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Unsere Mercedes EQE Meldungen

Mercedes EQE: Das Interieur (Bild: EQE 350+)

Mercedes EQE 500 4Matic: Neue Motorisierung der Elektro-Limousine

Mit 300 kW ist der Neuling fast so stark wie der AMG EQE 43
Mercedes hat nun fünf Motorisierungen des EQE angekündigt; alle haben den gleichen 91-kWh-Akku. Ob die 108-kWh-Batterie nicht in den EQE passt?
Mercedes EQE in: Mercedes EQE 350+ (2022) im ersten Fahrbericht

Mercedes EQE 350+ (2022) im ersten Fahrbericht

Die neue Elektro-Mittelklasse von Mercedes ist genauso gut wie das Flaggschiff EQS (und sieht auch besser aus)
Der neue Mercedes EQE basiert auf der gleichen Plattform wie der EQS. Das macht ihn komfortabel und leistungsfähig. Wie er sich fährt, zeigt unser erster Test.
Mercedes EQE in: Mercedes-AMG EQE 43 und 54: Zwei Sportversionen, nicht nur eine

Mercedes-AMG EQE 43 und 54: Zwei Sportversionen, nicht nur eine

350 kW starker EQE 43 und EQE 53 mit bis zu 505 kW (Update)
Mercedes stellt gleich zwei Sportversionen des EQE vor. Sie folgen dem bekannten Rezept: Mehr Leistung sowie sportlicheres Fahrwerk und Optik.
Mercedes EQE

Mercedes EQE in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Im September 2021 findet die Automesse IAA zum ersten Mal in München. Was werden die Hersteller dort präsentieren? Wir wagen einen ersten Ausblick.
Mercedes EQE in: Mercedes EQE soll ab 2022 Tesla Model S angreifen

Mercedes EQE soll ab 2022 Tesla Model S angreifen

Im Mercedes-Elektro-Portfolio sitzt er unterhalb des Flaggschiffs EQS
Nach Marktstart des EQC und Plänen für die Modelle EQA, EQB, EQV und EQS, soll das sechste Mercedes-Elektroauto der EQE im E-Klasse-Format werden.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Mercedes EQE Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Mercedes EQE 500 4Matic: Neue Motorisierung der Elektro-Limousine

Mit 300 kW ist der Neuling fast so stark wie der AMG EQE 43

Bisher enthält die Preisliste für den Mercedes EQE zwei Versionen: den EQE 350+ und den AMG EQE 43 4Matic. Die Auslieferung dieser Varianten soll Ende April beginnen. Doch auch ein EQE 53 und ein EQE 500 4Matic sind angekündigt. Zum Letztgenannten hat Mercedes nun erste Daten veröffentlicht.

Der EQE 500 hat einen 300 kW starken Allradantrieb. Wie bei den anderen Allradvarianten handelt es sich bei beiden E-Motoren um Permanentmagnet-Aggregate (PSM). Die Aufteilung der Leistung ist nicht bekannt. Mit 300 kW ist die stärkste "bürgerliche" Version nur 50 kW schwächer als der AMG EQE 43, das Drehmoment ist sogar identisch:

Die WLTP-Reichweite ist mit 503 bis 590 km geringer als beim Basismodell mit Hinterradantrieb, aber größer als bei den AMG-Versionen. Zur Batterie gibt es noch keine expliziten Angaben, doch aus der Reichweite und der gleichen Ladezeit bei gleicher Ladeleistung an der Schnellladesäule (32 Minuten) folgt, dass es sich um den 91-kWh-Akku handelt, der auch bei allen anderen EQE-Versionen eingesetzt wird. Sprintzeit, Höchstgeschwindigkeit, der Preis und das Datum des Marktstarts der neuen Motorisierung sind noch nicht bekannt.

Ob mit den nun insgesamt fünf Versionen (wobei der EQE 53 Dynamic Plus offiziell nur ein Paket ist) die Modellpalette komplett ist? Oder folgt noch eine Variante mit der großen 108-kWh-Batterie aus dem EQS? Hier sind wir auf Spekulationen und ein paar Überlegungen angewiesen.

