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Unsere Mercedes EQS Meldungen

Mercedes EQS in: Mercedes-AMG EQS: Mehr Leistung, aber sonst nur Detailänderungen

Mercedes-AMG EQS: Mehr Leistung, aber sonst nur Detailänderungen

Dezente Optik sowie zwei Versionen mit 484 und 580 kW
Die AMG-Version des EQS bleibt dezent. Wirklich beeindruckend finden wir das Auto von der Papierform her nicht ? ein Model S Plaid ist schneller.
Mercedes EQS in: Mercedes EQS: Das Elektro-Flaggschiff ist auf vielen Gebieten top

Mercedes EQS: Das Elektro-Flaggschiff ist auf vielen Gebieten top

Hohe Reichweiten, gute Ladeeigenschaften und großer Kofferraum gehören zu den Stärken
Der Mercedes EQS rollt auf seinen Marktstart zu. Zu den Stärken des Elektro-Flaggschiffs gehören die rekordhohe Reichweite und vieles mehr.
Mercedes EQS

Mercedes EQS in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Im September 2021 findet die Automesse IAA zum ersten Mal in München. Was werden die Hersteller dort präsentieren? Wir wagen einen ersten Ausblick.
Mercedes EQS in: Mercedes EQS (2021) enthüllt: Das ist die neue Elektro-Limousine

Mercedes EQS (2021) enthüllt: Das ist die neue Elektro-Limousine

Zwei Motorisierungen zum Start, Performance-Version mit 580 kW später
Mercedes stellt den EQS vor. Die elektrisch angetriebene Oberklasse-Limousine gibt es als Hecktriebler mit 245 kW und als Allradler mit 385 kW.
2022 Mercedes EQS Interieur

Enthüllt: Das Interieur des Mercedes EQS (2022)

Und der Hersteller zeigt nicht nur das Topmodell
Vor der Premiere am 15. April gewährt uns Mercedes bereits einen detaillierten Blick auf das neue Interieur ? und nicht nur auf die Topausstattung.
Mercedes-Benz MBUX Hyperscreen-Lüftungsschlitze

Mercedes EQS: Neuer MBUX-Hyperscreen ist über 1,40 Meter breit

System lernt dank Künstlicher Intelligenz ständig dazu
Die neueste Version von Mercedes MBUX, der Hyperscreen des kommenden EQS bietet Künstliche Intelligenz und ein extrem breites Display.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Mercedes EQS Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Mercedes-AMG EQS: Mehr Leistung, aber sonst nur Detailänderungen

Dezente Optik sowie zwei Versionen mit 484 und 580 kW

Wie wird sich die Welt der Elektromobilität entwickeln? Wird es auch hier eine Tuningszene geben, kW-Junkies mit Elektronen im Blut, Offroad-Nerds und Leute, die mit ihrem E-Auto nur von A nach B wollen? Vermutlich. Für alle, denen Leistung wichtiger ist als Reichweite, bringt Mercedes jetzt die AMG-Version des EQS.

Die stärkere der beiden normalen EQS-Versionen (EQS 580 4Matic) hat 385 kW und sprintet in 4,3 Sekunden auf 100. Dass der die Performance-Version 560 kW bekommen wird, war bereits bekannt, nicht aber der Sprintwert: 3,4 Sekunden. Ein gleichwertiger Gegner des Tesla Model S Plaid ist das Auto also nicht, denn der soll ja angeblich nur 2,1 Sekunden brauchen (mit Rollstart). Was also bietet das Auto dann? Mercedes verspricht markenspezifische Stärken, von der Technik über das Design innen und außen bis hin zum emotionalen Fahrzeugsound. Kurzum: ein "dynamisches und emotionales Fahrerlebnis".

Den Mercedes-AMG EQS gibt es in zwei Versionen; beides sind Allradler und alle haben die bekannte 108-kWh-Batterie. Zum Vergleich haben wir in unsere Tabelle auch die normalen EQS-Versionen aufgenommen:

Die normale Variante des AMG EQS 53 hat 484 kW. Mit dem "AMG Dynamic Plus"-Paket wächst die Leistung im Race-Start-Modus kurzzeitig auf die besagten 560 kW. Der Fahrzeugsound kommt aus speziellen Lautsprechern und man kann wiederum aus zwei Versionen wählen: Authentic (was auch immer das bei einem Klang aus dem Soundgenerator bedeuten mag) und Performance.

