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Unsere Mercedes Maybach Meldungen

Mercedes Maybach in: Mercedes-Maybach zeigt S-Klasse und GLS Edition 100

Mercedes-Maybach zeigt S-Klasse und GLS Edition 100

Jeweils 100 Exemplare zum 100-jährigen Firmenjubiläum ...
Beide Modelle sind noch umfangreicher ausgestattet und verfügen über den bewährten 612 PS starken V12 mit 6,0 Liter Hubraum.
Mercedes-Maybach EQS Concept (2021)

Mercedes-Maybach EQS: Großes Elektro-SUV als Designstudie

Warum das Auto nicht EQS SUV heißt, sondern nur EQS, will uns nicht in den Kopf
Mercedes zeigt auf der IAA 2021 die Maybach-Version seines großen Elektro-SUVs. Optisch dominieren glatte Flächen, aerodynamische Formen und Chrom.
Mercedes-Maybach S 480 (China)

Mercedes-Maybach S 480: Für die Armen unter den Reichen

Der Sechszylinder-Maybach bleibt China vorbehalten
Mercedes bringt die Maybach S-Klasse mit einem kleineren Sechszylinder in China auf den Markt. Grund: Hohe Steuern auf großvolumige Motoren.
Mercedes-Maybach S-Klasse V12-Teaser

Neue Mercedes S-Klasse mit V12 für Maybach-Jubiläum angeteasert

100 Jahre, 12 Zylinder, 6 Liter, +600 PS
Wie es scheint, bringt Mercedes doch nochmal eine S-Klasse mit V12-Motor, zum 100-jährigen von Maybach geht es nochmal hoch her.
Wilhelm Maybach: 175. Geburtstag des "Königs der Konstrukteure"

175 Jahre Wilhelm Maybach: Der "König der Konstrukteure"

Heute ein Name für Luxusautos, einst das Technik-Genie von Daimler
Heutzutage kennt man den Namen Maybach vor allem von der S-Klasse in Luxusausstattung. Doch wer verbarg sich dahinter? Mercedes klärt auf.
Mercedes-Maybach S-Klasse

Mercedes Maybach in: Auto-Neuheiten 2021/2022: Alle neuen Modelle der letzten Zeit im Überblick

Neuvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge, von Audi bis VW
Von den neuen Kompaktklasse-Modellen des VW-Konzerns über SUV-Novitäten bis hin zu Facelifts: Hier finden Sie die Auto-Neuheiten 2021 und 2022.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Mercedes Maybach Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Mercedes-Maybach zeigt S-Klasse und GLS Edition 100

Jeweils 100 Exemplare zum 100-jährigen Firmenjubiläum ...

Was könnte exklusiver und luxuriöser sein als eine S-Klasse von Mercedes-Benz? Richtig ... eine S-Klasse von Mercedes-Maybach. Und wenn Ihnen das immer noch nicht genug ist, sie etwas noch Einzigartigeres wünschen und noch mehr Geld auf der hohen Kante haben, können Sie sich jetzt für die Mercedes-Maybach S-Klasse Edition 100 entscheiden.

Oder mögen sie den Mercedes-Maybach GLS lieber? Kein Problem: Beide Modelle zelebrieren nun in einer veredelten, auf je 100 Exemplare limitierten "Edition 100" das 100-jährige Jubiläum der Marke Maybach: 1921 zeigte die damalige Maybach Motorenbau GmbH mit dem W 3 das erste deutsche Serienautomobil mit Vierradbremsen und Planetengetriebe. Hinzu kam ein Interieur mit feinsten Materialien.

Nach 1945 endet zunächst der Automobilbau bei Maybach. Nach dem Tod von Karl Maybach 1960 übernimmt die Daimler-Benz AG die Maybach Motorenbau GmbH. Im Jahr 2002 wird Maybach als eigenständige Marke wiederbelebt: Bis Anfang 2013 werden der Maybach 57 und der Maybach 62 sowie der Maybach 62 Landaulet weltweit ausgeliefert.