Der EQE hat mit 3,12 Meter einen etwas kürzeren Radstand als der EQS (3,21 Meter). Passen vielleicht nur die 10 Module des kleinen Akkus in den EQE, sind die 12 Module des 108-kWh-Akkus zu lang? Der 91-kWh-Akku ist nach Daten von MBpassion nur 2,12 Meter lang, die Abmessungen des großen Akkus haben wir nicht gefunden; für unser Gefühl könnte in den verbleibenden Meter Radstand noch ein weiteres Doppelmodul passen. Andererseits, auf dem folgenden Bild sieht es nicht so aus, als wäre noch viel Platz:

Die 10 Module der kleinen Batterie können nach Angaben von User dst11 auf GoingElectric.de entweder mit Pouch- oder mit Hardcase-Zellen bestückt werden, während die 12 Module des großen Akkus stets mit prismatische Zellen gefüllt werden. Ein Pouch-Modul besteht aus 36 Zellen (18s2p), ein Hardcase-Modul nur aus 18. Die Zellen kommen angeblich von den chinesischen Herstellern CATL und Farasis.

Gespannt sind wir, ob auch im (wohl Ende 2022 startenden) EQE SUV nur die 90-kWh-Batterie eingesetzt wird, denn hier wäre die Reichweite aufgrund des höheren Gewichts und des größeren Luftwiderstands kleiner als bei der Limousine. Ob sich Mercedes dafür eine spezielle Lösung einfallen lässt, müssen wir abwarten.


Mercedes EQE 350+ (2022) im ersten Fahrbericht

Die neue Elektro-Mittelklasse von Mercedes ist genauso gut wie das Flaggschiff EQS (und sieht auch besser aus)

Die Business-Limousine EQE ist nach dem Luxus-Liner EQS die zweite Modellreihe von Mercedes auf der Elektro-Architektur für große Fahrzeuge (EVA2). Die gestaffelte globale Markteinführung erfolgt Mitte 2022. Die Produktion findet in Bremen für den Weltmarkt und in Peking für den chinesischen Markt statt.

Der EQE 350+ (WLTP: Stromverbrauch kombiniert: 18,7-15,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) mit 215 kW bietet eine Reichweite von bis zu 654 Kilometern nach WLTP. Die Preise beginnen bei 70.626,50 Euro. Unser US-Kollege Brett hatte nun die Gelegenheit, den 350er zu fahren. Hier sind seine Eindrücke ...

In den 1990er-Jahren haben wir uns über die deutschen Autohersteller lustig gemacht, weil sie die "gleiche Wurst in verschiedenen Längen" herstellten - die heutige C-, E- und S-Klasse waren so ziemlich das gleiche Design, nur eben in größerer und kleinerer Ausführung.

Und alles, was alt ist, ist wieder neu, nur jetzt ist es elektrifiziert. Nach der aufsehenerregenden Oberklasse-Limousine EQS folgt nun der neue Mercedes EQE, und wenn man nicht gerade auf ein Maßband schaut, ist es nicht leicht, sie zu unterscheiden.

Der EQE hat zwar viel von seinem Design mit dem EQS gemeinsam, aber es gibt auch ein paar wichtige Unterschiede. Zunächst einmal ist nur eine 90,6-Kilowattstunden-Batterie verfügbar, da die 107,9-kWh-Einheit der größeren Limousine nicht in den Radstand des EQE passen würde. Der EQE ist kompakter als der EQS und hat mit 3.120 Millimetern einen um 90 Millimeter kürzeren Radstand. In den äußeren Dimensionen ist er vergleichbar mit dem CLS.

Wie dieser besitzt er keine große Heckklappe, sondern eine feststehende Heckscheibe und einen Kofferraumdeckel. Die Innenraummaße übertreffen sogar die heutige E-Klasse (BR 213) deutlich, etwa beim Schulterraum vorn (plus 27 mm) oder bei der Innenraumlänge (plus 80 mm). Die Sitzposition ist höher (plus 65 mm). Das Kofferraumvolumen beträgt 430 Liter.

Es gibt auch ein paar Styling-Details, die EQE und EQS voneinander unterscheiden. Der kleinere Wagen trägt LED-Scheinwerfer mit zwei statt drei Elementen, und ihm fehlt der vordere Lichtbalken des EQS. Das Design der LED-Rückleuchten wurde von der großen Limousine auf die kleinere übertragen und erinnert mit seiner geschwungenen Lichtsignatur an die Spule einer altmodischen Edison-Glühbirne. Der EQE 350 Edition One, den ich gefahren bin, hat auch Leichtmetallräder im Fünfspeichen-Design mit Aero-Disc-Einsätzen wie sein großer Bruder, wenn auch in einem etwas anderen Design.