Wie beim normalen EQS arbeitet der Akku mit NCM811-Chemie (Nickel, Cobalt und Mangan im Verhältnis 8:1:1), sie enthält also nur wenig Cobalt. Auch die Speicherkapazität ist die gleiche (108 kWh netto) und die maximale Ladeleistung von 200 kW. Wenn man eine entsprechende Säule findet, kann man in 15 Minuten Strom für weitere 300 Kilometer (WLTP) nachtanken.

Angepasst wurden das Batteriemanagement und die Verkabelung. Ähnlich beim Fahrwerk: Es ist im Prinzip das gleiche, wurde aber modifiziert. Wie der normale EQS hat auch der AMG EQS serienmäßig eine Luftfederung mit adaptiven Dämpfern sowie serienmäßig eine Hinterachslenkung (hier mit 9 Grad Maximal-Einschlagswinkel). Die Bremsen arbeiten mit Sechs-Kolben-Bremssätteln vorne und Ein-Kolben-Bremssätteln hinten; optional gibt es Carbon-Bremsen mit größeren Scheiben.

AMG hat wie üblich Spoiler und Finnen und Flics eingebaut, um den Heckauftrieb zu verringern. Dennoch bleibt die Optik dezent. Beim cW-Wert schlägt sich das dennoch deutlich nieder, denn der liegt mit 0,23 deutlich schlechter als beim normalen EQS, der mit 0,20 bekanntlich einen Rekordmarke gesetzt hat.

Zur Reichweite macht Mercedes noch keine Angaben. Sie wird wohl deutlich unter den 700 Kilometern der bisherigen Topversion liegen. Da dürften die höhere Leistung und der gestiegene Windwiderstand ihren Tribut fordern. Zudem wird das Auto auch deutlich teurer sein als die etwa 135.000 Euro, die schon für den EQS 580 4Matic aufgerufen werden.


Mercedes EQS: Das Elektro-Flaggschiff ist auf vielen Gebieten top

Hohe Reichweiten, gute Ladeeigenschaften und großer Kofferraum gehören zu den Stärken

Der Mercedes EQS bewegt sich auf seinen Marktstart zu. Man kann sich bereits als Interessent registrieren, das Auto aber noch nicht bestellen. Wann das Auto beim Händler steht, ist noch nicht offiziell bekannt; Gerüchten zufolge soll es im August oder im Herbst so weit sein.

Anders als die bisherigen Mercedes-Elektroautos (EQA, EQB, EQC und EQV) basiert der EQS nicht auf einem Verbrenner-Modell, sondern auf einer dedizierten Elektroplattform namens Electric Vehicle Architecture (EVA). Mit 5,22 Meter Länge ist das Elektro-Flaggschiff ein paar Zentimeter länger als die normale S-Klasse und etwas kürzer als die S-Klasse-Langversion. Der Radstand (3,22 Meter) ist fast identisch mit dem der langen S-Klasse.

Mit dem glänzend schwarzen Grill erinnert die Optik eher an die anderen EQ-Elektromodelle als an die S-Klasse. Auch der bei der S-Klasse immer noch aufrecht stehende Stern auf der Haube fiel weg.

Wesentlicher ist, dass der EQS anders als die S-Klasse eine große Heckklappe hat und dadurch deutlich alltagstauglicher ist. Der Kofferraum fasst mit 610-1.770 Liter so viel wie bei einem geräumigen Kombi. Einen ebenen Eingang zum Kofferraum (zum Herausziehen von Getränkekisten) oder einen Frunk zum Unterbringen der Ladekabel gibt es aber nicht.

Für den Antrieb sorgen beim EQS stets Permanentmagnet-Elektromotoren (PSM) - die gelten zwar als teuer, aber auch als sehr effizient. Zum Start gibt es den EQS 450+ mit 245 kW starkem Heckantrieb und den EQS 580 4Matic mit 385 kW. Beide bekommen die gleiche Batterie mit 108 kWh (wobei nach wie vor unklar ist, ob es sich dabei um Brutto- oder Nettokapazität handelt).

Die Reichweite der Hecktriebler-Version wurde seit Juni nochmals etwas nach oben korrigiert; sie liegt nun bei 780 Kilometern nach WLTP-Norm. Neue Konkurrenten wie der Lucid Air oder der Nio ET7 könnten das überbieten, doch derzeit ist der EQS 450+ das Elektroauto mit der größten Reichweite. Erstmals gibt es auch eine Reichweiten-Zahl für den Allradler, der 676 Kilometer schafft. Beide Versionen stechen damit das Model S Plaid aus, das "nur" 628 Kilometer schafft. Der Porsche Taycan bleibt mit maximal 484 Kilometern deutlich zurück.