Seit 2014 ist Mercedes-Maybach eine Marke von Mercedes-Benz. Neben den Serienmodellen Mercedes-Maybach S-Klasse und GLS bringt die Marke auch den S 600 Pullman sowie limitierte Sondermodelle wie das S 650 Cabriolet oder ein G 650 Landaulet auf den Markt. Die Kernmärkte sind China, Russland, Südkorea, USA und Deutschland.

Was zeichnet nun die aktuellen Sondermodelle aus? Typische Maybach-Kennzeichen wie der eindrucksvolle Kühlergrill tragen das Markenemblem. S-Klasse und GLS sind in den gleichen zwei Tönen von Hand lackiert - hightechsilber/nautikblau - und mit einem Sonderdesign des Lederinterieurs in designo kristallweiß/silbergrau pearl ausgestattet.

Das Markenlogo samt Inschrift Edition 100 schmückt die C-Säule (S-Klasse) bzw. D-Säule (GLS), diverse Ablagen und die illuminierten Paneele im Innenraum. Auch die Radnabenabdeckungen ziert der Schriftzug "Edition 100". Die Schmiederäder des GLS und die Räder der S-Klasse glänzen zudem in neuem grauem Finish.

Ein Car Cover mit dem ikonischen Doppel-M sowie ein edler, handgefertigter Koffer aus weichem kristallweißen oder schwarzen Leder in Aktengröße - gefertigt zur Aufbewahrung von Schüssel und Papieren - unterstreichen darüber hinaus die Exklusivität der Edition.

Passend zur Jubiläumsedition entwerfen auch die langjährigen Partner von Mercedes-Maybach streng limitierte Sonderserien: So bietet der Lizenzpartner Maybach Icons of Luxury aus der Kollektion Maybach the Peak einen diamantbesetzten Füllfederhalter an; die Silber- und Yacht-Manufaktur Robbe & Berking einen Champagnerkelch mit eigens kreierter Gravur.

Die "Edition 100" wird ab Anfang 2022 in den ersten Märkten bei den Händlern verfügbar sein, weitere Märkte folgen im Verlauf des Jahres. Bestellungen für die limitierte Sonderserie werden ab dem vierten Quartal 2021 entgegengenommen.

Der Motor der Edition 100 ist der gleiche 6,0-V12-Twin-Turbo wie im S 680. Mit einer Leistung von 612 PS und einem Drehmoment von 900 Nm beschleunigt er die normale S-Klasse in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Im GLS 600 hingegen kommt ein V8 mit 557 PS zum Einsatz. Hier treffen zudem 1,10 Meter Beinfreiheit im Fond auf eine Luftfederung.

Den Listenpreis für die Edition 100 hat Mercedes-Maybach nicht bekannt gegeben, aber es ist davon auszugehen, dass der Einstiegspreis etwas über den 217.000 Euro des Standard-S 680 in der Lang- oder Maybach-Version liegt. 165.767 Euro kostet der Mercedes-Maybach GLS 600 in der Normalausführung auf dem deutschen Markt.


Mercedes-Maybach EQS: Großes Elektro-SUV als Designstudie

Warum das Auto nicht EQS SUV heißt, sondern nur EQS, will uns nicht in den Kopf

Schon bei einer Online-Veranstaltung im Juli, als es eigentlich um die neue EA-Plattformen von Mercedes ging, hatte Marketing-Vorstandsfrau Britta Seeger ein Teaserbild von einem Elektro-Maybach gezeigt. Beim ersten Hören hatten wir Mercedes-Maybach EQS verstanden, das folgende "SUV" hatten wir überhört.