Der Innenraum des EQE 350 ist fast identisch mit dem der großen Limousine. Wie der EQS 450+ ist der EQE serienmäßig mit einem 12,8-Zoll-Touchscreen und einem 12,3-Zoll-Instrumentenbrett ausgestattet, das auf dem Armaturenbrett Platz für eine wunderschöne geätzte Holzverkleidung mit blauen Akzenten lässt (im Falle meines Testfahrzeugs der Edition One).

Mercedes liefert bei Bedarf auch längs geschnittenes braunes Nussbaumholz im "Yachting Design". Eine 3D-geätzte Glasplatte und graue Zierleisten sind ebenfalls erhältlich, und jede Option verleiht dem EQE 350 einen üppigen, individuellen Charakter.

Wenn Sie jedoch unbedingt die neueste Technologie an Bord haben wollen, können Sie den EQE mit dem gewaltigen MBUX-Hyperscreen ausstatten, der die einzigartigen Zierleisten durch eine einzige Glasscheibe ersetzt, die sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt.

Der Hyperscreen verbirgt ein riesiges 17,7-Zoll-Mitteldisplay, ein 12,3-Zoll-Kombiinstrument und einen 12,3-Zoll-Touchscreen für den Beifahrer unter der Scheibe aus kratzfestem Hochtemperaturglas und ist ein beeindruckendes Gerät - wenn es um mein Geld ginge, würde ich allerdings lieber die Holzverkleidung haben.

Die Materialien des EQE Edition One sind eine Stufe schlechter als die des edlen EQS, aber es gab nichts Ungeheuerliches zu bemängeln. Das heißt, bis auf das riesige Stück klavierschwarzen Plastiks auf der Mittelkonsole, das absolut niemanden überzeugen wird, dass es Holz ist. Außerdem ist es sehr anfällig für Fingerabdrücke, so dass ich hoffe, dass dort eine edlere Softtouch- oder Echtholzvariante in Sicht ist.

Ansonsten vermitteln die einzigartigen Sitzbezüge der Edition One - eine Mischung aus technisch anmutendem Stoff und veganem Leder - und die gut gepolsterten Armaturenbrett- und Türverkleidungen ein Gefühl von hochwertigem, modernem Komfort.

Der Zugang zum Innenraum durch die schmalen Türöffnungen ist etwas schwierig - ich habe mir bei einem unglücklichen Vorfall sowohl den Kopf am Dach als auch mein Knie an der hervorstehenden Türverkleidung gestoßen -, aber wenn man erst einmal eingestiegen ist, gibt es vorne viel Platz und Unterstützung.

Die Fondpassagiere leiden ein wenig unter dem hohen, flachen Boden des EQE, der den Leuten dort hinten eine kniehohe Sitzposition beschert, aber die schwungvolle Limousine ist trotzdem ein guter Ort für vier große Erwachsene, um ein paar Stunden zu verbringen.

Erste Fahrten beinhalten in der Regel hochgradig kuratierte, spezifische Fahrtrouten, die meinen inneren Zyniker auf den Plan rufen. Aber Mercedes zeigte sein Vertrauen in den EQE, indem es mir stattdessen erlaubte, ein Auto auszuprobieren und für eine Weile zu verschwinden. Ich verbrachte die meiste Zeit in der heckgetriebenen Edition One und durchquerte ein paar schöne Straßen in der Nähe von Frankfurt, wo der EQE 350 sein unaufdringliches elektrisches Drehmoment und seine hervorragende Fahrwerksbalance voll zur Geltung brachte.

Mit bereits erwähnten 215 kW gleich 292 PS Leistung erreicht der EQE die 100 km/h-Marke in 6,4 Sekunden, 210 km/h sind maximal möglich. Ich habe die Vorteile der unbeschränkten Frankfurter Autobahn genutzt, um letztere zu testen, und bin, wenn es der Verkehr zuließ, kurzzeitig bis auf 200 km/h gekommen.

Bei dieser Geschwindigkeit ist der EQE sehr souverän und zeigt kein einziges Wanken, selbst wenn man das Gaspedal zurücknimmt, um das plötzliche Auftauchen eines langsameren Fahrzeugs auszugleichen. Auf der Autobahn zeigte sich jedoch eine unglückliche Eigenschaft: Bei etwa 80 Stundenkilometern kommen einige rauschende Windgeräusche aus dem Windschutzscheibenrahmen und den A-Säulen, was angesichts der schlüpfrigen Form des EQE eine Überraschung ist.

