf die Hinterräder erfolgt über ein völlig neues 7-Gang-Schaltgetriebe, das speziell für den Mercedes-AMG One entwickelt wurde. Die Schaltstangen und die 4-Scheiben-Kohlefaser-Kupplung werden hydraulisch betätigt. Das Selbstsperrdifferenzial ist in das Getriebe integriert.

Das Fahrwerk besteht aus Aluminium, mit fünf Querlenkern und zwei einstellbaren Federbeinen vorne und hinten. Das Gewindefahrwerk weist einige Besonderheiten auf: Die beiden Push-Rod-Federbeine sind quer zur Fahrtrichtung angeordnet.

Im Rahmen der aktiven Aerodynamik kann das Fahrwerk hydraulisch abgesenkt werden: an der Vorderachse um 37 Millimeter und an der Hinterachse um 30 Millimeter. Außerdem verhindert eine Hebevorrichtung für die Vorderachse (nur in den Straßenfahrprogrammen aktivierbar), dass der Mercedes-AMG One etwa die Rampen einer Tiefgarage berührt.

ABS ist im Gegensatz zur Formel 1 serienmäßig und das ESP ist wie in der Formel 1 in drei Stufen einstellbar. Alle drei Einstellungen sind im Modus "Track" möglich.

Eine weitere Neuheit, die ausschließlich dem Mercedes-AMG One vorbehalten ist, sind die geschmiedeten Aluminiumfelgen im 10-Speichen-Design mit Zentralverschluss und radialer Teilabdeckung aus Carbon mit einem hochentwickelten aerodynamischen Design. Sie verbessern die aerodynamische Effizienz des Fahrzeugs durch eine bessere Strömung um das Rad herum. Optional sind auch geschmiedete Magnesiumfelgen im 9-Speichen-Design erhältlich, die neu und exklusiv für den Mercedes-AMG One entworfen wurden.

Die Vorderräder des Mercedes-AMG One sind mit 10,0 J x 19 Felgen und Michelin Pilot Sport Cup 2 M01 Reifen im Format 285/35 ZR 19 bestückt, die speziell für das Hypercar entwickelt wurden, während die Hinterräder mit 12,0 J x 20 Felgen und Michelin Pilot Sport Cup 2 M01 Reifen im Format 335/30 ZR 20 bestückt sind.

Die Verzögerung des Fahrzeugs wird durch eine gewichtsoptimierte AMG-Bremsanlage aus Hochleistungs-Verbundkeramik gewährleistet. Die Vorderachse ist mit 6-Kolben-Festsätteln und innenbelüfteten, gelochten Bremsscheiben im Format 398 x 38 Millimeter ausgestattet. An der Hinterachse sind 4-Kolben-Festsättel und belüftete und gelochte Bremsscheiben im Format 380 x 34 Millimeter montiert.

Die Carbon-Karosserie weist ein Design auf, das von der Königsklasse des Motorsports inspiriert ist. So gibt das Mittelmotorkonzept, das auf einem Carbon-Monocoque plus einer halbtragenden Motor-Getriebe-Einheit basiert, die Proportionen vor: Das renntypisch weit vorne platzierte Cockpit kombiniert mit voluminösen Radhäusern, einer Wespentaille und einem weit ausladenden Heck.

Die Karosserie wurde bereits aerodynamisch auf maximalen negativen Auftrieb und perfekte Balance ausgelegt. Und es funktioniert: Der Mercedes-AMG One erzeugt bereits ab 50 km/h einen negativen Auftrieb, der sich mit zunehmender Geschwindigkeit verstärkt.

Die Türen öffnen sich schräg nach vorne und nach oben. Die Tankklappe befindet sich hinten rechts, der Anschluss zum Aufladen der Hybridbatterie hinten links.