Doch nun scheint es, als würde der Neuling tatsächlich nur Mercedes-Maybach EQS heißen, obwohl es sich ganz offensichtlich um ein SUV handelt. Die Studie, die Mercedes nun auf seiner "Pre-Night" kurz vor der Münchner IAA zeigte, heißt zumindest offiziell Concept EQS. Sehr seltsam. Ob das bedeutet, dass es von der Submarke Maybach kein Äquivalent zum Mercedes EQS (also der Limousine) geben wird?

Das Concept EQS wird von Mercedes als "seriennahes Konzeptfahrzeug" bezeichnet, das einen Ausblick auf das erste Elektromodell von Maybach gibt. Wie auch Mercedes EQE und EQS beruht der Neuling auf der EVA-Plattform.

Zu den Maybach-typischen Eigenheiten gehört die aufwändige Bicolor-Lackierung. Im Innenraum gibt es weiße Einzelsitze, roségoldene Leisten und exklusive Materialien. Das Ambiente soll aber nicht nur luxuriös sein, sondern auch technisch alle Annehmlichkeiten bieten.

"Da die Kunden in den Kernmärkten China, Russland, Südkorea, USA und Deutschland im Durchschnitt immer jünger werden, verändert sich auch die Definition von Luxus." (Mercedes)

"Viele unserer Mercedes-Maybach-Kunden sind in hohem Maße digital vernetzt und stellen höchste Anforderungen an unsere digitalen Lösungen. Außerdem erwarten sie von der Marke ihrer Wahl, dass sie für nachhaltige Werte einsteht und Werte einsteht und Verantwortung für die Umwelt übernimmt," konkretisiert Marketing-Frau Britta Seeger.

So gibt es innen neben "der Maybach-typischen Handwerkskunst" den bekannten MBUX-Hyperscreen. Ob innen nach wie vor Leder eingesetzt wird, oder ob sich sogar Maybach dem Trend zu veganen Innenausstattungen anschließt, bleibt einstweilen offen.

Das Design wirkt sehr glatt, statt auf klare Kanten setzen die Designer auf weiche Übergänge.
Die Windschutzscheibe liegt (wohl aus aerodynamischen Gründen) sehr flach. Für ein Luxusfahrzeug überraschend, besitzt der Wagen aber vergleichsweise weit ausgestellte Radhäuser, vor allem hinten. Außerdem gibt es riesige Luftlöcher in der Front, die der Wagen allenfalls zum Kühlen der Bremsen brauchen dürfte. Mittig gibt es so etwas wie einen angedeuteten Unterfahrschutz.

Statt eines einheitlich schwarzen Grills bekommt der Maybach Nadelstreifen: Das riesige Black Panel weist senkrechte Chromlinien auf. Am oberen Rand des Grills gibt es wie bei den Verbrenner-Modellen einen Maybach-Schriftzug, dazu kommt noch der traditionelle Mercedes-Stern, der nach wie vor aufrecht auf der Fronthaube steht.

Dazu kommen schlitzartige Scheinwerfer. Generell trägt der Elektro-Maybach viel Chrom, so vor allem an den für unseren Geschmack reichlich protzigen 24-Zoll-Felgen, aber auch als dicker Rahmen um die Seitenfenster und an den seitlichen Trittbrettern.

Das Maybach-"M" findet sich an der D-Säule. Am Heck gibt es offenbar eine durchgehende Chromleiste mit LED-Elementen darüber und darunter. Eine weitere Chromleiste gibt es auch an dem dezenten Dachspoiler.

Die vom EQS bekannten automatischen Komforttüren gibt es beim Maybach vorne und hinten. Bei Annäherung von Fahrerin oder Fahrer fahren zunächst die Türgriffe aus, dann öffnet sich automatisch die Fahrertür. Über das Infotainmentsystem können zudem die Fondtüren geöffnet werden - praktisch, denn so muss der Chauffeur nicht extra aussteigen, um "dem Chef den Schlag aufzureißen".