Wenn man von der Autobahn abbiegt und sich kurvigen Landstraßen zuwendet, ist der EQE ebenso stabil und charmant, wie er es bei hoher Geschwindigkeit ist. Dank der optionalen 10-Grad-Hinterachslenkung meines Testwagens - eine starre Achse ist serienmäßig, und es ist auch ein 4,5-Grad-System erhältlich - kann der mittelgroße Merc mit Leichtigkeit durch Parkplätze und Kreisverkehre gleiten, und die Wendigkeit gewinnt enorm, wenn es eine serpentinenreiche Bergstraße hinauf geht.

Unter solchen Bedingungen ist das Leergewicht von 2.355 Kilogramm nur schwer zu verbergen, aber der EQE 350 tut sein Bestes dank eines niedrigen Schwerpunkts, der optionalen Airmatic-Federung und der bereits erwähnten Vierradlenkung.

Doch selbst in seinem sportlichsten Fahrmodus ist der EQE aber kein Spitzensportler. Er bietet ein sicheres Fahrgefühl, das sich souverän anfühlt (wenn auch nicht zu aggressiv). Wenn man es mit der Limousine übertreibt, neigt sie zum Untersteuern, aber für die meisten vernünftigen Menschen ist sie ein guter Begleiter auf einer schönen Strecke.

Und die intelligenten, regenerativen Bremsen, die im EQS debütierten, sind im EQE ebenso außergewöhnlich. Sie arbeiten mit den Radarsensoren und den Navigationsdaten zusammen, um das Auto bei Verkehr, Kurven und reduzierten Geschwindigkeitsbegrenzungen proaktiv zu verlangsamen, während es bei Bedarf ausrollen kann.

Netterweise erlaubte mir der Autohersteller auch, den EQE 500 4Matic zu testen, der mit seinen beiden Elektromotoren insgesamt 408 amerikanische HP (414 PS) und ein unbestimmtes Drehmoment erreicht - "mehr" ist eine sichere Wette.

Und obwohl der EQE auch in der 500er-Variante eher vornehm als aggressiv daherkommt, kann man hinter dem Steuer durchaus Spaß haben. Die zusätzliche Leistung macht sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar, da der EQE 500 Überholmanöver in letzter Minute viel flotter ausführt als der 350er.

Das Zweimotoren-Setup hilft auch bei der Traktion am Kurvenausgang, reduziert das Untersteuern und verbessert das Vertrauen, wenn man auf feuchte Straßenabschnitte stößt.

Apropos weitere Motorisierungen beim EQE: Die Markteinführung bestreiten der EQE 350+ sowie der Mercedes-AMG EQE 43 4MATIC. Mit 350 kW ist dieser der Einstieg in die elektrische Welt von Mercedes-AMG. EQE 500 4MATIC und AMG EQE 53 4MATIC+ folgen. Das "Dynamic Plus"-Modell des 53ers soll 505 kW (687 PS) Leistung und 1.000 Nm maximales Drehmoment bieten.

Zur maximalen Reichweite äußerten wir uns bereits zu Beginn: Mit einer Ladeleistung von 170 kW kann der EQE mit einem DC-Schnellladegerät in 32 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgeladen werden, während eine Wallbox zu Hause eine fast vollständig entleerte Batterie in 9,5 Stunden wieder aufladen kann. Ein 15-minütiger Zwischenstopp an einem DC-Schnellader kann die Reichweite um etwa 250 Kilometer erhöhen. 

Wo auch immer Ihre Vorlieben für Elektroautos liegen, der Mercedes EQE ist ein würdiger Konkurrent für diese Maschinen, und zwar genau deshalb, weil er lediglich eine verkürzte und optimierte Version des EQS ist. Schließlich gibt es Leute, die nicht das Geld oder den Platz für den EQS haben. Für diese ist der ausgereifte und moderne EQE eine hervorragende Mittelklasse-Option.


Mercedes-AMG EQE 43 und 54: Zwei Sportversionen, nicht nur eine

350 kW starker EQE 43 und EQE 53 mit bis zu 505 kW (Update)

Den Mercedes EQE gibt es in Europa gleich in zwei AMG-Versionen: als EQE 43 mit 350 kW und als EQE 53. Und Letzteren gibt es ähnlich wie beim EQS wieder in zwei Varianten, als 460 kW starke Normalversion und als 505-kW-Variante mit Dynamic-Plus-Paket.