Der Porsche lädt dafür schneller. Er braucht für einen Ladevorgang (von 5 bis 80 Prozent) nur 22,5 Minuten, während es beim EQS 31 Minuten dauert (für 10 bis 80 Prozent). Für Langstrecken wohl noch wichtiger ist, wie schnell Reichweite nachgeladen werden kann. Hier hilft dem EQS seine Sparsamkeit: Die WLTP-Stromverbräuche liegen ungefähr zwischen 16 und 21 kWh/100 km, bei Porsche etwa zwischen 20 und 26.

So sollen beim EQS-Hecktriebler in 15 Minuten 300 Kilometer nachgeladen werden können, beim Allradler immerhin 260 km. Porsche gibt an, dass man beim Hecktriebler in 5 Minuten 100 km nachladen kann - hier dauert es also wohl etwas länger, denn wenn das Auto 300 km in 15 min nachladen könnte wie der Mercedes, würde Porsche das auch so angeben. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine Analyse von der Unternehmensberatung P3:

Ein wirkliches Highlight in Sachen Laden wurde kürzlich beim Mercedes-Strategietag verraten: Der EQS unterstützt Plug and Charge, das heißt, bei kompatiblen Ladesäulen (etwa von Ionity) braucht man keine Ladekarte mehr, das Auto identifiziert sich über das Ladekabel selbst.

Stolz ist man bei Mercedes auch auf die hohe Rekuperationsleistung. Etwa 75 Prozent der Vortriebs-Leistung können bei der Rekuperation zurückgewonnen werden - beim Hecktriebler sind es 186 kW von 245 kW, beim Allradler 290 von 385 kW.

Zur Sparsamkeit des EQS trägt außerdem die aerodynamische Form (mit einem neuen cW-Wert-Rekord von 0,20) bei. So liegen unter anderem Front- und Heckscheibe sehr flach, was man im Vergleich zur S-Klasse gut sieht:

Innen fährt der EQS das Modernste auf, was Mercedes derzeit in Sachen Displays bieten kann, nämlich den MBUX-Hyperscreen - drei Displays, die unter ihrem gemeinsamen Deckglas aussehen wie aus einem Guss. Porsche bietet im Taycan vorne optional ebenfalls drei Displays an, die aber optisch getrennt bleiben (mit dem Bildschirm für die Klimaeinstellungen etc. sind es sogar vier Displays).

Beim Fahrwerk ist der EQS laut Mercedes eng mit der S-Klasse verwandt. Serienmäßig gibt es eine Luftfederung mit adaptiven Dämpfern. So kann der EQS auf der Autobahn automatisch um bis zu zwei Zentimeter abgesenkt werden, was der Reichweite zugute kommt. Serie ist auch eine Hinterachslenkung mit einem Einschlagwinkel von bis zu 4,5 Grad. Optional sind bis zu 10 Grad möglich, und damit soll sich der Wendekreis des 5,22-Meter-Schiffs auf 10,9 Meter reduzieren. Zum Vergleich: Der VW Golf liegt bei 11,1 Meter.

Ein weiteres schickes Detail: Wenn man die "automatischen Komforttüren" bestellt, fahren bei Annäherung zunächst die Türgriffe aus. Bei weiterer Näherung öffnet sich die Fahrertür automatisch.

Auch in Sachen autonomes Fahren bietet der EQS Erstaunliches. So soll das Auto ab der ersten Jahreshälfte 2022 mit dem neuen Drive Pilot in Deutschland bis 60 km/h auf geeigneten Autobahnabschnitten hochautomatisiert fahren können. Dabei geht Mercedes ein Level weiter. Während man bei Level 3 die Hände nur kurzzeitig vom Lenkrad nehmen darf und immer auf die Straße gucken muss, darf sich der Fahrer mit dem optionalen Drive Pilot vom Verkehrsgeschehen abwenden und zum Beispiel im Internet surfen. Schlafen oder gar den Fahrersitz verlassen ist dagegen erst bei autonomem Fahren auf Level 5 möglich.