Hinten gibt es zwei Einzelsitze mit integrierten Kopfstützen sowie ein Rear Seat Entertainment. Und weil das SUV eine höhere Sitzposition zulässt, konnte die Unterschenkel-Stütze noch größer gestaltet werden. Die Mittelkonsole zieht sich als schwebendes Band vom Cockpit bis zu den Rücksitzen. Der serienmäßige Vaseneinsatz kann mit saisonal passenden Blumen geschmückt werden. Darunter gibt es Platz für Kleinkram oder Ausstattungsoptionen wie Klapptische, eine Kiste mit Champagnergläsern oder ein Kühlfach.

Zum Zeitpunkt der Serieneinführung heißt es nur, dass der Maybach erst nach dem (2022 startenden) Mercedes EQS SUV auf den Markt kommen wird.

Zu Antrieben und Akkus macht Mercedes noch keinerlei Angaben; man darf davon ausgehen, dass sie sich am Mercedes EQS orientieren werden. Laut Hersteller sind aber Reichweiten von rund 600 WLTP-Kilometern zu erwarten. Und zwar "für die EQS-SUV-Architektur", also wohl für den Mercedes EQS SUV und den Mercedes-Maybach EQS. An diesen Bocksprung der Nomenklatur müssen wir uns erst noch gewöhnen.


Mercedes-Maybach S 480: Für die Armen unter den Reichen

Der Sechszylinder-Maybach bleibt China vorbehalten

Mercedes zeigt in diesen Tagen auf der Auto Shanghai neben dem Facelift des CLS und der Langversion der C-Klasse (einer nur für China gestreckten Veriant) auch die Elektrofahrzeuge EQB und EQS. Der EQA ist ebenfalls zum ersten Mal öffentlich zu sehen, aber es gibt ein Auto, das wir fast übersehen haben - die Maybach S-Klasse.

Die luxuriöse S-Klasse debütierte ursprünglich in der zweiten Novemberhälfte letzten Jahres als reines V8-Modell (S 580 oder 500 je nach Markt). Anfang dieses Monats kündigte Mercedes eine V12-Version an, um 100 Jahre Maybach zu feiern, sie wird im Export S 680 (hierzulande wohl S 600) heißen. Jetzt erblickt eine dritte Version das Licht der Welt.

Sie trägt die Bezeichnung S 480 und ist mit einem verkleinerten Sechszylindermotor ausgestattet, um sie für den chinesischen Markt erschwinglicher zu machen, wo hohe Steuern auf Fahrzeuge mit großem Hubraum erhoben werden. Zudem ist China der wichtigste Markt für Maybach-Modelle, etwa der alten Luxus-S-Klasse: Dorthin gingen in den letzten Jahren rund 600 Einheiten pro Monat, im Jahr 2019 lag der Durchschnitt sogar bei über 700 Einheiten pro Monat.

Die S-Klasse der Vorgänger-Generation wurde in der Volksrepublik übrigens auch mit einem Vierzylinder angeboten, ebenso aktuell die mächtige G-Klasse und der CLS. Der neue S 480 ist vorerst nur in China erhältlich, könnte aber noch in diesem Jahr als Maybach S 450 auch in Europa zu sehen sein. Bereits den Vorgänger gab es übrigens als S 400 mit 333 PS.

Die Maybach S-Klasse misst 5,47 Meter in der Länge, der Radstand wächst gegenüber der "normalen" Langversion um 18 Zentimeter. Unter der Haube des S 580 4matic für die USA arbeitet ein 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit 489 PS Leistung und 700 Nm Drehmoment. Er wird durch einen leistungsstarken und effizienten integrierten Startergenerator ergänzt. Dieses integrierte Elektromotorsystem, der so genannte EQ Boost, unterstützt den Verbrennungsmotor durch kurzzeitig bis zu 21 PS.