Die hydraulisch gesteuerte aktive Aerodynamik verstärkt den Anpressdruck auf die Vorder- und Hinterachse und verbessert außerdem die aerodynamische Effizienz. Je nach den Wünschen des Fahrers und dem gewählten Fahrprogramm stehen drei aerodynamische Modi zur Verfügung:

- "Highway" in den Fahrprogrammen "Race Safe", "Race", "EV" und "Individual": Die Lüftungslamellen sind geschlossen, die aktiven Spoiler des Frontdiffusors sind ausgefahren und der Heckspoiler inklusive Spoiler ist eingefahren.

- "Track" in den Fahrprogrammen "Race Plus" und "Strat2" (beide nur auf Rennstrecken erlaubt): Die Finnen des Frontdiffusors fahren nach oben, um der Kontur des Frontdiffusors maximale Effizienz zu verleihen. Der Heckspoiler fährt vollständig aus, ebenso wie seine Finne. Die Luftleitlamellen werden geöffnet, um den Anpressdruck auf die Vorderachse zu erhöhen und den Unterdruck in den Radkästen zu verstärken.

Das Fahrzeug wird an der Vorderachse um 37 Millimeter und an der Hinterachse um 30 Millimeter tiefergelegt. Die Folge all dieser Maßnahmen: Der gesamte negative Abtrieb kann je nach Geschwindigkeit bis zum Fünffachen des Abtriebs bei Straßenfahrprogrammen betragen.

- "Race DRS" (Drag Reduction System), per Knopfdruck wie in der Formel 1 aktivierbar, in den Fahrprogrammen für die Rennstrecke : Der Spoiler des Heckspoilers wird vollständig eingefahren und die Luftleitlamellen werden geschlossen. Der Mercedes-AMG ONE kann noch schneller hohe Geschwindigkeiten erreichen. Das DRS kann manuell deaktiviert werden oder schaltet sich automatisch ab, sobald der Fahrer bremst oder eine Querbeschleunigung gemessen wird.

Der ergonomisch gestaltete Innenraum bietet Platz für zwei Personen. Die feste Skulptur der Rennsitzschale harmoniert ästhetisch mit dem Beinraum und bildet eine Einheit. Sie setzt sich auch seitlich fließend in den Schwellerbereich fort und wird Teil der hochskulpturalen Monocoque-Landschaft. Die Rückenlehnen der Motorsportsitze können in zwei Positionen verstellt werden: 25 und 30 Grad.

Das Lenkrad ist elektrisch und die Pedale mechanisch (in elf Positionen) verstellbar. Die Fußstütze des Beifahrers ist ebenfalls individuell einstellbar. Der Mitteltunnel ist ebenfalls ein funktionales Element der tragenden Karbonstruktur.

Die beiden freistehenden, hochauflösenden 10-Zoll-Bildschirme werden durch hochwertige Metallteile hervorgehoben und an das Armaturenbrett angepasst. Der Bildschirm des Kombiinstruments ist leicht erhöht vor dem Fahrer positioniert. Der Multimedia-Bildschirm auf der rechten Seite der Mittelkonsole ist zum Fahrer hin geneigt.

In dem Rennlenkrad sind die Bedien- und Funktionselemente mit Originalkomponenten aus Rennwagen kombiniert, um eine sichere Bedienung in extremen Fahrsituationen zu gewährleisten. Das "shift light" wird oben auf dem Lenkradkranz angezeigt, wie es bei Formel 1-Autos üblich ist.

Klimaanlage und elektrische Fensterheber gehören zur Serienausstattung, ebenso ein Infotainmentsystem. Um trotz des vertikalen Flügels am Heck eine optimale Sicht nach hinten zu gewährleisten, wird der Innenspiegel durch einen Bildschirm ersetzt.

Darüber hinaus stehen den Kunden umfangreiche und sehr persönliche Individualisierungsmöglichkeiten zur Verfügung, die in enger Abstimmung mit den Experten von Mercedes-AMG festgelegt werden können.