Das Auto erkennt bei eingeschaltetem Drive Pilot auch unerwartet auftretende Situationen und reagiert im Bedarfsfall mit Ausweichmanövern innerhalb der Spur oder durch Bremsmanöver. Dazu hat der EQS einen Lidar-Sensor an Bord, eine weitere Kamera in der Heckscheibe und Mikrophone, insbesondere zum Erkennen von Blaulicht und Sirene von Einsatz­fahrzeugen. Zudem ist er mit dem Intelligent Park Pilot ist der EQS für das Automated Valet Parking (AVP, SAE-Level 4) vorbereitet.

Die Preise für den EQS sind noch nicht bekannt. Man darf aber von einem Basispreis von etwa 100.000 Euro ausgehen. Später wird noch eine 560 kW starke Performance-Version (wahrscheinlich ein AMG-Modell) folgen. Wir vermuten auch, dass es noch eine Basisversion mit kleinerer Batterie geben wird, da anfangs neben dem 108-kWh-Akku noch einer mit 90 kWh angekündigt wurde.


Mercedes EQS in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Vom 7. bis zum 12. September 2021 soll die internationale Automobil-Ausstellung IAA erstmals in München stattfinden. Durch Corona gibt es zwar noch keine hundertprozentige Garantie dafür, doch bislang stehen die Zeichen gut.Was werden die Autohersteller dort an Neuheiten präsentieren? Wirklich fest steht dahingehend noch nichts, auch bleibt offen, welche Marken sich überhaupt auf der Messe präsentieren werden. So hat etwa Volkswagen seinen Marken Seat und Skoda die Teilnahme freigestellt, auch viele ausländische Firmen überlegen noch.Dennoch haben wir uns bereits Gedanken gemacht, welche automobilen Neuheiten in Richtung Herbst 2021 auf der Bildfläche erscheinen könnten. Einige Modelle wie der Opel Astra L werden komplett neu sein, andere Highlights wie der BMW iX sind zwar schon bekannt, feiern in München aber ihre große Messepremiere.Gewiss: Vieles ist in diesen Zeiten ein Blick in die Kristallkugel ohne Gewähr. Aber es gibt einige spannende Neuheiten, auf die wir uns freuen können. Klicken Sie sich durch!

Mercedes EQS (2021) enthüllt: Das ist die neue Elektro-Limousine

Zwei Motorisierungen zum Start, Performance-Version mit 580 kW später

Mercedes hat den EQS enthüllt, das erste Modell auf Basis der Elektro-Plattform EVA. Das Oberklasse-Schiff bekommt zum Start zwei Motorisierungen namens EQS 450+ mit 245 kW und EQS 580 4Matic mit 385 kW. Später folgt noch eine Performance-Version (wohl ein AMG-Modell) mit 580 kW.

Eine Überraschung ist, dass beide zum Start verfügbaren Motorisierungen die große 108-kW-Batterie erhalten, die angekündigte 90-kW-Batterie folgt offenbar später. Das bedeutet, es wird noch (mindestens) ein günstiges Basismodell nachgeschoben.

Zur Reichweite gibt es nichts Neues. Es bleibt bei der Angabe: "bis zu 770 km", ohne dass wir wissen, auf welche Version sich das bezieht. Vermutlich ist es der Hecktriebler mit 108-kWh-Akku.

Was auch noch nicht bekannt war, waren die Maße und der Kofferraum. Mit 5,21 Meter Länge ist der EQS etwa so lang wie die (normale) S-Klasse. Anders als das fossil angetriebene Modell hat der EQS eine große Heckklappe. Dahinter lassen sich 610-1.770 Liter Gepäck verstauen.

Die meisten anderen Features des Autos waren bereits bekannt. Zu den Besonderheiten gehört die extrem gute Aerodynamik. Der cW-Wert von 0,20 ist Weltrekord bei Serienautos, auch bei der für die Aerodynamik entscheidenden Größe cW x A ist der EQS sehr gut.

Ebenfalls bereits präsentiert wurde das Cockpit mit dem riesigen "Hyperscreen", bei dem es sich in Wirklichkeit um drei Displays hinter einem großen Deckglas handelt.

Ein feines Detail sind die Türgriffe: Wenn man sich mit dem Auto mit dem Schlüssel nähert, fahren sie automatisch aus. Kommt man noch näher heran, öffnet sich die Fahrertür. Über MBUX kann der Fahrer auch die hinteren Türen öffnen, um zum Beispiel die Kinder beim Abholen hereinzulassen.