Chinas neuer Maybach S 480 4Matic nutzt einen Reihensechszylinder-Benzinmotor mit 362 PS (270 kW) und 500 Newtonmeter Drehmoment wie beim S 450 4Matic. Der Baby-Maybach verfügt über den gleichen EQ-Elektroboost und sprintet in 5,8 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

In China ist vorerst nur das Sechszylinder-Modell erhältlich, das nach aktuellem Wechselkurs einen Startpreis von rund 187.000 Euro hat.


Neue Mercedes S-Klasse mit V12 für Maybach-Jubiläum angeteasert

100 Jahre, 12 Zylinder, 6 Liter, +600 PS

In dieser Woche feiert Mercedes 100 Jahre Maybach. Der Breaking-News-Faktor dieser Meldung ist im Prinzip überschaubar, aber ein kleines Detail hat dann doch unsere Aufmerksamkeit erregt. Ein Bild der aktuellen XXL-S-Klasse, das der offiziellen Pressemeldung beigefügt war, zeigt ein elegantes schwarzes Exemplar mit einer Reflektion seines Vorfahren - dem Maybach 22/70 HP W3 von 1922.

Zugegeben, auch das ist nichts, weswegen die Welt den Atem anhalten wird, aber schauen Sie doch mal ein bisschen genauer auf den vorderen Kotflügel des Z223 (so lautet der interne Code des neuesten Maybach-Modells). Dort werden Sie ein Logo entdecken, das inzwischen zu einer absoluten Rarität verkümmert ist und ja, wir reden über das V12-Typenschild.

Mercedes hatte ja schon vor längerer Zeit bestätigt, den Zwölfzylinder für die aktuelle S-Klasse-Generation am Leben zu erhalten, Zweifel waren dennoch angebracht. Nun scheinen die Schwaben ihr Versprechen mit einem elitär motorisierten Maybach einzulösen.

Details nennt der Stern bisher noch nicht, allerdings ist davon auszugehen, dass das neue S-Klasse-Flaggschiff den bekannten 6,0-Liter-Biturbo-V12 unter der Haube haben wird. Auf dem Heckdeckel dürfte dann "S 650" oder "S 680" stehen. Die schätzungsweise mehr als 600 PS werden dann erstmals auf alle vier Räder verteilt. Bisher gab es den V12 im S-Benz ja nur mit Heckantrieb.

Den AMG S 65 wird es künftig ja nicht mehr geben. An seine Stelle tritt ein V8-Plug-in-Hybrid im kommenden S 73e. Der Maybach S 650 wird also der einzige S mit V12 sein. Konkurrenz ist nach wie vor vorhanden, etwa in Form des Bentley Flying Spur W12 oder des Rolls-Royce Ghost. Gerüchten zufolge arbeitet auch Audi gerade an einem Audi A8 (2021) mit langem Radstand erwischt: Ein Horch mit W12?. Zudem hat BMW nach wie vor dem M760i im Angebot. Letzterer wird aber mit Ablösung der aktuellen 7er-Generation verschwinden.

Freunde glamourös-extrovertierter Mercedes-SUVs schauen V12-mäßig auch künftig in die Röhre. Es gibt keine Pläne für einen Zwölfzylinder im Maybach GLS. Allerdings will sich der edle Daimler-Arm künftig sehr wohl um umweltfreundlichere Autos kümmern. Die Zeit wird zeigen, ob der neue Mercedes EQS auch in den Genuss der luxuriösen Doppel-M-Behandlung kommt.


175 Jahre Wilhelm Maybach: Der "König der Konstrukteure"

Heute ein Name für Luxusautos, einst das Technik-Genie von Daimler

Am 9. Februar 1846 wird vor 175 Jahren Wilhelm Maybach in Heilbronn geboren. Der zweitälteste Sohn eines Schreiners wird die Entwicklung des Automobils prägen. Das gilt insbesondere für die Zeit als Weggefährte von Gottlieb Daimler bis zu dessen Tod im Jahr 1900. Heute lebt sein Name auch in der Marke Mercedes-Maybach fort.