Offiziell: Mercedes-AMG One geht ab Mitte 2022 in Serie

Von der Studie bis zur Produktion hat es dann fünf Jahre gedauert

Mit dem SLS Electric Drive, der mit vier E-Motoren und ohne Verbrennungsmotor in Kleinserie produziert wurde, wagte AMG bereits 2013 den Einstieg in das elektrifizierte Performance-Segment. Eine neue Welle von PHEV- und EV-Sportwagen kommt nun unter dem "E Performance"-Banner, den Anfang macht der kürzlich vorgestellte AMG GT 63 S E Performance.

Die nächste Generation des C 63 wird in den nächsten Monaten ebenfalls einen Ladeanschluss erhalten, aber das bei weitem aufregendste Fahrzeug wird das Hypercar One sein. Das seriennahe Modell, das im September 2017 auf der IAA in Frankfurt als Konzept vorgestellt wurde, hat während der Entwicklungsphase mehrere Rückschläge erlitten, so dass AMG die Auslieferung an Kunden mehr als einmal verschieben musste. Zum Glück hat Autocar jetzt von Mercedes erfahren, dass die Produktion Mitte nächsten Jahres endlich anlaufen wird.

Es wurden keine weiteren Details bekannt gegeben, aber wir wissen, dass alle 275 Fahrzeuge seit langem an wohlhabende Kunden verkauft wurden, die sich die Spitze der AMG-Technik sichern wollen. Ausgestattet mit einer Adaption des Mercedes-F1-Motors, mit dem 2017 die Weltmeisterschaft gewonnen wurde, wird der über 2 Millionen Dollar teure One ein allradgetriebenes Monster mit vier Elektromotoren und einem 1,6-Liter-Turbo-V6 sein, die zusammen über 1.000 PS leisten.

Zwei E-Motoren treiben die Vorderräder an, einer ist in den Turbolader integriert, und der vierte sitzt direkt am Verbrennungsmotor und ist mit dem Kurbelgehäuse verbunden. Als das Project One vor vier Jahren vorgestellt wurde, versprach AMG einen Sprint von 0 auf 200 km/h in weniger als sechs Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h.

Der in der Mitte montierte V6-Motor dreht bis zu 11.000 U/min und damit 4.000 U/min weniger als der F1-Motor. Es ist bekannt, dass AMG Probleme damit hatte, eine Leerlaufdrehzahl von 1.200 U/min zu erreichen, und zugab, dass es eine "enorme Herausforderung" war, diese von den 5.000 U/min des Formel-1-Motors herunterzuholen, um die immer strengeren Emissionsvorschriften zu erfüllen.

Ähnlich wie das Konzeptfahrzeug soll auch die Serienversion über einen reinen Elektromodus verfügen, der im Fall des Project One eine Reichweite von 25 Kilometern aus dem Lithium-Ionen-Akku bietet. Das Showcar aus Frankfurt wurde mit einem Achtgang-Automatikgetriebe vorgestellt, das mit einem Verbrennungsmotor gekoppelt ist, der auf Premium-Kraftstoff anstelle von Rennbenzin umgestellt wurde.

AMG hatte nicht nur Probleme, die Drehzahlen des 1,6-Liter-Motors für die Straßenzulassung zu senken, sondern auch mit der Geräuschentwicklung des V6-Motors, der ursprünglich für ein Serienfahrzeug zu laut war. Sie können sich vorstellen, dass auch die Zuverlässigkeit ein großes Problem bei der Anpassung des F1-Antriebsstrangs an die Straßenversion war, die alle 50.000 Kilometer eine Motorüberholung erfordert. Abgesehen davon dürften viele Besitzer das Hypercar aber auch kaum ausgiebig fahren, da die meisten One wahrscheinlich in einer klimatisierten Garage stehen werden.