Mehr Informationen zum EQS und zahlreiche Bilder finden Sie auf unserem Elektroauto-Portal InsideEvs.de.


Enthüllt: Das Interieur des Mercedes EQS (2022)

Und der Hersteller zeigt nicht nur das Topmodell

Am 15. April 2021 wird es soweit sein und Mercedes zieht die Tücher vom neuen EQS. Die vollelektrische Limousine wird dann das EQ-Portfolio um EQA und EQC - beides SUVs - um einen Luxusliner erweitern. Dabei baut das Modell auf der modularen Architektur für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse auf. Der EQS wird also nicht der letzte Elektro-Mercedes in diesen Segmenten bleiben.

Um uns bis zur offiziellen Premiere weiter bei EQS-Laune zu halten, versorgt uns Mercedes immer mal wieder mit einer weitere Scheibe der großen Salami. Jetzt in Form von Details und Fotos des Interieurs. Dabei fällt vor allem das riesige Display ins Auge, welches mit einer Breite von 141 Zentimeter zurecht auf den Namen Hyperscreen getauft wurde.

Alle Details - beispielsweise zur Herstellung, zur Rechenleistung, zur erlebbaren Fläche und den wichtigsten Funktionen - des gewaltigen Bildschirms lesen Sie bei uns hier auf unserer Website InsideEVs.de.

Hier soll es nämlich vorrangig um ein anderes Thema gehen, denn Mercedes jetzt zu den wenigen Herstellern, die zu einer Fahrzeugpräsentation nicht nur die Hochglanzbilder der schicken Vollausstattungen veröffentlichen. Klar: Der riesige Hyperscreen macht ganz schön was her, ist technisch eine Neuerung und wird das Modell künftig von einer schnöden S-Klasse abheben, aber er wird eben auch eine optionale Sonderausstattung bleiben.

Deshalb ist es immer wieder interessant, wenn ein Autobauer auch Bilder der weniger gut ausgestatteten Versionen zeigt.

Wie unschwer an den obigen Fotos zu erkennen, wird aus dem aufregenden EQS-Cockpit - wenn die 141-Zentimeter-Leinwand erstmal aus dem Innenraum verbannt wurde - ziemlich schnell ein Innenraum, der dem der aktuellen S-Klasse zum verwechseln ähnlich sieht. Wir finden das nicht schlimm. Ganz im Gegenteil sogar. Denn auch das Cockpit der Luxuslimousine mit konventionellen Antrieben ist ziemlich gut geworden.

Ebenfalls nett von Mercedes: Durch die drei unterschiedlichen Aufnahmen wissen wir jetzt bereits, dass der EQS in unterschiedlichen Ausstattungslinien kommen wird. Und anscheinend ist auch eine besonders sportlich ausgelegte dabei, wie die in rotes Licht gehüllte Kabine und das abgeflachte Lenkrad beweisen.

Beschäftigen wir uns aber noch kurz mit ein paar neuen Features: "Hey Mercedes" versteht jetzt bis zu 27 Sprachen, der optionale Fahrsound des EQS ist interaktiv und reagiert auf gut ein Dutzend verschiedener Parameter wie Stellung des Fahrpedals, Geschwindigkeit oder Rekuperation.

Das Burmester-Surround-Soundsystem umfasst im EQS 15 Lautsprecher mit einer Gesamtleistung von 710 Watt und wenn Sie weder Musik noch Fahrgeräusche hören möchten, liefern drei neue Energizing Nautre-Programme Sounds wie "Waldlichtung", "Meeresrauschen" oder "Sommerregen".

Welche Sinne der EQS laut Mercedes noch ansprechen soll und wie der Hersteller dies anstellt? Auch dazu haben wir mehr Infos auf InsideEVs.de für Sie vorbereitet.

Übrigens: Der EQS kommt in Europa in diesem August auf den Markt. Welche Preise der Hersteller aufrufen wird, ist noch nicht bekannt.


Mercedes EQS: Neuer MBUX-Hyperscreen ist über 1,40 Meter breit

System lernt dank Künstlicher Intelligenz ständig dazu

Optisch beeindruckend, einfach zu bedienen und extrem lernfreudig soll der MBUX-Hyperscreen sein, eines der Highlights des kommenden Mercedes EQS. Der große, gebogene Bildschirm misst nicht weniger als 56 Zoll (rund 1,40 Meter) und erstreckt sich fast über die gesamte Breite des Innenraums. In Wirklichkeit besteht das Ding aber aus drei Displays unter einer großen Abdeckplatte.