Augustus Wilhelm Maybach, wie der Junge mit vollem Namen heißt, kommt als zweitältester Sohn des Schreiners Carl Maybach in Heilbronn zur Welt. Anfang der 1850er-Jahre zieht die Familie nach Stuttgart. Dort erlebt Willi schwere Schicksalsschläge: 1854 stirbt seine Mutter, nur zwei Jahre später verliert er auch seinen Vater.

Freunde der Familie suchen unter anderem mit einer Zeitungsannonce im "Stuttgarter Anzeiger" vom 20. März 1856 nach einer Möglichkeit, die Vollwaisen zu versorgen. Wilhelm Maybach wird vom Bruderhaus in Reutlingen aufgenommen, einer Gründung des evangelischen Theologen Gustav Werner und dessen Frau Albertine. Zum Bruderhaus gehören sogenannte Rettungsanstalten für Waisenkinder, Schulen und Fabriken.

Zunächst soll Wilhelm Maybach im Bruderhaus den Beruf des Bäckers und Konditors erlernen. Doch Pfarrer Werner erkennt die große technische Begabung des Knaben und fördert ihn. So beginnt Maybach 1861 eine Lehre im Zeichenbüro der Maschinenfabrik und besucht in der städtischen Fortbildungsschule Unterricht in Physik und Freihandzeichnen sowie später auch Mathematik in der Oberschule.

Zudem erhält der junge Maybach vor Beginn seiner Arbeitstage Unterricht in Englisch und Französisch. Gustav Werner engagiert 1863 den 29 Jahre alten Ingenieur Gottlieb Daimler als Inspektor der Vereinigten Werkstätten des Bruderhauses.

Daimlers Arbeit in Reutlingen markiert den Beginn einer fruchtbaren Partnerschaft. Denn der Werkstätteninspektor erkennt und unterstützt die Fähigkeiten Maybachs. Da ist es nur konsequent, dass der junge Konstrukteur im September 1869 Daimler folgt, als dieser Vorstand der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe wird. Maybach arbeitet dort im Konstruktionsbüro.

Der nächste Arbeitgeber- und Ortswechsel der beiden steht 1872 an: Daimler wird Vorstand der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG. Das Unternehmen ist als Aktiengesellschaft im selben Jahr von Nicolaus August Otto und den Unternehmerfamilien Langen sowie Pfeiffer gegründet worden.

Maybach begleitet Daimler erneut und wird 1873 Leiter der Konstruktionsabteilung in Deutz. Er arbeitet daran, Ottos Viertaktmotor produktionsreif zu machen. Bereits 1875 unternimmt er Versuche mit flüssigem Kraftstoff an einem umgebauten Gasmotor. Im Auftrag von Deutz reist Maybach 1876 in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dabei knüpft er über seinen älteren Bruder Karl Kontakte zum Klavierbauunternehmen Steinway & Sons. Gottlieb Daimler wird sich 1888 gemeinsam mit Steinway den nordamerikanischen Markt erschließen.

Daimler verfolgt bereits in Deutz die Vision eines kompakten, schnell laufenden Verbrennungsmotors auch als Fahrzeugantrieb. Doch diese Vorstellungen lassen sich in dem Unternehmen nicht verwirklichen. Mitte 1882 scheidet Daimler aus der Gasmotoren-Fabrik Deutz aus und macht sich in Cannstatt bei Stuttgart selbstständig. Mit Wilhelm Maybach hat er bereits im April 1882 einen Anstellungsvertrag geschlossen.

Maybach und Daimler setzen hier den Traum des Automobilpioniers einer Motorisierung der Mobilität "zu Lande, zu Wasser und in der Luft" um: Ab 1882 entstehen in Daimlers Anwesen in der Taubenheimstraße 13 die ersten schnell laufenden Benzinmotoren - aufgrund ihres Aussehens "Standuhr" genannt - und mit ihnen das erste Motorrad der Welt (Reitwagen, 1885).