Zusammen mit dem EQE 350 sind nun vier Motorisierungen des EQE bekannt, die allesamt die gleiche 91-kWh-Batterie verwenden:

In den AMG-Versionen werden vorne wie hinten permanent erregte Synchronmotoren (PSM) eingesetzt. Wie stark sie sind, verrät Mercedes nicht. Beim 43er-Modell werden die E-Motoren nur anders abgestimmt, beim EQE 53 ist auch die Hardware anders: Hier gibt es spezifische Wicklungen und einen besonderen Wechselrichter. Alle drei AMG-Modelle besitzen auch eine Kühlung des Rotors per Wasserlanze, spezielle Kühlrippen am Stator und dergleichen mehr.

Wie beim EQE 350 speichert die Batterie 91 kWh und arbeitet mit NCM811-Chemie (Nickel, Cobalt und Mangan im Verhältnis 8:1:1). Der Akku arbeitet mit 328 Volt und besteht aus zehn Modulen mit insgesamt 360 Pouch-Zellen.

Beim EQE 53 ist auch das Batterie-Management-System speziell abgestimmt und es werden spezielle Stromleitungen verwendet. Aufgeladen wird jedoch bei allen AMG-Varianten wie beim EQE-Basismodell mit maximal 170 kW. In diesem Fall wird in 15 Minuten Strom für 180 Kilometer nachgeladen. Zu Hause wird mit 11 kW (oder optional 22 kW) Wechselstrom aufgeladen.

Eine Funktion zum batterieschonenden Laden verlängert die Lebensdauer des Akkus - vermutlich wird in diesem Modus einfach langsamer geladen. Zudem kann man den Ladevorgang zu jedem beliebigen Zeitpunkt unterbrechen, um zum Beispiel günstigeren Nachtstrom zu nutzen.

Die Rekuperationsleistung beträgt bis zu 260 kW. Die Stärke kann über Lenkradwippen dreistufig eingestellt werden: In den Rekuperationsstufen D und D- ist One-Pedal-Driving möglich, in DAuto werden bis zu 5 m/s² Verzögerung erreicht, davon 3 m/s² durch Rekuperation und 2 m/s² über die Scheibenbremsen.

Der Allradantrieb 4Matic+ verteilt das Antriebsmoment stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. Dabei wird die Kraft in den Modi Sport und Sport+ stärker nach hinten verlagert. Das Fahrwerk besitzt AMG-spezifische Radträger, Fahrwerkslenker und steifere Querstabilisatoren.

Ob die Luftfederung mit adaptiven Dämpfern, die beim EQE 350 Aufpreis kostet, hier Serie ist, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor. Serie bei allen drei AMG-Versionen ist allerdings die Hinterachslenkung. Der Lenkeinschlag ist mit bis zu 3,6 Grad geringer als beim EQE 350, wo es zwei Versionen mit 4,5 bzw. 10 Grad gibt.

Die Anpassung an persönliche Vorlieben erlauben die fünf Fahrprogramme Glätte, Comfort, Sport, Sport+ und Individual. Zum Vergleich: Beim EQE 350 gibt es die Modi Eco, Comfort, Sport und Individual. Die maximale Antriebsleistung wird in allen Modi außer Sport+ elektronisch begrenzt - es sei denn, man zwingt das Auto per Kick-down dazu. Am defensivsten ist Glätte, wo nur 50 Prozent der Leistung zur Verfügung stehen. Die 505 kW Systemleistung der Dynamic-Plus-Version des EQE 53 stehen nur bei einem Race Start mit Boost-Funktion zur Verfügung.

Die AMG-Bremsanlage arbeitet mit Sechs-Kolben-Bremssätteln und 415-mm-Scheiben vorn und Ein-Kolben-Bremssätteln und 378-mm-Scheiben hinten. Optional gibt es Keramikbremsen mit noch größeren Bremsscheiben.

Optisch heben sich die AMG-Versionen ab durch die vertikalen Chromstreben und den AMG-Schriftzug am "Grill". Am Heck haben die AMGs vor allem eine Spoilerlippe (bei dem weiß lackierten EQE 53 auf den Bildern in Schwarz, bei dem roten EQE 43 in Wagenfarbe):

Innen bieten die AMG-Versionen eine rote Umrahmung der Displays und ein unten abgeflachtes AMG-Doppelspeichenlenkrad. Außerdem gibt es Sportsitze mit AMG-Emblemen. Der Hyperscreen ist wie beim EQE 350 ein aufpreispflichtiges Extra; er besitzt hier AMG-spezifische Funktionen und Anzeigen.