Das System besitzt Künstliche Intelligenz (KI): Die Software stellt sich auf die Nutzer ein und macht passende Vorschläge für Infotainment, Komfort und Fahrzeug-Funktionen, und zwar passend zur jeweiligen Situation. So muss man sich auch nicht mehr durch viele Untermenüs kämpfen, verspricht Mercedes.

Beim MBUX-Hyperscreen verschmelzen drei Displays optisch zu einem sehr breiten Bildschirmband: ein Instrumentendisplay, ein Infotainmentdisplay und ein Display für den Beifahrer. Ein besonderer Clou ist, dass links und rechts die bekannten Lüftungsdüsen im Turbinen-Look in die Display-Oberfläche integriert sind.

Die große, gekrümmte Deckplatte der Displays wird im Spritzgussverfahren hergestellt, besteht also aus Plastik. Darunter befinden sich 12 Aktuatoren (also wohl kleine Elektromotoren), die für ein haptisches Feedback sorgen: Berührt man eine Stelle, wird dort eine spürbare Vibration der Deckplatte ausgelöst.

Für die Displays selbst wird OLED-Technik eingesetzt, die ein besonders brillantes, kontrastreiches Bild liefern soll. Die gezeigten Grafiken folgen einem neuen blau-orangefarbenen Farbschema. Die Helligkeit der Anzeigen wird über die Daten einer Kamera und eines Lichtsensors an die Umgebung angepasst.

Das im unteren Bereich installierte Ambientelicht lässt das Display scheinbar über dem Armaturenbett schweben. Zu sehen ist das allerdings auf den Bildern noch nicht, da die Stuttgarter erstmal nur den Hyperscreen zeigen.

Besonders interessant sind natürlich die KI-Funktionen, und die erläutert Mercedes denn auch genauer. Das System arbeitet mit nicht weniger als acht CPU-Kernen und hat 24 Gigabyte RAM. Es kann etwa 20 Funktionen automatisch und zur Situation passend vorschlagen - von der Sitzmassage über eine Geburtstagserinnerung bis hin zu Vorschlägen für eine To-Do-Liste. Diese Funktionen werden dann angeboten, wenn das System glaubt, dass sie gerade relevant sind. Dabei lernt das System stets dazu. Die unter dem Begriff Magic Modules zusammengefassten Funktionen werden auf der obersten Menüebene angezeigt.

Wenn man zum Beispiel am Dienstagabend auf dem Heimweg immer eine bestimmte Person anruft, wird künftig automatisch die Visitenkarte dieser Person angezeigt - mit den Kontaktdaten und (falls vorhanden) mit Foto. Die Vorschläge sind dabei mit dem Profil des Benutzers verknüpft. Wenn also jemand anderes den EQS an einem Dienstagabend fährt, wird dieser Vorschlag nicht gemacht.

Nutzt der EQS-Fahrer regelmäßig die Hot-Stone-Massagefunktion, schlägt dem Fahrer bei niedrigeren Temperaturen automatisch die Hot-Stone-Massage vor. Nutzt der Benutzer regelmäßig die Funktionen Lenkradheizung und Sitzheizung zusammen, schlägt MBUX intelligent vor, das beheizte Lenkrad zu aktivieren, sobald der Nutzer die Sitzheizung einschaltet. Nützlich sein könnte auch eine weitere Funktion: Das System merkt sich automatisch die GPS-Position von Bodenwellen, an denen man die Funktion "Fahrzeug anheben" verwendet hat. Nähert sich das Fahrzeug wieder dieser GPS-Position, schlägt MBUX automatisch das Anheben des EQS vor.

Das Bedienkonzept MBUX (Mercedes-Benz User Experience) wurde 2018 in der A-Klasse eingeführt und ist seitdem in einer wachsenden Zahl von Modellen verfügbar - bis hin zur Mercedes V-Klasse. Vor wenigen Monaten debütierte die zweite MBUX-Generation in der neuen S-Klasse, nun zeigt Mercedes mit dem Hyperscreen im EQS eine weitere Entwicklungsstufe.

Auf den Hyperscreen aufmerksam machten bereits ein Teaser kurz vor Weihnachten und ein Instagram-Post am gestrigen Mittwoch:

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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