Ebenso das erste Motorboot der Welt (1886) und schließlich das erste vierrädrige Automobil der Welt (Daimlers Motorkutsche, 1886). Später folgen Antriebe für Schienenfahrzeuge (Daimler Motor-Waggonet, 1887) und das Wölfertsche Motor-Luftschiff (1888).

Maybach bringt mit Konstruktionen wie dem Viergang-Zahnradwechselgetriebe mit verschiebbaren Zahnrädern und dem Zweizylinder-V-Motor (von Peugeot ab 1890 in Lizenz gebaut) die junge Automobiltechnik weiter voran.

Selbst vom Zwist zwischen Daimler und dem von ihm gegründeten Unternehmen Anfang der 1890er-Jahre lässt sich der Erfinder nicht aufhalten: Im gemieteten Gartensaal des Hotels Hermann entwickelt er den "Phoenix"-Reihenzweizylindermotor sowie den Spritzdüsenvergaser. Der Phoenix-Motor ist so erfolgreich, dass internationale Lizenznehmer 1895 die Rückkehr von Daimler und Maybach in die Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) durchsetzen.

Wilhelm Maybach, nun technischer Direktor der DMG, liefert weiter eine wichtige Erfindung nach der anderen: 1897 wird der Röhrchenkühler als Gebrauchsmuster angemeldet. 1899 entsteht ein Vierzylindermotor für das Luftschiff des Grafen Ferdinand von Zeppelin. 1900 meldet die DMG Maybachs Bienenwabenkühler zum Patent an.

Und am 22. November wird der erste Mercedes 35 PS in Cannstatt fertiggestellt. Er gilt als das erste moderne Automobil überhaupt. In Auftrag gegeben wird er von Emil Jellinek, dem damals wichtigsten Händler von Daimler. Das von Maybach völlig neu konzipierte Automobil (Leichtbau, Hochleistungsmotor mit innovativem Kühler, langer Radstand und niedriger Schwerpunkt) dominiert das international bedeutende Motorsport-Meeting "Woche von Nizza" vom 25. bis 29. März 1901. Dieser rauschende Erfolg bringt Maybach endgültig den Ehrennamen "König der Konstrukteure" ein.

In den folgenden Jahren bis 1904 entwickelt Maybach das Fahrzeugkonzept vom Mercedes Simplex 40 PS über den Simplex 60 PS bis zum Simplex 90 PS weiter. Doch nach Daimlers Tod am 6. März 1900 hat Maybach nicht mehr den vollen Rückhalt im Unternehmen. Das zeigt sich besonders deutlich, nachdem im August 1903 der Aufsichtsratsvorsitzende der DMG verstirbt, Max von Duttenhofer.

Die Meinungsverschiedenheiten eskalieren 1906: Maybach ist ein glühender Befürworter des Rennsports als Impulsgeber für die automobile Serientechnik. Er entwickelt einen Rennwagen, dessen Sechszylindermotor eine oben liegende Nockenwelle mit Königswellenantrieb sowie eine Hochspannungsmagnetzündung mit zwei Zündkerzen hat. Doch statt Maybachs hochmodernen Entwurfs wird eine konservativere Konstruktion von Paul Daimler eingesetzt. Nachdem die DMG auch die Maybach unterstehende Versuchswerkstatt schließt, verlässt dieser 1907 das Unternehmen.

1909 gründet Maybach gemeinsam mit Graf von Zeppelin die Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH in Bissingen. Das von Wilhelms Sohn Karl Maybach geleitete Unternehmen wechselt 1912 den Standort und lässt sich in Friedrichshafen am Bodensee nieder.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs nimmt das nun als Maybach-Motorenbau firmierende Unternehmen den Automobilbau auf. Der erste Serienwagen Maybach 22/70 PS (W 3) erscheint 1921 und wird bis 1928 gebaut. Damit schließt sich ein Kreis im Leben von Wilhelm Maybach.