Mercedes EQE in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Vom 7. bis zum 12. September 2021 soll die internationale Automobil-Ausstellung IAA erstmals in München stattfinden. Durch Corona gibt es zwar noch keine hundertprozentige Garantie dafür, doch bislang stehen die Zeichen gut.Was werden die Autohersteller dort an Neuheiten präsentieren? Wirklich fest steht dahingehend noch nichts, auch bleibt offen, welche Marken sich überhaupt auf der Messe präsentieren werden. So hat etwa Volkswagen seinen Marken Seat und Skoda die Teilnahme freigestellt, auch viele ausländische Firmen überlegen noch.Dennoch haben wir uns bereits Gedanken gemacht, welche automobilen Neuheiten in Richtung Herbst 2021 auf der Bildfläche erscheinen könnten. Einige Modelle wie der Opel Astra L werden komplett neu sein, andere Highlights wie der BMW iX sind zwar schon bekannt, feiern in München aber ihre große Messepremiere.Gewiss: Vieles ist in diesen Zeiten ein Blick in die Kristallkugel ohne Gewähr. Aber es gibt einige spannende Neuheiten, auf die wir uns freuen können. Klicken Sie sich durch!

Mercedes EQE soll ab 2022 Tesla Model S angreifen

Im Mercedes-Elektro-Portfolio sitzt er unterhalb des Flaggschiffs EQS

Vor kurzem hat Mercedes mit dem EQC sein erstes reines Elektroauto auf den Markt gebracht. Allerdings ist das wohl erst die Spitze des Eisbergs, wenn es um die neue, vollelektrische "EQ"-Familie der Schwaben geht. Ein Einstiegsgefährt in Form des kompakten EQA hat der Autobauer bereits angekündigt. Auch eine Vorversion des elektrischen Vans EQV haben wir bereits gesehen. Zudem wissen wir, dass 2021 eine Stromer-Variante des kommenden Kompakt-SUVs GLB mit dem Namen EQB erscheinen wird. Im gleichen Jahr soll das E-Flaggschiff EQS im S-Klasse-Format debütieren.

Wie wir soeben erfahren haben, arbeitet Mercedes aber auch schon an einem EQE. Das findet laut dem britischen Magazin Autocar in einem Dokument des chinesischen Ministeriums für Information und Technologie Erwähnung. Der EQE wird demnach unter dem internen Code "V295" entwickelt. Das Auto soll etwas kürzer sein als eine konventionell angetriebene E-Klasse, im Interieur aber Platz wie eine S-Klasse bieten.

In dem Bericht heißt es weiter, dass der EQE einen starken Fokus auf aerodynamische Effizienz haben wird. Er soll etwas weniger Bodenfreiheit haben als eine aktuelle E-Klasse, aber seine Fahrhöhe in Abhängigkeit vom Untergrund anpassen können. Zum Start soll es den EQE ausschließlich mit Allradantrieb geben. Wie man das inzwischen kennt, wird ein Elektromotor die Vorderachse antrieben, der andere kümmert sich um die Hinterachse. Die Systemleistung soll die 408 PS und 765 Nm, die aktuell der EQC anbietet, übertreffen. Außerdem dürften Fortschritte in der Batterie-Technologie dafür sorgen, dass der EQE eine Reichweite von um die 600 Kilometer

Nach dem EQS soll der EQE das zweite Fahrzeug sein, dass auf Daimlers neuer EMA-Elektro-Plattform aufbaut, sprich: das von vornherein als reines E-Auto konzipiert wird. In puncto Positionierung und Preisgefüge soll sich der EQE am Tesla Model S orientieren. Das Auto soll mit Technologie geradezu vollgestopft sein. Eine Allradlenkung und der letzte Schrei in Sachen Mercedes-Luftfahrwerk klingen ja fast schon normal. Interessanter erscheint da die Implementierung von Sicherheitsfeatures aus dem kürzlich vorgestellten ESF, einer Studie auf Basis des GLE mit extrem fortschrittlicher semi-autonomer Technologie und diversen neu gedachten Sicherheitselementen.

Wie die nächste S-Klasse-Generation und deren elektrischem Bruder EQS, soll auch der EQE , wohl ab 2022, in Daimlers neuem Werk 56 in Sindelfingen vom Band laufen.

Quelle: Autocar

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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