Wenn der One endlich in Serie geht, könnte er sich den Titel des schnellsten Serienfahrzeugs auf dem Nürburgring sichern. Im Jahr 2018 ging AMG sogar so weit zu sagen, dass er den absoluten Rekord aufstellen könnte. Das wäre geradezu bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass der ausschließlich auf der Rennstrecke eingesetzte Porsche 919 Hybrid Evo, gefahren von Timo Bernhard, im Juni 2018 eine erstaunliche Rundenzeit von 5 Minuten und 19,55 Sekunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 233,8 km/h erzielte.


Mercedes AMG One in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Vom 7. bis zum 12. September 2021 soll die internationale Automobil-Ausstellung IAA erstmals in München stattfinden. Durch Corona gibt es zwar noch keine hundertprozentige Garantie dafür, doch bislang stehen die Zeichen gut.Was werden die Autohersteller dort an Neuheiten präsentieren? Wirklich fest steht dahingehend noch nichts, auch bleibt offen, welche Marken sich überhaupt auf der Messe präsentieren werden. So hat etwa Volkswagen seinen Marken Seat und Skoda die Teilnahme freigestellt, auch viele ausländische Firmen überlegen noch.Dennoch haben wir uns bereits Gedanken gemacht, welche automobilen Neuheiten in Richtung Herbst 2021 auf der Bildfläche erscheinen könnten. Einige Modelle wie der Opel Astra L werden komplett neu sein, andere Highlights wie der BMW iX sind zwar schon bekannt, feiern in München aber ihre große Messepremiere.Gewiss: Vieles ist in diesen Zeiten ein Blick in die Kristallkugel ohne Gewähr. Aber es gibt einige spannende Neuheiten, auf die wir uns freuen können. Klicken Sie sich durch!

Mercedes-AMG One: Neue Bilder zeigen das epische Hypercar im Detail

Die Auslieferungen des Monstrums mit F1-Motor sollen dieses Jahr endlich beginnen

Gefühlt dauert die Reise des Mercedes-AMG One bereits eine halbe Ewigkeit. Erinnern Sie sich an die Enthüllung der Studie, die damals noch Project One hieß? Das war im Jahr 2017. Seitdem musste das Hypercar mit dem Formel 1-Antrieb zahlreiche Entwicklungs-Hindernisse und eine globale Pandemie überwinden. Ende 2021 soll es nun endlich losgehen mit den Auslieferungen.

Als kleine Erinnerung, dass das Auto tatsächlich noch existiert, haben die Performance-hungrigen Herrschaften aus Affalterbach jetzt eine neue Bilderserie auf Instagram gepostet. Einige davon waren in einer Art Mosaik aufgebrochen, andere gewährten einen detaillierten Blick auf einige der Exterieur-Features des One.

Jeder Post kam mit einer individuellen Beschreibung des Fotos, revolutionär neue Informationen waren aber nicht darunter. Hauptsächlich wollte Mercedes wohl nochmal daran erinnern, wie vollgepackt mit F1-Einflüssen und -Technologie der One ist.

Schauen Sie sich die Posts ruhig auf der Mercedes-AMG Instagram Seite an, wenn Sie jedoch ein besseres Gesamtbild bekommen wollen, dann sind Sie bei uns richtig. Wir haben die Mosaike zusammengefügt, damit man einen besseren Blick auf die faszinierende Maschine erhält.

Keines der Bilder zeigt, was unter dem Blech los ist, aber auch darüber gibt es jede Menge zu sehen. Die massive zentrale Finne ist sicher ein Schlüsselelement des funktionalen One-Designs. Aber auch die aktiven Aero-Elemente, vom Heckflügel bis zu den Auslässen in den Radhäusern, werden in diesen Bildern sehr prominent dargestellt.

Zum außergewöhnlichen Look des AMG-Hypercars gesellt sich ein ebensolcher Antrieb. Hier dreht ein kleiner 1,6-Liter-V6, eine Adaption des Motors aus dem Mercedes F1 W06 Hybrid-Rennwagens, bis auf 11.000 U/min. Dazu kommen insgesamt vier Elektromotoren, die dem One eine Systemleistung von mehr als 1.000 PS bescheren sollen.