Maybach erhält nach seinem Ausscheiden bei der DMG für sein Lebenswerk zahlreiche Auszeichnungen: Das Königreich Württemberg ernennt ihn 1915 zum Königlichen Oberbaurat, 1916 folgt die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Technische Hochschule Stuttgart. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ehrt ihn schließlich 1922 mit der goldenen Grashof-Denkmünze, der höchsten Auszeichnung.

Wilhelm Maybach stirbt am 29. Dezember 1929. Er wird auf dem Cannstatter Uff-Kirchhof beigesetzt, auf dem auch Gottlieb Daimler begraben liegt. In seinem letzten Lebensjahr erlebt Maybach noch die Weltfahrt des Luftschiffs LZ 127 "Graf Zeppelin", das von Maybach-Zwölfzylindermotoren angetrieben wird, die Karl Maybach konstruiert hat. 1996 wird er in die "Automotive Hall of Fame" und 2004 in die "European Automotive Hall of Fame" aufgenommen.

Der Automobilbau bei Maybach endet kriegsbedingt 1941. Doch im Jahr 2002 wird der legendäre Name als Luxusmarke der damaligen DaimlerChrysler AG wiedergeboren. Die Luxuslimousinen Maybach 62 und Maybach 57 der Baureihe 240 werden bis Ende 2012 gebaut, lediglich rund 3.000 Exemplare entstehen.

Maybach wird fortan zum Namenszusatz für besonders noble Mercedes-Modelle: Die Mercedes-Maybach S-Klasse der Baureihe 222 hat im November 2014 ihre Weltpremiere. Zu den Höhepunkten gehören die Debüts des Mercedes-Maybach S 600 Pullman (2015) und des S 600 Pullman Guard mit Sonderschutz (2016). Die neue Mercedes-Maybach S-Klasse der Baureihe 223 führt seit Ende 2020 diese Tradition fort. Zu den exklusiven Fahrzeugen der Submarke gehört außerdem der Mercedes-Maybach GLS 600.


Mercedes Maybach in: Auto-Neuheiten 2021/2022: Alle neuen Modelle der letzten Zeit im Überblick

Neuvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge, von Audi bis VW
Die Spannweite der neuen Autos ist groß: vom Kleinwagen bis zum SUV, von Aston Martin bis VW. Wir haben die spannendsten Fahrzeuge für Sie zusammengestellt und mit Bild und den wesentlichen Grundinformationen versehen. Geordnet sind die Modelle alphabetisch.Auto-Neuheiten nehmen wir auf, sobald es ein richtiges Bild gibt und die Grunddaten feststehen. Entfernt werden sie wieder, wenn sie drei Monate auf dem Markt sind. Markteinführung heißt hier: Auslieferung an Händler und Kunden, bestellbar sind die Autos meist früher.Im November 2020 haben wir alle Angaben aktualisiert, auch zu den Preisen. Die zehn letzten Änderungen in der Übersicht:Toyota Highlander: Preise und DatenMercedes EQAHyundai Tucson: PreisHyundai Kona Facelift: PreisMercedes-Maybach S-KlasseSuzuki Swaze: PreisMitsubishi Eclipse Cross Facelift: PreisSubaru XV FaceliftDacia Sandero: PreisePeugeot 5008 Facelift: PreiseÜbrigens: Bloße Motorvarianten bleiben in diesem Special außen vor, nur in seltenen Fällen (wie einem neuen VW Golf GTI oder einem BMW M5) machen wir ab und zu mal eine Ausnahme. Auch Autos, zu denen es noch keine richtigen Bilder gibt oder Kleinserien-Fahrzeuge wie der Bentley Bacalar müssen leider draußen bleiben ...
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