Die endgültigen Leistungswerte sind bisher noch unbekannt, aber Gerüchten zufolge könnte man den Output auf 1.200 PS strecken. Eines der großen Probleme bei der Entwicklung des One war, das Aggregat mit den immer strikter werdenden Emissions-Regularien in Einklang zu bringen. Aber selbst wenn es am Ende "nur" 1.000 PS sind, werden wir es hier mit einem der schnellsten und fahrdynamischsten Autos aller Zeiten zu tun haben.

Unglücklicherweise wird das ein Vergnügen sein, dass nur eine Handvoll privilegierter Menschen jemals erleben wird. Die Produktion ist auf 275 Fahrzeuge limitiert. Der Stückpreis liegt bei gut 2,5 Millionen Euro und alle Exemplare sind bereits verkauft.


Mercedes-AMG One: Der über 1.000 PS starke Supersportler kommt näher

Testbetrieb verlagert sich vom Prüfstand immer mehr auf die Rennstrecke

Das Mercedes-AMG Project One schien fast schon zu einem Endlos-Projekt zu werden, denn die Studie wurde bereits im Jahr 2017 gezeigt, und seit 2018 war nicht mehr viel von dem Auto zu hören. Nun aber soll der Supersportler, der in der Serie wohl einfach Mercedes-AMG One heißen wird, auf dem Weg zur Serienreife sein, so Mercedes.

Der Wagen wird von einem über 1.000 PS starken Hybridsystem angetrieben. Der Antriebsstrang basiert auf einem Formel-1-Motor - einem 1,6-Liter-V6 mit Turboaufladung. Dazu kommen drei Elektromotoren. Die Kraft wir an alle vier Räder geleitet, die Vorderachse wird rein elektrisch angetrieben.

Die Adaption der Formel-1-Antriebseinheit für einen Supersportler, der auch im Alltag brauchbar sein soll und rein elektrisch fahren kann, "stellte eine immense Herausforderung dar", so Mercedes. Über einige dieser Probleme gab es bereits 2018 erste Berichte: So musste die Leerlaufdrehzahl des Formel-Motors von etwa 5.000 U/min (!) auf 1.200 Touren gesenkt werden. Um die Emissionsvorschriften einzuhalten, musste der Motor bei dieser Drehzahl stabil laufen.

Außerdem musste die Maximaldrehzahl von 14.400 auf "nur" noch 11.000 reduziert werden, obwohl die Leistung erhalten werden sollte. So lag das Projekt angeblich bereits 2018 um neun Monate hinter dem Zeitplan.

Ein weiteres Problem war offenbar der Sound, der Fans enttäuscht hatte. Der Klang war im Herbst 2019 schon einmal bei einem Erlkönig-Video auf Instagram zu hören:

Doch auch dieses Problem hat Mercedes nun offenbar gelöst. Hier "hat das Entwicklerteam mit diesem Projekt absolutes Neuland betreten und mit sehr viel Beharrlichkeit und hoher Ingenieurskunst serienreife Lösungen gefunden", so der Hersteller.

So verlagert sich die Erprobung des Fahrzeugs inzwischen vom Prüfstand auf die Teststrecke, wie dieses Mercedes-Video zeigt:

Die Prototypen drehen nun erste Runden auf der Mercedes-Teststrecke in Immendingen, bald sollen Tests auf der Nordschleife folgen. Zu erwarten sind extreme Fahrleistungen; man spricht von einem Sprint auf Tempo 200 in unter sechs Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h. Der Wagen soll etwa 2,3 Millionen Euro kosten. Die Auslieferung beginnt voraussichtlich im Jahr 2021; nur 275 Exemplare sind geplant.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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